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	<title>Carey Archive - Hellas Blog</title>
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	<description>Griechenland f&#252;r Dich</description>
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	<title>Carey Archive - Hellas Blog</title>
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		<title>DK Vis-à-Vis Reiseführer Kreta</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Mar 2024 23:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der DK Vis-à-Vis Reiseführer Kreta ist in 4. Auflage erschienen. Ich habe mir das Buch etwas genauer angeschaut und kann Dir sagen, ob es ein guter Begleiter für Deine Reise auf die größte Insel Griechenlands ist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/dk-vis-a-vis-kreta/">DK Vis-à-Vis Reiseführer Kreta</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Der DK Vis-à-Vis Reiseführer Kreta ist in 4. Auflage erschienen. Ich habe mir das Buch etwas genauer angeschaut und kann Dir sagen, dass es ein guter Begleiter für Deine Reise auf die <a href="https://hellas.blog/tag/kreta/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">größte Insel Griechenlands</a> ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der DK Vis-à-Vis Reiseführer Kreta</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch ist zweigeteilt. In der ersten Hälfte (bis Seite 77) behandelt die Autorin allgemeine Themen zu Kreta. Die zweite Hälfte gilt den Orten auf der Insel selbst.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="500" height="800" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/12/DK-Vis-a-Vis-Reisefuehrer-Kreta.jpg" alt="DK Vis-à-Vis Reiseführer Kreta" class="wp-image-5931" style="width:300px" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/12/DK-Vis-a-Vis-Reisefuehrer-Kreta.jpg 500w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/12/DK-Vis-a-Vis-Reisefuehrer-Kreta-188x300.jpg 188w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption class="wp-element-caption">DK Vis-à-Vis Reiseführer Kreta</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einem Willkommen stellt die Autorin vor, was sie an Kreta liebenswert findet. Sie spricht über Flora und Fauna, imposante Schluchten und die Geschichte der Insel, die vielen Strände und nicht zuletzt auch die kretische Küche vieles an. Hier belässt sie es nicht bei Schlagworten, sondern vertieft alles. Das ist echt klasse und verständlich geschrieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zwei Seiten zum Jahr auf Kreta sind ebenfalls sehr nützlich. Wann immer Du die Insel besuchst, weißt Du, was so los ist. Auch wenn ich kein Fastnachter bin, finde ich den Hinweis auf Rethymno als Karnevalshochburg der Insel gut (Seite 62). Die lange Herrschaft der Venezier hat halt mehr Spuren auf der Insel hinterlassen als nur Bauwerke. Für die nächste Auflage wäre es schön, dazu auch im Kapitel über Rethymno selbst (Seite 148 ff.) etwas zu erfahren.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Exkurs über die Antike und die weitere Geschichte Kretas (ab Seite 64) ist gut geschrieben und enthält alles, wovon ein Tourist etwas gehört haben solle. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Anwesenheit der Deutschen und die an der Zivilbevölkerung im 2. Weltkrieg verübten Verbrechen werden erwähnt. Das ist für Touristen aus Deutschland und Österreich kein ganz einfaches Thema, und deshalb hätte ich mir dazu etwas mehr gewünscht. Maleme (Μάλεμε) wird im Register nicht erwähnt, und auch in den Ausführungen zu Chania finde ich keinen Hinweis auf die in der Nähe befindliche <a href="https://kriegsgraeberstaetten.volksbund.de/friedhof/maleme" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kriegsgräberstätte</a>. Vielleicht kann das bei einer künftigen Ausgabe ja berücksichtigt werden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Orte und Sehenswürdigkeiten auf Kreta</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Weiter geht es ab Seite 78 mit den Ausführungen über die vielen Orte auf Kreta selbst. Die Autorin unterteilt die Insel in Westen, Mitte und Osten, was ich sehr praktisch finde. Zuerst behandelt sie Zentralkreta, dann Ost- und schließlich Westkreta.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden, und Barbara Rusch beginnt ihre Ausführungen zu Zentralkreta mit ihren persönlichen Favoriten: Begegnungen mit Tieren, Reiterglück, Erdbebensimulator, Tauchen und Kretische Köstlichkeiten. Ich finde diese Idee so richtig klasse, weil sie Appetit auf &#8222;mehr&#8220; macht. Die Autorin nennt drei Highlights (Iraklio, Palast von Knossos und Phaistos) und sechs weitere Sehenswürdigkeiten (Chersonisos, Malia, Archanes, Gortys, Mires und Matala). </p>



