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	<title>Archäologie Archive - Hellas Blog</title>
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		<title>Archäologisches Nationalmuseum Athen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Apr 2026 09:09:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Archäologisches Nationalmuseum Athen: Eine der weltweit größten und besten Sammlungen von Artefakten ab der Steinzeit bis in die Antike. Dieser Beitrag beruht auf dem, was ich im November 2025 dort selbst gesehen habe.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/archaeologisches-nationalmuseum-athen/">Archäologisches Nationalmuseum Athen</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Athen hat ein Archäologisches Nationalmuseum, wie es das kein zweites Mal in Griechenland gibt. Tatsächlich ist es eines der besten archäologischen Museen der Welt. Die Sammlung reicht zeitlich von der Jungsteinzeit bis in die griechisch-römische Antike.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zuletzt war ich im November 2025 dort. Was ich in diesem Beitrag schildere, habe ich dort selbst so wahrgenommen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Archäologisches Nationalmuseum Athen: Sammlungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ab dem 20. Jahrhundert hat man wirklich alle wichtigen Funde in Griechenland nach Athen gebracht. Das Museum hat so die bedeutendste archäologische Sammlung des Landes aufbauen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf 8.000 qm Ausstellungsfläche sind über 11.000 Objekte zu sehen. Das Museum hat 52 Säle, von denen in 49 Dauerausstellungen zu sehen sind. In drei Sälen gibt es wechselnde Sonderausstellungen. Außer Funden aus Griechenland gibt es auch eine bedeutende ägyptische Sammlung und Artefakte aus Italien, Zypern und Asien.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Sammlung prähistorischer Altertümer</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Einlass ins Museum betrittst Du als erstes die Sammlung prähistorischer Altertümer. Die Sammlung umfasst Objekte von der Jungsteinzeit bis etwa 1000 vor Christus. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Steinzeit-bis-Bronzezeit:-Mykene,-Kykladenkultur"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Archaeologisches-Nationalmuseum-Athen-2025-01-Bereich-Steinzeit-Bronzezeit-Kykladenkultur-Mykene.jpg" alt="Steinzeit bis Bronzezeit: Mykene, Kykladenkultur" class="wp-image-13098" style="width:400px" title="Steinzeit bis Bronzezeit: Mykene, Kykladenkultur" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Archaeologisches-Nationalmuseum-Athen-2025-01-Bereich-Steinzeit-Bronzezeit-Kykladenkultur-Mykene.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Archaeologisches-Nationalmuseum-Athen-2025-01-Bereich-Steinzeit-Bronzezeit-Kykladenkultur-Mykene-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Archaeologisches-Nationalmuseum-Athen-2025-01-Bereich-Steinzeit-Bronzezeit-Kykladenkultur-Mykene-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Steinzeit bis Bronzezeit: Mykene, Kykladenkultur</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Du findest sie im Erdgeschoss und im Obergeschoss gibt es noch einen Saal mit Funden aus Santorin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Betrittst Du den ersten Saal, siehst Du auf die Maske des <a href="https://hellas.blog/agamemnon/">Agamemnon</a> und andere Goldschätze, die <a href="https://hellas.blog/heinrich-schliemann/">Heinrich Schliemann</a> in Mykene gefunden hat. Es ist wirklich unglaublich, von welch hoher Qualität diese Kunstschätze sind. Die großen Säle hier sind voller Artefakte aus der Bronzezeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der linken Seite sind einige Artefakte aus der Jungsteinzeit. Sie stehen an einem Durchgang zu einem Saal, der viele weitere Funde aus dieser prähistorischen Epoche zeigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der rechten Seite gibt es einen weiteren kleinen Saal. Dort sind Artefakte der Kykladenkultur zu sehen. Neben Mykene (Festland) und den Minoern (Kreta) ist das die dritte große Kultur der Bronzezeit. Wir wissen heute, dass diese Kulturen im Austausch miteinander standen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gehst Du im mittleren Saal weiter, kommst Du aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Heinrich Schliemann hat in Mykene wirklich unglaubliche Schätze gefunden. Und die griechische Regierung war so weise, ihm einen Aufpasser zur Seite zu stellen.so fanden die Schätze ihren Weg nach Athen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Bereich siehst Du auch viele Artefakte aus Pylos, Tiryns und anderen kulturellen Hotspots der Bronzezeit.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Skulpturensammlung</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Gehst Du weiter durch den großen Saal, kommst Du zu einem ersten Saal mit Skulpturen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized" id="Skulpturensammlung"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Archaeologisches-Nationalmuseum-Athen-2025-05-Bereich-Skulpturensammlung.jpg" alt="Skulpturensammlung" class="wp-image-13102" style="width:400px" title="Skulpturensammlung" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Archaeologisches-Nationalmuseum-Athen-2025-05-Bereich-Skulpturensammlung.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Archaeologisches-Nationalmuseum-Athen-2025-05-Bereich-Skulpturensammlung-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Archaeologisches-Nationalmuseum-Athen-2025-05-Bereich-Skulpturensammlung-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Skulpturensammlung</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entwicklung der antiken Skulpturen ist anhand von Exponaten nachzuvollziehen, die zwischen dem 7. Jahrhundert v.Chr. und dem 6. Jahrhundert n.Chr. entstanden sind. Diese Sammlung gilt als die bedeutendste und größte ihrer Art auf der Welt. Ihr könnt sehen, was für wunderbare Werke die Künstler der Antike hergestellt haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Museum werden ca. 900 Kunstwerke gezeigt. Das Inventar beinhaltet etwa 16.000 Nummern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Skulpturensammlung des Archäologischen Nationalmuseums ist in 30 Sälen des Erdgeschosses zu sehen. Sie nimmt den größten Teil der Ausstellungsfläche des Museums ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr seht hier Werke aus der Jungsteinzeit bis hin zur Spätantike. Der größte Teil der Werke besteht aus Marmor oder anderen Steinarten. Aber es gibt auch große Bronzeplastiken.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Sammlung von Vasen und Keramiken</h4>



