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	<title>UNESCO Archive - Hellas Blog</title>
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	<description>Griechenland für Dich</description>
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	<title>UNESCO Archive - Hellas Blog</title>
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		<title>Die Skulpturen des Parthenon sind Teil des griechischen Kulturerbes</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2026 02:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturgüter]]></category>
		<category><![CDATA[Kyriakos Mitsotakis]]></category>
		<category><![CDATA[Parthenon]]></category>
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		<category><![CDATA[UNESCO]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Zwischenstaatliche Komittee der UNESCO hat auf seiner 25. Sitzung ausdrücklich anerkannt, dass die im British Museum befindlichen Parthenon Skulpturen Teil des griechischen Kulturerbes sind. Diese Entscheidung hat eine politische Bedeutung, keine rechtliche Wirkung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/die-skulpturen-des-parthenon-sind-teil-des-griechischen-kulturerbes/">Die Skulpturen des Parthenon sind Teil des griechischen Kulturerbes</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das Zwischenstaatliche Komitee der UNESCO hat aus seiner 25. Sitzung offiziell anerkannt, dass die im British Museum befindlichen Parthenon Skulpturen integraler Bestandteil des Kulturerbes Griechenlands sind. Darüber berichtet <a href="https://www.protothema.gr/culture/article/1823324/glupta-tou-parthenona-i-tourkia-adeiazei-tous-vretanous-den-uparhei-firmani-pou-na-nomimopoiei-tin-apospasi-tous/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Protothema</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Elgin Marbles</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich möchte erst einmal darauf zu sprechen kommen, was ein Zwischenstaatliches Komitee bei der UNESCO überhaupt ist.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Die-Parthenon-Skulpturen-im-British-Museum"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/12/London-British-Museum-Elgin-Marbles.jpg" alt="Die Parthenon Skulpturen im British Museum" class="wp-image-13394" style="width:400px" title="Die Parthenon Skulpturen im British Museum" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/12/London-British-Museum-Elgin-Marbles.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/12/London-British-Museum-Elgin-Marbles-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/12/London-British-Museum-Elgin-Marbles-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Parthenon Skulpturen im British Museum</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Es handelt sich um ein von den Mitgliedsstaaten gewähltes Gremium. Es überwacht die Umsetzung spezifischer UNESCO-Konventionen, berät über internationale Richtlinien und entscheidet maßgeblich über neue Einträge in die UNESCO-Listen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aufgabe dieses zwischenstaatlichen Komitees ist die Bekämpfung des illegalen Handels mit Kulturgütern. Seine <a href="https://www.unesco.org/en/fight-illicit-trafficking/sessions">25. Sitzung fand vom 20. bis 22. Mai 2026</a> statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter anderem ging es dort auch um die Parthenon-Skulpturen, die Lord Elgin einst entfernt und nach Großbritannien verbracht hat. Heute sind sie im British Museum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Griechenland begründet sein Rückgabeverlangen schon immer damit, dass die Skulpturen des Parthenon schon immer ein Bestandteil des nationales Kulturerbes seien. Deshalb müssten sie zurück gegeben werden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Der Firman: Britanniens Hauptargument</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Großbritannien berief sich immer auch darauf, dass die Hohe Pforte für Lord Elgin einen Firman ausgestellt habe, der ihm Inbesitznahme und Verbringung nach England erlaubt hat. Bemerkenswert ist, dass die Türkei &#8211; Rechtsnachfolgerin des Osmanischen Reichs &#8211; offiziell die Position vertritt, dass es einen solchen Firman nie gab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Tat gilt das Original dieses Dokuments als verschwunden. Es gibt eine italienische Übersetzung. Man weiß aber nicht mit absoluter Sicherheit, ob sie inhaltlich dem Original entspricht. Das britische Argument mit den weitreichenden Befugnissen aus dem Firman bestätigt die italienische Übersetzung aber gerade nicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Griechenland sieht die Skulpturen des Parthenon als Teil seines Kulturerbes</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gefühlt „schon immer“ war Griechenland bemüht, international seine Position zu den Parthenon Skulpturen deutlich zu machen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized" id="Karyatide-im-Akropolismuseum-"><img decoding="async" width="450" height="800" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Akropolismuseum-Karyatide-vorne-rechts.jpg" alt="Karyatide im Akropolismuseum " class="wp-image-13041" style="width:250px" title="Karyatide im Akropolismuseum " srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Akropolismuseum-Karyatide-vorne-rechts.jpg 450w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Akropolismuseum-Karyatide-vorne-rechts-169x300.jpg 169w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption class="wp-element-caption">Karyatide im Akropolismuseum</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Es möchte die von Lord Elgin nach Großbritannien verschafften Kunstwerke in Athen sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Oktober letzten Jahres erst forderte der griechische <a href="https://hellas.blog/konstantinos-tasoulas-fordert-die-wiedervereinigung-der-parthenon-skulpturen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Präsident die Rückgabe der Skulpturen</a> an Athen. Das habe ich aber eher als wohlfeile PR Aktion des ansonsten eher unscheinbaren Staatsoberhaupts empfunden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Möglichkeiten für die <a href="https://hellas.blog/rueckkehr-der-elgin-marbles-in-2025/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rückgabe der Elgin Marbles in 2025</a> wurden nicht genutzt. Ich sehe aber, dass der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis dieses Ziel geschickter verfolgt als alle seine Vorgänger. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Jahr 2022 <a href="https://hellas.blog/gibt-es-eine-chance-fuer-die-rueckkehr-der-elgin-marbles-nach-athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">startete Mitsotakis eine Initiative</a>, für die er sogar den Vorsitzenden der Treuhänder des Britischen Museum hat gewinnen können. Es ging nicht um eine formale Rückübertragung des Eigentums und ihre vollständige Rückkehr nach Athen. Vielmehr sollte regelmäßig ein Teil der Kunstschätze in Athen gezeigt werden, die Eigentumsfrage blieb aber offen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das passte nicht mit den griechischen Maximalforderungen zusammen, die auf eine vollständige und bedingungslose Rückgabe des Parthenon Frieses an Athen hinauslaufen. Also scheiterte diese Idee im Laufe des Jahres 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Immerhin wurde kein diplomatisches Porzellan zerschlagen. <a href="https://hellas.blog/george-osborne-ist-optimistisch-hinsichtlich-der-elgin-marbles/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">George Osbourne äußerte sich im letzten Jahr positiv</a> für das Thema. Die Schwierigkeit ist, einen Weg zu finden, der sowohl für die britische als auch die griechische Seite funktioniert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entscheidung des Zwischenstaatlichen Komitees der UNESO hat keine unmittelbare rechtliche Wirkung. Es ist ein politisches Signal, mehr nicht. Dass die im British Museum befindlichen Skulpturen des Parthenon ein Teil des griechischen Kulturerbes sind, ist politisch auf internationaler Eben bestätigt worden. Mehr ist da aber nicht passiert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/die-skulpturen-des-parthenon-sind-teil-des-griechischen-kulturerbes/">Die Skulpturen des Parthenon sind Teil des griechischen Kulturerbes</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<item>
		<title>News 24/7 preist Mykene als Reiseziel an</title>
		<link>https://hellas.blog/news-24-7-preist-mykene-als-reiseziel-an/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jan 2026 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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		<category><![CDATA[Archäologische Stätten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das griechische Portal News 24/7 preist die Ruinen von Mykene an. Den griechischen Artikel habe ich für den Hellas Blog auf Deutsch zusammengefasst. Ich kann mich ihm nur anschließen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/news-24-7-preist-mykene-als-reiseziel-an/">News 24/7 preist Mykene als Reiseziel an</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das griechische <a href="https://www.news247.gr/travel/stis-mikines-gia-ta-kiklopeia-teixi-tin-pili-ton-leonton-kai-mithikous-thisavrous/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Portal News 24/7</a> preist die Ruinen von Mykene an. Den Bericht habe ich mir angeschaut.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was preist News 24/7 an Mykene an?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Kommen wir also zum Inhalt des Artikels von Yannis Devetzoglou. Mykene ist für ihn eines der beeindruckendsten und bedeutendsten archäologischen Denkmäler Griechenlands.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized" id="Löwentor-Mykene"><img decoding="async" width="1024" height="570" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Das-Loewentor-in-Mykene-1024x570.jpg" alt="Das Löwentor in Mykene" class="wp-image-1272" style="width:400px" title="Löwentor in Mykene" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Das-Loewentor-in-Mykene-1024x570.jpg 1024w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Das-Loewentor-in-Mykene-300x167.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Das-Loewentor-in-Mykene-768x428.jpg 768w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Das-Loewentor-in-Mykene-800x445.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Das-Loewentor-in-Mykene.jpg 1516w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Löwentor in Mykene</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Stadt aus der fernen Vergangenheit ist nicht nur eine der bedeutendsten archäologischen Stätten des Landes. Sie ist UNESCO Weltkulturerbe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Yannis schreibt seinen Artikel wirklich mit Herz. Er sagt, in Mykene sei die Geschichte in jedem Winkel allgegenwärtig.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://hellas.blog/homer/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Homers</a> Mykene galt als „goldene Stadt“. Es war<br></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im antiken Griechenland gilt Homers „goldenes Mykene“ als das bedeutendste und reichste Palastzentrum der späten Bronzezeit in Griechenland, gelegen auf dem Peloponnes. Der Mythos von den Kyklopen scheint sich hier zu manifestieren. <a href="https://hellas.blog/heinrich-schliemann/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Schliemann</a> entdeckte die Maske des Agamemnon. Und kein Geringerer als Perseus soll die Stadt gegründet haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sehenswürdigkeiten und Schätze in Mykene</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt gute Gründe, aus denen News 24/7 seinen Lesern gegenüber Mykene so anpreist. Die Schätze und Sehenswürdigkeiten nennt Yannis ganz konkret.