<h4 class="wp-block-heading">Beispiele: Matala und Kloster Arkadi</h4>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/06/Arkadi-Kreta-2024-1.jpeg" alt="Das Kloster Arkadi" class="wp-image-15258" style="width:400px;height:auto" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/06/Arkadi-Kreta-2024-1.jpeg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/06/Arkadi-Kreta-2024-1-300x169.jpeg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/06/Arkadi-Kreta-2024-1-768x432.jpeg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Kloster Arkadi (Foto: Maria Laftsidis-Krüger)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe mir mal die beiden Seiten zu Matala (Μάταλα) angeschaut. Der Ort ist ein Dorf an der Südküste von&nbsp;<a href="https://hellas.blog/tag/kreta/">Kreta</a>. Die Autorin erzählt alles was man über Matala wissen muss: Zeus ging hier mit Europa im Schlepptau ans Land, In der Jungsteinzeit haben die frühen Bewohner Höhlen in den Fels geschlagen, hier landeten im frühen Mittelalter die Sarazenen und eroberten die ganze Insel Kreta. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der heutige Ort ist erst vor gut 100 Jahren entstanden. Heute leben hier knapp 70 Menschen. Bekannt ist Matala für die Hippie-Kommune, die sich hier Ende der 1960er Jahre gebildet hatte und die es bis Anfang der 70er Jahre gab. Bekannt ist das Lied Carey von Joni Mitchell, das sie während ihrer Zeit hier geschrieben hat. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich fehlen auch nicht Hinweise auf den Strand von Matala und den Red Beach und das gute Ethnologische Museum im nahe gelegenen Ort Vori (Βώροι).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der gute Eindruck der Ausführungen zu Matala bleibt bei allen Orten, die Barbara Rusch beschreibt. In Ostkreta (ab Seite 124) ist Agios Nikolaos ihr Highlight, daneben beschreibt sie 12 weitere Highlights. Noch intensiver geht es in Westkreta (ab Seite 144) mit Rethymno, Chania und der Samaria-Schlucht als Highlights und 17 weiteren Sehenswürdigkeiten zu. Ich möchte auf die Ausführungen an dieser Stelle nicht eingehen, die sind durchweg gut. Als Beispiel nehme ich das Kloster Arkadi (Μονή Αρκαδίου), eines der bedeutendsten Nationaldenkmäler Griechenlands. Was hier passiert ist und warum Arkadi für die Griechen so wichtig ist, hat die Autorin sehr gut und kompakt beschrieben. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Aufmachung des Reiseführers und eine tolle Karte</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aufmachung dieses Reiseführers ist wirklich hochwertig und aufwändig. Hinten ist eine Faltkarte von Kreta, die den DK Vis-á-Vis Reiseführer Kreta zu einem tollen Begleiter macht, wenn man Kreta mit dem Auto erkundet. Die Karte ist fest am Buch angebracht. Das schützt vor ihrem Verlust.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Über Barbara Rusch</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Barbara Rusch stammt aus München. Dort studierte sie Ethnologie, Kommunikationswissenschaften und Psychologie. Studienaufenthalte führten sie nach Italien und Ostafrika. Seit 1990 arbeitet Barbara Rusch als freie Autorin, Übersetzerin und technische Redakteurin. Sie veröffentlicht in Büchern, Zeitschriften, Ausstellungskatalogen und Lexika zu ihren Themen: Wissenschaftsgeschichte. Psychologie und Pädagogik und ganz besonders andere Länder.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rolands Meinung zum DK Vis-á-Vis Reiseführer Kreta</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der DK Vis-á-Vis Reiseführer Kreta von Barbara Rusch ist ein hervorragender Begleiter für Reisende, die nicht keine große &#8222;Kreta-Erfahrung&#8220; haben, aber etwas von der Insel sehen möchten. Der Reiseführer geht nicht stumpf durch die Regionen, sondern nimmt als Aufhänger Themen, die Kreta besonders liebenswert machen. Und die tauchen dann durchgängig auf. Wer also nicht nur irgendwelche alten Steine anschauen möchte, sondern auch einen Blick für die Natur, die kretische Küche und die reichhaltige Geschichte der größten Insel Griechenlands bekommen möchte, wird mit diesem Buch sehr glücklich werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In meiner Besprechung habe ich zwei Kleinigkeiten angesprochen, bei denen ich mir in der nächsten Auflage &#8222;mehr&#8220; wünsche. Diese beiden Punkte schmälern nicht den hervorragenden Eindruck, den ich von diesem Reiseführer habe. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich empfinde den DK Vis-á-Vis Reiseführer Kreta als den Bruder des aus dem gleichen Verlag stammenden Reiseführers <a href="https://hellas.blog/dk-top10-kreta/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">DK Top10 Kreta</a>. Das Konzept des Buchs ist aber anders.  Das ist letzten Endes Geschmackssache. Es gibt einige <a href="https://hellas.blog/tag/reisefuehrer-kreta/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Reiseführer zu Kreta</a>, da ist für jeden Bedarf etwas dabei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du mit dem Auto die Insel Kreta erkunden möchtest, ist der DK Vis-á-Vis Reiseführer Kreta definitiv ein wertvoller Begleiter für Dich. Die vielen Anregungen, Informationen und vor allem die gute Karte sind genau richtig für Dich. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Wo kann ich den Reiseführer DK Vis-á-Vis Reiseführer Kreta kaufen?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Du bekommst den DK Vis-á-Vis Reiseführer Kreta in jeder Buchhandlung und auch im Online-Handel. Er ist als Taschenbuch erhältlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Möchtest Du das Buch kaufen, dann helfen Dir dabei diese Informationen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>DK Vis-à-Vis Reiseführer Kreta</li>