<p class="wp-block-paragraph">In der Vasen- und Kleinkunstsammlung sind etwa 6.000 Objekte zu sehen, davon alleine 2.500 Vasen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Sammlung-von-Keramiken"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Archaeologisches-Nationalmuseum-Athen-2025-03-Bereich-Keramiksammlung.jpg" alt="Sammlung von Keramiken" class="wp-image-13100" style="width:400px" title="Sammlung von Keramiken" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Archaeologisches-Nationalmuseum-Athen-2025-03-Bereich-Keramiksammlung.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Archaeologisches-Nationalmuseum-Athen-2025-03-Bereich-Keramiksammlung-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Archaeologisches-Nationalmuseum-Athen-2025-03-Bereich-Keramiksammlung-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Sammlung von Keramiken</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Rundgang ist chronologisch aufgebaut. Das hat den Vorteil, dass man die Entwicklung der Keramiken zeitlich wunderbar nachvollziehen kann. Und ehrlich gesagt hat dieser Aufbau noch einen weiteren Vorteil: An zeitlichen Phasen, die den Besucher nicht so sehr interessieren, kann er einfach vorbeigehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie dokumentieren lückenlos die Entwicklung der griechischen Keramik zwischen dem 11. Jahrhundert vor Christus bis in die Römerzeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf den ersten Blick hat mich die Fülle der gezeigten Stücke in diesem Bereich des Museums überfordert. Aber gerade die schwarzfigurigen und rotfigurigen Keramiken sind eine nähere Betrachtung wert, zeigen sie doch zumeist eine interessante Geschichte. Viele dieser Gefäße zeigen mythologische Szenen. Aber auch Darstellungen des täglichen Lebens zu seien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vasensammlung ist eine wirklich anschauliche Reise durch die Welt der griechischen Antike. Für diese Reise musst Du bereit sein. Nimm Dir viel Zeit. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den ersten Besuch ist es aber auch völlig okay, zügig durchzugehen und sich nur einzelne Stücke anzuschauen. Mir ging es bei meinem ersten Besuch im Museum so, dass ich mich von der Fülle der Objekte überfordert gefühlt habe.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Sammlung metallurgischer Werke</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Aus der Antike sind nicht nur Werke aus Stein auf uns gekommen, sondern auch welche aus Metall. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized" id="Bronzesammlung-des-Museums"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Archaeologisches-Nationalmuseum-Athen-2025-04-Bereich-Bronzesammlung.jpg" alt="Bronzesammlung des Museums" class="wp-image-13101" style="width:400px" title="Bronzesammlung des Museums" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Archaeologisches-Nationalmuseum-Athen-2025-04-Bereich-Bronzesammlung.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Archaeologisches-Nationalmuseum-Athen-2025-04-Bereich-Bronzesammlung-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Archaeologisches-Nationalmuseum-Athen-2025-04-Bereich-Bronzesammlung-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bronzesammlung des Museums</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Möglicherweise gab es in der Antike anteilig viel mehr Kunst aus Metall als aus Marmor. Die Plastiken sind oft eingeschmolzen worden. Aus diesem Grund stellt die Sammlung metallurgischer Werke etwas ganz Einzigartiges dar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schon als das Archäologische Nationalmuseum begründet wurde, gab es Artefakte aus Metall. Von Anfang an hat das Museum Funde aus Metall systematisch gesammelt und ausgestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit der Museumseröffnung wurde die Metallsammlung stetig erweitert und wissenschaftlich neu geordnet. Eine eigene, klar erkennbare Sammlung metallurgischer Werke existiert also seit mehr als 120 Jahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die metallurgischen Werke im Museum zeigen nicht nur schöne Kunst. Sie erzählen auch von Technik, Wissen und Macht in der Antike. Nimm Dir Zeit für diese tolle Sammlung, wenn Du im Museum bist.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Sammlung altägyptischer und östlicher Altertümer</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ägyptische Sammlung des Nationalen Archäologischen Museums ist eine der bedeutendsten ihrer Art. Zu sehen sind Objekte aus der Zeit von 5.000 v.Chr. bis hin zur römischen Zeit.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Ägyptische-Sammlung"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Archaeologisches-Nationalmuseum-Athen-2025-06-Bereich-Aegyptische-Sammlung.jpg" alt="Ägyptische Sammlung" class="wp-image-13103" style="width:400px" title="Ägyptische Sammlung" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Archaeologisches-Nationalmuseum-Athen-2025-06-Bereich-Aegyptische-Sammlung.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Archaeologisches-Nationalmuseum-Athen-2025-06-Bereich-Aegyptische-Sammlung-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Archaeologisches-Nationalmuseum-Athen-2025-06-Bereich-Aegyptische-Sammlung-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ägyptische Sammlung</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sammlung ist durch große Schenkungen entstanden. Zu nennen sind John Demetriou und Alexander Rostović, die 1880 bzw. 1904 ihre Sammlungen zukommen ließen. Es gab weitere Schenkungen der Hellenic Archaeological Society, der ägyptischen Regierungen sowie zahlreiche Einzelspenden. Zudem kommen hierher ägyptische Objekte, die man bei Ausgrabungen in Griechenland gefunden hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besucher betrachten in den Sälen verschiedene historische Artefakte. Zu den Exponaten gehören verzierte Sarkophage und echte Mumien. Auch Statuen, Schmuck und alltägliche Gebrauchsgegenstände sind dort ausgestellt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellungsobjekte vermitteln zudem Fakten über das damalige Alltagsleben in Ägypten. Texttafeln liefern historische Daten zu den jeweiligen Epochen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mein Eindruck ist, dass ein Schwerpunkt auf der hellenistischen Epoche Ägyptens liegt. Mit den <a href="https://hellas.blog/tag/ptolemaeer/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ptolemäern</a> herrschte eine aus Griechenland stammende Dynastie über Ägypten. Insofern bietet die Sammlung im Vergleich zu anderen Ägyptischen Museen einen gewissen Schwerpunkt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Museum, sein Gebäude und seine Geschichte</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Archäologische Nationalmuseum in Athen ist das größte derartige Museum in Griechenland und wohl eines der wichtigsten archäologischen Museen der Welt. Es befindet sich in einem imposanten Gebäude, das Ende des 19. Jahrhunderts erbaut wurde.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized" id="Archäologisches-Nationalmuseum-Athen"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Archaeologisches-Nationalmuseum-Athen-2025-Museum-von-Aussen.jpg" alt="Archäologisches Nationalmuseum Athen" class="wp-image-13107" style="width:400px" title="Archäologisches Nationalmuseum Athen" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Archaeologisches-Nationalmuseum-Athen-2025-Museum-von-Aussen.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Archaeologisches-Nationalmuseum-Athen-2025-Museum-von-Aussen-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Archaeologisches-Nationalmuseum-Athen-2025-Museum-von-Aussen-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Archäologisches Nationalmuseum Athen (2025)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Tatsächlich ist dieses Museum das erste, das nach der griechischen Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich gegründet wurde. Das war im Jahr 1829.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sein erster Sitz war in Nafplio, der ersten Hauptstadt Griechenlands. Als die Hauptstadt 1834 nach Athen verlegt wurde, siedelte das Museum dorthin über. Zunächst war die Sammlung in verschiedenen Gebäuden untergebracht. Mit dem Bau des heutigen Museumsgebäudes hat man 1866 begonnen. Das war durch Schenkungen möglich. Die erste Bauleitung war bei Ludwig Lange, die Fassade stammt von Ernst Ziller. Die Einweihung des Hauptgebäudes war 1874, 1881 und 1885 folgten die beiden Seitenflügel. Andere Erweiterungen folgten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der 2. Weltkrieg bedeutet eine Zäsur für das Museum. Krieg bedeutet immer auch Gefahr für Kulturgüter. Deshalb haben die Verantwortlichen antike Stücke ausgelagert und versteckt. Das hat man auch in anderen Museen so gemacht. So konnten viele Antiken vor dem Zugriff der deutschen Besatzer gerettet werden. Das Museum wurde geschlossen und während der Besatzung auch bewacht. 1945 öffnete es wieder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">1999 beschädigte ein Erdbeben den Museumsbau. Es folgten Renovierungsarbeiten, die 2004 beendet werden konnten. Das numismatische Museum bekam ein neues Domizil in Schliemanns Haus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit 2004 sind die Dauerausstellungen der Öffentlichkeit zugänglich. Auch gibt es Sonderausstellungen zu verschiedenen Themen. Ein Besuch lohnt sich immer, auch wenn Du erst im letzten Jahr dort gewesen bist. <a href="https://hellas.blog/reclams-staedtefuehrer-athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Klaus Gallas schreibt</a> über das Museum, dass man dort Tage verbringen könnte. Das stimmt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Umbau und Erweiterung des Nationalmuseums</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Derzeit laufen umfangreiche <a href="https://hellas.blog/archaeologisches-nationalmuseum-erweiterung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sanierungs- und Bauarbeiten am Museumsgebäude</a>. Noch ist das Museum geöffnet. Noch ist es geöffnet. Aber voraussichtlich im Laufe des Jahres 2026 wird es für den Publikumsverkehr geschlossen. Die Ausstellungsstücke müssen woanders untergebracht werden. Ob man zumindest einige der Stücke in dieser Zeit an einer Location besichtigen kann, konnte ich bisher nicht in Erfahrung bringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr über den geplanten Umbau erfährst Du ganz unten in diesem Beitrag.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Weitere Bilder aus dem Museum</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Hier sind noch weitere Bilder aus dem Museum.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="800" height="450" data-id="13105" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Archaeologisches-Nationalmuseum-Athen-2025-08-Bereich-Thera-Santorin.jpg" alt="Saal mit Sammlung des bronzezeitlichen Thera" class="wp-image-13105" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Archaeologisches-Nationalmuseum-Athen-2025-08-Bereich-Thera-Santorin.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Archaeologisches-Nationalmuseum-Athen-2025-08-Bereich-Thera-Santorin-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Archaeologisches-Nationalmuseum-Athen-2025-08-Bereich-Thera-Santorin-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Saal mit Sammlung des bronzezeitlichen Thera</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="800" height="450" data-id="13104" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Archaeologisches-Nationalmuseum-Athen-2025-06-Glassammlung.jpg" alt="Sammlung antiker Gläser" class="wp-image-13104" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Archaeologisches-Nationalmuseum-Athen-2025-06-Glassammlung.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Archaeologisches-Nationalmuseum-Athen-2025-06-Glassammlung-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Archaeologisches-Nationalmuseum-Athen-2025-06-Glassammlung-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Sammlung antiker Gläser</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="800" height="450" data-id="13099" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Archaeologisches-Nationalmuseum-Athen-2025-02-Sammlung-Kykladenkultur.jpg" alt="Sammlung Kykladenkultur" class="wp-image-13099" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Archaeologisches-Nationalmuseum-Athen-2025-02-Sammlung-Kykladenkultur.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Archaeologisches-Nationalmuseum-Athen-2025-02-Sammlung-Kykladenkultur-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Archaeologisches-Nationalmuseum-Athen-2025-02-Sammlung-Kykladenkultur-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Sammlung Kykladenkultur</figcaption></figure>
</figure>



<h4 class="wp-block-heading">Das Museumscafé</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Ein gutes Archäologisches Nationalmuseum hat natürlich auch einen Platz zum Verweilen, und der im Museum von Athen ist eine wahre Oase.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Außenbereich-des-Cafes-im-Museum"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Archaeologisches-Nationalmuseum-Athen-2025-09-Cafe-Aussenbereich.jpg" alt="Außenbereich des Cafes im Museum" class="wp-image-13106" style="width:400px" title="Außenbereich des Cafes im Museum" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Archaeologisches-Nationalmuseum-Athen-2025-09-Cafe-Aussenbereich.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Archaeologisches-Nationalmuseum-Athen-2025-09-Cafe-Aussenbereich-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Archaeologisches-Nationalmuseum-Athen-2025-09-Cafe-Aussenbereich-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Außenbereich des Cafes im Museum</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Café des Museums befindet sich im Erdgeschoss. Vom Eingang aus musst Du die Treppe herunterlaufen. Dann bist Du dort.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich empfehle, zunächst einmal einen Blick auf das Angebot zu werfen. Von Kuchen bis zu vollwertigen warmen Mahlzeiten ist alles im Angebot. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und natürlich gibt es auch Getränke fast aller Art. Eine Einschränkung muss ich machen: Bier oder Wein habe ich nicht im Angebot gesehen. Aber Alkohol hätte ich hier auch nicht erwartet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann kommt der nächste Teil: Du nimmst zu Dir, was immer Du ausgesucht hast. Das kannst Du sowohl Innen als auch Außen machen. Beim Außenbereich handelt es sich um den Innenhof des Museums. Ich empfinde ihn nach einem mehrstündigen Rundgang durch das Museum als eine sehr wohltuende Oase. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dieser Ebene befinden sich übrigens auch die Toiletten für die Besucher. Ich hoffe, dass auch die renoviert werden. Die Herrentoilette war &#8222;so hygienisch&#8220;, dass ich es mir verkniffen habe.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie komme ich zum Archäologischen Nationalmuseum?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Adresse: <a href="https://maps.app.goo.gl/dFVa5VpSgLTkjZpf8" target="_blank" rel="noreferrer noopener">28is Oktovriou 44</a>, Athen</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die nächst gelegene Metro-Station ist am Omonia-Platz. Von dort läuft man in etwa 15 min zum Museum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Direkt vor dem Museum befindet sich die Bushaltestelle Polytechneio (Πολυτεχνείο).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Archäologisches Nationalmuseum Athen: Öffnungszeiten und Eintritt </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bis vor einiger Zeit waren die Öffnungszeiten im Museum noch dreigeteilt organisiert und in Winter, Frühjahr und Sommer etwas unterschiedlich. Inzwischen ist die Sache zweigeteilt organisiert, wobei auf der <a href="http://odysseus.culture.gr/h/1/eh155.jsp?obj_id=3249" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Homepage des Ministeriums</a> und der <a href="https://www.namuseum.gr/en/episkepsi/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Homepage des Museums</a> selbst unterschiedliche Zeiten angegeben sind. Ich halte mich an die Angaben des Ministeriums. Die Seite <a href="http://odysseus.culture.gr/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">odysseus.culture.gr</a> ist nach meiner Erfahrung von den Informationen her besser gepflegt als die Seiten einzelner Museen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Öffnungszeiten im Winter</strong> (1. November bis 31. März):
<ul class="wp-block-list">
<li>Mittwoch bis Montag: 8:30 Uhr bis 16.00 Uhr</li>



<li>Dienstag: 12:30 Uhr bis 20 Uhr</li>
</ul>
</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Öffnungszeiten im Sommer</strong> (1. April bis 31. Oktober):
<ul class="wp-block-list">
<li>Mittwoch bis Montag: 8:00 Uhr bis 20 Uhr</li>



<li>Dienstag: 12:30 Uhr bis 20 Uhr</li>
</ul>
</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Webseite:&nbsp;<a href="https://www.namuseum.gr/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.namuseum.gr</a></p>



<h4 class="wp-block-heading">Eintrittspreis </h4>



<p class="wp-block-paragraph">Der Eintritt in das Museum kostet:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>20 Euro</li>



<li>Für bestimmte Personengruppen (z.B. Kinder und Jugendliche aus EU-Staaten bis 25 Jahre, Behinderte mit Grad 67% und höher und andere) ist der Eintritt frei. </li>



<li>Für andere Gruppen gibt es einen Rabatt.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">An diesen Tagen ist der <strong>Eintritt frei</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>6. März&nbsp; (Gedenktag von Melina Mercouri)</li>



<li>18. April&nbsp; (Internationaler Tag der Denkmäler)</li>



<li>18. Mai&nbsp; (Internationaler Museumstag)</li>



<li>jedes Jahr das&nbsp; letzte Wochenende im September&nbsp; (zwei Tage Tag des Europäischen Kulturerbes)</li>



<li>28. Oktober</li>



<li>jeder erste Sonntag des Monats vom 1. November bis 31. März</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.namuseum.gr/episkepsi/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Weitere Informationen zum Eintritt</a> findest Du auf der Webseite des Museums.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Archäologische Nationalmuseum im Hellas Blog</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Archäologisches Nationalmuseum ist schon eine Besonderheit, und das in Athen ist eines der besten seiner Art weltweit. Deshalb bringe ich im Blog auch immer wieder Beiträge über es und dort ausgestellte Artefakte.</p>



