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	<title>Olympischer Zeus Archive - Hellas Blog</title>
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	<title>Olympischer Zeus Archive - Hellas Blog</title>
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		<title>Olympia 1896: Briefmarke mit dem Panathinaiko-Stadion</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Aug 2024 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Anlässlich von Olympia 1896 ist eine Briefmarke mit dem Panathinaiko-Stadion erschienen. Sie ist blau, der Nennwert beträgt 1 Drachme. Die Nummer der Marke im Michel-Katalog ist 104. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/olympia-1896-briefmarke-panathinaiko-stadion/">Olympia 1896: Briefmarke mit dem Panathinaiko-Stadion</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit fanden 1896 in <a href="https://hellas.blog/tag/athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Athen</a> statt. Aus diesem Anlass hat die griechische Post eine Briefmarkenserie herausgegeben, aus der ich Euch heute eine Marke vorstellen möchte.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="482" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/02/Briefmarke-Olympische-Sommerspiele-1896-Panathinaiko-Stadion.jpg" alt="Briefmarke 1896 zu 1 Drachme: Panathinaiko-Stadion und Akropolis" class="wp-image-6649" style="width:400px" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/02/Briefmarke-Olympische-Sommerspiele-1896-Panathinaiko-Stadion.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/02/Briefmarke-Olympische-Sommerspiele-1896-Panathinaiko-Stadion-300x181.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/02/Briefmarke-Olympische-Sommerspiele-1896-Panathinaiko-Stadion-768x463.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Briefmarke 1896 zu 1 Drachme:<br>Panathinaiko-Stadion und Akropolis</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der Marke sehen wir im Vordergrund das <a href="https://maps.app.goo.gl/KQY15j7GsDiVE3gt7" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Panathinaiko-Stadion</a> (Παναθηναϊκό Στάδιο). Dahinter thront auf dem Burgberg Athens die <a href="https://hellas.blog/akropolis/">Akropolis</a>. Dazwischen sehen wir den <a href="https://hellas.blog/olympieion/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tempel des Olympischen Zeus</a> und rechts daneben das <a href="https://hellas.blog/hadrianstor/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hadrianstor</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Panathinaiko-Stadion ist auf der Marke sehr schön in die Reihe der bedeutendsten Bauwerke Athens eingereiht, die aus der Antike noch vorhanden sind. Und das nicht zu Unrecht. Denn man hat es auf den Fundamenten des antiken Stadions der Stadt gebaut. Das ist ganz bewusst so entschieden worden, man wollte die historische Kontinuität der Sportwettkämpfe auf diese Weise dokumentieren. Hier fanden in der Antike die Panathenäischen Spiele (Παναθήναια) statt, daher rührt auch der heutige Name des Stadions. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem das antike Stadion ausgegraben wurde, fanden hier die &#8222;Olympien&#8220; statt. Diese Sportveranstaltungen wurden 1859, 1870, 1875 und 1889 ausgetragen und waren den Olympischen Spielen der Antike nachempfunden. Diese Veranstaltungen waren Vorläufer der Olympischen Spiele der Neuzeit, die bekanntlich 1896 zum ersten mal stattfanden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Über die blaue Marke mit dem Nennwert 1 Drachme</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit sind zwischen dem 6. April und dem 15. April 1896 ausgetragen worden. Der 6. April ist auch das Datum, an dem die Briefmarken erschienen sind. Die Besucher aus allen Welt sollten mit diesen Marken ihre Briefe und Postkarte in die jeweilige Heimat schicken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Michel-Katalog führt diesen Markensatz unter den Nummern 96 bis 107. Die blaue Marke hat einen Nennwert von 1 Drachme, im Michel-Katalog hat sie die Nummer 104. Sie ist in einer Auflage von 120.550 Exemplaren erschienen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bleibt die Frage, was diese Marke wert ist. Der Michel 2017/2018 nennt für die ungestempelte Marke einen Wert von 80 Euro und für ein gestempeltes Exemplar einen Wert von 17 Euro. Ich denke, dass das heute ein wenig hoch gegriffen ist. Beim Kauf von Privat solltest Du zu einem deutlich niedrigeren Preis an diese Marke kommen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Ende der kleinen Serie mit Briefmarken zu olympischen Themen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Heute enden die Olympischen Sommerspiele 2024, die in Paris ausgetragen wurden. Während der Sommerolympiade habe ich einige griechische Briefmarken vorgestellt, die einen Bezug zu Olympia haben. Diese kleine Serie endet heute. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Meine Quellen zu diesem Beitrag</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Externe Internetseiten habe ich verlinkt. Zusätzlich habe ich verwendet:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Michel Katalog Südosteuropa 2017/2018 (102. Auflage), Seite 342</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Für weitere Hinweise zu dieser Marke bin ich immer dankbar. Meine Kontaktdaten stehen im <a href="https://hellas.blog/impressum-des-hellas-blog/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Impressum</a>.</p>
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		<title>Olympieion</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Feb 2024 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Reisetipps und Tourismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Athen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unterhalb der Akropolis steht in Athen das Olympieion. Auch wenn heute nur noch wenige Säulen zu sehen sind, beeindrucken die Ruinen sehr. Der Tempel des Olympischen Zeus gehört zu den antiken Highlights von Athen. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/olympieion/">Olympieion</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Glaubst Du, mit der <a href="https://hellas.blog/akropolis/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Akropolis</a> hast Du schon alle wichtigen <a href="https://hellas.blog/tag/sehenswuerdigkeiten-athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">antiken Sehenswürdigkeiten Athens</a> gesehen? Da liegst du falsch. Das Olympieion (Ολυμπιείο) ist ein Muss! Man nennt es auch den Tempel des Olympischen Zeus.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="445" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/10/Olympieion_01.jpg" alt="Das Olympieion in Athen" class="wp-image-284" style="width:400px;height:auto" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/10/Olympieion_01.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/10/Olympieion_01-300x167.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/10/Olympieion_01-768x427.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Olympieion in Athen</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Einst zählte dieser Tempel zu den größten in ganz Griechenland. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Er war DER Zeus-Tempel in der Welt der antiken Griechen. Beim Anblick seiner Überreste wird Dir schnell klar sein wieso.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch wenn der Tempel aktuell (Ende 2022/Anfang 2023) mit Baugerüsten versehen ist, lohnt es sich vorbei zu schauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Olympieion gehört definitiv zu den Top 10 Sehenswürdigkeiten in Athen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie komme ich zum Olympieion?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Olympieion steht unterhalb der Akropolis in Athen. Es ist etwa 500 m Luftlinie vom Burgberg der Stadt entfernt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fahre mit der Metro zur Station Akropolis. Dann läufst Du durch das <a href="https://hellas.blog/hadrianstor/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hadrianstor</a> am Gelände des Tempels vorbei. Etwas weiter hinten, an der Kopfseite des Geländes, ist der Eingangsbereich. Der Fußweg dauert etwa 10 Minuten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du kommst hier auch gut mit dem hop on and hop off Bus her.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie kommen Kreuzfahrt-Touristen zum Olympieion?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kreuzfahrtschiffe aus aller Welt legen in Piräus an. Es ist sehr einfach, von dort zum Olympieion zu kommen. Dort nimmst Du die Linie M1 und fährst bis zum Omonia-Platz. Die Fahrt dauert etwa 18 Minuten. Dann steigst Du um in die Metro-Linie M2. Bis zur Station Akropoli dauert die Fahrt etwa 4 Minuten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was kostet der Eintritt?