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	<title>Akadimia Platonos Archive - Hellas Blog</title>
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	<title>Akadimia Platonos Archive - Hellas Blog</title>
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		<title>Reclams Städteführer Athen (3. Auflage 2025)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Sep 2025 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher und Medien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Reclams Städteführer Athen ist 2025 in 3. Auflage erschienen. Er ist der ideale Begleiter für Touren durch die Stadt. Bei früheren Reisen hatte ich das Buch bei meinen Streifzügen durch Athen dabei. Unterwegs habe ich es immer wieder gezückt und über das nachgelesen, was ich gerade vor meinen Augen sah. Der Autor hat von Aufbau und Schreibstil des Buchs den Leser immer im Blickpunkt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/reclams-staedtefuehrer-athen/">Reclams Städteführer Athen (3. Auflage 2025)</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In diesem Jahr ist Reclams Städteführer Athen in nunmehr 3. Auflage erschienen. Ich kann Euch gar nicht sagen, wie sehr ich mich darüber freue. Die <a href="https://hellas.blog/reclams-staedtefuehrer-athen-2013/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">1. Auflage von 2013</a> habe ich im Blog bereits vorgestellt. Heute möchte ich meinen Eindruck von der Neuauflage schildern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die 3. Auflage von Reclams Städteführer Athen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch beginn mit sehr gut geschriebenen Informationen zur Geschichte von Athen und zu kulturellen Aspekten der Stadt. Der Kulturkalender ist praktisch, könnte eventuell aber noch etwas ausführlicher sein. Mir fehlen zum Beispiel der 6. März  (Gedenktag an Melina Mercouri), der 18. April  (Internationaler Tag der Denkmäler) oder der 18. Mai  (Internationaler Museumstag). Da finden viele kulturelle Veranstaltungen statt. Auch zum Tag des Europäischen Kulturerbes (letztes Wochenende im September) ist in Athen viel los.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Reclams-Städteführer-Athen-(3.-Auflage,-2025)"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="450" height="800" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/09/Reclams-Staedtefuehrer-Athen-2025.jpg" alt="Reclams Städteführer Athen (3. Auflage, 2025)" class="wp-image-12416" style="width:300px" title="Reclams Städteführer Athen (3. Auflage, 2025)" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/09/Reclams-Staedtefuehrer-Athen-2025.jpg 450w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/09/Reclams-Staedtefuehrer-Athen-2025-169x300.jpg 169w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption class="wp-element-caption">Reclams Städteführer Athen (3. Auflage, 2025)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die drei empfohlenen Rundgänge durch Athen sind super. Man kann an einem Tag eine der Routen machen und sich mit dem Büchlein in der Hand alles genau anschauen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Klaus Gallas nimmt den Leser mit in drei &#8222;Gegenden&#8220;. Zunächst geht es um die Akropolis und ihre Umgebung. Im zweiten Kapitel wird der Leser von der griechischen Agora über den Kerameikos zur Akademie Platons geführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach geht es von der Plaka zum Olympieion und schließlich aus der Altstadt heraus in das neue Athen. Anschließend geht es auf ausgewählte Sehenswürdigkeiten außerhalb der Stadt und in ihrem Umland. Eine Übersicht über die wichtigsten Museen rundet die Sache ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für diese Besprechung habe ich mir das erste Kapitel näher angeschaut. Auf den Seiten 56 bis 60 sind die wichtigsten Informationen zur Akropolis zusammengefasst. Mehr braucht man als  Tourist nicht. Und besser kann es auch kein Fremdenführer erklären. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Reisende betritt die Akropolis mit dem Büchlein in der Hand über die <a href="https://hellas.blog/propylaeen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Propyläen</a>. Vorbei an den Resten des Agrippa-Monuments geht es zum Nike-Tempel. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Was ich toll finde: Auf Architektonische Besonderheiten wie die Reste der Befestigung aus mykenischer Zeit weist der Führer hin (Seite 66). Man neigt dazu, solche Kleinigkeiten zu übersehen, auch wenn sie eine faszinierende Geschichte haben. Mit dem Städteführer Athen passiert Dir das nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch auf die Fundamente des alten Athena-Tempels weist das Buch hin. Das ist ein Detail, was im touristischen Alltag gerne mal übersehen wird.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Parthenon und Erechtheion</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Der Parthenon ist das wohl bekannteste Bauwerk auf der Akropolis. Kein Wunder, denn man sieht ihn weither von unten.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized" id="Der-Parthenon-auf-der-Akropolis"><img decoding="async" width="800" height="445" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Parthenon-2.jpg" alt="Der Parthenon auf der Akropolis" class="wp-image-724" style="width:400px" title="Der Parthenon auf der Akropolis" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Parthenon-2.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Parthenon-2-300x167.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Parthenon-2-768x427.