<ul class="display-posts-listing"><li class="listing-item"><a class="image" href="https://hellas.blog/jagd-in-mykene-szene-auf-einem-siegelring-aus-gold/"><img decoding="async" width="300" height="169" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/08/Archaeologisches-Nationalmuseum-Siegelring-Gold-Jagdszene-Mykene-300x169.jpg" class="attachment-medium size-medium wp-post-image" alt="Siegelring aus Gold mit Jagdszene" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/08/Archaeologisches-Nationalmuseum-Siegelring-Gold-Jagdszene-Mykene-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/08/Archaeologisches-Nationalmuseum-Siegelring-Gold-Jagdszene-Mykene-768x432.jpg 768w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/08/Archaeologisches-Nationalmuseum-Siegelring-Gold-Jagdszene-Mykene.jpg 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a> <a class="title" href="https://hellas.blog/jagd-in-mykene-szene-auf-einem-siegelring-aus-gold/">Jagd in Mykene: Szene auf einem Siegelring aus Gold</a></li><li class="listing-item"><a class="image" href="https://hellas.blog/dolch-katzen-wasservoegel-papyrusblueten/"><img decoding="async" width="300" height="169" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/06/Archaeologisches-Nationalmuseum-Athen-2025-Dolch-Mykene-Katzen-Voegel-Papyrusblueten-1-300x169.jpg" class="attachment-medium size-medium wp-post-image" alt="Dolch aus Mykene mit Katzen, Vögeln und Papyrusblüten" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/06/Archaeologisches-Nationalmuseum-Athen-2025-Dolch-Mykene-Katzen-Voegel-Papyrusblueten-1-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/06/Archaeologisches-Nationalmuseum-Athen-2025-Dolch-Mykene-Katzen-Voegel-Papyrusblueten-1-768x432.jpg 768w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/06/Archaeologisches-Nationalmuseum-Athen-2025-Dolch-Mykene-Katzen-Voegel-Papyrusblueten-1.jpg 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a> <a class="title" href="https://hellas.blog/dolch-katzen-wasservoegel-papyrusblueten/">Auf einem Dolch jagen Katzen Wasservögel zwischen Papyrusblüten</a></li><li class="listing-item"><a class="image" href="https://hellas.blog/archaeologisches-nationalmuseum-athen/"><img decoding="async" width="300" height="169" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Archaeologisches-Nationalmuseum-Athen-2025-Museum-von-Aussen-300x169.jpg" class="attachment-medium size-medium wp-post-image" alt="Archäologisches Nationalmuseum Athen" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Archaeologisches-Nationalmuseum-Athen-2025-Museum-von-Aussen-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Archaeologisches-Nationalmuseum-Athen-2025-Museum-von-Aussen-768x432.jpg 768w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Archaeologisches-Nationalmuseum-Athen-2025-Museum-von-Aussen.jpg 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a> <a class="title" href="https://hellas.blog/archaeologisches-nationalmuseum-athen/">Archäologisches Nationalmuseum Athen</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">Beiträge Im Hellas Blog mit Bezug auf <a href="https://hellas.blog/tag/archaeologisches-nationalmuseum-athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">das Archäologische Nationalmuseum</a> kennzeichne ich mit dem entsprechenden Tag. Klicke auf den Link, um Dir alle Beiträge anzeigen zu lassen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die geplante Erweiterung des archäologischen Nationalmuseums</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Erweiterung des Archäologischen Nationalmuseums in <a href="https://hellas.blog/athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Athen</a> ist beschlossen. Eines der bedeutendsten <a href="https://hellas.blog/museen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Museen</a> seiner Art auf der Welt bekommt deutlich mehr Ausstellungsfläche.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://davidchipperfield.com/media/Projects/1648-National-Archaeolgical-Museum/1648-dca-national-archaeological-museum-filippo-bolognese-03.jpg" alt="" style="width:548px;height:411px"/></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Sein Bau stammt von Ludwig Lange, Panagiotis Kalkos und Ernst Ziller. 1874 ist der Hauptflügel eingeweiht worden. 1881 und 1885 folgten die beiden Seitenflügel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die letzte große Erweiterung folgte 2009. Damals hat man das Museum um rund 24.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche erweitert, was Platz für weitere 2000 Exponate geschaffen hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt soll das Museum noch einmal deutlich erweitert werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Baunetz.de berichtet, dass hier eine sehr große Umgestaltung geplant ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 15. Februar verkündete der griechische Premier <a href="https://hellas.blog/?s=Kyriakos+Mitsotakis" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kyriakos Mitsotakis</a> in einer feierlichen Veranstaltung, dass <a href="https://davidchipperfield.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">David Chipperfield Architekten</a> den Zuschlag für den großen Umbau bekommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit steht fest, dass es voran geht. Ich finde, dass das Museum damit noch einmal deutlich aufgewertet wird. Ist seine Sammlung bereits jetzt die beste ihrer Art auf der Welt, wird der Museumsbau nun auch architektonisch zu den ganz großen Museen dieser Welt aufschließen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Archäologische Nationalmuseum macht gewissermaßen einen Schritt ins 21. Jahrhundert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Museum bekommt einen Vorbau</h3>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://davidchipperfield.com/media/Projects/1648-National-Archaeolgical-Museum/1648-dca-national-archaeolgical-museum-filippo-bolognese-01.jpg" alt="" style="width:640px;height:457px"/></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Vor dem Museum läuft die Straße des 28. Oktober. Zwischen dem Gebäude und der Straße liegt ein kleiner Park. An dessen Stelle entsteht ein Vorbau, der zwei Stockwerke in die Tiefe geht. Dessen Dach wird bepflanzt, den Park heben die Architekten also gewissermaßen an. Der Zugang wird etwas abgesenkt, die Besucher werden so kanalisiert. Dieses Konzept kennen wir vom vom Centre Pompidou in Paris. Ich denke, dass hier etwas ganz besonderes entsteht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">David Chipperfiels Architekten haben auf ihrer Homepage <a href="https://davidchipperfield.com/projects/national-archaeological-museum" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehrere Bilder ihres Entwurfs</a> veröffentlicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine treibende Kraft hinter dem Vorhaben ist der griechische Ministerpräsident <a href="https://hellas.blog/?s=Kyriakos+Mitsotakis" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kyriakos Mitsotakis</a>. Ihm geht es um mehr als nur darum, dieses Vorzeigestück eines öffentlichen Bauwerks aufzupeppen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://www.sueddeutsche.de/kultur/david-chipperfield-athen-archaeologisches-nationalmuseum-architektur-1.5752466" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Süddeutsche Zeitung</a> berichtet über die Erweiterung des Museums und über die Vorhaben der Regierung. Sie hat das Archäologische Nationalmuseum und andere Museen durch ein neues Gesetz in eine Körperschaft des öffentlichen Rechts umgewandelt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es bekommt eine größere Unabhängigkeit als bisher. Das bedeutet aber auch eine größere Eigenverantwortung: Das Museum ist in höherem Maße als bisher dazu verpflichtet, eigene Finanzquellen zu erschließen. Das heißt auch, dass die Verantwortlichen Spenden akquirieren müssen. Zudem hat die Regierung in Zukunft einen größeren Einfluss auf die Leitungen der Museen. Es ändert sich also einiges.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin mal gespannt, wie schnell der Umbau wirklich entsteht. Ob es zu Einschränkungen beim Betrieb des Museums kommt, steht noch nicht fest. Die Entwürfe gefallen mir auf jeden Fall sehr gut.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/archaeologisches-nationalmuseum-athen/">Archäologisches Nationalmuseum Athen</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<title>Archäologen haben den Eingang zum Leuchtturm von Alexandria vom Meeresgrund geborgen</title>
		<link>https://hellas.blog/archaeologen-haben-den-eingang-zum-leuchtturm-zu-alexandria-vom-meeresgrund-geborgen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Feb 2026 03:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[279 v.Chr.]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Alexandria (Ägypten)]]></category>
		<category><![CDATA[Archäologie]]></category>
		<category><![CDATA[Faros]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Leuchtturm]]></category>
		<category><![CDATA[Pharos]]></category>
		<category><![CDATA[Ptolemäer]]></category>
		<category><![CDATA[Ptolemaios I. Soter]]></category>
		<category><![CDATA[Ptolemaios II. Philadelphos]]></category>
		<category><![CDATA[Weltwunder]]></category>
		<category><![CDATA[Φάρος]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Leuchtturm von Alexandria hatte einen Eingang, dessen Bauelemente seit 2015 geborgen wurden. Das haben jüngste Untersuchungen ergeben.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/archaeologen-haben-den-eingang-zum-leuchtturm-zu-alexandria-vom-meeresgrund-geborgen/">Archäologen haben den Eingang zum Leuchtturm von Alexandria vom Meeresgrund geborgen</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.skai.gr/news/technology/entyposiaki-eidisi-arxaiologoi-anesyran-apo-ton-vytho-ton-faro-tis-aleksandreias" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Skai.gr berichtet</a>, dass Archäologen Bauteile vom Eingang zu Leuchtturm von Alexandria vom Meeresgrund gebogen haben. Die Bergung von Elementen des Pharos läuft schon länger. Nunmehr ist auch geklärt, was genau da an Land geholt worden ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Eingang zum Leuchtturm von Alexandria</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In Alexandria stand der erste Leuchtturm der Welt. Der Bau wurde  279 v.Chr. vollendet. Und im 14. Jahrhundert hat ein (oder haben mehrere) Erdbeben ihm den Garaus gemacht. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized" id="Die-Bergung-der-Bauelemente-des-Eingangs"><img decoding="async" src="https://cdn.skai.gr/sites/default/files/styles/inline_image/public/lighthouseofalexandriadoorway.jpg.webp?itok=Ff_KJMWy" alt="Die Bergung der Bauelemente des Eingangs" style="width:400px" title="Die Bergung der Bauelemente des Eingangs"/><figcaption class="wp-element-caption">Die Bergung der Bauelemente des Eingangs<br>(BIldquelle: skai.gr)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Über sein Ende plane ich später im Jahr einen eigenen Blogbeitrag. Es ist faszinierend, dass ein in der Antike gebauter Turm wohl mehr als 1600 Jahre stand und seine Funktion erfüllt hat. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass man den Leuchtturm durch einen Eingang betreten musste, liegt auf der Hand. Das ist bei derartigen Bauwerken zu allen Zeiten so gewesen, auch heute.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als ein Erdbeben den Turm zerstört hat, stürzten viele seiner Bauelemente ins Wasser. Das verhinderte ihre &#8222;Wiederverwertung&#8220; für andere Bauten, was mit einem Teil des Baumaterials passiert ist. Im Meer lagen die großen Steine dann über die nächsten Jahrhunderte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit Juni 2015 bergen Forscher Bauelemente des Leuchtturms aus dem östlichen Hafenbereich von Alexandria.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis jetzt haben sie 22 Granit- und Kalksteinblöcke mit einem Gewicht von bis zu 80 Tonnen aus dem Meer geholt. Zum ersten Mal seit Jahrhunderten sind diese Bauelemente wieder an der Luft.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die geborgenen Bausteine sind für wissenschaftliche Untersuchungen zugänglich. Deren Leitung hat die Archäologin und Architektin Isabelle Hairy vom französischen Nationalen Zentrum für wissenschaftliche Forschung (<a href="https://www.cnrs.fr/en" target="_blank" rel="noreferrer noopener">CNRS</a>). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihre Analyse hat ergeben, dass die geborgenen Teile zum Haupteingang des Leuchtturms gehört haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sowohl griechische als auch ägyptische Arten der Steinbearbeitung konnten nachgewiesen werden. Das zeigt, dass die Ptolemäer die Fähigkeiten beider Kulturen zu vereinen wussten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Kampagne 2024</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Isabelle Hairy und Thomas Faucher haben die Ergebnisse der Unterwassergrabungen wissenschaftlich aufbereitet, die sie 2024 an der Stätte des Leuchtturms von Alexandria durchgeführt haben. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized" id="Der-Hafenbereich-von-Alexandria,-in-dem-einst-der-Pharos-stand"><img decoding="async" src="https://journals.openedition.org/baefe/docannexe/image/13858/img-2-small580.jpg" alt="Der Hafenbereich von Alexandria, in dem einst der Pharos stand" style="width:400px" title="Der Hafenbereich von Alexandria, in dem einst der Pharos stand"/><figcaption class="wp-element-caption">Der Hafenbereich von Alexandria<br>(Bildquelle: openedition.org)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Den Bericht über die <a href="https://doi.org/10.4000/14fxc" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kampagne in Alexandria ist im Internet veröffentlicht</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Unterwasserkampagne 2024 fand vom 3. September bis zum 17. Oktober statt. Sedimentablagerungen, zu denen es infolge des Baus von Wellenbrechern gekommen ist, stellen dabei eine gewisse Herausforderung dar. Zwar sind einige Bausteine geborgen worden. Die meisten noch vorhandenen Bauelemente des Leuchtturms liegen jedoch noch im Meer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was ich sehr faszinierend finde: Anscheinend sind Granitmonolithen der Fassade einer Pyramide aus der 4. Dynastie&nbsp; für die Fundamente des Leuchtturms von Alexandria wiederverwendet worden. Abschließend geklärt ist das nicht. Aber erste Untersuchungsergebnisse deuten darauf hin. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch haben die Forscher herausgefunden, dass die Steine wohl nicht mit Mörtel verbunden waren. Es scheint, dass Metall benutzt wurde. Einige Steine ​​von annähernd gleicher Abmessung weisen kreisrunde Zapfenlöcher auf. Von denen sind einige noch mit Metall gefüllt. Andere Steine haben horizontale Zapflöcher, in denen kein Metall gefunden wurde. Wie es scheint, konnte der Pharos mit dieser Bautechnik erdbebensicher errichtet werden. So ist auch das Alter von 1600 Jahren zu erklären, dass dieses Gebäude erreicht hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Meer vor Alexandria liegen noch sehr viele Steine, die vermutlich vom Pharos stammen. Es werden in den Medien Zahlen zwischen 4000 und 5000 Stück genannt. Ob Ideen über den Wiederaufbau dieses Weltwunders realistisch sind, vermag ich nicht zu beurteilen. Aber auf jeden Fall haben künftige Forschergenerationen hier noch sehr viel zu tun.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Von einer Insel zum Pharos zum Leuchtturm</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Leuchtturm von Alexandria war das erste Gebäude seiner Art, und natürlich hatte er einen Eingang. Man musste ihn betreten, um ihn seinem Zweck entsprechend nutzen zu können. Seine Vorgeschichte finde ich aber auch sehr spannend</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="digitale-Rekonstruktion-des-Leuchtturms-von-Alexandria-zur-Zeit-der-Antike"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/08/Alexandria-Pharos-Antike.jpg" alt="digitale Rekonstruktion des Leuchtturms von Alexandria zur Zeit der Antike" class="wp-image-12247" style="width:400px" title="digitale Rekonstruktion des Leuchtturms von Alexandria zur Zeit der Antike" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/08/Alexandria-Pharos-Antike.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/08/Alexandria-Pharos-Antike-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/08/Alexandria-Pharos-Antike-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">digitale Rekonstruktion des Leuchtturms von Alexandria <br>zur Zeit der Antike</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Leuchtturm stand auf einer (früheren) Insel, die den Namen Faros trug. Zu diesem Namen kam sie durch einen Zufall.  Menelaos soll hier einst gelandet sein. Da er nicht wusste, wo er war, fragte er einen Mann nach dem Namen der Insel und ihrem Besitzer. Hier muss es dann Sprachschwierigkeiten gegeben haben. Der Mann antwortete ihm <em>Per aa</em>, damit gab er den Pharao als Eigentümer der Insel an. Menelaos dachte, der Ägypter habe ihm den Namen der Insel genannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis dahin bedeutete das Wort Pharos im Altgriechischen so viel wie Tuch oder Segel. Jetzt meinten die Griechen, dass auch diese Insel so heißt und segelten ab. Was blieb, war der neue griechische Inselname.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als nach dem Tod Alexanders des Großen der Diadoche Ptolemaios I. die Herrschaft in Ägypten errang, gab er den Bau des Leuchtturms in Auftrag. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Selbst hat er seine Fertigstellung nicht mehr erlebt. Das Bauwerk ist erst unter der Regentschaft seines Nachfolgers Ptolemaios II. vollendet worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein eigenes Wort für Leuchtturm hatten die Griechen und Ägypter nicht. Also benannte man ihm nach dem (griechischen) Namen der Insel, auf der er stand. So kam es, dass die Zeitgenossen über den Pharos sprachen, wenn sie den Leuchtturm meinten. Und das Wort Pharos zog auf diese Weise in die Griechische Sprache ein. Dort bedeutet es bis heute Leuchtturm. Für Segel oder Tuch sagen die Griechen heute <em>pani</em> (πανί).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für mehr Informationen über den ersten Leuchtturm der Welt lies meinen <a href="https://hellas.blog/pharos-alexandria/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Blogbeitrag über den Pharos von Alexandria</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/archaeologen-haben-den-eingang-zum-leuchtturm-zu-alexandria-vom-meeresgrund-geborgen/">Archäologen haben den Eingang zum Leuchtturm von Alexandria vom Meeresgrund geborgen</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<title>5 sensationelle archäologische Entdeckungen in 2025</title>
		<link>https://hellas.blog/5-archaeologische-entdeckungen-2025/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jan 2026 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>2025 sind 5 sensationelle archäologische Entdeckungen gemacht worden. Auf Kreta ist der Rundbau auf dem Papoura Hügel zu nennen. Weiter gibt es Neues aus Italien, Frankreich, Spanien und Großbritannien.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/5-archaeologische-entdeckungen-2025/">5 sensationelle archäologische Entdeckungen in 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das <a href="https://www.in.gr/2025/12/29/life/culture-live/kriti-pompiia-kai-stoounxentz-oi-arxaiologikes-anakalypseis-tou-2025-pou-anatrepoun-osa-gnorizame/">Portal in.gr berichtet</a> über 5 archäologische Entdeckungen, die unser Wissen über die Welt der Antike und davor erweitert haben. Eine davon liegt in Griechenland. Ich möchte mir aber alle fünf ansehen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Das sind fünf archäologische Entdeckungen, die in 2025 begeistert haben</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Fangen wir mit Griechenland an, dort geht es um den Papoura Hügel bei Kastelli auf Kreta. Die anderen Entdeckungen liegen in Italien, Frankreich, Spanien und Großbritannien. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Papoura Hügel auf Kreta </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Iraklio baut man einen neuen Flughafen. Der liegt weiter im Landesinneren als der derzeitige Airport. Der hat seine Kapazitäten schon längst überschritten. Zudem sind sehr viele Menschen in der Stadt vom Fluglärm betroffen. Dass Abhilfe nötig ist, bestreitet niemand. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized" id="Ausgrabungen-auf-den-Papoura-Hügel"><img decoding="async" src="https://www.mononews.gr/wp-content/uploads/webp/2025/10/251014081623_papoura-1.webp" alt="Ausgrabungen auf den Papoura Hügel" style="width:400px" title="Ausgrabungen auf den Papoura Hügel"/><figcaption class="wp-element-caption">Ausgrabungen auf den Papoura Hügel<br>(Bildquelle: Mononews.gr)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der neue Flughafen braucht eine Radaranlage. Als deren Standort hat man den Papoura Hügel bei Kastelli gewählt. Von der Lage her ist der Hügel ideal für den Zweck. Bis dahin dachte man, dass außer Gestrüpp dort nichts wäre.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als die Bauarbeiten begannen, kam es jedoch zu einer großen Überraschung. Auf dem Hügel entdeckten die Arbeiter ein Bauwerk. Die damaligen Menschen haben es wahrscheinlich zwischen 2000 v.Chr. und 1700 v.Chr. errichtet. Es hat einen Durchmesser von 48 m. Der Rundbau besteht aus 8 konzentrischen Kreisen. Ein vergleichbares Bauwerk gibt es auf der ganzen Welt nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Frage war nun, was passieren sollte. Dazu gab es zwei Meinungen. Die einen sagen, man brauche die Radaranlage wie sie geplant ist, um den neuen Flughafen termingerecht in Betrieb nehmen zu können. Einen anderen Standort könne man nicht finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Andere sagen, dass man das Gelände freilegen und erforschen müsse. Dieses Bauwerk sei einzigartig. Deshalb dürfe man hier kein modernes Gebäude errichten. Unter dem Motto <a href="https://hellas.blog/rettet-papoura/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rettet Papoura</a> haben Aktivisten sogar eine Petition gestartet.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Das Radar wird auf dem Papoura gebaut</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Geholfen hat das nichts. Man baut das neue Radar wie gelant auf dem Papoura Hügel, und zwar neben dem Rundbau. In den <a href="https://www.ertnews.gr/perifereiakoi-stathmoi/iraklio/n-taxiaos-giati-topothetithike-to-rantar-tou-neou-aerodromiou-irakleiou-sto-lofo-papoura/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ERT-News</a> erfahren wir den Grund. Der Papoura Hügel ermöglicht wegen seiner Lage die größtmögliche Radarabdeckung, ohne dass es während des Anflugs zu Problemen mit der Erfassung der Flugzeuge kommt. In den nächst geeigneten Standorten für die Radaranlage käme es zu einer Beobachtungslücke von 24 Sekunden. Das könne in dieser kritischen Phase eines Flugs nicht akzeptiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Flugsicherheit ist wichtig. Erst am <a href="https://www.welt.de/politik/ausland/article695a51c3fb77630dac2770f7/funkstoerung-luftraum-ueber-griechenland-komplett-gesperrt.html">4. </a><a href="https://www.welt.de/politik/ausland/article695a51c3fb77630dac2770f7/funkstoerung-luftraum-ueber-griechenland-komplett-gesperrt.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Januar</a><a href="https://www.welt.de/politik/ausland/article695a51c3fb77630dac2770f7/funkstoerung-luftraum-ueber-griechenland-komplett-gesperrt.html"> 2026</a> kam es zu einer Funkstörung in Griechenland. Die Fluglotsen konnten nicht miteinander kommunizieren. Deshalb wurde der Luftraum über dem Land gesperrt. Die Sicherheit ist nicht verhandelbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Radar soll etwa 100 m vom Monument entfernt liegen. Der Rundbau aus minoischer Zeit solle für Besucher zugänglich sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht ist das ein guter Kompromiss. Auf diese Weise sind genügend Gelder zu mobilisieren, um das Areal zu erforschen und dauerhaft für Touristen zugänglich zu machen. Zudem können die Verantwortlichen zeigen, ob sie durch eine moderne Bauweise wirklich eine Beeinträchtigung historischer Monumente vermeiden können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Italien, Frankreich, Spanien und Großbritannien</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf die anderen Entdeckungen möchte ich nur kurz eingehen. Der Schwerpunkt dieses Blogs liegt ja auf Griechenland. Wenn es um 5 archäologische Entdeckungen aus 2025 geht, sollen sie aber zumindest erwähnt werden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Italien: Pompeji</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ruinen von Pompeji sind schon lange bekannt. Die Ausgrabungen werden fortgeführt und führen zu immer neuen großen und kleinen Entdeckungen. In diesem Jahr konnte das Rätsel entschlüsselt werden, wie die Römer selbstheilenden Beton hergestellt haben. In 2025 hat man eine intakte antike Baustelle freigelegt. Jetzt kennen wir die römischen Bautechniken zur Zeit um das Jahr 79 n.Chr. Mehr darüber erfährst Du aus einer <a href="https://www.nature.com/articles/s41467-025-66634-7" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Veröffentlichung in Nature Communications</a>.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Frankreich: Steinmauer im Meer</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Vor der bretonischen Küste haben <a href="https://www.spiegel.de/wissenschaft/frankreich-archaeologen-entdecken-rund-7000-jahre-alte-mauer-im-atlantik-a-75b5b077-56ae-4754-8d2e-d54bbc5d2fb5" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Unterwasser-Archäologen eine Steinmauer entdeckt</a>. Sie ist 7000 Jahre alt und 120 m lang. Die Forscher datieren sie auf die Zeit zwischen 5800 v.Chr. und 5300 v.Chr. Eine solche Struktur ist für diese Zeit in Frankreich einzigartig.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Spanien: 5000 Jahre altes Grab</h4>



