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	<title>Museumsinsel Archive - Hellas Blog</title>
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	<title>Museumsinsel Archive - Hellas Blog</title>
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		<title>Ab Juni 2027 ist der Pergamonaltar wieder zu sehen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2026 02:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ab dem 4. Juni 2027 ist der Pergamonaltar wieder auf der Museumsinsel in Berlin für die Öffentlichkeit zu sehen. Ich bin ja gespannt, ob der Termin wirklich gehalten wird. Da er aber nun einmal in der Welt ist, nehme ich ihn den Staatlichen Museen ab. Ich freue mich darüber.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/ab-juni-2027-ist-der-pergamonaltar-wieder-zu-sehen/">Ab Juni 2027 ist der Pergamonaltar wieder zu sehen</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wegen der Renovierungsarbeiten ist er derzeit nicht zugänglich, und ab 4. Juni 2027 ist der Pergamonaltar wieder für die Öffentlichkeit zu sehen.  Das haben die <a href="https://www.smb.museum/museen-einrichtungen/museumsinsel-berlin/ueber-uns/nachrichten/detail/das-pergamonmuseum-kehrt-zurueck-eroeffnung-am-4-juni-2027/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Staatlichen Museen Berlin</a> kürzlich bekannt gegeben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Meisterwerk in Berlin</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Pergamonaltar ist ein Highlight der Antikensammlung Berlin. Unter König Eumenes II hat man ihn auf dem Burgberg von Pergamon errichtet. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Pergamonaltar-2013"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/05/Pergamonaltar-2013.jpg" alt="Pergamonaltar (2013)" class="wp-image-14712" style="width:400px" title="Pergamonaltar (2013)" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/05/Pergamonaltar-2013.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/05/Pergamonaltar-2013-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/05/Pergamonaltar-2013-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Pergamonaltar (2013)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Pergamon wurde im 3. Jahrhundert unter dem Geschlecht der Attaliden ein unabhängiges Königreich. Das neu gewonnene Selbstbewusstsein sollte zu sehen sein. Also mussten Monumentalbauten her.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der ersten Hälfte des 2. Jahrhunderts vor Christus herrschte Eumenes II als König in Pergamon. Au dem Burgberg seiner Stadt hat man einen sehr prunkvollen Altar errichtet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diesen Altar habe ich erstmals in den 1980er Jahren gesehen. Ich habe damals einen Cousin in West-Berlin gesehen. Er meinte, dass es in Ost-Berlin etwas gibt, was mich sehr interessieren würde. Damit meinte er die Museumsinsel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also sind wir rüber. Von den auf der Museumsinsel gezeigten Objekten war ich fasziniert. Und wie ich erstmals den Pergamonaltar gesehen habe, weiß ich noch ganz genau. Ich war hin und weg. So etwas tolles… und dann noch in Berlin? Der Hammer!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mir fiel gleich die Treppe auf und der tolle Aufbau. Wahrscheinlich war ich zu jung, um den Wert des Frieses zu erkennen. So etwas gibt es kaum woanders zu sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Pergamonaltar war 35,64 Meter breit und 33,40 Meter tief. Die Freitreppe im Westen hatte eine Breite von fast 20 Metern. Er gilt als ein Hauptwerk der griechischen Antike.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Relief am Sockel zeigt den Kampf der Giganten gegen die Götter. Ein zweiter Fries an den Hofwänden zeigt die Geschichte von Telephos. Dieser war ein Sohn des Herakles und der Königstochter Auge. Telephos gilt als der mythische Gründer der Stadt Pergamon.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Pergamonaltar wird 2027 wieder zu sehen sein</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Deutsche Archäologen brachten die Funde Ende des 19. Jahrhunderts nach Berlin. Darüber schreibe ich wann anders mehr. Wichtig ist erstmal, dass der Pergamonaltar wieder in Berlin zu sehen sein wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zuletzt war ich im Herbst 2017 auf der Museumsinsel. Das ist schon etwas her, aber den Pergamonaltar konnte ich damals nicht sehen. Der wurde <a href="https://www.tagesspiegel.de/berlin/pergamon-museum-der-gigant-macht-pause-4828720.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">im September 2014 für die Besucher geschlossen</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 4. Juni 2027 ist es soweit. Dann können wir den Altar wieder besuchen.</p>
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		<title>Portraitmalerei üben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Oct 2023 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Abguss-Sammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Abgusssammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Antike]]></category>
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		<category><![CDATA[Statue]]></category>
