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	<title>Olympieion Archive - Hellas Blog</title>
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	<description>Griechenland für Dich</description>
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	<title>Olympieion Archive - Hellas Blog</title>
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		<title>Olympieion, Griechische Agora, Kerameikos: Bauarbeiten beeinträchtigen den Besuch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Nov 2025 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reisetipps und Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Archäologische Stätten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer derzeit Athen besucht, möchte archäologische Sehenswürdigkeiten wie das Olympieion, die Griechische Agora oder den Kerameikos sehen. Das ist bei den ersten beiden derzeit nur mit Einschränkungen möglich. Der Kerameikos ist geschlossen. Ein Besuch der Griechischen Agora kann ich trotz der Bauarbeiten noch empfehlen. Das Olympieion ist derzeit das Eintrittsgeld nicht wert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/olympieion-griechische-agora-olympieion-bauarbeiten-2025/">Olympieion, Griechische Agora, Kerameikos: Bauarbeiten beeinträchtigen den Besuch</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wer derzeit Athen besucht, möchte archäologische Sehenswürdigkeiten wie das Olympieion, die Griechische Agora oder den Kerameikos sehen. Das ist bei den ersten beiden derzeit nur mit Einschränkungen möglich. Der Kerameikos ist geschlossen. Im November 2025 war ich dort und möchte berichten, was ich dazu erfahren habe.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Olympieion</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Olympieion heißt auch Tempel des Olympischen Zeus. Einst zählte dieser Tempel zu den größten in ganz Griechenland. Er war DER Zeus-Tempel in der Welt der antiken Griechen. Beim Anblick seiner Überreste ist Dir schnell klar, weshalb das so ist.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Baugerüst-am-Olympieion"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Athen-Olympieion-Baugeruest-November-2025.jpg" alt="Baugerüst am Olympieion" class="wp-image-13171" style="width:400px" title="Baugerüst am Olympieion" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Athen-Olympieion-Baugeruest-November-2025.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Athen-Olympieion-Baugeruest-November-2025-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Athen-Olympieion-Baugeruest-November-2025-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Baugerüst am Olympieion (November 2025)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Lies meinen <a href="https://hellas.blog/Olympieion/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Blogbeitrag über das Olympieion</a>, wenn Du mehr darüber erfahren möchtest.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Tempel des olympischen Zeus geht auf das 6. Jahrhundert v. Chr. zurück, wurde aber erst unter dem römischen Kaiser Hadrian im 2. Jahrhundert nach Christus vollendet. Von der Bauzeit her kann man das fast schon mit dem Kölner Dom vergleichen, der bekanntlich auch ein paar Jahrhunderte bis zur Fertigstellung gebraucht hat </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Olympieion befindet sich rund 500 m östlich der Akropolis. Fahre mit der Metro zur Station Akropolis. Dann läufst Du durch das&nbsp;<a href="https://hellas.blog/hadrianstor/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hadrianstor</a>&nbsp;am Gelände des Tempels vorbei. Etwas weiter hinten, an der Kopfseite des Geländes, ist der Eingangsbereich. Der Fußweg dauert etwa 10 Minuten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt komme ich zum Knackpunkt. Der Eintritt kostet regulär 20 Euro, ermäßigt 10 Euro. Das Gelände kannst Du wegen der Bauarbeiten nicht voll begehen. Die eigentliche Sehenswürdigkeit hier sind die verbliebenen Säulen des Tempels. Und die meisten sind eingerüstet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb lohnt sich der Besuch des Olympieion nicht, so lange die Bauaktivitäten nicht beendet sind. Was es zu sehen gibt, kannst Du auch von außerhalb durch den Zaun sehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Griechische Agora</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die alte Agora war der zentrale Markt- und Versammlungsplatz im antiken Athen. Zur Unterscheidung zur jüngeren Römischen Agora nennt man sie auch die griechische Agora.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized" id="Baugerüst-an-der-Stoa-des-Attalos"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Athen-griechische-Agora-Stoa-Attalos-Baugeruest-2025.jpg" alt="Baugerüst an der Stoa des Attalos" class="wp-image-13173" style="width:400px" title="Baugerüst an der Stoa des Attalos" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Athen-griechische-Agora-Stoa-Attalos-Baugeruest-2025.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Athen-griechische-Agora-Stoa-Attalos-Baugeruest-2025-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Athen-griechische-Agora-Stoa-Attalos-Baugeruest-2025-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Baugerüst an der Stoa des Attalos (November 2025)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Es finden derzeit massive Bauarbeiten am Eingang und auf dem Gelände statt. Die beeinträchtigen den Besuch sehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das beginnt mit dem Eingangsbereich. Der Haupteingang ist an der Adrianou. Der ist momentan nicht in Betrieb, da er komplett neu gebaut wird. Du kommst über die Apostolou Pavlou auf das Gelände. Dorthin gelangst Du am einfachsten von der Metro Station Thissio aus. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Was ich an Bauarbeiten gesehen habe, macht aber einen sehr guten Eindruck. Es geht künftig über eine vernünftige Rampe auf das Gelände. So werden Menschen mit eingeschränkter Mobilität hier gut zurecht kommen. Auch der Kassenbereich scheint modernisiert zu werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Also berichte ich von dem, was ich erlebt habe. Bereits am Eingang macht man die Besucher durch einen Aushang darauf aufmerksam, dass die Apostelkirche geschlossen ist. Wie lange das sein wird, habe ich nicht in Erfahrung bringen können. Bitte lies meinen <a href="https://hellas.blog/apostelkirche-agora-athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Blogbeitrag über die Apostelkirche</a>, um mehr über sie zu erfahren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann ist die Panathenäen Straße geschlossen. Ich fand das schade, weil ich selbst einfach sehr gerne über diesen historisch bedeutsamen Weg gehe. Aber auch dieser Weg muss die vielen Besucher verkraften können. Daran arbeiten sie jetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die meiner Meinung nach größte Beeinträchtigung ist an der Stoa des Attalos. Möchtest Du Fotos von diesem wunderschön wieder errichteten Gebäude machen, wirst Du das Baugerüst als sehr störend empfinden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Museum im Erdgeschoss ist geöffnet. Hier kannst Du alles sehen. Leider ist das Obergeschoss geschlossen. Man hat mir gesagt, dass das bis zum Sommer 2026 noch so bleibt. Es sei wegen der Bauarbeiten für Besucher nicht zugänglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Andere Beschränkungen habe ich bei meinem Besuch Anfang November 2025 nicht feststellen können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Eintritt kostet regulär 20 Euro, ermäßigt 10 Euro. Ich finde, dass der Preis sich trotz der Beeinträchtigungen durch die Bauarbeiten trotzdem lohnt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kerameikos </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Kerameikos war ein Stadtteil im antiken Athen, in dem viele Töpfer ihre Werkstätten hatten. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Baustelle-am-Kerameikos"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Baustelle-Kerameikos-November-2025.jpg" alt="Baustelle am Kerameikos" class="wp-image-13172" style="width:400px" title="Baustelle am Kerameikos" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Baustelle-Kerameikos-November-2025.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Baustelle-Kerameikos-November-2025-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Baustelle-Kerameikos-November-2025-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Baustelle am Kerameikos (November 2025)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Daher haben wir bis heute unser Wort Keramik. Hier verlief auch die alte Stadtmauer. Und davor &#8211; außerhalb der antiken Stadt &#8211; war ein Friedhof. Das alles kannst Du auf dem archäologischen Gelände sehr gut sehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch hier finden Bauarbeiten statt. Der Eingangsbereich wird neu gestaltet. Und soweit ich es sehen konnte, finden es auch am Museum Arbeiten statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von der <a href="http://odysseus.culture.gr/h/3/eh355.jsp?obj_id=2392#:~:text=Urgent%20Notification%3A%20As%20we%20have,of%20works%20to%20upgrade%20the" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Homepage des griechischen Kulturministeriums</a> wusste ich, dass der Kerameikos wegen der Bauarbeiten ab dem 5. Mai 2025 geschlossen ist. Nach Plan wird das Gelände ab Januar 2026 wieder geöffnet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch hier geht es um Barrierefreiheit. Gelände und Museum sollen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität erlebbar werden. Ich finde das sehr gut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb verstehe ich auch, dass man das Gelände für die Dauer der Arbeiten geschlossen hat. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Schade ist das trotzdem. Der Kerameikos ist für mich persönlich einer der schönsten Orte in Athen. Hier habe ich so viele Schildkröten gesehen wie sonst nirgends in Athen. Meinen Bericht über den <a href="https://hellas.blog/zwei-schildkroetenbullen-kaempfen-miteinander/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kampf zweier Schildkrötenbullen</a> miteinander kennst Du vielleicht. Das habe ich hier erlebt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und sich in Ruhe die Grabstelen auf dem Gelände anzuschauen, ist ebenfalls wunderbar. Für mich ist der Kerameikos einer der schönsten Orte in Athen. Ab (voraussichtlich Januar) ist er wieder offen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/olympieion-griechische-agora-olympieion-bauarbeiten-2025/">Olympieion, Griechische Agora, Kerameikos: Bauarbeiten beeinträchtigen den Besuch</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<title>Reclams Städteführer Athen (3. Auflage 2025)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Sep 2025 22:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Reclams Städteführer Athen ist 2025 in 3. Auflage erschienen. Er ist der ideale Begleiter für Touren durch die Stadt. Bei früheren Reisen hatte ich das Buch bei meinen Streifzügen durch Athen dabei. Unterwegs habe ich es immer wieder gezückt und über das nachgelesen, was ich gerade vor meinen Augen sah. Der Autor hat von Aufbau und Schreibstil des Buchs den Leser immer im Blickpunkt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/reclams-staedtefuehrer-athen/">Reclams Städteführer Athen (3. Auflage 2025)</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In diesem Jahr ist Reclams Städteführer Athen in nunmehr 3. Auflage erschienen. Ich kann Euch gar nicht sagen, wie sehr ich mich darüber freue. Die <a href="https://hellas.blog/reclams-staedtefuehrer-athen-2013/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">1. Auflage von 2013</a> habe ich im Blog bereits vorgestellt. Heute möchte ich meinen Eindruck von der Neuauflage schildern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die 3. Auflage von Reclams Städteführer Athen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch beginn mit sehr gut geschriebenen Informationen zur Geschichte von Athen und zu kulturellen Aspekten der Stadt. Der Kulturkalender ist praktisch, könnte eventuell aber noch etwas ausführlicher sein. Mir fehlen zum Beispiel der 6. März  (Gedenktag an Melina Mercouri), der 18. April  (Internationaler Tag der Denkmäler) oder der 18. Mai  (Internationaler Museumstag). Da finden viele kulturelle Veranstaltungen statt. Auch zum Tag des Europäischen Kulturerbes (letztes Wochenende im September) ist in Athen viel los.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Reclams-Städteführer-Athen-(3.-Auflage,-2025)"><img decoding="async" width="450" height="800" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/09/Reclams-Staedtefuehrer-Athen-2025.jpg" alt="Reclams Städteführer Athen (3. Auflage, 2025)" class="wp-image-12416" style="width:300px" title="Reclams Städteführer Athen (3. Auflage, 2025)" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/09/Reclams-Staedtefuehrer-Athen-2025.jpg 450w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/09/Reclams-Staedtefuehrer-Athen-2025-169x300.jpg 169w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption class="wp-element-caption">Reclams Städteführer Athen (3. Auflage, 2025)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die drei empfohlenen Rundgänge durch Athen sind super. Man kann an einem Tag eine der Routen machen und sich mit dem Büchlein in der Hand alles genau anschauen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Klaus Gallas nimmt den Leser mit in drei &#8222;Gegenden&#8220;. Zunächst geht es um die Akropolis und ihre Umgebung. Im zweiten Kapitel wird der Leser von der griechischen Agora über den Kerameikos zur Akademie Platons geführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach geht es von der Plaka zum Olympieion und schließlich aus der Altstadt heraus in das neue Athen. Anschließend geht es auf ausgewählte Sehenswürdigkeiten außerhalb der Stadt und in ihrem Umland. Eine Übersicht über die wichtigsten Museen rundet die Sache ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für diese Besprechung habe ich mir das erste Kapitel näher angeschaut. Auf den Seiten 56 bis 60 sind die wichtigsten Informationen zur Akropolis zusammengefasst. Mehr braucht man als  Tourist nicht. Und besser kann es auch kein Fremdenführer erklären. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Reisende betritt die Akropolis mit dem Büchlein in der Hand über die <a href="https://hellas.blog/propylaeen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Propyläen</a>. Vorbei an den Resten des Agrippa-Monuments geht es zum Nike-Tempel. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Was ich toll finde: Auf Architektonische Besonderheiten wie die Reste der Befestigung aus mykenischer Zeit weist der Führer hin (Seite 66). Man neigt dazu, solche Kleinigkeiten zu übersehen, auch wenn sie eine faszinierende Geschichte haben. Mit dem Städteführer Athen passiert Dir das nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch auf die Fundamente des alten Athena-Tempels weist das Buch hin. Das ist ein Detail, was im touristischen Alltag gerne mal übersehen wird.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Parthenon und Erechtheion</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Der Parthenon ist das wohl bekannteste Bauwerk auf der Akropolis. Kein Wunder, denn man sieht ihn weither von unten.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized" id="Der-Parthenon-auf-der-Akropolis"><img decoding="async" width="800" height="445" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Parthenon-2.jpg" alt="Der Parthenon auf der Akropolis" class="wp-image-724" style="width:400px" title="Der Parthenon auf der Akropolis" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Parthenon-2.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Parthenon-2-300x167.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Parthenon-2-768x427.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Parthenon auf der Akropolis</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bist Du auf dem Burgberg von Athen, dann solltest Du Dir die Zeit nehmen und lesen, was Klaus Gallas über den Parthenon schreibt. Mir ging es bei der 1. Auflage so, dass ich das Bauwerk auf einmal viel detaillierter wahrgenommen habe. Auch an die Spuren der Zerstörung erinnert das Buch. Erwähnt werden sowohl die <a href="https://hellas.blog/athen-1687-zerstoerung-parthenon/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zerstörung im Jahr 1687</a> als auch das, was Lord Elgin hier angerichtet hat. Aus der <a href="https://hellas.blog/rueckkehr-der-elgin-marbles-in-2025/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rückkehr der Elgin Marbles noch in 2025</a> wird wohl nichts mehr werden. Das aber ist ein anderes Thema.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Erechtheion ist ebenfalls ein sehr bekanntes Gebäude auf dem Burgberg von Athen. Der Leser erfährt alles über das Gebäude, vom mythischen Zweikampf zwischen Athene und Poseidon bis hin zu den Koren (auch Karyatiden) genannt. Das sind jene wunderschön gearbeitete Säulen in Mädchengestalt, die das Erechtheion zum wohl beliebtesten Fotomotiv der Stadt haben werden lassen. Fast alle Originale der Figuren stehen im Akropolis-Museum. Eine Figur wurde von Lord Elgin nach Großbritannien gebracht und ist heute im British Museum zu sehen. Auf der Akropolis stehen Nachbildungen, denen Wind und Wetter nichts ausmachen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was am Fuße der Akropolis zu sehen ist und in der Nähe (Areopag, Pnyx, Philopappos und die Sternwarte), beschreibt der Städteführer Athen ebenfalls ganz ausführlich. Wenn man alles gesehen (und gelesen) hat, ist ein wunderbarer, aber auch etwas anstrengender Tag vorübergegangen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Über den Rest des Buchs</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Was in dem Buch komplett fehlt, sind Angaben zu Öffnungszeiten oder Eintrittspreisen. Ehrlich gesagt finde ich das gut. Dazu kann man sich vor Ort erkundigen. Und weil sich immer wieder mal was ändert, würde der Städteführer Athen mit solchen Informationen schnell veralten. So ist er ein ewiger Schatz, der auch in 10 Jahren noch gute Dienste leisten wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die anderen Kapitel des Buchs könnte ich jetzt mit ähnlicher Ausführlichkeit beschreiben wie das, was ich zur Akropolis geschrieben habe. Das aber würde den Rahmen dieser Besprechung sprengen. Die Qualität ist gleichbleibend sehr hoch. Und der Text ist wirklich gut und verständlich zu lesen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rolands Meinung zur Neuauflage</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Städteführer Athen ist von&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Gallas" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Klaus Gallas</a>&nbsp;geschrieben worden, einem Architekturhistoriker und sehr erfahrenem Autoren. Seine langjährige Erfahrung kommt dem Städteführer zu Gute. Welchen Anteil Jutta Strozeck genau an der Neuauflage hat, wird nicht deutlich. Das macht aber nichts, das Buch ist aus meiner Sicht &#8222;aus einem Guss&#8220; und wirklich toll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit der 1. Auflage hat der Städteführer sich entwickelt. Der Leser steht durchweg im Mittelpunkt. Von Aufbau und Sprache her führt das Buch seine Leser wundervoll durch Athen und sein Umland. Kein einziges Mal das Gefühl, dass es mir mit der Lektüre „zu viel wird“. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du auf Kultur-Tour durch die griechische Hauptstadt bist, ist der Städteführer Athen der beste Reisebegleiter in Buchform, den ich kenne. Bei meiner nächsten Reise nach Athen ist er definitiv mit dabei.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Über Klaus Gallas und Jutta Stroszeck</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch stammt von Klaus Gallas. In der 3. Auflage hat Jutta Stroszeck es durchgesehen und aktualisiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Klaus Gallas kam 1941 in Berlin zur Welt. Zunächst machte er eine Ausbildung als Bergmann, 1959 erhielt er den Knappenbrief. Dem schloss sich eine Lehre als Bauzeichner an. Schließlich besuchte er die Ingenieurschule in Essen und Köln, 1965 schloss er als Ingenieur für Hochbau / Architektur ab. Danach machte er auf dem 2. Bildungsweg das Abitur. Von 1968 bis 1972 studierte er. An der LMU München belegte er Klassische Archäologie, Byzantinische Kunstgeschichte und Ägyptologie. An der TU München studierte er Architektur. 1972 schloss er als Diplom-Ingenieur in Architektur ab. Er wurde als freiberuflicher Autor und als Reiseleiter tätig. Dem schloss sich später auch seine Tätigkeit als Kulturmanager an. An der TU Berlin wurde Klaus Gallas 1982 im Fach Architekturgeschichte zum Dr.-Ing. promoviert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jutta Stroszeck erblickte 1961 in Donauwörth das Licht der Welt. Zwischen 1980 bis 1986 studierte sie an den Universitäten&nbsp;Erlangen,&nbsp;Göttingen&nbsp;und der&nbsp;FU Berlin. Ihre Fächer waren&nbsp;Klassische und&nbsp;Christliche Archäologie&nbsp;sowie&nbsp;Ur- und Frühgeschichte.&nbsp;In Erlangen schloss sie ab und wurde 1991 promoviert. Seit 1993 ist sie &nbsp;beim Deutschen Archäologischen Institut in der Abteilung Athen tätig.&nbsp;Ihr Forschungsschwerpunkt ist der Kerameikos.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wo kann ich Reclams Städteführer Athen kaufen?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Du bekommst diesen kleinen Reiseführer im regulären Buchhandel und natürlich auch von den Online-Händlern deines Vertrauens. Natürlich kannst Du ihn auch auf der <a href="https://www.reclam.de/produktdetail/reclams-staedtefuehrer-athen-architektur-und-kunst-9783150146361">Homepage des Verlags</a> kaufen. Dort findest Du auch noch mehr Informationen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du das Buch kaufen möchtest, brauchst Du diese Informationen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Reclams Städteführer Athen: Architektur und Kunst</li>