<li>4. aktualisierte Neuauflage 2023/24</li>



<li>Text von Barbara Rusch</li>



<li>erschienen: 10. Mai 2023</li>



<li>ISBN: 978-3734207099</li>



<li>Verlag: Dorling Kindersley</li>



<li>Preis: 19,95 Euro</li>



<li>192 Seiten</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr Informationen über den DK Vis-à-Vis Reiseführer Kreta findest Du auf der <a href="https://www.dorlingkindersley.de/buch/vis-a-vis-reisefuehrer-kreta-9783734207099" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Homepage von Dorling Kindersley</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/dk-vis-a-vis-kreta/">DK Vis-à-Vis Reiseführer Kreta</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<title>Ich steig dann ma aus!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Mar 2024 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher und Medien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unter dem Titel Ich steig dann ma aus! hat Kuchenuwe seine Autobiographie für die Jahre 1973 bis 1987 aufgeschrieben. Es</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Unter dem Titel <em>Ich steig dann ma aus!</em> hat Kuchenuwe seine Autobiographie für die Jahre 1973 bis 1987 aufgeschrieben.  Es ist ein tolles <a href="https://hellas.blog/tag/buch-zu-kreta/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Buch mit klarem Bezug zu Kreta</a>. Gerne stelle ich es im Hellas Blog vor.  </p>



