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	<title>Tempel Archive - Hellas Blog</title>
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		<title>So könnten die sieben Weltwunder der Antike ausgesehen haben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Jan 2026 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie haben die sieben Weltwunder der Antike ausgesehen? Dazu habe ich mir meine Gedanken gemacht. Das von einer KI generierte Bild der Weltwunder ist natürlich nur eine Spekulation.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/sieben-weltwunder-antike-ausgesehen/">So könnten die sieben Weltwunder der Antike ausgesehen haben</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Sieben Weltwunder der Antike sind heute bekannt, aber wie haben sie ausgesehen? Die Menschen der Antike haben diese Bauwerke nicht als Weltwunder bezeichnet. Für sie waren das die Sehenswürdigkeiten ihrer Zeit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was waren Weltwunder?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Genau genommen nannten sie diese Bauwerke&nbsp;ἑπτὰ θεάματα τῆς οἰκουμένης. Das bedeutet&nbsp;<em>die sieben Sehenswürdigkeiten der bewohnten (Erde)</em>.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/10/7-Weltwunder-der-Antike.jpg" alt="Die sieben Weltwunder der Antike" class="wp-image-12991" style="width:400px" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/10/7-Weltwunder-der-Antike.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/10/7-Weltwunder-der-Antike-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/10/7-Weltwunder-der-Antike-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die 7 Weltwunder der Antike<br>(Bild durch KI generiert)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wie genau diese Wunderwerke zu ihrer Zeit ausgesehen haben, wissen wir nicht. Die Werke gibt es &#8211; bis auf die große Pyramide von Gizeh &#8211; nicht mehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn es je detailgetreue Bilder gegeben haben sollte, sind diese verloren gegangen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir wissen hauptsächlich aus Beschreibungen, wie die sieben Weltwunder der Antike ausgesehen haben könnten. Einzig die Pyramiden von Gizeh ist bis heute erhalten geblieben. Alle anderen Werke gibt es nicht mehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zahl der Weltwunder war auf sieben begrenzt. Diese Zahl galt in der Antike als vollkommen. Und als vollkommen galten auch die Werke. Ursprünglich gehörten übrigens die Stadtmauern von Babylon zu den Weltwundern. Diese waren aber schon in der Antike zerstört. Stattdessen kam der Leuchtturm von Alexandria in die Liste.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie die sieben Weltwunder ausgesehen haben, wissen wir nicht wirklich. Aber das Bild zu diesem Blog gibt dazu doch eine ungefähre Vorstellung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das waren die sieben Weltwunder der Antike</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht alle Weltwunder waren griechisch. Das kann sowohl für die Pyramide von Gizeh als auch die Hängenden Gärten von Babylon klar verneint werden. Aber die Griechen der Antike kamen auf die Idee, eine Liste der Weltwunder aufzustellen. Und wie diese sieben Weltwunder der Antike ausgesehen haben, wussten die Menschen ihrer Zeit vor allem aus Erzählungen. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Die Pyramiden von Gizeh</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die große Pyramide des Cheops war&nbsp;glatt verkleidet mit feinpoliertem, weißem Tura-Kalkstein. Der reflektierte die Sonne sehr stark, so dass die Pyramide hell strahlte. Ihre Verkleidung ist archäologisch belegt. Erhalten geblieben sind zum Beispiel Verblendsteine. Ein goldener „Gipfelstein“ wird in der Populärliteratur oft erwähnt. In den mir bekannten Quellen ist er aber nicht belegt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt noch zwei weitere Pyramiden. Die des Chephren gilt als &#8222;mittlere&#8220; Pyramide und und die des Mykerinos ist die &#8222;kleine&#8220; Pyramide. Daneben steht noch das Grab von Chentkaus I., die am Ende der 4. Dynastie Ägypten als Königin regierte. Das war aber keine &#8222;richtige&#8220; Pyramide und wurde in Der Antike wohl auch nicht als solche angesehen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Hängende Gärten von Babylon</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Ihre Existenz ist umstritten. Es gibt sogar die These, dass sie im assyrischen Ninive zu verorten ist. Einigkeit besteht aber, dass es sie gab. Vorstellen dürfen wir uns sie als große, terrassierte Gartenanlage mit aufwändiger Bewässerung.&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading">Zeusstatue von Olympia</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Sie war kein Bauwerk, sondern ein Kunstwerk. Gefertigt von Phidias dürfen wir sie uns als ein sitzendes Kultbild des griechischen Gottes Zeus vorstellen. Sie war etwa 12 m hoch und wohl aus Elfenbein und Gold gefertigt. Pausanias berichtet, dass die Statue mit Öl gepflegt worden ist.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Artemistempel von Ephesos</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Bauwerk muss ein wirklich&nbsp;monumentaler Tempel gewesen sein. Der Tempeltyp war ein Dipteros im Ionischen Stil. Gebaut hat man den Tempel mit Marmor. Er hatte 127 Säulen, die eine Höhe von 18 bis 19 m hatten. Das Bauwerk war sehr üppig verziert und muss seine Besucher wahnsinnig beeindruckt haben.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Mausoleum von Halikarnassos</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Hier ließ König Mausolos II. sich ein Grabmal errichten. Es war keine Pyramide wie in Ägypten, sondern eher ein hausartiges Gebäude mit einem pyramidenähnlichen Dach. Und das muss richtig etwas hergemacht haben. Es hatte einen hohen Sockel, um den 36 Säulen angeordnet waren. Darüber war ein pyramidenförmiges Dach mit 24 Stufen. Und als Krönung soll eine Quadriga oben drauf gestanden haben. Hoch war das Mausoleum stolze 45 m. Die Reste des Podiums gibt es heute noch. Die Maße weichen leicht von den antiken Quellen ab, bestätigen aber prinzipiell, was wir über das Mausoleum wissen..&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading">Koloss von Rhodos</h4>



<p class="wp-block-paragraph">An der Einfahrt zum Hafen von Rhodos stand eine imposante Statue des Gottes Helios. Sie war&nbsp;etwa 32–33 m hoch. Berichte, dass die Hafeneinfahrt unter den Beinen der Statue hindurchging, kann die Forschung nicht bestätigen. Wahrscheinlich hohe Bronze-Statue des Helios; gängige Forschung verwirft die „Hafeneinfahrt-Pose“. Möglicherweise stand sie bei der Akropolis von Rhodos oder im Bereich Mandráki. Wir dürfen uns den Gott stehend vorstellen, mit Mantel und Strahlenkrone.&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading">Leuchtturm von Alexandria</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Man bezeichnet ihn auch mit dem griechischen Wort für Leuchtturm als Pharos. Es war ein dreigeteilter Turm. Unten war er quadratisch, in der Mitte oktogonal und oben zylindrisch. Insgesamt dürfte er etwas über 100 m hoch gewesen sein. An der Spitze gab es Spiegel, die bei Tag das Sonnenlicht reflektierten und auf das Meer blinkten. bei Nacht brannte hier ein Feuer, das weithin zu sehen war. Von Bildern auf antiken Münzen wissen wir, dass an den Ecken des Gebäudes Figuren standen. Und auf dem Dach mag eine Statue gestanden haben. Im Osthafen von Alexandria hat man Steine des Leuchtturms gefunden, welche die bisherigen Informationen zu Lage und Größe des Gebäudes stützen.&nbsp;Für mehr Informationen lies den <a href="https://hellas.blog/pharos-alexandria/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Artikel zum Pharos von Alexandria</a> in diesem Blog.</p>
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		<title>Die Akropolis in Athen</title>
		<link>https://hellas.blog/akropolis/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Dec 2025 19:34:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Reisetipps und Tourismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Akropolis in Athen ist ein Teil des UNESCO Weltkulturerbes. Besucht den Burgberg der griechischen Hauptstadt und seid erstaunt über alles, was es hier zu sehen gibt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/akropolis/">Die Akropolis in Athen</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Ein Besuch der Akropolis ist Pflicht, wenn Du in <a href="https://hellas.blog/athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Athen</a> bist. Zumindest für Deinen ersten Besuch in dieser Stadt sehe ich das so. In <a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/304292/umfrage/anzahl-der-besucher-von-archaeologischen-staetten-in-griechenland/#:~:text=Die%20Akropolis%20war%202021%2C%20wie,Besuchern%20die%20meistbesuchte%20arch%C3%A4ologische%20St%C3%A4tte." target="_blank" rel="noreferrer noopener">2021 haben ca. 1,2 Millionen Menschen</a> die Akropolis besucht. Vor Corona waren das noch mehr. So waren in <a href="https://roland-richter.blogspot.com/2018/11/akropolis-in-athen-bisher-3-millionen.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">2018 ca. über 3 Millionen Besucher</a> auf dem Burgberg von Athen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Sommer 2023 haben die Verantwortlichen die <a href="https://www.griechenland.net/nachrichten/chronik/33260-hitzeferien-in-teilbereichen-des-alltags-in-griechenland-%E2%80%93-akropolis-stundenweise-geschlossen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Akropolis für den Besuch zeitweise geschlossen</a>. Aufgrund der Hitze des Sommers geht es nicht anders. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Akropolis ist das Wahrzeichen von Athen. 156 Meter über der Stadt thronen auf dem alten Burgberg mehrere antike Tempel. Am bekanntesten davon dürfte der Parthenon sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Völlig zu Recht ist die Akropolis <a href="https://hellas.blog/tag/weltkulturerbe/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Weltkulturerbe</a> der UNESCO. Es gibt nur wenige Bauten aus der Antike, die in gleicher Weise im kollektiven Gedächtnis der Menschheit sind wie die Akropolis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf Altgriechisch hieß der Burgberg ἡ Ἀκρόπολις τῶν Ἀθηνῶν, auf Neugriechisch heißt er η Ακρόπολη της Αθήνας. Beides möchte ich mit „die Oberstadt Athens“ übersetzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tipps für Deinen Besuch</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Du brauchst neben einem Ticket auch einen Zeitslot, zu dem Du in die Akropolis kannst. Kommst Du zu spät und Dein Slot ist vorbei, wird man Dich trotz gültigem Ticket nicht einlassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Eintrittspreis beträgt 30 Euro (ermäßigt: 15 Euro). Beim Kauf des Tickets zur Akropolis musst Du gleich einen Zeitslot für Deinen Besuch buchen. Du kommst nur zu dieser Zeit hinein.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="445" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Erechtheion-1.jpg" alt="Das Erechtheion" class="wp-image-725" style="width:400px;height:223px" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Erechtheion-1.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Erechtheion-1-300x167.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Erechtheion-1-768x427.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Erechtheion</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Öffnungszeiten schwanken je nach Jahreszeit.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sommer: 8 Uhr bis 20 Uhr (letzter Einlass: 19.30 Uhr)</li>



<li>Winter: 8 Uhr bis 17 Uhr (letzter Einlass: 16.30 Uhr)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Du solltest mit mindestens 2 Stunden Besuchszeit rechnen. Das bedeutet, Du musst Deinen Slot spätestens 2 Stunden vor Schluss buchen, eher noch früher. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich persönlich bevorzuge die frühen Morgenstunden in der ersten Stunde nach Öffnung. So vermeide ich das Gedränge der vielen Touristen, die mit organisierten Touren kommen. Im Sommer ist es nicht unerbittlich heiß. Und das Licht für Fotos ist auch besser als zur Mittagszeit oder am frühen Nachmittag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nimm auf jeden Fall auch etwas Wasser mit. Du wirst es brauchen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Buche Slot und Ticket im Vorfeld</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ticket zur Akropolis buchst Du über die <a href="https://hhticket.gr/tap_b2c_new/english/tap.exe?PM=P1P&amp;place=000000002" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Seite von Hellenic Heritage</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dort gehst Du wie folgt vor:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wähle ein Datum</li>