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized" id="Maske-des-Agamemnon"><img decoding="async" width="800" height="445" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Maske-des-Agamemnon.jpg" alt="Die Maske des Agamemnon" class="wp-image-1266" style="width:400px" title="Maske des Agamemnon" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Maske-des-Agamemnon.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Maske-des-Agamemnon-300x167.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Maske-des-Agamemnon-768x427.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Maske des Agamemnon</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Jeder Besucher sieht sofort die gewaltigen Mauern mit ihren großen Steinen. Es gibt die Legende, dass einst Perseus die Kyklopen beauftragte, diese Mauern zu bauen. Noch heute nennt man sie deshalb Kyklopenmauern. Durch sie führt das berühmte Löwentor ins Innere der Stadt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schliemann führte hier Ausgrabungen durch, bei denen er wunderbare Schätze fand. Einer davon ist die Maske des Agamemnon. Diese wunderbare Maske, so dachte Schliemann, konnte niemand anderem gehört haben als Agamemnon. Heute wissen wir, dass er da falsch lag. Das Original ist heute im <a href="https://hellas.blog/archaeologisches-nationalmuseum-athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Archäologischen Nationalmuseum in Athen</a> zu sehen. Im kleinen Museum in Mykene gibt es eine Nachbildung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Toll ist auch die Schatzkammer des Atreus.  Sie ist eines der am besten erhaltenen Gewölbegräber. Schon Pausanias schrieb über sie. Geplündert hat man das Grab schon sehr früh. Über Jahrhunderte diente es Hirten als Zuflucht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das  Museum erzählt von Mykene unter mehreren Aspekten. Es geht um das Leben der Menschen in Mykene, ihre Aktivitäten und religiösen Bräuche.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Verborgene Schätze und ein Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der Stadt gibt es viel zu sehen. Auch Mykene hat eine Akropolis. Auf deren höchstem Punkt thront der Palast von Mykene. Er unterstreicht Macht und Einfluss derer, die hier herrschten. Westlich davon liegt das Gräberrund B. Es wird auf die Zeit zwischen 1650 v.Chr. bis 1550 v.Chr. datiert. Hier fand man 26 Gräber, sechs davon waren königlich mit außergewöhnlichen Beigaben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich fand den Artikel toll, in dem News 24/7 Mykene seinen Lesern gegenüber so sehr anpreist. Ich habe ihn gerne gelesen. Und ich schließe mich der Empfehlung gerne an: Fahrt nach Mykene und schaut es Euch an!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br><br></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/news-24-7-preist-mykene-als-reiseziel-an/">News 24/7 preist Mykene als Reiseziel an</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<title>Video von RAI Cultura über Agrigent</title>
		<link>https://hellas.blog/video-von-rai-cultura-ueber-agrigent/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Dec 2025 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Agrigent]]></category>
		<category><![CDATA[Dorische Ordnung]]></category>
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		<category><![CDATA[UNESCO]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der italienische Sender RAI Cultura hat ein tolles Video über Agrigent veröffentlicht. Schau es Dir an. Erfahre im Hellas Blog mehr über seinen Inhalt und über die Ruinen von Agrigent.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/video-von-rai-cultura-ueber-agrigent/">Video von RAI Cultura über Agrigent</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der italienische Sender <a href="https://www.raicultura.it/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">RAI Cultura</a> hat ein tolles Video über Agrigent veröffentlicht, das ich Euch gerne empfehle. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://youtu.be/7OKM-LDUDj8?si=NTOxHrCnC5X_iEk2" title="UNESCO World Heritage Sites | Archaeological area of Agrigento" width="800" height="450" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/7OKM-LDUDj8?feature=oembed" consent-required="4837" consent-by="services" consent-id="4838" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/7OKM-LDUDj8?feature=oembed&amp;autoplay=1"></iframe>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: YouTube</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist auf YouTube veröffentlicht. Klickt es an, dann könnt Ihr es Euch ansehen. Es dauert wenig mehr als zwei Minuten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was zeigt RAI Cultura in seinem Video über Agrigent?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Begleitkommentar des Videos ist in englischer Sprache. Ich versuche, ihn sinngemäß auf Deutsch zusammenzufassen. Von einer wörtlichen Übersetzung sehe ich ab, da es sonst einen Konflikt hinsichtlich des Urheberrechts geben könnte. Das möchte ich vermeiden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Hört auf das Lied der Geschichte. Diese Ruinen sind die Wächter einer alten Geschichte von Menschen, die ihre kleine Heimat verlassen haben. Diese Menschen hörten auf den Ruf der See und wurden schließlich die Griechen von Sizilien.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Sie brachten ihre Götter mit hierher und bauten ihnen in diesem Tal ewige Behausungen. Der Sprecher preist die heute vorhandenen Ruinen an, welche die Zeiten überdauert haben. Bewundert <span>die absolute Harmonie der Proportionen.<i> </i>Wir sehen die perfekte Einfachheit der Dorischen Ordnung.<i> </i>Wir sehen den Stolz der antiken Kolonie.</span></em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Heute sieht die Welt Agrigent als das große Erbe einer verlorenen Zivilisation. Agrigent, das Weltkulturerbe der UNESCO.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Einige Passagen des Textes habe ich weggelassen. Aber ich denke, aus meiner Zusammenfassung kommt gut rüber, worum es geht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich finde, es ist ein wirklich schönes Video, das Appetit auf mehr macht. Griechenland- und Italienfans kommen in Agrigent voll auf ihre Kosten. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Agrigent im Hellas Blog</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe Euch im Blog schon den <a href="https://hellas.blog/hera-tempel-agrigent/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tempel der Hera</a> und den <a href="https://hellas.blog/concordia-tempel-agrigent/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Concordia-Tempel</a> von Agrigent vorgestellt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr über das Tal der Tempel könnt Ihr auf der offiziellen&nbsp;<a href="https://whc.unesco.org/en/list/831" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Seite der UNESCO zum archäologischen Park in Agrigent</a>&nbsp;erfahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Agrigent ist ein tolles Stück der griechischen Geschichte in Italien. Das Tal der Tempel gehört seit 1997 zum <a href="https://hellas.blog/tag/unesco/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">UNESCO</a> <a href="https://hellas.blog/tag/weltkulturerbe/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Weltkulturerbe</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Gelände ist ganzjährig von Montag bis Sonntag geöffnet. Die Öffnungszeiten sind 8.30 Uhr bis 20 Uhr. Der Eintritt kostet 14 Euro (ermäßigt 7 Euro). Kombitickets mit anderen Sehenswürdigkeiten werden angeboten. Die aktuellen <a href="https://www.coopculture.it/it/prodotti/biglietto-parco-archeologico-e-paesaggistico-della-valle-dei-templi/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Preise stehen auf der Seite</a> der Parkverwaltung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/video-von-rai-cultura-ueber-agrigent/">Video von RAI Cultura über Agrigent</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<title>Die Akropolis in Athen</title>
		<link>https://hellas.blog/akropolis/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Dec 2025 19:34:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Akropolis in Athen ist ein Teil des UNESCO Weltkulturerbes. Besucht den Burgberg der griechischen Hauptstadt und seid erstaunt über alles, was es hier zu sehen gibt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/akropolis/">Die Akropolis in Athen</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ein Besuch der Akropolis ist Pflicht, wenn Du in <a href="https://hellas.blog/athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Athen</a> bist. Zumindest für Deinen ersten Besuch in dieser Stadt sehe ich das so. In <a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/304292/umfrage/anzahl-der-besucher-von-archaeologischen-staetten-in-griechenland/#:~:text=Die%20Akropolis%20war%202021%2C%20wie,Besuchern%20die%20meistbesuchte%20arch%C3%A4ologische%20St%C3%A4tte." target="_blank" rel="noreferrer noopener">2021 haben ca. 1,2 Millionen Menschen</a> die Akropolis besucht. Vor Corona waren das noch mehr. So waren in <a href="https://roland-richter.blogspot.com/2018/11/akropolis-in-athen-bisher-3-millionen.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">2018 ca. über 3 Millionen Besucher</a> auf dem Burgberg von Athen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Sommer 2023 haben die Verantwortlichen die <a href="https://www.griechenland.net/nachrichten/chronik/33260-hitzeferien-in-teilbereichen-des-alltags-in-griechenland-%E2%80%93-akropolis-stundenweise-geschlossen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Akropolis für den Besuch zeitweise geschlossen</a>. Aufgrund der Hitze des Sommers geht es nicht anders. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Akropolis ist das Wahrzeichen von Athen. 156 Meter über der Stadt thronen auf dem alten Burgberg mehrere antike Tempel. Am bekanntesten davon dürfte der Parthenon sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Völlig zu Recht ist die Akropolis <a href="https://hellas.blog/tag/weltkulturerbe/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Weltkulturerbe</a> der UNESCO. Es gibt nur wenige Bauten aus der Antike, die in gleicher Weise im kollektiven Gedächtnis der Menschheit sind wie die Akropolis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf Altgriechisch hieß der Burgberg ἡ Ἀκρόπολις τῶν Ἀθηνῶν, auf Neugriechisch heißt er η Ακρόπολη της Αθήνας. Beides möchte ich mit „die Oberstadt Athens“ übersetzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tipps für Deinen Besuch</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Du brauchst neben einem Ticket auch einen Zeitslot, zu dem Du in die Akropolis kannst. Kommst Du zu spät und Dein Slot ist vorbei, wird man Dich trotz gültigem Ticket nicht einlassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Eintrittspreis beträgt 30 Euro (ermäßigt: 15 Euro). Beim Kauf des Tickets zur Akropolis musst Du gleich einen Zeitslot für Deinen Besuch buchen. Du kommst nur zu dieser Zeit hinein.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="445" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Erechtheion-1.jpg" alt="Das Erechtheion" class="wp-image-725" style="width:400px;height:223px" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Erechtheion-1.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Erechtheion-1-300x167.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Erechtheion-1-768x427.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Erechtheion</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Öffnungszeiten schwanken je nach Jahreszeit.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sommer: 8 Uhr bis 20 Uhr (letzter Einlass: 19.30 Uhr)</li>



