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	<title>Geier Archive - Hellas Blog</title>
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	<description>Griechenland für Dich</description>
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	<title>Geier Archive - Hellas Blog</title>
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		<title>Der Mönchsgeier Ioanna wurde vergiftet und hat überlebt!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2026 03:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Dadia-Lefkimi-Soufli Nationalpark]]></category>
		<category><![CDATA[Geier]]></category>
		<category><![CDATA[In Griechenland heimische Tiere]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Dadia-Lefkimi-Soufli Nationalpark wurde der Mönchsgeier mit Namen Ioanna vergiftet und hat überlebt. Anfang April konnte man ihn zurück in seine Heimat bringen und dort wieder freilassen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/moenchsgeier-vergiftet-ueberlebt/">Der Mönchsgeier Ioanna wurde vergiftet und hat überlebt!</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Im Dadia-Lefkimi-Soufli Nationalpark wurden zwölf Geier und andere Tiere vergiftet, drei Mönchsgeier haben überlebt. Über die gute Botschaft von der Auswilderung des Geiers <em>Ioanna</em> berichtete kürzlich das <a href="https://www.xanthinea.gr/2026/04/epistrefei-i-zoi-sti-dadia-o-mavrogypas-pou-nikise-to-dilitirio-kai-petaxe-xana" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Portal Xanthinea</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Geier Ioanna wurde vergiftet und hat überlebt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am 13. März habe ich im Blog von der <a href="https://hellas.blog/geier-und-andere-tiere-vergiftet/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">schlimmen Vergiftungsaktion berichtet</a>: Neben 12 Geiern sind ihr auch andere Tiere zum Opfer gefallen. Eines der Tiere konnte jetzt in seine Heimat im Nationalpark zurückkehren. Er lebt wieder in freier Wildbahn.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized" id="Ärzte-behandeln-einen-vergifteten-Mönchsgeier-(Bildquelle:-Xanthinea)"><img decoding="async" src="https://www.xanthinea.gr/wp-content/uploads/2026/04/mavrogupas-2.jpg" alt="Ärzte behandeln einen vergifteten Mönchsgeier" style="width:300px" title="Ärzte behandeln einen vergifteten Mönchsgeier"/><figcaption class="wp-element-caption">Ärzte behandeln einen vergifteten Mönchsgeier<br>(Bildquelle: Xanthinea)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Behandlung hatte man den Geier <em>Ioanna</em> in eine spezialisierte Tierklinik in Athen gebracht. Anfang April kehrte es von dort per Flugzeug zurück nach Nordgriechenland. Nach der Landung in <a href="https://hellas.blog/tag/alexandroupoli/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Alexandroupoli</a> ging es auf Land weiter zum Nationalpark.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Tier muss gewusst haben, dass es zurück in die Heimat geht. So hat es wenigstens den Anschein. Denn als sein Flugzeug am Flughafen Alexandroupolis landete, breitete der Vogel seine drei Meter langen Flügel aus. Es machte den Eindruck, als wolle er sich auf seine Rückkehr vorbereiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einige Stunden später war es soweit. Der Geier erhielt einen neuen Sender, so dass man ihn verfolgen kann. Dann ging es raus in die Natur. Er stieg bei den Ruinen der byzantinischen Burg auf dem Hügel Gibrena hoch in die Luft. Er drehte Kreise, und zog von dannen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die anwesenden Naturschützer war das ein besonderes Ereignis. Sie hatten schon öfter verletzte Tiere gerettet und dann wieder in die Natur entlassen. Aber noch nie hatte es so schlecht um einen Geier gestanden, wie um <em>Ioanna</em>. Die Fachleute sprachen von einer Rettung in letzter Minute. Wäre er eine halbe Stunde später gefunden worden, hätte man nichts mehr für das Tier tun können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir kennen jetzt auch die offiziellen Zahlen dieses Verbrechens. Ein Wolf, 4 Krähen, zwei Bussarde, ein Frettchen und insgesamt 9 Schwarzgeier sind den Giftködern zum Opfer gefallen. Hinzu kommen zwei weitere vergiftete Geier, die etwas nördlich in Bulgarien gefunden wurden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Nationalpark hat man insgesamt 12 vergiftete Geier gezählt. <em>Ioanna</em> ist eines von nur drei Tieren, die überlebt haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was wissen wir über Ioanna?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für einen männlichen Geier ist <em>Ioanna</em> ein seltsamer Name. Eigentlich würde man ein weibliches Tier so nennen. Im Zentrum des Dadia-Lefkimi-Soufli Nationalparks dokumentiert man alle Geier, die im Park leben. Deshalb kennen wir die Geschichte.