<li>Buche einen Zeitslot.<br>Du kannst die Akropolis 15 min vor bis 15 min nach der von Dir gewählten Zeit besuchen.</li>



<li>Kaufe das Ticket. Preis: 30 Euro (ermäßigt 15 Euro, kostenloser Eintritt für bestimmte Personen)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Dann sei nur noch rechtzeitig zum gebuchten Termin da und Du kannst die Akropolis besuchen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eine kurze Geschichte der Akropolis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gefühlt ist die Akropolis „schon immer“ besiedelt. Spuren menschlicher Aktivitäten finden sich sogar aus der Jungsteinzeit. In mykenischer Zeit (14. Jahrhundert vor Christus) war hier der Sitz des Königs. Die Akropolis wurde durch eine große Mauer geschützt und hatte klar auch eine militärische Funktion. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="445" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Parthenon-2.jpg" alt="Der Parthenon auf der Akropolis" class="wp-image-724" style="width:400px;height:223px" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Parthenon-2.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Parthenon-2-300x167.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Parthenon-2-768x427.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Parthenon auf der Akropolis</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Später, in klassischer Zeit (um 450 vor Christus), verlor die Akropolis ihre militärische Funktion. Viele Tempel wurden errichtet, deren Ruinen wir heute noch sehen. Natürlich ging die Geschichte weiter, im Mittelalter diente die Akropolis wieder als Festung. Nachdem die Osmanen 1456 Athen erobert hatten, wandelten sie den Parthenon sogar in eine Moschee um. Der große Tempel war bis dahin noch gut erhalten. Leider kam es in der Folge zu schlimmen Zerstörungen, auf die ich im Rahmen dieses Beitrags jedoch nicht eingehen möchte. Nachdem Griechenland unabhängig wurde, hat man die Akropolis zur archäologischen Stätte erklärt und viele Bauten aus späteren Zeiten sind abgetragen worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Burgberg von Athen ist aber auch der Ort einer spannenden Begebenheit der jüngeren Geschichte. Als die Deutschen im 2. Weltkrieg Griechenland besetzt hatten, wehte auf der Akropolis die Kriegsflagge der Wehrmacht. In der <a href="https://roland-richter.blogspot.com/2022/05/31-mai-1941-die-griechische-fahne-weht.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Nacht vom 30. auf den 31. Mai 1941</a> stiegen zwei junge Burschen auf die Akropolis, holten die Fahne der Wehrmacht ein und hissten die griechische Fahne. Als die Stadt am anderen Morgen erwachte, konnten alle Menschen in Athen dieses Zeichen des Widerstands sehen. Die beiden &#8211; Manolis Glezos und Apostolos Santas &#8211; wurden von den deutschen Besatzern übrigens nicht erwischt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Letzte große Veränderungen brachte das 21. Jahrhundert mit sich. Man hat Betonwege gebaut, auf denen die Touristen entlang gehen sollen. Hintergrund ist, dass die vielen Besucher der Akropolis dort eben auch Schäden anrichten. Davor möchte man die antike Stätte schützen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Akropolis im antiken Athen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Um die Akropolis zu verstehen, muss man sie in die Architektur des antiken Athen einordnen. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img decoding="async" width="669" height="550" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/08/Modell-Akropolis-Areopag-und-griechische-Agora.jpg" alt="Akropolis, Areopag und griechische Agora im 2. Jahrhundert n.Chr." class="wp-image-4208" style="width:335px;height:275px" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/08/Modell-Akropolis-Areopag-und-griechische-Agora.jpg 669w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/08/Modell-Akropolis-Areopag-und-griechische-Agora-300x247.jpg 300w" sizes="(max-width: 669px) 100vw, 669px" /><figcaption class="wp-element-caption">Modell des Areals im 2. Jahrhundert n.Chr.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Ansatz dazu ist, sich erst einmal die städtebauliche Lage der Akropolis anzusehen. Zu diesem Zweck siehst Du neben diesem Text ein Modell, welches das Modell im 2. Jahrhundert nach Christus zeigt. Es ist im <a href="https://hellas.blog/akropolismuseum/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Akropolismuseum</a> zu sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rechts seht Ihr den Burgberg von Athen, die Akropolis. Die beiden Theater davor sind links das Odeon des Herodes Atticus und rechts das <a href="https://hellas.blog/dionysostheater-athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dionysostheater</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Links vor der Akropolis ist ein großer Fels zu sehen, der Areopag. Dieser Fels liegt heute außerhalb des Akropolis-Geländes und ist frei zugänglich. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinter Akropolis und Areopag sehen wir das Gelände, das wir heute als die griechische Agora kennen. Oben rechts sehen wir den klein wirkenden <a href="https://hellas.blog/thesion-tempel-hephaistos/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tempel des Hephaistos</a>.</p>



<h2 id="akropolis-bauwerke" class="wp-block-heading">Welche Bauwerke sind zu sehen?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu zähle ich nicht nur die Bauwerke, die auf dem Burgberg von Athen stehen. Zum Gelände gehören auch antike Sehenswürdigkeiten unten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Berg:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Altar der Athene</li>



<li>Alter Tempel der Athene</li>



<li>Arrephorion</li>



<li>Chalkotheke</li>



<li>Erechtheion</li>



<li>Heiligtum der Artemis Brauronia</li>



<li>Heiligtum des Aegeus</li>



<li>Heiligtum des Zeus Polieus</li>



<li>Heiligtum von Pandion</li>



<li>Pandroseion</li>



<li>Parthenon</li>



<li><a href="https://hellas.blog/propylaeen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Propyläen</a></li>



<li>Statue der Athena Promachos</li>



<li>Tempel der Athena Nike</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Unterhalb des Berges:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Klepsydra</li>



<li>Heiligtum des Asklepios</li>



<li>Mykenischer Brunnen</li>



<li>Odeon des Herodes Atticus</li>



<li>Odeon des Perikles</li>



<li>Peripatos</li>



<li>Stoa des Eumenes</li>



<li>Temenos des Dionysos Eleuthereus</li>



<li><a href="https://hellas.blog/dionysostheater-athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Theater des Dionysos Eleuthereos</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Von manchen dieser Bauwerke und Statuen ist nichts mehr übrig. Zum Beispiel gibt es von der Athena Promachos nur noch Reste eines Sockels, so dass man sagen kann wo sie einst stand. Der Parthenon dagegen ist weit über die Stadt hinweg zu sehen. Im Laufe der Zeit will ich über einzelne dieser Sehenswürdigkeiten etwas schreiben. Das werde ich hier dann verlinken, so dass Du mehr durch Klick auf den jeweiligen Link erfahren kannst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weitere Hinweise für Deinen Besuch</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Grundsätzlich geht man zu Fuß hoch, was auch für nicht so gut trainierte Leute machbar ist. Inzwischen gibt es auch einen Fahrstuhl, so dass auch Menschen mit Behinderung auf den Burgberg von Athen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unterhalb des Burgbergs ist das <a href="https://roland-richter.blogspot.com/2022/06/das-akropolis-museum-in-athen.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Akropolis-Museum</a> erbaut worden. Dort kannst Du die Original-Frauenfiguren vom Erechtheion sehen, auch den Parthenon Fries. Das Original ist freilich weitgehend in London. Aber kürzlich wurde ein Fragment von einem Museum in Italien <a href="https://roland-richter.blogspot.com/2022/06/parthenon-fries-ruckkehr-eines.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">offiziell an Griechenland zurückgegeben</a>: Das Fagan-Fragment. Im Akropolis-Museum ist auch ein <a href="https://roland-richter.blogspot.com/2022/06/die-akropolis-aus-lego.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Modell der Akropolis aus Lego</a> zu sehen, das wirklich gelungen ist und viele spannende Details zeigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beliebt in Athen sind Restaurants, von denen aus man auf die antiken Tempel sehen kann. Oft sitzen die Gäste auf dem Dach, weshalb man auch von <a href="https://roland-richter.blogspot.com/2022/06/athen-drei-rooftop-restaurants.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rooftop Restaurants</a> spricht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also: Wenn Du in Athen bist, dass geh unbedingt hoch auf den Burgberg der Stadt. Es lohnt sich ganz sicher.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist eine Akropolis?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Wort Akropolis entspricht dem altgriechischen Wort ἀκρόπολις. Das kannst Du mit &#8222;Oberstadt&#8220; übersetzen. Im ursprünglichen Sinn meint es den zu einer griechischen Stadt gehörenden Burgberg. in vielen Städten, die in der Antike von Griechen gegründet wurden, gibt es eine Akropolis. Mir ist das selbst zum ersten mal in Nizza aufgefallen. Die französische Stadt ist um 350 v.Chr. als griechische Kolonie mit Namen Nikaia (Νίκαια) gegründet worden. Auch dort gab es eine Oberstadt, und zwar auf dem <a href="https://goo.gl/maps/Su8XEWKwxuCN1ZBK6" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hügel neben dem Hafen</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sehenswürdigkeiten in der Nähe der Akropolis </h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der Nähe gibt es viel zu sehen. Besonders hinweisen möchte ich auf das <a href="https://hellas.blog/akropolismuseum/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Akropolismuseum</a> und den <a href="https://hellas.blog/areopag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Areopag</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/akropolis/">Die Akropolis in Athen</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<title>Blick auf die Akropolis durch die Säulen des Olympieion</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jul 2025 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festland]]></category>
		<category><![CDATA[1860]]></category>
		<category><![CDATA[Akropolis]]></category>
		<category><![CDATA[alte Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Athen]]></category>
		<category><![CDATA[Athen früher und heute]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresthema 2025]]></category>
		<category><![CDATA[Olympieion]]></category>
		<category><![CDATA[Säulen]]></category>
		<category><![CDATA[Tempel]]></category>
		<category><![CDATA[Tempel des Olympischen Zeus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Jahr 1860 blickt ein Fotograf durch zwei Säulen des Olympieion in Athen auf die Akropolis. Was er sieht, sehen wir auch heute noch. Im Rahmen des Jahresthemas erfahrt Ihr mehr über das Olympieion damals und heute.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/blick-auf-die-akropolis-durch-die-saeulen-des-olympieion/">Blick auf die Akropolis durch die Säulen des Olympieion</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ein Fotograf blickt im Jahr 1860 durch die beiden stehenden Säulen des Olympieion auf die Akropolis. Was er damals sah, hat er in einem Bild festgehalten. Beim Jahresthema 2025 geht es um alte Fotos aus Griechenland.  </p>



