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	<title>Kulturgutschutz Archive - Hellas Blog</title>
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	<description>Griechenland für Dich</description>
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	<title>Kulturgutschutz Archive - Hellas Blog</title>
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		<title>Illegale Suche nach antiken Artefakten führt zu Verhaftungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2026 03:55:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[illegaler Handel mit Antiquitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Karpenisi]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturgutschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Periferia Mittelgriechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Regionaleinheit Evrytania]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die griechische Polizei führte Ende Juni 2026 in Karpenisi zwei Verhaftungen durch, den Tätern wird die illegale Suche nach Artefakten vorgeworfen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/suche-nach-artefakten-verhaftungen-karpenisi/">Illegale Suche nach antiken Artefakten führt zu Verhaftungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In der Nähe von Karpenisi führt ihre illegale Suche nach im Boden verborgenen antiken Artefakten zur Verhaftung von zwei Männern. Darüber berichtet <a href="https://www.evrytanikospalmos.gr/cheiropedes-sto-karpenisi-gia-paranomi-anazitisi-archaiotiton/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Evrytanikos Palmos am 4. Juli 2026</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hellas kompakt: zwei Verhaftungen wegen der Suche nach Artefakten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zwei Männer haben illegal in der Gegend um Karpenisi nach im Boden vergrabenen Artefakten aus der Antike gesucht. Die Polizei kam ihnen auf die Schliche. Am 25. Juni 2026 klickten die Handschellen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die illegale Schatzsuche bringt das Gefängnis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Den Erfolg für ihre Arbeit können Beamte des 1. Polizeireviers der Kriminalpolizei Karpenisi verbuchen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Beschlagnahmte-Werkzeuge-für-die-Suche-nach-Artefakten"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/07/beschlagnahmte-Suchgeraete.jpg" alt="Beschlagnahmte Werkzeuge für die Suche nach Artefakten" class="wp-image-15565" style="width:400px" title="Beschlagnahmte Werkzeuge für die Suche nach Artefakten" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/07/beschlagnahmte-Suchgeraete.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/07/beschlagnahmte-Suchgeraete-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/07/beschlagnahmte-Suchgeraete-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Beschlagnahmte Werkzeuge für die Suche nach Artefakten<br>(Bildquelle: Polizei Karpenisi)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ihnen sind am 25. Juni 2026 in der Nähe von Karpenisi zwei griechische Staatsbürger ins Netz gegangen. Die beiden waren mit ihrem Privatwagen unterwegs. Zuvor war schon der Verdacht aufgekommen, dass sich die beiden bei der illegalen Suche nach Artefakten betätigen. Und so war es auch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr Fahrzeug wurde gezielt kontrolliert. Es gehörte einem der Verdächtigen, da gab es keine Ausreden und kein Lamentieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Durchsuchung des Kofferraums haben die Beamte eine Reihe von speziellen Werkzeugen gefunden, mit denen man sich auf Schatzsuche machen kann. Die erforderlichen behördlichen Genehmigungen hatten die beiden natürlich nicht. </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>2 Metalldetektoren&nbsp;mit fünf Batterien.</li>



<li>Ein batteriebetriebener&nbsp;Signalverstärker, der über Kabel mit&nbsp;zwei Bodenantennen aus Edelstahl&nbsp;verbunden ist .</li>



<li>Kabelgebundene und drahtlose elektronische Detektoren.</li>



<li>Drahtlose Fernbedienung und Klappstange für den Metalldetektor.</li>



<li>Ein&nbsp;Hammer, eine Axt&nbsp;und ein Handgrabwerkzeug.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Auch das persönliche Gepäck der beiden haben die Polizisten kontrolliert. Dabei konnten sie das Pfefferspray sicherstellen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Voruntersuchung und die eigentliche Verhaftungsmaßnahme hat die Polizei vollständig im Auftrag der&nbsp;Kriminalstaatsanwaltschaft Karpenisi&nbsp;durchgeführt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kulturgutschutz in Griechenland</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://hellas.blog/archaeologische-fundstuecke-griechenland/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Archäologische Fundstücke in Griechenland</a> sind nicht nur eine große Freude für Museumsbesucher. Leider gibt es auch immer wieder Leute, die sich durch den illegalen Handel mit antiken Stücken bereichern. Fälle wie <a href="https://hellas.blog/antikenschmugglerring-kreta-zerschlagen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">2025 auf Kreta</a> oder die im Jahr <a href="https://hellas.blog/351-geraubte-antiquitaeten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">2023 zurückgegebenen 351 Stücke</a> sind leider keine Ausnahme.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier sind bei den Tätern &#8211; zumindest nach dem, was ich in der Presse lese &#8211; keine antiken Stücke gefunden worden. Wer so gut ausgerüstet ist wie diese beiden, macht sowas aber nicht zum ersten mal. Hoffentlich findet man heraus, was genau diese Leute gefunden hat und kommt deren Abnehmern auf die Spur.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass die beiden für ihre illegale Suche nach antiken Artefakten jetzt ihre Verhaftungen kassiert haben, ist ja schön und gut. Aber man muss an die Hinterleute rankommen, die davon profitieren. Ich hoffe, das gelingt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/suche-nach-artefakten-verhaftungen-karpenisi/">Illegale Suche nach antiken Artefakten führt zu Verhaftungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<title>Antikenschmugglerring auf Kreta zerschlagen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Apr 2025 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Antikenhandel]]></category>