<p class="wp-block-paragraph">In der Nähe der Kleinstadt <a href="https://maps.app.goo.gl/UHGT2KCbEVhiWuv76" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Teba</a> haben Archäologen eine Grabanlage entdeckt, die 5000 Jahre alt ist. Die Anlage liegt weit im Landesinneren. Gefunden wurden zahlreiche Schätze, so auch Muscheln aus dem Meer. Darüber <a href="https://www.focus.de/wissen/forscher-entdecken-ein-5000-jahre-altes-grab-voller-schaetze_69093ae7-703d-4f24-a8cd-c7aac96f0bcb.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">berichtete Focus</a>. Mit diesem Fund ist nachgewiesen, dass es ein Fernhandelsnetz gegeben haben muss und dass Objekte aus dem Meer spirituell wichtige Prestigeobjekte waren. Mehr über den Fund erfährst Du auf einer <a href="https://www.uca.es/noticia/investigadores-de-la-universidad-de-cadiz-sacan-a-la-luz-un-dolmen-de-mas-de-5-000-anos-en-teba-malaga/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Meldung, welche die Universität Cadiz auf ihrer Homepage</a> veröffentlicht hat.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Großbritannien: Stonehenge</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Stonehenge haben Forscher bei <a href="https://maps.app.goo.gl/QZCYAmythVJ8127h8" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Durrington Walls</a> einen <a href="https://www.dw.com/de/stonehenge-gigantischer-grubenring-war-heilige-grenze/a-74997757" target="_blank" rel="noreferrer noopener">gigantischen Grubenring entdeckt</a>. Mindestens 16 von ihnen bilden einen regelmäßigen Kreis um das Henge von Durrington Walls.  Mehr darüber erfährst Du aus einer <a href="https://intarch.ac.uk/journal/issue69/19/full-text.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Veröffentlichung auf Internet Archaeology</a>. So erfahren wir mehr über die Anlage bei Stonehenge.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/5-archaeologische-entdeckungen-2025/">5 sensationelle archäologische Entdeckungen in 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<title>Versunkene Stadt vor Naxos entdeckt</title>
		<link>https://hellas.blog/versunkene-stadt-vor-naxos-entdeckt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2025 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Archäologie]]></category>
		<category><![CDATA[Archäologische Stätten]]></category>
		<category><![CDATA[Meer]]></category>
		<category><![CDATA[Naxos]]></category>
		<category><![CDATA[Naxos Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Regionaleinheit Naxos]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwasserarchäologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Meer vor der griechischen Insel Naxos haben Forscher eine versunkene Stadt entdeckt, die noch in der Antike besiedelt war. Die versunkenen Siedlungsreste liegen rechts und links der Halbinsel, auf der die Portara steht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/versunkene-stadt-vor-naxos-entdeckt/">Versunkene Stadt vor Naxos entdeckt</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Im Meer vor der griechischen Insel Naxos haben Forscher eine versunkene Stadt entdeckt, die noch in der Antike besiedelt war. Zu diesen Erkenntnissen gibt es eine Veröffentlichung im Journal of Archaeological Science vom Oktober 2025. Die Autoren sind Konstantinos Merkouris, Maria Geraga, Xenophon Dimas, Andreas Vlachopoulos und George Papatheodorou.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die versunkenen Strukturen liegen zu beiden Seiten des Damms, der zur vorgelagerten Halbinsel mit der <a href="https://hellas.blog/portara-naxos/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Portara</a> führt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Über die Entdeckung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vor der Nordküste von Naxos haben Unterwasserarchäologen eine versunkene Siedlung gefunden, die möglicherweise einst eine Stadt war. </p>



