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	<title>Albanien Archive - Hellas Blog</title>
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	<description>Griechenland für Dich</description>
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	<title>Albanien Archive - Hellas Blog</title>
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		<title>Einreiseverbot für den albanischen Journalisten Artan Hoxha</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Dec 2025 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Balkankriege]]></category>
		<category><![CDATA[Epirus]]></category>
		<category><![CDATA[Journalist]]></category>
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		<category><![CDATA[Konitsa]]></category>
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		<category><![CDATA[Salonikifront]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Griechenland hat dem albanischen Journalisten Artan Hoxha das Einreiseverbot erteilt. Der Nationalist agiert offen für ein Großalbanien.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/einreiseverbot-artan-hoxha/">Einreiseverbot für den albanischen Journalisten Artan Hoxha</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Griechenland hat dem albanischen Journalisten Artan Hoxha das Einreiseverbot erteilt. Der Nationalist agiert offen für ein Großalbanien. Darüber <a href="https://www.newsbeast.gr/greece/arthro/12722831/i-ellada-apagorefse-tin-eisodo-ston-alvano-dimosiografo-artan-chotza-apeili-gia-tin-esoteriki-asfaleia" target="_blank" rel="noreferrer noopener">berichtet Newsbeast</a> am 25. November.</p>



<h2 class="wp-block-heading">So kam es zum Einreiseverbot für Artan Hoxha</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sache hat natürlich eine Vorgeschichte. Niemand bekommt ohne Weiteres ein lebenslanges Einreiseverbot.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized" id="Artan-Hoxha-in-Griechenland"><img decoding="async" src="https://www.newsbeast.gr/image/s1382x878/fill/webp/file/files/1/2025/11/dhmosiografos1.jpg" alt="Artan Hoxha in Griechenland" style="width:400px" title="Artan Hoxha in Griechenland"/><figcaption class="wp-element-caption">Artan Hoxha in Griechenland<br>(Bildquelle: neawsbeast.gr)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://www.epiruspost.gr/kakavia-persona-non-grata-stin-ellada-o-alvanos-dimo/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Epirus Post berichtet über einen Vorfall in Konitsa</a>. Dort beschwerte Hoxha sich öffentlichkeitswirksam über das Fehlen einer albanischen Flagge.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir sehen ihn mit dem Handzeichen des Albanischen Doppeladlers auf der Brust.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Adler ist das nationale Symbol Albaniens. Du kannst ihn auf der Fahne sehen, und er ist eng mit der Geschichte des Landes verbunden. Der Adler steht für die Freiheit und Souveränität Albaniens.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und hier kommen wir zum Knackpunkt. Ihn innerhalb Albaniens zu nutzen oder als Zeichen der Verbundenheit von Albanern untereinander, empfinde ich als völlig in Ordnung. Das kann man wohl mit dem Schwenken der albanischen Fahne gleichsetzen. Nicht jeder hat sie zur Hand, und dann behilft man sich eben mit einer Geste wie dieser.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Balkan ist es recht üblich, die Fahne des jeweiligen Landes über historischen Monumenten wehen zu lassen. Selbstverständlich weht über den Ruinen von Butrint heute die Fahne Albaniens, und da gehört sie auch hin. Und ebenso selbstverständlich weht die griechische Fahne in Konitsa, wie wir es auf dem Foto sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Region zu fordern, dass über einen historischen Monument im <em>Land X</em> die Fahne des benachbarten <em>Landes Y</em> wehen soll, hat eine eindeutige Aussage. Es besagt, dass dieses Monument und seine Gegens eigentlich zum <em>Land Y</em> gehören und nicht zum <em>Land X</em>. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Artan Hoxha setzte sich hier öffentlichkeitswirksam für eine Annektierung griechischer Landstriche an Albanien ein. Das ist so förderlich für das friedliche Zusammenleben der Völker auf dem Balkan, als wenn Griechen sich für die Loslösung von Nord-Epirus von Albanien und seine Angliederung an Griechenland einsetzen würden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das muss sich kein Land bieten lassen. Und ein Einreiseverbot ist deshalb völlig richtig. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Albaner und Griechen auf beiden Seiten der Grenze</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Albaner leben in Griechenland. Griechen leben in Albanien. Das ist das Ergebnis einer sehr langen Geschichte. Kastoria ist hierfür ein schönes Beispiel, wie ich <a href="https://hellas.blog/postkarte-kastoria-1900/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">anhand eines alten Fotos zeigen</a> konnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das moderne Albanien konnte erst nach dem 2. Balkankrieg unabhängig vom Osmanischen Reich werden. Das war eine Folge des 2. Balkankriegs. Der Norden des Epirus kam nicht offiziell nach Griechenland, blieb aber von Albanien autonom. Im Zuge des 1. Weltkriegs besetzte Italien das Gebiet. Man begründete das mit strategischen Notwendigkeiten in Hinblick auf die Salonikifront. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Griechenland verfolgte seine Ansprüche auf Nord-Epirus weiter. Allerdings musste es die heutige Grenze nach der Niederlage in Kleinasien wohl oder übel akzeptieren. Seit dem gilt die heutige Grenze.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie ändern zu wollen, ist im heutigen Europa völliger Unsinn. Zu beiden Seiten der Grenzen leben sowohl Albaner als auch Griechen. Auch wenn Albanien noch kein Mitglied der Europäischen Union ist, ist das doch für die nähere Zukunft zu erwarten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt überhaupt keine Notwendigkeit oder Legitimation, die Grenzen jetzt verschieben zu wollen. Wer sowas fordert, will das Friedensprojekt Europa torpedieren. Deshalb finde ich das Einreiseverbot für Artan Hoxha in Griechenland gut. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/einreiseverbot-artan-hoxha/">Einreiseverbot für den albanischen Journalisten Artan Hoxha</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<title>Postkarte von Kastoria aus dem Jahr 1900</title>
		<link>https://hellas.blog/postkarte-kastoria-1900/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Sep 2025 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[1900]]></category>
		<category><![CDATA[Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[alte Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Balkankriege]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresthema 2025]]></category>
		<category><![CDATA[Kastoria]]></category>
		<category><![CDATA[Kastoria-See]]></category>
		<category><![CDATA[Osmanisches Reich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine alte Postkarte zeigt Kastoria im Jahr 1900. Ein interessantes Detail ist, dass auf ihr steht, dass Kastoria zu Albanien gehört. Zu der Zeit gehörte der Ort noch zum Osmanischen Reich. Kastoria kam als Folge der Balkankriege zu Griechenland, nicht zu Albanien. Diese Postkarte ist damit ein interessantes Zeitdokument. Denn derjenige, der sie hergestellt hat, wünschte sich wohl eine andere Landeszugehörigkeit für Kastoria.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen des heurigen Jahresthemas nehme ich Euch mit nach <a href="https://hellas.blog/kastoria/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kastoria</a> im Jahr 1900. Ich habe eine für französisch sprechende Touristen hergestellte Postkarte aus diesem Jahr. Auf der sehe ich ein interessantes Detail. Das stelle ich Euch heute vor.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Postkarte von Kastoria aus dem Jahr 1900</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst einmal möchte ich Euch die Aufnahme zeigen, um die es geht.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Postkarte-von-Kastoria-(1900)"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="451" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/06/Kastoria-1900.jpg" alt="Postkarte von Kastoria (1900)" class="wp-image-11468" style="width:400px" title="Postkarte von Kastoria (1900)" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/06/Kastoria-1900.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/06/Kastoria-1900-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/06/Kastoria-1900-768x433.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Postkarte von Kastoria (1900)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Druckort selbst steht nicht auf der Karte. Unten aber lesen wir einen Text in französischer Sprache:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>KASTORIE (Albanie)</em> und daneben steht <em>Prés du lac</em>. Letzteres kann man mit &#8222;am See&#8220; übersetzen. Dass der Ort in der Nähe des Kastoria-Sees liegt, ist bekannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das interessantere Detail ist der Landesname Albanie, also Albanien. Denn zu diesem Land gehörte Kastoria nie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Entstanden ist die Postkarte um das Jahr 1900. Damals gehörte Albanien noch zum Osmanischen Reich. Das galt auch für Kastoria. Zwar nahmen auch Kämpfer von hier am griechischen Freiheitskampf teil. Im Ergebnis kam diese Region dann aber erst einmal nicht zum neu gegründeten griechischen Staat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was folgte, waren Jahrzehnte der Unruhe. Es gab Bestrebungen sowohl von Bulgaren, Griechen als auch Albanern, den Ort dem jeweiligen Nationalstaat zuzuführen. Die Entscheidung fiel am 11. November 1912. Da wurde Kastoria befreit und kam zu Griechenland.