<li>3. Auflage (2025)</li>



<li>von Klaus Gallas</li>



<li>erschienen: 12. Februrar 2025</li>



<li>ISBN: 978-3-15-014636-1</li>



<li>Verlag: Verlag Philipp Reclam jun. GmbH</li>



<li>Preis: 15,50 Euro</li>



<li>208 Seiten</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Abschluss verrate ich gerne noch, aus welchem Grund ich mich so sehr über diese Neuauflage freue. Im November plane ich einen kurzen Städtetrip nach Athen. Natürlich wird Reclams Städteführer in meinem Reisegepäck sein.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/reclams-staedtefuehrer-athen/">Reclams Städteführer Athen (3. Auflage 2025)</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<title>Blick auf die Akropolis durch die Säulen des Olympieion</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jul 2025 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festland]]></category>
		<category><![CDATA[1860]]></category>
		<category><![CDATA[Akropolis]]></category>
		<category><![CDATA[alte Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Athen]]></category>
		<category><![CDATA[Athen früher und heute]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresthema 2025]]></category>
		<category><![CDATA[Olympieion]]></category>
		<category><![CDATA[Säulen]]></category>
		<category><![CDATA[Tempel]]></category>
		<category><![CDATA[Tempel des Olympischen Zeus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Jahr 1860 blickt ein Fotograf durch zwei Säulen des Olympieion in Athen auf die Akropolis. Was er sieht, sehen wir auch heute noch. Im Rahmen des Jahresthemas erfahrt Ihr mehr über das Olympieion damals und heute.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ein Fotograf blickt im Jahr 1860 durch die beiden stehenden Säulen des Olympieion auf die Akropolis. Was er damals sah, hat er in einem Bild festgehalten. Beim Jahresthema 2025 geht es um alte Fotos aus Griechenland.  </p>