<figure class="wp-block-image size-large" id="Die-versunkenen-Strukturen-rechts-und-links-der-Portara"><img decoding="async" src="https://ars.els-cdn.com/content/image/1-s2.0-S2352409X25003074-gr5.jpg" alt="Die versunkenen Strukturen rechts und links der Portara
" title="Die versunkenen Strukturen rechts und links der Portara"/><figcaption class="wp-element-caption">Die versunkenen Strukturen rechts und links der Portara<br>(Bildquelle: sciencedirect.com)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht waren das auch nur Gebäude der damaligen Stadt Naxos. Das Land ragte mehr in das Meer hinaus als es heute der Fall ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gefunden hat man die Spuren menschlicher Aktivitäten im Meer vor Naxos Stadt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Einsatz kam eine Unterwasserdrohne. Das Roboterschiff ist als Unmanned Surface Vehicle (USV) bekannt. Mit seiner Hilfe haben die Wissenschaftler die ist flachen Gewässer vor der Küste untersucht. Dabei stießen sie auf Siedlungsspuren in einer Tiefe bis zu 5 Metern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gefunden haben die Forscher Mauern aus Stein, Fundamente und andere bauliche Strukturen. Diese Überreste gehören zu einer Siedlung, die es einst an der Küste der Insel gab. Diese ist aufgrund des allmählichen Anstiegs des Meeresspiegels über die Jahrhunderte erst aufgegeben worden und danach allmählich im Meer versunken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Forschungen finden unter der Leitung von Konstantinos Merkouris statt. Er arbeitet in der Abteilung für Geologie der Universität Patras. Er sagt, dass die Ergebnisse ein neues Licht auf die menschlichen Siedlungsmuster in den Kykladen werfen. Auch lässt sich aus ihnen etwas über die langfristigen Auswirkungen von Umweltveränderungen auf Siedlungen an Küsten lernen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die versunkene Stadt birgt neue Erkenntnisse über die Geschichte von Naxos </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Naxos hat eine lange und große Geschichte. Die Insel war ein Hotspot der Kykladenkultur. Und auch in der Antike war Naxos sehr bedeutend. Davon zeugt heute noch die <a href="https://hellas.blog/portara-naxos/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Portara</a>. </p>