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für Kinder unter 5 Jahren, EU-Bürger unter 25 Jahren sowie Besucher mit einer Behinderung ist der Eintritt ins das Olymieion frei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Eintritt kostet momentan 20 Euro, ermäßigt 10 Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich empfinde den Eintritt als sehr hoch für das, was es auf dieser archäologischen Stätte zu sehen gibt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es verschiedene City-Pässe, die u.a. den Eintritt in das Olympieion beinhalten. Die werden in der Regel über Anbieter im Internet vertrieben. Eine Empfehlung dazu kann ich Dir nicht geben, da ich diese City-Pässe bislang noch nicht ausprobiert habe.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zu welchen Zeiten kann ich das Olympieion besuchen?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Öffnungszeiten sind von 8 bis 17 Uhr. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Tempelgelände ist an diesen Tagen geschlossen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>1. Januar</li>



<li>25. März</li>



<li>1. Mai</li>



<li>25. und 26. Dezember</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Ansonsten ist es an jedem Tag geöffnet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was muss ich über das Olympieion wissen?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Man nennt das Olympieion auch den Tempel des Olympischen Zeus (Ναός του Ολυμπίου Διός). Er war einer der größten Tempel im antiken Griechenland.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was steht noch vom Tempel des Olympischen Zeus?</h3>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/10/Olympieion_02.jpg" alt="Säulen des Olympieion" class="wp-image-285" style="width:400px;height:auto" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/10/Olympieion_02.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/10/Olympieion_02-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/10/Olympieion_02-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Säulen des Olympieion</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Heute sieht man nur noch einige Säulen. Um nachvollziehen zu können, worum es geht, gehen wir weit zurück in die Geschichte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Tempel des olympischen Zeus geht auf das 6. Jahrhundert v. Chr. zurück, wurde aber erst unter dem römischen Kaiser Hadrian im 2. Jahrhundert nach Christus vollendet. Das Olympieion befindet sich rund 500 m östlich der Akropolis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ältesten ausgegrabenen Baureste an dieser Stelle stammen vermutlich von einem Tempel aus der ersten Hälfte des 6. Jahrhunderts v. Chr., der wahrscheinlich unter der Tyrannis des Peisistratos erbaut wurde.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Baugeschichte des Olympieion</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Seine Söhne Hippias und Hipparchos ließen an dessen Stelle in Athen einen riesenhaften Tempel errichten. Als Vorbild diente vermutlich der kurz vorher begonnene Dipteroi in Ionien. Unterhalb der Akropolis wollten sie den Bürgern von Athen zeigen, wer sie waren. Das ging am besten durch einen gigantischen Tempel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Sturz der Tyrannis blieb der Bau unfertig. Die vorbereiteten Säulentrommeln wurden größtenteils für den Bau der Mauer des Themistokles verwendet. Weiteres Baumaterial wurde wahrscheinlich zum Bau des Vorgängerbaus des Parthenon auf der Akropolis herangezogen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass man Material aus einem Heiligtum entfernte, ist ungewöhnlich und legt nahe, dass der noch ungeweihte Bau eher als Denkmal der Tyrannenherrschaft aufgefasst wurde und nicht als Eigentum des Gottes Zeus. Ein Versuch in spätklassischer Zeit, zumindest den Naxos (den eigentlichen Tempel) zu vollenden, blieb ebenfalls in den ersten Anfängen stecken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erst im Hellenismus beauftragte 174 v. Chr. der mächtige und äußerst ambitionierte Seleukidenkönig Antiochos IV den römischen Architekten Decimus Cossutius damit, einen Tempel auf dem alten Fundament zu errichten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Tod des Königs 164 v. Chr. blieb der bereits weit gediehene Bau abermals unvollendet liegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem Sulla 86 v. Chr. Athen erobert hatte, ließ er zwei Säulen des Olympieions nach Rom bringen und im Tempel des Jupiter Capitolinus verbauen. Während der Regierungszeit des Augustus wurde ein Versuch unternommen, den Tempel fertigzustellen und dem Genius Augusti zu weihen (Sueton, Augustus 60).