		<category><![CDATA[Antikenhehlerei]]></category>
		<category><![CDATA[Antiquitätendiebstahl]]></category>
		<category><![CDATA[Atsipades (Iraklio)]]></category>
		<category><![CDATA[illegaler Handel mit Antiquitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Iraklio]]></category>
		<category><![CDATA[Kathimerini]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturgutschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 23. April 2025 hat man auf Kreta einen Antikenschmugglerring zerschlagen, der viele antike Stücke an den Mann bringen wollte. Zum Glück kam die Polizei ihm auf die Schliche. Mutmaßlicher Chef der Bande war ein 58 jähriger Mann, der im "Brotberuf" Direktor im Öffentlichen Dienst war. Im Hellas Blog erfährst Du mehr über diesen Erfolg.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/antikenschmugglerring-kreta-zerschlagen/">Antikenschmugglerring auf Kreta zerschlagen</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die griechische Zeitung <a href="https://www.kathimerini.gr/society/astynomiko/563578144/kriti-dieythyntis-dimosias-ypiresias-sto-kykloma-ton-archaiokapilon/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kathimerini</a> hat Ende April darüber berichtet, dass auf Kreta eine Antikenschmugglerring zerschlagen werden konnte. Das verdeutlicht, was für ein großes Problem der <a href="https://hellas.blog/illegaler-antikenhandel-ist-auch-2025-ein-problem/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">illegale Antikenhandel in Griechenland</a> tatsächlich ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Diesen Antikenschmugglerring hat man auf Kreta zerschlagen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Zeitung nach handelt es sich um eine Bande von sechs Personen, die man verhaften konnte.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized" id="Auf-Kreta-im-April-2025-sichergestellte-antike-Stücke"><img decoding="async" src="https://www.kathimerini.gr/wp-content/uploads/2025/04/Image_20250424_123528_095.jpg" alt="Auf Kreta im April 2025 sichergestellte antike Stücke" style="width:400px;height:auto" title="Auf Kreta im April 2025 sichergestellte antike Stücke"/><figcaption class="wp-element-caption">Auf Kreta im April 2025 sichergestellte antike Stücke<br>(Bildquelle: Kathimerini)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Als Anführer gilt ein 58 Jahre alter Mann, der im Brotberuf die Position eines Direktors im Öffentlichen Dienst bekleidet. Ich denke, dieser Job wird sich jetzt erledigt haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie kam man der Bande auf die Schliche? Die Polizei erfuhr davon, dass es eine Organisation gab, die sich selbst „Lambros“ nannte. Sie sei im Besitz von Antiquitäten, die sie verkaufen wolle. Ein Mitglied dieser Organisation sei sehr aktiv auf der Suche nach einem Käufer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das führte dazu, dass die Polizei der Abteilung für Kulturerbe und Altertümer eine große Operation in Gang setzte. Einer ihrer Mitarbeiter setzte sich mit den Antikenschmugglern in Verbindung und gab sich als Vermittler zu einem interessierten Käufer aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den 23. April 2025 verabredeten die Beteiligten sich in Iraklio, um das Geschäft über die Bühne zu bringen. Der Kontaktmann der Bande fasst in den vermeintlichen Kaufinteressenten genügend Vertrauen, um ihn zu einem Haus in das südlich gelegene Bergdorf&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" target="_blank" href="https://maps.app.goo.gl/kCh8pPhNpAKRcK4DA">Atsipades</a>&nbsp;zu bringen. Dort tauchten auch die übrigen Mitglieder der Bande auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dem Haus ging das Geschäft dann über die Bühne. Die Schmuggler überreichten dem Polizisten 46 Antiquitäten, für den sie 900.000 Euro haben wollten. Fast wäre alles klar gewesen, da zückte der 58 jährige Kopf der Bande sein Handy. Er zeigte dem „Käufer“ das Foto eines antiken Kreuzes aus Gold. Für dieses wolle er eine weitere Million Euro haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie das Geschäft dann über die Bühne ging</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dann ging das Geschäft über die Bühne. Es darf an dieser Stelle erwähnt werden, dass es etwas anders ablief, als die Schmuggler sich das vorgestellt hatten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Team von Polizisten war Seinem Mann ab Iraklio auf den Versen geblieben. Als die Bande mit dem Käufer ins Haus ging, haben sie es diskret umstellt. Jetzt schlug die Polizei zu und nahm die Bande fest. Der auf Kreta tätige Antikenschmugglerring war damit zerschlagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Selbstverständlich hat man die Antiquitäten beschlagnahmt. Dieser Teil des „Geschäfts“ kam mithin zustande. Nur eben nicht so, wie die Täter es sich gedacht hatten. Neben den antiken Stücken wurden eine Schusswaffe und auch die Fahrzeuge der Täter beschlagnahmt. Mit ihnen sind die antiken Stücke transportiert worden. Als Tatwerkzeuge dürfen sie eingezogen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass diese Bande zerschlagen wurde, ist eine wirklich gute Nachricht. Leider dürfte das nur eine von vielen Gruppen und Einzelpersonen sein, die illegal mit griechischen Antiken Handel treiben und sich so bereichern wollen.</p>
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		<title>Ein Schüler fand in der Türkei eine 1000 Jahre alte Münze</title>