<li>Winter: 8 Uhr bis 17 Uhr (letzter Einlass: 16.30 Uhr)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Du solltest mit mindestens 2 Stunden Besuchszeit rechnen. Das bedeutet, Du musst Deinen Slot spätestens 2 Stunden vor Schluss buchen, eher noch früher. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich persönlich bevorzuge die frühen Morgenstunden in der ersten Stunde nach Öffnung. So vermeide ich das Gedränge der vielen Touristen, die mit organisierten Touren kommen. Im Sommer ist es nicht unerbittlich heiß. Und das Licht für Fotos ist auch besser als zur Mittagszeit oder am frühen Nachmittag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nimm auf jeden Fall auch etwas Wasser mit. Du wirst es brauchen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Buche Slot und Ticket im Vorfeld</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ticket zur Akropolis buchst Du über die <a href="https://hhticket.gr/tap_b2c_new/english/tap.exe?PM=P1P&amp;place=000000002" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Seite von Hellenic Heritage</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dort gehst Du wie folgt vor:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wähle ein Datum</li>



<li>Buche einen Zeitslot.<br>Du kannst die Akropolis 15 min vor bis 15 min nach der von Dir gewählten Zeit besuchen.</li>



<li>Kaufe das Ticket. Preis: 30 Euro (ermäßigt 15 Euro, kostenloser Eintritt für bestimmte Personen)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Dann sei nur noch rechtzeitig zum gebuchten Termin da und Du kannst die Akropolis besuchen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eine kurze Geschichte der Akropolis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gefühlt ist die Akropolis „schon immer“ besiedelt. Spuren menschlicher Aktivitäten finden sich sogar aus der Jungsteinzeit. In mykenischer Zeit (14. Jahrhundert vor Christus) war hier der Sitz des Königs. Die Akropolis wurde durch eine große Mauer geschützt und hatte klar auch eine militärische Funktion. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="445" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Parthenon-2.jpg" alt="Der Parthenon auf der Akropolis" class="wp-image-724" style="width:400px;height:223px" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Parthenon-2.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Parthenon-2-300x167.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Parthenon-2-768x427.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Parthenon auf der Akropolis</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Später, in klassischer Zeit (um 450 vor Christus), verlor die Akropolis ihre militärische Funktion. Viele Tempel wurden errichtet, deren Ruinen wir heute noch sehen. Natürlich ging die Geschichte weiter, im Mittelalter diente die Akropolis wieder als Festung. Nachdem die Osmanen 1456 Athen erobert hatten, wandelten sie den Parthenon sogar in eine Moschee um. Der große Tempel war bis dahin noch gut erhalten. Leider kam es in der Folge zu schlimmen Zerstörungen, auf die ich im Rahmen dieses Beitrags jedoch nicht eingehen möchte. Nachdem Griechenland unabhängig wurde, hat man die Akropolis zur archäologischen Stätte erklärt und viele Bauten aus späteren Zeiten sind abgetragen worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Burgberg von Athen ist aber auch der Ort einer spannenden Begebenheit der jüngeren Geschichte. Als die Deutschen im 2. Weltkrieg Griechenland besetzt hatten, wehte auf der Akropolis die Kriegsflagge der Wehrmacht. In der <a href="https://roland-richter.blogspot.com/2022/05/31-mai-1941-die-griechische-fahne-weht.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Nacht vom 30. auf den 31. Mai 1941</a> stiegen zwei junge Burschen auf die Akropolis, holten die Fahne der Wehrmacht ein und hissten die griechische Fahne. Als die Stadt am anderen Morgen erwachte, konnten alle Menschen in Athen dieses Zeichen des Widerstands sehen. Die beiden &#8211; Manolis Glezos und Apostolos Santas &#8211; wurden von den deutschen Besatzern übrigens nicht erwischt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Letzte große Veränderungen brachte das 21. Jahrhundert mit sich. Man hat Betonwege gebaut, auf denen die Touristen entlang gehen sollen. Hintergrund ist, dass die vielen Besucher der Akropolis dort eben auch Schäden anrichten. Davor möchte man die antike Stätte schützen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Akropolis im antiken Athen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Um die Akropolis zu verstehen, muss man sie in die Architektur des antiken Athen einordnen. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img decoding="async" width="669" height="550" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/08/Modell-Akropolis-Areopag-und-griechische-Agora.jpg" alt="Akropolis, Areopag und griechische Agora im 2. Jahrhundert n.Chr." class="wp-image-4208" style="width:335px;height:275px" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/08/Modell-Akropolis-Areopag-und-griechische-Agora.jpg 669w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/08/Modell-Akropolis-Areopag-und-griechische-Agora-300x247.jpg 300w" sizes="(max-width: 669px) 100vw, 669px" /><figcaption class="wp-element-caption">Modell des Areals im 2. Jahrhundert n.Chr.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Ansatz dazu ist, sich erst einmal die städtebauliche Lage der Akropolis anzusehen. Zu diesem Zweck siehst Du neben diesem Text ein Modell, welches das Modell im 2. Jahrhundert nach Christus zeigt. Es ist im <a href="https://hellas.blog/akropolismuseum/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Akropolismuseum</a> zu sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rechts seht Ihr den Burgberg von Athen, die Akropolis. Die beiden Theater davor sind links das Odeon des Herodes Atticus und rechts das <a href="https://hellas.blog/dionysostheater-athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dionysostheater</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Links vor der Akropolis ist ein großer Fels zu sehen, der Areopag. Dieser Fels liegt heute außerhalb des Akropolis-Geländes und ist frei zugänglich. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinter Akropolis und Areopag sehen wir das Gelände, das wir heute als die griechische Agora kennen. Oben rechts sehen wir den klein wirkenden <a href="https://hellas.blog/thesion-tempel-hephaistos/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tempel des Hephaistos</a>.</p>



<h2 id="akropolis-bauwerke" class="wp-block-heading">Welche Bauwerke sind zu sehen?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu zähle ich nicht nur die Bauwerke, die auf dem Burgberg von Athen stehen. Zum Gelände gehören auch antike Sehenswürdigkeiten unten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Berg:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Altar der Athene</li>



<li>Alter Tempel der Athene</li>



<li>Arrephorion</li>



<li>Chalkotheke</li>



<li>Erechtheion</li>



<li>Heiligtum der Artemis Brauronia</li>



<li>Heiligtum des Aegeus</li>



<li>Heiligtum des Zeus Polieus</li>



<li>Heiligtum von Pandion</li>



<li>Pandroseion</li>



<li>Parthenon</li>



<li><a href="https://hellas.blog/propylaeen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Propyläen</a></li>



<li>Statue der Athena Promachos</li>



<li>Tempel der Athena Nike</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Unterhalb des Berges:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Klepsydra</li>