<h2 class="wp-block-heading">Durch die Säulen des Olympieion zur Akropolis im Jahr 1860</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst geht es ins Jahr 1860 zum <a href="https://hellas.blog/olympieion/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Olympieion</a>. Der Fotograf steht auf dem Feld vor zwei Säulen, die mit großem Abstand voneinander stehen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Die-Säulen-des-Olympieion-im-Jahr-1860"><img decoding="async" width="800" height="800" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/03/Athen-Olympieion-mit-Akropolis-im-Hintergrund-1860.jpg" alt="Die Säulen des Olympieion im Jahr 1860" class="wp-image-11178" style="width:400px" title="Die Säulen des Olympieion im Jahr 1860" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/03/Athen-Olympieion-mit-Akropolis-im-Hintergrund-1860.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/03/Athen-Olympieion-mit-Akropolis-im-Hintergrund-1860-300x300.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/03/Athen-Olympieion-mit-Akropolis-im-Hintergrund-1860-150x150.jpg 150w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/03/Athen-Olympieion-mit-Akropolis-im-Hintergrund-1860-768x768.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Säulen des Olympieion im Jahr 1860</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Unten vor den beiden stehenden Säulen sehen wir Fragmente einer Säule. Die liegen da heute noch, allerdings ganz anders geräumt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Bau des Olympieion hat man im 6. Jahrhundert v. Chr. begonnen. Vollendet hat man ihn aber erst unter dem römischen Kaiser Hadrian im 2. Jahrhundert nach Christus. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es befindet sich rund 500 m östlich der Akropolis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und die sehen wir durch die beiden stehenden Säulen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ursprünglich hatte das Olympieion 104 korinthische Säulen. Davon stehen heute nur noch 15. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Fragmente, die wir am Fuß der beiden stehenden Säulen sehen, stammen von einer weiteren Säule. Ein Sturm hat sie im Jahr 1852 umgestürzt. Auch wenn sie nicht mehr an dem Platz liegen, auf den sie ursprünglich gefallen sind, ist die Reihe von Säulenfragmenten sehr beeindruckend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Interessant ist der Parthenon oben auf der Akropolis. In der Mitte sind die Säulen eingestürzt. Heute ist das wieder aufgebaut. Was wir nicht sehen ist die griechische Fahne, die heute auf der Akropolis weht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Durch die Säulen des Olympieion zur Akropolis im Jahr 2015</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dem Bild von 1860 stelle ich ein Foto gegenüber, das ich im Jahr 2015 aufgenommen habe.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized" id="Die-Säulen-des-Olympieion-mit-der-Akropolis-im-Hintergrund-(2015)"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/03/Athen-Olympieion-mit-Akropolis-im-Hintergrund-2015.jpg" alt="Die Säulen des Olympieion mit der Akropolis im Hintergrund (2015)" class="wp-image-11179" style="width:400px" title="Die Säulen des Olympieion mit der Akropolis im Hintergrund (2015)" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/03/Athen-Olympieion-mit-Akropolis-im-Hintergrund-2015.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/03/Athen-Olympieion-mit-Akropolis-im-Hintergrund-2015-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/03/Athen-Olympieion-mit-Akropolis-im-Hintergrund-2015-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Säulen des Olympieion und Akropolis im Jahr 2015</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Im Grunde genommen ist fast alles noch so, wie es 1860 war. Die beiden Säulen stehen. Und im Hintergrund befindet sich die Akropolis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Detail sehen wir aber doch viele Veränderungen. Die Fragmente der umgekippten Säule liegen hinter den beiden stehenden Säulen, nicht davor. Die Lücke im Parthenon sehen wir nicht mehr, und die griechische Fahne weht auf der Akropolis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die meiner Meinung nach größte Veränderung ist die städtische Bebauung. Die auf dem Foto von 1860 sichtbaren Gebäude sind einer viel größeren, modernen Bebauung gewichen. </p>
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		<title>Athen reaktiviert ein aus der Antike stammendes Aquädukt</title>
		<link>https://hellas.blog/athen-reaktiviert-ein-aus-der-antike-stammendes-aquaedukt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Dec 2024 18:01:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festland]]></category>
		<category><![CDATA[Aquädukt]]></category>
		<category><![CDATA[Athen]]></category>
		<category><![CDATA[Bibliothek des Hadrian]]></category>
		<category><![CDATA[Chalandri]]></category>
		<category><![CDATA[Hadrian]]></category>
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		<category><![CDATA[Olympieion]]></category>
		<category><![CDATA[Parnitha]]></category>
		<category><![CDATA[Römische Agora]]></category>
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		<category><![CDATA[Wasserknappheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Athen reaktiviert ein Aquädukt, das in der Antike von Kaiser Hadrian erbaut worden ist. Damit tut die Stadt etwas gegen Wasserknappheit.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Athen reaktiviert ein Aquädukt, das in der Antike von Kaiser Hadrian erbaut worden ist. Damit trifft die Stadt eine Maßnahme gegen die Knappheit an Brauchwasser.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Davon berichten momentan viele Medien, so die <a href="https://www.mz.de/panorama/gegen-hitze-athen-reaktiviert-romisches-aquadukt-3972267" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mitteldeutsche Zeitung</a> am 25.12.2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Jahr war die <a href="https://hellas.blog/hitze-athen-griechenland-juni-2024/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hitze in Athen</a> besonders heftig. Die Temperaturen gingen über 40° Celsius.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der römische Kaiser Hadrian lebte von 76 n.Chr. bis 138 n.Chr. Er war ein großer Förderer Athens. Dank ihm wurde der Tempel des Olympischen Zeus fertiggestellt, die Hadriansbibliothek und die römische Agora sind gebaut worden. Er hat auch viel anderes für die Stadt getan. So hat er die Wasserversorgung der Stadt durch ein ungefähr 23 km langes Aquädukt sichergestellt. Er hat sich so verdient um Athen gemacht, dass die Athener ihm zu Ehren den <a href="https://hellas.blog/hadrianstor/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hadriansbogen</a> gebaut haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Aquädukt verläuft zum größten Teil unterirdisch. Es ist gut erhalten und führt bis heute Wasser. Allein schon diese Tatsache zeigt, wie gut die römischen Ingenieure beim Bau solcher Leitungssysteme waren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Unterstützung der Europäischen Union bringt Griechenland das alte Aquädukt jetzt wieder auf Vordermann. Fachleute der Athener Wasserwerke sind in Chalandri schon recht weit damit. Das Ziel ist, die ursprüngliche Funktion des Systems voll wieder herzustellen und es wieder in Betrieb zu nehmen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei geht es nicht um Trinkwasser, sondern um Brauchwasser. Mit ihm können Gärten, Parks oder die Landwirtschaft an das kühle Nass kommen und müssen nicht mehr wie bisher auf Trinkwasserleitungen zugreifen. Allein für Chalandri gehen die Experten davon aus, auf diese Weise bis zu 80.000 m³ pro Jahr einsparen zu können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Reaktiviert Athen das antike Aquädukt, tut es was gegen die Trinkwasserknappheit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">2024 ist deutlich geworden, dass <a href="https://hellas.blog/trinkwasserknappheit-griechenland-2024/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Trinkwasser in Griechenland ein knappes Gut</a> ist. Wenn weniger Trinkwasser für die Bewässerung von Pflanzen verbraucht wird, bleibt mehr für die Menschen. Indem Athen das antike Aquädukt reaktiviert, tut es ganz praktisch etwas gegen die Trinkwasserknappheit im Land. Das ist gut. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Aquädukt transportiert das Wasser vom Gebirge Parnitha nach Athen. Unterwegs nimmt es auch weiteres Grundwasser auf. Der Plan ist, dass mit Hilfe des Aquädukts mehr Grünflächen als bisher unterhalten werden können. Die sind die wirksamste Maßnahme gegen die Hitze im Sommer. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/athen-reaktiviert-ein-aus-der-antike-stammendes-aquaedukt/">Athen reaktiviert ein aus der Antike stammendes Aquädukt</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<title>Olympia 1896: Briefmarke mit dem Panathinaiko-Stadion</title>
		<link>https://hellas.blog/olympia-1896-briefmarke-panathinaiko-stadion/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Aug 2024 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[1896]]></category>
		<category><![CDATA[Akropolis]]></category>
		<category><![CDATA[Athen]]></category>
		<category><![CDATA[Briefmarke]]></category>
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		<category><![CDATA[Olympische Sommerspiele 2024]]></category>
		<category><![CDATA[Olympische Spiele]]></category>
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		<category><![CDATA[Olympischer Zeus]]></category>
		<category><![CDATA[Panathenäische Spiele]]></category>
		<category><![CDATA[Panathinaiko-Stadion]]></category>
		<category><![CDATA[Paris]]></category>
		<category><![CDATA[Tempel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Anlässlich von Olympia 1896 ist eine Briefmarke mit dem Panathinaiko-Stadion erschienen. Sie ist blau, der Nennwert beträgt 1 Drachme. Die Nummer der Marke im Michel-Katalog ist 104. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/olympia-1896-briefmarke-panathinaiko-stadion/">Olympia 1896: Briefmarke mit dem Panathinaiko-Stadion</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit fanden 1896 in <a href="https://hellas.blog/tag/athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Athen</a> statt. Aus diesem Anlass hat die griechische Post eine Briefmarkenserie herausgegeben, aus der ich Euch heute eine Marke vorstellen möchte.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="482" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/02/Briefmarke-Olympische-Sommerspiele-1896-Panathinaiko-Stadion.jpg" alt="Briefmarke 1896 zu 1 Drachme: Panathinaiko-Stadion und Akropolis" class="wp-image-6649" style="width:400px" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/02/Briefmarke-Olympische-Sommerspiele-1896-Panathinaiko-Stadion.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/02/Briefmarke-Olympische-Sommerspiele-1896-Panathinaiko-Stadion-300x181.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/02/Briefmarke-Olympische-Sommerspiele-1896-Panathinaiko-Stadion-768x463.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Briefmarke 1896 zu 1 Drachme:<br>Panathinaiko-Stadion und Akropolis</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der Marke sehen wir im Vordergrund das <a href="https://maps.app.goo.gl/KQY15j7GsDiVE3gt7" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Panathinaiko-Stadion</a> (Παναθηναϊκό Στάδιο). Dahinter thront auf dem Burgberg Athens die <a href="https://hellas.blog/akropolis/">Akropolis</a>. Dazwischen sehen wir den <a href="https://hellas.blog/olympieion/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tempel des Olympischen Zeus</a> und rechts daneben das <a href="https://hellas.blog/hadrianstor/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hadrianstor</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Panathinaiko-Stadion ist auf der Marke sehr schön in die Reihe der bedeutendsten Bauwerke Athens eingereiht, die aus der Antike noch vorhanden sind. Und das nicht zu Unrecht. Denn man hat es auf den Fundamenten des antiken Stadions der Stadt gebaut. Das ist ganz bewusst so entschieden worden, man wollte die historische Kontinuität der Sportwettkämpfe auf diese Weise dokumentieren. Hier fanden in der Antike die Panathenäischen Spiele (Παναθήναια) statt, daher rührt auch der heutige Name des Stadions. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem das antike Stadion ausgegraben wurde, fanden hier die &#8222;Olympien&#8220; statt. Diese Sportveranstaltungen wurden 1859, 1870, 1875 und 1889 ausgetragen und waren den Olympischen Spielen der Antike nachempfunden. Diese Veranstaltungen waren Vorläufer der Olympischen Spiele der Neuzeit, die bekanntlich 1896 zum ersten mal stattfanden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Über die blaue Marke mit dem Nennwert 1 Drachme</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit sind zwischen dem 6. April und dem 15. April 1896 ausgetragen worden. Der 6. April ist auch das Datum, an dem die Briefmarken erschienen sind. Die Besucher aus allen Welt sollten mit diesen Marken ihre Briefe und Postkarte in die jeweilige Heimat schicken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Michel-Katalog führt diesen Markensatz unter den Nummern 96 bis 107. Die blaue Marke hat einen Nennwert von 1 Drachme, im Michel-Katalog hat sie die Nummer 104. Sie ist in einer Auflage von 120.550 Exemplaren erschienen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bleibt die Frage, was diese Marke wert ist. Der Michel 2017/2018 nennt für die ungestempelte Marke einen Wert von 80 Euro und für ein gestempeltes Exemplar einen Wert von 17 Euro. Ich denke, dass das heute ein wenig hoch gegriffen ist. Beim Kauf von Privat solltest Du zu einem deutlich niedrigeren Preis an diese Marke kommen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Ende der kleinen Serie mit Briefmarken zu olympischen Themen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Heute enden die Olympischen Sommerspiele 2024, die in Paris ausgetragen wurden. Während der Sommerolympiade habe ich einige griechische Briefmarken vorgestellt, die einen Bezug zu Olympia haben. Diese kleine Serie endet heute. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Meine Quellen zu diesem Beitrag</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Externe Internetseiten habe ich verlinkt. Zusätzlich habe ich verwendet:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Michel Katalog Südosteuropa 2017/2018 (102. Auflage), Seite 342</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Für weitere Hinweise zu dieser Marke bin ich immer dankbar. Meine Kontaktdaten stehen im <a href="https://hellas.blog/impressum-des-hellas-blog/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Impressum</a>.</p>
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		<title>Olympieion</title>
		<link>https://hellas.blog/olympieion/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Feb 2024 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Reisetipps und Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Antiochos IV]]></category>
		<category><![CDATA[Archäologische Stätten]]></category>
		<category><![CDATA[Athen]]></category>
		<category><![CDATA[Jessye Norman]]></category>
		<category><![CDATA[Kathleen Battle]]></category>
		<category><![CDATA[Olympieion]]></category>
		<category><![CDATA[Olympischer Zeus]]></category>
		<category><![CDATA[Sehenswürdigkeiten in Athen]]></category>
		<category><![CDATA[Tempel]]></category>
		<category><![CDATA[Tempel des Olympischen Zeus]]></category>
		<category><![CDATA[Vangelis]]></category>
		<category><![CDATA[Zeus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unterhalb der Akropolis steht in Athen das Olympieion. Auch wenn heute nur noch wenige Säulen zu sehen sind, beeindrucken die Ruinen sehr. Der Tempel des Olympischen Zeus gehört zu den antiken Highlights von Athen. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/olympieion/">Olympieion</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Glaubst Du, mit der <a href="https://hellas.blog/akropolis/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Akropolis</a> hast Du schon alle wichtigen <a href="https://hellas.blog/tag/sehenswuerdigkeiten-athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">antiken Sehenswürdigkeiten Athens</a> gesehen? Da liegst du falsch. Das Olympieion (Ολυμπιείο) ist ein Muss! Man nennt es auch den Tempel des Olympischen Zeus.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="445" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/10/Olympieion_01.jpg" alt="Das Olympieion in Athen" class="wp-image-284" style="width:400px;height:auto" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/10/Olympieion_01.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/10/Olympieion_01-300x167.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/10/Olympieion_01-768x427.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Olympieion in Athen</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Einst zählte dieser Tempel zu den größten in ganz Griechenland. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Er war DER Zeus-Tempel in der Welt der antiken Griechen. Beim Anblick seiner Überreste wird Dir schnell klar sein wieso.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch wenn der Tempel aktuell (Ende 2022/Anfang 2023) mit Baugerüsten versehen ist, lohnt es sich vorbei zu schauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Olympieion gehört definitiv zu den Top 10 Sehenswürdigkeiten in Athen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie komme ich zum Olympieion?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Olympieion steht unterhalb der Akropolis in Athen. Es ist etwa 500 m Luftlinie vom Burgberg der Stadt entfernt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fahre mit der Metro zur Station Akropolis. Dann läufst Du durch das <a href="https://hellas.blog/hadrianstor/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hadrianstor</a> am Gelände des Tempels vorbei. Etwas weiter hinten, an der Kopfseite des Geländes, ist der Eingangsbereich. Der Fußweg dauert etwa 10 Minuten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du kommst hier auch gut mit dem hop on and hop off Bus her.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie kommen Kreuzfahrt-Touristen zum Olympieion?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kreuzfahrtschiffe aus aller Welt legen in Piräus an. Es ist sehr einfach, von dort zum Olympieion zu kommen. Dort nimmst Du die Linie M1 und fährst bis zum Omonia-Platz. Die Fahrt dauert etwa 18 Minuten. Dann steigst Du um in die Metro-Linie M2. Bis zur Station Akropoli dauert die Fahrt etwa 4 Minuten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was kostet der Eintritt?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für Kinder unter 5 Jahren, EU-Bürger unter 25 Jahren sowie Besucher mit einer Behinderung ist der Eintritt ins das Olymieion frei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Eintritt kostet momentan 20 Euro, ermäßigt 10 Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich empfinde den Eintritt als sehr hoch für das, was es auf dieser archäologischen Stätte zu sehen gibt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es verschiedene City-Pässe, die u.a. den Eintritt in das Olympieion beinhalten. Die werden in der Regel über Anbieter im Internet vertrieben. Eine Empfehlung dazu kann ich Dir nicht geben, da ich diese City-Pässe bislang noch nicht ausprobiert habe.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zu welchen Zeiten kann ich das Olympieion besuchen?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Öffnungszeiten sind von 8 bis 17 Uhr. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Tempelgelände ist an diesen Tagen geschlossen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>1. Januar</li>