<figure class="wp-block-image size-large" id="Lage-der-Fundgebiete-vor-Naxos-Stadt"><img decoding="async" src="https://ars.els-cdn.com/content/image/1-s2.0-S2352409X25003074-gr2.jpg" alt="Lage der Fundgebiete vor Naxos Stadt" title="Lage der Fundgebiete vor Naxos Stadt"/><figcaption class="wp-element-caption">Die versunkenen Strukturen rechts und links der Portara<br>(Bildquelle: sciencedirect.com)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die nunmehr entdeckten Strukturen liegen unmittelbar in deren Nähe, zu beiden Seiten des Damms. Das beweist auch, dass der geplante Tempel möglicherweise viel näher an der menschlichen Siedlung lag, als es heute den Anschein hat. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gebiet des <a href="https://maps.app.goo.gl/4Wc88GozLhLLoabN6" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Grotta-Strandes</a> hat man schon lange bedeutende Funde machen können. Das ist der nordöstliche Teil von Naxos Stadt, der &#8211; vom Hafen aus betrachtet &#8211; auf der anderen Seite des Damms zur Portara liegt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier sind Artefakte gefunden worden, die bis zu 4.500 Jahre alt sind. Ob die neu gefundenen Strukturen auch so alt sind, weiß man noch nicht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Zeit vor 7000 Jahren bis 3000 Jahren ist der <a href="https://bildungsserver.hamburg.de/themenschwerpunkte/klimawandel-und-klimafolgen/meeresspiegelaenderungen-vergangenheit-745644" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Meeresspiegel um 2 bis 3 m gestiegen</a>. In den letzten Jahren gab es nur noch geringe Schwankungen, die unter 25 cm über mehrere Jahrhunderte lagen. Wenn die nunmehr gefundenen Strukturen um die fünf Meter unter Wasser liegen, ist noch etwas anderes zu berücksichtigen. Es kann sein, dass das Bodenniveau sich aufgrund seismischer oder vulkanischer Aktivitäten in der Region gesenkt hat. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Näheres zum Alter der versunkenen Stadt vor Naxos weiß man noch nicht. Ich denke, das werden sehr spannende Forschungen, auf die wir uns freuen dürfen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/versunkene-stadt-vor-naxos-entdeckt/">Versunkene Stadt vor Naxos entdeckt</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<title>Archäologischer Nachweis für Odysseus auf Ithaka gefunden?</title>
		<link>https://hellas.blog/archaeologischer-nachweis-fuer-odysseus-auf-ithaka-gefunden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Nov 2025 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sagen, Mythen, Märchen]]></category>
		<category><![CDATA[Archäologie]]></category>
		<category><![CDATA[Archäologisches Museum Vathi (Ithaka)]]></category>
		<category><![CDATA[Homer]]></category>
		<category><![CDATA[Ithaka]]></category>
		<category><![CDATA[Kefalonia]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Odysseus]]></category>
		<category><![CDATA[Periferia Ionische Inseln]]></category>
		<category><![CDATA[Regionaleinheit Ithaka]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Möglicherweise haben Archäologen einen Nachweis dafür gefunden, dass der aus Homers Epen bekannte Odysseus wirklich auf Ithaka gelebt hat. Ich bin etwas vorsichtig. Aber der Fund, um den es geht, ist schon spannend. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/archaeologischer-nachweis-fuer-odysseus-auf-ithaka-gefunden/">Archäologischer Nachweis für Odysseus auf Ithaka gefunden?</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Möglicherweise haben Archäologen auf Ithaka einen Nachweis dafür gefunden, dass der sagenhafte Odysseus hier wirklich gelebt hat. Die <a href="https://www.dnews.gr/eidhseis/entertainment/531206/spoudaia-anakalypsi-stin-ithaki-vrethike-to-iero-tou-odyssea-i-protomi-tou-iroa-kai-ta-simantika-evrimata" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Newsseite DNews.gr berichtet</a> von einem bedeutenden Fund.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.iefimerida.gr/ellada/nees-anaskafes-ithaki-odyssea-arhaiologos-diethnes-synedrio" target="_blank" rel="noreferrer noopener">link</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Neue Ausgrabungen auf Ithaka führen möglicherweise den Nachweis für Odysseus</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Norden der Insel finden seit 2018 systematische Ausgrabungen statt. Bei Agios Athanasios steht ein turmartiges Gebäude, dass inzwischen als der historische <a href="https://maps.app.goo.gl/fDwc7RRszxUxmNeQ6" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Turm des Odysseus</a> gilt.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized" id="Der-Turm-des-Odysseus"><img decoding="async" src="https://www.iefimerida.gr/sites/default/files/styles/big_article_image/public/2025-08/ithaka.jpg" alt="Der Turm des Odysseus" style="width:400px" title="Der Turm des Odysseus"/><figcaption class="wp-element-caption">Der Turm des Odysseus<br>(Bildquelle: iefimerida.gr)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Im Juni 2025 wurde es offiziell, dass es sich bei diesem Turm um das antike Odysseusion handelt. Das war ein Odysseus geweihtes Heiligtum. Diese Erkenntnis ist eine wissenschaftliche Bestätigung dafür, dass die mythische Figur des Odysseus in der Antike auf der heute Ithaka genannten Insel verehrt wurde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Bauwerk ist schon lange bekannt. Seit dem 19. Jahrhundert nannte man es die &#8222;Schule des Homer&#8220;. Das Areal zeichnet sich durch einen großen Felsvorsprung und natürliche Quellen aus. Es erstreckt sich über zwei Terrassen, die durch Treppen miteinander verbunden sind. Der Turm selbst stammt vermutlich aus dem 3. Jahrhundert vor Christus. Er stammt also aus einer viel jüngeren Zeit als der griechische Tausendsassa. Und dennoch verbindet er Ithaka auf eine Weise mit Odysseus, dass man ihn als starkes Indiz für den historischen Nachweis dieser Person ansehen darf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Jahr haben die Archäologen der Universität Ioannina Fliesen mit Inschriften gefunden. Auf ihnen ist das Wort ODYSSEUS zu lesen. Die jüngsten archäologischen Funde kamen zu den bereits bekannten hinzu, die im Archäologischen Museum von Vathi aufbewahrt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei den Grabungen hat man auch Funde aus der Bronzezeit gemacht, darunter 30 Gefäßfragmente aus dem 14. bis 13. Jahrhundert vor Christus. Die belegen, dass es zu der Zeit hier eine blühende mykenische Siedlung gab. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Rätsel um das homerische Ithaka </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt auch die Meinung,  dass <a href="https://www.srf.ch/sendungen/reisegeschichten/reisegeschichten-ithaka-wo-liegt-odysseus-wahre-heimat" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lefkada die Heimat des Odysseus</a> gewesen sei. Dort gibt es einen heraus rasenden Berg, wie Homer ihn schildert.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized" id="Odysseus-und-Penelope"><img decoding="async" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhpBPbJhYJmiV5HJPPpMj1kdjXHZtOr91IKpNLsBpPiIPyiqy0hSTTEcBIFgLDXEB3kyln2qzmmnk8YaOIvjxeQJGjosyGXP1Mtdegs7Kk4Cid8yCg0Dhpt8B3jJKdUu9VGvhyphenhyphenOZnUPL9oNznnqI-zLJrdO5f6feHPz-uEJxY08F2bRASDdi6Zc6Acj9tA/s800/Heimkehr%20ins%20Herz.jpg" alt="Odysseus und Penelope" style="width:400px" title="Odysseus und Penelope"/><figcaption class="wp-element-caption">Odysseus und Penelope (KI Bild)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Homer könnte mit den Worten eines Poeten die reale Geographie der Bronzezeit dargestellt. Das ist kein neuer Ansatz. Schon <a href="https://hellas.blog/heinrich-schliemann/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Heinrich Schliemann</a> hatte Ilias und Odyssee wörtlich genommen und sich auf deren Basis auf die Suche gemacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die mykenische Welt ist von Handel geprägt, aber auch von Konflikten. Ithaka ist ein Zentrum des mykenischen Macht- und Seenetzwerks.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So betrachtet ist Odysseus nicht einfach eine interessante Figur, die König war. Er wird zur realen Figur.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das macht die historische Einordnung von Ilias und Odyssee aber nicht einfacher. Homer waren die Inseln im Ionischen Meer bekannt. Sie trugen bei ihm aber andere Namen, als sie später verwendet wurden. Und so wirft der Bericht die (ebenfalls nicht neue) Frage auf, ob das Ithaka bei Homer identisch mit dem heutigen Ithaka ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass das heutige Kefalonia wohl die echte Heimat des Odysseus gewesen sei, ist nicht neu. Und für diese These werden immer gute Gründe angeführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Lefkada beansprucht das für sich. Lesenswert finde ich einen <a href="https://diablog.eu/reise/auf-den-spuren-des-odysseus-ithaka/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Reisebericht von Angelika Schöne-Denkinger und Jörg Denkinger</a>. Sie sind den Spuren des Odysseus vor Ort nachgegangen. Ein interessanter Ansatz. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich binder Meinung, dass man die jüngsten Funde auf Ithaka mit Vorsicht interpretieren muss. Der definitive archäologische Nachweis für Odysseus auf Ithaka ist damit noch nicht geführt. Bewiesen ist nur, dass man ihn im 3. Jahrhundert vor Christus verehrt hat.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was lernen die Schüler auf Ithaka über Odysseus? </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das heutige Ithaka hat Probleme. Eines davon sind fehlende Lehrkräfte. Das <a href="https://www.in.gr/2025/10/24/greece/xoris-filologo-ithaki-eimaste-sto-nisi-tou-odyssea-kai-den-didasketai-odysseia/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Portal IN.gr bringt diese Schlagzeile</a>: Wir sind auf der Insel des Odysseus und die Odyssee wird nicht gelehrt!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das sind die Worte von Dimitris Arkouzis. Er ist der Präsident des Eltern- und Erziehungsberechtigtenverbandes. Er prangert die fehlende Neubesetzung offener Lehrstellen an. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Seine Worte zeigen, dass es für die Menschen auf Ithaka wichtig ist, dass über Ilias und Odyssee in den Schulen gesprochen wird. Ich drücke die Daumen, dass die Situation sich bald bessert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/archaeologischer-nachweis-fuer-odysseus-auf-ithaka-gefunden/">Archäologischer Nachweis für Odysseus auf Ithaka gefunden?</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<title>Die Abgusssammlung ist ein heißer Tipp für den Sommer 2025 in Göttingen</title>
		<link>https://hellas.blog/sommer-2025-abgusssammlung-goettingen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Jun 2025 23:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reisetipps und Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[2025]]></category>
		<category><![CDATA[Abguss]]></category>
		<category><![CDATA[Abguss-Sammlung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Sommer 2025 solltest Du einen Besuch in der Abgusssammlung der Uni Göttingen machen. Sie ist an jedem Sonntag für das Publikum geöffnet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/sommer-2025-abgusssammlung-goettingen/">Die Abgusssammlung ist ein heißer Tipp für den Sommer 2025 in Göttingen</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das Archäologische Institut Göttingen hat eine hervorragende Abgusssammlung, bei der sich ein Besuch auch im Sommer 2025 echt lohnt. Sie ist an jedem Sonntag für das Publikum geöffnet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Jeden Sonntag ist die Abgusssammlung ab 11 Uhr geöffnet</h2>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Aphaiasaal-in-der-Abgusssammlung-Göttingen"><img decoding="async" width="437" height="800" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/06/Goettingen-Abgusssammlung-Aphaiasaal-1.jpg" alt="Aphaiasaal in der Abgusssammlung Göttingen" class="wp-image-11611" style="width:250px" title="Aphaiasaal in der Abgusssammlung Göttingen" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/06/Goettingen-Abgusssammlung-Aphaiasaal-1.jpg 437w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/06/Goettingen-Abgusssammlung-Aphaiasaal-1-164x300.jpg 164w" sizes="(max-width: 437px) 100vw, 437px" /><figcaption class="wp-element-caption">Aphaiasaal der Abgusssammlung</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die findest die Abgusssammlung im Gebäude des Archäologischen Instituts im <a href="https://maps.app.goo.gl/vkVdBVgyu1xbB6TVA" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Nikolausberger Weg 15</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Sommer gibt es noch zwei besondere Führungen, auf die ich Euch hinweisen möchte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>29. Juni, 15 Uhr</strong><br>Laura Lohmann<br>Brutal schön: Die Darstellung von Gewalt in der antiken Bildkunst</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>13. Juli, 15 Uhr</strong><br>Iris Depreux<br>Aphrodite oder Amazone? Frauenbilder in der Antike</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Abgusssammlung Göttingen ist auch im Sommer 2025 an jedem Sonntag zwischen 11 Uhr und 16 Uhr geöffnet. Wenn Du sie besichtigen möchtest, solltest Du mindestens eine Stunde Zeit mitbringen und die Kunstwerke auf Dich wirken lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Möchtest Du mehr über diese ganz besondere Sammlung wissen? Dann lies bitte meinen <a href="https://hellas.blog/sammlung-gipsabguesse-antiker-skulpturen-goettingen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Blogbeitrag über die Abgusssammlung in Göttingen</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich selbst war zuletzt im Dezember 2024 in der Abgusssammlung. Der Eintritt hat mich 2 Euro gekostet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Worum geht es bei dieser Sammlung?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">An der Uni Göttingen ist zum ersten mal überhaupt eine Fachvorlesung für Archäologie angeboten worden. Der Initiator war Christian Gottlob Heyne. Denkt an ihn und die Archäologie, wenn Ihr in Göttingen am nach <a href="https://maps.app.goo.gl/5vvKaNNhchCyYFfg6" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Heyne benannten Ufer</a> spazieren geht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit 1763 unterrichtete Heyne in Göttingen Klassische Philologie, auch leitete er die Uni-Bibliothek. Offiziell war er als Professor für &#8222;Poesie und Beredsamkeit&#8220; angestellt. Aber das alleine reichte ihm nicht. Er unterrichtete auch Archäologie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seine Vorlesungen hielt Heyne in der Bibliothek. Dort waren antike Kunstwerke auf kostbaren Stichen abgebildet. Heyne nutze diese, um seinen Studenten das Thema seiner Vorlesungen auch optisch deutlich zu machen. Diese Stiche hatten in etwa die Funktion, wie sie eine Power Point Präsentation heute haben kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nur merkte Heyne allzu schnell, dass diese Kupferstiche alleine nicht ausreichten. Die Studenten konnten sich damit keine dreidimensionale Vorstellung von den Kunstwerken machen, um die es in seinen Vorlesungen ging. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Jahr 1765 begann er damit, Gipsabdrücke von griechischen und römischen Skulpturen zu erwerben. Das war der Beginn der Sammlung, die wir heute im Archäologischen Institut sehen können.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/sommer-2025-abgusssammlung-goettingen/">Die Abgusssammlung ist ein heißer Tipp für den Sommer 2025 in Göttingen</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<title>In Edirne haben Archäologen ein antikes Mosaik entdeckt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Jun 2025 23:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Adrianopel]]></category>
		<category><![CDATA[Archäologie]]></category>
		<category><![CDATA[Edirne]]></category>
		<category><![CDATA[Mosaik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der türkischen Stadt Edirne haben Archäologen ein antikes Mosaik entdeckt. Es zeigt eine sehr lebendige Darstellung von Tieren und dokumentiert den Wohlstand, der in der Antike hier geherrscht haben muss. Denn arme Leite konnten sich so etwas nicht leisten.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In der türkischen Stadt Edirne haben Archäologen ein antikes Mosaik und andere Dinge entdeckt. Darüber berichtet das <a href="https://www.enikos.gr/timeout/archaiologoi-anakalypsan-dyo-ainigmatikes-domes-se-archaia-poli-ta-peritechna-mosaika-me-tis-monadikes-anaparastaseis-oi-ekklisies-kai-oi-petrinoi-tafoi/2388542/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Portal Enikos</a>.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized" id="In-Edirne-entdecktes-Mosaik"><img decoding="async" src="https://www.enikos.gr/wp-content/uploads/2025/06/dwzvq0od.png" alt="In Edirne entdecktes Mosaik" style="width:400px" title="In Edirne entdecktes Mosaik"/><figcaption class="wp-element-caption">In Edirne entdecktes Mosaik<br>(Bildquelle: Enikos)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die heutige türkische Stadt Edirne hieß früher Adrianopel. Wenn Du mehr über die Geschichte des Ortes erfahren möchtest, lies bitte den Beitrag zum <a href="https://hellas.blog/uhrturm-edirne-1913/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Foto des Uhrturms von Edirne aus dem Jahr 1913</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Jahr haben Archäologen bei Edirne Grabungen durchgeführt. Dabei haben sie zwei runde Strukturen ausgegraben, die zuvor mit Hilfe des Bodenradars identifiziert worden sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausgrabungen leitet Professor Ersin Çelikbaş von der Abteilung für Archäologie der Universität Karabiuk. Sie finden unter der Schirmherrschaft des türkischen Ministeriums für Kultur und Tourismus statt. Auch Archäologen aus Deutschland sind hier tätig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt sind fantastische Mosaiken ans Tageslicht gekommen. Auf ihnen sehen wir lebendige Darstellungen von Tieren. Sie zeigen, wie die Menschen früher hier gelebt haben. In der Antike waren Fußböden mit solchen Mosaiken verziert. Wer sich so etwas leisten konnte, war nicht arm. Der Fund dokumentiert, dass hier früher Wohlstand herrschte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mosaike waren der Bodenschmuck der Antike</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die antike Welt war reich an künstlerischer Ausdruckskraft. Eine der beeindruckendsten Ausdrucksformen dieser Epoche war der Einsatz von Mosaiken als Bodenschmuck. Darum geht es auch bei dem Mosaik, das jetzt in Edirne ans Tageslicht kam.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mosaiken vereinten Ästhetik und Funktion auf dem Fußboden eines Gebäudes. Sie schmückten nicht nur die Räume. Vielmehr spiegelten sie auch den sozialen und kulturellen Status der Hausherren wieder. Gäste standen auf den Mosaiken und mussten nach unten schauen, um sie zu bewundern. Mit diesem Stilmittel erreichte man, dass jeder den Blick vor dem Hausherren senkte. Den Gästen selbst war diese Geste der Unterwürfigkeit oft nicht bewusst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Mosaiken ging es also immer auch um eine visuelle Kommunikation von Macht und gesellschaftlicher Zugehörigkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Griechen und später die Römer entwickelten meisterhafte Techniken, um komplexe Muster und Szenen darzustellen. Kleinste farbige Steine oder Keramikziegel wurden präzise angeordnet. So konnten die Künstler detaillierte Bilder und geometrische Muster formen. Durch verschiedene Verlegemethoden simulierten sie selbst feine Nuancen von Licht und Schatten, was den Mosaiken eine fast lebendige Qualität verlieh.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/in-edirne-haben-archaeologen-ein-antikes-mosaik-entdeckt/">In Edirne haben Archäologen ein antikes Mosaik entdeckt</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<title>Heinrich Schliemann: Entdecker oder Zerstörer?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 May 2024 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Archäologie]]></category>
		<category><![CDATA[Archäologisches Nationalmuseum Athen]]></category>
		<category><![CDATA[Athen]]></category>
		<category><![CDATA[Heinrich Schliemann]]></category>
		<category><![CDATA[Mykene]]></category>
		<category><![CDATA[Troja]]></category>
		<category><![CDATA[ZDF]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>War Heinrich Schliemann ein Entdecker oder ein Zerstörer?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/heinrich-schliemann-entdecker-oder-zerstoerer/">Heinrich Schliemann: Entdecker oder Zerstörer?</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">War <a href="https://hellas.blog/heinrich-schliemann/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Heinrich Schliemann</a> Entdecker oder Zerstörer vieler antiker Stätten? Er gilt manchem als Begründer der modernen Archäologie. Das stimmt so zwar nicht, aber dass er zu seiner Zeit an bedeutenden Entdeckungen beteiligt war, ist unbestritten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In 2022 hat die Welt den 200. Geburtstag Heinrich Schlemanns gefeiert. Im Blog habe ich eine ausführliche Biographie veröffentlicht. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="800" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Entdecker-Zerstoerer.jpg" alt="Heinrich Schliemann: Entdecker oder Zerstörer?" class="wp-image-1254" style="width:400px;height:400px" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Entdecker-Zerstoerer.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Entdecker-Zerstoerer-300x300.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Entdecker-Zerstoerer-150x150.jpg 150w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Entdecker-Zerstoerer-768x768.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Heinrich Schliemann: eine Persönlichkeit mit vielen Facetten</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Schliemann ist eine Person, die bis heute fasziniert. Ein Autodidakt, der im kaufmännischen Beruf zu sehr viel Geld kam und es sich leisten konnte, in späteren Jahren seinem Kindheitstraum nachzugehen: der Suche nach der antiken Stadt Troja.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei hatte er nicht als erster die Idee, anhand antiker Quellen nach den dort beschriebenen Orten zu suchen und diese freizulegen. Aber seine Suche war von Erfolg gekrönt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im <a href="https://www.stern.de/gesellschaft/heinrich-schliemann--legendaerer-troja-entdecker-zerstoerte-auch-teile-der-stadt-31855338.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Stern vor einiger Zeit ein Bericht über Heinrich Schliemann</a> erschienen, den ich recht lesenswert finde. Daher weise ich Euch auf diesen hin. In der Überschrift bringt der Verfasser das Leben Schliemanns gut auf den Punkt: Er wollte Troja finden und zerstörte es. Ähnlich schrieb hieß es im Dezember 2015 schon der <a href="https://www.deutschlandfunk.de/heinrich-schliemann-durchdrungen-von-schwaermerischer-100.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Deutschlandfunk</a>: <em>Manche nennen ihn den Entdecker, manche den Zerstörer Trojas.</em> </p>