<li>Heiligtum des Asklepios</li>



<li>Mykenischer Brunnen</li>



<li>Odeon des Herodes Atticus</li>



<li>Odeon des Perikles</li>



<li>Peripatos</li>



<li>Stoa des Eumenes</li>



<li>Temenos des Dionysos Eleuthereus</li>



<li><a href="https://hellas.blog/dionysostheater-athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Theater des Dionysos Eleuthereos</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Von manchen dieser Bauwerke und Statuen ist nichts mehr übrig. Zum Beispiel gibt es von der Athena Promachos nur noch Reste eines Sockels, so dass man sagen kann wo sie einst stand. Der Parthenon dagegen ist weit über die Stadt hinweg zu sehen. Im Laufe der Zeit will ich über einzelne dieser Sehenswürdigkeiten etwas schreiben. Das werde ich hier dann verlinken, so dass Du mehr durch Klick auf den jeweiligen Link erfahren kannst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weitere Hinweise für Deinen Besuch</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Grundsätzlich geht man zu Fuß hoch, was auch für nicht so gut trainierte Leute machbar ist. Inzwischen gibt es auch einen Fahrstuhl, so dass auch Menschen mit Behinderung auf den Burgberg von Athen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unterhalb des Burgbergs ist das <a href="https://roland-richter.blogspot.com/2022/06/das-akropolis-museum-in-athen.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Akropolis-Museum</a> erbaut worden. Dort kannst Du die Original-Frauenfiguren vom Erechtheion sehen, auch den Parthenon Fries. Das Original ist freilich weitgehend in London. Aber kürzlich wurde ein Fragment von einem Museum in Italien <a href="https://roland-richter.blogspot.com/2022/06/parthenon-fries-ruckkehr-eines.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">offiziell an Griechenland zurückgegeben</a>: Das Fagan-Fragment. Im Akropolis-Museum ist auch ein <a href="https://roland-richter.blogspot.com/2022/06/die-akropolis-aus-lego.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Modell der Akropolis aus Lego</a> zu sehen, das wirklich gelungen ist und viele spannende Details zeigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beliebt in Athen sind Restaurants, von denen aus man auf die antiken Tempel sehen kann. Oft sitzen die Gäste auf dem Dach, weshalb man auch von <a href="https://roland-richter.blogspot.com/2022/06/athen-drei-rooftop-restaurants.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rooftop Restaurants</a> spricht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also: Wenn Du in Athen bist, dass geh unbedingt hoch auf den Burgberg der Stadt. Es lohnt sich ganz sicher.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist eine Akropolis?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Wort Akropolis entspricht dem altgriechischen Wort ἀκρόπολις. Das kannst Du mit &#8222;Oberstadt&#8220; übersetzen. Im ursprünglichen Sinn meint es den zu einer griechischen Stadt gehörenden Burgberg. in vielen Städten, die in der Antike von Griechen gegründet wurden, gibt es eine Akropolis. Mir ist das selbst zum ersten mal in Nizza aufgefallen. Die französische Stadt ist um 350 v.Chr. als griechische Kolonie mit Namen Nikaia (Νίκαια) gegründet worden. Auch dort gab es eine Oberstadt, und zwar auf dem <a href="https://goo.gl/maps/Su8XEWKwxuCN1ZBK6" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hügel neben dem Hafen</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sehenswürdigkeiten in der Nähe der Akropolis </h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der Nähe gibt es viel zu sehen. Besonders hinweisen möchte ich auf das <a href="https://hellas.blog/akropolismuseum/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Akropolismuseum</a> und den <a href="https://hellas.blog/areopag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Areopag</a>.</p>
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		<title>Griechenland investiert 20 Millionen Euro auf Samos</title>
		<link>https://hellas.blog/griechenland-investiert-20-millionen-euro-auf-samos/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Aug 2025 23:57:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Hera]]></category>
		<category><![CDATA[Heraion]]></category>
		<category><![CDATA[Heraion (Samos)]]></category>
		<category><![CDATA[Ireo]]></category>
		<category><![CDATA[Lina Mendoni]]></category>
		<category><![CDATA[Periferia Nördliche Ägäis]]></category>
		<category><![CDATA[Regionaleinheit Samos]]></category>
		<category><![CDATA[Samos]]></category>
		<category><![CDATA[UNESCO]]></category>
		<category><![CDATA[Weltkulturerbe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die iEfimerida berichtete Mitte August, dass Griechenland auf Samos stolze 20 Millionen Euro investiert, um kulturell wertvolle Stätten zu erhalten. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://www.iefimerida.gr/politismos/mendoni-erga-ano-ton-20000000-eyro-sti-samo" target="_blank" rel="noreferrer noopener">iEfimerida berichtete</a> Mitte August, dass Griechenland auf Samos stolze 20 Millionen Euro investiert, um kulturell wertvolle Stätten zu erhalten. </p>



<h2 class="wp-block-heading">20 Millionen Euro für Kulturprojekte auf Samos?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wobei helfen die 20 Millionen Euro, die jetzt auf Samos investiert werden? Ich habe mir das mal näher angeschaut.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized" id="Lina-Medoni-am-5.-August-2025-auf-Samos"><img decoding="async" src="https://greekcitytimes.com/wp-content/uploads/2025/08/cul2-900x675-jpg.webp" alt="Lina Medoni am 5. August 2025 auf Samos
" style="width:400px" title="Lina Medoni am 5. August 2025 auf Samos"/><figcaption class="wp-element-caption">Lina Medoni am 5. August 2025 auf Samos<br>(Bildquelle: greekcitytimes)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Insel ist UNESCO-Weltkulturerbestätte. Auch gibt es hier bedeutende architektonische Denkmäler aus der byzantinischen Zeit. Diese zu bewahren ist das Anliegen der griechischen Kulturministerin Lina Mendoni.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ministerin war Anfang August auf der Insel. Was sie sagte, mag auf den ersten Blick überraschen. Der Ausgangspunkt des finanziellen Engagements für das Kulturerbe ist der Klimawandel. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt zwei Großprojekte des griechischen Staates. Bei einem geht es darum, den Schutz des griechischen Kulturerbes an die Herausforderungen durch den Klimawandel anzupassen. Das andere Projekt schaut, welche Auswirkungen der Klimawandel auf die Mikroumgebung hat, also auf die Situation vor Ort. Beide Projekte Kulturerbe vor ökologischen Herausforderungen schützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf den griechischen Inseln werden aus der Antike erhaltene Ruinen durch den Klimawandel immer stärker gefährdet. Ein Problem sind immer längere Hitzephasen. Sie lassen antike Steine schneller altern, es entstehen feine Risse. Dann kommt es zu extremen Regenfällen und heftigenStürmen Diese Naturphänomene verstärken die Erosion des Bodens und unterspülen Fundamente. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dürren trocknen das Erdreich aus, während Waldbrände umliegende Vegetation zerstören und Ruinen durch Rauch geschwärzt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinzu kommt der steigende Meeresspiegel. Der wird zum Beispiel auf der Insel Delos zum Problem. Deren wertvolle antiken Ruinen drohen im Meer zu versinken. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb sind Schutzmaßnahmen nötig. Ohne nachhaltiges Handeln droht der endgültige Verlust antiker Spuren nicht nur auf den griechischen Inseln.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Heraion von Samos und andere geförderte Stätten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Heraion von Samos ist eine der ältesten Kultstätten auf der Insel. Menschliche Aktivitäten sind schon aus der Bronzezeit nachgewiesen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized" id="Kopie-der-Genelos-Gruppe-im-Heraion-auf-Samos"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/08/Samos-Heraion-Genelos-Gruppe.jpg" alt="Kopie der Genelos-Gruppe im Heraion auf Samos" class="wp-image-12209" style="width:400px" title="Kopie der Genelos-Gruppe im Heraion auf Samos" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/08/Samos-Heraion-Genelos-Gruppe.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/08/Samos-Heraion-Genelos-Gruppe-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/08/Samos-Heraion-Genelos-Gruppe-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Kopie der Genelos-Gruppe im Heraion auf Samos <br>(Foto: Birgit Bauer)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer Legende nach kam die Göttin Hera hier zur Welt, und zwar unter einem Lygosbaum. Diese Pflanze kennen wir auch als Mönchspfeffer. Einmal im Jahr vereinigte sie sich hier mit ihrem Gatten Zeus. Anschließend badete sie im Fluss Imbrasos und erneuerte dadurch ihre Jungfräulichkeit. Kein Wunder, dass hier die zentrale Kultstätte für diese Göttin war. Und die ist heute Weltkulturerbe der UNESCO.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischen Pythagorio und dem Flughafen liegt der kleine <a href="https://maps.app.goo.gl/CuxZ2mzcEWPDirqT9" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Glyfada See</a>. In dessen Nähe befindet sich ein frühchristlicher Friedhof. Dort wurden zwischen dem 4. und dem 7. Jahrhundert nach Christus Menschen beigesetzt. Heute führt das Ephorat für Altertümer von Samos hier Ausgrabungen durch. Zudem trifft es Maßnahmen zur Konservierung dieser archäologischen Stätte. Auch das wird gefördert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Ano Vathy wird der Erhalt der <a href="https://maps.app.goo.gl/ebuULf3JJZys8brk7" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kirche Ai Giannaki</a> gefördert. Dort müssen Fresken gerettet werden, die aus dem 18. Jahrhundert stammen. Diese Kirche gilt als ein bedeutendes christliches Monument aus der Zeit der osmanischen Herrschaft über die Insel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weiter geht es um die uralte Erlöserkirche, die sich bei <a href="https://maps.app.goo.gl/fYEYRcc9hQGDtjyu6" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Potami</a> (in Richtung der alten Burg) befindet. Die ist im letzten Jahr renoviert worden und konnte jetzt neu geweiht werden. Der Bau stammt vermutlich aus dem 11. Jahrhundert, die heutige Form hat die Kirche im 14. Jahrhundert erhalten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Schließlich besuchte die Ministerin auch Ireo, einen kleinen Ort in der Nähe des Heraion. Dort entsteht das neue Museum für Schiffbau und maritime Künste der Ägäis. </p>
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		<title>Rhodos</title>
		<link>https://hellas.blog/rhodos/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Jun 2025 22:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inseln]]></category>
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		<category><![CDATA[UNESCO]]></category>
		<category><![CDATA[Was machen auf Rhodos?]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rhodos (Ρόδος) ist eine der größten griechischen Inseln. Sie ist wunderschön, hat tolle Strände und eine wunderbare Natur. Etwas mehr als 115.000 Menschen leben auf ihr.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Rhodos (Ρόδος) ist eine der größten griechischen Inseln. Sie ist wunderschön, hat tolle Strände und eine wunderbare Natur. Etwas mehr als 115.000 Menschen leben auf ihr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rhodos gehört zur Inselgruppe des Dodekanes und ist Teil der griechischen Region Südliche Ägäis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hauptort ist Rhodos Stadt. Dank der Byzantiner und Johanniter hat sie ein einzigartiges Zentrum. Die Altstadt ist als UNESCO Weltkulturerbe besonders geschützt. Sie lockt die Besucher mit gut erhaltenen mittelalterlichen Gebäuden und dem berühmten Großmeisterpalast.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Insel bietet Traumstrände, Naturschönheiten und vielfältige Relikte aus der reichhaltigen Geschichte von Rhodos.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe mich entschieden, diesen Blogbeitrag schon zu veröffentlichen, obwohl die Insel noch nicht vollständig mit all ihren Sehenswürdigkeiten und Orten beschrieben ist. Deswegen fehlt hier einiges. Dafür bitte ich um Entschuldigung und Nachsicht. Mit der Zeit werden hier weitere Informationen ergänzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du Tipps für Ergänzungen hast, freue ich mich sehr über eine E-Mail und vielleicht auch Fotos von Dir. Meine Mailadresse steht im <a href="https://hellas.blog/impressum-des-hellas-blog/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Impressum</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rhodos Stadt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Inselhauptstadt heißt wie die Insel: Rhodos (Ρόδος). Im Deutschen sprechen wir zur Unterscheidung von Rhodos Stadt. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Der-Großmeisterpalast-in-Rhodos-Stadt"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/12/Rhodos-Grossmeisterpalast.jpg" alt="Der Großmeisterpalast in Rhodos Stadt" class="wp-image-10149" style="width:400px" title="Der Großmeisterpalast in Rhodos Stadt" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/12/Rhodos-Grossmeisterpalast.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/12/Rhodos-Grossmeisterpalast-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/12/Rhodos-Grossmeisterpalast-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Großmeisterpalast in Rhodos Stadt<br>(Foto: Freunde aus Rhodos)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Sie ist sehr alt. Gegründet wurde sie im Jahr 408 v.Chr. durch den Zusammenschluss mehrerer kleiner Siedlungen zu einer starken Stadt. Seitdem ist Rhodos Stadt zugleich auch die Hauptstadt der Insel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Rhodos Stadt ist ihre alte Geschichte noch gut zu erleben. Die mittelalterlichen Straßen mögen einem untypisch für griechische Inseln vorkommen. Aber was ist schon „typisch“ in Griechenland? In der Tat macht die Architektur der Häuser und Straßen zum Teil den Eindruck, als sei die Zeit vor einigen Jahrhunderten stehen geblieben. Die Altstadt gehört seit 1988 zum&nbsp;<a href="https://hellas.blog/tag/weltkulturerbe/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Weltkulturerbe</a>&nbsp;der UNESCO. Jeder Tourist sollte zumindest einen Tag hier verbringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was Du nicht mehr sehen kannst, ist der weltberühmte&nbsp;Koloss von Rhodos. Dabei handelte es sich um eine große Statue aus Bronze, die den Gott Helios gezeigt hat. Sie hat im dritten Jahrhundert vor Christus den Hafen bewacht hat. Sie zählte zu den sieben Weltwundern der Antike, stürzte jedoch nach wenigen Jahrzehnten wieder ein. 2015 gab es Pläne, hier wieder eine Bronzestatue zu errichten. Dieses Mal sollte der Koloss 150 m hoch sein, das Vorhaben hätte 250 Millionen Euro gekostet. Aus dem Projekt ist nichts geworden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Das Mittelalter lebt in Rhodos Stadt</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Wirklich berühmt ist&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mittelalterliche_Stadt_von_Rhodos" target="_blank" rel="noreferrer noopener">der mittelalterliche Kern von Rhodos-Stadt</a>. Der hat es 1988 in die Liste des Welterbes der UNESCO geschafft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischen 1306 und 1309 eroberten die Johanniter diese Insel, über das sie bis 1522 herrschten. Zu Neujahr 1523 verließen sie die Insel. Aus ihrer Zeit stammen viele Bauten, die Rhodos Stadt bis heute prägen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Johanniter haben die noch aus byzantinischer Zeit stammenden Stadtmauern zwischen 1475 und 1520 verstärkt und erweitert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An der nordöstlichen Ecke der Altstadt findest Du das Freiheitstor. Von ihm kommst Du an den Resten eines Aphroditetempels (3. Jahrhundert v.Chr.) vorbei auf einen Platz mit einem Brunnen. Rechts vom Brunnen steht das alte Ordenshospital, links davon die Herberge der Auvergne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das&nbsp;<a href="https://hellas.blog/archaeologisches-museum-rhodos-stadt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Archäologische Museum von Rhodos</a>&nbsp;hat viele Artefakte aus der Antike. Sehenswert sind vor allem die rhodischen Vasen mit Tiermotiven. Aber auch das Gebäude selbst ist eine Attraktion.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der fast 6 m breiten Ritterstraße (Odos Ippoton) findest Du fast alle Herbergen der Nationen, die am Johanniterorden beteiligt waren. Interessant finde ich die Herberge der Franken, die durch einen Bogen mit dem Haus der Frankenkapitäne verbunden ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Großmeisterpalast stammt aus dem 14. Jahrhundert. 1856 wurde er stark zerstört. 1912 bis 1943 hatte Italien den Dodekanes besetzt. Sie haben den Großmeisterpalast wieder aufgebaut, wobei sie Teile anderer Burgen als Baumaterial verwendet haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Andere Orte und Sehenswürdigkeiten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wie oben schon erwähnt, fehlt hier einiges an Orten und Sehenswürdigkeiten. Einige möchte ich hier erwähnen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://maps.app.goo.gl/NwFQzB6EdFdQ3M87A" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Archangelos</a>: Mit etwa 7.600 Einwohnern ist dies eine der größeren Siedlungen. Archangelos liegt in etwa 160 m Höhe über dem Meer, der Strand ist aber schnell erreicht. Touristisch ist es nicht überlaufen. Ich finde, dass Archangelos für einen Urlaub auf Rhodos sehr attraktiv ist.</li>



