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	<title>Wrack Archive - Hellas Blog</title>
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	<description>Griechenland für Dich</description>
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	<title>Wrack Archive - Hellas Blog</title>
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		<title>Bei Lefkada liegt ein deutsches Schnellboot aus dem 2. Weltkrieg am Meeresgrund</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Sep 2026 02:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[2. Weltkrieg]]></category>
		<category><![CDATA[Boot]]></category>
		<category><![CDATA[Lefkada]]></category>
		<category><![CDATA[Schiffswrack]]></category>
		<category><![CDATA[Wrack]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Taucher haben bei Lefkada ein deutsches Schnellboot vom Typ LS6 aus dem zweiten Weltkrieg gefunden. Nach über 80 Jahren ist es immer noch sehr gut erhalten. Erfahre mehr über diesen Bootstyp und die Geschichte des Wracks.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/bei-lefkada-liegt-ein-deutsches-schnellboot-aus-dem-2-weltkrieg-am-meeresgrund/">Bei Lefkada liegt ein deutsches Schnellboot aus dem 2. Weltkrieg am Meeresgrund</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das&nbsp;<a href="https://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/archaeologie/vor-griechenland-taucht-nach-83-jahren-ein-deutsches-schnellboot-auf-133712705" target="_blank" rel="noopener">Portal Forschung und Wissen</a>&nbsp;hat Anfang September gemeldet, dass ein griechisches Tauchteam ein deutsches Schnellboot aus dem zweiten Weltkrieg zwischen Lefkada und Preveza in 96 m Tiefe gefunden hat.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hellas Kompakt: Das bei Lefkada gefundene Schnellboot aus dem Weltkrieg</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In Kürze möchte ich die wichtigsten Fakten zum Schnellboot aus dem zweiten Weltkrieg und seinem Fund im Meer bei Lefkada zusammenfassen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Bootstyp: LS6</li>



<li>Herkunft: deutsche Kriegsmarine im 2. Weltkrieg</li>



<li>Ort: zwischen Preveza und Lefkada im Ionischen Meer. Die genaue Position bleibt geheim</li>



<li>gesunken: September 1943</li>



<li>entdeckt: 1. August 2026</li>



<li>Tiefe des Wracks: 96 m</li>



<li>Erhaltungszustand: nahezu perfekt</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Das Wrack wird nicht geborgen, sondern bleibt am Meeresgrund. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Schnellboot vom Typ LS 6</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In 96 m Tiefe haben Taucher ein Wrack gefunden, dass als ein Schnellboot vom Typ LS 6 identifiziert werden konnte.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Wrack-eines-LS-6-am-Meeresgrund"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/09/Lefkada-Wrack-LS-6.jpg" alt="Wrack eines LS 6 am Meeresgrund" class="wp-image-16338" style="width:400px;height:auto" title="Wrack eines LS 6 am Meeresgrund" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/09/Lefkada-Wrack-LS-6.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/09/Lefkada-Wrack-LS-6-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/09/Lefkada-Wrack-LS-6-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Wrack eines LS 6 am Meeresgrund (Beispielbild)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das bei Lefkada gefundene Schnellboot aus dem zweiten Weltkrieg ist insofern besonders, weil es aus Aluminium gefertigt ist. Es war ein experimentelles Kleinkampfschiff der deutschen Kriegsmarine im 2. Weltkrieg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Boot war 12,5 m lang. Angetrieben wurde es durch Motoren für Flugzeuge. Es handelte sich um <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Junkers_Jumo_205" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Junkers Jumo 205 Flugmotoren</a>. Der Grund dafür ist, dass die eigentlich vorgesehenen Marine-Motoren nicht verfügbar waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ursprünglich war das LS 6 als Torpedoträger und schneller Minenleger konzipiert. Die immer stärkeren U-Boote der Kriegsgegner führten jedoch dazu, dass das LS 6 für die Jagd nach Unterwasserbooten umgerüstet wurde. Es erhielt eine Vorrichtung zum Abwurf von Wasserbomben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings wurde das LS 6 für diesen Zweck nicht im Mittelmeer eingesetzt. Denn zur Ortung brauchte es ein Begleitschiff (MR 7), das im Schwarzen Meer eingesetzt wurde. In den Ionischen Inseln wurde das LS 6 als Kleintransporter und schneller Aufklärer eingesetzt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das bei Lefkada gefundene Wrack</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Kommen wir zu dem Schnellboot, das jetzt gefunden wurde. Ende September 1943 führte die britische Luftwaffe einen Angriff im Hafen von Igoumenitsa durch. Dabei erhielt dieses Boot Treffer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Instandsetzung in Igoumenitsa war nicht möglich. Deshalb wollten die Deutschen das beschädigte Boot abschleppen. Auf dem Meer versagte aber die Aluminiumhülle, Wasser drang ein. Das LS 6 sank zwischen Preveza und der Insel Lefkada. Dort geriet es erst einmal in Vergessenheit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der <a href="https://www.morgenpost.de/panorama/article413090200/taucher-finden-einzigartiges-nazi-schnellboot-und-staunen-ueber-zustand.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Berliner Morgenpost</a> habe ich einen gut recherchierten Bericht über das Wiederauffinden des Wracks gelesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Marinehistoriker Peter Schenk stieß 2013 im Militärarchiv Freiburg auf den Verlustbericht. Der griechische Historiker Georgos Karelas wertete alle Informationen aus. Schließlich konnte er die Stelle eingrenzen, an der das Boot versunken sein musste. Ein Tauchteam von der griechischen Firma <em>AeganTec</em> hat es am 1. August 2026 schließlich gefunden. