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	<title>1535 Archive - Hellas Blog</title>
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	<description>Griechenland für Dich</description>
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	<title>1535 Archive - Hellas Blog</title>
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		<title>Varlaam</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Mar 2024 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Varlaam ist eines der Meteora Klöster. Sein eigentlicher Name ist Agion Panton (Αγίων Πάντων, Allerheiligen).</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/varlaam/">Varlaam</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das Kloster Agion Panton (Αγίων Πάντων, Allerheiligen) ist bekannter unter dem Namen Varlaam (Μονή Βαρλαάμ). Es ist Teil des Komplexes der <a href="https://hellas.blog/meteora/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Meteora-Klöster</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Geschichte von Varlaam</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Kloster Varlaam hat eine sehr alte Historie.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/01/Varlaam_01.jpg" alt="Varlaam: Kloster Agion Panton - Foto von Walter Hener" class="wp-image-1627" width="300" height="400" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/01/Varlaam_01.jpg 600w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/01/Varlaam_01-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption class="wp-element-caption">Varlaam: Kloster Agion Panton<br>(Foto: Walter Hener)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Seine Gründung wird auf die Mitte des 14. Jahrhunderts datiert. Damals ließ sich der Asket Varlaam auf der Felsenspitze nieder. Allerdings war seine Einsiedelei mehrere Jahre nach seinem Tod unbewohnt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im frühen 15. Jahrhundert kamen dann die Brüder Nektarios und Theofanis. Diese waren nicht nur natürliche Brüder, sondern auch als Mönche verbunden. Sie waren Aspraden, griechische Gelehrtenmönche. Sie kamen aus Ioannina, auf der Insel Ioannina hatten sie schon ein Kloster gegründet. Später gingen sie nach Varlaam und gründeten das Kloster. Theophanes starb am 17. Mai 1544, Nektarios am 7. April 1550. Sie haben eine Autobiographie hinterlassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Bau des Klosters wurde 1518 begonnen, wahrscheinlich ist es 1535 abgeschlossen worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Klosterkirche wird auf das Jahr 1541 datiert. Sie ist mit wunderschönen Ikonenmalereien ausgeschmückt, die in drei Phasen entstanden sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ältesten Heiligenbilder sind 1548 von Frangos Katelanos gemalt worden. 1566 haben die Hagiographen Georgios und Frangos Kontaris weitere Bilder gemalt. Nach einer Widmungsinschrift sollen zwischen 1780 und 1782 weitere Bilder entstanden sein. Es kann sich aber auch um Restaurationsarbeiten gehandelt haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Varlaam ist ein Männerkloster</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In Varlaam leben Mönche. Es ist ein reines Männerkloster.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/01/Varlaam_03.jpg" alt="Das Kloster auf der Felsennadel - Foto von Walter Hener" class="wp-image-1632" width="300" height="400" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/01/Varlaam_03.jpg 600w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/01/Varlaam_03-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Kloster auf der Felsennadel<br>(Foto: Walter Hener)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Frauen gehören der Mönchsgemeinschaft nicht an. Aus dem Jahr 1779 ist ein Reiseberichte überliefert, nach dem seit dem Bau des Klosters keine Frau mehr den Ort betreten habe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hintergrund dafür ist, dass Nektarios und Theofanis in ihrem Testament die zönobitische Lebensweise festgelegt haben. Ein anderes Wort dafür ist Koinobitentum. Das Kennzeichen dieser Lebensweise ist zum einen, dass die Mönche selbst besitzlos sind. Zum anderen sind die Mönche durch eine Mauer von der Außenwelt getrennt. In den Meteora-Klöstern ist diese Lebensweise gewissermaßen auf die Spitze getrieben. Denn die Klöster befinden sich auf hohen Felsen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das gilt auch und gerade für das Kloster Varlaam. Es steht auf einer Felsnadel in einer Höhe von 373 Meter über dem Talboden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Drachenhöhle</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dort gibt es noch eine weitere Sehenswürdigkeit, die Drachenhöhle (Δρακοσπηλιά). Sie befindet sich an der südlichen Seite der Felsnadel unterhalb des Klosters. Im Osten liegen die Ruinen des Klosters Kelarakia (Κελαράκια).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was bedeutet Varlaam?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wie eingangs erwähnt ist Varlaam der Name des Asketen, der sich als erstes auf diesen Ort zurückzog. Der Name Varlaam stammt aus der chaldäischen Sprache und bedeutet &#8220; Sohn des Volkes &#8222;.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kann ich Varlaam besuchen?</h2>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/01/Varlaam_02.jpg" alt="Seitenansicht auf das Kloster - Foto von Walter Hener" class="wp-image-1628" width="400" height="300" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/01/Varlaam_02.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/01/Varlaam_02-300x225.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/01/Varlaam_02-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption class="wp-element-caption">Seitenansicht auf das Kloster<br>(Foto: Walter Hener)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du möchtest, kannst Du das Kloster besuchen. Es liegt bei <a href="https://goo.gl/maps/EfKrHhKxZET5etrq7" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kalambaka</a>, die Anfahrt ist ausgeschildert. Für die eigene Navigation schau Dir die genaue Lage des Klosters <a href="https://goo.gl/maps/WTL2AK47rCUJwsH16" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Varlaam auf Google Maps</a> an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt einen großen Besucherparkplatz. Hier kommen auch organisierte Touristengruppen mit Bussen her. Ich empfehle daher, dass Du früh morgens vor dem Massenansturm zum Kloster kommst. Du musst auf die Felsnadel nicht hinaufklettern. Es gibt eine Seilbahn, über die Menschen und Güter hinauf transportiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Kloster öffnet morgens um 9 Uhr. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schlusszeiten sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sommer: 16 Uhr</li>