<li>25. März</li>



<li>1. Mai</li>



<li>25. und 26. Dezember</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Ansonsten ist es an jedem Tag geöffnet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was muss ich über das Olympieion wissen?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Man nennt das Olympieion auch den Tempel des Olympischen Zeus (Ναός του Ολυμπίου Διός). Er war einer der größten Tempel im antiken Griechenland.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was steht noch vom Tempel des Olympischen Zeus?</h3>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/10/Olympieion_02.jpg" alt="Säulen des Olympieion" class="wp-image-285" style="width:400px;height:auto" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/10/Olympieion_02.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/10/Olympieion_02-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/10/Olympieion_02-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Säulen des Olympieion</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Heute sieht man nur noch einige Säulen. Um nachvollziehen zu können, worum es geht, gehen wir weit zurück in die Geschichte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Tempel des olympischen Zeus geht auf das 6. Jahrhundert v. Chr. zurück, wurde aber erst unter dem römischen Kaiser Hadrian im 2. Jahrhundert nach Christus vollendet. Das Olympieion befindet sich rund 500 m östlich der Akropolis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ältesten ausgegrabenen Baureste an dieser Stelle stammen vermutlich von einem Tempel aus der ersten Hälfte des 6. Jahrhunderts v. Chr., der wahrscheinlich unter der Tyrannis des Peisistratos erbaut wurde.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Baugeschichte des Olympieion</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Seine Söhne Hippias und Hipparchos ließen an dessen Stelle in Athen einen riesenhaften Tempel errichten. Als Vorbild diente vermutlich der kurz vorher begonnene Dipteroi in Ionien. Unterhalb der Akropolis wollten sie den Bürgern von Athen zeigen, wer sie waren. Das ging am besten durch einen gigantischen Tempel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Sturz der Tyrannis blieb der Bau unfertig. Die vorbereiteten Säulentrommeln wurden größtenteils für den Bau der Mauer des Themistokles verwendet. Weiteres Baumaterial wurde wahrscheinlich zum Bau des Vorgängerbaus des Parthenon auf der Akropolis herangezogen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass man Material aus einem Heiligtum entfernte, ist ungewöhnlich und legt nahe, dass der noch ungeweihte Bau eher als Denkmal der Tyrannenherrschaft aufgefasst wurde und nicht als Eigentum des Gottes Zeus. Ein Versuch in spätklassischer Zeit, zumindest den Naxos (den eigentlichen Tempel) zu vollenden, blieb ebenfalls in den ersten Anfängen stecken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erst im Hellenismus beauftragte 174 v. Chr. der mächtige und äußerst ambitionierte Seleukidenkönig Antiochos IV den römischen Architekten Decimus Cossutius damit, einen Tempel auf dem alten Fundament zu errichten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Tod des Königs 164 v. Chr. blieb der bereits weit gediehene Bau abermals unvollendet liegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem Sulla 86 v. Chr. Athen erobert hatte, ließ er zwei Säulen des Olympieions nach Rom bringen und im Tempel des Jupiter Capitolinus verbauen. Während der Regierungszeit des Augustus wurde ein Versuch unternommen, den Tempel fertigzustellen und dem Genius Augusti zu weihen (Sueton, Augustus 60).</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vollendung des Tempels unter Kaiser Hadrian</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Doch erst unter Kaiser Hadrian, einem Bewunderer der griechischen Kultur, wurde das Olympieion um 131/132 nach Christus nach dem unveränderten Plan des Cossutius endgültig vollendet und geweiht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Eingangsbereich des Tempels waren vier Statuen des Kaisers Hadrian aufgestellt, dem seine Vollendung letzten Endes zu verdanken war. Und im Inneren des Olympieion befand sich eine große Zeus-Statue. Der antike Reisende Pausanias besuchte das Olympieion kurz nach seiner Fertigstellung und berichtete: Hadrian, Kaiser der Römer, weihte den Tempel und die Statue, die sehenswert ist und größer ist als alle anderen, mit Ausnahme des Kolosses der Rhodier und Römer. Es ist aus Elfenbein und Gold gefertigt und für seine Größe mit großer Kunst gearbeitet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zerstörung und Ausgrabung des Olympieion</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wann und wie genau das Olympieion zerstört wurde, ist unbekannt, wahrscheinlich jedoch durch ein Erdbeben im Mittelalter. Danach wurden die Ruinen als Steinbruch benutzt. Das Material ist zu Kalk gebrannt worden und deshalb leider verloren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit archäologischen Ausgrabungen wurde 1889 begonnen. Ob sie wirklich abgeschlossen sind, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Im Randbereich des Tempelgeländes gibt es noch andere kleine Gebäude aus der Antike.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie wird das Tempelgelände heute genutzt?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Tempelgelände ist heute ein archäologischer Freiluftpark. Vereinzelt finden noch Ausgrabungen statt. Aber im wesentlichen sind Touristen und Parkwächter hier unter sich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu Beginn der 2000er Jahre gab es zwei Ausnahmen, von denen ich Euch berichten möchte. Am 28. Juni 2001 organisierte der weltberühmte griechische Musiker und Komponist <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Vangelis" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vangelis</a> eine Musikaufführung auf dem Tempelgelände. Sie war Teil einer NASA-Mission zum Mars, aufgeführt wurde die Chorsymphonie Mythodia. Aufgetreten sind mit <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Jessye_Norman" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jessye Norman</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kathleen_Battle" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kathleen Battle</a> zwei echte Weltstars. Von dem Konzert gibt es einen Mitschnitt auf YouTube. Die Aufführung ist sehr beeindruckend und macht deutlich, wie viel Potential das Tempelgelände auch für unsere heutige Kultur hat.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://youtu.be/1Jsxvro74o0" title="Vangelis - Mythodea - Athens, Greece June 28, 2001- movement IX and X" width="800" height="450" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/1Jsxvro74o0?feature=oembed" consent-required="4837" consent-by="services" consent-id="4838" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/1Jsxvro74o0?feature=oembed&amp;autoplay=1"></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Erwähnen möchte ich noch, dass am 21. Januar 2007 im Tempel eine Zeremonie zu Ehren von Zeus abgehalten wurde. Organisiert wurde diese Zeremonie von griechischen Polytheisten. Die Anhänger der alten Götter wollten ihren Glauben an mehreren antiken Stätten praktizieren. Darüber berichtete die Zeitung Ekathimerini im April 2006. Schließlich hat man dieser Gruppe die Durchführung einer Zeremonie auf dem Gelände des Zeus-Tempels erlaubt. Ich vermute, dass man ihnen das aus Gründen der Religionsfreiheit nicht grundsätzlich verwehren wollte. Und auf diesem Tempelgelände konnte am wenigsten Schaden angerichtet werden. Soweit ich weiß, ist die religiöse Zeremonie im Januar 2007 ganz komplikationslos verlaufen. Danach fand so etwas aber nicht mehr auf dem Tempelgelände des Olympischen Zeus statt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie spricht man das Wort „Olympieion“ aus?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zur „richtigen“ Aussprache des Tempelnamens habe ich schon viele Meinungen gehört. Im Deutschen nennen wir den Tempel Olympieion, im Griechischen Ολυμπιείο.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Direkten Umschrift und tatsächliche Aussprache der griechischen Worte</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du Ολυμπιείο wörtlich transkribierst, dann kommt Olympieio dabei heraus. Wenn Du dieses Wort in deutscher Aussprache benutzt, während Du in Athen einen Griechen nach dem Weg fragst, wird der Dich nicht verstehen. Denn die Buchstaben im Neugriechischen spricht man zum Teil anders aus als im Altgriechischen, in dem der Name des Tempels entstanden ist. Und wir Deutschen haben griechische Namen und Bezeichnungen zu einem guten Teil aus dem Altgriechischen übernommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Buchstaben υ (y) spricht man als i aus. Und μπ (mp) spricht man im heutigen Griechisch als b aus. Weiter ist ιεί (iei) ist ein langer I-Laut. Denn sowohl das ι (i) als auch das εί (ei) spricht man im Neugriechischen jeweils als i aus. Zwei I-Laute hintereinander geben ein langgezogenes I.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Möchtest Du von dem Tempel so sprechen, dass Dich ein Grieche auch versteht, dann solltest Du das Wort in etwa wie Olimbiio klingen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist aus diesem Grund im Deutschen gut vertretbar, den Namen des Tempels als Olimbiio auszusprechen. Nur läufst Du dann Gefahr, dass viele Deutsche nicht wissen, was gemeint ist. Denn bei uns klingt das Wort doch anders.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der deutschen Schreibweise ist das griechische Ολυμπιείο wörtlich übertragen, nur dass wir noch ein n ans Wortende hängen. Das ist dem Umstand geschuldet, dass das Wort der altgriechischen O-Deklination im Neutrum zuzuordnen ist, in der das Wortende im Nominativ Singular ein -ν (n) hat. Und weil wir gerne an der wörtlichen Schreibweise kleben, sprechen wir den Namen eben Olymp-i-ei-on aus. Ich kenne aber auch Leute, denen das ei am Ende zu umständlich ist, und die sich an der Neugriechischen Aussprache orientieren. Also Olympion. Ich denke, dass beides vertretbar ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Video zum Olympieion im Kanal des Hellas Blog</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe im YouTube Kanal des Hellas Blog ein kleines <a href="https://www.youtube.com/watch?v=mLPBwNgokeE" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Video über das Olympieion</a> hochgeladen. Mit diesem weise ich auf diesen Beitrag hin. Im Video habe ich mich für die Aussprache Olymp-i-ei-on entschieden. Das liegt daran, dass ich am Ende die Domain vorlese, mit der dieser Beitrag aufgerufen wird. Damit auch Leute, die nicht sehen können, den Link dann korrekt in den Browser eingeben, habe ich mich für die Aussprache aller Buchstaben im Wort Olympieion entschieden. Im normalen Sprachgebrauch sage ich auch Olympion. Ich denke, dass beides vertretbar ist.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=mLPBwNgokeE" title="Olympieion: Der Tempel des Olympischen Zeus in Athen" width="800" height="450" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/mLPBwNgokeE?feature=oembed" consent-required="4837" consent-by="services" consent-id="4838" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/mLPBwNgokeE?feature=oembed&amp;autoplay=1"></iframe>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Video über das Olympieion auf dem YouTube Kanal des Hellas Blog ()2023)</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Rolands Meinung zum Olympieion</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin vom Tempel des Olympischen Zeus wirklich sehr begeistert. Wenn Du in Athen bist, dann musst Du da unbedingt hin. Im Grunde genommen ist es ein großes Feld, auf dem einige Säulen stehen. Nur eine Ecke der äußeren Tempelsäulen ist noch erhalten. Das reicht aber, um beeindruckt zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute strömen Menschen aus aller Welt nach Athen. Sie schauen sich die Sehenswürdigkeiten der Stadt an. Die Säulen des Olympieion gehören zu den markantesten Überbleibseln aus der Antike in Athen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/olympieion/">Olympieion</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<title>Ein Tag in Athen:  Was kannst Du unternehmen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Jan 2024 23:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Du bist zum ersten Mal in der griechischen Hauptstadt und hast nur einen Tag in Athen? Danach geht es für Dich weiter? Der Hellas Blog hat eine "Tour durch Athen für Anfänger" zusammengestellt. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/ein-tag-in-athen/">Ein Tag in Athen:  Was kannst Du unternehmen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein Tag in <a href="https://hellas.blog/athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Athen</a> und und Du bist zum ersten mal in der griechischen Hauptstadt? Ich habe einen Tipp für Dich, was Du an einem Tag in Athen machen kannst.</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="445" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/02/Metrostation-Monastiraki.jpg" alt="Monastiraki in Athen: Die Tsisdarakis-Moschee (rechts) und die Metro-Station (links). Im Hintergrund die Akropolis." class="wp-image-2303" style="width:400px" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/02/Metrostation-Monastiraki.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/02/Metrostation-Monastiraki-300x167.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/02/Metrostation-Monastiraki-768x427.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Monastiraki in Athen: Die Tsisdarakis-Moschee (rechts) und die Metro-Station (links). Im Hintergrund die Akropolis.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die griechische Hauptstadt&nbsp;<a href="https://hellas.blog/athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Athen</a>&nbsp;bietet wirklich sehr viele Sehenswürdigkeiten. Ist man nur kurz hier, muss man die Aktivitäten notgedrungen auf wenige Punkte reduzieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Akropolis:</strong> Das Gelände des <a href="https://hellas.blog/akropolis/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Burgbergs von Athen</a> öffnet im Winter um 9 Uhr, im Sommer schon um 8 Uhr. Ich empfehle Dir, dass Du zur Eröffnung kommst. Dann ist die „Masse“ an Touristen noch nicht da und Du kannst entspannt durch die Ruinen bummeln. Das Ticket kaufst Du online. Dabei musst Du zugleich auch den Zeitslot buchen, sonst kommst Du nicht in das Gelände. Rechne mit etwa 1 ½ Stunden, die Du für einen gründlichen Besuch brauchst.