<li><a href="https://maps.app.goo.gl/JMJM6cjC28V18z5k6">Burg von Monolithos</a>: Liegt im Westen der Insel. Die Johanniterburg ist nie eingenommen worden und recht gut erhalten. Du kannst die Ruine besuchen oder aus der Ferne fotografieren. Sie ist ein beliebtes Fotomotiv.</li>



<li><a href="https://maps.app.goo.gl/cRx7HwK7uxcFaDfR9">Faliraki</a>: Touristischer Ort im Osten der Insel. Die alte Bausubstanz des Ortes ist größtenteils der Tourismusbranche zum Opfer gefallen.</li>



<li><a href="https://maps.app.goo.gl/7C21Ju9MsKL56p3P8" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ialysos</a>: Ort im Nordwesten der Insel zwischen Flughafen und Rhodos Stadt. Du siehst hier fantastische Ausgrabungen aus der Antike und der byzantinischen Zeit.</li>



<li><a href="https://maps.app.goo.gl/NszVXDSFLpVwfYrG8">Kallithea</a>: Eher exklusiver Badeort mit Thermalanlage.</li>



<li><a href="https://maps.app.goo.gl/sLd2S8BW3k3oYsCn8" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lindos</a>: Mit seinen urgriechischen Häusern und der Akropolis ist Lindos Teil des Weltkulturerbes auf Rhodos. Diesen Ort solltest Du unbedingt besuchen.</li>



<li><a href="https://maps.app.goo.gl/vBZxuhd5L7fuMggW9" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tal der Schmetterlinge</a>: Natursehenswürdigkeit im Nordwesten der Insel. Du kannst sie gegen Eintritt besuchen. Lieder hat der Tourismus zur Folge, dass die Tiere sich nicht wohl fühlen und die Populationen deutlich abgenommen haben. </li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Für weitere Hinweise bin ich sehr dankbar. Schreib mir eine E-Mail. Meine Adresse steht im <a href="https://hellas.blog/impressum-des-hellas-blog/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Impressum</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Insel erreichst Du per Schiff und Flugzeug</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf die Insel kommst Du auf zwei Wegen: Über das Meer oder durch die Luft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über das Wasser legen die Schiffe am <a href="https://maps.app.goo.gl/W5MP8ERGyLAHbMWH8" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Fährhafen von Rhodos Stadt</a> an. Eine Übersicht der <a href="https://www.ferryhopper.com/de/ferry-timetables/greece/rhodes" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Schiffe von und nach Rhodos</a> findest Du auf der Seite Ferryhopper.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kurz hinter dem Fährhafen liegt der <a href="https://maps.app.goo.gl/ccKrx8CGNauEsawN7" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Anlegeplatz für die Passagiere von Kreuzfahrtschiffen</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der internationale Flughafen heißt offiziell <em>Rhodes International Airport &#8222;Diagoras&#8220;</em> (Κρατικός Αερολιμένας Ρόδου „Διαγόρας“). Der IATA-Code lautet RHO, der ICAO-Code ist LGRP. <a href="https://maps.app.goo.gl/s3YrtigEFxd6i4H17" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rhodos Airport</a> liegt auf der Nordseite der Insel, etwa 15 km südwestlich von Rhodos Stadt. Du kannst Dich über ihn und die Flugverbindungen auf seiner <a href="https://www.rho-airport.gr/en" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Homepage</a> erkundigen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Strandurlaub und Baden auf Rhodos</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du auf der Insel einen Badeurlaub machen möchtest, solltest Du Dir vorab überlegen, was genau Du möchtest. Denn das Meer ist auf beiden Seiten etwas anders und ermöglicht unterschiedliche Aktivitäten.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ostküste: Hier ist das Meer eher ruhig und ideal zum Baden. Es gibt tolle Strände, an denen Du einen tollen Badeurlaub haben kannst.</li>



<li>Westküste: Das Meer ist eher rau und es geht ein ordentlicher Wind. Möchtest Du kiten und surfen? Dann bist Du hier richtig.</li>



