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	<title>Keramik Archive - Hellas Blog</title>
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	<title>Keramik Archive - Hellas Blog</title>
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		<title>Herakles und die Lernäische Hydra</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2026 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Artefakte in Museen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine der 12 Aufgaben des Herakles war es, die Lernäische Hydra aus dem Leben zu befördern. Dazu gibt es im</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Eine der 12 Aufgaben des Herakles war es, die Lernäische Hydra aus dem Leben zu befördern. Dazu gibt es im <a href="https://hellas.blog/archaeologisches-nationalmuseum-athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Archäologischen Nationalmuseum Athen</a> eine Darstellung. Die stelle ich im Rahmen des Jahresthemas 2026 in diesem Beitrag vor.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nummer 2 der 12 Aufgaben des Herakles</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Herakles hatte Familie. Sein Cousin Eurystheus trug ihm 12 Arbeiten auf, die er ausführen musste. Die zweite Arbeit war, dass Herakles die böse Schlange besiegen musste, die bei <a href="https://maps.app.goo.gl/UrLfvQjkMMege6wv6" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lerna</a> ihr Unwesen trieb. Man nannte sie auch eine Hydra.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Herakles-und-die-Lernäische-Hydra"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/02/Archaeologisches-Nationalmuseum-Herakles-und-die-Lernaeische-Hydra.jpg" alt="Herakles und die Lernäische Hydra" class="wp-image-13982" style="width:400px" title="Herakles und die Lernäische Hydra" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/02/Archaeologisches-Nationalmuseum-Herakles-und-die-Lernaeische-Hydra.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/02/Archaeologisches-Nationalmuseum-Herakles-und-die-Lernaeische-Hydra-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/02/Archaeologisches-Nationalmuseum-Herakles-und-die-Lernaeische-Hydra-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Herakles und die Lernäische Hydra</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Problem dieses Tiers waren seine Köpfe. Schlug man einen ab, wuchsen zwei nach. Wie viele es letztendlich waren, da gibt es unterschiedliche Überlieferungen. Die Angaben schwanken zwischen 7 und 12 Köpfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Herakles hatte eine Aufgabe zu lösen, die vor ihm keiner bewältigen konnte. Die Hydra musste weg. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der rettende Einfall kam wohl von seinem Neffen Iolaos. Der half ihm und hatte die Idee, den Stumpf eines abgetrennten Kopfes auszubrennen. So ließ sich verhindern, dass neue Köpfe nachwachsen konnten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dieser List konnte Herakles letztendlich die Lernäische Hydra töten und so seine Aufgabe lösen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt Überlieferungen, nach denen Hera den Erfolg des Herakles verhindern wollte. sie schickte ihm einen Krebs. Der biss Herakles andauernd in den Fuß und wollte ihn ablenken. Herakles tötete ihn schließlich. Hera erhob den Krebs danach in den Sternenhimmel, wo er bis heute das Sternzeichen des Krebs bildet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eurystheus wollte die Aufgabe nicht anerkennen. Herakles sollte sie alleine lösen, hatte aber Hilfe von Iolaos. Letzten Endes zählte sie aber.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Herakles und die Lernäische Hydra auf einem Skyphos</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Archäologischen Nationalmuseum ist ein Skyphos zu sehen, der die finale Szene dieser Geschichte zeigt. In der Mitte der Darstellung sehen wir die Hydra mit ihren vielen Schlangenköpfen. Und rechts ist Herakles mit seinem Schwert, der ihr zu Leibe rückt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Inventarnummer des Artefakts ist 416.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei dem Gefäß handelt es sich von der Form her um einen Skyphos (σκύφος). Das ist eine altgriechische Trinkschale mit niedrigem Fuß und zwei horizontalen Henkeln nahe der Mündung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Stück ist um 500 vor Christus entstanden. Es wird der Krokotos-Gruppe zugeschrieben. Das sind attische Vasenmaler, die gegen Ende des 6. Jahrhunderts v.Chr. aktiv waren. Namen zu den Künstlern sind nicht bekannt.</p>
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		<title>Ein Widderkopf als Rhyton im Getty Museum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Sep 2025 22:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Apulien]]></category>