</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vollendung des Tempels unter Kaiser Hadrian</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Doch erst unter Kaiser Hadrian, einem Bewunderer der griechischen Kultur, wurde das Olympieion um 131/132 nach Christus nach dem unveränderten Plan des Cossutius endgültig vollendet und geweiht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Eingangsbereich des Tempels waren vier Statuen des Kaisers Hadrian aufgestellt, dem seine Vollendung letzten Endes zu verdanken war. Und im Inneren des Olympieion befand sich eine große Zeus-Statue. Der antike Reisende Pausanias besuchte das Olympieion kurz nach seiner Fertigstellung und berichtete: Hadrian, Kaiser der Römer, weihte den Tempel und die Statue, die sehenswert ist und größer ist als alle anderen, mit Ausnahme des Kolosses der Rhodier und Römer. Es ist aus Elfenbein und Gold gefertigt und für seine Größe mit großer Kunst gearbeitet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zerstörung und Ausgrabung des Olympieion</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wann und wie genau das Olympieion zerstört wurde, ist unbekannt, wahrscheinlich jedoch durch ein Erdbeben im Mittelalter. Danach wurden die Ruinen als Steinbruch benutzt. Das Material ist zu Kalk gebrannt worden und deshalb leider verloren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit archäologischen Ausgrabungen wurde 1889 begonnen. Ob sie wirklich abgeschlossen sind, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Im Randbereich des Tempelgeländes gibt es noch andere kleine Gebäude aus der Antike.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie wird das Tempelgelände heute genutzt?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Tempelgelände ist heute ein archäologischer Freiluftpark. Vereinzelt finden noch Ausgrabungen statt. Aber im wesentlichen sind Touristen und Parkwächter hier unter sich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu Beginn der 2000er Jahre gab es zwei Ausnahmen, von denen ich Euch berichten möchte. Am 28. Juni 2001 organisierte der weltberühmte griechische Musiker und Komponist <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Vangelis" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vangelis</a> eine Musikaufführung auf dem Tempelgelände. Sie war Teil einer NASA-Mission zum Mars, aufgeführt wurde die Chorsymphonie Mythodia. Aufgetreten sind mit <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Jessye_Norman" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jessye Norman</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kathleen_Battle" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kathleen Battle</a> zwei echte Weltstars. Von dem Konzert gibt es einen Mitschnitt auf YouTube. Die Aufführung ist sehr beeindruckend und macht deutlich, wie viel Potential das Tempelgelände auch für unsere heutige Kultur hat.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://youtu.be/1Jsxvro74o0" title="Vangelis - Mythodea - Athens, Greece June 28, 2001- movement IX and X" width="800" height="450" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/1Jsxvro74o0?feature=oembed" consent-required="4837" consent-by="services" consent-id="4838" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/1Jsxvro74o0?feature=oembed&amp;autoplay=1"></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Erwähnen möchte ich noch, dass am 21. Januar 2007 im Tempel eine Zeremonie zu Ehren von Zeus abgehalten wurde. Organisiert wurde diese Zeremonie von griechischen Polytheisten. Die Anhänger der alten Götter wollten ihren Glauben an mehreren antiken Stätten praktizieren. Darüber berichtete die Zeitung Ekathimerini im April 2006. Schließlich hat man dieser Gruppe die Durchführung einer Zeremonie auf dem Gelände des Zeus-Tempels erlaubt. Ich vermute, dass man ihnen das aus Gründen der Religionsfreiheit nicht grundsätzlich verwehren wollte. Und auf diesem Tempelgelände konnte am wenigsten Schaden angerichtet werden. Soweit ich weiß, ist die religiöse Zeremonie im Januar 2007 ganz komplikationslos verlaufen. Danach fand so etwas aber nicht mehr auf dem Tempelgelände des Olympischen Zeus statt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie spricht man das Wort „Olympieion“ aus?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zur „richtigen“ Aussprache des Tempelnamens habe ich schon viele Meinungen gehört. Im Deutschen nennen wir den Tempel Olympieion, im Griechischen Ολυμπιείο.