<li>Das Beste von beiden: Sollen sowohl Baden als auch Surfen auf dem Programm stehen, dann nimm ein Hotel in der Nähe des&nbsp;<a href="https://goo.gl/maps/8PBwufAie2bqBZT17" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Prasonisi Beach</a>. Er liegt an der Grenze zwischen Levantinischem Meer und der Ägäis. Hier geht beides.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Andere über Rhodos</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt viele Seiten im Netz, die sich speziell der Insel Rhodos widmen. Einige von ihnen möchte ich Euch ganz besonders empfehlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das <a href="https://www.rhodos-wiki.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rhodos Wiki</a> ist ein kleine Wissensdatenbank zur Insel. Maximilian Bosker und seine Familie haben all ihr Wissen und all ihre Empfehlungen für Aktivitäten auf der Insel zusammengetragen. Reist Du hierher, ist das eine ganz fantastische Vorbereitung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Katharina Roller ist den Reisen auf Inseln Griechenlands verfallen. Über ihre Erlebnisse dort schreibt sie in einem eigenen Blog. Schau Dir mal ihre Berichte zu <a href="https://www.nissomanie.de/dodekanes/rhodos/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rhodos auf Nissomanie</a> (ihrem Blog) an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kennst Du noch weitere Blogs oder deutschsprachige Seiten zu dieser Insel, auf die ich hier hinweisen sollte? Bitte schicke mir eine E-Mail. Meine E-Mail-Adresse steht im <a href="https://hellas.blog/impressum-des-hellas-blog/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Impressum</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/rhodos/">Rhodos</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<item>
		<title>Bei Kerasia wurde ein versteinerter Wald entdeckt</title>
		<link>https://hellas.blog/kerasia-versteinerter-wald/</link>
					<comments>https://hellas.blog/kerasia-versteinerter-wald/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 May 2024 23:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inseln]]></category>
		<category><![CDATA[Euböa]]></category>
		<category><![CDATA[Evia]]></category>
		<category><![CDATA[Fossilien]]></category>
		<category><![CDATA[Kerasia]]></category>
		<category><![CDATA[Regionaleinheit Evia]]></category>
		<category><![CDATA[UNESCO]]></category>
		<category><![CDATA[versteinerter Wald]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei Kerasia auf Evia haben Wissenschaftler einen versteinerten Wald entdeckt. In der Region gibt es viele Fossilien. Schon tauchen die ersten Vergleiche mit dem versteinerten Wald von Lesvos auf, der weltberühmt ist. Auf Evia waren auch Forscher aus Lesvos an der Entdeckung beteiligt. Für einen solchen Vergleich scheint es mir aber etwas früh.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/kerasia-versteinerter-wald/">Bei Kerasia wurde ein versteinerter Wald entdeckt</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das Magazin Greek Reporter berichtet, dass bei Kerasia ein versteinerter Wald entdeckt worden ist. Kerasia ist ein kleiner Ort im Norden von <a href="https://hellas.blog/tag/evia/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Evia</a>. Mit diesem Fund ist die Region um eine echte Sehenswürdigkeit reicher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bäume versteinern, indem Kieselsäuren in ihr Holz eindringt. Die Zellen verkieseln, so dass sie erhalten bleiben. Ein anderer Begriff für versteinertes Holz ist Dendrolith. Dabei müssen nicht nur einzelne Äste versteinert werden. Ganze Bäume und Baumgruppen können verkieseln und Jahrtausende überdauern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weltberühmt ist <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Versteinerter_Wald_von_Lesbos" target="_blank" rel="noreferrer noopener">der versteinerte Wald auf Lesbos</a>. Dieser ist ein wichtiger Teil des <a href="https://www.lesvosmuseum.gr/en/parks" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lesvos Geoparks</a>. Besucher können sich das alles vor Ort anschauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der neue Wald ist nun in der Nähe des Ortes Kerasia entdeckt worden. In der Region hat man einige Fossilienfunde gemacht, hauptsächlich von Fossilien. Im Ort gibt es sogar ein kleines <a href="https://maps.app.goo.gl/YtxADbhqQorcBrJu6" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Fossilienmuseum</a>. Mitarbeiter des <a href="https://www.lesvosmuseum.gr/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Naturhistorischen Museums von Lesvos</a> waren an der Entdeckung beteiligt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Entdeckung des versteinerten Waldes</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit den Ausgrabungen im Norden von Evia begannen die Wissenschaftler im Oktober 2022. Dabei haben sie viele versteinerte Stämme gefunden. Die Ausgrabungen finden in einem 1,7 Hektar großen Gebiet statt, in dem schon viele Funde gemacht wurden. Jetzt sind mehr als 160 versteinerte Stämme und Baumteile entdeckt worden.</p>



<figure class="wp-block-image size-full" id="er-versteinerte-Wald-bei-Kerasia"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/07/Evia-Kerasia-2024-petrified-forest.jpg" alt="Der versteinerte Wald bei Kerasia" class="wp-image-15568" title="er versteinerte Wald bei Kerasia" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/07/Evia-Kerasia-2024-petrified-forest.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/07/Evia-Kerasia-2024-petrified-forest-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/07/Evia-Kerasia-2024-petrified-forest-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der versteinerte Wald bei Kerasia</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Wald bei Kerasia stammt aus dem Miozän. Dieses Erdzeitalter begann vor ca. 23 Millionen Jahren und endete vor etwa 5,3 Millionen Jahren. Das ist natürlich ein sehr langer Zeitraum. Ich habe noch keine Information dazu finden können, dass das Alter des Waldes schon näher eingegrenzt werden konnte. Hier haben die Wissenschaftler also noch sehr viel zu tun.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der versteinerte Wald von Lesvos</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Weltbekannt ist der versteinerte Wald auf der Insel Lesvos. Das Gebiet zwischen den Dörfern&nbsp;<a href="https://maps.app.goo.gl/tFgUgxNw8GPTc9rP9" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Eresos</a> und&nbsp;<a href="https://maps.app.goo.gl/1WMw8ZyiV5My9G2j9" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sigri</a>&nbsp;ist sehr reich an fossilen Bäumen. Hier kannst Du den <a href="https://maps.app.goo.gl/k7uu7hVMP4yrtnyV7" target="_blank" rel="noreferrer noopener">versteinerten Wald von Levbos</a> besuchen. Aktuell ist er offizieller Kandidat für das Welterbe der UNESCO. Ob dem, was man jetzt auf Evia gefunden hat, ein solcher Ritterschlag zuteil werden kann, bleibt abzuwarten. Aber ganz sicher ist Lesvos ein gutes Beispiel dafür, dass eine Region von solch einem Naturphänomen profitieren kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr über den versteinerten Wald von Lesvos kannst Du auf der <a href="https://www.lesvosmuseum.gr/en" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Homepage des Naturgeschichtlichen Museums von Lesbos</a> erfahren.</p>
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		<title>Die Region um den Olymp</title>
		<link>https://hellas.blog/die-region-um-den-olymp/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 May 2024 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festland]]></category>
		<category><![CDATA[Reisetipps und Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Agia Triada Sparmos]]></category>
		<category><![CDATA[Agios Dionysios]]></category>
		<category><![CDATA[Baedeker Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Biosphärenreservat]]></category>
		<category><![CDATA[DK Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Götter]]></category>
		<category><![CDATA[Kloster]]></category>
		<category><![CDATA[Litochoro]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalpark]]></category>
		<category><![CDATA[Olymp]]></category>
		<category><![CDATA[Olympische Götter]]></category>
		<category><![CDATA[Palaiostani]]></category>
		<category><![CDATA[Panagia Makrirachi]]></category>
		<category><![CDATA[Periferia Thessalien]]></category>
		<category><![CDATA[Periferia Zentralmakedonien]]></category>
		<category><![CDATA[UNESCO]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>
		<category><![CDATA[Wanderurlaub]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Region um den Olymp gibt es nicht nur den höchsten Berg Griechenlands, sondern auch einen Nationalpark und viele Sehenswürdigkeiten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/die-region-um-den-olymp/">Die Region um den Olymp</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Olymp (Όλυμπος) ist kein einzelner Berg, sondern ein Gebirgszug von gut 20 km Länge. In der Grenzregion von Thessalien und Zentralmakedonien ragen die Berge so hoch wie sonst nirgends in Griechenland. Er bildet die Grenze zwischen den griechischen Regionen Zentralmakedonien und Thessalien.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wanderurlaub am Olymp</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Mytikas ist mit 2918 m der höchste Berg des Olymp. Die Vorstellung, dass hier früher die zwölf olympischen Götter wohnten und dass Du dorthin wandern kannst, hat irgendwie was für sich. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ausgangspunkt für Deine Wanderung ist <a href="https://maps.app.goo.gl/PDuWJiM8pzqy4dha6" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Litochoro</a>. Ein beschilderter Pfad führt von hier zum Nationalpark. Die Tour ist anspruchsvoll, also nichts für Wander-Anfänger. Sie dauert je nach Kondition zwischen sechs und sieben Stunden. Dann ist man auf dem Mytikas und kann die Aussicht genießen, die vor 2000 Jahren nur den Göttern vorbehalten war. Ich empfehle, in einer der beiden Berghütten zu übernachten. Die Tour an einem Tag hoch und runter zu machen ist nur etwas für Leute, die wirklich fit sind und eine mindestens 13 Stunden oder mehr andauernde Wanderung durchstehen können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Du solltest auf der Hütte unbedingt reservieren. Alle nötigen Informationen findest Du unter <a href="https://www.mountolympus.gr/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mountolmpus.gr</a> im Internet. Meine Empfehlung. Gemütlich hochwandern und die Zeit genießen. Auf der Hütte übernachten. Am nächsten Morgen früh hoch zum Gipfel und die Tageshitze vermeiden. Dann steigst Du ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bitte achte bei einer Wanderung auf Sonnenschutz und ausreichend Trinkwasser.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Berge des Olymp</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die höchsten Erhebungen sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Mytikas (2918 m)</li>