		<category><![CDATA[Statuen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Interessiert Dich die klassische Antike und hast Du selbst auch eine künstlerische Ader? Verbinde doch beides und übe Portraitmalerei mit antiken Statuen. Hierzu habe ich einige Tipps für Dich.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/portraitmalerei-ueben/">Portraitmalerei üben</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Interessiert Dich die klassische Antike und hast Du selbst auch eine künstlerische Ader?</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Museumsinsel_Berlin_Kuenstlerin_uebt_Portraitmalerei.jpg" alt="Museumsinsel Berlin: Künstlerin übt Portraitmalerei" class="wp-image-1042" style="width:400px;height:225px" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Museumsinsel_Berlin_Kuenstlerin_uebt_Portraitmalerei.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Museumsinsel_Berlin_Kuenstlerin_uebt_Portraitmalerei-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Museumsinsel_Berlin_Kuenstlerin_uebt_Portraitmalerei-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Museumsinsel Berlin: Künstlerin übt Portraitmalerei</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Dann habe ich einen Tipp für Dich: Verbinde doch beides miteinander!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die vielen Statuen, die aus der klassischen Antike erhalten geblieben sind, sind meiner Meinung nach ideal, um historisches Interesse an der Antike und Deine künstlerischen Fähigkeiten miteinander zu verknüpfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie wackeln nicht und verändern nicht ihre Positur, während Du sie zeichnest. Und sie beschweren sich nicht, wenn die Zeichnung nicht gelungen ist. Zumindest für mich war das ein sehr wichtiger Aspekt, weil ich überhaupt nicht zeichnen kann (was ich offen zugebe).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Dich ist es einfach: Du nimmst Deinen Skizzenblock, Stifte und einen bequemen Hocker. Damit gehst Du in das nächst gelegene Museum Deiner Wahl, setzt Dich hin und übst. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine dringende Empfehlung habe ich dabei: Frag vorher, ob das für das Museum in Ordnung geht. Meistens sagen die Verantwortlichen &#8222;ja&#8220;. Aber sie sind froh, wenn vorher gefragt wird und sie informiert sind, dass jemand genau zu diesem Zweck in ihr Museum kommt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist besonders wichtig, wenn Du ein sehr beliebtes Ausstellungsstück malen möchtest. Das erste Foto auf diesem Beitrag habe ich in der Museumsinsel in Berlin aufgenommen. Dort saß die Künstlerin in einem großen Saal mit wunderbaren Statuen und malte diese. Das hat niemanden gestört. Aber hätte sie sich vor die Nofretete gesetzt, dann hätte das gestört. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei besonders beliebten Objekte sind Konflikte leider nicht zu vermeiden. Die Künstlerin möchte, dass möglichst niemand zwischen ihr und dem zu zeichnenden Objekt herumläuft. Das stört die Konzentration. Die Besucher dürfte das meist nicht interessieren. Sie möchten möglichst nah an das Objekt heran und es in Ruhe betrachten. Nimmt man aufeinander Rücksicht, wird das trotzdem funktionieren..</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus diesem Grund habe ich noch einen Tipp: Wenn es darum geht, Deine künstlerischen Fähigkeiten zu verbessern, muss das ja nicht an den Publikumsmagneten sein. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="445" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Abgusssammlung_Antiker_Plastik_Berlin_Blick_in_den_Saal.jpg" alt="Der Saal der Abguss-Sammlung Antiker Plastik" class="wp-image-1041" style="width:400px;height:223px" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Abgusssammlung_Antiker_Plastik_Berlin_Blick_in_den_Saal.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Abgusssammlung_Antiker_Plastik_Berlin_Blick_in_den_Saal-300x167.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Abgusssammlung_Antiker_Plastik_Berlin_Blick_in_den_Saal-768x427.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Saal der Abguss-Sammlung Antiker Plastik</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Im Blog habe ich schon die <a href="https://hellas.blog/abguss-sammlung-antiker-plastik-berlin/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Abguss-Sammlung Antiker Plastik in Berlin Charlottenburg</a> vorgestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dort habe ich viele Künstler gesehen, die im Ausstellungssaal saßen und geübt haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Deine künstlerischen Ambitionen ist das auch deswegen ein idealer Ort, weil der Eintritt frei ist. Für die Museumsinsel musst Du Eintritt zahlen, hier nicht. Die Abgusssammlung in Charlottenburg ist auf Künstler aller Art auch eingestellt, so dass Du vorher nicht fragen musst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden Tipps beziehen sich auf Berlin. Mir ist klar, dass nicht jeder in der deutschen Hauptstadt wohnt. Die Museumsinsel und die Abgusssammlung sind nur Beispiele. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch bei Dir in der Nähe wird es ein Museum mit tollen Statuen, Büsten oder ähnlichen geeigneten Vorlagen geben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es geht ja nur darum, dass Du das Zeichnen übst. Von daher ist es auch nicht dramatisch, wenn die Statuen nicht griechisch, sondern römisch oder aus einer anderen Epoche sind. Wichtig ist meiner Meinung nach nur, dass die Objekte sich an der klassischen Bildhauerei orientieren. Denn die versucht, den Menschen, das Tier oder die Gottheit möglichst naturgetreu darzustellen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen großen Vorteil hat es, wenn Du versuchst, antike Plastiken nachzuzeichnen. Du beschäftigst Dich mit ihren Details und versuchst, sie festzuhalten. Ich selbst kann überhaupt nicht zeichnen oder malen, habe das aber auch schon versucht. Dabei habe ich viel über die Proportionen gelernt, die für die Bildhauer vor mehr als 2000 Jahren wichtig waren. Du übst also nicht nur Deine künstlerischen Fähigkeiten, wenn Du die antiken Statuen zeichnest. Du lernst auch sehr viel über sie.</p>
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