<p class="wp-block-paragraph">Darin liegt eine sehr harte Wertung. Schliemann war ein Stück weit Kind seiner Zeit, und so muss man ihn auch bewerten. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><a rel="noreferrer noopener" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hartmut_D%C3%B6hl" target="_blank">Hartmut Döhl</a> brachte 1981 seine Einschätzung Heinrich Schliemanns so auf den Punkt: <em>Mythos und Ärgernis</em>. Ich finde, das trifft es richtig. Schliemann war beides zugleich. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Hellas Blog werde ich immer mal wieder über seine Funde und Wirkungsstätten schreiben. Im Archäologischen Nationalmuseum in Athen sind viele Funde zu sehen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">War Schliemann ein Verbrecher?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wem das Wort &#8222;Zerstörer&#8220; zu nett klingt, kann sich vielleicht mit dem Wort &#8222;Verbrecher&#8220; eher anfreunden. Ich kenne mindestens einen Leser des Hellas Blog, der zumindest darüber nachdenken wird, Schliemann so zu bezeichnen. Er mag ihn nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich greife dieses böse Wort auf, weil das ZDF in der Serie terra x damit seine (reißerische?) Überschrift formuliert hat. Die Sendung könnt Ihr auf der Seite des ZDF anschauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich denke, dass sich das ZDF selbst nicht sicher ist, ob dieses Wort fair gegenüber Schliemann ist. Die Sendung hat es auch auf YouTube veröffentlicht, dort unter dem Titel &#8222;Heinrich Schliemann – Jahrhundertentdecker oder tricksender Taktiker?&#8220;. Schliemann als tricksenden Taktiker zu bezeichnen ist definitiv richtig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für diejenigen, die sich das Video anschauen möchten ohne auf die Seite des ZDF zu gehen, habe ich es von YouTube aus hier eingebunden. Ich wünsche viel Spaß beim Anschauen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://youtu.be/J3g2Gkw8KG4?si=BssTqBIE10pkvYXC" title="Heinrich Schliemann – Jahrhundertentdecker oder tricksender Taktiker? | Terra X" width="800" height="450" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/J3g2Gkw8KG4?feature=oembed" consent-required="4837" consent-by="services" consent-id="4838" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/J3g2Gkw8KG4?feature=oembed&amp;autoplay=1"></iframe>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Terra X: Heinrich Schliemann – Jahrhundertentdecker oder tricksender Taktiker? (Quelle: YouTube)</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/heinrich-schliemann-entdecker-oder-zerstoerer/">Heinrich Schliemann: Entdecker oder Zerstörer?</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<title>Das Grabrelief der Hegeso</title>
		<link>https://hellas.blog/grabrelief-hegeso/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Dec 2023 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Abgusssammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Archäologie]]></category>
		<category><![CDATA[Archäologisches Nationalmuseum Athen]]></category>
		<category><![CDATA[Artefakte in Museen]]></category>
		<category><![CDATA[Hegeso]]></category>
		<category><![CDATA[Kallimachos]]></category>
		<category><![CDATA[Kerameikos]]></category>
		<category><![CDATA[Relief]]></category>
		<category><![CDATA[Sehenswürdigkeiten in Athen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Grabrelief der Hegeso stand ursprünglich auf dem Kerameikos in Athen. Es ist ein Meisterwerk bildhauerischer Kunst. Das Original befindet sich heute im Archäologischen Nationalmuseum in Athen. Auf dem Kerameikos seht Ihr eine Replik. In Deutschland ist in der Abguss-Sammlung antiker Plastik in Berlin eine Replik zu sehen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/grabrelief-hegeso/">Das Grabrelief der Hegeso</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Heute schlage ich eine Brücke von Berlin nach <a href="https://hellas.blog/athen/">Athen</a>. Es geht um ein Grabrelief, das etwa um 400 vor Christus geschaffen wurde. Die vielen Jahrhunderte seit der Antike hat es auf dem Kerameikos in Athen überdauert. Es wurde für eine Frau mit dem Namen Hegeso errichtet.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/12/Athen-Kerameikos-Grabrelief-der-Hegeso.jpg" alt="Das Grabrelief der Hegeso auf dem Kerameikos in Athen" class="wp-image-1430" width="400" height="223" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/12/Athen-Kerameikos-Grabrelief-der-Hegeso.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/12/Athen-Kerameikos-Grabrelief-der-Hegeso-300x167.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/12/Athen-Kerameikos-Grabrelief-der-Hegeso-768x427.jpg 768w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Grabrelief der Hegeso auf dem Kerameikos in Athen</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Relief sehr Ihr die Verstorbene auf der rechten Seite. Sie sitzt auf einem <a href="https://hellas.blog/klismos-die-echten-stuehle-aus-griechenland/">Klismos</a>, dem traditionellen Stuhl in Griechenland. Hegeso trägt ein sehr dünnes Gewand. Ich erkenne ein Unterkleid, das man Chiton nennt. Darüber trägt sie eine Art von Mantel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr Kopf ist geschmückt. Drei Bänder halten einen Kopfschmuck. Ihre welligen Locken sind hochgenommen und von einem Haarnetz bedeckt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Hände scheinen durch etwas verbunden zu sein, Was genau sich dort befunden hat, können wir aber nicht mehr sehen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/12/Berlin-Abgusssammlung-Antiker-Plastik-Grabrelief-der-Hegeso.jpg" alt="Das Grabrelief der Hegeso in der Abgusssammlung antiker Plastik in Berlin Charlottenburg" class="wp-image-1431" width="270" height="400" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/12/Berlin-Abgusssammlung-Antiker-Plastik-Grabrelief-der-Hegeso.jpg 539w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/12/Berlin-Abgusssammlung-Antiker-Plastik-Grabrelief-der-Hegeso-202x300.jpg 202w" sizes="(max-width: 270px) 100vw, 270px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Grabrelief der Hegeso in der Abgusssammlung antiker Plastik in Berlin Charlottenburg</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Kopf trägt Hegeso einen durchsichtigen Kopfschmuck aus drei Bändern, die welligen Locken sind nach hinten zusammengefasst, hochgenommen und von einem Haarnetz bedeckt. Zwischen den Fingern der linken und der rechten Hand hält sie eine Kette oder ein Band, das vormals aufgemalt war, heute aber nicht mehr erhalten ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Interessant finde ich die Füße. Hegeso trägt Sandalen, deren Riemen aber fehlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass wir nicht sehen, was zwischen den Händen ist, hat dieselbe Erklärung wie die fehlenden Riemen der Sandalen. Das Grabrelief war früher bemalt. Die Farbe ist über die Jahrhunderte vergangen, und deshalb können die nur gemalten Details der Grabstele nicht sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gegenüber von Hegeso steht eine Frau, die nicht so vornehm gekleidet ist. Ich nehme an, dass es sich um eine Dienerin handeln dürfte. Sie hält etwas in der Hand, das ein Schmuckkästchen sein könnte. Ich vermute daher, dass Hegeso zwischen ihren Händen eine Schmuckkette gehalten haben dürfte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer der Künstler war, der dieses Relief geschaffen hat, wissen wir nicht mit Sicherheit. Möglicherweise ist es Kallimachos. Das ist aber nur eine Spekulation, bislang konnte der Künstler nicht geklärt werden.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/12/Hegeso.jpg" alt="Der Kopf der Hegeso" class="wp-image-1432" width="200" height="160" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/12/Hegeso.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/12/Hegeso-300x240.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/12/Hegeso-768x613.jpg 768w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Kopf der Hegeso</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Grabrelief ist für mich eines der ganz wunderbaren Kunstwerke auf dem Kerameikos. Nichts erinnert an Tod oder Trauer. Wir sehen eine sehr würdevolle und lebendige Frau in Kleidungsstücken, die vermutlich auch heute noch sehr schön wirken würden. Ihre Ausstattung deutet darauf hin, dass sie einer vornehmen attischen Familie angehört haben dürfte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihren Namen kennen wir aus der Inschrift, die oben am Relief angebracht ist. ΗΓΗΣΩ ΠΡΟΞΕΝΟ – Hegeso des Proxenos. Ob es sich um seine Frau oder seine Tochter handelte, bleibt dabei offen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Ihr eine Replik des Grabreliefs sehen möchtet, müsst Ihr nur auf den Kerameikos in Athen gehen. Das Original steht im Archäologischen Nationalmuseum in der griechischen Hauptstadt. Es hat dort die Inventarnummer 3624.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Griechenlandfans aus Deutschland müssen aber nicht so weit reisen, wenn es nur um dieses Relief geht. Ihr könnt das Grabrelief der Hegeso auch in der <a href="https://hellas.blog/abguss-sammlung-antiker-plastik-berlin/">Abgusssammlung Antiker Plastik</a> in Berlin-Charlottenburg sehen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/grabrelief-hegeso/">Das Grabrelief der Hegeso</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<title>Eintrittspreise für Museen und archäologische Stätten werden erhöht</title>
		<link>https://hellas.blog/erhoehung-eintrittspreise-museen-archaeologische-staetten-griechenland/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Dec 2023 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Inseln]]></category>
		<category><![CDATA[Reisetipps und Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Akropolis]]></category>
		<category><![CDATA[Archäologie]]></category>
		<category><![CDATA[archäologische Stätten auf Santorin]]></category>
		<category><![CDATA[Archäologisches Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Archäologisches Nationalmuseum]]></category>
		<category><![CDATA[Athen]]></category>
		<category><![CDATA[Eintritt]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Kombi-Ticket]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Preiserhöhung]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kombi-Tickets für Museen und archäologische Stätten in Griechenland werden zum 1.4.2024 abgeschafft. Im April 2025 folgt eine echte Preiserhöhung. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/erhoehung-eintrittspreise-museen-archaeologische-staetten-griechenland/">Eintrittspreise für Museen und archäologische Stätten werden erhöht</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Nach einer <a href="https://news.gtp.gr/2023/12/20/ticket-prices-to-greek-archaeological-sites-and-museums-increase/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Meldung des griechischen Tourismusportals GTP</a> wird das System für Eintrittspreise für Museen und archäologische Stätten im Laufe des Jahres 2024 verändert. Kombitickets fallen weg, was faktisch eine Erhöhung ist. Ab April 2025 gibt es noch eine weitere Erhöhung. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Hellas kompakt: Eintrittspreise für Museen und Stätten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ab April 2025 gilt in Griechenland ein neues System für den Eintritt in Museen und historische Stätten. Kombitickets und je nach Jahreszeit unterschiedliche Preise gibt es nicht mehr. Die Ticketpreise richten sich danach, wie beliebt und bedeutend die Attraktionen sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Worum es geht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das neue Preissystem für Griechenland beruht auf einem einfachen Grundgedanken: Beliebte Orte nehmen höhere Eintrittspreise. Dadurch werden Museen und archäologische Stätten subventioniert, die für ihren Betrieb nicht genug Einnahmen aus dem Ticketverkauf bekommen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/12/Einlass-in-den-archaeologischen-Bereich-unterhalb-der-Akropolis.jpg" alt="Einlass in den archäologischen Bereich unterhalb der Akropolis" class="wp-image-6016" style="width:400px" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/12/Einlass-in-den-archaeologischen-Bereich-unterhalb-der-Akropolis.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/12/Einlass-in-den-archaeologischen-Bereich-unterhalb-der-Akropolis-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/12/Einlass-in-den-archaeologischen-Bereich-unterhalb-der-Akropolis-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Einlass in den archäologischen Bereich unterhalb der Akropolis</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Betroffen von dieser Maßnahme sind nicht nur weltberühmte Sehenswürdigkeiten wie die <a href="https://hellas.blog/akropolis/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Akropolis</a> oder das hervorragende <a href="https://hellas.blog/archaeologisches-nationalmuseum-athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Archäologische Nationalmuseum</a> in Athen. Alle archäologischen Stätten und staatlichen Museen in Griechenland müssen ihre Eintrittspreise ändern. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ticketpreise liegen zwischen 5 Euro und 30 Euro. Das ist bereits der Fall. Nur schaut der Staat jetzt genauer auf die Besucherzahlen. Eine zweite Preiserhöhung kommt dann zum 1. April 2025. Grundlage der Preise soll künftig nicht mehr die Qualität eines Museum sein, sondern es geht um Besucherzahlen und die Bedeutung des Ortes. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem wird die Möglichkeit eingeführt, die Akropolis außerhalb der normalen Betriebszeiten besuchen zu können. Kleine Gruppen können so eine spezielle Besichtigung des Geländes haben, ohne in den Touristenmassen unterzugehen. Wird dieses Angebot angenommen, soll es auch auf weitere Sehenswürdigkeiten ausgedehnt werden. Ich denke, dass sich dieses Angebot vor allem an prominente Besucher richten dürfte oder an Menschen, die aus anderen Gründen Menschenmassen meiden. Über die Preise dafür habe ich leider nichts in Erfahrung bringen können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fünf Kategorien für Eintrittstickets in Griechenland</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ab April 2025 gibt es fünf Kategorien für Eintrittstickets:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kategorie A für besonders wichtige Sehenswürdigkeiten wie die Akropolis in Athen: 30 Euro</li>