<li>Skolio (2911 m)</li>



<li>Stefani (2909 m</li>



<li>Skala (2866 m)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischen Skala und Mytikas befindet sich ein Grat namens Kakoskala. Über ihn kann der Mytikas durch eine nur leichte Kletterei erreicht werden. Es gibt noch den Profitis Ilias, auf dem die höchstgelegene Kapelle auf der Balkanhalbinsel</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischen Skala und Mytikas befindet sich Kakoskala, ein Grat, über den der Mytikas durch leichte Kletterei erreicht werden kann. Auf dem Nebengipfel Profitis Ilias befindet sich die höchstgelegene Kapelle der Balkanhalbinsel.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nationalpark</h2>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="600" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/04/Olymp-2023-1.jpg" alt="Olymp - Foto von Monika Hochscheid" class="wp-image-2979" style="width:400px;height:auto" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/04/Olymp-2023-1.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/04/Olymp-2023-1-300x225.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/04/Olymp-2023-1-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Olymp (Foto: Monika Hochscheid)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In der Region um den Olymp hat Griechenland 1938 einen Nationalpark (Εθνικός Δρυμός Ολύμπου) eingerichtet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Er hat eine Fläche von etwa 40 km² und umfasst die hohen Gipfel und die Nordhänge des Bergzugs. Die UNESCO hat den Nationalpark 1981 zum Biosphärenreservat erklärt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Nationalpark ist Heimstatt vieler seltener Pflanzen und Tiere. Forscher haben 32 Arten von Säugetieren und 108 Vogelarten gezählt, die hier leben. Gämse und Steinadler sind bekannte Vertreter alpin lebender Tiere. Es gibt auch viele Amphibien, Reptilien und eine große Vielfalt an Schmetterlingen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In den höher gelegenen Wäldern fallen Buchen und Kiefern auf. Übrigens gibt es in der Region auch Rote Lilien. Auf den Wiesen der Höhenlagen wachsen die unterschiedlichsten Blumen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Willst Du den Naturpark besuchen, ist das hier für Dich interessant: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Öffnungszeiten des Informationszentrums: 9 Uhr bis 16 Uhr</li>



<li>Homepage der Parkverwaltung: https://olympusfd.gr/en/ (Englisch, es gibt sie auch auf Griechisch)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der Seite der Parkverwaltung stehen 20 Touren zur Auswahl, die man im Olymp machen kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Sitz der Götter</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die antiken Griechen stellten sich vor, dass die Götter auf einem lichterfüllten Gipfel mit Namen Olymp wohnen. Dieser Olymp war mehr ein Konzept oder eine Fantasie vom Leben der Götter als Realität. Tatsächlich assoziierten die antiken Griechen mit dem Olymp als Sitz der Götter keinen bestimmten Berg. Es gab viele Berge in der antiken griechischen Welt, die von den Menschen als Olymp bezeichnet wurden. Erst im 5. Jahrhundert vor Christus legte Herodot sich auf den thessalischen Olymp als Wohnsitz der Götter fest.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Klöster und Kirchen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Den antiken Griechen war der Olymp heilig, den christlichen Griechen ist er es auch. Ich denke, dass die fantastische Landschaft und die wundervolle Natur eine spirituelle Wirkung haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Olymp gibt es eine große Anzahl von Kirchen und Klöstern. Diese stehen nicht nur Pilgern, sondern auch Reisenden ohne religiöse Intention offen. Einige stammen aus dem 11. Jahrhundert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Heiliges Kloster von Agios Dionysios vom Olymp</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt hier gleich zwei Klöster, die Ihr beide mit dem Auto anfahren könnt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://goo.gl/maps/o487Py1dtury9xW76">Altes Kloster Agios Dionysios</a></li>



<li><a href="https://goo.gl/maps/FdSPY2mSDijJzAUS7">Neues Kloster Agios Dionysios</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du auf den jeweiligen Link klickst, öffnet sich eine Karte. Du kannst dann sehen, wo genau das Kloster liegt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Altes Kloster</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das alte Kloster Agios Dionysios eines der berühmtesten und historischsten Klöster des Olymp. Es liegt etwa 17 km von Litochoro. Der Heilige Dionysios war ein Mönch, der in einer nahe gelegenen Höhle lebte. Er gründete das Kloster 1542 und widmete es der Heiligen Dreifaltigkeit. Im Kloster hat er seine letzte Ruhestätte gefunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den Jahren der <a href="https://hellas.blog/osmanische-herrschaft/">osmanischen Herrschaft</a> war das Kloster ein geistiges Zentrum der griechischen Kultur. Die Mönche nahmen aktiv an der griechischen Revolution von 1821 teil und auch an der Revolution des Olymp im Jahr 1878.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Zeit der deutschen Besatzung im 2. Weltkrieg war das Kloster ein Zentrum des Widerstands. 1941 haben die deutschen Besatzer es gesprengt, 1943 wurde es bombardiert und fast zerstört.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Neues Kloster</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mönche mussten das Kloster deshalb verlassen. Die bezogen den zum Kloster gehörenden Gutshof Metochi. Dieser liegt 3 km von Litochoro weg und ist 1650 gegründet worden. Es gab neben einer Kirche einige Gebäude. Die Mönche haben das Gut nach und nach ihrem Bedarf entsprechend ausgebaut. So ist das neue Kloster Agios Dionysios entstanden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Museum und die Kapelle des Heiligen Dionysios</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Kloster gibt es ein kleines Museum. In diesem ist eine Besonderheit zu sehen. Ein deutscher Soldat hat vor der Zerstörung heimlich Fotos des alten Klosters gemacht. Später hat er sie dem Kloster zukommen lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Etwa 20 Minuten zu Fuß vom alten Kloster entfernt kommt Ihr zur Kapelle des Heiligen Dionysios. Sie wurde unter einem überstehenden Felsen gebaut. Während seiner Zeit als Eremit hat Dionysios in dieser Kapelle die Liturgie praktiziert. Geschlafen hat er damals in einem kleinen Verschlag. Wenn Du das Kloster besichtigst, solltest Du unbedingt bei der Kapelle vorbeischauen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kloster der Heiligen Dreifaltigkeit von Sparmos</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das <a href="https://goo.gl/maps/XZ5T879CneoQhv99A">Kloster Agia Triada Sparmou</a> (Ιερά Μονή Αγίας Τριάδος Σπαρμού Ολύμπου) ist im 14. Jahrhundert gegründet worden. Sowohl während der griechischen Revolution als auch während der deutschen Besatzung im 2. Weltkrieg war es ein Zentrum der Widerstandskämpfer. Zum Kloster kommt Ihr mit dem Auto. Für eine Karte klickt auf den Link.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kloster Panagia Makrirachi</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Östlich von Palaiostani liegt ein kleinen Nonnenkloster, das sehr liebevoll geführt ist. Das <a href="https://goo.gl/maps/33K2bQi48LouFX4S7">Kloster der Heiligen Jungfrau von Makrirachi</a> (Ιερά Μονή Κοιμήσεως Θεοτόκου Μακρυράχης) ist einen Besuch wert, wenn Du in der Region unterwegs bist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Weitere Klöster und Kirchen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In der Region gibt es viele weitere Klöster und Kirchen, die einen Besuch lohnen. Ich habe nicht die Möglichkeit, sie hier alle aufzuführen und zu nennen. Sehr würde ich mich über Hinweise der Leserinnen und Leser freuen, welche aus Eurer Sicht noch wichtig sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Meine Quellen zu diesem Beitrag</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Externe Internetseiten habe ich verlinkt. Zusätzlich habe ich verwendet:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Bötig, Klaus: <a href="https://hellas.blog/baedeker-griechenland/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Baedeker Griechenland</a> (20. Auflage 2022), Seite 318</li>