		<link>https://hellas.blog/ein-schueler-fand-eine-1000-jahre-alte-muenze/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jan 2025 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Archäologisches Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Archäologisches Museum Troja]]></category>
		<category><![CDATA[Balıkesir]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein türkischer Schüler fand in Balikesir eine alte Münze und gab sie in einem Archäologischen Museum von Troja ab. Sie stammt aus der Zeit von Byzanz und wurde im 10. Jahrhundert geprägt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/ein-schueler-fand-eine-1000-jahre-alte-muenze/">Ein Schüler fand in der Türkei eine 1000 Jahre alte Münze</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In der Türkei fand ein Schüler eine Münze und zeigte sie einem Lehrer. Die beiden gaben sie im Museum von Troja ab und ermöglichten so ihre wissenschaftliche Erfassung. <a href="https://www.enikos.gr/timeout/mathitis-vyzantino-nomisma-1-000-eton/2298930/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Darüber berichtet das Portal enikos.gr</a>.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized" id="Ali-Osman-Islak-im-Archäologischen-Museum-von-Troja"><img decoding="async" src="https://www.enikos.gr/wp-content/uploads/2025/01/sfortqx2.png" alt="Ali Osman Islak im Archäologischen Museum von Troja" style="width:400px" title="Ali Osman Islak im Archäologischen Museum von Troja"/><figcaption class="wp-element-caption">Ali Osman Islak im Archäologischen Museum von Troja<br>(Bildquelle: enikos.gr)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der junge Mann heißt Ali Osman Islak. Er geht mit offenen Augen durch die Welt, was bei <a href="https://maps.app.goo.gl/1JN2yDLfXKX5fUKY8" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Balıkesir</a> zu seinem Fund führte. Balikesir ist eine große Stadt, die zwischen Izmir und Bursa liegt. Er lief durch die Straßen von Belikesir und fand die Münze.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ali erkannte, dass sein Fund etwas ganz besonderes sein könnte. Er sprach seinen Lehrer Erdinc Ozdinc und der sah das auch so. Da auch er nichts näheres wusste, beschlossen sie, die Münze beim <a href="https://maps.app.goo.gl/mZ7egZwEjzW514vG9" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Archäologischen Museum von Troja</a> abzugeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dort untersuchte man sie und stellte fest, dass sie aus der byzantinischen Zeit stammt. Sie wurde wohl im 10. Jahrhundert geprägt, also zur Zeit des <a href="https://hellas.blog/byzanz/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Byzantinischen Reichs</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Leider ist es nicht selbstverständlich, dass Leute ihre Funde in Museen abgeben und sie nicht einfach behalten. Daher fand diese Geschichte auch die Aufmerksamkeit der Medien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich finde auch, dass das eine bemerkenswerte Geschichte ist. Sie zeigt, dass es in der Türkei gute Menschen gibt, die das griechische Erbe ihres Landes ehren. Das ist leider nicht selbstverständlich. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Archäologische Museum von Troja würdigt den Schüler, der die Münze fand</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Direktor des Museums von Troja heißt Ridvan Golcuk. Er hat <a href="https://www.gazetecan.com/yeni-troya-muzesi-muduru-ridvan-golcuk-oldu/9399/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">die Leitung des Archäologischen Museums von Troja 2019 übernommen</a> und ist sehr engagiert. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized" id="türkisches-Kind-findet-eine-Münze-auf-der-Straße"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/01/Junge-findet-Muenze-auf-der-Strasse.jpg" alt="türkisches Kind findet eine Münze auf der Straße" class="wp-image-10345" style="width:400px" title="türkisches Kind findet eine Münze auf der Straße" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/01/Junge-findet-Muenze-auf-der-Strasse.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/01/Junge-findet-Muenze-auf-der-Strasse-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/01/Junge-findet-Muenze-auf-der-Strasse-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Kind findet eine Münze auf der Straße<br>(von KI erzeugtes Bild)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Dass der Schüler die Münze im Museum abgegeben hat, hat Ridvan Golcuk in einer offiziellen Erklärung aufgegriffen. In dieser dankte er sowohl Ali Osman Islak als auch seinem seinem Lehrer für ihre gewissenhafte Initiative zur Erhaltung des kulturellen Erbes. In einer offiziellen Erklärung betonte das Museum die Bedeutung und Rolle junger Menschen bei der Bewahrung der Geschichte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Geschichtsbewusstsein wird nicht ohne Grund beschworen. Die türkischen Museen können profitieren, wenn die Menschen Funde dort melden oder abgeben anstatt sie auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen. Völlig zu Recht betont Golcuk die bürgerliche Gewissenhaftigkeit, welche die reiche Geschichte und ihre Bewahrung für kommende Generationen schützt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Schutz von Kulturgütern ist der Türkei ein sehr wichtiges Anliegen. Wenn Du mehr dazu wissen möchtest, lies die <a href="https://www.kulturgutschutz-deutschland.de/DE/Staateninformation/Asien/Tuerkei/tuerkei_staateninfo.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Informationen zum Kulturgutschutz in der Türkei</a> auf der Seite des deutschen Auswärtigen Amtes.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/ein-schueler-fand-eine-1000-jahre-alte-muenze/">Ein Schüler fand in der Türkei eine 1000 Jahre alte Münze</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<title>Was auf der Akropolis verboten ist</title>