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Das Wrack bleibt im Meer</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Das Schiff wird nicht geborgen. Auch wenn es nahezu perfekt erhalten ist und ein ideales Stück für ein Museum wäre, will man es am Meeresgrund liegen lassen. Das Aluminium würde nach so langer Zeit im Salzwasser den Kontakt mit dem Sauerstoff im Freien nicht gut vertragen. Seine Erhaltung wäre zu teuer und aufwändig. Zudem genießt es als Unterwasser-Kulturerbe einen besonderen Schutz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Tauchteam hat tausende Fotos vom Wrack gemacht. Nach denen soll ein maßstabsgetreues 3D-Modell des Wracks entstehen, das Interessenten besichtigen können. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Wracks im Mittelmeer</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am Grunde des Mittelmeer ruhen viele Wracks aus dem 2. Weltkrieg und anderen Epochen. Jedes von ihnen kann eine besondere Geschichte erzählen. Jedes Wrack ist mit dem Schicksal von Menschen verbunden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei handelt es sich nicht nur um Wracks von Schiffen und Booten. Anfang Januar fand ein Fischer in seinem Netz <a href="https://hellas.blog/netz-kreta-flugzeug-weltkrieg-2025/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Teile eines Flugzeugs aus dem 2. Weltkrieg</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph" id="block-e801eb32-7753-4b9d-9eff-09cd89a592c1">Die meisten Funde im Meer sind jedoch Wracks von Schiffen. Darüber schreibe ich auch gerne im Blog.</p>



<ul class="display-posts-listing"><li class="listing-item"><a class="image" href="https://hellas.blog/bei-lefkada-liegt-ein-deutsches-schnellboot-aus-dem-2-weltkrieg-am-meeresgrund/"><img decoding="async" width="300" height="169" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/09/Lefkada-Wrack-LS-6-300x169.jpg" class="attachment-medium size-medium wp-post-image" alt="Wrack eines LS 6 am Meeresgrund" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/09/Lefkada-Wrack-LS-6-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/09/Lefkada-Wrack-LS-6-768x432.jpg 768w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/09/Lefkada-Wrack-LS-6.jpg 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a> <a class="title" href="https://hellas.blog/bei-lefkada-liegt-ein-deutsches-schnellboot-aus-dem-2-weltkrieg-am-meeresgrund/">Bei Lefkada liegt ein deutsches Schnellboot aus dem 2. Weltkrieg am Meeresgrund</a></li><li class="listing-item"><a class="image" href="https://hellas.blog/das-wrack-auf-dem-navagio-beach/"><img decoding="async" width="300" height="169" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/05/Zakynthos-Navagio-Beach-Panagiotis-2013-300x169.jpg" class="attachment-medium size-medium wp-post-image" alt="Das Wrack der &quot;Panagiotis&quot; auf dem Navagio Beach (2013)" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/05/Zakynthos-Navagio-Beach-Panagiotis-2013-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/05/Zakynthos-Navagio-Beach-Panagiotis-2013-768x432.jpg 768w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/05/Zakynthos-Navagio-Beach-Panagiotis-2013.jpg 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a> <a class="title" href="https://hellas.blog/das-wrack-auf-dem-navagio-beach/">Das Wrack auf dem Navagio Beach</a></li><li class="listing-item"><a class="image" href="https://hellas.blog/2024-bergung-schiffswracks-sizilien/"><img decoding="async" width="300" height="169" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/10/Bergung-der-Gela-II-vor-Sizilien-300x169.jpg" class="attachment-medium size-medium wp-post-image" alt="Taucher beginnen mit der Bergung der Gela II" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/10/Bergung-der-Gela-II-vor-Sizilien-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/10/Bergung-der-Gela-II-vor-Sizilien-768x432.jpg 768w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/10/Bergung-der-Gela-II-vor-Sizilien.jpg 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a> <a class="title" href="https://hellas.blog/2024-bergung-schiffswracks-sizilien/">Seit Oktober 2024 läuft die Bergung eines griechischen Schiffswracks vor Sizilien</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">Meine Beiträge Im Hellas Blog <a href="https://hellas.blog/tag/schiffswrack/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Schiffswracks</a> kennzeichne ich mit dem entsprechenden Tag. Klicke auf den Link, um Dir alle Beiträge anzeigen zu lassen.</p>
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		<title>Das Wrack auf dem Navagio Beach</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2026 02:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Ionische Inseln]]></category>
		<category><![CDATA[Navagio Beach]]></category>
		<category><![CDATA[Periferia Ionische Inseln]]></category>
		<category><![CDATA[Regionaleinheit Zakynthos]]></category>
		<category><![CDATA[Schiffswrack]]></category>
		<category><![CDATA[Shipwreck Beach]]></category>
		<category><![CDATA[Wrack]]></category>
		<category><![CDATA[Zakynthos]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Wrack auf dem Navagio Beach auf Zakynthos heißt Panagiotis. Man nennt ihn auch den Shipwreck Beach. Dieses Schiff hat eine recht interessante Geschichte, ehe es zur wohl am meisten fotografierten Attraktion auf Zakynthos wurde.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/das-wrack-auf-dem-navagio-beach/">Das Wrack auf dem Navagio Beach</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das Wrack auf dem Navagio Beach von Zakynthos ist eines der bekanntesten Fotomotive in Griechenland. Die Geschichte dahinter ist irre spannend.</p>