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wer lebte um 1900 in Kastoria?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dass so viele Mächte um Kastoria gerungen haben, ist kein Zufall. Es gibt eine <a href="http://www.promacedonia.org/vk/vk_2_43.htm" target="_blank" rel="noreferrer noopener">bulgarische Untersuchung</a> dazu, wie die Bevölkerung von Kastoria sich um 1900 zusammensetzte. Hier lebten 3.000 Griechen, 1.600 Türken, 750 Juden, 300 Albaner, 300 Slawen (die als Bulgaren angesehen wurden) und 240 Roma. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem Kastoria zu Griechenland kam, wurden die Türken und Bulgaren aus der Stadt vertrieben. Schrecklich war das Schicksal der jüdischen Bevölkerung im 2. Weltkrieg. Anfang der 1940er Jahre lebte etwa 1.000 jüdische Menschen im Ort. Sie wurden von den Deutschen deportiert, nur 30 von ihnen überlebten den Holocaust. Und von diesen 30 kehrte lediglich ein Jude nach Kastoria zurück.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der Postkarte blicken wir also auf ein Kastoria, das es schon ein halbes Jahrhundert später nicht mehr geben sollte. Das betrifft nicht nur die Gebäude, die wir sehen. Es betrifft auch die Menschen, die in ihnen leben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Jahresthema 2025 sind alte Fotos aus Griechenland. Ich finde, dass diese Postkarte uns vor Augen führt, wie es früher war. Sehen wir Kastoria heute, sollten wir auch an die Stadt und ihre Menschen im Jahr 1900 denken.</p>
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		<title>Für die BBC gehört die Peloponnes 2025 zu den Top-Urlaubszielen in Europa</title>
		<link>https://hellas.blog/bbc-peloponnes-urlaubsziele-europa-2025/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jul 2025 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Reisetipps und Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
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		<category><![CDATA[Reisetipps für die Peloponnes]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im April hat die britische BBC verkündet, dass die Peloponnes in 2025 zu den Top-Urlaubszielen in Europa gehört. Ich habe mir diese Empfehlung für den Hellas Blog angeschaut. Sie ist zwar oberflächlich. Aber die Peloponnes hat sich unter anderen sehr schönen Zielen etablieren können. Damit kann Griechenland zufrieden sein.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Im April hat die <a href="https://www.bbc.com/travel/article/20250407-best-european-vacation-destinations" target="_blank" rel="noreferrer noopener">britische BBC verkündet</a>, dass die <a href="https://hellas.blog/peloponnes/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Peloponnes</a> in 2025 zu den Top-Urlaubszielen in Europa gehöre. Die Fast-Insel hat es geschafft, sich unter vielen anderen Destinationen zu behaupten. Andere Ziele in Griechenland tauchen bei der BBC nicht auf.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das sagt die BBC 2025 zur Peloponnes</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst betont die BBC, dass die <a href="https://hellas.blog/griechische-inseln/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">griechischen Inseln</a> ein Dauerbrenner sind. Aber in diesem Jahr glänzt das griechische Festland. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Limeni:-Blick-vom-Wasser-auf-den-Ort"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/07/Blick-vom-Wasser-auf-den-Ort.jpg" alt="Limeni: Blick vom Wasser auf den Ort" class="wp-image-3679" style="width:400px" title="Limeni: Blick vom Wasser auf den Ort" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/07/Blick-vom-Wasser-auf-den-Ort.