<h2 class="wp-block-heading">Durch die Säulen des Olympieion zur Akropolis im Jahr 1860</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst geht es ins Jahr 1860 zum <a href="https://hellas.blog/olympieion/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Olympieion</a>. Der Fotograf steht auf dem Feld vor zwei Säulen, die mit großem Abstand voneinander stehen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Die-Säulen-des-Olympieion-im-Jahr-1860"><img decoding="async" width="800" height="800" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/03/Athen-Olympieion-mit-Akropolis-im-Hintergrund-1860.jpg" alt="Die Säulen des Olympieion im Jahr 1860" class="wp-image-11178" style="width:400px" title="Die Säulen des Olympieion im Jahr 1860" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/03/Athen-Olympieion-mit-Akropolis-im-Hintergrund-1860.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/03/Athen-Olympieion-mit-Akropolis-im-Hintergrund-1860-300x300.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/03/Athen-Olympieion-mit-Akropolis-im-Hintergrund-1860-150x150.jpg 150w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/03/Athen-Olympieion-mit-Akropolis-im-Hintergrund-1860-768x768.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Säulen des Olympieion im Jahr 1860</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Unten vor den beiden stehenden Säulen sehen wir Fragmente einer Säule. Die liegen da heute noch, allerdings ganz anders geräumt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Bau des Olympieion hat man im 6. Jahrhundert v. Chr. begonnen. Vollendet hat man ihn aber erst unter dem römischen Kaiser Hadrian im 2. Jahrhundert nach Christus. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es befindet sich rund 500 m östlich der Akropolis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und die sehen wir durch die beiden stehenden Säulen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ursprünglich hatte das Olympieion 104 korinthische Säulen. Davon stehen heute nur noch 15. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Fragmente, die wir am Fuß der beiden stehenden Säulen sehen, stammen von einer weiteren Säule. Ein Sturm hat sie im Jahr 1852 umgestürzt. Auch wenn sie nicht mehr an dem Platz liegen, auf den sie ursprünglich gefallen sind, ist die Reihe von Säulenfragmenten sehr beeindruckend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Interessant ist der Parthenon oben auf der Akropolis. In der Mitte sind die Säulen eingestürzt. Heute ist das wieder aufgebaut. Was wir nicht sehen ist die griechische Fahne, die heute auf der Akropolis weht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Durch die Säulen des Olympieion zur Akropolis im Jahr 2015</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dem Bild von 1860 stelle ich ein Foto gegenüber, das ich im Jahr 2015 aufgenommen habe.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized" id="Die-Säulen-des-Olympieion-mit-der-Akropolis-im-Hintergrund-(2015)"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/03/Athen-Olympieion-mit-Akropolis-im-Hintergrund-2015.jpg" alt="Die Säulen des Olympieion mit der Akropolis im Hintergrund (2015)" class="wp-image-11179" style="width:400px" title="Die Säulen des Olympieion mit der Akropolis im Hintergrund (2015)" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/03/Athen-Olympieion-mit-Akropolis-im-Hintergrund-2015.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/03/Athen-Olympieion-mit-Akropolis-im-Hintergrund-2015-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/03/Athen-Olympieion-mit-Akropolis-im-Hintergrund-2015-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Säulen des Olympieion und Akropolis im Jahr 2015</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Im Grunde genommen ist fast alles noch so, wie es 1860 war. Die beiden Säulen stehen. Und im Hintergrund befindet sich die Akropolis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Detail sehen wir aber doch viele Veränderungen. Die Fragmente der umgekippten Säule liegen hinter den beiden stehenden Säulen, nicht davor. Die Lücke im Parthenon sehen wir nicht mehr, und die griechische Fahne weht auf der Akropolis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die meiner Meinung nach größte Veränderung ist die städtische Bebauung. Die auf dem Foto von 1860 sichtbaren Gebäude sind einer viel größeren, modernen Bebauung gewichen. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/blick-auf-die-akropolis-durch-die-saeulen-des-olympieion/">Blick auf die Akropolis durch die Säulen des Olympieion</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<title>Die Sonne kommt hinter dem Thesion hervor</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Nov 2024 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reisetipps und Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Athen]]></category>
		<category><![CDATA[griechische Agora]]></category>
		<category><![CDATA[Tempel]]></category>
		<category><![CDATA[Tempel des Hephaistos]]></category>
		<category><![CDATA[Theseus]]></category>
		<category><![CDATA[Thesion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf dem Bild zu diesem Beitrag im Hellas Blog seht Ihr, wie die Sonne hinter dem Dach des Thesion hervor kommt. Mich erinnert das an die Geschichte von Theseus, der einst hier sein Grab gehabt haben soll.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/die-sonne-kommt-hinter-dem-thesion-hervor/">Die Sonne kommt hinter dem Thesion hervor</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Bild zu diesem Beitrag im Hellas Blog seht Ihr, wie die Sonne hinter dem Dach des Thesion hervor kommt. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Die-Sonne-kommt-hinter-dem-Dach-des-Thesion-hervor"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/11/Die-Sonne-kommt-hinter-dem-Dach-des-Thesion-hervor-2015.jpg" alt="Die Sonne kommt hinter dem Dach des Thesion hervor" class="wp-image-9842" style="width:400px" title="Die Sonne kommt hinter dem Dach des Thesion hervor" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/11/Die-Sonne-kommt-hinter-dem-Dach-des-Thesion-hervor-2015.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/11/Die-Sonne-kommt-hinter-dem-Dach-des-Thesion-hervor-2015-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/11/Die-Sonne-kommt-hinter-dem-Dach-des-Thesion-hervor-2015-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Sonne kommt hinter dem Dach des Thesion hervor</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Thesion befindet sich auf der griechischen Agora in Athen. Es gilt als einer der besterhaltenen antiken griechischen Tempel. Möchtest Du mehr über diesen Bau erfahren, dann lies den <a href="https://hellas.blog/thesion-tempel-hephaistos/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Beitrag zum Thesion im Hellas Blog</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bezeichnung als &#8222;Thesion&#8220; war schon früher üblich. Die Menschen dachten, dass der mythische Held Theseus im Tempel des Hephaistos begraben sei. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Theseus entstammte einer angesehenen Familie. Sein Vater war König Aigeus, die Mutter hieß Aithra. Als Theseus noch ein junger Mann war, wollte er Abenteuer bestehen und vor allem seinen Vater kennen lernen. Also brach er auf nach Athen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Reise war kein Selbstläufer. Das mit den zu bestehenden Abenteuern mag Theseus sich einfacher vorgestellt haben. Aber letzten Endes hat er alle bestanden. Das berühmteste Kapitel auf dieser Reise schrieb er auf Kreta, wo er den Minotaurus tötete.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schließlich kam Theseus auch nach Athen und lernte seinen Vater kennen. Dieser Wunsch des Helden ging also in Erfüllung. Als Aigeus starb, wurde Theseus sein Nachfolger und der neue König von Athen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Theseus kam später auf der Insel Skyros zu Tode. Dort hat man ihn zunächst auch begraben. Pausanias (1, 17, 6) beschreibt, dass man ihn später dort exhumiert und nach Athen gebracht hat. Dort soll er dann im Tempel des Hephaistos beigesetzt worden sein. Pausanias hat den Tempel noch in erhaltenem Zustand gesehen und ausführlich beschrieben. Ich denke, dass sein Bericht für die Authentizität dieser Begebenheit spricht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Thesion oder Theseion?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Hellas Blog schreibe ich den Namen dieses Tempels als Thesion. Im <a href="https://roland-richter.blogspot.com/2024/04/thesion-oder-theseion.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">History Blog</a> habe ich kurz erklärt, dass und warum man ihn auch Theseion schreiben kann. Streng genommen wäre das richtig. Aber das griechische <strong>ει</strong> wird heute als <strong>i</strong> ausgesprochen. Daher passt Thesion besser zur heutigen Aussprache, und ich verwende dieses Wort.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Marathonische Stier</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine andere Heldentat des Theseus ist es aber, an die ich bei der Aufnahme dieses Fotos denken musste. Einst trieb ein wilder Stier in der Ebene von Marathon sein Unwesen und versetzte deren Bewohner in Angst und Schrecken. Theseus gelang es, den Stier einzufangen. Er führte ihn nach Athen und opferte ihn Apollon. Apollon ist (auch) der Gott des Lichts. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Als die Sonne hinter dem Thesion hervor gekommen ist, musste ich an diese Geschichte denken. Die Sonne ist das hellste und zuverlässigste Licht, weshalb Apollon gelegentlich auch mit dem Sonnengott Helios gleichgesetzt wurde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">An diesem Tag schien also die Sonne auf das Dach des Tempels, in dem (vermutlich) einst Theseus begraben war. Mir schien es in diesem Augenblick so, als wenn Apollon dem Theseus einen Gruß schicken und sich für die Opferung des Marathonischen Stiers bedanken wollte.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/die-sonne-kommt-hinter-dem-thesion-hervor/">Die Sonne kommt hinter dem Thesion hervor</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<title>Ein Tagesausflug von Athen nach Ägina</title>
		<link>https://hellas.blog/tagesausflug-athen-aegina/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Sep 2024 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reisetipps und Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Agia Marina (Ägina)]]></category>
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		<category><![CDATA[Agios Minas (Ägina)]]></category>
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		<category><![CDATA[Wandern]]></category>
		<category><![CDATA[Was machen in Athen?]]></category>
		<category><![CDATA[Zeus]]></category>
		<category><![CDATA[Zeus-Tempel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn Du in Athen bist, dann mach doch einen Tagesausflug auf die Insel Ägina. Der Hellas Blog gibt Dir Tipps für die Tour über Ägina.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/tagesausflug-athen-aegina/">Ein Tagesausflug von Athen nach Ägina</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Hältst Du Dich für einige Tage in&nbsp;<a href="https://hellas.blog/athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Athen</a>&nbsp;auf, dann ist ein Tagesausflug nach Ägina ganz sicher etwas für Dich. Sowohl in Ägina Stadt als auch im Inneren der Insel gibt es einiges zu entdecken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten auf Ägina</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Solltest Du nicht ohnehin mit einem Auto nach Ägina kommen, dann empfehle ich Dir, dass Du Dir vor Ort eines mietest. Sowohl in Ägina Stadt als auch in Agia Marina gibt es Autovermietungen. Ich empfehle Dir, dass Du ggf. vorab einen Mietwagen reservierst. Sonst kann es passieren, dass Du auf Ägina bist und kein Fahrzeug für Dich verfügbar ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einem Auto kommst Du am besten über die Insel. Zu jeder Sehenswürdigkeit habe ich einen Link auf Google Maps gesetzt. Mit Hilfe Deines Navis / Handys solltest Du dort gut hinkommen. Meine Rundreise habe ich mit dem Start- und Zielort Ägina Stadt geplant. Solltest Du in Agia Marina anlanden, beginnst Du Deine Rundfahrt eben dort.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich empfehle Dir, Deinen Tagesausflug von Athen nach Ägina so zu planen, dass Du eine ganz frühe Fähre nimmst und alles so organisierst, dass Du den Mietwagen spätestens um 9 Uhr übernommen hast. Das heißt zwar, dass Du früh aufstehen musst. Aber so kannst Du den ganzen Tag für Dich nutzen und sehr viele Eindrücke sammeln. Jedenfalls wäre das meine Vorgehensweise.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Von der Landung bis zur Mittagspause</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Paleochora:</strong>&nbsp;Der im Inneren der Insel gelegene Ort&nbsp;<a href="https://maps.app.goo.gl/XNpNG7GQu9gvWxdX9" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Paleochora</a>&nbsp;(Παλαιοχώρα) war im Mittelalter der Hauptort der Insel. Hier waren die Menschen hier gegen Piratenüberfälle geschützt. Um 1800 haben die Einwohner den Ort verlassen. Die Häuser sind zerfallen, allerdings sind 32 Kirchen und Kapellen erhalten geblieben. Es lohnt sich, Paleochora zu besuchen und die Gotteshäuser aus dem 13. und 14. Jahrhundert zu besichtigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tempel der Aphaia</strong>: Die wohl berühmteste Sehenswürdigkeit der Insel ist der&nbsp;<a href="https://maps.app.goo.gl/LGFLbfagPchnxHPP9" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tempel der Aphaia</a>. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Aphaia-Tempel"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/04/Aegina-2021-Aphaia-Tempel.jpg" alt="Tempel der Aphaia" class="wp-image-14621" style="width:400px" title="Aphaia Tempel" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/04/Aegina-2021-Aphaia-Tempel.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/04/Aegina-2021-Aphaia-Tempel-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/04/Aegina-2021-Aphaia-Tempel-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Tempel der Aphaia</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Mythos sagt, dass sie eine Nymphe war. Da ihr Halbbruder Minos ihr nachstellte, floh sie einst aus Kreta, wurde von Fischern gefunden und nach Ägina gebracht. Artemis erhob sie in den Rang einer Göttin. Der Tempel ist inzwischen zwar eine Ruine, aber noch immer sehr eindrucksvoll. Die <a href="https://hellas.blog/aphaia/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Geschichte der Aphaia</a> habe ich an anderer Stelle erzählt. Wer mehr sehen möchte, muss nach München in die Glyptothek. Dort sind die besten Skulpturen aus Ägina seit Anfang des 19. Jahrhunderts zu sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kloster Agios Minas:</strong>&nbsp;Nur 3 km vom Tempel der Aphaia entfernt solltest Du das&nbsp;<a href="https://maps.app.goo.gl/nHtV62c9aqFMEC9g9" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kloster Agios Minas</a>&nbsp;(Ιερά Μονή Αγίου Μηνά) besuchen. Seit 1956 ist es ein Nonnenkloster. Besucher sind herzlich willkommen. In einem kleinen Laden bieten sie handgemachte Seifen, Käse und Fruchtmarmeladen und Gegenstände mit religiösem Bezug an. Bitte beachtet, dass die Nonnen in ihrer Mittagspause keine Besucher empfangen. Vormittags bis 12 Uhr und nachmittags ab 16 Uhr sollte das Kloster geöffnet sein. Die Nonnen sind sehr, sehr freundlich und auch Besucher ohne religiösen Hintergrund werden sich hier sehr wohl fühlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mittagspause in Agia Marina:</strong>&nbsp;Im Osten der Insel liegt der kleine Hafenort&nbsp;<a href="https://maps.app.goo.gl/BYmDka8APbQsSxsPA" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Agia Marina</a>. Nimm Dir etwas Zeit und bummele durch die Gegend. In der Nähe des Hafens gibt es einige nette Restaurants, in denen Du eine kleine Pause einlegen kannst.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Weiter geht es nach dem Mittag</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tempel des Zeus Hellanios:</strong>&nbsp;Dieser Tipp ist kein „Muss“, sondern ein „Kann“ wenn Du viel Zeit hast, etwas wandern möchtest und keine allzu spektakulären Ruinen erwartest. Du fährst jetzt weiter zurück Richtung Ägina auf der südlichen Hälfte der Insel. Kurz hinter dem Örtchen Anisaio kommt eine Abzweigung nach links. Dort lässt Du Dein Auto am Wegesrand stehen. Zu Fuß erreichst Du den&nbsp;<a href="https://maps.app.goo.gl/esAFTkNN9Rhn3AZW7" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tempel des Zeus Hellanios</a>&nbsp;bzw. das, was von ihm heute noch zu sehen ist. Auffällig ist ein Kirchenbau im byzantinischen Stil. Schau Dir das Gelände an, die Grundrisse des einstigen Zeus-Tempels sind gut zu sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kirche der Panagia Mesosporitissa:</strong>&nbsp;Von dem letzten Ort aus geht es weiter und Du machst einen kurzen Halt an der&nbsp;<a href="https://maps.app.goo.gl/6hCvgpvJzbvgzADK7" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kirche Panagia Mesosporitissa</a>&nbsp;(Εκκλησία Παναγίας Μεσοσπορίτισσας). Es ist die kleine Kirche am Friedhof des nächsten Ortes namens Pachia Rachi. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized" id="Markellos-Turm-Egina"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/04/Aegina-2021-Markellos-Turm.jpg" alt="Markellos Turm" class="wp-image-14623" style="width:250px" title="Markellos Turm in Ägina Stadt" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/04/Aegina-2021-Markellos-Turm.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/04/Aegina-2021-Markellos-Turm-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/04/Aegina-2021-Markellos-Turm-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Markellos Turm</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Von außen sieht sie unscheinbar aus, ist im Inneren aber sehr gepflegt und rund um die Uhr geöffnet. Ich empfehle Dir, dass Du hier eine kleine Pause machst und Dir in Ruhe alles ansiehst. Gegen eine (sehr) kleine Spende kannst Du auch eine Kerze nehmen, entzünden und in das mit Sand gefüllte Becken auf der linken Seite stecken. Dazu wünschst Du Dir etwas und bittest die Muttergottes um ihren Segen dafür. Das soll schon ab und an geholfen haben. Bitte fasse die Ikonen nicht an und behandele den Ort mit Respekt. Die Kirche hat eine ganz eigene Schönheit und ist den Menschen sehr wichtig.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wandern zu alten Olivenbäumen:</strong>&nbsp;Auch das ist kein Muss, und Du solltest ein bis zwei Stunden Zeit haben. An heißen Tagen empfehle ich Dir, diese Strecke am Vormittag zu laufen. Fahre in Richtung des&nbsp;<a href="https://maps.app.goo.gl/UKKwC5LYvurTtpYB6" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Strandes von Eginitissa</a>&nbsp;und gehe zum&nbsp;<a href="https://maps.app.goo.gl/jBfYYK1SVHdHqPYA9" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ausgangspunkt des Wanderpfads</a>. Solltest Du das nicht finden, erkunde Dich in einem der örtlichen Restaurants (dort spricht man Englisch!) nach dem „Ancient Olive Grove“ und man erklärt Dir, wohin Du musst. Vom Startpunkt aus läufst Du zu den fantastischen&nbsp;<a href="https://maps.app.goo.gl/zN9Vfz9WerXrUUxLA" target="_blank" rel="noreferrer noopener">alten Olivenbäumen</a>. Die sind nicht nur wunderschön. Wenn die richtige Zeit ist, schmücken auch Mohnblumen die Gegend.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ägina Stadt:</strong>&nbsp;Zum Abschluss (oder, falls Du in Agia Marina gestartet bist zur Mittagszeit) empfehle ich Dir einen Bummel durch&nbsp;<a href="https://maps.app.goo.gl/qTSYYqejpn7TyMGB7" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ägina Stadt</a>. Der&nbsp;<a href="https://maps.app.goo.gl/bhbWGX2wCgFBq7Bh9" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Markellos Turm</a>&nbsp;(Πύργος Μάρκελλου) ist eine rund um die Uhr geöffnete Sehenswürdigkeit. Auf jeden Fall ist er ein schönes Fotomotiv. Das&nbsp;<a href="https://maps.app.goo.gl/7z94ZxuyWaaGsGMY9" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Archäologische Museum von Ägina</a>&nbsp;ist im Sommer von 10 Uhr bis 17:30 geöffnet, im Winter von 10.30 Uhr bis 17.30 Uhr. Dienstags ist der Ruhetag. Nähere Informationen entnimmst Du der&nbsp;<a href="http://odysseus.culture.gr/h/1/eh155.jsp?obj_id=3255" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Homepage des Museums</a>. Gleich daneben sind die&nbsp;<a href="https://maps.app.goo.gl/7ZJG43rTRDqNSgGL9" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ruinen des Apollon-Tempels</a>&nbsp;von Ägina. Das Eintrittsticket für das Museum gilt hier ebenfalls.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Es darf auch weniger sein</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt noch viel mehr zu sehen, zum Beispiel die Metropol-Kirche, in der einst&nbsp;<a href="https://maps.app.goo.gl/b5gbkxq9Ua6oUXTW8" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ioannis Kapodistrias</a>&nbsp;vereidigt worden ist. Aber ich denke, dass meine Empfehlungen für einen Tag auf Ägina schon eine ganze Menge sind. Daher schließe ich meine Empfehlungen für einen Tagesausflug nach Ägina hiermit ab. Wenn Du noch eine Idee hast, was hier unbedingt genannt werden sollte, dann hinterlasse mir gerne einen Kommentar oder schreib mir eine E-Mail. Meine Mailadresse steht im&nbsp;<a href="https://hellas.blog/impressum-des-hellas-blog/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Impressum</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber nicht umsonst habe ich in die Zwischenüberschrift geschrieben &#8222;Es darf auch weniger sein.&#8220; Das darf es nämlich durchaus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bitte schau Dir an, ob Du wirklich alles machen möchtest, was ich notiert habe. Es ist ein strammes Programm, und Du bist bis auf die Mittagspause komplett über die Insel unterwegs.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du es etwas gemütlicher angehen lassen möchtest, dann empfehle ich Dir ein Downgrade: Paleochora, Tempel der Aphaia, Mittagspause in Agia Marina, Kloster Agios Minas und zum Abschluss einen Bummel durch Ägina Stadt. Nimm Dir etwas mehr Zeit für die einzelnen Stationen und lass es locker angehen. Das ist auch gut. </p>