<li>Winter: 15 Uhr</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Ruhetage: Donnerstag und Freitag</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zweifel informiere Dich bitte vorab. Du erreichst das Kloster unter der Rufnummer +30 2432 022277.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tipp für einen tollen Blick auf Varlaam</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Möchtest Du einen schönen Blick auf das Kloster Varlaam werfen, so habe ich noch einen Tipp für Dich. Direkt gegenüber gibt es ein Felsplateau. Fahr mit Deinem Auto zum Kloster Metamorphosis und parke dort. Etwas unterhalb gibt es dunkle Sandsteinfelsen, zu denen Du über einen kleinen Pfad kommst. Du gehst aber auf eigene Gefahr. Es gibt keine Absperrung, und Du kannst sehr tief ins Tal fallen. Aber der Ausblick lohnt das Risiko.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/varlaam/">Varlaam</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<title>Der weiße Turm von Thessaloniki</title>
		<link>https://hellas.blog/weisser-turm-thessaloniki/</link>
					<comments>https://hellas.blog/weisser-turm-thessaloniki/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Sep 2023 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Weiße Turm ist das weithin sichtbare Wahrzeichen von Thessaloniki. Du kannst ihn besuchen. In ihm ist heute ein Museum.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/weisser-turm-thessaloniki/">Der weiße Turm von Thessaloniki</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Weiße Turm (Λευκός Πύργος = Lefkos Pyrgos) ist das schon weither sichtbare Wahrzeichen von <a href="https://hellas.blog/tag/thessaloniki/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Thessaloniki</a>. Seinen heutigen Namen erhielt der Weiße Turm im Jahr 1912. Im Rahmen des Ersten Balkankriegs haben griechische Truppen Thessaloniki eingenommen. Im Rahmen einer symbolischen Handlung kalkten sie den Turm weiß. Seitdem nennen die Menschen ihn den Weißen Turm.</p>