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		<category><![CDATA[California]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Getty Villa (bei Los Angeles, USA) ist ein antiker Rhyton in Form eines Widderkopfs zu sehen. Dieses Meisterstück stammt aus Apulien. Es wird dem Iliupersis-Maler zugeschrieben, dessen Werke zwischen 375 v.Chr. und 350 v.Chr. datiert werden.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In der Getty Villa (bei Los Angeles, USA) ist ein Rhyton ausgestellt, der zugleich auch ein Widderkopf ist. Natürlich kein echter Widderkopf, sondern ein wunderschönes Werk aus Terrakotta.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Getty zeigt  einen als Widderkopf gestalteten Rhyton</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Rhyton ist ein Trink- oder Opfergefäß, das meist in Form eines Tierkopfs gestaltet ist und einen Henkel hat. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Rhyton-in-Form-eines-Widderkopfs"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/08/Getty-Rhyton-Widderkopf-1.jpg" alt="Rhyton in Form eines Widderkopfs" class="wp-image-12098" style="width:400px" title="Rhyton in Form eines Widderkopfs" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/08/Getty-Rhyton-Widderkopf-1.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/08/Getty-Rhyton-Widderkopf-1-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/08/Getty-Rhyton-Widderkopf-1-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Rhyton in Form eines Widderkopfs<br>(Bildquelle: J. Paul Getty Museum)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Beides zugleich hat man nicht gemacht. Das Trinkgefäß erkennt man daran, dass es nur nach oben hin geöffnet ist. Es hat letzten Endes die Funktion eines schön gestalteten Bechers. War das Gefäß als Spendengefäß zum Ausgießen von Trankopfern für die Götter gedacht, hatte es auch eine Öffnung im unteren Bereich. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Rhyton im Getty Museum war ein Trinkgefäß. Der Kopf des Tiers ist schwarz. Die Augen, die Innenohren und die Hörner sind mit einer rötlich-orangenen Lasur überzogen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Widderkopf ist eine Schale befestigt, an der auch der Henkel angebracht ist. Sie ist kurz und breit. Die Seiten sind konklav, also nach innen gewölbt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schale ist verziert, und zwar mit Mustern und auch mit dem Abbild eines jungen Manns. Die Muster sehen aus wie Fächer einer Palmette.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Rhyton stammt aus Apulien. Das ist eine Region im Südosten Italiens. In der Antike siedelten hier Griechen, die ihre Kultur mit auf die italienische Halbinsel brachten. Die Römer nannten die von ihnen besiedelte Gegend <a href="https://hellas.blog/tag/magna-graecia/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Magna Grecia</a>, weshalb sich in unserer Sprache der Begriff Großgriechenland eingebürgert hat.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Jüngling auf dem Rhyton</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wer der junge Mann ist, den wir auf dem Trinkgefäß sehen, ist nicht bekannt.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized" id="Abbildung-eines-Jünglings"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/08/Getty-Rhyton-Widderkopf-3.jpg" alt="Abbildung eines Jünglings" class="wp-image-12105" style="width:400px" title="Abbildung eines Jünglings" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/08/Getty-Rhyton-Widderkopf-3.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/08/Getty-Rhyton-Widderkopf-3-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/08/Getty-Rhyton-Widderkopf-3-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Abbildung eines Jünglings <br>(Bildquelle: J. Paul Getty Museum)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ich möchte ausschließen, dass es sich um ein Selbstportrait des Malers handelt. Solche Trinkgefäße waren in der Regel Auftragsarbeiten. Wer immer den Rhyton bestellt hat, wollte nicht &#8222;irgendjemand&#8220; dort sehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Meine Vermutung war zunächst, dass dieses Trinkgefäß als Geschenk gedacht war. Ich stellte mir vor, dass ein Vater den Rhyton für seinen Sohn anfertigen ließ, und der Sohn wurde auf dem Gefäß abgebildet. Aber das ist nur eine Vermutung. Die Erklärung kann eine andere sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Möglicherweise handelt es sich um einen bekannten Sportler seiner Zeit. Darauf komme ich durch ein Detail. In seiner rechten Hand hält der junge Mann einen weißen Gegenstand. Der ist heller gefärbt und als die andere, rotfigurige Darstellung. Dabei dürfte es sich um eine Strigilis handeln, ein Schabeisen. Das war ein in der Antike gebräuchliches Werkzeug, um nach dem Sport oder dem Besuch des Thermalbads Schweiß und Staub vom Körper zu schaben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Training (oder anderen körperlichen Aktivitäten) wusch man sich nicht mit Wasser und Seife. Man rieb Olivenöl über den Körper und nutzte dann die Strigilis, um Schweiß und Dreck mit dem meisten Öl abzuschaben. Eine feine Ölschicht bliebt auf der Haut. Das war aufgrund des kosmetischen Effekts gewünscht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Solch eine Art der Reinigung konnte sich aber nicht jeder leisten. Möglicherweise handelt es sich um einen erfolgreichen Sportler, für den das kein Problem war. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich denke, dass der abgebildete junge Mann auf jeden Fall in Beziehung zum Grund stehen dürfte, aus dem der Rhyton in Auftrag gegeben wurde.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das solltest Du über den Rhyton noch wissen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Inventarnummer dieses Rhytons lautet 71.AE.195. In der internen Datenbank der Sammlung des Museums hat das Objekt die Nummer 7740, in der Verwaltung der digitalen Objekte hat es die Nummer 6650.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Objekt misst 19,5 cm mal 10 cm und besteht aus Terrakotta. Es ist seit 1969 Eigentum des Getty Museums.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schau Dir den Rhyton in der Getty Villa an</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Solltest Du nach Los Angeles kommen, dann empfehle ich Dir einen Besuch im Getty Museum. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Der-Widderkopf-von-vorne"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/08/Getty-Rhyton-Widderkopf-2.jpg" alt="Der Widderkopf von vorne" class="wp-image-12099" style="width:400px" title="Der Widderkopf von vorne" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/08/Getty-Rhyton-Widderkopf-2.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/08/Getty-Rhyton-Widderkopf-2-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/08/Getty-Rhyton-Widderkopf-2-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Widderkopf von vorne <br>(Bildquelle: J. Paul Getty Museum)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das J. Paul Getty Museum hat zwei Standorte. In Brentwood ist das Getty Center und in Pacific Palisades steht die wunderschöne Getty Villa.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Möchtest Du diesen als Widderkopf gestalteten Rhyton sehen, dann begib Dich zur <a href="https://maps.app.goo.gl/Bq7oryYFouhjvf7w7">Getty Villa</a>. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Adresse: 17985 Pacific Coast Hwy, Pacific Palisades, CA 90272, Vereinigte Staaten</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Getty Villa siehst Du griechische und römische Antiken. Das Gebäude ist einem römischen Landhaus nachgebaut und wirklich der perfekte Ort für diese Artefakte. Mehr über Die Besuchsmöglichkeiten erfährst Du auf der <a href="https://www.getty.edu/visit/villa/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Homepage des Getty Museum</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Eintritt in die Getty Villa ist frei. Das finde ich hervorragend. Du kannst aber nicht &#8222;mal eben so&#8220; spontan vorbeischauen. Du musst Dir Deine Eintrittszeit reservieren. Nur so kann das Museum den Besucherandrang steuern. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Getty Villa ist an fast jedem Tag von 10 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Dienstag ist Ruhetag.</p>
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		<title>Sifnos als Reiseempfehlung Nummer 1</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Feb 2024 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inseln]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Reiseziel Nummer 1 auf der ganzen Welt: Dazu hat die Vogue Scandinavia für 2024 die Insel Sifnos ausgerufen. Das nenne ich mal eine Hausnummer!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/sifnos-reiseempfehlung-nummer-1/">Sifnos als Reiseempfehlung Nummer 1</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Insel&nbsp;<a href="https://hellas.blog/tag/sifnos/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sifnos</a>&nbsp;(Σίφνος) hat es in der Vogue Scandinavia auf Platz 1 der&nbsp;<a href="https://www.voguescandinavia.com/articles/the-11-best-places-to-travel-in-2024" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Reiseempfehlungen für 2024</a>&nbsp;geschafft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich finde das sehr beeindruckend. Im weltweiten Ranking hat Sifnos damit Destinationen wie Paris (Nr. 10), Tanger (Nr. 5) Grenada in der Karibik (Nr. 2) hinter sich gelassen. Das hätte ich dieser griechischen Insel nicht zugetraut.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/02/Sifnos-Blick-auf-Kamares.jpg" alt="Sifnos: Blick auf Kamares" class="wp-image-6483" style="width:400px" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/02/Sifnos-Blick-auf-Kamares.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/02/Sifnos-Blick-auf-Kamares-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/02/Sifnos-Blick-auf-Kamares-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Sifnos: Blick auf Kamares <br>(Foto: Dimitrios Mastoras vom <a href="https://www.hellas-institut.