<h2 class="wp-block-heading">So kommst Du nach Ägina und zurück nach Athen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Aus Athen kommend begibst Du Dich zunächst nach Piräus, von wo aus die Fähren nach Ägina abgehen. Im&nbsp;<a href="https://maps.app.goo.gl/2vrKiNQju1bH6Bxr8" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hafen in Piräus</a>&nbsp;nimmst Du dann die Fähre nach Ägina. Dort landet sie im&nbsp;<a href="https://maps.app.goo.gl/zJZrzb4zP8vkb47Y9" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hafen der Chora</a>&nbsp;oder im&nbsp;<a href="https://maps.app.goo.gl/JArb4N1n6mYVggBcA" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hafen von Agia Marina</a>.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Der-Hafen-von-Ägina-Stadt"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/04/Aegina-2021-Hafen.jpg" alt="Der Hafen von Ägina" class="wp-image-14622" style="width:400px" title="Der Hafen von Ägina Stadt" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/04/Aegina-2021-Hafen.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/04/Aegina-2021-Hafen-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/04/Aegina-2021-Hafen-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Hafen von Ägina</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das erste Schiff ab Piräus geht morgens um kurz nach 7 Uhr, die letzte geht am Abend. Auf der Seite Ferryhopper kannst Du Dir die&nbsp;<a href="https://www.ferryhopper.com/en/ferry-timetables/greece/piraeus" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Verbindungen ab Piräus</a>&nbsp;anschauen und dabei die für Dich geeignete Abfahrtszeit nach Ägina ermitteln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich musst Du auch die Rückfahrt planen. Die erste Fähre von Ägina nach Athen geht morgens um kurz nach 7 Uhr, die letzte am späteren Abend. Schau Dir die&nbsp;<a href="https://www.ferryhopper.com/en/ferry-timetables/greece/aegina" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Fähren ab Ägina</a>&nbsp;bei Ferryhopper an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meistens ist es kein Problem, spontan kurz vor der Abfahrt ein Ticket zu kaufen und mitzufahren. In der Hauptsaison kann es aber sein, dass die Tickets schon ausverkauft sind. Ist die Passagierkapazität erschöpft, haben Leute ohne Ticket Pech und müssen auf die nächste Fähre warten. Daher würde ich persönlich bei einem solchen Tagesausflug das Rückfahrticket gleich mit kaufen, wenn ich das Ticket hin besorge.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/tagesausflug-athen-aegina/">Ein Tagesausflug von Athen nach Ägina</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<title>Die Halbinsel Aliki auf Thasos</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Sep 2024 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inseln]]></category>
		<category><![CDATA[Aliki (Thasos)]]></category>
		<category><![CDATA[Apollo-Tempel]]></category>
		<category><![CDATA[Apollon]]></category>
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		<category><![CDATA[Funfact]]></category>
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		<category><![CDATA[Periferia Ostmakedonien und Thrakien]]></category>
		<category><![CDATA[Regionaleinheit Thasos]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Südosten von Thasos liegt die Halbinsel Aliki (Αλυκή). Nach der Bevölkerungszählung 2021 leben hier dauerhaft nur 13 Menschen. Im Sommer ist allerdings deutlich mehr los. Hier kannst Du einen Urlaub am Strand machen, Wandern und antike Ruinen angucken.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/aliki-auf-thasos/">Die Halbinsel Aliki auf Thasos</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Im Südosten von Thasos liegt die Halbinsel Aliki (Αλυκή). Nach der Bevölkerungszählung 2021 leben hier dauerhaft nur 13 Menschen. Im Sommer ist allerdings deutlich mehr los. Hier kannst Du einen Urlaub am Strand machen, Wandern und antike Ruinen angucken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Über die Halbinsel Aliki</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf beiden Seiten der Halbinsel gibt es Buchten, die sich durch ihr klares, blaues Wasser auszeichnen. Wohl deshalb und auch wegen der schönen Landschaft sind hier in den vergangenen Jahrzehnten sehr viele Ferienhäuser entstanden. Hier verbringen viele Griechen ihren Urlaub, es gibt aber auch Gäste aus dem Ausland.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Aliki-Beach"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/05/Thasos-2022-Aliki-Strand.jpg" alt="Aliki Beach" class="wp-image-14667" style="width:400px" title="Aliki Beach" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/05/Thasos-2022-Aliki-Strand.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/05/Thasos-2022-Aliki-Strand-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/05/Thasos-2022-Aliki-Strand-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Aliki Beach</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wer hätte gedacht, dass sich hier ein Urlaubsparadies entwickelt? Ursprünglich hatten Bauern aus dem im Landesinneren gelegenen Ort Theologos hier einfache Steinhütten. In diesen wohnten sie während der Erntezeit für Oliven. Ihre Bäume standen hier in der Gegend. Das heutige Aliki ist erst 1940 vom griechischen Staat als Ort anerkannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Halbinsel selbst besteht aus Marmor. Der ist schon in der Antike abgebaut worden. Das hatte zur Folge, dass die ursprünglich viel höhere Halbinsel teilweise bis auf Meereshöhe abgetragen worden ist. Durch den Abtrag des Marmors sind Dellen entstanden, in denen sich das Salz des Meeres absetzt. Gewissermaßen handelt es sich um kleine Salinen. Diese haben zum Namen der Halbinsel geführt. Der Name Aliki ist im Mittelalter belegt und steht in Verbindung zum Wort für Salz. Im heutigen Griechisch ist αλάτι (sprich: aláti) das Wort für Salz. Auf Altgriechisch sagte man ἅλας (sprich: álas). Und salzig bedeutet auf Altgriechisch ἁλυκός (sprich: alykós). Wenn etwas in der Landschaft salzig ist, ist der Weg von alykós zum Ortsnamen Alykí bzw. dem heutigen Aliki nicht weit.</p>