		<link>https://hellas.blog/akropolis-verboten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 May 2024 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reisetipps und Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Akropolis]]></category>
		<category><![CDATA[Akropolis (Athen)]]></category>
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		<category><![CDATA[Gesetz zum Schutz von Kulturgut]]></category>
		<category><![CDATA[illegaler Handel mit Antiquitäten]]></category>
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		<category><![CDATA[Reisetipps für Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Sehenswürdigkeiten in Athen]]></category>
		<category><![CDATA[Steine]]></category>
		<category><![CDATA[Verbote]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Du bist herzlich willkommen auf der Akropolis. Aber es gibt einige Sachen, die dort verboten sind. Mehr dazu erfährst Du in diesem Beitrag.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/akropolis-verboten/">Was auf der Akropolis verboten ist</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Du bist auf der Akropolis als Gast gerne gesehen, aber einige Sachen sind verboten. Lies diesen Beitrag, um mehr darüber zu erfahren.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/04/Verbot-den-Marmor-zu-beruehren-auf-der-Akropolis.jpg" alt="Berühre nicht den Marmor - Verbotsschild auf der Akropolis" class="wp-image-7361" style="width:400px" title="Berühre nicht den Marmor - Verbotsschild auf der Akropolis" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/04/Verbot-den-Marmor-zu-beruehren-auf-der-Akropolis.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/04/Verbot-den-Marmor-zu-beruehren-auf-der-Akropolis-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/04/Verbot-den-Marmor-zu-beruehren-auf-der-Akropolis-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Berühre nicht den Marmor &#8211; Verbotsschild auf der Akropolis</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Marmor berühren:</strong> Überall auf dem Gelände habe ich Hinweisschilder gesehen, dass Du den Marmor der Bauten nicht berühren darfst. Der Text steht auf den Schildern in griechischer und englischer Sprache. Die Griechen sind besorgt, dass der Marmor zu Schaden kommt, wenn die Menschen ihn mit ihren schweißigen Händen berühren. Also ist das verboten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Klettern auf Felsen und Gemäuern: </strong>Auf den Felsen der Akropolis zu klettern ist gefährlich. Wenn die Leute auf ihnen herumklettern, gehen sie irgendwann auch kaputt. Die alten Mauerwerke werden auch nicht besser, wenn Touristen auf ihnen herumturnen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unangemessene Fotos:</strong> Du kannst auf der Akropolis fotografieren, so viel Du willst. Jeder Stein darf von jedem Winkel aus so oft ablichten wie Du es möchtest. Ihr dürft Euch auch gegenseitig ablichten, Selfies machen und für Gruppenfotos posieren. Alles kein Problem. Aber es gibt Leute die meinen, sich in komischen Kostümen, komischen Maskottchen oder Objekten oder gar splitterfasernackt fotografieren lassen zu wollen. Das ist auf der Akropolis nicht gestattet.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/04/Blick-auf-die-Akropolis-vom-Kerameikos.jpg" alt="Blick auf die Akropolis vom Kerameikos" class="wp-image-3045" style="width:400px" title="Blick auf die Akropolis vom Kerameikos" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/04/Blick-auf-die-Akropolis-vom-Kerameikos.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/04/Blick-auf-die-Akropolis-vom-Kerameikos-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/04/Blick-auf-die-Akropolis-vom-Kerameikos-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Blick auf die Akropolis vom Kerameikos</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Drohne steigen lassen</strong>: In Griechenland ist es verboten, über archäologischen Stätten eine Drohne steigen zu lassen. Auch darf man in Athen nur mit einer Genehmigung fliegen. Mehr zum <a href="https://hellas.blog/drohne-griechenland/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Drohnenfliegen in Griechenland</a> kannst Du in meinem Blogbeitrag zum Thema nachlesen. Auf der Akropolis darfst Du definitiv nicht fliegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Steine oder Artefakte mitnehmen:</strong> Wenn Du einen schönen Stein auf der Akropolis siehst, dann lass ihn liegen. Wenn jeder Tourist einen Stein mitnimmt, ist der Burgberg von Athen bald weg. Zudem ist es in Griechenland streng <a href="https://hellas.blog/archaeologische-fundstuecke-griechenland/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">verboten, antike Fundstücke mitzunehmen</a>. Bei der Akropolis sind die Griechen ganz besonders sensibel, da sie das nationale Wahrzeichen schlechthin ist. Zudem ist sie <a href="https://hellas.blog/tag/weltkulturerbe/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Weltkulturerbe</a> der <a href="https://hellas.blog/tag/unesco/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">UNESCO</a>. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kinderwagen und Reisegepäck:</strong> Kinder sind auf der Akropolis herzlich willkommen. Aber Kinderwagen sind nicht gestattet. Du kannst Deinen Kinderwagen am Eingang stehen lassen. Bitte bringe Dir eine Trage mit, wenn Du mit kleinem Nachwuchs die Akropolis besichtigen möchtest. Reisegepäck muss ebenfalls am Eingang deponiert werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weitere Informationen zur Akropolis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du eine offizielle Information über die <a href="https://hellas.blog/akropolis/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Akropolis</a> lesen möchtest, dann besuche die <a href="http://odysseus.culture.gr/h/3/eh351.jsp?obj_id=2384" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Seite des Kulturministeriums zur Akropolis</a>. Leider habe ich dort keine Informationen zu den von mir aufgezählten Verboten gefunden. Meine Angaben beruhen auf eigenen Recherchen. Ich habe sie nach bestem Wissen und Gewissen gemacht und werde sie vor Ort überprüfen, wenn ich das nächste mal in Athen bin.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/akropolis-verboten/">Was auf der Akropolis verboten ist</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<title>Hannover gibt Keramik an Griechenland zurück</title>
