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	Kommentare zu: Epirus nimmt 2026 Müll aus Korfu an	</title>
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	<description>Griechenland für Dich</description>
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		Von: kokkinos vrachos		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[kokkinos vrachos]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jan 2026 13:31:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Moin, die letzten Jahre wurde der Hausmüll von Korfu schon zum Festland gebracht, nach Kozani (Westmakedonien).

Die Deponie in Temploni ist seit Jahren chronisch überfüllt und eine zweite Deponie in Lefkimmi wurde eingerichtet, bislang aufgrund des Widerstandes örtlicher Initiativen jedoch nicht in Betrieb genommen. Zurecht fordern diese zuallererst ein Konzept für Müllvermeidung und Recycling. „Die Bürgerinitiative drängt auf ganzheitliche und langfristige Maßnahmen: Statt der Endlagerung von Müll und recyclebaren Wertstoffen muss ein tragfähiges Abfallwirtschaftskonzept her.“

Seit Jahren gibt es auf Korfu für die Müllentsorgung und Recycling keinerlei Konzepte durch Regierung und lokale Behörden. Der gesamte Müll wurde auf eine einzige Deponie in Temploni gekippt, die nun voll ist.

Der Gerichtshof der Europäischen Union hatte im Frühling 2017 Griechenland zu einer Geldstrafe in Höhe von 353.000 Euro wegen den schlechten Betriebs der Deponie bei Temploni verurteilt. Seit 2009 muss der griechische Staat  wegen mangelhafter Abfallentsorgung auf Korfu Strafen in Millionenhöhe zahlen. Die Sanktionen blieben allerdings bis heute erfolglos und die chronisch überfüllte und unzureichend gesicherte Deponie in Temploni wurde weiter betrieben, weiter unter Verstoß gegen das EU-Abfallrecht. Die einzige Maßnahme, die bisher ergriffen worden ist, ist den Abfall maschinell zu Paketen zu komprimieren um sein Volumen zu verringern.   

Es fehlt an ganzheitlichen und langfristigen Maßnahmen, nämlich ein tragfähiges Abfallwirtschaftskonzept. Einen Plan B scheint es aber nicht zu geben. 

kaló savvatokyriako – καλό σαββατοκύριακο, kv]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Moin, die letzten Jahre wurde der Hausmüll von Korfu schon zum Festland gebracht, nach Kozani (Westmakedonien).</p>
<p>Die Deponie in Temploni ist seit Jahren chronisch überfüllt und eine zweite Deponie in Lefkimmi wurde eingerichtet, bislang aufgrund des Widerstandes örtlicher Initiativen jedoch nicht in Betrieb genommen. Zurecht fordern diese zuallererst ein Konzept für Müllvermeidung und Recycling. „Die Bürgerinitiative drängt auf ganzheitliche und langfristige Maßnahmen: Statt der Endlagerung von Müll und recyclebaren Wertstoffen muss ein tragfähiges Abfallwirtschaftskonzept her.“</p>
<p>Seit Jahren gibt es auf Korfu für die Müllentsorgung und Recycling keinerlei Konzepte durch Regierung und lokale Behörden. Der gesamte Müll wurde auf eine einzige Deponie in Temploni gekippt, die nun voll ist.</p>
<p>Der Gerichtshof der Europäischen Union hatte im Frühling 2017 Griechenland zu einer Geldstrafe in Höhe von 353.000 Euro wegen den schlechten Betriebs der Deponie bei Temploni verurteilt. Seit 2009 muss der griechische Staat  wegen mangelhafter Abfallentsorgung auf Korfu Strafen in Millionenhöhe zahlen. Die Sanktionen blieben allerdings bis heute erfolglos und die chronisch überfüllte und unzureichend gesicherte Deponie in Temploni wurde weiter betrieben, weiter unter Verstoß gegen das EU-Abfallrecht. Die einzige Maßnahme, die bisher ergriffen worden ist, ist den Abfall maschinell zu Paketen zu komprimieren um sein Volumen zu verringern.   </p>
<p>Es fehlt an ganzheitlichen und langfristigen Maßnahmen, nämlich ein tragfähiges Abfallwirtschaftskonzept. Einen Plan B scheint es aber nicht zu geben. </p>
<p>kaló savvatokyriako – καλό σαββατοκύριακο, kv</p>
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