<h4 class="wp-block-heading">1400 Jahre Marmorsteinbruch</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Geschichte dieser Halbinsel ist erst einmal die des Marmorabbaus und auch des Handels mit Marmor. Der hat einen gewissen Wohlstand nach Aliki gebracht. Vom 7. Jahrhundert vor bis zum 7. Jahrhundert nach Christus drehte sich hier alles um den weißen Stein, der für Bauten und Kunstwerke sehr begehrt war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Marmorsteinbrüche kann man heute noch im Südosten von Aliki sehen. Die Küste hat sich hier später ein wenig gesenkt, so dass die tiefste Abbausohle heute vom Meer überflutet ist. Für Leute, die hier ins Meer gehen, hat das ein Stück weit den Effekt eines Marmorschwimmbades. Aber erwartet Euch nicht zu viel Luxus in diesem „Marmorbecken“, denn letzten Endes ist das ein Steinbruch im Meer und nicht mehr.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Antike Ruinen in Aliki</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Abbau des Marmors brachte einen gewissen Wohlstand in die Region. Immer wieder sind prachtvolle Bauten errichtet worden, auch sind hier natürlich Menschen gestorben und begraben worden. Wer an Antiken Ruinen interessiert ist, kann bei Aliki einiges entdecken.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized" id="Ruinen-von-Aliki-auf-Thasos"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/05/Thasos-2022-Aliki-Ruinen.jpg" alt="Ruinen von Aliki auf Thasos" class="wp-image-14666" style="width:400px" title="Ruinen von Aliki auf Thasos" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/05/Thasos-2022-Aliki-Ruinen.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/05/Thasos-2022-Aliki-Ruinen-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/05/Thasos-2022-Aliki-Ruinen-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ruinen von Aliki auf Thasos</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" target="_blank" href="https://maps.app.goo.gl/4YhXdeZHL82dT9hc9">Archäologische Stätte von Aliki</a>&nbsp;(Αρχαιολογικός Χώρος Αλυκής) ist tagsüber für Besucher geöffnet. Die Öffnungszeiten sind von 8.30 Uhr bis 15.30 Uhr, dienstags und an hohen Feiertagen ist die Statte geschlossen. Hier kannst Du zum Beispiel die Ruinen eines Heiligtums sehen, das dem Gott Apollon geweiht war. Es diente nicht nur als Opferstätte, sondern auch als Unterkunft für gläubige Pilger. Die Anlage bestand aus zwei Gebäuden unterschiedlicher Größe, die aber sonst identisch gewesen zu sein schienen. Nach Westen hatten sie eine Vorhalle mit Säulen, in der Mitte der nördlichen Räume befanden sich Herstellen, die in den Boden eingelassen waren. Das südliche der beiden Gebäude wird auf 500 v.Chr. datiert, es gilt als das älteste noch erhaltene Gebäude auf Thasos. Etwas südlich der Anlage sind zwei Grotten entdeckt worden, die einst für den Kult des Apollon genutzt wurden. Insgesamt war dieses Heiligtum bis zur Christianisierung in Betrieb.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der Landbrücke, welche den vorgelagerten Teil der Landzunge mit Thasos verbindet, befand sich in der Antike ein Friedhof. Hier konnten mehrere Gräber nachgewiesen werden, auch hat man einen großen Sarkophag mit lateinischer Inschrift gefunden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Christianisierung und das Ende der Bergbaus</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Christianisierung brachte mit sich, dass die Menschen Gotteshäuser bauten. Im 5. Jahrhundert n.Chr. haben die Gläubigen auf der Halbinsel zwei Basiliken errichtet. Die südliche von ihnen war größer und hatte eine recht monumentale Kanzel. Das zeigt, dass sie die bedeutendere von beiden Kirchen war. Die nördliche Basilika ist zunächst einschiffig gebaut und um 500 n.Chr. um zwei weitere Kirchenschiffe erweitert worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich sind auch die Reste des einstigen Marmor-Steinbruchs noch gut zu sehen. Über die Landzunge kannst Du prima wandern. Gehst Du vom nach Westen gelegenen Strand aus in Richtung der Landzunge, kommst Du zu einer&nbsp;<a href="https://maps.app.goo.gl/R8bMquu2oQKE84xNA" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Höhle mit religiöser Bedeutung</a>. Sie ist als Kirche geweiht und der Himmelfahrt der Jungfrau Maria gewidmet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ende der Nutzung von Aliki als Steinbruch kam im 7. Jahrhundert n.Chr. Zu der Zeit fielen slawische Völker auf Thasos ein und richteten große Verwüstungen an. Die Nachfrage nach Marmor brach zusammen. Deshalb sind Steinbruch und auch die Siedlung zu dieser Zeit aufgegeben worden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wanderung um die Halbinsel</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Um die Landzunge der Halbinsel führt ein Wanderweg, der etwa 2,5 km lang ist. Er ist gut ausgeschildert. Ich empfehle Dir, festes Schuhwerk und achte bitte auch auf Sonnenschutz. Vom Parkplatz des Ortes aus sind bis zu 60 Höhenmeter zu überwinden. Völlig ungeübte Wanderer können da Probleme bekommen. Aber wer von seiner Kondition her eine Stunde lang gut zu Fuß unterwegs sein kann, der sollte keine Probleme bekommen. Im Sommer empfehle ich dringend, von einer Wanderung in der Mittagszeit abzusehen. Und wenn Du Dir Schwimmsachen und ein Handtuch mitnimmst, kannst Du unterwegs im Meer eine Abkühlung nehmen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aliki und die moderne Chemie</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Abschluss dieses Beitrags habe ich noch einen kleinen Funfact. Das altgriechische Wort ἁλυκός hat es bis in die deutsche Sprache geschafft. Chemiker werden wissen, was eine&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" target="_blank" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Alkalische_L%C3%B6sung">alkalische Lösung</a>&nbsp;ist. Vielleicht ist diese Verbindung des Ortes Aliki zur modernen Chemie ja ein guter Grund, um hier einmal Urlaub zu machen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="block-b112b298-eda1-4814-9341-0ef8e3aaf112">Aliki im Hellas Blog</h2>



<p class="wp-block-paragraph" id="block-e801eb32-7753-4b9d-9eff-09cd89a592c1">Ab und an schreibe ich im Blog über Thasos, und dabei auch über die Halbinsel Aliki. Ich mag sie.</p>