		<link>https://hellas.blog/hannover-gibt-keramik-an-griechenland-zurueck/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Apr 2024 20:54:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[2. Weltkrieg]]></category>
		<category><![CDATA[Artefakte]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetz zum Schutz von Kulturgut]]></category>
		<category><![CDATA[Hannover]]></category>
		<category><![CDATA[KGSG]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturgüter]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturgutschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Museum August Kestner Hannover]]></category>
		<category><![CDATA[Raubkunst]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Stadt Hannover am 8. April 2024 an Griechenland ein Stück Keramik zurück gegeben, das im zweiten Weltkrieg illegal nach Deutschland gebracht wurde.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/hannover-gibt-keramik-an-griechenland-zurueck/">Hannover gibt Keramik an Griechenland zurück</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der <a href="https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/hannover_weser-leinegebiet/Stadt-Hannover-gibt-Kriegsbeute-an-Griechenland-zurueck,aktuellhannover15866.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">NDR melde</a>t, dass die Stadt Hannover an Griechenland ein Stück Keramik zurück gibt. Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay hat die Kanne am 8. April 2024 an Ioannis Vikelidis übergeben, dem Generalkonsul von Griechenland. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/hannover_weser-leinegebiet/kanne116_v-contentxl.jpg" alt=""/><figcaption class="wp-element-caption">Bildquelle: NDR</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Keramik handelt es um ein frühkorinthisches Stück. Die Kanne ist etwa 2600 Jahre alt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Herkunft muss man sagen, dass es sich um eine Kriegsbeute handelt. Ein deutscher Geologe namens Dr. habil. Hannfrit Putzer war im 2. Weltkrieg in Griechenland eingesetzt. Der NDR meldete, dass Putzner der Wehrmacht angehört habe, was aber nicht stimmt. Er war ein hoher Offizier der SS.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Forscher haben herausgefunden, dass Putzner die Keramik 1943 als Kriegsbeute mitgenommen hat. Wahrscheinlich hat er die Kanne selbst gefunden, und zwar bei Bohrungen am Isthmus von Korinth. Das soll am 21. September 1943 passiert sein.&nbsp;Putzner zeigte die Kanne dem  deutschen Archäologen Prof. Dr. Gabriel Welter. Der befand sich in Diensten der Wehrmacht in Griechenland. Welter hat die Kanne begutachtet und datiert. Anfang Dezember 1943 brachte Putzer sie außer Landes in seinen Privatbesitz. Putzner muss gewusst haben, dass er eine auch nach damaligem Recht illegale Handlung begeht. Die Haager Abkommen von 1907 untersagte die Beschlagnahme und Wegnahme von Kunst- und Kulturgütern. Die galt damals auch für Deutschland, was die Nazis bekanntlich jedoch nicht interessiert hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kanne landete später im Bestand des Museums August Kestner. Von dort ist die jetzt an die Griechenland restituiert worden.   Die Stadt Hannover hat die genaue <a href="https://www.hannover.de/Service/Presse-Medien/Landeshauptstadt-Hannover/Aktuelle-Meldungen-und-Veranstaltungen/Die-Stadt-Hannover-restituiert-eine-fr%C3%BChkorinthische-Kanne-an-die-Hellenische-Republik" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Geschichte dieser Kanne in einer Pressemeldung</a> öffentlich gemacht. Ich finde: Das ist vorbildlich gelebter Kulturgüterschutz.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Raubkunst aus Griechenland ist keine Seltenheit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der illegale Handel mit Antiquitäten ist ein großes Übel. 2023 konnten <a href="https://hellas.blog/351-geraubte-antiquitaeten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">351 geraubte Antiquitäten</a> an Griechenland zurück gegeben werden. Tatsächlich ist der griechische Staat sehr sensibel, was Artefakte aus der Vergangenheit angeht. Leider gibt es nicht nur aus der Zeit des 2. Weltkriegs viele Artefakte, die heute eigentlich in Griechenland sein sollten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich finde, dass die Stadt Hannover sehr richtig handelt, indem sie diese Keramik zurück gibt. Ersichtlich hat man sich diese Entscheidung nicht leicht gemacht. Das finde ich auch in Ordnung, denn so erst konnte die gesamte Geschichte dieses Kunstraubs bekannt werden. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/hannover-gibt-keramik-an-griechenland-zurueck/">Hannover gibt Keramik an Griechenland zurück</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<title>Archäologische Fundstücke in Griechenland</title>
		<link>https://hellas.blog/archaeologische-fundstuecke-griechenland/</link>
					<comments>https://hellas.blog/archaeologische-fundstuecke-griechenland/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Sep 2023 11:14:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Inseln]]></category>
		<category><![CDATA[Reisetipps und Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Alt-Thira]]></category>
		<category><![CDATA[Antikenhandel]]></category>
		<category><![CDATA[Antiquitätenhandel]]></category>