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Parthenon auf der Akropolis</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bist Du auf dem Burgberg von Athen, dann solltest Du Dir die Zeit nehmen und lesen, was Klaus Gallas über den Parthenon schreibt. Mir ging es bei der 1. Auflage so, dass ich das Bauwerk auf einmal viel detaillierter wahrgenommen habe. Auch an die Spuren der Zerstörung erinnert das Buch. Erwähnt werden sowohl die <a href="https://hellas.blog/athen-1687-zerstoerung-parthenon/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zerstörung im Jahr 1687</a> als auch das, was Lord Elgin hier angerichtet hat. Aus der <a href="https://hellas.blog/rueckkehr-der-elgin-marbles-in-2025/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rückkehr der Elgin Marbles noch in 2025</a> wird wohl nichts mehr werden. Das aber ist ein anderes Thema.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Erechtheion ist ebenfalls ein sehr bekanntes Gebäude auf dem Burgberg von Athen. Der Leser erfährt alles über das Gebäude, vom mythischen Zweikampf zwischen Athene und Poseidon bis hin zu den Koren (auch Karyatiden) genannt. Das sind jene wunderschön gearbeitete Säulen in Mädchengestalt, die das Erechtheion zum wohl beliebtesten Fotomotiv der Stadt haben werden lassen. Fast alle Originale der Figuren stehen im Akropolis-Museum. Eine Figur wurde von Lord Elgin nach Großbritannien gebracht und ist heute im British Museum zu sehen. Auf der Akropolis stehen Nachbildungen, denen Wind und Wetter nichts ausmachen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was am Fuße der Akropolis zu sehen ist und in der Nähe (Areopag, Pnyx, Philopappos und die Sternwarte), beschreibt der Städteführer Athen ebenfalls ganz ausführlich. Wenn man alles gesehen (und gelesen) hat, ist ein wunderbarer, aber auch etwas anstrengender Tag vorübergegangen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Über den Rest des Buchs</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Was in dem Buch komplett fehlt, sind Angaben zu Öffnungszeiten oder Eintrittspreisen. Ehrlich gesagt finde ich das gut. Dazu kann man sich vor Ort erkundigen. Und weil sich immer wieder mal was ändert, würde der Städteführer Athen mit solchen Informationen schnell veralten. So ist er ein ewiger Schatz, der auch in 10 Jahren noch gute Dienste leisten wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die anderen Kapitel des Buchs könnte ich jetzt mit ähnlicher Ausführlichkeit beschreiben wie das, was ich zur Akropolis geschrieben habe. Das aber würde den Rahmen dieser Besprechung sprengen. Die Qualität ist gleichbleibend sehr hoch. Und der Text ist wirklich gut und verständlich zu lesen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rolands Meinung zur Neuauflage</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Städteführer Athen ist von&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Gallas" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Klaus Gallas</a>&nbsp;geschrieben worden, einem Architekturhistoriker und sehr erfahrenem Autoren. Seine langjährige Erfahrung kommt dem Städteführer zu Gute. Welchen Anteil Jutta Strozeck genau an der Neuauflage hat, wird nicht deutlich. Das macht aber nichts, das Buch ist aus meiner Sicht &#8222;aus einem Guss&#8220; und wirklich toll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit der 1. Auflage hat der Städteführer sich entwickelt. Der Leser steht durchweg im Mittelpunkt. Von Aufbau und Sprache her führt das Buch seine Leser wundervoll durch Athen und sein Umland. Kein einziges Mal das Gefühl, dass es mir mit der Lektüre „zu viel wird“. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du auf Kultur-Tour durch die griechische Hauptstadt bist, ist der Städteführer Athen der beste Reisebegleiter in Buchform, den ich kenne. Bei meiner nächsten Reise nach Athen ist er definitiv mit dabei.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Über Klaus Gallas und Jutta Stroszeck</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch stammt von Klaus Gallas. In der 3. Auflage hat Jutta Stroszeck es durchgesehen und aktualisiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Klaus Gallas kam 1941 in Berlin zur Welt. Zunächst machte er eine Ausbildung als Bergmann, 1959 erhielt er den Knappenbrief. Dem schloss sich eine Lehre als Bauzeichner an. Schließlich besuchte er die Ingenieurschule in Essen und Köln, 1965 schloss er als Ingenieur für Hochbau / Architektur ab. Danach machte er auf dem 2. Bildungsweg das Abitur. Von 1968 bis 1972 studierte er. An der LMU München belegte er Klassische Archäologie, Byzantinische Kunstgeschichte und Ägyptologie. An der TU München studierte er Architektur. 1972 schloss er als Diplom-Ingenieur in Architektur ab. Er wurde als freiberuflicher Autor und als Reiseleiter tätig. Dem schloss sich später auch seine Tätigkeit als Kulturmanager an. An der TU Berlin wurde Klaus Gallas 1982 im Fach Architekturgeschichte zum Dr.-Ing. promoviert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jutta Stroszeck erblickte 1961 in Donauwörth das Licht der Welt. Zwischen 1980 bis 1986 studierte sie an den Universitäten&nbsp;Erlangen,&nbsp;Göttingen&nbsp;und der&nbsp;FU Berlin. Ihre Fächer waren&nbsp;Klassische und&nbsp;Christliche Archäologie&nbsp;sowie&nbsp;Ur- und Frühgeschichte.&nbsp;In Erlangen schloss sie ab und wurde 1991 promoviert. Seit 1993 ist sie &nbsp;beim Deutschen Archäologischen Institut in der Abteilung Athen tätig.&nbsp;Ihr Forschungsschwerpunkt ist der Kerameikos.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wo kann ich Reclams Städteführer Athen kaufen?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Du bekommst diesen kleinen Reiseführer im regulären Buchhandel und natürlich auch von den Online-Händlern deines Vertrauens. Natürlich kannst Du ihn auch auf der <a href="https://www.reclam.de/produktdetail/reclams-staedtefuehrer-athen-architektur-und-kunst-9783150146361">Homepage des Verlags</a> kaufen. Dort findest Du auch noch mehr Informationen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du das Buch kaufen möchtest, brauchst Du diese Informationen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Reclams Städteführer Athen: Architektur und Kunst</li>