<ul class="display-posts-listing"><li class="listing-item"><a class="image" href="https://hellas.blog/abbau-marmor-wichtig-fuer-thasos/"><img decoding="async" width="300" height="169" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/05/Thasos-2022-Marmor-Steinbruch-300x169.jpg" class="attachment-medium size-medium wp-post-image" alt="Marmor Steinbruch auf Thasos" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/05/Thasos-2022-Marmor-Steinbruch-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/05/Thasos-2022-Marmor-Steinbruch-768x432.jpg 768w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/05/Thasos-2022-Marmor-Steinbruch.jpg 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a> <a class="title" href="https://hellas.blog/abbau-marmor-wichtig-fuer-thasos/">Der Abbau von Marmor ist wichtig für die Insel Thasos</a></li><li class="listing-item"><a class="image" href="https://hellas.blog/der-marmorstrand-von-aliki/"><img decoding="async" width="300" height="225" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/11/Marmorstrand-Aliki-Thasos-300x225.jpg" class="attachment-medium size-medium wp-post-image" alt="Der Marmorstrand von Aliki" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/11/Marmorstrand-Aliki-Thasos-300x225.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/11/Marmorstrand-Aliki-Thasos-768x576.jpg 768w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/11/Marmorstrand-Aliki-Thasos.jpg 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a> <a class="title" href="https://hellas.blog/der-marmorstrand-von-aliki/">Der Marmorstrand von Aliki</a></li><li class="listing-item"><a class="image" href="https://hellas.blog/aliki-auf-thasos/"><img decoding="async" width="300" height="169" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/05/Thasos-2022-Aliki-Strand-300x169.jpg" class="attachment-medium size-medium wp-post-image" alt="Aliki Beach" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/05/Thasos-2022-Aliki-Strand-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/05/Thasos-2022-Aliki-Strand-768x432.jpg 768w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/05/Thasos-2022-Aliki-Strand.jpg 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a> <a class="title" href="https://hellas.blog/aliki-auf-thasos/">Die Halbinsel Aliki auf Thasos</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">Meine Beiträge Im Hellas Blog über <a href="https://hellas.blog/tag/aliki-thasos/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aliki</a> kennzeichne ich mit dem entsprechenden Tag. Klicke auf den Link, um Dir alle Beiträge anzeigen zu lassen.</p>
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		<title>Olympia 1896: Briefmarke mit dem Panathinaiko-Stadion</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Aug 2024 22:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Anlässlich von Olympia 1896 ist eine Briefmarke mit dem Panathinaiko-Stadion erschienen. Sie ist blau, der Nennwert beträgt 1 Drachme. Die Nummer der Marke im Michel-Katalog ist 104. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/olympia-1896-briefmarke-panathinaiko-stadion/">Olympia 1896: Briefmarke mit dem Panathinaiko-Stadion</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit fanden 1896 in <a href="https://hellas.blog/tag/athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Athen</a> statt. Aus diesem Anlass hat die griechische Post eine Briefmarkenserie herausgegeben, aus der ich Euch heute eine Marke vorstellen möchte.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="482" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/02/Briefmarke-Olympische-Sommerspiele-1896-Panathinaiko-Stadion.jpg" alt="Briefmarke 1896 zu 1 Drachme: Panathinaiko-Stadion und Akropolis" class="wp-image-6649" style="width:400px" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/02/Briefmarke-Olympische-Sommerspiele-1896-Panathinaiko-Stadion.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/02/Briefmarke-Olympische-Sommerspiele-1896-Panathinaiko-Stadion-300x181.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/02/Briefmarke-Olympische-Sommerspiele-1896-Panathinaiko-Stadion-768x463.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Briefmarke 1896 zu 1 Drachme:<br>Panathinaiko-Stadion und Akropolis</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der Marke sehen wir im Vordergrund das <a href="https://maps.app.goo.gl/KQY15j7GsDiVE3gt7" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Panathinaiko-Stadion</a> (Παναθηναϊκό Στάδιο). Dahinter thront auf dem Burgberg Athens die <a href="https://hellas.blog/akropolis/">Akropolis</a>. Dazwischen sehen wir den <a href="https://hellas.blog/olympieion/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tempel des Olympischen Zeus</a> und rechts daneben das <a href="https://hellas.blog/hadrianstor/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hadrianstor</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Panathinaiko-Stadion ist auf der Marke sehr schön in die Reihe der bedeutendsten Bauwerke Athens eingereiht, die aus der Antike noch vorhanden sind. Und das nicht zu Unrecht. Denn man hat es auf den Fundamenten des antiken Stadions der Stadt gebaut. Das ist ganz bewusst so entschieden worden, man wollte die historische Kontinuität der Sportwettkämpfe auf diese Weise dokumentieren. Hier fanden in der Antike die Panathenäischen Spiele (Παναθήναια) statt, daher rührt auch der heutige Name des Stadions. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem das antike Stadion ausgegraben wurde, fanden hier die &#8222;Olympien&#8220; statt. Diese Sportveranstaltungen wurden 1859, 1870, 1875 und 1889 ausgetragen und waren den Olympischen Spielen der Antike nachempfunden. Diese Veranstaltungen waren Vorläufer der Olympischen Spiele der Neuzeit, die bekanntlich 1896 zum ersten mal stattfanden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Über die blaue Marke mit dem Nennwert 1 Drachme</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit sind zwischen dem 6. April und dem 15. April 1896 ausgetragen worden. Der 6. April ist auch das Datum, an dem die Briefmarken erschienen sind. Die Besucher aus allen Welt sollten mit diesen Marken ihre Briefe und Postkarte in die jeweilige Heimat schicken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Michel-Katalog führt diesen Markensatz unter den Nummern 96 bis 107. Die blaue Marke hat einen Nennwert von 1 Drachme, im Michel-Katalog hat sie die Nummer 104. Sie ist in einer Auflage von 120.550 Exemplaren erschienen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bleibt die Frage, was diese Marke wert ist. Der Michel 2017/2018 nennt für die ungestempelte Marke einen Wert von 80 Euro und für ein gestempeltes Exemplar einen Wert von 17 Euro. Ich denke, dass das heute ein wenig hoch gegriffen ist. Beim Kauf von Privat solltest Du zu einem deutlich niedrigeren Preis an diese Marke kommen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Ende der kleinen Serie mit Briefmarken zu olympischen Themen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Heute enden die Olympischen Sommerspiele 2024, die in Paris ausgetragen wurden. Während der Sommerolympiade habe ich einige griechische Briefmarken vorgestellt, die einen Bezug zu Olympia haben. Diese kleine Serie endet heute. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Meine Quellen zu diesem Beitrag</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Externe Internetseiten habe ich verlinkt. Zusätzlich habe ich verwendet:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Michel Katalog Südosteuropa 2017/2018 (102. Auflage), Seite 342</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Für weitere Hinweise zu dieser Marke bin ich immer dankbar. Meine Kontaktdaten stehen im <a href="https://hellas.blog/impressum-des-hellas-blog/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Impressum</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/olympia-1896-briefmarke-panathinaiko-stadion/">Olympia 1896: Briefmarke mit dem Panathinaiko-Stadion</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<title>Die Portara von Naxos</title>
		<link>https://hellas.blog/portara-naxos/</link>
					<comments>https://hellas.blog/portara-naxos/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jul 2024 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inseln]]></category>
		<category><![CDATA[Apollon]]></category>
		<category><![CDATA[Bauruine]]></category>
		<category><![CDATA[Lygdamis von Naxox]]></category>
		<category><![CDATA[Naxos]]></category>
		<category><![CDATA[Naxos Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Peisistratos]]></category>
		<category><![CDATA[Portara (Naxos)]]></category>
		<category><![CDATA[Regionaleinheit Naxos]]></category>
		<category><![CDATA[Sehenswürdigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Sehenswürdigkeiten auf Naxos]]></category>
		<category><![CDATA[Tempel]]></category>
		<category><![CDATA[Was machen auf Naxos?]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Portara von Naxos ist nicht nur das Wahrzeichen der Insel. Sie ist zugleich auch die wahrscheinlich berühmteste Bauruine der Welt. Und für mich ist sie ein ganz besonderer Ort.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/portara-naxos/">Die Portara von Naxos</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Portara von Naxos gilt als das Wahrzeichen der Insel Naxos schlechthin. Sie steht auf einer Halbinsel vor Naxos Stadt. Bist Du dort, läufst Du einfach zu Fuß hinüber.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Portara von Naxos ist wahrscheinlich die berühmteste Bauruine der Welt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">1990 war ich das erste mal auf Naxos. Keine Erinnerung hat sich so sehr in mein Gedächtnis gebrannt wie die an die Portara. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/07/Naxos-Portara-01.jpg" alt="Die Portara von Naxos" class="wp-image-8274" style="width:400px" title="Die Portara von Naxos" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/07/Naxos-Portara-01.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/07/Naxos-Portara-01-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/07/Naxos-Portara-01-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Portara von Naxos<br>(Foto: Christiane Großimlinghaus)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wahrscheinlich wissen viele nicht, dass die Portara nur eine Bauruine ist. Wahrscheinlich ist sie die berühmteste Bauruine der Welt. Und ganz gewiss ist sie mit den <a href="https://hellas.blog/bauruine-zum-verkauf/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bauruinen, die ab und an in Griechenland verkauft werden</a> oder sonst zu sehen sind, nicht zu vergleichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das hat eine Vorgeschichte. Ganz früher gab es hier ein Heiligtum ohne Tempel. Das war im 9. oder 8. Jahrhundert vor Christus. Geweiht war es dem delischen Apollon. Der Gott Apollon wurde bekanntlich auf der Insel Delos geboren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im 6. Jahrhundert vor Christus geriet Naxos in einen Konflikt, der auf dem griechischen Festland zwischen Athen und Sparta ausgetragen wurde. Aus dem Adel von Naxos entstammte ein Mann namens Lygdamis, der seine Chance kommen sah. Er unterstützte in Athen den Peisistratos bei seinem dritten Versuch, die Alleinherrschaft über die Stadt zu gewinnen. Das gelang auch dank der Unterstützung aus Naxos. Peisistratos eroberte darauf Naxos und überließ sie seinem Verbündeten Lygdamis, der fortan als Tyrann über die Insel herrschte. Das war im Jahr 538 v.Chr.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Lygdamis Herrschaft über Naxos, ihr Ende und das weitere Schicksal des Tempels</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Lygdamis sah sich nicht nur als Herrscher über Naxos. Er meinte, er habe auf den Kykladen die Vormachtstellung. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/07/Naxos-Portara-02.jpg" alt="Die Lage der Portara auf der Halbinsel vor Naxos Stadt" class="wp-image-8281" style="width:400px" title="Die Lage der Portara auf der Halbinsel vor Naxos Stadt" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/07/Naxos-Portara-02.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/07/Naxos-Portara-02-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/07/Naxos-Portara-02-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Lage der Portara auf der Halbinsel vor Naxos Stadt <br>(Foto: Christiane Großimlinghaus)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Um dies zu unterstreichen, gab er den Bau eines großen Tempels in für Apollon Auftrag. Mit einer Grundfläche von 57,5 m mal 26,5 m sollte er neunmal so groß werden wie der Apollon-Tempel auf dessen Geburtsinsel Delos. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings hatte Lygdamis seine Rechnung ohne Sparta gemacht. Sparta startete eine Expedition gegen Samos und deren Tyrann Polykrates. Polykrates hatte ebenfalls Unterstützung von Lygdamis erhalten, als er sich Samos unter den Nagel riss. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Unterwegs kamen die Spartaner an Naxos vorbei. Um der Herrschaft des Polykrates einen ersten Schlag zu versetzen, machten sie auf Naxos Halt und setzen Lygdamis ab. Das war im Jahr 524 v.Chr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bau des Apollon-Tempel war zu dieser Zeit schon begonnen worden. Nachdem Lygdamis abgemeldet war, fand sich aber niemand, der dieses Projekt fortsetzen wollte. Das Vorhaben hat man aufgegeben. Der bereits erbaute Teil des Tempels diente fortan als Steinbruch. </p>



