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	Kommentare zu: Reiseziel Korfu	</title>
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	<description>Griechenland für Dich</description>
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		<title>
		Von: Beim Urlaub auf Korfu ist 2024 wirklich für jeden etwas dabei - Hellas Blog		</title>
		<link>https://hellas.blog/reiseziel-korfu/#comment-6939</link>

		<dc:creator><![CDATA[Beim Urlaub auf Korfu ist 2024 wirklich für jeden etwas dabei - Hellas Blog]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 May 2024 22:08:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[&#8230;] Im März habe ich im Beitrag über Korfu als Reiseziel drei Strände vorgestellt: Canal d’Amour, Ermones und Roda. Wenn Ihr darüber mehr wissen [&#8230;]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Im März habe ich im Beitrag über Korfu als Reiseziel drei Strände vorgestellt: Canal d’Amour, Ermones und Roda. Wenn Ihr darüber mehr wissen [&#8230;]</p>
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		<title>
		Von: kokkinos vrachos		</title>
		<link>https://hellas.blog/reiseziel-korfu/#comment-5084</link>

		<dc:creator><![CDATA[kokkinos vrachos]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Mar 2024 08:43:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Kalimera Roland, Korfu ist eine sehr grüne Insel, im Enddefekt ein kompletter Olivenhain. Ich hab im Mai 2010 für 1 Monat die gesamte Insel abgeklappert. Man sollte sich schon Zeit lassen für die Insel.

Im Juli 2023 hat es leider mehrere Tage schwer gebrannt auf Korfu. &quot;Auch auf der griechischen Urlaubsinsel Korfu sind Waldbrände ausgebrochen. Die Behörden gaben dort Evakuierungsalarm für zwölf Dörfer heraus, wie die Nachrichtenagentur Athens News Agency berichtete. Am späten Sonntag wurden Evakuierungen auf dem Land- und dem Seeweg eingeleitet. Die Küstenwache teilte mit, dass am Strand von Nissaki im Nordosten der Insel eine Rettungsaktion angelaufen sei: Sechs Schiffe der Küstenwache und sieben Privatboote hätten bereits 59 Menschen vom Strand geholt.&quot; (Quelle: Die Welt, 24.7.23)

Korfu, besonders Korfu Stadt ist auch sehr italienisch geprägt (durch die italienische Besatzung). Das spiegelt sich in der Architektur und dem Essen wieder. 

Die Insel ist sehr abwechslungsreich. Berge, kleine Dörfer, viele Strände, sehr gute Möglichkeiten für Wanderungen usw. Es gibt einige sehr touristische Ecken und auch noch ruhigere und ursprüngliche Ecken auf der Insel.

Von Korfu werden auch viel Tagesausflüge auf die Nachbarinseln angeboten. Albanien liegt auch vor der Haustür...…

Ein großes Problem in den letzten Jahren, ist aber der Müll. Die Deponie in Temploni ist seit Jahren chronisch überfüllt und eine zweite Deponie in Lefkimmi wurde eingerichtet, bislang aufgrund des Widerstandes örtlicher Initiativen jedoch nicht in Betrieb genommen. Zurecht fordern diese zuallererst ein Konzept für Müllvermeidung und Recycling. 

Seit Jahren gibt es auf Korfu für die Müllentsorgung und Recycling keinerlei Konzepte+ durch Regierung und lokale Behörden. Der gesamte Müll wurde auf eine einzige Deponie in Temploni gekippt, die nun voll ist. Aktduell wird der Müll von Korfu nach Kozani (Westmakedonien) gebracht. 
Es fehlt an ganzheitlichen und langfristigen Maßnahmen, nämlich ein tragfähiges Abfallwirtschaftskonzept. Einen Plan B scheint es aber nicht zu geben. 

Es gibt einige private Initiativen auf der Insel, z.B. einen Tavernen Besitzer aus Arillas: https://radio-korfu.de/mulltrennung-ein-unternehmer-zeigt-wie-es-geht/ oder private  Recycling Initiativen: https://radio-korfu.de/ein-gutes-neues-jahr-auch-was-das-mullproblem-betrifft/ 

Die Idee mit den Recycling-Stationen ist eine Eigeninitiative von zugezogenen Inselbewohnern. Die Gemeindeverwaltung von Korfu ist nicht auf die Idee gekommen. 