<h1 class="wp-block-heading">Eine kurze Geschichte des Weißen Turms</h1>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/05/Weisser-Turm.jpg" alt="Der Weiße Turm von Thessaloniki - Foto von Maria Laftsidis-Krüger" class="wp-image-3321" style="width:300px;height:400px" width="300" height="400" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/05/Weisser-Turm.jpg 600w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/05/Weisser-Turm-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Weiße Turm von Thessaloniki &#8211; Foto von Maria Laftsidis-Krüger</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Seine Geschichte beginnt im Jahr 1430. Da haben die Osmanen unter Sultan Murad II Thessaloniki erobert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der heutige Weiße Turm ist danach errichtet worden, und zwar durch Sultan Süleyman den Prächtigen. Am westlichen und östlichen Ende der Seemauer von Thessaloniki ließ er zwei Türme errichten. Der westliche Turm existiert nicht mehr, den östlichen Turm kennen wir heute als den Weißen Turm.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ursprünglich diente der Turm zum Abschluss und zur Bewachung des östlichen Endes der Seemauern von Thessaloniki. Schon vor der Eroberung durch die Osmanen stand hier ein byzantinischer Turm. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Turm der Osmanen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wahrscheinlich ist der heutige Turm 1535 oder 1536 fertig gestellt worden. Bis zum Jahr 1912 gab es am Turm eine Inschrift in osmanischem Türkisch, die den Bau auf das Jahr 942 des islamischen Kalenders festlegte, was 1535/36 der christlichen Zeitrechnung entspricht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Osmanen nutzten den Weißen Turm nicht nur als Befestigungsanlage, sondern auch als Unterkunft für Truppen und als Gefängnis. Für die Gefangenen war die Zeit dort oft auch mit Folter verbunden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Um den weißen Turm herum gab es eine Mauer, welche die Anlage zusätzlich schützte. Das war aufgrund der militärischen Nutzung aus Sicht der Türken notwendig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen des <a href="https://hellas.blog/griechischer-freiheitskampf/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">griechischen Unabhängigkeitskampfes</a> war der Weiße Turm der Ort eines Massakers. Der Freiheitskampf gegen die osmanische Herrschaft war auch in Nordgriechenland ausgebrochen, ist dort jedoch gescheitert. Die türkischen Herrscher machten den Griechen auf sehr brutale Weise klar, dass eine Revolution keine gute Idee ist. Sultan Mahmud II hat 1826 befohlen, die Gefangenen im Weißen Turm zu töten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In Folge dieser Tat und auch der brutalen Folter an griechischen Gefangenen nannten die Griechen den Komplex &#8222;Roter Turm&#8220; oder &#8222;Turm des Blutes&#8220;.</p>



<h3 class="wp-block-heading">1912: Der Turm des Blutes wird der Weiße Turm </h3>





<p class="wp-block-paragraph">Als die Griechen unter Kommando des Thronfolgers Konstantin I Thessaloniki erobern und für Griechenland gewinnen konnten, kalkten sie den Turm in einer symbolischen Handlung weiß. Das war Ende 1912. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dadurch wurde nicht nur der Schreckensort der türkischen Besatzer sichtbar gereinigt. Der Turm erhielt zugleich auch den Namen, unter dem wir ihn heute kennen: Weißer Turm.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der militärischen Nutzung entsprechend war der Turm von einer Mauer umgeben. Die Griechen haben sie 1917 abgerissen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch das Weißeln des Turms und den Abriss der Mauer haben die Griechen den Ort der türkischen Schreckensherrschaft beseitigt, ohne den Turm abreißen zu müssen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich finde es schön, dass es noch Fotos aus der Zeit vor dem Abriss der Mauer gibt. So kann man sich gut vorstellen, wie die Anlage einst ausgesehen hat. Allerdings verstehe ich auch sehr gut, weshalb die Griechen den Turm weiß gekalkt und von der umgebenden Mauer befreit haben. Auf diese Weise wurde der Ort des Schreckens zu einem positiven Identifikationspunkt für die Menschen in Thessaloniki. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Teile der Mauer sind übrigens 2007/08 wieder freigelegt worden. So kann man auch vor Ort einen Eindruck davon gewinnen, wie die Anlage früher ausgesehen hat.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Weiße Turm in neuerer Zeit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Während des Ersten Weltkriegs war im Turm ein Kommunikationszentrum der Alliierten untergebracht. Diese militärische Nutzung blieb auch nach Kriegsende erhalten, wenn auch durch das griechische Militär. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Radiopionier Christos Tsingiridis sendete aus dem Weißen Turm am 25. März 1927 seine erste Radiosendung. Dabei nutzte er eine Antenne der griechischen Marine, die auf dem Turm installiert war. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Schließlich wurde der Turm von 1985 bis 1994 für eine Dauerausstellung über Geschichte und Kunst in Thessaloniki genutzt. Nachdem 1994 das Museum für byzantinische Kultur eröffnet hat, sind die Exponate nach und nach dorthin überführt worden.  Danach wurde der Turm für verschiedene Ausstellungen genutzt. Er sollte ein kultureller Ort bleiben. </p>