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized" id="Mönchsgeier"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/04/Moenchsgeier-2025-2.jpg" alt="Mönchsgeier" class="wp-image-14591" style="width:400px" title="Mönchsgeier" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/04/Moenchsgeier-2025-2.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/04/Moenchsgeier-2025-2-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/04/Moenchsgeier-2025-2-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Mönchsgeier (Beispielbild, generiert von Software)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser spezielle Vogel ist im Jahr 2016 geschlüpft. Damals haben Tierschützer ihn beringt. An diesem Ring konnte man ihn eindeutig identifizieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als die Wissenschaftler das Geierküken erstmals untersucht hatten, konnten sie sein Geschlecht noch nicht bestimmen. Das Tier brauchte aber einen Namen, und so hat man diesen Geier also <em>Ioanna</em> genannt. Es steht zu vermuten, dass den Geier dieser Name nicht stört.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Später konnten die Wissenschaftler feststellen, dass <em>Ioanna</em> das erste Jahr überlebt hat. Geierküken werden durch viele Raubtiere bedroht. <em>Ioanna</em> hat das Fortpflanzungsalter erreicht und 2019 konnten die Mitarbeiter der Organisation OFYPEKA seine erste Paarung dokumentieren. <em>Ioanna</em> trug seinen Teil zum Erhalt seiner stark bedrohten Art bei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">2023 wurde der Nationalpark von einem schlimmen Waldbrand heimgesucht. <em>Ioanna</em> entkam und kehrte mit seiner Partnerin zwei Jahre später zurück. Die Vogelschützer hatten künstliche Nester gebaut, was die Wiederansiedlung der Mönchsgeier nach dem Brand sehr unterstützt hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zurückgekehrten Tiere bauten eine neue Kolonie auf. Dass jetzt so viele Mönchsgeier vergiftet wurden und dass nur zwei Tiere überlebt haben, ist eine echte Katastrophe. Gut, dass jetzt ein Tier zurückkehren konnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich wünsche <em>Ioanna</em> viele gute Jahre und viele Nachkommen in seiner Heimat.</p>
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		<title>Geier und andere Tiere wurden vergiftet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2026 03:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Dadia-Lefkimi-Soufli Nationalpark]]></category>
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		<category><![CDATA[Wolf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im März 2026 wurden im im Dadia-Lefkimi-Soufli Nationalpark elf Mönchsgeier, ein Wolf vergiftet und andere Tiere. Das zeigt, wie schlimm Giftköder sind. Im Kampf gegen dieses Verbrechen ist noch viel zu tun.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/geier-und-andere-tiere-vergiftet/">Geier und andere Tiere wurden vergiftet</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.kathimerini.gr/society/564122263/ethniko-parko-dadias-endeixeis-dilitiriasis-se-dyo-mayrogypes-kai-enan-lyko/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kathimerini berichtete am 12. März</a>, dass im Dadia-Lefkimi-Soufli Nationalpark zwei Geier und ein Wolf vergiftet worden sind. Die Organisation OFYPEKA schreibt auf ihrer Seite, dass es sogar viel schlimmer ist: 11 Geier sind tot. Neben diesen Tieren hat man inzwischen einen Marder, zwei Habichte, vier Krähen und fünf Füchse gefunden. Das ist eine sehr schlimme Nachricht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Geier wurden im Nationalpark vergiftet</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dass im Dadia-Lefkimi-Soufli Nationalpark so viele Mönchsgeier vergiftet wurden, ist eine Katastrophe. In diesem Gebiet haben diese Tiere als einzigem Ort auf dem Balkan eine größere Kolonie. Es soll sich um 36 bis 47 Paare handeln. Der Verlust von 11 Tieren bedroht den Fortbestand der Art.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Dadia-Lefkimi-Soufli-Nationalpark"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/03/Dadia-Lefkimi-Souflion-Nationalpark.jpg" alt="Dadia-Lefkimi-Soufli Nationalpark" class="wp-image-14324" style="width:400px" title="Dadia-Lefkimi-Soufli Nationalpark" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/03/Dadia-Lefkimi-Souflion-Nationalpark.