<li>3. Auflage (2025)</li>



<li>von Klaus Gallas</li>



<li>erschienen: 12. Februrar 2025</li>



<li>ISBN: 978-3-15-014636-1</li>



<li>Verlag: Verlag Philipp Reclam jun. GmbH</li>



<li>Preis: 15,50 Euro</li>



<li>208 Seiten</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Abschluss verrate ich gerne noch, aus welchem Grund ich mich so sehr über diese Neuauflage freue. Im November plane ich einen kurzen Städtetrip nach Athen. Natürlich wird Reclams Städteführer in meinem Reisegepäck sein.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/reclams-staedtefuehrer-athen/">Reclams Städteführer Athen (3. Auflage 2025)</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<title>2 Euro Gedenkmünze aus Griechenland feiert die Platonische Akademie</title>
		<link>https://hellas.blog/2-euro-griechenland-platonische-akademie/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Mar 2024 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[1929]]></category>
		<category><![CDATA[2 Euro]]></category>
		<category><![CDATA[2013]]></category>
		<category><![CDATA[387 v.Chr.]]></category>
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		<category><![CDATA[Akadimia Platonos]]></category>
		<category><![CDATA[Gedenkmünze]]></category>
		<category><![CDATA[Georgios Stamatopoulos]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresthema 2024]]></category>
		<category><![CDATA[Justinian I]]></category>
		<category><![CDATA[kostenlose Sehenswürdigkeit in Athen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Griechenland hat eine 2 Euro Münze zum Jubiläum der Platonischen Akademie herausgebracht. Die möchte ich Euch gerne im Rahmen des</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/2-euro-griechenland-platonische-akademie/">2 Euro Gedenkmünze aus Griechenland feiert die Platonische Akademie</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Griechenland hat eine 2 Euro Münze zum Jubiläum der Platonischen Akademie herausgebracht. Die möchte ich Euch gerne im Rahmen des <a href="https://hellas.blog/tag/jahresthema-2024/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jahresthemas 2024</a> vorstellen, in dem es um 2 Euro Münzen aus Griechenland geht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Platonische Akademie</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Philosoph Platon (Πλάτων) erwarb um 387 v.Chr. außerhalb der Stadtmauern Athens ein Grundstück, um dort eine Philosophenschule einzurichten. </p>