<h1 class="wp-block-heading">Die Architektur des Weißen Turms</h1>



<p class="wp-block-paragraph">Das Gebäude ist 33 m hoch. Es hat einen Umfang von 70 m und erstreckt sich über 6 Etagen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/05/Aufgang-im-Inneren-des-Weissen-Turms.jpg" alt="Aufgang im Inneren des Weißen Turms - Foto von Maria Laftsidis-Krüger" class="wp-image-3323" style="width:300px;height:225px" width="300" height="225" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/05/Aufgang-im-Inneren-des-Weissen-Turms.jpg 400w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/05/Aufgang-im-Inneren-des-Weissen-Turms-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption class="wp-element-caption">Aufgang im Inneren des Weißen Turms<br>Foto von Maria Laftsidis-Krüger</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"> Der Turm besteht auf zwei zylinderförmigen Bauteilen, die aufeinander aufsitzen. Der untere Bauteil ist 27 m hoch, der obere Teil des Turms misst weitere 6 m. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der obere Teil hat einen viel geringeren Umfang und hat einen großzügigen Rundgang. Dieser ist durch eine Mauer mit Zinnen begrenzt, die das Bild des Turms prägen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der obere Teil schließt mit einer Plattform ab, die einen Durchmesser von etwa 10 m hat. Auch sie ist mit einer Mauer umgrenzt, die Zinnen hat. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die meisten Fensteröffnungen des Turms sind Schießscharten. Das war seiner militärischen Nutzung geschuldet. Schließlich war er als Wehrturm konzipiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Innerhalb des Turms führt ein Ganz über die 6 Stockwerke nach oben. Die Stufen sind sehr lang gezogen. </p>



<h1 class="wp-block-heading">Das Museum im Weißen Turm</h1>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/05/Tisch-mit-Ausstellungsstuecken.jpg" alt="Tisch mit Ausstellungsstücken - Foto von Maria Laftsidis-Krüger" class="wp-image-3322" style="width:300px;height:169px" width="300" height="169" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/05/Tisch-mit-Ausstellungsstuecken.jpg 600w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/05/Tisch-mit-Ausstellungsstuecken-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption class="wp-element-caption">Tisch mit Ausstellungsstücken <br>Foto von Maria Laftsidis-Krüger</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Heute befindet sich im Weißen Turm ein kleines Museum. Dieses hat 2008 seine Pforten geöffnet. Im Turm ist eine Dauerausstellung eingerichtet, die den Besucher mitnimmt auf eine historische Reise durch die Geschichte Thessalonikis von ihrer Gründung bis in die Moderne. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu sehen sind Skulpturen, Fresken, Fragmente von Mosaikböden, Bilder, Münzen, Töpferware sowie Gegenstände aus Glas und Metall.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Museum ist über mehrere Etagen im Weißen Turm verteilt. In jedem Stockwerk gilt die Ausstellung einem anderen Thema aus der Geschichte der Stadt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Meinungen über den kulturellen Wert des Museums sind sehr unterschiedlich. Wer ein Fan von Museen ist, wird vermutlich enttäuscht sein. Die Erläuterungen zu dem, was man sieht, sind nur zum Teil auf Englisch. Es gibt einen deutschen Audioguide, der aber nicht sehr in die Tiefe geht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich selbst finde die Nutzung als Museum gut. Und ich finde es auch in Ordnung, dass ein kleiner Eintritt erhoben wird. Denn auf diese Weise wird der Weiße Turm sehr schön genutzt und die Kosten für den Unterhalt können eingespielt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einige Besucher meinen, dass sich das beste Ausstellungsstück dieses Museums aber nicht in seinem Inneren befinde. Ganz oben ist ein Balkon, von dem aus man einen herrlichen Blick über die Stadt und das Meer hat. </p>