<h2 class="wp-block-heading">So wurde die Panagiotis zum Wrack auf dem Navagio Beach</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Shipwreck Beach. Navagio Beach. Schmugglerbucht. Ganz früher hieß er einmal Agios Georgios. Heute gilt dieser Stand als einer der meistfotografierten Orte der Welt.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Das-Wrack-der-&quot;Panagiotis&quot;-auf-dem-Navagio-Beach-(2013)"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/05/Zakynthos-Navagio-Beach-Panagiotis-2013.jpg" alt="Das Wrack der &quot;Panagiotis&quot; auf dem Navagio Beach (2013)" class="wp-image-14750" style="width:400px" title="Das Wrack der &quot;Panagiotis&quot; auf dem Navagio Beach (2013)" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/05/Zakynthos-Navagio-Beach-Panagiotis-2013.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/05/Zakynthos-Navagio-Beach-Panagiotis-2013-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/05/Zakynthos-Navagio-Beach-Panagiotis-2013-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Wrack der &#8222;Panagiotis&#8220; auf dem Navagio Beach (2013)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist so wegen des Schiffswrack, das hier liegt. Inzwischen verrostet und zerbrochen, aber immer noch auffällig da auf dem Strand zwischen den hohen Felsen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Schiff hieß <em>Panagiotis</em>. Und seine Geschichte enthält alles, was einen guten Krimi ausmacht: Gier, die Mafia, Piraterie und schließlich die Katastrophe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Schiff ist ein Frachter, der 1937 in Schottland gebaut wurde. Sein ursprünglicher Name war <em>Saint Bedan</em>. Es war 450 Tonnen schwer und wurde von Motoren angetrieben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">1964 ging sie an einen griechischen Eigentümer, der sie <em>Meropi</em> nannte. Es folgten weitere Eigentümerwechsel und Umbenennungen. Der nächste Name war <em>Charis</em> und ab 1975 hieß es dann <em>Panagiotis</em>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Panagiotis strandet am Navagio</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ob es 1980 oder schon davor war, dass die Camorra ins Spiel kam, habe ich nicht herausfinden können.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized" id="Shipwreck-Beach-von-Zakynthos"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/12/Zakynthos-Panagiotis-Shipwreck-Beach.jpg" alt="Shipwreck Beach von Zakynthos" class="wp-image-9979" style="width:400px" title="Shipwreck Beach von Zakynthos" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/12/Zakynthos-Panagiotis-Shipwreck-Beach.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/12/Zakynthos-Panagiotis-Shipwreck-Beach-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/12/Zakynthos-Panagiotis-Shipwreck-Beach-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Wrack der Panagiotis auf dem Shipwreck Beach von Zakynthos</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Jedenfalls sollte die Panagiotis im Auftrag der Mafia Zigaretten in die Türkei schmuggeln. Das war im September 1980.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung bestand aus Griechen. Aufsicht führten Italiener. Es gab Probleme. Es gab Streit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Irgendwo im Ionischen Meer eskalierte die Situation. Die Griechen setzten sich durch, sperrten die Italiener in eine Kabine und sie übernahmen das Kommando. Das kann man glatt als Piraterie bezeichnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Blöd waren nur zwei Umstände: Die griechische Küstenwache war hinter dem Schiff her und der Treibstoff ging zur Neige. Dann kam Pech hinzu. Ein Motorschaden und ein schwerer Sturm gaben der Panagiotis in der Nacht des 2. Oktober den Rest.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Schiff trieb in die Bucht und lief am Strand auf Grund. Die Besatzung floh vom Schiff auf die Insel. Männer von der Insel entdeckten es, kamen an Bord und plünderten Fracht und Wertgegenstände.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Fotograf entdeckte das Wrack Anfang der 1980er Jahre. Er machte ein Bild, das sich weltweit verbreitete. Ein Millionenpublikum war fasziniert. Der Rest ist Geschichte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Strand ist gesperrt, das Wrack ist noch da</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Seit 2023 ist der Strand für den Publikumsverkehr gesperrt. Der Grund dafür sind drohende Felsabbrüche. Über die <a href="https://hellas.blog/shipwreck-beach-zakynthos/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sperrung des Shipwreck Beach</a> habe ich vor zwei Jahren einen Beitrag verfasst. Im Grunde genommen hat sich daran nichts geändert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus einer düsteren Kriminalgeschichte ist ein strahlendes Wahrzeichen geworden. Das Wrack am Navagio Beach zieht immer noch viele Leute an, auch wenn sie den Strand nicht betreten dürfen. Es sieht wirklich toll aus. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/das-wrack-auf-dem-navagio-beach/">Das Wrack auf dem Navagio Beach</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<title>Ein Fischer fängt vor Kreta mit seinem Netz ein Flugzeug aus dem 2. Weltkrieg</title>
		<link>https://hellas.blog/netz-kreta-flugzeug-weltkrieg-2025/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jan 2025 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[1941]]></category>
		<category><![CDATA[2. Weltkrieg]]></category>
		<category><![CDATA[Fischerei]]></category>
		<category><![CDATA[Flugzeug]]></category>
		<category><![CDATA[Iraklio]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Kreta]]></category>
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		<category><![CDATA[Meer]]></category>
		<category><![CDATA[Schlacht um Kreta]]></category>