Der Gerichtshof der Europäischen Union hatte im Frühling 2017 Griechenland zu einer Geldstrafe in Höhe von 353.000 Euro wegen den schlechten Betriebs der Deponie bei Temploni verurteilt. Seit 2009 muss der griechische Staat  wegen mangelhafter Abfallentsorgung auf Korfu Strafen in Millionenhöhe zahlen. Die Sanktionen blieben allerdings bis heute erfolglos und die chronisch überfüllte und unzureichend gesicherte Deponie in Temploni wurde weiter betrieben, weiter unter Verstoß gegen das EU-Abfallrecht. Die einzige Maßnahme, die bisher ergriffen worden ist, ist den Abfall maschinell zu Paketen zu komprimieren um sein Volumen zu verringern.     
                                
EU Commission warns Greece over waste management on Corfu                                                             https://www.keeptalkinggreece.com/2019/03/08/corfu-waste-management-garbage/

Die Bewohner von der Temploni-Deponie fordern:
„Die Bürgerinitiative drängt auf ganzheitliche und langfristige Maßnahmen: Statt der Endlagerung von Müll und recyclebaren Wertstoffen muss ein tragfähiges Abfallwirtschaftskonzept her.“

Die Griechen verbrauchen ca. 4,3 Milliarden Plastiktüten pro Jahr. Nur 1% davon wird recycelt. Laut Greenpeace werden heute in Griechenland jedes Jahr 4,3 Milliarden Plastiktüten verwendet, 300 Millionen Plastikbecher und zwei Milliarden Plastikflaschen für Wasser und alkoholfreie Getränke (ca. 250 Plastikflaschen pro Person!). 

In Griechenland werden jährlich 5,6 Millionen Tonnen Abfälle verursacht; 6 % mehr als vor fünf Jahren. Zu diesem Schluss kommt die Europäische Umweltagentur in einem kürzlich verfassten Bericht.
Griechenland hingegen ist unter jenen 18 Staaten, die die vorgeschriebenen Ziele nicht erreichen können. Der Europäischen Umweltagentur zufolge werden in Griechenland weniger als 16 % des Abfalls recycelt. (Griechenland Zeitung, 2.Juli 2023)

Auf Korfu und den meisten Griechischen Inseln liegt leider weiterhin viel Müll in der Natur, zwischen den Olivenhainen und am Straßenrand. Beim Thema Umweltschutz fehlt es vielen Griechen an Bewusstsein.