<h1 class="wp-block-heading">Wie komme ich zum Weißen Turm?</h1>



<p class="wp-block-paragraph">Der Weiße Turm steht am Ufer des Meeres an der Promenade von Thessaloniki. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Du kannst ihn nicht verfehlen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Adresse: <a href="https://goo.gl/maps/4G5SRYNVjqJe68rV9" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Leoforos Nikis, Ecke Platia Lefkou Pyrgou</a> (Πλατεία Λευκού Πύργου, Platz des Weißen Turms).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Homepage: <a href="http://www.lpth.gr/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Griechisch</a> und <a href="http://www.lpth.gr/indexeg.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Englisch</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Kontakt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Telefon: ++30 2310 267 832</li>



<li>E-mail:&nbsp;<a href="mailto:info@lpth.gr" target="_blank" rel="noreferrer noopener">info@lpth.gr</a> oder&nbsp;<a href="mailto:mbp@culture.gr" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mbp@culture.gr</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Möchtest Du für eine größere Gruppe den Besuch des Weißen Turms organisieren, nimm auf jeden Fall vorab per Telefon Kontakt auf. </p>



<h1 class="wp-block-heading">Eintritt und Öffnungszeiten des Weißen Turms</h1>



<p class="wp-block-paragraph">Der Weiße Turm ist heute ein öffentliches Museum. Innerhalb der Öffnungszeiten kannst Du ihn gegen Eintritt besuchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eintrittspreis:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>April bis Oktober: 6 Euro, mit Reduktion 3 Euro</li>



<li>November bis März: 3 Euro</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Personengruppen zahlen keinen Eintritt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kinder und Jugendliche aus einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union bis zu einem Alter von 25 Jahren (Personalausweis bereit halten)</li>



<li>Kinder bis 5 Jahre aus Nicht-EU-Staaten </li>



<li>Personen, die älter sind als 25 Jahre und die eine Abend- oder Berufsschule besuchen</li>



<li>Lehrkräfte, die Klassen begleiten</li>



<li>Schwerbehinderte (derzeit mit mindesten 80% anerkanntem Behinderungsgrad)</li>



<li>Bestimmte soziale Gruppen</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Der Eintritt ist an diesen Tagen für alle Besucher frei:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>6. März (Erinnerungstag an Melina Mercouri)</li>



<li>18. April (Internationaler Tag der Denkmäler)</li>



<li>18. Mai (Internationaler Tag der Museen)</li>



<li>Letztes Wochenende im September (Europäische Tage des Kulturerbes)</li>



<li>November bis März: Jeder erste Sonntag im Monat</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Öffnungszeiten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>April bis Oktober: 8 Uhr bis 20 Uhr</li>



<li>November bis März: 8.30 Uhr bis 15.30 Uhr</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Der Weiße Turm ist an diesen Tagen geschlossen: 1. Januar, 25. März, Ostersonntag, 1. Mai, 25. Dezember, 26. Dezember</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aktuelle Details zu den Öffnungszeiten, Eintrittspreisen und den Gruppen, die vom Eintrittspreis befreit sind stehen auf <a href="https://www.mbp.gr/en/visit/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">dieser Seite</a>. Diese Regelungen gelten sowohl für den Weißen Turm als auch für das Byzantinische Museum von Thessaloniki.</p>



<h1 class="wp-block-heading">Der Weiße Turm ist nicht barrierefrei</h1>



<p class="wp-block-paragraph">Für Menschen mit einer Gehbehinderung ist der Weiße Turm nur bedingt geeignet. Er ist nicht barrierefrei. Die Treppenstufen sind lang und flach. Personen mit Einschränkungen beim Gehen können sie schaffen. Leider ist der Turm für Rollstuhlfahrer nicht geeignet. Da es sich um historische Bausubstanz handelt, wird sich das vermutlich auch nicht ändern lassen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/weisser-turm-thessaloniki/">Der weiße Turm von Thessaloniki</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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