		<category><![CDATA[Wrack]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Fischer vor Kreta staunte nicht schlecht, als er bemerkte, dass ein Flugzeug aus dem 2. Weltkrieg in sein Netz gegangen war.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/netz-kreta-flugzeug-weltkrieg-2025/">Ein Fischer fängt vor Kreta mit seinem Netz ein Flugzeug aus dem 2. Weltkrieg</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Nicht schlecht muss der Fischer gestaunt haben, als er vor Kreta auf Fischfang war und feststellen musste, dass sich in seinem Netz ein Flugzeug aus dem zweiten Weltkrieg verfangen hat. Auf diese Geschichte bin ich durch eine Meldung der GRTIMES aufmerksam geworden. Es war nicht das ganze Flugzeug, aber Teile von ihm.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein deutsches Flugzeug in den Gewässern vor Kreta</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Etwas westlich der kretischen Inselhauptstadt Iraklio liegt der kleine Küstenort <a href="https://maps.app.goo.gl/9L2aJrFjYiVq67T37" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Linoperamata</a>. In den Gewässern vor Linoperamata versuchte ein Fischer sein Glück und warf seine Netze aus.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Flugzeug-aus-dem-2.-Weltkrieg-liegt-auf-dem-Grund-des-Meeres"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/01/Flugzeug-2.-Weltkrieg-Meeresgrund.jpg" alt="Flugzeug aus dem 2. Weltkrieg liegt auf dem Grund des Meeres" class="wp-image-10362" style="width:400px" title="Flugzeug aus dem 2. Weltkrieg liegt auf dem Grund des Meeres" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/01/Flugzeug-2.-Weltkrieg-Meeresgrund.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/01/Flugzeug-2.-Weltkrieg-Meeresgrund-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/01/Flugzeug-2.-Weltkrieg-Meeresgrund-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Flugzeug aus dem 2. Weltkrieg liegt auf dem Meeresgrund<br>(das Bild ist mit KI erzeugt)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Was ihm ins Netz ging, stammt wahrscheinlich von einem deutschen Flugzeug, das dort im Zweiten Weltkrieg abstürzte und versank. In der Tiefe von etwa 25 m verfingen sich zwei Tragflächen in den Netzen. Der Rumpf war nicht dabei. Der Fischer informierte sofort die Behörden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der wahrscheinlich handelt es sich bei dem Flugzeug um eine deutsche JU 88. Das leichte Mehrzweckflugzeug kam unter anderem im Rahmen der Schlacht um Kreta zum Einsatz, die vom 20. Mai bis zum 1. Juni 1941 tobte. Möglicherweise ist die nun gefundene Maschine bei den Kampfhandlungen abgeschossen wurden und im Meer versunken. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es kann aber auch sein, dass das Flugzeug erst später zerstört wurde. Während der deutschen Besetzung Kretas war bei Heraklion ein Geschwader mit Kampfflugzeugen stationiert. Im Juni 1942 fand hier eine Sabotageaktion statt. Das griechische U-Boot Triton setzte ein Spezialkommando ab, dem ein großer Erfolg gelang. In der Nacht vom 13. auf den 14. Juni 1942 schafften es die Männer, 20 deutsche Flugzeuge in die Luft zu sprengen. Ob dabei auch Zeitzünder an anderen Flugzeugen angebracht wurden, die dann erst später nach dem Start explodierten, ist mir nicht bekannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Daher kann es auch gut sein, dass sich mit diesem Flugzeug und seinem Absturz ins Meer noch eine ganz andere Geschichte verbindet. Wissenschaftler untersuchen die Wrackteile, die man hat bergen können. Vielleicht erfahren wir zu einem späteren Zeitpunkt mehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass einem Fischer vor Kreta ein Flugzeug aus dem zweiten Weltkrieg ins Netz ging, ist auf jeden Fall eine bemerkenswerte Geschichte. Sie erinnert daran, dass die Geschichte der deutschen Beziehungen zu dieser Insel auch sehr schlimme Kapitel kennt. So schön Kreta ist und so gastfreundlich seine Einwohner zu uns deutschen Besuchern auch sind. Die Kreter wissen um die Geschichte ihrer Insel. Und wir sollten sie auch im Hinterkopf behalten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hinterlassenschaften der Menschen im Meer</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht alles, was von Menschen gemacht in den Fluten des Meeres versinkt, ist gut für die Umwelt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Fischernetze können an Wracks zerfetzen und als <a href="https://hellas.blog/tag/geisternetze/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Geisternetze</a> durch die Meere treiben. Das stellen sie eine große Gefahr für die Tierwelt dar. Fische, Schildkröten und auch Säugetiere und Vögel verfangen sich in ihnen und sterben einen schrecklichen Tod. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Etwas anders sieht es mit <a href="https://hellas.blog/tag/wrack/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wracks</a> aus. Enthalten sie keine für die Umwelt schädlichen Stoffe mehr, können sie interessante Ziele für Taucher sein. In der südlichen Ägäis gibt es viele interessante Ziele für das <a href="https://hellas.blog/suedliche-aegaeis-wracktauchen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wracktauchen</a>. Das Beispiel der <a href="https://hellas.blog/sea-diamond-santorin/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sea Diamond in der Caldera von Santorin</a> macht allerdings deutlich, dass mit Schiffswracks auch große Gefahren für die Umwelt verbunden sein können. Zudem dürfen wir uns keiner Illusion hingeben: So interessant ein Wrack am Meeresgrund sein mag, sind oft doch auch Menschen ums Leben gekommen, als das Schiff oder Flugzeug im Meer versank. Fast immer erzählt ein Wrack auch eine tragische Geschichte. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/netz-kreta-flugzeug-weltkrieg-2025/">Ein Fischer fängt vor Kreta mit seinem Netz ein Flugzeug aus dem 2. Weltkrieg</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<title>Der Shipwreck Beach auf Zakynthos bleibt gesperrt</title>
		<link>https://hellas.blog/shipwreck-beach-zakynthos/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jul 2024 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inseln]]></category>
		<category><![CDATA[Agios Nikolaos (Zakynthos)]]></category>
		<category><![CDATA[Navagio Beach]]></category>
		<category><![CDATA[Panagiotos]]></category>
		<category><![CDATA[Schiffswrack]]></category>
		<category><![CDATA[Shipwreck Beach]]></category>
		<category><![CDATA[Wrack]]></category>
		<category><![CDATA[Zakynthos]]></category>
