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	<title>Indien Archive - Hellas Blog</title>
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	<description>Griechenland für Dich</description>
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	<title>Indien Archive - Hellas Blog</title>
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		<title>Viele Touristen aus Indien könnten Griechenland besuchen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jan 2026 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Reisetipps und Tourismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Indien mausert sich zu Land mit der größten Anzahl an Touristen, und Griechenland positioniert sich. Das Land spekuliert auf gutes Geschäft.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/viele-touristen-aus-indien-koennten-griechenland-besuchen/">Viele Touristen aus Indien könnten Griechenland besuchen</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Indien mausert sich zu Land mit der größten Anzahl an Touristen, und Griechenland positioniert sich. Vom großen Kuchen möchte es ein Stück abbekommen. Darüber berichtet <a href="https://www.travel.gr/how_to_travel/travel-news/india-enas-koimomenos-toyristikos-gi/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">travel.gr am 26. Januar</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was macht Griechenland für Touristen aus Indien so besonders?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kolumnistin Stathi Kousouni bringt es auf einen interessanten Nenner: Es geht um bilaterale Beziehungen zwischen zwei der ältesten Zivilisationen der Welt.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Monastiraki-in-Athen"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="445" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/02/Metrostation-Monastiraki.jpg" alt="Monastiraki in Athen: Die Tsisdarakis-Moschee (rechts) und die Metro-Station (links). Im Hintergrund die Akropolis." class="wp-image-2303" style="width:400px;height:auto" title="Monastiraki in Athen" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/02/Metrostation-Monastiraki.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/02/Metrostation-Monastiraki-300x167.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/02/Metrostation-Monastiraki-768x427.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Monastiraki in Athen</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Aber es geht doch um mehr als Alexanders Zug über den Indus oder <a href="https://hellas.blog/affen-akrotiri/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Handelsbeziehungen in der Bronzezeit</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit dem 23. Januar gibt es eine Direktverbindung zwischen Athen und Mumbai. Das ist der Einstieg der indischen Fluggesellschaft IndiGo in den griechischen Markt. Seit dem 24. Januar bietet die Gesellschaft auch eine Verbindung zwischen Athen und Delhi an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf jeder Strecke sollen zunächst drei Flüge pro Woche angeboten werden. Ein Ausbau ist für die Zukunft nicht ausgeschlossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Athen gilt als attraktive Destination für indische Reisende. Das nicht nur weil es eine attraktive Stadt ist. Es bestehen gute Verbindungen zu den griechischen Inseln und anderen Destinationen in Europa.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Begeisterung über die neue Verbindung </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dass viele Touristen von Indien nach Griechenland reisen werden, stößt in beiden Ländern auf sehr positive Resonanz.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized" id="Straßenszene-in-Oia"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/11/Strassenszene-in-Oia.jpg" alt="Straßenszene in Oia" class="wp-image-5589" style="width:400px" title="Straßenszene in Oia" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/11/Strassenszene-in-Oia.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/11/Strassenszene-in-Oia-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/11/Strassenszene-in-Oia-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Oia auf Santorin ist für Inder ein Top-Ziel</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Yiannis Paraschis ist der Geschäftsführer des internationalen Flughafens von Athen. Für ihn ist die Aufnahme der Direktverbindung mit Indien ein Meilenstein. Nicht nur für den Flughafen, sondern auch für Athen und ganz Griechenland.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die große Politik ist begeistert. Die stellvertretende Tourismusministerin Anna Karamanli meint, ein neues Kapitel zwischen den Ländern sei aufgeschlagen worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Griechenland und Indien seien Wiegen antiker Zivilisationen. Sie haben Philosophie, Wissenschaft, Kunst und menschliches Denken geprägt. Beide antike Kulturen wirken bis heute fort.</p>