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Areopag:</strong> Wenn Du das Gelände der Akropolis verlässt, gehst Du als nächstes auf den <a href="https://hellas.blog/areopag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Areopag</a>. Der Fels neben der Akropolis ist frei zugänglich und historisch sehr bedeutsam. Zudem hat man von hier aus eine tolle Aussicht auf die <a href="https://hellas.blog/propylaeen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Propyläen der Akropolis</a> und die griechische Agora. Länger als 30 Minuten wirst Du für diese Aktivität nicht brauchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Akropolis-Museum:</strong> Anschließend gehst Du zum neuen <a href="https://hellas.blog/akropolismuseum/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Akropolis-Museum</a>. Der Weg dorthin dauert etwa 15 Minuten, wenn Du gemütlich gehst. Nimm Dir die Zeit, um gemütlich durch das Museum zu gehen. Es zeigt Funde, die auf und an der Akropolis gemacht wurden. Die Nachbildung des Parthenon-Frieses ist toll, und du siehst (bis auf eine Figur, die in London ist) auch die Original-Statuen der Koren vom Erechtheion.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im obersten Geschoss gibt es ein Café, in dem Du auch etwas essen kannst. Es ist jetzt Zeit für eine kleine Mittagspause. Setzt Dich auf die Terrasse, genieße den Blick auf die Akropolis und das, was Du Dir an der Theke ausgesucht hast.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Deiner Pause geht es weiter. Unterhalb des Museums gibt es Ausgrabungen, die besucht werden können. Dein Ticket für das Akropolis-Museum gilt auch dafür. Schau Dir an, was die Archäologen aus dem antiken Athen freigelegt haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tipp: Die Toiletten im Museum sind modern und sehr sauber. Nutze sie, wenn Bedarf besteht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für das Akropolis-Museum mitsamt der Mittagspause rechne ich mit zwei Stunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hadrianstor und Olympieion:</strong> Jetzt geht es zu Fuß weiter in Richtung des Tempels des Olympischen Zeus. Dabei kommst Du zunächst durch das <a href="https://hellas.blog/hadrianstor/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hadrianstor</a>, das frei zugänglich ist. Es lohnt sich, hier eine kurze Pause zu machen. Dieses Tor markierte in der Antike den Übergang vom „alten“ griechischen in den „neuen“ römischen Teil der Stadt. Dann geht es weiter zum <a href="https://hellas.blog/olympieion/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Olympieion</a>. Das Tempel-Gelände ist wirklich spektakulär. Leider steht der Tempel größtenteils nicht mehr. Für diese Aktivität solltest Du inkl. der Wege zu Fuß mit einer Stunde und 15 Minuten rechnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nationalgarten:</strong> Auf griechisch heißt er Ethnikós Kípos (Εθνικός Κήπος), was sich besser mit „Volksgarten“ übersetzen lässt. In deutschen Reiseführern lese ich aber oft „Nationalgarten“. Du kannst den Park gegenüber vom Ein- und Ausgang aus dem Tempelgelände betreten. Vorbei am <a href="https://maps.app.goo.gl/mXGF9QQnwaL5W6R27" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zappeion</a> und <a href="https://maps.app.goo.gl/WVzsT7UY5epfbZE66" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Resten der römischen Epoche Athens</a> hältst Du Dich leicht links und gehst in Richtung des Parlamentsgebäudes.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/08/Syntagma-Platz-mit-dem-Parlementsgebaeude-im-Hintergrund.jpg" alt="Der Syntagma Platz, im Hintergrund das Parlamentsgebäude" class="wp-image-4374" style="width:400px" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/08/Syntagma-Platz-mit-dem-Parlementsgebaeude-im-Hintergrund.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/08/Syntagma-Platz-mit-dem-Parlementsgebaeude-im-Hintergrund-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/08/Syntagma-Platz-mit-dem-Parlementsgebaeude-im-Hintergrund-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Syntagma Platz, im Hintergrund das Parlamentsgebäude</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Syntagma-Platz:</strong> Am Syntagma vor dem Parlamentsgebäude ist das <a href="https://hellas.blog/athen-grab-des-unbekannten-soldaten-am-syntagma-platz/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Grab des unbekannten Soldaten</a>. Die Wachsoldaten – man nennt diese Einheit die Evzonen – sind eine Besonderheit und ein beliebtes Fotomotiv. Anschließend gehst Du runter in die Metro-Station am Syntagma. Dort ist ein – frei zugängliches – <a href="https://hellas.blog/antike-artefakte-metro-syntagma/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">kleines Museum</a>. In diesem sind Artefakte ausgestellt, die man bei den Bauarbeiten zur Metro gefunden hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend gehst Du raus aus der Metro-Station und läufst über den Syntagma-Platz. Für all diese Aktivitäten (Gang durch den Nationalgarten und Stationen am Syntagma) kannst Du mit etwa 1 ½ Stunden rechnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Straße der Philhellenen:</strong> Am der Parlament gegenüberliegende Seite des Syntagma-Platzes gehst Du nach links in die Straße <a href="https://maps.app.goo.gl/JcRDTXSnXvUBAwVw9" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Filellinon</a>. Dieses Wort bedeutet Philhellenen. Diese Straße wurde so genannt, um an die vielen Freiwilligen aus Europa und Nordamerika zu erinnern, die im Bataillon der Philhellenen am <a href="https://hellas.blog/griechischer-freiheitskampf/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">griechischen Unabhängigkeitskampf</a> teilgenommen haben. Die Straße ist nicht besonders schön. Wenn man weiß, dass ungefähr 1/3 dieser Männer aus dem deutschsprachigen Raum kamen und die meisten von ihnen gefallen sind, dann bekommt diese Straße aber schon eine besondere Bedeutung. Und vor allem führt sie uns zum nächsten Ziel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Viertel der <strong>Plaka</strong>: Die <a href="https://maps.app.goo.gl/Xcj51CNAYYoa7PEi6" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Plaka</a> (Πλάκα) ist nicht nur eines der ältesten Viertel von Athen, es ist auch eines der schönsten. Hier lohnt es sich zu bummeln und zu entdecken, was es alles zu sehen gibt. Die Häuser, die man sieht, sind oft ein- oder zweihundert Jahre alt, nicht mehr. Viele wissen aber nicht, dass die Gebäude auf Fundamenten stehen, die oft noch aus der Antike stammen. Wer durch die Plaka geht, geht durch die lebendige Geschichte von Athen. Hier gibt es viele Geschäfte und Cafés, die zum Bummeln und zur Einkehr einladen. Mein Tipp ist, dass Du zum <a href="https://maps.app.goo.gl/noimaAiURh2GqtXf8" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lysikratesmonument</a> gehst und es Dir ansiehst. Daran schließt sich eine Straße namens <a href="https://maps.app.goo.gl/AhwE1KnMUmfVzjLp9" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tripodon</a> (Τριπόδων) an. Sie verläuft dort, wo sie sich bereits in der Antike befand. Sie ist vermutlich eine der ältesten durchgehend genutzten Straßen in einer Stadt auf der ganzen Welt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Geschafft: Ein Tag in Athen und Du hast viel gesehen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wie viel Zeit Du in der Plaka verbringst, bleibt Dir überlassen. Danach hast Du eine Pause verdient. Von dieser doch recht langen Tour durch Athen solltest Du Dich in Deiner Unterkunft ausruhen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Abend empfehle ich Dir, dass Du in ein nettes Restaurant gehst und dort einen gemütlichen Abend hast. In der Plaka, an der griechischen Agora (mit Blick auf Akropolis und die Agora), im Stadtviertel Psirri und rund um den Monastiraki Platz gibt es viel Auswahl. Hier sollte für jeden Geschmack etwas zu finden sein. Wenn das Wetter warm und angenehm ist, könntest Du zum Beispiel in einem der vielen&nbsp;<a href="https://hellas.blog/rooftop-in-athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rooftop-Restaurants</a>&nbsp;einkehren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hast Du etwas mehr Zeit, gibt es&nbsp;<a href="https://hellas.blog/9-highlights-in-athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">9 Highlights in Athen</a>, die ich Dir empfehlen möchte. Lies einfach diesen Beitrag im Hellas Blog.</p>
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		<title>Hadrianstor</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jan 2024 23:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Hadrianstor in Athen steht zwischen der Akropolis und dem Tempel des Olympischen Zeus. Im Hellas Blog erfährst Du alles darüber.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Zwischen <a href="https://hellas.blog/akropolis/">Akropolis</a> und <a href="https://hellas.blog/olympieion/">Olympieion</a> steht das Hadrianstor (Πύλη του Αδριανού). Man nennt es auch den Bogen des Hadrian. Machst Du Urlaub in Athen? Dann geh mal vorbei und schau es Dir an. Das Tor hat eine tolle Geschichte. Es steht mitten in der heutigen City. Es ist frei zugänglich, also eine für jedermann kostenlose Sehenswürdigkeit.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="659" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/01/Hadrianstor-Athen.jpg" alt="Hadrianstor in Athen" class="wp-image-6128" style="width:400px" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/01/Hadrianstor-Athen.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/01/Hadrianstor-Athen-300x247.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/01/Hadrianstor-Athen-768x633.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Hadrianstor in Athen</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Benannt ist es nach Kaiser Hadrian, der in <a href="https://hellas.blog/athen/">Athen</a> ein umfangreiches Bauprogramm durchgeführt und so die Stadt sehr aufgewertet hatte. Das Hadrianstor markiert den antiken Eingang zum Olympieion. Es wurde im Jahr 132 anlässlich des Besuchs des römischen Kaisers in Athen eingeweiht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer genau den Bau in Auftrag gegeben hat, ist nicht überliefert. Wahrscheinlich waren es die Bürger von Athen. Es können aber auch andere Griechen den Auftrag gegeben haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Hadrianstor steht sehr zentral im Zentrum von Athen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In gewissem Sinne steht es zwischen Akropolis und dem Olympieion. Beides sind die Top-Sehenswürdigkeiten der Stadt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Tor verbindet diese beiden herausragenden klassischen Stätten des antiken Athen miteinander.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie komme ich zum Hadrianstor?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Machst Du Urlaub in der Stadt, bist Du am besten zu Fuß und mit der Metro unterwegs. <a rel="noreferrer noopener" href="https://hellas.blog/offentliche-verkehrsmittel-in-athen-sind-sehr-guenstig/" target="_blank">Öffentliche Verkehrsmittel in Athen</a> sind günstig. Im Urlaub solltest Du ein Ticket für mehrere Tage lösen. Wo im Bereich der inneren Stadt Dein Hotel steht, ist relativ egal. Die nächste Metro-Station sollte nicht weit davon entfernt sein. Und dann bist Du sehr schnell in der Innenstadt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor dem Tor verläuft eine Straße, die heute <a href="https://goo.gl/maps/G1VqpLxztXmP95kh7" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vasilissis Amalias</a> (Βασιλίσσης Αμαλίας) heißt, zu Deutsch: Allee der <a href="https://hellas.blog/tag/amalia/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Königin Amalia</a>. Von der Akropolis aus ist es nicht weit entfernt, Luftlinie sind es 350 m. Auch von der Metrostation Akropoli aus bist Du schnell zu Fuß dort. Das Hadrianstor ist nicht zu übersehen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Architektur, Gestaltung und Material des Hadrianstors</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bogen des Hadrian besteht aus pentelischem Marmor. Wir kennen dieses Material vom Parthenon und anderen wichtigen Gebäuden Athens. Die Qualität dieses Baumaterials kann erheblich variieren. Der Marmor, der am Tor verwendet wird, ist von geringerer Qualität. Er hat mehr Einschlüsse als der, der in anderen athenischen Gebäuden verwendet wurde.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img decoding="async" width="458" height="326" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/02/Das-obere-Stockwerk-des-Hadrianstors.jpg" alt="Das obere Stockwerk des Hadrianstors" class="wp-image-2134" style="width:344px;height:245px" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/02/Das-obere-Stockwerk-des-Hadrianstors.jpg 458w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/02/Das-obere-Stockwerk-des-Hadrianstors-300x214.jpg 300w" sizes="(max-width: 458px) 100vw, 458px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das obere Stockwerk des Hadrianstors</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Tor ist ohne die Verwendung von Zement oder Marmormörtel gebaut worden. Die Steine sind mit Klemmen aus Metall verbunden worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Hadriansbogen hat eine Höhe von 18 Metern, ist 13,5 m lang und 2,3 m breit. Er ist ist auf beiden Seiten vollständig symmetrisch gestaltet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der einbogige Durchgang auf der unteren Ebene ist 6,5 m breit. Er wird von viereckigen Säulen mit korinthischen Kapitellen getragen. Ähnliche, aber höhere Säulen befinden sich in den äußeren Ecken der unteren Ebene. Der Raum zwischen dem Bogen und den äußeren Säulen ist mit Steinen gefüllt. Das betont noch einmal die gesamte Gestaltung. Auf jeder Seite befand sich eine Säule im korinthischen Stil auf einem erhöhten Sockel, der aus der Mitte der Mauer herausragte. Diese Säulen sind heute nicht mehr vorhanden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das obere Stockwerk des Bogens bestand aus einer Reihe korinthischer Säulen. Sie unterteilen das Stockwerk in drei rechteckige Öffnungen. Die zentrale Öffnung der oberen Ebene war in der Antike mit einer dünnen Marmorschicht von etwa 7 Zentimetern Dicke verschlossen. Heute sind die Stecklöcher für ihre Halterin noch zu sehen. Gewissermaßen spiegelte das obere Stockwerk das untere, in dem die Mitte offen war und die beiden Seiten vermauert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Inschriften über dem Bogen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf jeder Seite des Bogens war früher eine Inschrift. Man kann sie heute noch lesen, auch wenn die Buchstaben sehr verwittert sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der einen Seite lautete sie</p>