		<category><![CDATA[Zakynthos Stadt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der berühmte Shipwreck Beach auf Zakynthos ist für Besucher gesperrt. Der Grund dafür ist die Gefahr, die von möglichen Erdruschen für die Besucher ausgeht. 2023 wurde die Sperre erstmalig verhangen. Nun ist klar: bis auf weiteres darf hier kein Besucher hin. Es ist zu gefährlich.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der berühmte Shipwreck Beach auf Zakynthos ist für Besucher gesperrt. Der Grund dafür ist die Gefahr, die von möglichen Erdruschen für die Besucher ausgeht. 2023 wurde die Sperre erstmalig verhangen. Nun ist klar: bis auf weiteres darf hier kein Besucher hin. Es ist zu gefährlich.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Das-Wrack-der-Panagiotis-auf-dem-Shipwreck-Beach-von-Zakynthos"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/12/Zakynthos-Panagiotis-Shipwreck-Beach.jpg" alt="Das Wrack der Panagiotis auf dem Shipwreck Beach von Zakynthos" class="wp-image-9979" style="width:400px" title="Das Wrack der Panagiotis auf dem Shipwreck Beach von Zakynthos" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/12/Zakynthos-Panagiotis-Shipwreck-Beach.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/12/Zakynthos-Panagiotis-Shipwreck-Beach-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/12/Zakynthos-Panagiotis-Shipwreck-Beach-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Wrack der Panagiotis auf dem Shipwreck Beach von Zakynthos</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Eigentlich heißt er der Navagio Strand (Παραλία Ναυάγιο) oder im Touristenjargon Navagio Beach. Der Strand ist ganz schön. Die Bucht nennt man auch <em>Smuggler’s Cove</em>, also <em>Schmugglerbucht</em>. Er ist von hohen Klippen umgeben und besteht aus feinen Kieseln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Solche Ecken gibt es aber viele auf Zakynthos. Wenn man ehrlich ist: Eigentlich ist der Navagio Beach nicht wirklich etwas Besonderes. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das änderte sich jedoch am 1. Oktober 1980, als das Küstenmotorschiff <em>Panagiotis</em> hier strandete. Seitdem liegt das Wrack hier, gab dem Strand seinen Namen und wurde zu einem höchst beliebten Fotomotiv. Im Januar 2024 hat ein Sturm dem Wrack böse zugesetzt. Das <a href="https://www.merkur.de/welt/schiffswrack-insel-zakynthos-strand-griechenland-sturm-zerstoert-beruehmtes-92804364.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Magazin Geo berichtet</a>, dass es in zwei Teile zerbrochen sei. Ich denke, dass es uns aber noch eine Weile erhalten bleiben dürfte. Auf jeden Fall ist Shipwreck Beach ein toller Fotospot. Den Strand kannst Du nur mit dem Boot erreichen. Ab dem Hafen von <a href="https://maps.app.goo.gl/meeZbDHvDo5oQEMn6" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Agios Nikolaos</a> kannst Du ein Wasser-Taxi nehmen. Ab <a href="https://maps.app.goo.gl/Vp1UKxVQsKQhWhX18" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zakynthos-Stadt</a> gibt es organisierte Touren, an denen Du teilnehmen kannst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus Sorge vor Erdrutschen bleibt der Strand jedoch auch 2024 geschlossen. Der Zugang ist sowohl auf dem Land- als auch auf dem Seeweg verboten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Verantwortlichen auf der Insel ist durchaus bewusst, dass viele Menschen hierher kommen, um das berühmte Wrack zu sehen. Es gab den Versuch, den Strand in 3 Sicherheitszonen zu unterteilen. So wäre es zumindest einigen Besuchern möglich gewesen, ihn zu betreten und dem Wrack näher zu kommen. Leider kamen zu viele Besucher, und zu viele von ihnen haben sich an die Verhaltensregeln nicht gehalten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinzu kommt ein Gerangel um die Zuständigkeiten und die Verantwortung für den Strand. Das macht es nicht eben einfacher, die Sicherheit zu gewährleisten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr könnt den Strand von einer Aussichtsplattform oberhalb sehen. Und es ist möglich, sich mit einem Schiff vom Meer her dem Strand zu nähern. Aber betreten dürft ihr ihn nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass man die Sache tatsächlich ernst nehmen muss, wurde 2018 deutlich, als es zu einem massiven Felssturz am Strand kam. Auf YouTube gibt es davon ein Video, das ich zum Abschluss dieses Beitrags einbinde. Niemand möchte unter einem solchen Felssturz begraben werden. Daher meine Bitte: Betretet den Shipwreck Beach auf Zakynthos auch nicht unerlaubt und auf eigene Faust. Das ist die Sache nicht wert.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=SyRh8siM0sc" title="Massive Cliff Collapse on Navagio beach, Zakynthos - Greece" width="800" height="450" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/SyRh8siM0sc?feature=oembed" consent-required="4837" consent-by="services" consent-id="4838" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/SyRh8siM0sc?feature=oembed&amp;autoplay=1"></iframe>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: YouTube</figcaption></figure>
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		<title>Amphore als Transportgefäß</title>
		<link>https://hellas.blog/amphore-als-transportgefaess/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 May 2024 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Amphore]]></category>
		<category><![CDATA[Amphoren]]></category>
		<category><![CDATA[Archäologisches Museum Poros]]></category>
		<category><![CDATA[Artefakte in Museen]]></category>
		<category><![CDATA[Heinrich Dressel]]></category>
		<category><![CDATA[illegaler Handel mit Antiquitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Museum für Antike Schifffahrt Mainz]]></category>
		<category><![CDATA[Schifffahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Schiffswrack]]></category>
		<category><![CDATA[Warentransport]]></category>
		<category><![CDATA[Wrack]]></category>
