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	<title>Altsteinzeit Archive - Hellas Blog</title>
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		<title>Baloon Venus Lespugue (orange) ab März im Museum für Kykladische Kunst in Athen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Feb 2026 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Museum für Kykladische Kunst in Athen zeigt die Baloon Venus Lespugue (orange) des amerikanischen Künstlers Jeff Koons. Die Ausstellung ist vom 19. März bis 31. August 2026 zu sehen. Gegenübergestellt werden 10 Repliken steinzeitlicher Venus Figuren. Erfahre mehr über das Original, Koons Kunstwerk und die Ausstellung in Athen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/baloon-venus-lespugue-orange-ab-maerz-im-museum-fur-kykladische-kunst-in-athen/">Baloon Venus Lespugue (orange) ab März im Museum für Kykladische Kunst in Athen</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das Museum für Kykladische Kunst in Athen zeigt vom 19. März bis 31. August 2026 die Baloon Venus Lespugue (orange) des Künstlers Jeff Koons. Dazu sind 10 Repliken steinzeitlicher Venus-Figurinen zu sehen. In griechischen Veröffentlichungen sprechen sie übrigens von Aphrodite. Da sie Venus als Bezeichnung für diese Figuren in der deutschen Sprache eingebürgert hat, verwende ich dieses Wort.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das ist die Venus von Lespugue</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://maps.app.goo.gl/yfkdzQ28fxJCg4qTA" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lespugue</a> ist ein kleiner Ort im Süden Frankreichs. Ganz in der Nähe liegt die Rideaux-Höhle. Die liegt nördlich des Ortes in der <a href="https://maps.app.goo.gl/xFCLuVXfxMHhrXZt5" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Save Schlucht</a>.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized" id="Venus-von-Lespugue"><img decoding="async" src="https://www.lifo.gr/sites/default/files/styles/max_1920x1920/public/articles/2025-11-26/Photo%203_%C2%A9%20MNHN%20-%20J.C%20Domenech%2C%20Mus%C3%A9e%20de%20l%27Homme.jpg?itok=_3JRoZVO" alt="Venus von Lespugue" style="width:300px" title="Venus von Lespugue"/><figcaption class="wp-element-caption">Venus von Lespugue<br>(Bildquelle: lifo.gr)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Dort hat der französische Lokalhistoriker René de Saint-Périer&nbsp;1922 eine Entdeckung gemacht. Er fand ein etwa 25000 Jahre altes Kunstwerk.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Teilweise wird im Internet auch ein Alter von 28.000 Jahren genannt. Was genau stimmt, habe ich nicht klären können. Für diesen Beitrag gehe ich von 25.000 Jahren aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es handelte sich um eine kleine Statuette eines weiblichen Körpers. Diese Kunstform der Altsteinzeit nennt man eine Venus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">so kam das kleine Artefakt zu seinem Namen: Die Venus von Lespugue.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Material der Figur ist vom Stoßzahns eines Wollhaarmammuts.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Leider ist man bei den Ausgrabungsarbeiten nicht mit der erforderlichen Sorgfalt vorgegangen. Im Bereich der Brüste und des Bauchs hat der Ausgräber die Venus beschädigt. Die Figur zerbrach in mehrere Teile.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Haare, Kleidung, ein europäischer Kulturraum</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die 147 mm hohe Figur ähnelt der berühmten Venus von Willendorf. Wir sehen eine dickleibige Frau, die mit nacktem Oberkörper dargestellt ist. Ihre Die Unterarme ruhen auf den Brüsten. Wie bei ihrer Schwester aus Österreich trägt die Figur eine Frisur.