<p class="wp-block-paragraph">Das war beim Hain des attischen Heros Akademos. Diesen Ort nannte man auch Akademeia (altgriechisch: Άκαδήμεια). Diese Bezeichnung hat man schon in der Antike für Platons Schule übernommen, die zur am längsten bestehenden Institution dieser Art werden sollte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute benutzen wir das Wort Akademie für wissenschaftliche und künstlerische Hochschulen sowie für Gelehrtenvereinigungen wie eine Akademie der Wissenschaften.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Platonische Akademie bestand von 387 v.Chr. bis 529 n.Chr. In diesem Jahr hat man diese „heidnische“ Institution auf Befehl Kaiser Justinians I. geschlossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Gelände ist in modernen Zeiten nicht überbaut worden. Ausgrabungen begannen im Jahr 1929 und werden – mit Unterbrechung von 1940 bis 1955 – bis heute fortgeführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute ist Akadimia Platonos (Ακαδημία Πλάτωνος) ein Stadtviertel von Athen mit etwa 15000 Einwohnern. Die Überreste der Platonischen Akademie kannst Du dort in einem archäologischen Gelände anschauen. Das <a href="https://maps.app.goo.gl/WbkStQZQtV7EFQeq8" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Archäologische Gelände von Platons Akademie</a> (Αρχαιολογικό Άλσος Ακαδημίας Πλάτωνος) liegt in einem öffentlichen Park und ist rund um die Uhr zugänglich. Der Besuch kostet keinen Eintritt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die 2 Euro Münze Griechenland zur Erinnerung an 2400 Jahre Platonische Akademie</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt möchte ich auf die Münze selbst eingehen. Sie hat einen Nennwert von 2 Euro.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/03/2-Euro-Muenze-2013-2400-Jahre-Platonische-Akademie.jpg" alt="2 Euro Gedenkmünze Griechenland (2013): 2400 Jahre Platonische Akademie" class="wp-image-6673" style="width:400px" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/03/2-Euro-Muenze-2013-2400-Jahre-Platonische-Akademie.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/03/2-Euro-Muenze-2013-2400-Jahre-Platonische-Akademie-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/03/2-Euro-Muenze-2013-2400-Jahre-Platonische-Akademie-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">2 Euro Gedenkmünze Griechenland (2013):<br>2400 Jahre Platonische Akademie</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gedenkmünze anlässlich von 2400 Jahren Platonische Akademie ist am 1. Oktober 2013 erschienen. Sie ist in einer Auflage von 754.000 Stück erschienen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der Münze fällt zunächst das Portrait des Philosophen Platon auf. Wir sehen eine Büste Platons von der Seitenansicht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Rechts von Platons Kopf sehen wir eine Palmette, darunter steht die Jahreszahl 2013. Die Palmette ist das Symbol für die Prägeanstalt in&nbsp;<a href="https://maps.app.goo.gl/RtivvZBTiRK2vrqw6" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Chalandri</a>&nbsp;bei Athen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rechts von der Münze sehen wir eine Inschrift in altgriechischer Schrift. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier steht <em>2400 ΧΡΟΝΙΑ ΑΠΟ ΤΗΝ ΙΔΡΥΣΗ ΤΗΣ ΑΚΔΑΗΜΙΑΣ ΠΛΑΤΩΝΟΣ</em>. Ich möchte das mit <em>2400 Jahre seit der Gründung der Platonischen Akademie</em> übersetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darunter steht ein weiterer Schriftzug: <em>ΕΛΛΗΝΙΚΗ ΔΗΜΟΚΡΑΤΙΑ</em>, also dem Namen des Staates der Griechischen Republik.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Wort <em>δημοκρατία</em> kann man laut <a href="https://hellas.blog/tag/langenscheidt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Langenscheidt</a> sowohl mit <em>Demokratie</em> als auch mit <em>Republik</em> übersetzen. Die Griechen unterscheiden in ihrer Sprache da nicht, obwohl eine Monarchie natürlich auch demokratisch sein kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich schätze, dass die meisten dieser Münzen bei Sammlern gelandet sein dürften. Sie sind aber auch in Umlauf geraten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gestaltet hat diese Münze Georgios Stamatopoulos (Γεώργιος Σταματόπουλος). Er kam 1963 in Athen zur Welt und ist Künstler und Graveur bei der Griechischen Nationalbank. Georgios Stamatopoulos hat nicht nur die nationalen Rückseiten aller griechischen Euromünzen, sondern auch zahlreiche Gedenkmünzen entworfen. Die von ihm entworfenen Münzen erkennt man an seiner Signatur ΣTAM oder der Zeichnung mit seinen Initialen ΓΣ.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/2-euro-griechenland-platonische-akademie/">2 Euro Gedenkmünze aus Griechenland feiert die Platonische Akademie</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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