		<category><![CDATA[Wracks]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Amphore (αμφορέας) ist ein bauchiges Gefäß mit engem Hals und zwei Henkeln, die oft als Transportgefäß eingesetzt worden sind.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/amphore-als-transportgefaess/">Amphore als Transportgefäß</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Eine Amphore (αμφορέας) ist ein bauchiges Gefäß mit engem Hals und zwei Henkeln. Der Werkstoff ist meist eine Keramik, in seltenen Fällen auch Metall. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/05/Vom-Meeresgrund-geborgene-Amphoren.jpg" alt="Vom Meeresgrund geborgene Amphoren" class="wp-image-7621" style="width:400px" title="Vom Meeresgrund geborgene Amphoren" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/05/Vom-Meeresgrund-geborgene-Amphoren.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/05/Vom-Meeresgrund-geborgene-Amphoren-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/05/Vom-Meeresgrund-geborgene-Amphoren-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Vom Meeresgrund geborgene Amphoren<br>im Archäologischen Museum Poros</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Amphoren waren das Tetrapak und der Seecontainer der Antike in Einem. Zugleich gibt es unglaublich fein gearbeitete und schön verzierte Amphoren. Die Amphore war also mehr als als nur ein Gebrauchsgegenstand.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Bild zu diesem Beitrag seht Ihr Amphoren, die vom Meeresgrund geborgen worden sind. Sie sind heute im Archäologischen Museum auf der Insel Poros zu sehen. Viele andere, auch kleinere Museen zeigen ganz ähnliche Artefakte. Inzwischen dürfen <a href="https://hellas.blog/taucher-duerfen-zu-wracks-aus-der-antike/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Taucher auch zu Wracks aus der Antike</a> herabsteigen. Die größte Sorge des griechischen Staates war früher, dass die Leute gefundene Amphoren einfach bergen und mitnehmen. Inzwischen ist so viel Vertrauen zu örtlichen Tauschulen vorhanden, dass der Staat begleiteten Tauchgängen zu solchen Wracks nunmehr zustimmt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer Amphoren am Meeresgrund sehen möchte, sollte nach <a href="https://hellas.blog/limeni/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Limeni</a> gehen. Dort ist um 100 vor Christus ein Frachtschiff gesunken, das sehr viele Amphoren geladen hatte. Vom Schiff selbst ist nichts mehr zu sehen. Aber die Scherben der Ladung ist auf einem mehr als 500 qm großen Areal zu sehen. Die Ladung liegt in einer Tiefe zwischen 15 m und 30 m. Wichtig: Von den teilweise noch ganz erhaltenen Amphoren bzw. den Scherben darfst Du nichts anfassen oder gar aus dem Meer bergen. Das sollte selbstverständlich sein, muss aber doch immer wieder mal gesagt werden. Der Fall eines <a href="https://www.krone.at/3062822" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Österreichers, der Amphoren fand und mit nach Hause nahm</a>, spricht für sich. Jeder Staat bekämpft den illegalen Handel mit Antiquitäten. Daher wird so etwas auch hart bestraft.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Amphore war das Transportgefäß der Antike</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Amphoren waren die Verpackungen für den Seehandel. Sie haben zwei Henkel und einen zumeist spitz zulaufenden Fuß. Dank dieser Form ließen sie sich im Schiffsraum so übereinander stapeln, dass sie sich auch bei schwerem Seegang nicht bewegten. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img decoding="async" width="450" height="800" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/05/Zwei-Amphoren-im-Museum-fuer-antike-Schifffahrt-Mainz.jpg" alt="Zwei Amphoren im Museum für Antike Schifffahrt in Mainz" class="wp-image-7627" style="width:250px" title="Zwei Amphoren im Museum für Antike Schifffahrt in Mainz" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/05/Zwei-Amphoren-im-Museum-fuer-antike-Schifffahrt-Mainz.jpg 450w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/05/Zwei-Amphoren-im-Museum-fuer-antike-Schifffahrt-Mainz-169x300.jpg 169w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption class="wp-element-caption">Zwei Amphoren im Museum für Antike Schifffahrt in Mainz</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die oft recht großen Henkel erleichterten das Tragen und Stapeln der Gefäße. In Amphoren sind alle möglichen Waren transportiert worden. Sie ließen sich mit einem Propfen und Harz luft- und wasserdicht verschließen. Man hat aber nicht nur Öl, Wein, Honig, Milch und andere flüssige Stoffe transportiert. Auch Getreide ließ sich in einer Amphore trocken auf dem Seeweg transportieren. In Säcken überstand Getreide den langen Transport auf dem Meer sonst oft nicht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Finden wir heute Schiffswracks aus der Antike, sind Amphoren die am meisten nachgewiesenen Fundstücke der Ladung. Sie sind sehr stabil konstruiert. Wenn sie beim Sinken des Schiffs nicht zerbrachen, dann können sie über Jahrtausende im Meer intakt bleiben. Es sind Schiffsladungen bekannt, die bis zu 10.000 Amphoren umfassten. Die modernen Frachtcontainer hatten schon in der Antike ihre Vorläufer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine einheitliche Größe gab es nicht. Aber es gab eine Systematik. Heinrich Dressel untersuchte gegen Ende des 19. Jahrhunderts den Scherbenberg auf dem Monte Testaccio in Rom. Dieser Berg ist eine antike Mülldeponie, die zu einem großen Teil aus den Resten zerbrochener Amphoren besteht. Er ordnete seine Funde und die ihm bekannten Amphoren. So kam er auf etwas mehr als 40 verschiedene Amphorentypen. Auch wenn es in der Antike keine ISO gab: So etwas wie eine Standardnorm muss existiert haben. Das macht auch Sinn, denn nur gleichgroße Amphoren lassen sich so stapeln, dass sie kein Spiel haben und ohne Bruchgefahr transportiert werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was bedeutet das Wort Amphore?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bleibt noch die Frage nach der Herkunft des Wortes Amphore. Es stammt aus dem Griechischen. Das altgriechische Wort <em>Amphoreus</em> (ἀμφορεύς) bedeutet <em>zweihenkliges Tongefäß</em>. Und das ist eine Amphore ja auch. Das Wort setzt sich zusammen aus <em>amphi </em>(ἀμφί, = auf beiden Seiten) und <em>pherein</em> (φέρειν = tragen). Die Römer haben das Wort übernommen. Aus <em>Amphora</em> wurde dann unser deutsches Wort <em>Amphore</em>. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und eines hat sich über all die Jahrtausende nie geändert: Benutzt man eine Amphore als Transportgefäß, muss man sie an beiden Henkeln anfassen. Sonst wird das nichts.</p>
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		<title>Das Wrack der Sea Diamond in der Caldera von Santorin</title>