		<category><![CDATA[Archäologie]]></category>
		<category><![CDATA[Artefakte]]></category>
		<category><![CDATA[Einfuhr]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetz zum Schutz von Kulturgut]]></category>
		<category><![CDATA[illegaler Handel mit Antiquitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Kasos]]></category>
		<category><![CDATA[KGSG]]></category>
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		<category><![CDATA[Perissa]]></category>
		<category><![CDATA[Raubkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Rhodos (Insel)]]></category>
		<category><![CDATA[Santorin]]></category>
		<category><![CDATA[Schiffswrack]]></category>
		<category><![CDATA[Zoll]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Archäologische Fundstücke: Was tun, wenn Du auf einer Wanderung was findest oder Dir etwas Antikes zum Kauf angeboten wird? </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/archaeologische-fundstuecke-griechenland/">Archäologische Fundstücke in Griechenland</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Du wanderst in Griechenland und findest unterwegs etwas, das ein archäologisches Relikt sein könnte. Oder Dir wird ein Stück „echt aus der Antike“ zum Kauf angeboten. Was tun?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rolands Erlebnis auf Santorin</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich möchte Dir eine Geschichte erzählen, die ich 2010 auf <a href="https://hellas.blog/santorin/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Santorin</a> erlebt habe. Damals wohnte ich in einem schönen Hotel in <a href="https://hellas.blog/perissa/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Perissa</a>. Zwischen Perissa und Kamari liegt ein großer Felsberg, der <a href="https://goo.gl/maps/mi8hDZP51fkoUsem8" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mesa Vouno</a>. Oben auf diesem Berg liegt die antike Ruinenstadt Alt-Thira, die ich besucht habe.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/07/Wanderweg-von-Ancient-Thira-runter-nach-Perissa.jpg" alt="Wanderweg von Alt-Thira runter nach Perissa" class="wp-image-3778" style="width:300px;height:169px" width="300" height="169" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/07/Wanderweg-von-Ancient-Thira-runter-nach-Perissa.jpg 600w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/07/Wanderweg-von-Ancient-Thira-runter-nach-Perissa-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption class="wp-element-caption">Wanderweg von Alt-Thira runter nach Perissa</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Man kann von Perissa aus sehr schön hochwandern. Das ist etwas anstrengend und ich empfehle auch, den Marsch spätestens um 8 Uhr morgens anzutreten, besser noch früher. Denn sonst wird es zu heiß. Aber dann lohnt es sich, da hoch zu laufen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist ein toller Wanderweg, bei dem man Rast an einer kleinen Kirche oberhalb von Perissa machen kann. Ich bin selbst kein sehr geübter Wanderer und brauche bei dem steilen Aufstieg die eine oder andere Pause. Daher auch mein Rat, auf jeden Fall genügend Wasser mitzunehmen. Der Aufstieg erfolgt weitgehend im Schatten. Aber die Sonne fordert über kurz oder lang ihren Tribut, und deshalb musst Du trinken. So habe ich den Aufstieg bis oben gemacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was man wissen muss: In der Antike waren die Friedhöfe immer außerhalb der Städte. So auch in Alt-Thira. Dessen Friedhof befindet sich auf der Hangseite, die in Richtung Perissa liegt. Allerdings hat es im Laufe der letzten zwei Jahrtausende den einen oder anderen Erdrutsch gegeben. Man sieht daher nicht mehr viel davon. Ehrlich gesagt bin ich auch einfach durch das Areal gewandert, ohne einen Blick für Details haben zu wollen. Schließlich war ich froh den Aufstieg geschafft zu haben und freute mich auf eine Pause, ehe es in den archäologischen Bereich ging.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oben habe ich mir die Ruinen angeschaut und die tolle Aussicht auf Kamari und Perissa genossen. Dann habe ich den Weg zurück angetreten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf einmal fiel mir ein Fels ins Auge, der mir beim Aufstieg gar nicht aufgefallen war. Auf diesem Felsen lag ein behauener Stein. Ich bin mir ganz sicher: Das ist ein Relikt aus der Antike.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch was damit tun? Ich musste nicht lange überlegen. Ich habe mir den Stein angeschaut und bin meines Weges gezogen. Für mich war das ein tolles Erlebnis, an das ich gerne zurückdenke.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Archäologische Fundgrube Griechenland</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit seiner langen <a href="https://hellas.blog/griechenlands-geschichte/">Geschichte</a> ist Griechenland eine wahre <a href="https://hellas.blog/griechenlands-geschichte/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">archäologische Fundgrube</a>. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/07/Fundstueck-auf-Santorin.jpg" alt="Fundstück auf Santorin" class="wp-image-3777" style="width:400px;height:225px" width="400" height="225" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/07/Fundstueck-auf-Santorin.