<p class="wp-block-paragraph">ΑΙΔ&#8216; ΕIΣΙΝ ΑΘΗΝΑΙ ΘΗΣΕΩΣ Η ΠΡΙΝ ΠΟΛΙΣ<br>(Dies ist Athen, die Stadt des Theseus)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das spielt auf das alte Athen der Griechen an. Sie glaubten, dass Theseus im <a href="https://hellas.blog/thesion-tempel-hephaistos/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tempel des Hephaistos</a> begraben sei.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="186" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/02/Widmungsinschrift-mit-Blick-in-Richtung-Akropolis-1024x186.jpg" alt="Widmungsinschrift mit Blick in Richtung Akropolis" class="wp-image-2118" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/02/Widmungsinschrift-mit-Blick-in-Richtung-Akropolis-1024x186.jpg 1024w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/02/Widmungsinschrift-mit-Blick-in-Richtung-Akropolis-300x55.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/02/Widmungsinschrift-mit-Blick-in-Richtung-Akropolis-768x140.jpg 768w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/02/Widmungsinschrift-mit-Blick-in-Richtung-Akropolis-1536x279.jpg 1536w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/02/Widmungsinschrift-mit-Blick-in-Richtung-Akropolis-2048x372.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Widmungsinschrift mit Blick in Richtung Akropolis</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der anderen Seite stand die Inschrift:</p>



<p class="wp-block-paragraph">ΑΙΔE ΑΔΡΙΑΝΟΥ ΚΟΥΧI ΘΗΣΕΩΣ ΠΟΛΙΣ<br>(Dies ist die Stadt des Hadrian, nicht des Theseus)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich vermute, dass das Tor in der Antike die Grenze des alten griechischen zum neuen, römischen Teil von Athen markierte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Bedeutung hatte das Hadrianstor?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich kenne verschiedene Meinungen dazu, welche Bedeutung das Hadrianstor gehabt hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein echtes Stadttor war es nicht. Wahrscheinlich stand das Tor immer schon alleine. Belege dafür, dass es Teil einer Stadtmauer war, konnten bei Ausgrabungen nicht gefunden werden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Triumphbogen?</h4>