		<link>https://hellas.blog/sea-diamond-santorin/</link>
					<comments>https://hellas.blog/sea-diamond-santorin/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Apr 2024 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inseln]]></category>
		<category><![CDATA[2007]]></category>
		<category><![CDATA[Athinios]]></category>
		<category><![CDATA[Caldera]]></category>
		<category><![CDATA[Fira]]></category>
		<category><![CDATA[Kreuzfahrtschiff]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Periferia Südliche Ägäis]]></category>
		<category><![CDATA[Santorin]]></category>
		<category><![CDATA[Santorini]]></category>
		<category><![CDATA[Schiff]]></category>
		<category><![CDATA[Schiffswrack]]></category>
		<category><![CDATA[Sea Diamond]]></category>
		<category><![CDATA[Thera]]></category>
		<category><![CDATA[Wrack]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Caldera von Santorin markiert ein auf dem Wasser schwimmender Ring aus Gummi das Wrack der Sea Diamond. Das Schiff havarierte am 5. April 2006 und sank am Morgen des 6. April. Bis heute liegt es am Grund des Meeres und ist eine Gefahr für die Umwelt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/sea-diamond-santorin/">Das Wrack der Sea Diamond in der Caldera von Santorin</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In der Caldera von <a href="https://hellas.blog/santorin/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Santorin</a> markiert ein auf dem Wasser schwimmender Ring aus Gummi das Wrack der Sea Diamond. Das Schiff havarierte am 5. April 2007 und sank am Morgen des 6. April. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Der 5. April 2007: Die Sea Diamond havariert vor Santorin</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Santorin ist ist für Kreuzfahrtschiffe das Top-Ziel in der südlichen Ägäis. Viele steuern die Caldera an, entlassen ihre Passagiere am Vormittag ans Land und nehmen sie am Abend wieder auf.</p>





<p class="wp-block-paragraph">Das war auch der Plan für die Passagiere der Sea Diamond. Das Kreuzfahrtschiff fuhr am Nachmittag des 5. April 2006 in die Caldera ein. 1.167 Passagiere freuten sich, die Insel des Lichts besuchen zu können. Ebenfalls an Bord waren 391 Mitglieder der Besatzung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gegen 16 Uhr spürten die Menschen an Bord der Sea Diamond eine Erschütterung. Das Schiff kollidierte mit einem unter der Wasseroberfläche befindlichen Riff und schlug Leck.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wo genau die Stelle der Havarie war, konnte bis heute nicht geklärt werden. Vielleicht war das bei Nea Kameni, vielleicht auch in der Nähe des Abhangs der Hauptinsel in die Caldera.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch das einströmende Wasser krängte das Schiff und nahm eine Neigung von 10 Grad ein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Um es zu retten, wurde das havarierte Schiff abgeschleppt. Statt es in relativ seichtes Wasser zwischen Palea Kameni und Nea Kameni zu bringen, ging es in Richtung der Hauptinsel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung und fast alle Passagiere konnten gerettet werden. Ein Franzose und seine Tochter blieben leider vermisst. Sie wurden später nicht gefunden und sind wohl ums Leben gekommen. Von der <a href="https://www.welt.de/vermischtes/article797243/Kreuzfahrtschiff-gesunken-Franzosen-vermisst.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Presse befragte Passagiere berichteten</a>, dass die Evakuierung von der Crew recht professionell durchgeführt wurde. Andere Passagiere beanstandeten, nicht schnell genug über den Ernst der Lage informiert worden zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über Nacht blieb alles Ruhig. Am Morgen des 6. April kam es jedoch zur Katastrophe. Das Schiff sank und liegt seit dem am Abhang der Caldera von Santorin. Das Bug liegt in 60 m Tiefe, das Heck in 150 m. Die <a href="https://www.dw.com/de/zwei-vermisste-nach-untergang-der-sea-diamond/a-2434923" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Deutsche Welle berichtete,</a> dass das Wrack auseinandergebrochen ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Wrack liegt bis heute in der Caldera</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Schaust Du heute auf die Caldera zwischen Fira und Athinios, siehst Du einen großen Ring aus Gummi auf der Meeresoberfläche schwimmen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/03/Santorin-Wrack-Sea-Diamond.jpg" alt="Lage des Wracks der Sea Diamond in der Caldera von Santorin" class="wp-image-7045" style="width:400px" title="Lage des Wracks der Sea Diamond in der Caldera von Santorin" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/03/Santorin-Wrack-Sea-Diamond.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/03/Santorin-Wrack-Sea-Diamond-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/03/Santorin-Wrack-Sea-Diamond-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Lage des Wracks der Sea Diamond in der Caldera von Santorin</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ring markiert nicht nur die Stelle, an der das Wrack der Sea Diamond zu sehen ist. Er hat die Funktion eines Ölabscheiders.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Problem (für die Umwelt) ist, dass vor Sinken der Sea Diamond Schiffsdiesel und andere Gefahrstoffe nicht von Bord gebracht werden konnten.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">An Bord des Schiffs war nicht nur eine erhebliche Menge Treibstoff. Auch andere hoch giftige Stoffe, zum Beispiel in Batterien, sind noch an Bord. Zu nennen sind Asbest, Arsen, Blei und Kadmium</p>



<p class="wp-block-paragraph">Immerhin wurde <a href="https://web.archive.org/web/20120306034149/http://www.naftemporiki.gr/localnews/story.asp?id=1678059" target="_blank" rel="noreferrer noopener">im Juni 2009 eine erhebliche Menge Treibstoff</a> aus dem Schiff herausgepumpt. Weder die griechische Regierung noch die Rederei haben mehr getan.</p>