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/07/Blick-vom-Wasser-auf-den-Ort-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/07/Blick-vom-Wasser-auf-den-Ort-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Limeni: Blick vom Wasser auf den Ort</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Faktor ist für die BBC, dass Griechenland aktuell sehr viel in den Ausbau der Infrastruktur investiert. Das Land modernisiert sein Straßennetz, fördert einen nachhaltigen Agrotourismus gefördert und unterstützt örtliche Olivenölproduzenten. Reisende finden so einen leichteren Zugang zum Land und seinen Menschen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">So sagt es zumindest die BBC. Von meinen eigenen Ausflügen zuletzt 2016 kann ich sagen, dass das Straßennetz auf der Peloponnes bisher auch schon gut ausgebaut war. Die große Halbinsel ist auch schon bisher eine lohnende Gegend für Rundreisen gewesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber kommen wir zur BBC. Deren Journalisten hat es die Mani angetan. Sie zitiert einen einheimischen Hotelbesitzer: &#8222;Weit entfernt vom Trubel der Kykladeninseln ist die Mani Griechenlands bestgehütetes Geheimnis.&#8220; Ich finde, dass das stimmt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dörfer mit Kopfsteinpflaster, einsame Strände, faszinierende Landschaften und ein sauberes Meer sprechen für sich. Man kann in den typischen Wohntürmen der Gegend auch als Tourist übernachten, was die BBC empfiehlt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Olympia oder Mykene sind im Artikel erwähnt. Man könnte so unendlich viele andere Orte wie Epidauros, Korinth, Patras und viele mehr erwähnen. Die BBC tut es nicht, das hätte wohl den Rahmen des Artikels gesprengt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Beitrag schließt ab mit einem Tipp für die beste Reisezeit. April bis Juni und September bis Oktober sind eine Empfehlung, der ich mich für die Peloponnes gerne anschließe.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die anderen Tipps der BBC für Europa</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Kurz möchte ich noch die anderen Tipps der BBC für Reisen in Europa nennen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Italien: Apulien</li>



<li>Portugal: Alentejo-Küste</li>



<li>Schweiz: Andermatt-Sedrun-Disentis</li>



<li>Frankreich: Cap d&#8217;Antibes, Côte d&#8217;Azur</li>



<li>Slowenien: Das ganze Land</li>



<li>Frankreich: Paris</li>



<li>Schweden: Westküste</li>



<li>Albanien: Das ganze Land</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Persönlich hätte ich Paris als Reiseziel durch Dublin oder die Westküste Irlands ersetzt. Aber das ist Geschmackssache. Ich finde, dass Griechenland mit der Nennung der Peloponnes als Reiseziel in dieser Gesellschaft sehr zufrieden sein kann.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/bbc-peloponnes-urlaubsziele-europa-2025/">Für die BBC gehört die Peloponnes 2025 zu den Top-Urlaubszielen in Europa</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<title>Der Pindos im Nordwesten Griechenlands</title>
		<link>https://hellas.blog/pindos/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 May 2024 22:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festland]]></category>
		<category><![CDATA[Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Baedeker Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Berg]]></category>
		<category><![CDATA[DK Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Gebirge]]></category>
		<category><![CDATA[Kostas Nikolaou]]></category>
		<category><![CDATA[Patricia Nikolaou]]></category>
		<category><![CDATA[Pindos]]></category>
		<category><![CDATA[Smolikas]]></category>
		<category><![CDATA[Vikos]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Pindos bildet mehr oder weniger das Rückgrat von Nordgriechenland. Hier gibt es viel Natur, große Berge und die tiefste Schlucht der Erde. Der Pindos ist ein idealer Ort für Deinen Wanderurlaub. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/pindos/">Der Pindos im Nordwesten Griechenlands</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Im Nordwesten Griechenlands erhebt sich mit dem Pindos (Πίνδος) ein echtes Hochgebirge. Er läuft in nord-südlicher Richtung und reicht bis nach Albanien hinein. Hier gibt es viel Natur, große Berge und die tiefste Schlucht der Erde. Dieses Gebirge ist ein idealer Ort für Deinen Wanderurlaub.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was Du zum Pindos wissen solltest</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Pindos trennt die griechische Landschaft Epirus von den östlich liegenden Landschaften Makedonien und Thessalien. Klaus Bötig nennt den Pindos im Baedeker Griechenland das Rückgrat Nordgriechenlands. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="600" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/04/Pindos-Panorama-2024.jpg" alt="Panoramabild aus dem Pindos" class="wp-image-7140" style="width:400px" title="Panoramabild aus dem Pindos" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/04/Pindos-Panorama-2024.