<p class="wp-block-paragraph">In Griechenland habe ich die Meinung gehört, dass es sich um einen Triumphbogen handeln solle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Meinung bin ich nicht. Einmal passt das Tor von seiner Architektur her nicht zu anderen Triumphbögen. In Thessaloniki kennen wir den <a href="https://hellas.blog/galerius-bogen-thessaloniki/">Galeriusbogen</a>, in Rom sind mehrere Triumphbögen erhalten. Zum anderen fanden echte Triumphzüge nur im Rom statt. Im klassischen Sinne handelt es sich dabei nämlich um den feierlichen Einzug eines siegreichen Feldherren in die Hauptstadt des Imperium Romanum. Dazu, dass Hadrian einen vergleichbaren Triumphzug in Athen erhalten hätte, ist mir auch keine Überlieferung bekannt. Später gab es solche Triumphzüge zwar auch in Konstantinopel. Das war damals immerhin Kaiserstadt und Hauptstadt des östlichen Imperium Romanum. Athen war das nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Vergleich dieses Tores mit einigen der erhaltenen römischen Triumphbögen zeigt die signifikanten gestalterischen Unterschiede zwischen ihnen. Die Anzahl der gewölbten Durchgänge auf der unteren Ebene war bei römischen Triumphbögen variabel. Ich habe in Rom Bögen mit einem (Titusbogen auf dem Forum Romanum) und mit drei (Konstantinsbogen neben dem <a href="https://roland-richter.blogspot.com/2022/08/das-kolosseum-in-rom.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kolosseum</a>) gesehen. Oberhalb des Durchgangs schließen die mit ihrer oberen Ebene aber fest ab. Es gibt kein „zweites Stockwerk“. Das ist beim Hadriansbogen anders. Hier steht auf dem eigentlichen Durchgang ein ganzes zweites Stockwerk. Das führt mich zur eigentliche Bedeutung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der untere Teil des Hadrianstors imitiert vielleicht einen römischen Bogen. Von der Gestaltung her ist der obere Teil aber griechisch. Auf diese Weise verbindet der Hadriansbogen die beiden zum Zeitpunkt seiner Errichtung wichtigen Kulturen, die der Griechen und die der Römer.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Die Botschaft der Architektur des Hadrianstors</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Von dieser gestalterischen Verbindung der beiden Stilelemente geht eine klare Botschaft aus. Nämlich die, dass die Auftraggeber dieses Bogens ihr Athen und das imperiale Rom als eine Einheit betrachteten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In erster Linie ist der Hadriansbogen natürlich ein Ehrenmonument für Kaiser Hadrian. In zweiter Linie ist er aber auch eine politische Botschaft. Das einst auf seine Eigenständigkeit so stolze Athen signalisierte dem Kaiser damit aber zugleich auch, dass es sich als unverbrüchlichen Teil seines Reichs betrachtete.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meine Meinung sehe ich durch die Inschriften auf den beiden Seiten des Bogens bestätigt. So wie eine Münze notwendigerweise eine Vor- und eine Rückseite hat, hat auch ein Tor zwei Seiten. Die Verbindung beider Athen (des alten und des römischen) ist so auf dem Tor dokumentiert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Hadrianstor in alten Fotografien</h2>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="627" height="522" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/07/Hadrianstor-mit-Blick-auf-Olympeion-1861.jpg" alt="Hadrianstor mit Blick auf Olympieion 1861" class="wp-image-3929" style="width:400px" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/07/Hadrianstor-mit-Blick-auf-Olympeion-1861.jpg 627w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/07/Hadrianstor-mit-Blick-auf-Olympeion-1861-300x250.jpg 300w" sizes="(max-width: 627px) 100vw, 627px" /><figcaption class="wp-element-caption">Hadrianstor mit Blick auf Olympieion 1861</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ich finde es wirklich spannend, wie sich Bauten über die Jahrzehnte und Jahrhunderte verändern können. Das gilt natürlich auch für das Hadrianstor in Athen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben diesen Zeilen seht Ihr ein Foto des Hadrianstors, das im Jahr 1861 entstanden ist. Im Hintergrund ist das <a href="https://hellas.blog/olympieion/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Olympieion</a> zu sehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt zwei Unterschiede zu heute. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Antike war die obere Ebene des Hadrianstors mit einer dünnen Marmorschicht verkleidet. Auf dem Bild von 1861 sehen wir noch etwas, das deren Reste damals wohl noch vorhanden waren. Heute sieht man davon nichts mehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann fällt mir noch die Bepflanzung zwischen dem Hadrianstor und dem Tempel des Olympischen Zeus auf. Die war im Jahr 1861 nicht vorhanden, alles war karg und kahl. Das kann man übrigens auch auf vielen anderen Fotos von Athen aus alten Zeiten sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute ist es nicht mehr möglich, so ohne weiteres einen Blick durch das Tor auf den Tempel des Olympischen Zeus zu werfen. Die Pflanzen stehen im Weg. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Antike Sehenswürdigkeiten in Athen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt nachtürlich viele andere <a href="https://hellas.blog/antike-sehenswuerdigkeiten-in-athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">antike Sehenswürdigkeiten in der City von Athen</a>. Die Akropolis ist nicht zu übersehen, und hinter dem Hadrianstor wartet das Olympieion auf Dich. Aber das ist nicht alles. Klick auf den Link und lies meine Empfehlungen für Fans der griechischen Antike in Athen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/hadrianstor/">Hadrianstor</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<title>Antike Sehenswürdigkeiten in Athen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jan 2024 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Reisetipps und Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Akropoli]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Athen gibt es sehr viele antike Sehenswürdigkeiten. Der Hellas Blog empfiehlt Dir die wichtigsten von ihnen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/antike-sehenswuerdigkeiten-in-athen/">Antike Sehenswürdigkeiten in Athen</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">In <a href="https://hellas.blog/athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Athen</a> gibt es unendlich viele antike Sehenswürdigkeiten. Mit einem <a href="https://hellas.blog/kombi-ticket-antike-sehenswuerdigkeiten-athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kombiticket kannst Du bis Ende März die wichtigsten Highlights aus der Antike</a> besuchen. Einige sind auch in der Stadt frei zugänglich. Leider wird das <a href="https://hellas.blog/erhoehung-eintrittspreise-museen-archaeologische-staetten-griechenland/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kombiticket ab 1. Apri 2024 abgeschafft</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="Akropolis">Akropolis mit Parthenon</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://hellas.blog/akropolis/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Akropolis</a> ist das weltberühmte Wahrzeichen von Athen. Gekrönt vom Parthenon ist sie aus den meisten Vierteln der Stadt zu sehen. Du kannst Athen nicht besuchen, ohne zumindest einen Blick auf die Akropolis geworfen zu haben.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="akropolis-athen"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/10/Akropolis_Erstbeitrag.jpg" alt="Die Akropolis in Athen" class="wp-image-156" style="width:400px;height:225px" title="Akropolis Athen" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/10/Akropolis_Erstbeitrag.jpg 400w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/10/Akropolis_Erstbeitrag-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Akropolis</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">156 Meter über der Stadt thront sie auf dem Burgberg. Ich habe das Gefühl, dass die Akropolis genau weiß, dass sie etwas Besonderes ist. Und das zeigt sie auch gerne. Nicht umsonst ist sie Weltkulturerbe der UNESCO. Und ich glaube, es gibt kein Gebäude in Griechenland, das auf der Welt berühmter wäre als die Akropolis von Athen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized" id="erechtheion-akropolis"><img decoding="async" width="800" height="445" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Erechtheion-1.jpg" alt="Das Erechtheion" class="wp-image-725" style="width:400px;height:223px" title="Erechtheion Akropolis" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Erechtheion-1.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Erechtheion-1-300x167.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Erechtheion-1-768x427.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Erechtheion</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der wohl bekannteste Bau auf der Akropolis ist der Parthenon (παρθενών). Das Wort bedeutet wörtlich übersetzt Jungfrauengemacht. Der Parthenon war in der Antike der Tempel für die Stadtgöttin Pallas Athene. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wenn Du schon einmal hier bist, dann solltest Du sie Dir nicht nur von unten ansehen. Du musst sie besuchen. Die Akropolis ist das ganze Jahr geöffnet. Das Ticket bekommst Du an den Schaltern unten. Ich empfehle Dir, gleich das Kombiticket zu kaufen, das für alle wichtigen archäologischen Stätten gilt. Das spart Dir nicht nur erneutes Anstehen am Ticketschalter. Es ist auch günstiger als der Einzelkauf der Eintrittskarten, selbst wenn Du einige dieser Stätten nicht besuchen solltest.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Definitiv steht die Akropolis auf Platz 1 meiner <a href="https://hellas.blog/9-highlights-in-athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">9 Highlights in Athen</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Bereich unterhalb der Akropolis </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf die Akropolis musst Du zu Fuß hoch. Es gibt auch einen Fahrstuhl, der insbesondere für Menschen mit Behinderungen gedacht ist. Mit dem Kombiticket kannst Du auch die unterhalb der Akropolis liegenden antiken Sehenswürdigkeiten anschauen, zum Beispiel das <a href="https://hellas.blog/dionysostheater-athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dionysos-Theater</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="Olympieion">Das Olympieion</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Den Tempel des Olympischen Zeus nennt man auch das <a href="https://hellas.blog/olympieion/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Olympieion</a>. Von einem der größten Tempel der griechischen Antike steht leider nicht mehr allzu viel. Aber was man sieht, beeindruckt sehr. Definitiv gehört er zu den 9 Highlights in Athen, die Du gesehen haben musst.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="445" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/10/Olympieion_01.jpg" alt="Das Olympieion in Athen" class="wp-image-284" style="width:400px;height:undefinedpx" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/10/Olympieion_01.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/10/Olympieion_01-300x167.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/10/Olympieion_01-768x427.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Olympieion in Athen</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Du kannst das Olympieion nicht übersehen, wenn Du in Athen bist. Von der Akropolis aus ist es nicht zu sehen. Gehst Du am Gelände entlang, siehst Du das Meiste. Ich empfehle Dir, auf jeden Fall auf das Tempelgelände zu gehen. Mit dem Sammelticket für die wichtigsten archäologischen Sehenswürdigkeiten bist Du drin. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Antike war das Olympieion DER Zeus-Tempel schlechthin. Begonnen wurde der Bau bereits im 2. Jahrhundert vor Christus. Vollendet allerdings hat den Bau allerdings erst der römische Kaiser Hadrian, das war um 131/32 nach Christus. Wir sprechen hier also von gut 3 Jahrhunderten, die man für die Vollendung des Tempels benötigt hat. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute steht nur noch eine Ecke des Tempels. Etwas weiter in Richtung der Akropolis stehen noch zwei Säulen, eine weitere Säule ist durch ein Erdbeben umgefallen und blieb an Ort und Stelle liegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum archäologischen Gelände gehören nicht nur die spektakulären Ruinen des Tempels. Vom Eingang des Tempelbereichs aus gesehen rechts liegen die Ruinen anderer Bauten, unter anderem die eines <a href="https://hellas.blog/roemisches-bad-am-olympieion/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">römischen Bades</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Bibliothek des Hadrian </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Kaiser Hadrian hat in Athen eine umfangreiche Bautätigkeit entwickelt, die der Stadt zu vielen repräsentativen Bauten verholfen hat. Eine davon ist eine große Bibliothek. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Gelände der Bibliothek enthält nicht nur deren Überreste. Einmal gibt es die Ruinen einer christlichen Kirche. Und zum anderen kannst Du ein Mini-Museum sehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Römische Agora </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gleich hinter der Bibliothek des Hadrian liegt der in römischer Zeit erbaute Marktplatz der Stadt. Das markanteste antike Bauwerk ist der Turm der Winde. Von anderen Bauwerken sind nur noch die Ruinen zu sehen. Vollständig erhalten ist das Gebäude der <a href="https://hellas.blog/fethije-moschee-athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Fethije-Moschee</a>, das jedoch aus der frühen Neuzeit stammt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="griechische-agora">Die griechische Agora</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der Antike war die Agora (ἀγορά) der zentrale Ort des politischen und gesellschaftlichen Lebens in Athen. Hier kamen die Menschen zusammen, sie trieben Handel, trafen politische Entscheidungen und feierten bedeutsame Feste.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="638" height="359" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/08/Griechische-Agora-von-der-Akropolis-aus-gesehen.jpg" alt="Die Griechische Agora von der Akropolis aus gesehen" class="wp-image-4431" style="width:400px;height:undefinedpx" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/08/Griechische-Agora-von-der-Akropolis-aus-gesehen.jpg 638w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/08/Griechische-Agora-von-der-Akropolis-aus-gesehen-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 638px) 100vw, 638px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Griechische Agora von der Akropolis aus gesehen</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die alte Agora nennen wir heute die <a href="https://hellas.blog/tag/griechische-agora/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">griechische Agora</a>. Sie war bereits mit Leben erfüllt, als Athen noch eine stolze und unabhängige Stadt war. Es gibt in Athen noch einen jüngeren, ähnlichen Ort, der während der Zeit der römischen Herrschaft über die Stadt erbaut wurde. Das ist die römische Agora.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die griechische Agora hat eine weit über Griechenland hinausgehende Bedeutung. Hier entstand das Prinzip der Demokratie, um über das Schicksal der Stadt und vor allem lauter alltägliche Fragen der Politik zu entscheiden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Drei Bauten stehen heute noch mehr oder weniger vollständig. Aus der Antike ist der <a href="https://hellas.blog/thesion-tempel-hephaistos/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tempel des Hephaistos</a> erhalten und aus dem Mittelalter die <a href="https://hellas.blog/apostelkirche-agora-athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Apostelkirche</a>. Die <a href="https://hellas.blog/stoa-attalos/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Stoa des Attalos</a> haben amerikanische Wissenschaftler in den 1950er Jahren wieder aufgebaut, heute enthält sie das <a href="https://hellas.blog/tag/museum-auf-der-griechischen-agora/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Museum der griechischen Agora</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich ist die griechische Agora nach der Akropolis die interessanteste <a href="https://hellas.blog/tag/sehenswuerdigkeiten-athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">antike Sehenswürdigkeit in Athen</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kerameikos</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im <a href="https://maps.app.goo.gl/ARa64xk6HnxSjTLEA" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Stadtviertel Kerameikos</a> wohnten in der Antike die Töpfer. Daher stammt unser Wort Keramik. Aus der Antike erhalten sind der Friedhof sowie die Reste der Stadtmauer und einige Ruinen. Das Gelände des <a href="https://hellas.blog/tag/kerameikos/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kerameikos</a> finde ich sehr entspannend, für mich ist sie die schönste antike Sehenswürdigkeit in Athen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Lykeion des Aristoteles</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Name einer Philosophenschule im antiken Athen war Gymnasium. Eines die drei ältesten Gymnasia ist das 335 v. Chr. am Lykeion gegründete Schule des Aristoteles. Der Name Lykeion bezieht sich auf einen heiligen Hain, der dem <em>Apollon Lykeios</em> geweiht war. Aristoteles gründete seine eigene Schule, die aber zunächst noch keine feste Institution war. Sein Schüler <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theophrastos_von_Eresos" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Theophrastos</a> schuf die Institution,  die noch lange Bestand haben sollte. Die Überreste sind bei Bauarbeiten gefunden und identifiziert worden. Das Lykeion des Aristoteles liegt an der <a href="https://maps.app.goo.gl/ep5bsuYfJroy5uvc8" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rigillis 11</a> in Athen, die nächst gelegene Metro Station ist die am Syntagma Platz.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mehr antike Sehenswürdigkeiten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Grunde genommen gibt es überall in Athen Sehenswürdigkeiten, die aus der Antike stammen. Ich habe einige davon zusammengestellt. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Highlight der Plaka: Das Lysiskrates-Denkmal</h3>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img decoding="async" width="372" height="800" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/08/Lysikratesdenkmal.jpg" alt="Das Lysikratesdenkmal in der Plaka von Athen" class="wp-image-4345" style="width:186px;height:400px" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/08/Lysikratesdenkmal.jpg 372w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/08/Lysikratesdenkmal-140x300.jpg 140w" sizes="(max-width: 372px) 100vw, 372px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Lysikratesdenkmal in der Plaka von Athen</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ein bedeutendes Denkmal in der Plaka ist das Lysikratesdenkmal. Es erinnert nicht an einen militärischen Sieg oder politischen Erfolg über irgendwelche anderen Städte. Lysikrates gelang ein viel bedeutenderer Sieg. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu Ehren des Dionysos fand in der Antike jedes Jahr ein kultureller Wettstreit statt. Diese Ereignisse hießen Dionysien (Διονύσια) und hatten eine hohe religiöse und gesellschaftliche Bedeutung. Die Feierlichkeiten zogen sich über 5 Tage hin, hatten aber auch ein Vorprogramm. Ein Programmpunkt waren verschiedene Aufführungen. Komödien und Tragödien hatten ihren festen Platz. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Lysikrates gewann mit dem Auftritt eines Knabenchors um 335/334 v. Chr. den ersten Preis, einen Dreifuß der vermutlich aus Bronze war. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Damals war es üblich, dass die Sieger in diesem Teil der Stadt für ihre Siegespreise ein Denkmal errichten ließen, in dem der Preis verwahrt wurde. Lysikrates Denkmal hat die Zeiten überdauert und steht heute noch auf einem kleinen Platz in der Plaka.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den findest Du auch sehr leicht. Das griechische Wort für Dreifuß ist Tripod. Die Siegestrophäen sind entlang der <a href="https://goo.gl/maps/pqu4vbPovDbtqu3X6" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tripoden</a> (Τριπόδων) gezeigt worden, die in der Antike eine der prachtvollsten Straßen in Athen gewesen sein soll. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Odos Tripodon gibt es noch heute. Sie ist vermutlich eine der ältesten durchgehend genutzten Straßen in einer Stadt überhaupt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Weitere antike Sehenswürdigkeiten in Athen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt noch eine Reihe weiterer Sehenswürdigkeiten, die Du Dir anschauen kannst ohne dafür Eintritt zahen zu müssen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Musenhügel mit Pnyx und Philopappos-Denkmal</li>