<h2 class="wp-block-heading">Wer ist Kuchenuwe?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am 10. Dezember 1955 erblickte Uwe Sperling in Moers das Licht der Welt. Nach Beendigung der Hauptschule machte er zunächst eine Ausbildung zum Bergmann. Im August 1971 begann er die Ausbildung zum Starkstrom Elektriker bei der Ruhrkohle AG Rheinpreußen. Danach malochte er als Geselle unter Tage.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="534" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/03/Kuchenuwe.jpeg" alt="Kuchenuwe" class="wp-image-6757" style="width:400px" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/03/Kuchenuwe.jpeg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/03/Kuchenuwe-300x200.jpeg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/03/Kuchenuwe-768x513.jpeg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Kuchenuwe<br>(Foto stammt von Kuchenuwe)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Schon in der Zeit seiner Lehre kam Uwe in Kontakt mit der Hippie-Bewegung. Freie Liebe, Frieden statt Krieg, die Abkehr von bürgerlichen Normen sowie der Konsum von Haschisch und LSD waren sein Ding. Erste Trips führten ihn nach Norditalien, Jugoslawien, Griechenland bis nach Istanbul.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundeswehr stellte Uwes Welt auf den Kopf, als er den Grundwehrdienst ableisten musste. Die Kriegsdienstverweigerung hatte nicht geklappt und Uwe musste sich mehr oder weniger mit dem Bund arrangieren. Er hatte dort viele Kumpels gefunden, und LSD half ihm in dieser Zeit auch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im März 1976 kam sein Freund Rainer auf ihn zu. Rainer war auch einberufen worden, aber gar nicht erst beim Bund erschienen. Er galt als fahnenflüchtig und hatte gehört, dass in Matala auf Kreta Milch und Honig fließen. Also schmiedeten er und Uwe den Plan, dorthin abzuhauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Uwe nahm sich eine Woche Urlaub beim Bund, packte was er hatte und fuhr zusammen mit Rainer gen Süden. So landete er schließlich auf Kreta in Matala.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie dann auch Uwe Sperling der heutige Kuchenuwe wurde, erfährst Du in seiner Autobiographie.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ich steig dann ma aus!</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Den Titel hat Uwe ganz bewusst so gewählt. Der Hippie, der das Wort &#8222;mal&#8220; nicht voll ausspricht, sondern bewusst und schnoddrig zugleich &#8222;ma&#8220; sagt. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="585" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/03/Kuchenuwe-Buch-ich-steig-dann-ma-aus.jpg" alt="Ich steig dann ma aus! - Autobiographie von Kuchenuwe" class="wp-image-6751" style="width:400px" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/03/Kuchenuwe-Buch-ich-steig-dann-ma-aus.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/03/Kuchenuwe-Buch-ich-steig-dann-ma-aus-300x219.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/03/Kuchenuwe-Buch-ich-steig-dann-ma-aus-768x562.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ich steig dann ma aus! &#8211; Autobiographie von Kuchenuwe</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht alles hat geklappt in Uwes Leben. Zum Beispiel seine Fahnenflucht, die ist gescheitert. Der Plan war, auf Kreta in Matala bei den Hippies unterzukommen. Uwe und sein Freund Rainer hatten gehört, dass dort Milch und Honig fließen. Mit Uwes Auto, etwas Geld und seinen Schallplatten sind beide nach Matala gekommen. In mehr als 100 Höhlen wohnten dort Hippies aus vielen Ländern.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Plan war, die Schallplatten und das Auto &#8211; ein BMW 1602 &#8211; vor Ort zu verkaufen und davon zu leben. Die Schallplatten fanden Abnehmer, das Auto ließ sich aufgrund der dann fälligen Einfuhrsteuern allerdings nicht verkaufen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In Matala hatten Cat Stevens, Bob Dylan und Joni Mitchell gelebt. Joni hatte ihren Song <a href="https://youtu.be/wfZJ6sHeA6k?si=3GzIX77Q_6ADkb0x" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Carey</a> in Matala geschrieben. Vor Ort stellten Uwe und Rainer fest, dass Cat, Bob und Joni nicht mehr hier waren. Auch waren nicht alle Leute in Matala nette und unkomplizierte Hippies. Einige waren sehr unangenehme Zeitgenossen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Geld und zu verkaufende Schallplatten zur Neige gingen, mussten Uwe und Rainer sich etwas überlegen. Das Auto war nicht zu verkaufen. Also sollte es zurück nach Deutschland gehen. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Zurück zur Bundeswehr</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Ob er sich schon dazu etwas überlegt hatte, wie er der Bundeswehr seine Fahnenflucht erklären konnte? Der Zufall kam Uwe hier zur Hilfe. In Athen liefen Menschen auf einmal weg, es lag der Geruch von Gas in der Luft und auf einmal standen sie vor einem Panzer. Zurück bei der Bundeswehr erzählte er dem für ihn zuständigen Offizier, dass er zufällig in Griechenland in einen Putsch geraten sei und erklärte so seine lange Abwesenheit. Eine Woche Urlaub hatte Uwe ja gehabt, einige mehr war er weg. Dass er sich nicht gemeldet hatte, begründete er mit dem Putsch des griechischen Militär rund kam damit durch. Einzig dafür, dass er durch Jugoslawien &#8211; damals für Bundeswehrangehörige streng verbotener Ostblock &#8211; gefahren war, kassierte er zwei Wochen verschärften Arrest.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Uwes Leben mutet ein Stück weit chaotisch an. Wir erfahren einiges von seiner Zuneigung zu LSD und vielen Frauen und natürlich auch von seiner Abneigung, sich herumkommandieren und in feste Schemata pressen zu lassen. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Von Kreta in die weite Welt</h4>