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hellas-Institut</a>)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Empfehlung stammt von niemanden geringerem als&nbsp;<a href="https://www.vogue.de/die-redaktion/elise-taylor" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Elise Taylor</a>, der leitenden Redakteurin bei Vogue US. Auch deutsche Leser der Vogue kennen viele Artikel von ihr. Das ist also schon einmal eine Hausnummer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Elise Taylor kommt auf Sifnos, weil sie prominente Namen wie Barack Obama, Tom Hanks und Jeff Bezos mit der Insel verbinden kann. Im Sommer 2023 waren Margot Robbie und Dua Lipa auf der Insel zu Gast. Das wertet sie als Vorboten für einen einsetzenden Boom auf die 2600 Einwohner starke Kykladeninsel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Obama auf Sifnos war, wusste ich gar nicht. Die Griechenland Zeitung hat im Juni 2023 von seinem&nbsp;<a href="https://www.griechenland.net/nachrichten/politik/33155-ex-us-pr%C3%A4sident-obama-macht-urlaub-auf-antiparos-und-besucht-athen?highlight=WyJzaWZub3MiLCJzaWZub3MnLiJd" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Urlaub auf Antiparos</a>&nbsp;berichtet. Das Magazin Elxis berichtet sogar, was die&nbsp;<a href="https://elxis.com/de/tom-hanks-and-barack-obama-visit-the-cyclades/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Familien Obama und Hanks auf Antiparos gegessen</a>&nbsp;haben. Zu einem Ausflug nach Sifnos konnte ich keinen Bericht finden. Die Insel&nbsp;<a href="https://hellas.blog/tag/antiparos" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Antiparos</a>&nbsp;liegt zwar ganz in der Nähe. Es gibt aber keine direkte Verbindung. Aber das macht nichts.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sifnos ist für seine weiß getünchten Häuser bekannt. Die Insel ist ein wunderbares Beispiel der&nbsp;<a href="https://hellas.blog/tag/kykladenarchitektur/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kykladenarchitektur</a>. Daneben gibt es hier die auch von Vogue angesprochene gute Gastronomie. Die Siedlung Kastro zeichnet sich durch ihre mittelalterliche Bauweise aus, die bis heute erhalten ist. Ein wichtiges Produkt auf der Insel sind Töpferwaren, die natürlich auch gerne an Touristen verkauft werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meiner Meinung nach hat Sifnos den großen Vorteil, dass es nicht so überlaufen ist wie&nbsp;<a href="https://hellas.blog/tag/santorin/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Santorin</a>&nbsp;oder&nbsp;<a href="https://hellas.blog/tag/mykonos/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mykonos</a>. Das mag daran liegen, dass es keinen Flughafen auf der Insel gibt. Touristen müssen per Schiff zur Insel kommen, das ist manchen zu beschwerlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus Mitteleuropa ist die Anreise meiner Meinung nach kein Problem. Du fliegst nach Athen und übernachtest dort oder gleich in Piräus. Am nächsten Tag geht es per Fähre weiter nach Sifnos. Zwischen Piräus und Sifnos gibt es eine direkte Verbindung. Wer <a href="https://hellas.blog/tag/inselhuepfen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Inselhüpfen</a> betreiben möchte, ist hier auch gut aufgehoben. Außer nach Piräus gibt es noch Verbindungen nach <a href="https://hellas.blog/tag/folegandros/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Folegandros</a>, <a href="https://hellas.blog/tag/kimolos/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kimolos</a>, <a href="https://hellas.blog/tag/milos-insel/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Milos</a> und <a href="https://hellas.blog/tag/mykonos/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mykonos</a>. Deshalb ist Sifnos auch für mich eine klare Reiseempfehlung unter den Inseln Griechenlands. Ob es zwingend Nummer 1 sein muss, bleibt jedem selbst zur Entscheidung überlassen. Griechenland hat so viele tolle Inseln, dass ich kein Ranking machen möchte. Aber über das der Vogue freue ich mich trotzdem. Eine griechische Insel als Reiseempfehlung Nummer 1 auf der Welt von der Vogue ist echt mal eine Hausnummer.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/sifnos-reiseempfehlung-nummer-1/">Sifnos als Reiseempfehlung Nummer 1</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<title>Ein Kantharos mit einem Eselskopf</title>
		<link>https://hellas.blog/kantharos-eselskopf/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jan 2024 23:00:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Artefakte in Museen]]></category>
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		<category><![CDATA[Fruchtbarkeitskult]]></category>
		<category><![CDATA[Gott Dionysos]]></category>
		<category><![CDATA[GR 1876.0328.5 (Vase B 378)]]></category>
		<category><![CDATA[Kantharos]]></category>
		<category><![CDATA[Kerameikos]]></category>
		<category><![CDATA[Keramik]]></category>
		<category><![CDATA[London]]></category>