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Direkten Umschrift und tatsächliche Aussprache der griechischen Worte</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du Ολυμπιείο wörtlich transkribierst, dann kommt Olympieio dabei heraus. Wenn Du dieses Wort in deutscher Aussprache benutzt, während Du in Athen einen Griechen nach dem Weg fragst, wird der Dich nicht verstehen. Denn die Buchstaben im Neugriechischen spricht man zum Teil anders aus als im Altgriechischen, in dem der Name des Tempels entstanden ist. Und wir Deutschen haben griechische Namen und Bezeichnungen zu einem guten Teil aus dem Altgriechischen übernommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Buchstaben υ (y) spricht man als i aus. Und μπ (mp) spricht man im heutigen Griechisch als b aus. Weiter ist ιεί (iei) ist ein langer I-Laut. Denn sowohl das ι (i) als auch das εί (ei) spricht man im Neugriechischen jeweils als i aus. Zwei I-Laute hintereinander geben ein langgezogenes I.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Möchtest Du von dem Tempel so sprechen, dass Dich ein Grieche auch versteht, dann solltest Du das Wort in etwa wie Olimbiio klingen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist aus diesem Grund im Deutschen gut vertretbar, den Namen des Tempels als Olimbiio auszusprechen. Nur läufst Du dann Gefahr, dass viele Deutsche nicht wissen, was gemeint ist. Denn bei uns klingt das Wort doch anders.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der deutschen Schreibweise ist das griechische Ολυμπιείο wörtlich übertragen, nur dass wir noch ein n ans Wortende hängen. Das ist dem Umstand geschuldet, dass das Wort der altgriechischen O-Deklination im Neutrum zuzuordnen ist, in der das Wortende im Nominativ Singular ein -ν (n) hat. Und weil wir gerne an der wörtlichen Schreibweise kleben, sprechen wir den Namen eben Olymp-i-ei-on aus. Ich kenne aber auch Leute, denen das ei am Ende zu umständlich ist, und die sich an der Neugriechischen Aussprache orientieren. Also Olympion. Ich denke, dass beides vertretbar ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Video zum Olympieion im Kanal des Hellas Blog</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe im YouTube Kanal des Hellas Blog ein kleines <a href="https://www.youtube.com/watch?v=mLPBwNgokeE" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Video über das Olympieion</a> hochgeladen. Mit diesem weise ich auf diesen Beitrag hin. Im Video habe ich mich für die Aussprache Olymp-i-ei-on entschieden. Das liegt daran, dass ich am Ende die Domain vorlese, mit der dieser Beitrag aufgerufen wird. Damit auch Leute, die nicht sehen können, den Link dann korrekt in den Browser eingeben, habe ich mich für die Aussprache aller Buchstaben im Wort Olympieion entschieden. Im normalen Sprachgebrauch sage ich auch Olympion. Ich denke, dass beides vertretbar ist.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=mLPBwNgokeE" title="Olympieion: Der Tempel des Olympischen Zeus in Athen" width="800" height="450" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/mLPBwNgokeE?feature=oembed" consent-required="4837" consent-by="services" consent-id="4838" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/mLPBwNgokeE?feature=oembed&amp;autoplay=1"></iframe>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Video über das Olympieion auf dem YouTube Kanal des Hellas Blog ()2023)</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Rolands Meinung zum Olympieion</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin vom Tempel des Olympischen Zeus wirklich sehr begeistert. Wenn Du in Athen bist, dann musst Du da unbedingt hin. Im Grunde genommen ist es ein großes Feld, auf dem einige Säulen stehen. Nur eine Ecke der äußeren Tempelsäulen ist noch erhalten. Das reicht aber, um beeindruckt zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute strömen Menschen aus aller Welt nach Athen. Sie schauen sich die Sehenswürdigkeiten der Stadt an. Die Säulen des Olympieion gehören zu den markantesten Überbleibseln aus der Antike in Athen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/olympieion/">Olympieion</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<title>Olympieion und Hadrianstor 1828</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Oct 2023 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[1828]]></category>
		<category><![CDATA[Athen]]></category>
		<category><![CDATA[Hadrianstor]]></category>
		<category><![CDATA[Olympieion]]></category>
		<category><![CDATA[Olympischer Zeus]]></category>
		<category><![CDATA[Richard Bankes Harraden]]></category>