<p class="wp-block-paragraph">travel.gr zitiert die Politikerin mit diesen Worten: „Diese Flüge verbinden weit mehr als nur Flughäfen. Sie verbinden pulsierende Städte und Kulturen und bieten Reisenden neue Möglichkeiten, einzigartige Landschaften, ein reiches kulturelles Erbe und die Gastfreundschaft zweier offener Nationen zu entdecken.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rolands Meinung zu Touristen aus Indien</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Indien ist nicht nur die größte Demokratie der Welt und sehr vielfältig. Es ist vor allem auch das bevölkerungsreichste Land der Erde. In den letzten Jahrzehnten hat das Land sich sehr gut entwickelt. Immer mehr Menschen dort können sich Reisen in ferne Länder leisten. Und sie tun es immer mehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass Griechenland sich für Touristen aus Indien positioniert, verstehe ich gut. Um große Massen weiterer Touristen aufnehmen zu können, wird Griechenland allerdings einiges tun müssen. Das aber steht auf einem anderen Blatt.</p>
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		<title>Briefmarke mit Aristoteles und Alexander dem Großen</title>
		<link>https://hellas.blog/briefmarke-2016-aristoteles-alexander-der-grosse/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Feb 2024 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>2016 gab die griechische Post eine Briefmarke heraus, auf der Aristoteles und Alexander der Große zu sehen sind. Diese Marke möchte ich Euch heute vorstellen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/briefmarke-2016-aristoteles-alexander-der-grosse/">Briefmarke mit Aristoteles und Alexander dem Großen</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">2016 gab die griechische Post eine Briefmarke heraus, auf der Aristoteles und Alexander der Große zu sehen sind. Ich finde, es lohnt sich ein Blick auf diese Marke.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aristoteles und sein Schüler Alexander auf einer Marke</h2>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="479" height="617" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/02/Briefmarke-2400-Jahres-Aristoteles-2016-mit-Alexander.jpg" alt="Briefmarke der griechischen Post: Aristoteles und Alexander (2016)" class="wp-image-6618" style="width:250px" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/02/Briefmarke-2400-Jahres-Aristoteles-2016-mit-Alexander.jpg 479w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/02/Briefmarke-2400-Jahres-Aristoteles-2016-mit-Alexander-233x300.jpg 233w" sizes="(max-width: 479px) 100vw, 479px" /><figcaption class="wp-element-caption">Briefmarke der griechischen Post: Aristoteles und Alexander (2016)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Aristoteles (Ἀριστοτέλης) ist wohl einer der bekanntesten Philosophen und Forscher der griechischen Antike. Sein Lehrer war Platon, Aristoteles hat jedoch viele Forschungsdisziplinen (ein modernen Wort, das er so nicht verwendet hätte) weiterentwickelt oder gar selbst begründet. Zur Welt kam er im Jahr 384 v.Chr. in der Stadt Stagira (Στάγιρα) auf Chalkidiki. Er starb nach einem beeindruckenden Leben um 322 v.Chr. in Chalkis auf Euböa. Wir kennen ihn nicht nur als Autor sehr vieler bis heute erhalten gebliebener Schriften. 343 v.Chr. oder 342 v.Chr. wurde er als Lehrer an den makedonischen Königshof berufen. Sein Schüler war niemand geringeres als der Königssohn Alexander, den wir heute mit dem Beinamen &#8222;der Große&#8220; kennen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von Alexander dem Großen (Ἀλέξανδρος ὁ Μέγας) haben wir genauere Lebensdaten. Zur Welt kam er am 20. Juli 356 v.Chr. in Pella. Er verstarb am 10. Juni 323 v.Chr. in Babylon. Alexander gelang es nicht nur, das bis dahin zerstrittene Griechenland unter seiner Herrschaft zu vereinen. Er eroberte mit Ägypten und Persien die beiden Großreiche seiner Zeit und begründete das Zeitalter des Hellenismus. Sein Herrschaftsbereich erstreckte sich bis in das heutige Afghanistan und nach Indien.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zur Briefmarke der griechischen Post aus dem Jahr 2016</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Abschluss möchte ich noch auf die philatelistische Seite dieser Marke zu sprechen kommen. Sie ist Teil einer Dreier-Serie, welche die griechische Post im Jahr 2016 anlässlich des 2400. Geburtstag von Aristoteles herausgegeben hat. Die Marken sind sowohl im Bogen als auch als Bock erschienen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der Marke sehen wir vorne Aristoteles, im Hintergrund seinen Schüler Alexander. Rund um die Marke ist ein Schriftzug. Auf diesem lesen wir die Kategorien der von Aristoteles überlieferten Schriften:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Όργανον (Organon)</li>