<li><a href="https://hellas.blog/areopag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Areopag</a></li>



<li><a href="https://hellas.blog/hadrianstor/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hadrianstor</a></li>



<li>In der Metro-Station <a href="https://hellas.blog/antike-artefakte-metro-syntagma/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Syntagma gibt es ein kleines Museum mit antiken Fundstücken</a></li>



<li>In der Metro-Station Akropoli sind Nachbildungen des Parthenon-Frieses zu sehen</li>



<li><a href="https://maps.app.goo.gl/jrFfaR93JvSLFgYc8" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Platos Akademie</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Aufzählung der antiken Sehenswürdigkeiten von Athen lässt sich noch fortführen. Letzten Endes liegt es an Dir, dass Du losziehst und das antike Athen erkundest. Viel Spaß dabei! </p>



<p class="wp-block-paragraph">  </p>
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		<title>Olympieion und Hadrianstor 1828</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Oct 2023 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[1828]]></category>
		<category><![CDATA[Athen]]></category>
		<category><![CDATA[Hadrianstor]]></category>
		<category><![CDATA[Olympieion]]></category>
		<category><![CDATA[Olympischer Zeus]]></category>
		<category><![CDATA[Richard Bankes Harraden]]></category>
		<category><![CDATA[Tempel des Olympischen Zeus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>1828 hat der britische Maler Richard Banks Harradan Athen gemalt mit interessanten Details bei Olympieion und Hadrianstor.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Wie haben Olympieion und Hadrianstor in früheren Zeiten auf Menschen gewirkt? Dazu gibt es ein tolles Bild von 1828.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem 1828 entstandenen Ölbild des britischen Malers <a href="https://hellas.blog/tag/richard-bankes-harraden/">Richard Banks Harradan</a>, das einen <a href="https://hellas.blog/richard-bankes-harraden-blick-auf-athen-1828/">Blick auf die Akropolis</a> zeigt, finden sich viele interessante Details des damaligen <a href="https://hellas.blog/athen/">Athen</a>.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/02/Olympieion-und-Hadrianstor-1828.jpg" alt="Olympieion und Hadrianstor 1828" class="wp-image-2228" style="width:400px;height:225px" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/02/Olympieion-und-Hadrianstor-1828.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/02/Olympieion-und-Hadrianstor-1828-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/02/Olympieion-und-Hadrianstor-1828-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Olympieion und Hadrianstor 1828</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Tempel des Olympischen Zeus wird auch das <a href="https://hellas.blog/olympieion/">Olympieion</a> genannt. Begonnen wurde der Bau im 6. Jahrhundert v. Chr., aber erst unter dem römischen Kaiser Hadrian im 2. Jahrhundert nach Christus vollendet. Dieser Tempel war einer der größten und bedeutendsten Tempelbauten im <a href="https://hellas.blog/griechische-antike/">antiken Griechenland</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das <a href="https://hellas.blog/hadrianstor/">Hadrianstor</a> markierte im 2. Jahrhundert n.Chr. die Grenze zwischen dem alten griechischen und dem neuen römischen Teil von Athen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Darstellung des Hadrianstors auf Harradans Ölbild ist nicht ganz akkurat. Er hat es etwas in Richtung des Betrachters gedreht, damit er es von einer breiten Seite aus sieht. Das Olympieion dagegen ist sehr gut zu erkennen. Interessant finde ich die drei Säulen, die links vom noch erhaltenen Tempelbau stehen. Heute stehen davon nur noch zwei. Eine Säule ist durch ein Erdbeben umgekippt. Zudem müsste auf einer der Säulen des Olympieions die Wohnung des Eremiten zu sehen sein, die erst später entfernt wurde. Sie fehlt aber.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich mag diesen Blick in die Vergangenheit. Dieses Bild erlaubt uns Athen so zu sehen, wie der Maler es vor 200 Jahren gesehen hat. Das finde ich faszinierend.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Olympieion und Hadrianstor in der Zeit der osmanischen Herrschaft vor 1828</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vor dem griechischen Unabhängigkeitskampf hatten die Osmanen das Sagen in Athen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Zeit der Fremdherrschaft waren die noch sichtbaren antiken Bauten für die Griechen auch ein Symbol ihrer nationalen Identität. Diese Wirkung darf man nicht unterschätzen. Auch Hadrianstor und der Tempel des Olympischen Zeus waren wichtig. Sie waren gewissermaßen eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Solche Bauten unterstützten die griechische Selbstwahrnehmung in Zeiten fremder Herrschaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das <a href="https://hellas.blog/hadrianstor/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hadrianstor</a> war einst ein Ehrenmonument für den römischen Kaiser Hadrian. In der osmanischen Zeit fungierte es als repräsentatives Stadttor. Für die Griechen dieser Zeit war es ein sichtbares Bindeglied zwischen der antiken Pracht Athens und der Stadt ihrer Zeit. Es machte den Athenern deutlich, dass ihre Geschichte weit über die aktuelle politische Realität hinausreicht. Das selbe lässt sich auch über das <a href="https://hellas.blog/olympieion/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Olympieion</a> – den Tempel des Olympischen Zeus – sagen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Wahrzeichen trugen dazu bei, das kulturelle Erbe Athens zu bewahren. Sie legten und den Samen der nationalen Wiedergeburt. Ich finde, das Richard Banks Harradan diesen Aspekt in seinem Bild gut eingefangen hat.</p>
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