<p class="wp-block-paragraph">1978 war Uwe wieder auf Kreta. Von da aus ging es über die Türkei und den Iran nach Afghanistan. Der drohende Einmarsch der Sowjets in Afghanistan stand bevor, das Visum lief aus, also ging es weiter über Pakistan nach Indien. Wir erfahren im Buch sehr viel über das Leben als Hippie auf dieser Reise. Schließlich geht es über die Türkei zurück nach Griechenland. Und im Oktober 1979 war Uwe zurück in Deutschland. Dort arbeitete Uwe wieder, aber 1980 stellte er endgültig fest, dass ein Angestelltenverhältnis nichts für ihn war. 1981 ist Uwe zurück auf Kreta. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Kuchenuwe erzählt, wie er in Sivas die Aufführung des Films Alexis Sorbas erlebt hat. Für mich ist das eine der ergreifendsten Schilderungen über die Kreter und ihrem Verhältnis zu diesem Film, die ich kenne. Lest das bitte ab Seite 168 selbst nach. Ganz bewusst gebe ich Uwes Schilderung hier nicht wieder. Später geht es mit Uwe wieder auf dem Hippie Trail bis nach Goa.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Juli 1984 heißt es für Uwe dann &#8222;Einmal Matala immer Matala&#8220; und er sucht sich dort eine Bleibe. Nur klappte es mit der Sesshaftigkeit erstmal nicht, Uwe führt es über Deutschland bis hin nach Australien. Uwe erlebt noch so einiges, sogar eine kurze Karriere als Filmschauspieler ist mit dabei. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Schließlich kommt mit dem 19. Mai 1986 die wunderbare Wendung in Uwes Leben: Er begegnet Birgit. Und damit ändert sich für ihn alles. Beide sind seit ihrer ersten, entscheidenden Begegnung zusammen geblieben. Und aus Uwe dem Hippie sollte jetzt Kuchenuwe werden, der am Strand von Kommos Kuchen verkauft. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Rolands Meinung zu <em>Ich steig dann ma aus!</em></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch zieht Dich in die Zeit der Blumenkinder, ohne etwas zu verniedlichen und zu beschönigen. Uwe schreibt, wie es war. Er ist absolut ehrlich und ich glaube ihm jedes Wort!</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="300" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/03/Kuchenuwes-Stand-in-Kommos.jpeg" alt="Kuchenuwes Stand am Kommos Beach" class="wp-image-6765" style="width:400px" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/03/Kuchenuwes-Stand-in-Kommos.jpeg 400w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/03/Kuchenuwes-Stand-in-Kommos-300x225.jpeg 300w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption class="wp-element-caption">Kuchenuwes Stand am Kommos Beach</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wer sich für die Hippies von Matala und/oder das Leben in Kreta in den 1970er Jahren interessiert, findet hier vieles, was man woanders so nicht lesen kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich war das Buch eine fantastische Urlaubslektüre. Die 408 Seiten hatte ich innerhalb von drei Tagen verschlungen. Uwe schreibt ganz natürlich, kein gekünstelter Stil; er ist gut zu verstehen. Und ich höre ihm gerne zu bzw. lese seine Worte mit immer größerer Neugier. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie es mit Uwe weiterging, ist übrigens nicht schwer herauszufinden. Er ist natürlich viel auf Kreta anzutreffen, auch hat <a href="https://kuchen-uwe-1.jimdosite.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Uwe eine kleine Webseite</a>.