		<category><![CDATA[Mann]]></category>
		<category><![CDATA[Penis]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarzfigurige Keramik]]></category>
		<category><![CDATA[Trinkgefäß]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Britischen Museum ist ein Kantharos mit einem Eselskopf zu sehen. Ein Kantharos ist ein Trinkgefäß mit zwei großen Henkeln.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Im Britischen Museum in London ist ein Trinkgefäß zu sehen, das wie ein Eselskopf geformt ist. Diese Form nennt man einen Kantharos. Dort hat ihn ein Freund im Rahmen der Ausstellung <em><a href="https://www.britishmuseum.org/exhibitions/luxury-and-power-persia-greece" target="_blank" rel="noreferrer noopener">From Persia to Greece</a></em> im Sommer 2023 gesehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist ein Kantharos?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Kantharos (κάνθαρος) ist ein antikes Trinkgefäß, das wie ein Becher geformt ist. Es hat zwei ausschweifende Henkel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Form eines Trinkgefäßes ist vermutlich in Griechenland entstanden. Sie sind eng mit dem Gott <a href="https://hellas.blog/tag/gott-dionysos/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dionysos</a> (Διόνυσος) verbunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In späteren Zeiten sind Kantharoi auch bei Etruskern und Römern beliebt gewesen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Eselskopf im Britischen Museum</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kantharos auf dem Foto ist mit einem großen Eselskopf verbunden. Das Gefäß ist bemalt, es handelt sich um eine schwarzfigurige Keramik. Ihre Entstehung wird auf die Zeit zwischen 520 v. Chr. und 500 v. Chr. datiert. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="556" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/01/Kantharos-Eselskopf-British-Museum.jpg" alt="Kantharos in Form eines Eselkopfs" class="wp-image-6164" style="width:400px" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/01/Kantharos-Eselskopf-British-Museum.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/01/Kantharos-Eselskopf-British-Museum-300x209.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/01/Kantharos-Eselskopf-British-Museum-768x534.jpg 768w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/01/Kantharos-Eselskopf-British-Museum-392x272.jpg 392w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/01/Kantharos-Eselskopf-British-Museum-130x90.jpg 130w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Kantharos in Form eines Eselkopfs<br>(Foto: Sven Beckendorf)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Inventarnummer dieses Bechers im Britischen Museum ist GR 1876.0328.5 (Vase B 378).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hergestellt wurde der Kantharos vermutlich in <a href="https://hellas.blog/athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Athen</a>. Die Stadt war in der Antike berühmt für die dort hergestellten Keramiken. Dieses Wort für Töpferwaren leitet sich übrigens vom Stadtviertel <a href="https://hellas.blog/tag/kerameikos/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kerameikos</a> ab, in dem die Töpfer wohnten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es handelt sich um eine Keramik, die aus einem hellen Ton gefertigt ist. Bemalt ist sie mit einer roten Grundierung und schwarzen Figuren. Damit zählt sie zur schwarzfigurigen Keramik.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die schwarzfigurige Malerei zählt zu den Haupttechniken der antiken Vasenmalerei in Griechenland. Als Höhepunkt dieses Stils in Attika gilt die Zeit zwischen 560 v.Chr. und ca. 520 v. Chr. Dann entstand mit der rotfigurigen Malerei eine neue Mode, die wohl auch in Athen entwickelt wurde. Aufgrund des Alters dieses Eselskopfs, seinem lebensechten Design und den ausgestalteten Details möchte ich ihn zu den ganz hervorragenden Werken seiner Zeit zählen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Verwendung im Kult des Dionysos</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img decoding="async" width="433" height="800" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/07/Kantharos-Eselskopf-Detail.jpg" alt="Detail auf dem Kantharos mit Eselskopf: Ein Mann mit erigiertem Penis" class="wp-image-3703" style="width:217px;height:400px" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/07/Kantharos-Eselskopf-Detail.jpg 433w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/07/Kantharos-Eselskopf-Detail-162x300.jpg 162w" sizes="(max-width: 433px) 100vw, 433px" /><figcaption class="wp-element-caption">Detail auf dem Kopf des Esels<br>(Foto: Sven Beckendorf)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Detail am Eselskopf verrät mehr über den Grund, aus dem er gefertigt wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie oben schon gesagt, steht die Becherform des Kantharos in enger Verbindung mit mit dem Kult um den Gott Dionysos.