Viele Grüße aus Hamburg, kv]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kalimera Roland, Korfu ist eine sehr grüne Insel, im Enddefekt ein kompletter Olivenhain. Ich hab im Mai 2010 für 1 Monat die gesamte Insel abgeklappert. Man sollte sich schon Zeit lassen für die Insel.</p>
<p>Im Juli 2023 hat es leider mehrere Tage schwer gebrannt auf Korfu. &#8222;Auch auf der griechischen Urlaubsinsel Korfu sind Waldbrände ausgebrochen. Die Behörden gaben dort Evakuierungsalarm für zwölf Dörfer heraus, wie die Nachrichtenagentur Athens News Agency berichtete. Am späten Sonntag wurden Evakuierungen auf dem Land- und dem Seeweg eingeleitet. Die Küstenwache teilte mit, dass am Strand von Nissaki im Nordosten der Insel eine Rettungsaktion angelaufen sei: Sechs Schiffe der Küstenwache und sieben Privatboote hätten bereits 59 Menschen vom Strand geholt.&#8220; (Quelle: Die Welt, 24.7.23)</p>
<p>Korfu, besonders Korfu Stadt ist auch sehr italienisch geprägt (durch die italienische Besatzung). Das spiegelt sich in der Architektur und dem Essen wieder. </p>
<p>Die Insel ist sehr abwechslungsreich. Berge, kleine Dörfer, viele Strände, sehr gute Möglichkeiten für Wanderungen usw. Es gibt einige sehr touristische Ecken und auch noch ruhigere und ursprüngliche Ecken auf der Insel.</p>
<p>Von Korfu werden auch viel Tagesausflüge auf die Nachbarinseln angeboten. Albanien liegt auch vor der Haustür&#8230;…</p>
<p>Ein großes Problem in den letzten Jahren, ist aber der Müll. Die Deponie in Temploni ist seit Jahren chronisch überfüllt und eine zweite Deponie in Lefkimmi wurde eingerichtet, bislang aufgrund des Widerstandes örtlicher Initiativen jedoch nicht in Betrieb genommen. Zurecht fordern diese zuallererst ein Konzept für Müllvermeidung und Recycling. </p>
<p>Seit Jahren gibt es auf Korfu für die Müllentsorgung und Recycling keinerlei Konzepte+ durch Regierung und lokale Behörden. Der gesamte Müll wurde auf eine einzige Deponie in Temploni gekippt, die nun voll ist. Aktduell wird der Müll von Korfu nach Kozani (Westmakedonien) gebracht.<br />
Es fehlt an ganzheitlichen und langfristigen Maßnahmen, nämlich ein tragfähiges Abfallwirtschaftskonzept. Einen Plan B scheint es aber nicht zu geben. </p>
<p>Es gibt einige private Initiativen auf der Insel, z.B. einen Tavernen Besitzer aus Arillas: <a href="https://radio-korfu.de/mulltrennung-ein-unternehmer-zeigt-wie-es-geht/" rel="nofollow ugc">https://radio-korfu.de/mulltrennung-ein-unternehmer-zeigt-wie-es-geht/</a> oder private  Recycling Initiativen: <a href="https://radio-korfu.de/ein-gutes-neues-jahr-auch-was-das-mullproblem-betrifft/" rel="nofollow ugc">https://radio-korfu.de/ein-gutes-neues-jahr-auch-was-das-mullproblem-betrifft/</a> </p>
<p>Die Idee mit den Recycling-Stationen ist eine Eigeninitiative von zugezogenen Inselbewohnern. Die Gemeindeverwaltung von Korfu ist nicht auf die Idee gekommen. </p>
<p>Der Gerichtshof der Europäischen Union hatte im Frühling 2017 Griechenland zu einer Geldstrafe in Höhe von 353.000 Euro wegen den schlechten Betriebs der Deponie bei Temploni verurteilt. Seit 2009 muss der griechische Staat  wegen mangelhafter Abfallentsorgung auf Korfu Strafen in Millionenhöhe zahlen. Die Sanktionen blieben allerdings bis heute erfolglos und die chronisch überfüllte und unzureichend gesicherte Deponie in Temploni wurde weiter betrieben, weiter unter Verstoß gegen das EU-Abfallrecht. Die einzige Maßnahme, die bisher ergriffen worden ist, ist den Abfall maschinell zu Paketen zu komprimieren um sein Volumen zu verringern.     </p>
<p>EU Commission warns Greece over waste management on Corfu                                                             <a href="https://www.keeptalkinggreece.com/2019/03/08/corfu-waste-management-garbage/" rel="nofollow ugc">https://www.keeptalkinggreece.com/2019/03/08/corfu-waste-management-garbage/</a></p>
<p>Die Bewohner von der Temploni-Deponie fordern:<br />
„Die Bürgerinitiative drängt auf ganzheitliche und langfristige Maßnahmen: Statt der Endlagerung von Müll und recyclebaren Wertstoffen muss ein tragfähiges Abfallwirtschaftskonzept her.“</p>
<p>Die Griechen verbrauchen ca. 4,3 Milliarden Plastiktüten pro Jahr. Nur 1% davon wird recycelt. Laut Greenpeace werden heute in Griechenland jedes Jahr 4,3 Milliarden Plastiktüten verwendet, 300 Millionen Plastikbecher und zwei Milliarden Plastikflaschen für Wasser und alkoholfreie Getränke (ca. 250 Plastikflaschen pro Person!). </p>
<p>In Griechenland werden jährlich 5,6 Millionen Tonnen Abfälle verursacht; 6 % mehr als vor fünf Jahren. Zu diesem Schluss kommt die Europäische Umweltagentur in einem kürzlich verfassten Bericht.<br />
Griechenland hingegen ist unter jenen 18 Staaten, die die vorgeschriebenen Ziele nicht erreichen können. Der Europäischen Umweltagentur zufolge werden in Griechenland weniger als 16 % des Abfalls recycelt. (Griechenland Zeitung, 2.Juli 2023)</p>
<p>Auf Korfu und den meisten Griechischen Inseln liegt leider weiterhin viel Müll in der Natur, zwischen den Olivenhainen und am Straßenrand. Beim Thema Umweltschutz fehlt es vielen Griechen an Bewusstsein.</p>
<p>Viele Grüße aus Hamburg, kv</p>
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