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Uwe und Birgit</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende des Buches erfahren wir, dass Uwe und Birgit sich begegnen und ineinander verlieben. 1998 fing Uwe an, am Strand von Kommos Kuchen zu verkaufen. Über weit mehr als 20 Jahre war er dort eine feste Einrichtung, die niemanden störte und viele Gäste begeisterte. Neider gab es wohl immer, aber bis 2021 kam Uwe damit zurecht. Auf <a href="https://www.story.one/de/story/dumm-gelaufen-64477bbeaecb9/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Story.One</a> schildert Uwe, was ab 2020 dann passiert ist. Einer mit einem Kantinenwagen machte ihm das Leben sehr schwer, bedrohte ihn sogar regelrecht. Und am 7. Oktober 2021 war es dann vorbei. Zwei Zivilbeamte erschienen am Strand und machten Uwe unmissverständlich klar, dass er sein Lager dort nicht mehr aufbauen und Kuchen verkaufen durfte. Kuchenuwe lässt sich aber nicht unterkriegen, privat trifft man ihn auf seiner <a href="https://maps.app.goo.gl/msYyDWVn96c25KLz5" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sanddünen-Lounge am Strand von Kommos</a>.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Da ist noch Stoff für ein zweites Buch!</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Das steht zwar alles nicht im Buch, das 1987 endet. Aber man merkt, dass Uwe auf Kreta einfach verdammt viel erlebt hat. Da ist locker noch Stoff für ein zweites Buch, ich wäre begeistert. Oder wenn man auf Kreta ist, fährt man einfach vorbei und redet mit ihm.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fakt ist für mich: <em>Ich steig dann ma aus!</em> ist eine tolle und unterhaltsame Lektüre. Wie Uwe sich auf seinen Reisen als Mensch entwickelt und welche große Rolle Kreta als steter Anlaufpunkt für sein Leben als Traveller spielt, kommt wirklich gut rüber. Ich mag das Buch sehr und möchte es allen Kreta-Fans empfehlen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wo ist <em>Ich steig dann ma aus!</em> zu kaufen?</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Ich steig dann ma aus!</em> von Kuchenuwe ist prinzipiell in jeder Buchhandlung und auch im Online-Handel zu kaufen. Es ist als Taschenbuch und auch als E-Book erhältlich. Da das Buch als Book on Demand erschienen ist, wird es im gängigen stationären Buchhandel vermutlich nicht vorrätig sein, man kann es dort aber bestellen. Sowohl bei den üblichen Online-Händlern als auch direkt beim Verlag ist es ebenfalls zu bekommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer von Euch das Buch kaufen möchte, braucht dafür diese Informationen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ich steig dann ma aus! Kuchenuwe auf dem Hippie Trail – Autobiographie 1973-1987</li>



<li>3. Edition (20.06.2023)</li>



<li>Autor Kuchenuwe</li>



<li>ISBN für das Buch: 978-3753490571</li>



<li>Preis für das Buch: 35,99 Euro</li>



<li>408 Seiten</li>



<li>ASIN für das E-Book: B09QXF99B3</li>



<li>Preis für das E-Book: 15,99 Euro</li>



<li>Verlag: Books on Demand</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr über das Buch erfährst Du auf der <a href="https://buchshop.bod.de/ich-steig-dann-ma-aus-kuchen-uwe-9783753490571">Homepage des Verlags</a>. Dort gibt es auch eine <a href="https://www.bod.de/booksample?json=http%3A%2F%2Fwww.bod.de%2Fgetjson.php%3Fobjk_id%3D3652680%26hash%3Dee8c77ca5d8204431995f92db076c877">Leseprobe aus <em>Ich steig dann ma aus!</em></a></p>
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