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dionysos war als Gott zuständig für mehreres: Wein, Freude, Trauben, Fruchtbarkeit, Wahnsinns und auch die (nicht nur sexuelle) Ekstase. Dem Kult um diesen Gott konnte man einen gewissen Hang zu allem, was man heute verschämt als &#8222;Lebensfreude&#8220; umschreiben könnte, nicht absprechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das sehen wir auch an einem Detail auf dem Eselskopf: Hier sehen wir einen Mann mit erigiertem Penis. Der Phallus ist ein Fruchtbarkeitssymbol. Hier verbindet sich also nicht nur der sexuelle Aspekt des Dionysos-Kults mit dem Kantharos, sondern auch der Fruchtbarkeitskult. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das führt mich zum Ergebnis, dass dieser Kantharos ganz sicher eine kultische Bedeutung hatte. Er war nicht einfach nur ein interessant geformtes Kunststück. Er diente mit Sicherheit zu Handlungen in Zusammenhang mit dem Kult um Dionysos. Dass einst aus diesem Becher auch getrunken wurde, halte ich für sehr wahrscheinlich. Ein solches Kunstobjekt dürfte aber nur ausgewählten Personen zur Benutzung zugänglich gewesen sein, und das auch nur aus besonderem Anlass.</p>
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		<title>Toilettenstuhl für ein Baby</title>
		<link>https://hellas.blog/toilettenstuhl-fuer-ein-baby/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Dec 2023 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Artefakte in Museen]]></category>
		<category><![CDATA[Athen]]></category>
		<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Babytoilette]]></category>
		<category><![CDATA[griechische Agora]]></category>
		<category><![CDATA[Keramik]]></category>
		<category><![CDATA[Museum auf der griechischen Agora]]></category>
		<category><![CDATA[Stuhl]]></category>
		<category><![CDATA[Toilette]]></category>
		<category><![CDATA[Toilettenstuhl]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schon in der Antike gab es für Babies einen Toilettenstuhl. Einer aus Keramik ist im Museum auf der Griechischen Agora in Athen zu sehen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Im <a href="https://hellas.blog/tag/museum-auf-der-griechischen-agora/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Museum auf der Griechischen Agora</a> in <a href="https://hellas.blog/athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Athen</a> sieht man einen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Toilettenstuhl" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Toilettenstuhl</a> für ein Baby. Dabei handelt es sich aber nicht um den Bedarf für kleinste Besucher des Museums. Es ist ein Artefakt aus der Antike.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="756" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/06/Toilettenstuhl-fuer-ein-Baby.jpg" alt="Toilettenstuhl für ein Baby" class="wp-image-3566" style="width:400px" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/06/Toilettenstuhl-fuer-ein-Baby.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/06/Toilettenstuhl-fuer-ein-Baby-300x284.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/06/Toilettenstuhl-fuer-ein-Baby-768x726.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Toilettenstuhl für ein Baby</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Als ich diesen Toilettenstuhl gesehen habe, wusste ich sofort was es ist. &#8222;Manche Dinge ändern sich nie,&#8220; so war mein Gedanke. Dann erst habe ich die beiden Abbildungen im Hintergrund des Museumsstücks gesehen. Da bedurfte es keiner weiteren Worte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Babies haben zu allen Zeiten und in allen Kulturen die selben Bedürfnisse. Dazu gehören nicht zur Essen, Trinken und die Welt erkunden. Auch Ruhepausen müssen sein&#8230; und gewisse biologische Bedürfnisse stellen sich zu Beginn des Lebens als eine gewisse Herausforderung dar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute kann man einen Toilettensitz für Babys auf die heimische Toilette setzen. Schon immer gab es auch die Lösung mit einem Topf, über dem das Kleinkind seine Angelegenheiten erledigt hat. In den einschlägigen Geschäften bekommt man auch eine echte Babytoilette. Wir wissen aus diesem Fund, dass es sowas schon in der Antike gegeben hat. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich denke, dass dieser Toilettenstuhl aus einem sehr begüterten Haushalt stammen muss. Er ist aus Keramik gefertigt und bemalt. Seine handwerkliche Qualität ist außerordentlich gut. Diesen Stuhl könnte man rein theoretisch heute noch verwenden. So etwas haben sich nur sehr wohlhabende Familien geleistet. Die einfache Bevölkerung hat für ihren Nachwuchs zu anderen Methoden gegriffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Museum findest Du auf der griechischen Agora in der <a href="https://hellas.blog/stoa-attalos/">Stoa des Attalos</a>. Der Eintritt ist mit dem Eintrittspreis auf die Agora bereits bezahlt.</p>
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