<li>Kategorie B: Archäologische Stätten und Museen, die mehr als 200.000 Besucher im Jahr haben: 20 Euro</li>



<li>Kategorie C: Archäologische Stätten und Museen, die im Jahr zwischen 75.000 und 200.000 Besucher haben: 15 Euro</li>



<li>Kategorie D: Archäologische Stätten und Museen, die im Jahr zwischen 15.000 und 75.000 Besucher haben: 10 Euro</li>



<li>Kategorie E: Archäologische Stätten und Museen, die weniger als 15.000 Besucher im Jahr haben: 5 Euro</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Man kann es auch so formulieren: Wo viele Menschen hinkommen, sind die Preise besonders hoch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine wichtige Änderung gibt es noch: Unterschiedliche Preise im Sommer und Winter, wie sie bisher üblich sind, soll es künftig nicht mehr geben. Den Einheimischen kommen ein paar mehr Tage mit freiem Eintritt zugute. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Was bleibt, sind Ermäßigungen für Senioren (aus der ganzen EU) ab 65 und der freie Eintritt für junge Menschen (EU-Bürger bis 25 Jahre, Nicht-EU-Bürger bis 18 Jahre). Menschen mit Behinderungen und deren Begleitpersonen haben ebenfalls kostenfreien Eintritt. Gleiches gilt für Inhaber eines Behindertenausweises, die selbst noch voll mobil sind. Deren Begleitpersonen müssen Eintritt zahlen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gibt es dann noch Kombitickets?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das tolle <a href="https://hellas.blog/kombi-ticket-antike-sehenswuerdigkeiten-athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kombi-Ticket für Athen</a> wird es ab April 2024 nicht mehr geben. Wenn ich die Meldung von GTP richtig verstehe, wird die Ausgabe von Tickets, die für mehr als eine Sehenswürdigkeit gelten, eingestellt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was bedeutet die Änderung der Preise für Reisende?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für Griechenlandfreunde, die aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz in das Land der Hellenen fahren, liegt die Konsequenz auf der Hand: Eintritt in Museen und archäologische Stätten wird teurer als bisher. Die Erhöhung der Eintrittspreise für Museen und archäologische Stätten muss hingenommen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was gut ist, ist dass die Möglichkeiten elektronischer Tickets ausgeweitet werden sollen. Ich vermute, dass es aber noch ein bisschen dauert, ehe die Tickets für alle Museen und Stätten digital gekauft werden können. Ich selbst bin eher ein Fan des Museumsschalters. Aber das ist Geschmackssache. </p>
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