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Interessant finde ich ein weiteres Detail. Gravuren deuten eine Bekleidung an. Das beweist, dass die „Höhlenmenschen“ vor 25.000 Jahren Bekleidung kannten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und noch etwas können wir aus dieser Figur lernen, die der Venus von Willendorf so ähnlich sieht. Es muss kulturelle Beziehungen zwischen den Menschen gegeben haben. Zu Fuß beträgt die Distanz mehr als 1.500 km. Das ist in der heutigen Zeit schon viel. Vor 25.000 Jahren war es das erst Recht. Für mich ist die Venus von Lespugue daher ein starkes Indiz dafür, dass es in der Steinzeit einen europäischen Kulturraum gegeben haben muss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Venus von Lespugue ist heute im Musée de l’Homme&nbsp;in Paris zu sehen. Das Museum ist der Ur- und Vorgeschichte sowie der Anthropologie gewidmet. Mehr über Deine Besuchsmöglichkeiten dort erfährst Du auf der <a href="https://www.museedelhomme.fr/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Homepage des Musée de l’Homme</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Über die Baloon Venus Lespugue (orange) von Jeff Koons</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Jeff Koons ließ sich inspirieren. Venus &#8211; die Göttin der Liebe &#8211; beeinflusst sein Werk seit den späten 1970er Jahren.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized" id="Baloon-Venus-Lespugue-(Orange)-von-Jeff-Koons"><img decoding="async" src="https://cycladic.gr/wp-content/uploads/2025/11/Photo-1_Ela-Bialkowska-OKNO-Studio-Courtesy-Palazzo-Strozzi-4.jpg" alt="Baloon Venus Lespugue (Orange) von Jeff Koons" style="width:333px" title="Baloon Venus Lespugue (Orange) von Jeff Koons"/><figcaption class="wp-element-caption">Baloon Venus Lespugue (Orange)<br>(Bildquelle: lifo.gr)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Jeff Koons ist ein amerikanischer Künstler. Sein Schaffen ist davon geprägt, dass er Zeugnisse der Konsumkultur als Ausgangspunkt seiner Kunst nimmt. Er verfremdet oder imitiert sie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Fall ließ Koons sich von einem 25.000 Jahre alten Kunstwerk inspirieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">2008 begann Koons seine Serie „Antiquity“, die zahlreiche kunsthistorische Bezüge hat. Erstmals präsentiert hat Koons diese Serie übrigens im <a href="https://hellas.blog/liebieghaus/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Liebieghaus</a> in Frankfurt. Mehr darüber erfährst Du auf der <a href="https://www.liebieghaus.de/de/ausstellungen/jeff-koons" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Homepage des Liebieghauses</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kommen wir aber zu Jeff Koons in Athen, wo seine Baloon Venus Lespugue (orange) zu sehen sein wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mag die Venus sehr alt sein, Koons Methode um sein Werk zu schaffen ist hochmodern. Er ließ die Figur mit einem Computertomographen abbilden. Diese Methode kann auch die innersten Konturen der Venus erfassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Rechner vergrößerte Koons dann die Proportionen. Die Details blieben dabei erhalten. Als Material hat Koons spiegelpolierten Edelstahl gewählt. Der hat eine transparente Farb-Beschichtung erhalten, in diesem Fall Orange. Und das ganze hat er aus einem Stahl-Ballon geschaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Koons hat ein wirklich voluminöses Kunstwerk geschaffen. Dabei wahrt er die anatomische Form des Originals. Ich finde das wirklich faszinierend.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Andere Venus Figuren von Koons</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt übrigens noch eine rote Schwester, die Baloon Venus Lespugue (red).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und die Venus vom Hohle Fels ist sogar etwa 40.000 Jahre alt. Gefunden hat man sie 2008 in einer Höhle bei Schelklingen in der Schwäbischen Alp. Koons hat daraus seine Balloon Venus Hohlen Fels (Magenta) gemacht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Ausstellung im Museum für Kykladische Kunst </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vom 19. März bis 31. August 2026 sind im Stathatos-Palast zusammen mit zehn Repliken von Venus-Figuren aus dem Jungpaläolithikum. Das Museum für Kykladische Kunst hat hier seinen Sitz.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/baloon-venus-lespugue-orange-ab-maerz-im-museum-fur-kykladische-kunst-in-athen/">Baloon Venus Lespugue (orange) ab März im Museum für Kykladische Kunst in Athen</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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