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/04/Pindos-Panorama-2024-300x225.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/04/Pindos-Panorama-2024-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Panoramabild aus dem Pindos (Foto: Kostas Nikolaou)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der höchste Gipfel des Pindos ist der <a href="https://maps.app.goo.gl/hvcdQndU4qML1gj87" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Smolikas</a> mit 2632 m. Der ist damit nach dem <a href="https://hellas.blog/tag/olymp/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Olymp</a> der zweithöchste Berg Griechenlands. Im Pindos befindet sich auch die <a href="https://maps.app.goo.gl/Pt9b1gkqzUp7H3sY9" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vikos-Schlucht</a>. Sie gilt als tiefste Schlucht der Welt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Gegend ist für Wanderer und Naturfreunde sehr attraktiv. Du kannst Dich auf der (deutschen!) <a href="https://www.pindosnationalpark.gr/de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Homepage des Pindos-Nationalparks</a> erkundigen, wenn das was für Dich ist. Suchst Du geführte Touren, dann wende Dich am besten an Patricia und Kostas Nikolaou. Sie organisieren geführte Wandertouren und sind Deine perfekten Partner für diese Region. Lies meinen Blogbeitrag über <a href="https://hellas.blog/wanderurlaub-griechenland-patricia-kostas-nikolaou/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wanderurlaub mit Patricia und Kostas</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wann ist die beste Zeit um hier auf Wanderschaft zu gehen? Von November bis Mai sind die Gipfel schneebedeckt (was sich ab März oder April langsam, aber sicher relativiert). Wenn die Schneeschmelze einsetzt, werden die Böden durchfeuchtet und eine unvergleichlich intensive Blütenpracht setzt ein. Ich finde, das ist die beste Zeit für den Wanderurlaub. Aber auch September und Oktober sind dafür eine wirklich gute Zeit. Die Hitze des Sommers klingt ab, aber die Strenge des Winters ist noch nicht zu spüren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Meine Quellen zu diesem Beitrag</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Externe Internetseiten habe ich verlinkt. Zusätzlich habe ich verwendet:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Bötig, Klaus: <a href="https://hellas.blog/baedeker-griechenland/">Baedeker Griechenland</a> (20. Auflage 2022), Seite 447</li>



<li>Charmei, Amber und Jane Foster: <a href="https://hellas.blog/dk-reisefuehrer-griechenland-athen-festland/">DK Reiseführer Griechenland (Athen &amp; Festland)</a>, Auflage 2023/24, Seite 208</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Ist Dir weitere Literatur bekannt, die ich in diesem Beitrag berücksichtigen sollte? Für einen Hinweis bin ich immer dankbar. Bitte schreibe mir eine E-Mail. Meine Kontaktdaten stehen im <a href="https://hellas.blog/impressum-des-hellas-blog/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Impressum</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/pindos/">Der Pindos im Nordwesten Griechenlands</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<title>Der Dank freigelassener Sklaven</title>
		<link>https://hellas.blog/der-dank-freigelassener-sklaven/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Mar 2024 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Butrint]]></category>
		<category><![CDATA[Sklaverei]]></category>
		<category><![CDATA[UNESCO]]></category>
		<category><![CDATA[Weltkulturerbe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Dank freigelassener Sklaven ist uns manchmal bis in die heutige Zeit überliefert geblieben. Der Hellas Blog zeigt Beispiele aus Butrint.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/der-dank-freigelassener-sklaven/">Der Dank freigelassener Sklaven</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Im Süden des heutigen Albanien liegen die Ruinen von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Butrint" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Butrint</a>. Früher war die Stadt griechisch, die Bewohner haben sie aber aufgegeben. Heute ist sie eine <a href="https://hellas.blog/tag/archaeologie/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">archäologische Stätte</a> von Weltrang und <a href="https://hellas.blog/tag/weltkulturerbe/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Weltkulturerbe</a> der <a href="https://hellas.blog/tag/unesco/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">UNESCO</a>. Mein Artikel über <a href="https://hellas.blog/drimakos/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Drimakos</a> hat viele Leser berührt. Ich möchte daher heute auf einen Aspekt der <a href="https://hellas.blog/tag/sklaverei/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sklaverei</a> in der Antike eingehen, den ich sehr interessant finde. Manchmal sind die Sklaven freigelassen worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Butrint war in der Antike ein bedeutendes Zentrum an der Straße von Korfu. Sie gehörte klar zur griechisch-römischen Welt. Die Gesellschaft der Antike kannte Sklaverei. Die damalige Gesellschaftsordnung beruhte darauf, dass unfreie Menschen Arbeiten für ihre Herren verrichten mussten.