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/07/Fundstueck-auf-Santorin-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/07/Fundstueck-auf-Santorin-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption class="wp-element-caption">Fundstück auf Santorin</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Sehr viele archäologische Stätten sind für Touristen geöffnet und lohnen den Besuch. Auf keinen Fall darf man von dort einen Stein oder ein anders Fundstück mitnehmen. Das steht unter Strafe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das gilt schon für einzelne Steine von kulturellen Einrichtungen, auch wenn diese offen herumliegen. Mitnehmen ist ebenso streng verboten wie archäologische Gegenstände zu beschädigen, illegal auszugraben oder vom Fundort zu entfernen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die örtlichen Behörden kennen da auch kein Pardon. Wer Fundstücke aber als Souvenir oder Mitbringsel mitgehen lässt, landet im schlimmsten Fall sogar im Gefängnis. In der Regel kommt man glimpflicher davon, erfreulich ist so eine Auseinandersetzung mit den griechischen Behörden aber nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du also wie ich durch die Landschaft wanderst und etwas Interessantes siehst, dann lass es unbedingt liegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier gilt: Gucken und fotografieren ja, Anfassen vielleicht, Mitnehmen auf keinen Fall.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einem Österreicher droht langjährige Haft</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade geht ein <a href="https://www.krone.at/3062822" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Fall durch die Presse</a>, in dem einem Mann aus Österreich eine empfindliche Haftstrafe droht. Im Sommer 2019 verbrachte eine Familie aus Villach in Kärnten ihren Urlaub auf Rhodos. Die Kinder der Familie haben beim Schnorcheln &#8218;etwas&#8216; gefunden und mit hoch gebracht. Ihr Vater freute sich über das &#8222;Souvenir&#8220; und nahm es mit nach Österreich. Dort habe er es Archäologen zeigen wollen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die griechischen Behörden haben von der Sache erfahren und ein Strafverfahren eingeleitet. Im Januar 2023 wurde die Wohnung des Mannes durchsucht. Dabei stellte die Polizei acht Amphoren sicher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dem Mann drohen jetzt bis zu 10 Jahre Haft dafür, dass er die Amphoren von Griechenland mit nach Hause genommen hat. </p>



<h2 class="wp-block-heading">In Griechenland gibt es viele Artefakte</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Überall in Griechenland gibt es Artefakte aus alten Zeiten: Steine, Scherben und anderes. Anfang 2023 gab es <a href="https://www.derstandard.de/story/2000123483330/antike-artefakte-aus-versunkenem-handelsschiff-vor-kasos-geborgen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Berichte von einem tollen Wrackfund</a> in der Nähe der Insel <a href="https://goo.gl/maps/No6uNehLkJP5vC1X6" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kasos</a>. Kern des Artikels: Unterwasser-Archäologen haben Artefakte aus einem Schiffswrack  geborgen. Entscheidend ist: Die Artefakte sind nicht mehr da. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor den Küsten Griechenlands, auf den Inseln und auf dem Festland gibt es noch sehr viele Artefakte. Es gibt Leute, die machen sich gezielt auf die Suche danach um sie zu sammeln oder zu verkaufen. 2006 hat die Polizei in einer Villa <a href="https://www.deutschlandfunk.de/archaeologischer-diebesfund-100.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">auf einer Kykladeninsel zahlreiche Kunstobjekte sichergestellt</a>. Sowas ist nach meiner Einschätzung nur die Spitze des EIsbergs. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb sind die Behörden in Griechenland auch sehr empfindlich, wenn jemand gefundene Artefakte an sich nimmt. Das gilt auch für Touristen, die im Meer eine Amphore oder an Land einen antiken Stein finden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorsicht beim Kauf von Antiquitäten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch musst Du vorsichtig sein, wenn Dir etwas zum Kauf angeboten wird, das ein echtes Artefakt aus der Antike sein soll. Mein Tipp: niemals kaufen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einer klar erkennbaren Replik gibt es keine Probleme. Anders kann es aber mit echten alten Artefakten sein. Wenn Du Glück hast, bist Du betrogen worden und hast eine Fälschung gekauft. Das ist schon ärgerlich. Aber wenn Du ein Artefakt gekauft hast, das wirklich aus der Antike stammt, dann stehst Du schon mit einem Bein im Gefängnis. Denn dann bist Du Teil des <a href="https://hellas.blog/tag/illegaler-handel-mit-antiquitaeten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">illegalen Handels mit Antiquitäten</a>. Und da versteht niemand Spaß.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/07/Replik-eines-Freskos.jpg" alt="Replik eines Freskos" class="wp-image-3952" style="width:400px;height:271px" width="400" height="271" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/07/Replik-eines-Freskos.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/07/Replik-eines-Freskos-300x203.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/07/Replik-eines-Freskos-768x520.jpg 768w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption class="wp-element-caption">unproblematisch: Replik eines Freskos</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du angibst, dass Du das Artefakt selbst gefunden hast und guten Glaubens dachtest, Du dürftest es behalten, macht es die Lage nicht besser für Dich. Letzten Endes hast Du <a href="https://hellas.blog/tag/raubkunst/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Raubkunst</a> in Deiner Tasche, mag der Stein noch so unscheinbar sein. Auch das wird zu einem sehr unangenehmen Erlebnis bei der Ausreise aus Griechenland führen, wenn Du erwischt wirst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eines muss Dir klar sein: Wenn Du etwas Antikes in Griechenland kaufst und mit nach Hause nehmen möchtest, dann unterstützt Du damit höchst wahrscheinlich kriminelle Strukturen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt auch einen legalen Antikenhandel. Ob Du als &#8222;dahergelaufener Tourist&#8220; mit dem in Berührung kommst, wenn Dir jemand ein &#8222;tolles Stück&#8220; in irgend einer Bude anbietet, ist aber höchst fraglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du in Griechenland Antiquitäten kaufen und ausführen möchtest, geht das nur mit einer Genehmigung. Informieren kannst du dich dazu beim Auswärtigen Amt, bei der griechischen Botschaft in Deutschland oder beim Zoll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz wichtig: Du musst zu jeder Zeit die legale Herkunft antiker Artefakte nachweisen können. Frage Dich ganz ernsthaft: Ist Dein Griechisch gut genug, damit Du vorgelegte Belege lesen und verstehen kannst? Würdest Du eine Rechnung akzeptieren und als Nachweis der legalen Herkunft eines Artefakts verwenden, wenn der Geschäftsführer laut Rechnung Μίκυ Μάους&nbsp;heißt?.