		<category><![CDATA[Tempel des Olympischen Zeus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>1828 hat der britische Maler Richard Banks Harradan Athen gemalt mit interessanten Details bei Olympieion und Hadrianstor.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Wie haben Olympieion und Hadrianstor in früheren Zeiten auf Menschen gewirkt? Dazu gibt es ein tolles Bild von 1828.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem 1828 entstandenen Ölbild des britischen Malers <a href="https://hellas.blog/tag/richard-bankes-harraden/">Richard Banks Harradan</a>, das einen <a href="https://hellas.blog/richard-bankes-harraden-blick-auf-athen-1828/">Blick auf die Akropolis</a> zeigt, finden sich viele interessante Details des damaligen <a href="https://hellas.blog/athen/">Athen</a>.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/02/Olympieion-und-Hadrianstor-1828.jpg" alt="Olympieion und Hadrianstor 1828" class="wp-image-2228" style="width:400px;height:225px" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/02/Olympieion-und-Hadrianstor-1828.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/02/Olympieion-und-Hadrianstor-1828-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/02/Olympieion-und-Hadrianstor-1828-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Olympieion und Hadrianstor 1828</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Tempel des Olympischen Zeus wird auch das <a href="https://hellas.blog/olympieion/">Olympieion</a> genannt. Begonnen wurde der Bau im 6. Jahrhundert v. Chr., aber erst unter dem römischen Kaiser Hadrian im 2. Jahrhundert nach Christus vollendet. Dieser Tempel war einer der größten und bedeutendsten Tempelbauten im <a href="https://hellas.blog/griechische-antike/">antiken Griechenland</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das <a href="https://hellas.blog/hadrianstor/">Hadrianstor</a> markierte im 2. Jahrhundert n.Chr. die Grenze zwischen dem alten griechischen und dem neuen römischen Teil von Athen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Darstellung des Hadrianstors auf Harradans Ölbild ist nicht ganz akkurat. Er hat es etwas in Richtung des Betrachters gedreht, damit er es von einer breiten Seite aus sieht. Das Olympieion dagegen ist sehr gut zu erkennen. Interessant finde ich die drei Säulen, die links vom noch erhaltenen Tempelbau stehen. Heute stehen davon nur noch zwei. Eine Säule ist durch ein Erdbeben umgekippt. Zudem müsste auf einer der Säulen des Olympieions die Wohnung des Eremiten zu sehen sein, die erst später entfernt wurde. Sie fehlt aber.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich mag diesen Blick in die Vergangenheit. Dieses Bild erlaubt uns Athen so zu sehen, wie der Maler es vor 200 Jahren gesehen hat. Das finde ich faszinierend.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Olympieion und Hadrianstor in der Zeit der osmanischen Herrschaft vor 1828</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vor dem griechischen Unabhängigkeitskampf hatten die Osmanen das Sagen in Athen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Zeit der Fremdherrschaft waren die noch sichtbaren antiken Bauten für die Griechen auch ein Symbol ihrer nationalen Identität. Diese Wirkung darf man nicht unterschätzen. Auch Hadrianstor und der Tempel des Olympischen Zeus waren wichtig. Sie waren gewissermaßen eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Solche Bauten unterstützten die griechische Selbstwahrnehmung in Zeiten fremder Herrschaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das <a href="https://hellas.blog/hadrianstor/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hadrianstor</a> war einst ein Ehrenmonument für den römischen Kaiser Hadrian. In der osmanischen Zeit fungierte es als repräsentatives Stadttor. Für die Griechen dieser Zeit war es ein sichtbares Bindeglied zwischen der antiken Pracht Athens und der Stadt ihrer Zeit. Es machte den Athenern deutlich, dass ihre Geschichte weit über die aktuelle politische Realität hinausreicht. Das selbe lässt sich auch über das <a href="https://hellas.blog/olympieion/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Olympieion</a> – den Tempel des Olympischen Zeus – sagen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Wahrzeichen trugen dazu bei, das kulturelle Erbe Athens zu bewahren. Sie legten und den Samen der nationalen Wiedergeburt. Ich finde, das Richard Banks Harradan diesen Aspekt in seinem Bild gut eingefangen hat.</p>
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