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/03/Dadia-Lefkimi-Souflion-Nationalpark-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/03/Dadia-Lefkimi-Souflion-Nationalpark-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Dadia-Lefkimi-Soufli Nationalpark</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vorfall ereignete sich mitten in der Brutzeit der seltenen Greifvögel und sorgt bei Naturschützern für große Sorge. Nur wenige Tage zuvor hatten Experten neue künstliche Nester im Park installiert, um die bedrohte Population der Mönchsgeier zu stabilisieren. Diese Maßnahme wurde von der griechischen Naturschutzorganisation OFYPEKA umgesetzt und ist Teil eines umfassenden Programms zum Schutz der Geier nach dem verheerenden Waldbrand von 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vorfall wurde bekannt, nachdem Polizeibeamte während einer Patrouille einen toten Greifvogel entdeckten. Daraufhin wurden Mitarbeiter der Parkverwaltung informiert, die sofort zum Fundort eilten.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Das Gift hat viele Tiere getötet</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam mit einer Spezialeinheit zur Suche nach Giftködern wurde das Gebiet gründlich untersucht. Ein Mönchsgeier ein Wolf wurden tot aufgefunden. </p>





<p class="wp-block-paragraph">Ein zweiter Geier lebte noch, zeigte jedoch deutliche Vergiftungssymptome und musste akut tierärztlich behandelt werden. Später fanden die Ranger heraus, dass noch viel mehr Tiere dem Gift zum Opfer gefallen waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor Ort entnahmen Fachleute Proben für toxikologische Untersuchungen. Analysen sollen klären, welche Giftstoffe eingesetzt wurden. Gleichzeitig leiten die zuständigen Behörden Ermittlungen ein, um die Hintergründe des Vorfalls zu klären und mögliche Täter zu identifizieren. In den kommenden Tagen wird das Gebiet weiter durchsucht, um weitere vergiftete Köder oder tote Tiere zu finden. Ziel ist es, zusätzliche Verluste in der Tierwelt zu verhindern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der überlebende Geier wurde sofort in eine Tierklinik gebracht. Dort erhält er intensive Pflege, damit er sich von der Vergiftung erholen kann. Wenn sich sein Zustand stabilisiert, soll er wieder in die Natur entlassen werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Geier waren ausgewachsene Tiere und befanden sich in der Brutzeit, weshalb sie möglicherweise Nester mit Eiern bewachten. Dieser Vorfall zeigt deutlich, dass illegale Giftköder weiterhin eine der größten Bedrohungen für die Wildtiere in Griechenland darstellen. Der Bestand an Mönchsgeiern ist durch dieses Verbrechen akut bedroht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Giftköder sind eine Gefahr</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am 11. März hatte ich das Thema <a href="https://hellas.blog/giftkoeder-thema-griechenland/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Giftköder in Griechenland</a> im Blog angesprochen. Ich hatte nicht gedacht, dass es schon am nächsten Tag ein so schlimmes Ereignis mit drei betroffenen Tieren gibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Leider ist es kein Einzelfall. Am 16. März hat man 157 Giftköder an den Hängen des Grammos gefunden. Der Grammos ist ein Berg im Pindos, der an der Grenze zu Albanien liegt. Auch hier sollten gezielt Geier getötet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Mitteleuropa wissen viele nichts davon. Soweit ich es sehe, hat das Thema es kaum in die Aufmerksamkeit deutscher Medien geschafft. Immerhin berichten <a href="https://fotopedia.de/?page=News&amp;article=2642|20260319-massenmord-an-schwarzgeiern-im-nationalpark-dadia-lefkimmi-soufli" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Fotopedia</a> und die <a href="https://www.griechenland.net/nachrichten/chronik/37740-giftk%C3%B6der-bedrohen-wildtiere-m%C3%B6nchsgeier-und-ein-wolf-vergiftet" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Griechenland Zeitung</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die meisten Berichte über Griechenland betreffen den Tourismus und die Politik. Gerade für Touristen gibt es auch wahnsinnig viel schöne Seiten zu entdecken. Dass Giftköder jetzt viele Geier vergiftet haben, zeigt die dunkle Seite des Landes. Die gibt es leider auch. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gegenüber dem Zustand noch vor 20 Jahren hat sich etwas geändert: Das Bewusstsein nimmt zu, dass Tierschutz wichtig ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Inzwischen gehen staatliche Einrichtungen ernsthaft gegen Giftköder vor. In Griechenland findet im Hinblick auf Tierschutz ein Umdenken statt, das ich ausdrücklich anerkennen möchte. Dass jetzt so viele Geier und andere Tiere vergiftet wurden, ist ein starker Hinweis darauf, dass noch viel zu tun ist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/geier-und-andere-tiere-vergiftet/">Geier und andere Tiere wurden vergiftet</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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