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/03/Mauer-mit-den-Namen-freigelassener-Sklaven-in-Butrint.jpg" alt="Mauer mit den Dankesinschriften freigelassener Sklaven in Butrint" class="wp-image-2790" style="width:400px;height:225px" width="400" height="225" title="Mauer mit den Dankesinschriften freigelassener Sklaven" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/03/Mauer-mit-den-Namen-freigelassener-Sklaven-in-Butrint.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/03/Mauer-mit-den-Namen-freigelassener-Sklaven-in-Butrint-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/03/Mauer-mit-den-Namen-freigelassener-Sklaven-in-Butrint-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption class="wp-element-caption">Mauer mit den Dankesinschriften freigelassener Sklaven</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Sklaven waren für ihre Freilassung dankbar</h2>



<p class="wp-block-paragraph">2015 habe ich Butrint besucht. Dort habe ich eine Besonderheit gesehen, über die ich Euch heute berichten möchte. Es gibt eine Mauer mit Dankesinschriften freigelassener Sklaven.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin ein großer Fan der Antike bin und beschäftige mich gerne mit ihr. Das Thema der Sklaverei empfinde ich als sehr schmerzlich. Es ist aber nicht möglich, dieses Thema auszublenden, wenn man antike Gesellschaften verstehen möchte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Daher finde ich es schön, Geschichten von Sklaven zu lesen, die freigekommen sind. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sklaverei bedeutete für die von ihr betroffenen Menschen nicht zwangsweise eine völlige Perspektivlosigkeit. Immer wieder passierte es, dass Sklaven von ihren Herren freigelassen wurden oder sich von Erspartem freikaufen konnten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Sklaven dankten ihren Göttern für die Freiheit</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/03/Mauer-mit-den-Namen-freigelassener-Sklaven-in-Butrint-Detail.jpg" alt="Dankesinschrift eines freigelassenen Sklaven in Butrint" class="wp-image-2789" style="width:400px;height:223px" width="400" height="223" title="Dankesinschrift eines freigelassenen Sklaven in Butrint" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/03/Mauer-mit-den-Namen-freigelassener-Sklaven-in-Butrint-Detail.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/03/Mauer-mit-den-Namen-freigelassener-Sklaven-in-Butrint-Detail-300x167.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/03/Mauer-mit-den-Namen-freigelassener-Sklaven-in-Butrint-Detail-768x427.jpg 768w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption class="wp-element-caption">Dankesinschrift eines freigelassenen Sklaven in Butrint</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Sklaven waren dankbar für die erlangte Freiheit. Der Dank galt nicht nur dem Herren, der ihnen die Freiheit gelassen hat und der oft genug ihr Patron im freien Leben wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Dank der Sklaven galt auch den Göttern, deren Hilfe sie die Erlangung der Freiheit zuschrieben. Um sich zu bedanken haben Sklaven Steine mit einer Dankesinschrift erstellen lassen. Diese Steine hat man bei den Ausgrabungen in Butrint gefunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie waren allerdings nicht zu einer Mauer zusammengefügt. Das ist erst in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts passiert. Man wollte so ein Denkmal für die Sklaven der Antike schaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe so etwas bislang nirgendwo sonst gesehen. Natürlich ist es unter archäologischen Gesichtspunkten fragwürdig, wenn antike Funde zu einem modernen Bauwerk zusammengesetzt werden, das es so nie gegeben hat. Allerdings sehe ich auch die Geste er Erinnerung an die Sklaven, denen es vergönnt war die Freiheit zu erlangen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br></p>
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