<li>Φυσικά (Physik)</li>



<li>Βιολογικά (Biologie)</li>



<li>Ψυχολογία (Psychologie)</li>



<li>Ηθικά (Ethik)</li>



<li>Πολιτικά (Politik)</li>



<li>Τεχνικά (Technik)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Der Nominalwert beträgt 80 Cent. Im Michel-Katalog hat diese Marke die Nummer 2895. Sie ist in einer Auflage von 1.000.000. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es bleibt noch die Frage nach dem Wert dieser Marke. Der Michel-Katalog  2017/2018 nennt sowohl postfrisch als auch gestempelt einen Wert von 1,80 Euro für diese Marke und auch für den Block. Ich denke angesichts der hohen Auflage nicht, dass ihr Wert seit dem nennenswert gestiegen ist. Von privat kann man sie sicherlich auch etwas günstiger erwerben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Meine Quellen zu diesem Beitrag</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Externe Internetseiten habe ich verlinkt. Zusätzlich habe ich verwendet:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Michel Katalog Südosteuropa 2017/2018 (102. Auflage), Seite 469</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Für weitere Hinweise zu dieser Marke bin ich immer dankbar. Meine Kontaktdaten stehen im <a href="https://hellas.blog/impressum-des-hellas-blog/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Impressum</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/briefmarke-2016-aristoteles-alexander-der-grosse/">Briefmarke mit Aristoteles und Alexander dem Großen</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<title>Die Affen von Akrotiri</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Oct 2023 04:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Affen]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Akrotiri (Santorin)]]></category>
		<category><![CDATA[archäologische Stätten auf Santorin]]></category>
		<category><![CDATA[Fresken]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[Industal]]></category>
		<category><![CDATA[Santorin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den Ruinen von Akrotiri ist ein Fesko gefunden worden, auf dem Affen zu sehen sind. Diese Bilder deuten auf Beziehungen ins Industal. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/affen-akrotiri/">Die Affen von Akrotiri</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In den <a href="https://hellas.blog/tag/ausgrabungsstaette-akrotiri/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ruinen von Akrotiri</a> haben die Wissenschaftler Fresken von Affen gefunden. Sie stammen aus der Zeit von vor 3600 Jahren, vor der <a href="https://hellas.blog/grosse-eruption-von-santorin/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">großen Eruption</a> von <a href="https://hellas.blog/santorin/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Santorin</a>. Das Fresko mit den Primaten ist im Hauskomplex Beta gefunden worden.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="800" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/08/Die-Affen-von-Akrotiri.jpg" alt="Die Affen von Akrotiri" class="wp-image-4449" style="width:400px;height:undefinedpx" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/08/Die-Affen-von-Akrotiri.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/08/Die-Affen-von-Akrotiri-300x300.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/08/Die-Affen-von-Akrotiri-150x150.jpg 150w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/08/Die-Affen-von-Akrotiri-768x768.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Affen von Akrotiri</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ähnliche Darstellungen aus der Bronzezeit kennen wir auch auch aus Kreta . </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nahe lag die Vermutung, dass es sich um afrikanische Affen handeln könnte. Deren Darstellung kennen wir aus dem alten Ägypten, und die Bewohner von Santorin pflegten auch in der Bronzezeit Verbindungen nach Ägypten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Rein dem Äußeren nach könnte es sich um Grüne Meerkatzen handeln. Diese Primatenart kommt südlich der Sahara vor, dürfte den Ägyptern mit ihren Beziehungen nach Süden also durchaus bekannt gewesen sein. Da liegt es nahe, dass einzelne Tiere als Handelsware oder Geschenk nach Kreta oder Santorin gekommen sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt aber eine andere Vermutung. Marie Nicole Pareja,&nbsp;Tracie McKinney,&nbsp;Jessica A. Mayhew,&nbsp;Joanna M. Setchell,&nbsp;Stephen D. Nash&nbsp;und&nbsp;Ray Heaton haben dazu im Dezember 2019 einen <a href="https://link.springer.com/article/10.1007/s10329-019-00778-1" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Artikel in der Zeitschrift Primates</a> veröffentlicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meerkatzen haben einen gestreckten Schwanz, der sich leicht zum Boden biegt. Das ist auf dem Fresko, das man in Akrotiri gefunden hat, definitiv nicht der Fall. Die Schwänze der Tiere zeigen nach oben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bilder von Hanuman-Affen in Akrotiri </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schwanzhaltung zeigt in eine ganz andere Richtung. Es könnte sich um <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Indische_Languren" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hanuman-Affen</a> handeln, die man auch graue Languren nennt. Diese Tiere sind in Nepal, Bhutan, Nordindien und im Industal beheimatet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Physische Überreste dieser Affenart haben Archäologen bislang nicht in der Ägäis nachweisen können. Überlegungen, dass diese Tiere als Handelsgut dorthin gelangten, sind nichts als unbewiesene Spekulation. Wahrscheinlicher ist, dass die Künstler selbst diese Tiere weiter östlich gesehen haben. Handelsbeziehungen bestanden bis nach Afghanistan, wie zum Beispiel durch Metalle oder Luxusgüter nachgewiesen werden konnte. Dass Handelsreisende aus der Ägäis diese Tiere auf ihren Reisen nach Osten gesehen haben, kann gut sein. Dafür sprechen auch die bemerkenswerten Details, die bei den Tieren zu sehen sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit erzählt dieses Fresko eine spannende, bislang wenig bekannte Geschichte. Die Bewohner von Santorin könnten in der Bronzezeit Beziehungen bis in das Industal gehabt haben. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/affen-akrotiri/">Die Affen von Akrotiri</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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