<p class="wp-block-paragraph">So kam es, dass der größte Teil des bereits errichteten Tempels im Laufe der Zeit wieder verschwunden ist. Als einziges blieb die Tür des geplanten Tempels stehen. Das lag möglicherweise am erheblichen Gewicht der Steine, die man nicht einfach so demontieren und abtransportieren kann. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Geschichten um die Portara von Naxos</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sicherlich gibt es sehr viele Geschichten, die sich um die Portara herum entspannen. Die von Lygdamis und seinen gescheiterten Machtansprüchen finde ich schon einmal spannend. Die Portara erzählt uns von ihr und kündet davon, dass die Zeit eines jeden noch so mächtigen Menschen irgendwann kommen wird und er dann faktisch bedeutungslos ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich gibt es aber auch eine sehr persönliche Geschichte zu der Portara. 1990 kam ich erstmal mit einem Interrail-Ticket nach Griechenland. Unterwegs hatte ich mich mit einigen Leuten zusammengetan. Gemeinsam waren wir in Athen, auf Santorin und schließlich auch auf Naxos. Als wir hier auf unsere Fähre zurück zum Festland warteten, sind die anderen am Hafen geblieben. Sie haben auf mein Gepäck aufgepasst, und ich bin alleine über den Damm zur Portara gelaufen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Damals wusste ich nicht, welchen Zweck dieser seltsame Bau hatte. Ich weiß noch, dass ich meinte, es müsse irgend eine Art Tor sein. Und wenn ich hindurchgehe, komme ich durch irgend einen magischen Mechanismus in eine ganz andere Zeit und bleibe dann dort. Das wollte ich genauer wissen&#8230; und bin durch das Tor gegangen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich ist nichts passiert, außer dass der Abfahrtszeitpunkt der Fähre immer näher gerückt ist. Also bin ich zu den anderen, habe mein Gepäck genommen und alsbald kam auch unser Schiff. Der Besuch der Portara war mein wohl nachhaltigster Eindruck, der mir von Naxos geblieben ist. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Was Du zu einem Besuch der Portara wissen musst</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Portara steht auf einer <a href="https://maps.app.goo.gl/tD1JAqFMQE3PYF4B6" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Halbinsel vor Naxos Stadt</a>. Klick auf den Link, dann öffnet sich eine Karte bei Google Maps und Du kannst den genauen Standort sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du kommst ganz einfach hin. Gehe einfach zum Hafen und dort zur hinteren Mole, von der aus die Fähren zu anderen Inseln gehen. Dann solltest Du die Halbinsel mit der Portara schon sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Öffnungszeiten gibt es nicht. Ein Eintrittspreis wird auch nicht erhoben. Du kannst einfach zur Portara gehen und sie besuchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den Abendstunden sind verhältnismäßig viele Touristen hier. Denn der Sonnenuntergang lässt sich durch die Portara anschauen, und das gibt ein wundervolles Fotomotiv.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Bitte nur: Klettere nicht auf ihr herum. Das bekommt dem alten Bauwerk auf die Dauer nicht besonders gut. </p>
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		<title>Über den Poseidon-Tempel bei Klidi</title>
		<link>https://hellas.blog/poseidon-tempel-klidi/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Feb 2024 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festland]]></category>
		<category><![CDATA[Archäologische Stätten]]></category>
		<category><![CDATA[Drohne]]></category>
		<category><![CDATA[Klidi]]></category>
		<category><![CDATA[ÖAI]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Österreichisches Archäologisches Institut]]></category>
		<category><![CDATA[Periferia Peloponnes]]></category>
		<category><![CDATA[Poseidon]]></category>
		<category><![CDATA[Reisetipps für die Peloponnes]]></category>
		<category><![CDATA[Strabon]]></category>
		<category><![CDATA[Tempel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der 2022 entdeckte Poseidon-Tempel bei Klidi ist größer als vermutet. Das haben neuere Untersuchungen österreichischer Forscher ergeben.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/poseidon-tempel-klidi/">Über den Poseidon-Tempel bei Klidi</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Im letzten Jahr haben Forscher bei <a href="https://maps.app.goo.gl/Gb4KdshWC5r82WQKA" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Klidi</a> (Κλειδί) einen Poseidon-Tempel entdeckt. Wie sich jetzt zeigt, ist der größer als bisher vermutet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">2022: Poseidon-Tempel bei Klidi entdeckt </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://maps.app.goo.gl/vrmzN4x5zsSz462k7" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ausgrabungsstätte Samikon</a> ist schon länger bekannt. Unterhalb davon haben Archäologen 2022 einen Tempel entdeckt, der dem Meeresgott <a href="https://hellas.blog/tag/gott-poseidon/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Poseidon</a> geweiht war. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.oeaw.ac.at/fileadmin/Institute/OEAI/IMAGES/Aktuelles/20221010_Kleidi_general_1.jpg" alt="" style="width:400px"/><figcaption class="wp-element-caption">Fundament des Poseidon-Tempels<br>(Bildquelle: Österreichisches Archäologisches Institut)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Am 10. Oktober 2022 veröffentlichte das Österreichische Archäologische Institut (ÖAI) die Entdeckung des Tempelbezirks in Klidi-Samikon. Das ÖAI kam dem Tempel durch Strabon auf die Spur. Dieser berichtete im 8. Buch seiner Geographika davon, dass es hier einen Poseidon-Tempel geben solle. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In den Jahren 2017, 2018 und 2021 führte das ÖAI in Zusammenarbeit mit den Universitäten Mainz und Kiel geoarchäologische und geophysikalische Untersuchungen durch. 2022 folgte dann der Durchbruch und Erfolg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Archäologen konnten Teile des Fundaments eines Gebäudes freilegen, das 9,40 m breit war. Die Länge des Baus stellten sie mit mindestens 28 m fest. Die Mauern waren sorgfältig gesetzt und 80 cm dick. Ich meine, dass es sich in der Antike um ein sehr beeindruckendes Gebäude gehandelt haben muss. </p>



<h2 class="wp-block-heading">2023: Forscher finden mehr über den Tempel heraus</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.oeaw.ac.at/fileadmin/NEWS/2023/img/poseidon/poseidon_1_c_oeai_Marie-Kraeker_slider.webp" alt="" style="width:400px"/><figcaption class="wp-element-caption">Drohnenfoto der Ausgrabung von 2023<br>(Bildquelle: Österreichisches Archäologisches Institut)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Am 26. Januar 2024 gab das ÖAI dann auf seiner Homepage bekannt, dass der Poseidon-Tempel größer sei als bisher angenommen. Das haben Grabungen ergeben, die Archäologen des ÖAI und des griechischen Kulturministeriums in der Kampagne 2023 vorgenommen haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Dimensionen des Tempels sind etwas größer als ursprünglich erwartet. Man weiß jetzt, dass es sich um einen archaischen Tempelbau handelt, der aus zwei Haupträumen bestand. In der Mitte gab es eine Reihe aus zwei Säulen, die das große Tempeldach stützten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Welche Funktion die beiden Räume hatten, ist noch unklar. Es kann sein, dass es sich um einen Doppeltempel handelte, in dem zwei Gottheiten verehrt wurden. Vielleicht gehörten die Räume aber auch baulich zusammen und dienten der Verehrung nur eines Gottes, wobei die konkrete Funktion der Räume noch unklar ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was die Forscher auch herausgefunden haben, ist, dass es zwei große Bauphasen zu diesem Tempel gab. Der archaische Tempel dürfte aus dem 6. Jahrhundert v.Chr. stammen, ein größerer Umbau fand gegen Ende des 4. oder Anfang des 3. Jahrhunderts v.Chr. statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Strabon beschreibt den Tempel als Hain mit wilden Olivenbäumen. Die spannende Frage ist, ob hier noch weitere Tempelgebäude, Altäre oder Schatzhäuser nachgewiesen werden können. Schon jetzt ist klar, dass Archäologen hier noch viel zu tun haben und dass wir in Zukunft weitere spannende Ergebnisse erwarten dürfen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Drohnenfotos des Poseidon-Tempels</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Beitrag seht Ihr zwei Drohnenfotos des Ausgrabungsgeländes, die auf der Homepage der Österreichischen Akademie der Wissenschaften erschienen sind. In diesem Zusammenhang habe ich eine dringende Bitte an alle Griechenland-Freunde: Fliegt nicht über einem archäologischen Gelände, wenn Ihr dafür keine Genehmigung habt. Grundsätzlich ist das nämlich verboten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Möchtest Du über oder in der Nähe einer archäologischen Zone fliegen, benötigst Du dafür auf jeden Fall eine Erlaubnis. Die erhältst Du von der für die jeweilige Region zuständigen Behörde. Welche das ist, erfährst Du auf&nbsp;dieser Seite. Die Seite ist auf Englisch, es gibt sie auch auf&nbsp;<a href="https://www.culture.gov.gr/el/ministry/SitePages/viewyphresia.aspx?iID=1304" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Griechisch</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du an die Behörde eine Anfrage stellst, dann schreib sie entweder auf Griechisch oder auf Englisch. Bitte stelle Deine Anfrage auch mit deutlichem zeitlichen Vorlauf zum geplanten Flug. Die Behörde wird einige Zeit brauchen, ehe sie Dir antwortet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich rate dringend davon ab, den Aufstieg ohne Genehmigung zu machen. Die Behörden sind bei Verstößen sehr streng.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr zu diesem Thema erfährst Du im <a href="https://hellas.blog/drohne-griechenland/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Blogbeitrag zur Drohne in Griechenland</a>. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/poseidon-tempel-klidi/">Über den Poseidon-Tempel bei Klidi</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<title>Olympieion</title>
		<link>https://hellas.blog/olympieion/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Feb 2024 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Reisetipps und Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Antiochos IV]]></category>
		<category><![CDATA[Archäologische Stätten]]></category>
		<category><![CDATA[Athen]]></category>
		<category><![CDATA[Jessye Norman]]></category>
		<category><![CDATA[Kathleen Battle]]></category>
		<category><![CDATA[Olympieion]]></category>
		<category><![CDATA[Olympischer Zeus]]></category>
		<category><![CDATA[Sehenswürdigkeiten in Athen]]></category>
		<category><![CDATA[Tempel]]></category>
		<category><![CDATA[Tempel des Olympischen Zeus]]></category>
		<category><![CDATA[Vangelis]]></category>
		<category><![CDATA[Zeus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unterhalb der Akropolis steht in Athen das Olympieion. Auch wenn heute nur noch wenige Säulen zu sehen sind, beeindrucken die Ruinen sehr. Der Tempel des Olympischen Zeus gehört zu den antiken Highlights von Athen. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/olympieion/">Olympieion</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Glaubst Du, mit der <a href="https://hellas.blog/akropolis/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Akropolis</a> hast Du schon alle wichtigen <a href="https://hellas.blog/tag/sehenswuerdigkeiten-athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">antiken Sehenswürdigkeiten Athens</a> gesehen? Da liegst du falsch. Das Olympieion (Ολυμπιείο) ist ein Muss! Man nennt es auch den Tempel des Olympischen Zeus.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="445" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/10/Olympieion_01.jpg" alt="Das Olympieion in Athen" class="wp-image-284" style="width:400px;height:auto" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/10/Olympieion_01.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/10/Olympieion_01-300x167.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/10/Olympieion_01-768x427.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Olympieion in Athen</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Einst zählte dieser Tempel zu den größten in ganz Griechenland. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Er war DER Zeus-Tempel in der Welt der antiken Griechen. Beim Anblick seiner Überreste wird Dir schnell klar sein wieso.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch wenn der Tempel aktuell (Ende 2022/Anfang 2023) mit Baugerüsten versehen ist, lohnt es sich vorbei zu schauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Olympieion gehört definitiv zu den Top 10 Sehenswürdigkeiten in Athen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie komme ich zum Olympieion?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Olympieion steht unterhalb der Akropolis in Athen. Es ist etwa 500 m Luftlinie vom Burgberg der Stadt entfernt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fahre mit der Metro zur Station Akropolis. Dann läufst Du durch das <a href="https://hellas.blog/hadrianstor/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hadrianstor</a> am Gelände des Tempels vorbei. Etwas weiter hinten, an der Kopfseite des Geländes, ist der Eingangsbereich. Der Fußweg dauert etwa 10 Minuten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du kommst hier auch gut mit dem hop on and hop off Bus her.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie kommen Kreuzfahrt-Touristen zum Olympieion?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kreuzfahrtschiffe aus aller Welt legen in Piräus an. Es ist sehr einfach, von dort zum Olympieion zu kommen. Dort nimmst Du die Linie M1 und fährst bis zum Omonia-Platz. Die Fahrt dauert etwa 18 Minuten. Dann steigst Du um in die Metro-Linie M2. Bis zur Station Akropoli dauert die Fahrt etwa 4 Minuten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was kostet der Eintritt?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für Kinder unter 5 Jahren, EU-Bürger unter 25 Jahren sowie Besucher mit einer Behinderung ist der Eintritt ins das Olymieion frei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Eintritt kostet momentan 20 Euro, ermäßigt 10 Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich empfinde den Eintritt als sehr hoch für das, was es auf dieser archäologischen Stätte zu sehen gibt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es verschiedene City-Pässe, die u.a. den Eintritt in das Olympieion beinhalten. Die werden in der Regel über Anbieter im Internet vertrieben. Eine Empfehlung dazu kann ich Dir nicht geben, da ich diese City-Pässe bislang noch nicht ausprobiert habe.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zu welchen Zeiten kann ich das Olympieion besuchen?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Öffnungszeiten sind von 8 bis 17 Uhr. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Tempelgelände ist an diesen Tagen geschlossen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>1. Januar</li>