<li>Charmei, Amber und Jane Foster: <a href="https://hellas.blog/dk-reisefuehrer-griechenland-athen-festland/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">DK Reiseführer Griechenland (Athen &amp; Festland)</a>, Auflage 2023/24, Seite 240</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Ist Dir weitere Literatur bekannt, die ich in diesem Beitrag berücksichtigen sollte? Für einen Hinweis bin ich immer dankbar. Bitte schreibe mir eine E-Mail. Meine Kontaktdaten stehen im <a href="https://hellas.blog/impressum-des-hellas-blog/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Impressum</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/die-region-um-den-olymp/">Die Region um den Olymp</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<title>22. April: Tag der Erde</title>
		<link>https://hellas.blog/22-april-tag-der-erde/</link>
					<comments>https://hellas.blog/22-april-tag-der-erde/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Apr 2024 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[22. April]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Kyriakos Mitsotakis]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Tag der Erde]]></category>
		<category><![CDATA[UNESCO]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 22. April feiert man weltweit den „Tag der Erde“. Man spricht auch vom „Earth Day“, da dieser Tag zuerst in den USA ins Leben gerufen wurde. Auch in Griechenland hat dieser Tag inzwischen eine öffentliche Bedeutung bekommen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/22-april-tag-der-erde/">22. April: Tag der Erde</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Am 22. April feiert man weltweit den „Tag der Erde“. Man spricht auch vom „Earth Day“, da dieser Tag zuerst am 22. April 1970 in den USA ins Leben gerufen wurde.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Worum geht es beim Tag der Erde am 22. April?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">An diesem Tag geht es darum, das Bewusstsein aller Menschen für Umweltprobleme zu stärken. Zudem wollten die Initiatoren für den Schutz der natürlichen Ressourcen unseres Planeten werben.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/01/Tzoumerkagebirge-in-Epirus.jpeg" alt="Tzoumerkagebirge in Epirus" class="wp-image-6153" style="width:400px" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/01/Tzoumerkagebirge-in-Epirus.jpeg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/01/Tzoumerkagebirge-in-Epirus-300x169.jpeg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/01/Tzoumerkagebirge-in-Epirus-768x432.jpeg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Tzoumerkagebirge in Epirus <br>(Foto: Kostas Nikolaou)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Idee eines Tages der Erde hat John McConnell erstmals 1969 auf einer Konferenz der UNESCO in San Francisco vorgestellt. Als Tag dafür hat er den 21. März vorgeschlagen, den Frühlingsbeginn auf der Nordhalbkugel. Das fand auch weltweite Unterstützung, etwa vom UN Generalsekretär U Thant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den USA kam zeitgleich derselbe Gedanke in der Öffentlichkeit auf. Hier war es Gaylord Nelson, der damalige US-Senator von Wisconsin, der das Thema vorantrieb. Er initiierte ein <em>Environmental-</em><em>Teach-in</em>, das auch <em>Earth Day</em> genannt wurde. Damit sollten die Menschen dazu gebracht werden, ihren Konsum und Verbrauch von Gütern zu überdenken. Dieser Tag fand in den USA erstmals am 22. April statt. Damals beteiligten sich dort über 20 Millionen Menschen. Das war ein großer Erfolg, dieses Datum setzte sich international durch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit 1990 begeht man den Earth Day am 23. April in mittlerweile 141 Ländern. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen erklärte 2009 den 22. April zum <em>Internationalen Tag der Mutter Erde</em>. Für die Evangelisch-Lutherische Kirche in den USA ist er als <em>Tag der Schöpfung</em> sogar ein kirchlicher Gedenktag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An überall stattfinden Aktionen beteiligen sich mittlerweile über 200 Millionen Menschen auf der ganzen Welt. Ich finde, das ist ein sehr beachtlicher Erfolg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich finde, der Tag der Erde am 22. April ist ein guter Grund, einen Blick in die Mythologie der alten Griechen zu werfen. Denn viele Aspekte dessen, was wir heute unsere Umwelt nennen, war nach deren Ansicht von Göttern oder gottesähnlichen Wesen belebt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Tag der Erde in Griechenland</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch in Griechenland spielt der Tag der Erde am 22. April eine öffentliche Rolle.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img decoding="async" width="600" height="800" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/04/Melissourgi-April-2024-03.jpg" alt="Blumen im Tzoumerka Gebirge" class="wp-image-7208" style="width:250px" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/04/Melissourgi-April-2024-03.jpg 600w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/04/Melissourgi-April-2024-03-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption">Blumen im Tzoumerka Gebirge<br>(Foto: Patricia Nikolaou)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">So hat das Magazin Greek Reporter zum 22. April 2021 von Anstrengungen in Griechenland berichtet, die Erde zu einem grüneren Planeten zu machen. In Athen hat der Bürgermeister demonstrativ Bäume gepflanzt. An diesem Tag sind in Athen immerhin <a href="https://greekcitytimes.com/2021/04/22/trees-planted-athens-earth-day">400 Bäume gepflanzt</a> worden. Aktuell geht es in Thessaloniki diesbezüglich ja noch weiter, wo <a href="https://hellas.blog/thessaloniki-pflanzt-2500-baeume/">bis Ende April 2024 insgesamt 2500 Bäume gepflanzt</a> sein sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Botschafter der USA lobte Griechenland öffentlich dafür, dass Premier Kyriakos Mitsotakis das Ziel verfolgt, bis 2028 aus der Kohleverstromung auszusteigen. Und das 2024 angekündigte Ziel von Rhodos, die Energiewende auf der eigenen Insel zu schaffen und künftig viel nachhaltiger zu werden, zeigt auch etwas: Der Tag der Erde symbolisiert etwas, das es inzwischen mehr und mehr in Griechenland gibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Griechenland hat eine atemberaubende Natur. Animailsoftheglobe berichtet, dass es über 5000 Pflanzenarten und immerhin über 900 Tierarten im Land gibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn jetzt der Frühling einzieht, dann explodiert das Leben. Der Tag der Erde am 22. April ist dafür irgendwie auch ein tolles Symbol. Macht heute etwas schönes und genießt die tolle Natur!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/22-april-tag-der-erde/">22. April: Tag der Erde</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<title>Der Dank freigelassener Sklaven</title>
		<link>https://hellas.blog/der-dank-freigelassener-sklaven/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Mar 2024 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Butrint]]></category>
		<category><![CDATA[Sklaverei]]></category>
		<category><![CDATA[UNESCO]]></category>
		<category><![CDATA[Weltkulturerbe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Dank freigelassener Sklaven ist uns manchmal bis in die heutige Zeit überliefert geblieben. Der Hellas Blog zeigt Beispiele aus Butrint.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/der-dank-freigelassener-sklaven/">Der Dank freigelassener Sklaven</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Im Süden des heutigen Albanien liegen die Ruinen von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Butrint" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Butrint</a>. Früher war die Stadt griechisch, die Bewohner haben sie aber aufgegeben. Heute ist sie eine <a href="https://hellas.blog/tag/archaeologie/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">archäologische Stätte</a> von Weltrang und <a href="https://hellas.blog/tag/weltkulturerbe/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Weltkulturerbe</a> der <a href="https://hellas.blog/tag/unesco/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">UNESCO</a>. Mein Artikel über <a href="https://hellas.blog/drimakos/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Drimakos</a> hat viele Leser berührt. Ich möchte daher heute auf einen Aspekt der <a href="https://hellas.blog/tag/sklaverei/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sklaverei</a> in der Antike eingehen, den ich sehr interessant finde. Manchmal sind die Sklaven freigelassen worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Butrint war in der Antike ein bedeutendes Zentrum an der Straße von Korfu. Sie gehörte klar zur griechisch-römischen Welt. Die Gesellschaft der Antike kannte Sklaverei. Die damalige Gesellschaftsordnung beruhte darauf, dass unfreie Menschen Arbeiten für ihre Herren verrichten mussten.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/03/Mauer-mit-den-Namen-freigelassener-Sklaven-in-Butrint.jpg" alt="Mauer mit den Dankesinschriften freigelassener Sklaven in Butrint" class="wp-image-2790" style="width:400px;height:225px" width="400" height="225" title="Mauer mit den Dankesinschriften freigelassener Sklaven" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/03/Mauer-mit-den-Namen-freigelassener-Sklaven-in-Butrint.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/03/Mauer-mit-den-Namen-freigelassener-Sklaven-in-Butrint-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/03/Mauer-mit-den-Namen-freigelassener-Sklaven-in-Butrint-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption class="wp-element-caption">Mauer mit den Dankesinschriften freigelassener Sklaven</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Sklaven waren für ihre Freilassung dankbar</h2>



<p class="wp-block-paragraph">2015 habe ich Butrint besucht. Dort habe ich eine Besonderheit gesehen, über die ich Euch heute berichten möchte. Es gibt eine Mauer mit Dankesinschriften freigelassener Sklaven.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin ein großer Fan der Antike bin und beschäftige mich gerne mit ihr. Das Thema der Sklaverei empfinde ich als sehr schmerzlich. Es ist aber nicht möglich, dieses Thema auszublenden, wenn man antike Gesellschaften verstehen möchte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Daher finde ich es schön, Geschichten von Sklaven zu lesen, die freigekommen sind. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sklaverei bedeutete für die von ihr betroffenen Menschen nicht zwangsweise eine völlige Perspektivlosigkeit. Immer wieder passierte es, dass Sklaven von ihren Herren freigelassen wurden oder sich von Erspartem freikaufen konnten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Sklaven dankten ihren Göttern für die Freiheit</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/03/Mauer-mit-den-Namen-freigelassener-Sklaven-in-Butrint-Detail.jpg" alt="Dankesinschrift eines freigelassenen Sklaven in Butrint" class="wp-image-2789" style="width:400px;height:223px" width="400" height="223" title="Dankesinschrift eines freigelassenen Sklaven in Butrint" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/03/Mauer-mit-den-Namen-freigelassener-Sklaven-in-Butrint-Detail.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/03/Mauer-mit-den-Namen-freigelassener-Sklaven-in-Butrint-Detail-300x167.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/03/Mauer-mit-den-Namen-freigelassener-Sklaven-in-Butrint-Detail-768x427.jpg 768w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption class="wp-element-caption">Dankesinschrift eines freigelassenen Sklaven in Butrint</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Sklaven waren dankbar für die erlangte Freiheit. Der Dank galt nicht nur dem Herren, der ihnen die Freiheit gelassen hat und der oft genug ihr Patron im freien Leben wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Dank der Sklaven galt auch den Göttern, deren Hilfe sie die Erlangung der Freiheit zuschrieben. Um sich zu bedanken haben Sklaven Steine mit einer Dankesinschrift erstellen lassen. Diese Steine hat man bei den Ausgrabungen in Butrint gefunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie waren allerdings nicht zu einer Mauer zusammengefügt. Das ist erst in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts passiert. Man wollte so ein Denkmal für die Sklaven der Antike schaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe so etwas bislang nirgendwo sonst gesehen. Natürlich ist es unter archäologischen Gesichtspunkten fragwürdig, wenn antike Funde zu einem modernen Bauwerk zusammengesetzt werden, das es so nie gegeben hat. Allerdings sehe ich auch die Geste er Erinnerung an die Sklaven, denen es vergönnt war die Freiheit zu erlangen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/der-dank-freigelassener-sklaven/">Der Dank freigelassener Sklaven</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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