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Μίκυ Μάους&nbsp;ist der griechische Name für Mickey Maus. Ein &#8222;normaler&#8220; Tourist, der mit der griechischen Schrift und Pflichtangaben auf Rechnungen und Bescheinigungen nicht vertraut ist, würde das vermutlich nicht bemerken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einfuhr von Kulturgütern in Deutschland</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der deutsche Zoll stellt Informationen zum Mitbringen von Kulturgütern sowohl aus EU-Staaten als auch aus <a href="https://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/Rueckkehr-aus-einem-Nicht-EU-Staat/Einschraenkungen/Kulturgueter/kulturgueter_node.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Drittstaaten</a> zur Verfügung. Da Griechenland der EU angehört, empfehle ich auf jeden Falle einen Blick in diese Informationen. Für das <a href="https://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/Reisen-innerhalb-der-EU/Einschraenkungen/Kulturgueter/kulturgueter_node.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mitbringen und Ausführen von Kulturgütern aus EU-Staaten</a> gibt es klare Einschränkungen. Der Zoll weist vor allem auf die Ausfuhr von Kulturgütern hin und auf verschiedene Vorschriften zum Thema Kulturgut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch stellt die Beauftragte der Bundesregierung für Kulturgüter und Medien unter <a href="https://www.kulturgutschutz-deutschland.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">kulturgutschutz-deutschland.de</a> Informationen zur Verfügung. Die <a href="https://www.kulturgutschutz-deutschland.de/DE/AllesZumKulturgutschutz/Kulturgutschutzgesetz/Kernpunkte/Einfuhr/Einfuhr_node.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Informationsseite zur Einfuhr von Kulturgütern</a> finde ich sehr gut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Deutschland gibt es ein <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/kgsg/index.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gesetz zum Schutz von Kulturgut</a>, kurz KGSG genannt. In <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/kgsg/__28.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">§ 28 KGSG</a> ist festgelegt, dass die Einfuhr eines Artefaktes verboten ist, wenn es als nationales Kulturgut eingestuft ist oder nach den nationalen Rechtsvorschriften nicht hätte ausgeführt werden dürfen. Bei einer danach verbotenen Einfuhr droht eine Haftstrafe bis zu 5 Jahren. Das steht in <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/kgsg/__83.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">§ 83 Absatz 1 Nr. 3 KGSG</a>. Absatz 5 des § 83 KGSG sieht eine Freiheitsstrafe von einem bis 10 Jahren vor, wenn die Täter gewerbsmäßig handeln oder sich mit anderen zu einer Bande verbunden haben, die fortgesetzt solche Taten begehen will.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Warum schreibe ich das in diesem Artikel? Natürlich geht ein Stück weit der Jurist mit mir durch, der ich nun einmal bin. Dafür bitte ich um Nachsicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mir geht es aber um etwas anderes. Ich habe Leute getroffen, die meinen, alles wäre geschafft wenn sie gefundene Artefakte aus Griechenland herausgebracht habe. Klare Botschaft: Das ist ein Irrtum. Fallen diese Artefakte bei der Einreise nach Deutschland auf, dann folgt bei uns ein Strafverfahren wegen der verbotenen Einfuhr. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Übrigens: Nach <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/kgsg/__85.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">§ 85 KGSG</a> können illegal eingeführte Kulturgüter eingezogen werden. Du hast also nicht nur ein Strafverfahren mit einer empfindlichen Straferwartung an der Backe. Dein &#8222;Souvenir&#8220;, das Du aus Griechenland mitgebracht hast, ist für Dich weg.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was machst Du mit einem archäologischen Zufallsfund?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du also unterwegs in Griechenland bist und ein Artefakt aus der Vergangenheit findest, dann empfehle ich folgendes:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Nicht mitnehmen! Lass es liegen!</li>



<li>Anschauen ja. Auch darfst Du Fotos von Deinem Fund machen.</li>



<li>Berühre den Fund nur, wenn Du ihn dadurch nicht beschädigst. Ein behauener Stein, eine alte Säule oder das Fundament eines Gebäudes wirst Du nicht beschädigen. Anders sieht es bei zerbrechlichen Sachen wie zum Beispiel Töpferwaren aus. Die solltest Du nicht berühren. </li>



<li>Wenn Du meinst, dass Du etwas sehr Besonderes gefunden hast, dann informiere das nächst gelegene archäologische Museum oder die nächst gelegene Polizei oder andere Behörde.</li>



<li>Wird Dir etwas Antikes zum Kauf angeboten? Finger weg!</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du Dich an diese Tipps hältst, wird Dir nichts passieren wenn Du etwas (vermutlich) Antikes irgendwo in Griechenland findest. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/archaeologische-fundstuecke-griechenland/">Archäologische Fundstücke in Griechenland</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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