<li>25. März</li>



<li>1. Mai</li>



<li>25. und 26. Dezember</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Ansonsten ist es an jedem Tag geöffnet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was muss ich über das Olympieion wissen?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Man nennt das Olympieion auch den Tempel des Olympischen Zeus (Ναός του Ολυμπίου Διός). Er war einer der größten Tempel im antiken Griechenland.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was steht noch vom Tempel des Olympischen Zeus?</h3>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/10/Olympieion_02.jpg" alt="Säulen des Olympieion" class="wp-image-285" style="width:400px;height:auto" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/10/Olympieion_02.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/10/Olympieion_02-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/10/Olympieion_02-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Säulen des Olympieion</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Heute sieht man nur noch einige Säulen. Um nachvollziehen zu können, worum es geht, gehen wir weit zurück in die Geschichte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Tempel des olympischen Zeus geht auf das 6. Jahrhundert v. Chr. zurück, wurde aber erst unter dem römischen Kaiser Hadrian im 2. Jahrhundert nach Christus vollendet. Das Olympieion befindet sich rund 500 m östlich der Akropolis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ältesten ausgegrabenen Baureste an dieser Stelle stammen vermutlich von einem Tempel aus der ersten Hälfte des 6. Jahrhunderts v. Chr., der wahrscheinlich unter der Tyrannis des Peisistratos erbaut wurde.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Baugeschichte des Olympieion</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Seine Söhne Hippias und Hipparchos ließen an dessen Stelle in Athen einen riesenhaften Tempel errichten. Als Vorbild diente vermutlich der kurz vorher begonnene Dipteroi in Ionien. Unterhalb der Akropolis wollten sie den Bürgern von Athen zeigen, wer sie waren. Das ging am besten durch einen gigantischen Tempel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Sturz der Tyrannis blieb der Bau unfertig. Die vorbereiteten Säulentrommeln wurden größtenteils für den Bau der Mauer des Themistokles verwendet. Weiteres Baumaterial wurde wahrscheinlich zum Bau des Vorgängerbaus des Parthenon auf der Akropolis herangezogen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass man Material aus einem Heiligtum entfernte, ist ungewöhnlich und legt nahe, dass der noch ungeweihte Bau eher als Denkmal der Tyrannenherrschaft aufgefasst wurde und nicht als Eigentum des Gottes Zeus. Ein Versuch in spätklassischer Zeit, zumindest den Naxos (den eigentlichen Tempel) zu vollenden, blieb ebenfalls in den ersten Anfängen stecken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erst im Hellenismus beauftragte 174 v. Chr. der mächtige und äußerst ambitionierte Seleukidenkönig Antiochos IV den römischen Architekten Decimus Cossutius damit, einen Tempel auf dem alten Fundament zu errichten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Tod des Königs 164 v. Chr. blieb der bereits weit gediehene Bau abermals unvollendet liegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem Sulla 86 v. Chr. Athen erobert hatte, ließ er zwei Säulen des Olympieions nach Rom bringen und im Tempel des Jupiter Capitolinus verbauen. Während der Regierungszeit des Augustus wurde ein Versuch unternommen, den Tempel fertigzustellen und dem Genius Augusti zu weihen (Sueton, Augustus 60).</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vollendung des Tempels unter Kaiser Hadrian</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Doch erst unter Kaiser Hadrian, einem Bewunderer der griechischen Kultur, wurde das Olympieion um 131/132 nach Christus nach dem unveränderten Plan des Cossutius endgültig vollendet und geweiht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Eingangsbereich des Tempels waren vier Statuen des Kaisers Hadrian aufgestellt, dem seine Vollendung letzten Endes zu verdanken war. Und im Inneren des Olympieion befand sich eine große Zeus-Statue. Der antike Reisende Pausanias besuchte das Olympieion kurz nach seiner Fertigstellung und berichtete: Hadrian, Kaiser der Römer, weihte den Tempel und die Statue, die sehenswert ist und größer ist als alle anderen, mit Ausnahme des Kolosses der Rhodier und Römer. Es ist aus Elfenbein und Gold gefertigt und für seine Größe mit großer Kunst gearbeitet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zerstörung und Ausgrabung des Olympieion</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wann und wie genau das Olympieion zerstört wurde, ist unbekannt, wahrscheinlich jedoch durch ein Erdbeben im Mittelalter. Danach wurden die Ruinen als Steinbruch benutzt. Das Material ist zu Kalk gebrannt worden und deshalb leider verloren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit archäologischen Ausgrabungen wurde 1889 begonnen. Ob sie wirklich abgeschlossen sind, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Im Randbereich des Tempelgeländes gibt es noch andere kleine Gebäude aus der Antike.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie wird das Tempelgelände heute genutzt?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Tempelgelände ist heute ein archäologischer Freiluftpark. Vereinzelt finden noch Ausgrabungen statt. Aber im wesentlichen sind Touristen und Parkwächter hier unter sich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu Beginn der 2000er Jahre gab es zwei Ausnahmen, von denen ich Euch berichten möchte. Am 28. Juni 2001 organisierte der weltberühmte griechische Musiker und Komponist <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Vangelis" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vangelis</a> eine Musikaufführung auf dem Tempelgelände. Sie war Teil einer NASA-Mission zum Mars, aufgeführt wurde die Chorsymphonie Mythodia. Aufgetreten sind mit <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Jessye_Norman" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jessye Norman</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kathleen_Battle" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kathleen Battle</a> zwei echte Weltstars. Von dem Konzert gibt es einen Mitschnitt auf YouTube. Die Aufführung ist sehr beeindruckend und macht deutlich, wie viel Potential das Tempelgelände auch für unsere heutige Kultur hat.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://youtu.be/1Jsxvro74o0" title="Vangelis - Mythodea - Athens, Greece June 28, 2001- movement IX and X" width="800" height="450" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/1Jsxvro74o0?feature=oembed" consent-required="4837" consent-by="services" consent-id="4838" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/1Jsxvro74o0?feature=oembed&amp;autoplay=1"></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Erwähnen möchte ich noch, dass am 21. Januar 2007 im Tempel eine Zeremonie zu Ehren von Zeus abgehalten wurde. Organisiert wurde diese Zeremonie von griechischen Polytheisten. Die Anhänger der alten Götter wollten ihren Glauben an mehreren antiken Stätten praktizieren. Darüber berichtete die Zeitung Ekathimerini im April 2006. Schließlich hat man dieser Gruppe die Durchführung einer Zeremonie auf dem Gelände des Zeus-Tempels erlaubt. Ich vermute, dass man ihnen das aus Gründen der Religionsfreiheit nicht grundsätzlich verwehren wollte. Und auf diesem Tempelgelände konnte am wenigsten Schaden angerichtet werden. Soweit ich weiß, ist die religiöse Zeremonie im Januar 2007 ganz komplikationslos verlaufen. Danach fand so etwas aber nicht mehr auf dem Tempelgelände des Olympischen Zeus statt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie spricht man das Wort „Olympieion“ aus?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zur „richtigen“ Aussprache des Tempelnamens habe ich schon viele Meinungen gehört. Im Deutschen nennen wir den Tempel Olympieion, im Griechischen Ολυμπιείο.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Direkten Umschrift und tatsächliche Aussprache der griechischen Worte</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du Ολυμπιείο wörtlich transkribierst, dann kommt Olympieio dabei heraus. Wenn Du dieses Wort in deutscher Aussprache benutzt, während Du in Athen einen Griechen nach dem Weg fragst, wird der Dich nicht verstehen. Denn die Buchstaben im Neugriechischen spricht man zum Teil anders aus als im Altgriechischen, in dem der Name des Tempels entstanden ist. Und wir Deutschen haben griechische Namen und Bezeichnungen zu einem guten Teil aus dem Altgriechischen übernommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Buchstaben υ (y) spricht man als i aus. Und μπ (mp) spricht man im heutigen Griechisch als b aus. Weiter ist ιεί (iei) ist ein langer I-Laut. Denn sowohl das ι (i) als auch das εί (ei) spricht man im Neugriechischen jeweils als i aus. Zwei I-Laute hintereinander geben ein langgezogenes I.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Möchtest Du von dem Tempel so sprechen, dass Dich ein Grieche auch versteht, dann solltest Du das Wort in etwa wie Olimbiio klingen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist aus diesem Grund im Deutschen gut vertretbar, den Namen des Tempels als Olimbiio auszusprechen. Nur läufst Du dann Gefahr, dass viele Deutsche nicht wissen, was gemeint ist. Denn bei uns klingt das Wort doch anders.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der deutschen Schreibweise ist das griechische Ολυμπιείο wörtlich übertragen, nur dass wir noch ein n ans Wortende hängen. Das ist dem Umstand geschuldet, dass das Wort der altgriechischen O-Deklination im Neutrum zuzuordnen ist, in der das Wortende im Nominativ Singular ein -ν (n) hat. Und weil wir gerne an der wörtlichen Schreibweise kleben, sprechen wir den Namen eben Olymp-i-ei-on aus. Ich kenne aber auch Leute, denen das ei am Ende zu umständlich ist, und die sich an der Neugriechischen Aussprache orientieren. Also Olympion. Ich denke, dass beides vertretbar ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Video zum Olympieion im Kanal des Hellas Blog</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe im YouTube Kanal des Hellas Blog ein kleines <a href="https://www.youtube.com/watch?v=mLPBwNgokeE" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Video über das Olympieion</a> hochgeladen. Mit diesem weise ich auf diesen Beitrag hin. Im Video habe ich mich für die Aussprache Olymp-i-ei-on entschieden. Das liegt daran, dass ich am Ende die Domain vorlese, mit der dieser Beitrag aufgerufen wird. Damit auch Leute, die nicht sehen können, den Link dann korrekt in den Browser eingeben, habe ich mich für die Aussprache aller Buchstaben im Wort Olympieion entschieden. Im normalen Sprachgebrauch sage ich auch Olympion. Ich denke, dass beides vertretbar ist.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=mLPBwNgokeE" title="Olympieion: Der Tempel des Olympischen Zeus in Athen" width="800" height="450" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/mLPBwNgokeE?feature=oembed" consent-required="4837" consent-by="services" consent-id="4838" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/mLPBwNgokeE?feature=oembed&amp;autoplay=1"></iframe>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Video über das Olympieion auf dem YouTube Kanal des Hellas Blog ()2023)</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Rolands Meinung zum Olympieion</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin vom Tempel des Olympischen Zeus wirklich sehr begeistert. Wenn Du in Athen bist, dann musst Du da unbedingt hin. Im Grunde genommen ist es ein großes Feld, auf dem einige Säulen stehen. Nur eine Ecke der äußeren Tempelsäulen ist noch erhalten. Das reicht aber, um beeindruckt zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute strömen Menschen aus aller Welt nach Athen. Sie schauen sich die Sehenswürdigkeiten der Stadt an. Die Säulen des Olympieion gehören zu den markantesten Überbleibseln aus der Antike in Athen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/olympieion/">Olympieion</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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