<p class="wp-block-paragraph"> Der kommunistische Abgeordnete im Europaparlament Georgios Toussas (Γιώργος Τούσσας) brachte das Thema in einer <a href="https://www.europarl.europa.eu/doceo/document/H-7-2010-0037_DE.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Anfrage an die EU-Kommission</a> 2010 immerhin auf die europäische Ebene. Passiert ist im Ergebnis jedoch nichts.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie lange muss der Gummiring noch in der Caldera schwimmen?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach meiner Meinung gibt es keine Alternative dazu, das Wrack der Sea Diamond vom Grund der Caldera von Santorin zu bergen. Eigner der Sea Diamond ist die aus Zypern stammende Reederei Louis Cruises. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/03/Santorin-Wrack-Sea-Diamond-Detail.jpg" alt="Gummiring um das Öl der Sea Diamond abzuscheiden" class="wp-image-7044" style="width:400px" title="Gummiring zur Ölabscheidung an der Wrackstelle" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/03/Santorin-Wrack-Sea-Diamond-Detail.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/03/Santorin-Wrack-Sea-Diamond-Detail-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/03/Santorin-Wrack-Sea-Diamond-Detail-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Gummiring zur Ölabscheidung an der Wrackstelle</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://www.sueddeutsche.de/panorama/kreuzer-wrack-vor-santorin-touristen-idylle-mit-zeitbombe-1.187370" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Süddeutsche Zeitung</a> griff das Thema 2010 auf. Sie zitiert den Eigner des Wracks mit der selbstgewissen Einschätzung, dass man alles richtig gemacht habe. Nach Angaben der Behörden hätte man &#8222;die Küsten sauberer denn je zurückgegeben&#8220;. Das Wrack zu bergen oder das Öl abzupumpen sahen die Eigner nicht als ihre Aufgabe an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit sind sie bis heute auch durchgekommen. Und das obwohl schon 2010 klar war, dass viel Öl und Schwermetalle in die Umwelt austreten austreten werden, wenn das Schiff zu korrodieren beginnt. Die Katastrophe für die Umwelt wird kommen, unklar ist nur der Zeitpunkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">2017 <a href="https://cruiseindustrynews.com/cruise-news/2017/10/greek-officials-to-raise-sea-diamond-wreck/">kündigte die griechische Regierung immerhin an</a>, dass das Schiff geborgen werden soll. Passiert ist nichts.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Inzwischen werden die Stimmen immer lauter, die eine Bergung des Wracks fordern. In erster Instanz ist die Reederei zur Bergung verurteilt worden, hat aber Berufung eingelegt. <a href="https://www.focus.de/panorama/welt/niemand-will-wrack-bergen-zeitbombe-see-diamond-gesunkener-ozeanriese-koennte-umweltdesaster-ausloesen_id_259698127.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Focus berichtete zudem</a>, dass das oberste Verwaltungsgericht Griechenlands den griechischen Staat zur Bergung verpflichtet habe.  Weiterhin passiert&#8230; nichts.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://www.morgenpost.de/vermischtes/article241727452/Wrack-vor-Santorin-Experten-befuerchten-toxische-Zeitbombe.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Berliner Morgenpost</a> und die <a href="https://www.griechenland.net/nachrichten/tourismus/34288-gesunkenes-kreuzfahrtschiff-%E2%80%9Esea-diamond%E2%80%9C-im-meer-vor-santorin-tickt-eine-zeitbombe" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Griechenlandzeitung</a> haben aufgegriffen, was auf Santorin selbst derzeit passiert. Auf der Insel dämmert es einigen Bewohnern mittlerweile, dass in der Caldera eine ökologische Zeitbombe schlummert. Eine Bürgerinitiative hat sich formiert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rolands Meinung zur Sea Diamond in der Caldera von Santorin: sie muss raus!</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich vermute, dass die Sea Diamond noch eine ganze Weile im Meer schlummern wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für das Wrack sehe ich zwei Möglichkeiten. Entweder ergreift jemand die Initiative und birgt das Wrack. Dann wäre die Gefahr beseitigt. Das ist jedoch teuer und wie es scheint, wollen alle Beteiligten sich diese Kosten sparen. Die Alternative dazu ist, dass das Wrack korrodiert und die vielen Giftstoffe unkontrolliert ins Meer austreten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein echtes Problem ist zudem die Lage am Hang. Derzeit scheint es sich verhakt zu haben. Santorin liegt jedoch in einer Erdbebenzone. Kommt es zu einem Beben, ist es möglich, dass das Schiff sich vom Hang löst und weiter in die Tiefe sinkt. Das würde die Bergung erschweren und deutlich teurer machen. Vielleicht ist sie dann auch gar nicht mehr möglich. Dann ist es nur eine Frage der Zeit, dass das Gift austritt und zu einer großen Gefahr für Menschen und Natur werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich persönlich sehe keine Alternative dazu, dass die Sea Diamond geborgen und abgewrackt wird. Deshalb veröffentliche ich diesen Beitrag im Hellas Blog.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/sea-diamond-santorin/">Das Wrack der Sea Diamond in der Caldera von Santorin</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<title>Wracktauchen in der südlichen Ägäis</title>
		<link>https://hellas.blog/suedliche-aegaeis-wracktauchen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Apr 2024 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reisetipps und Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[1916]]></category>
		<category><![CDATA[1943]]></category>
		<category><![CDATA[2. Weltkrieg]]></category>
		<category><![CDATA[Ägäis]]></category>
		<category><![CDATA[Artefakte]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Kea]]></category>
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		<category><![CDATA[Periferia Südliche Ägäis]]></category>
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		<category><![CDATA[Sporttauchen]]></category>
		<category><![CDATA[Strongyli (Leros)]]></category>
		<category><![CDATA[Tauchen]]></category>
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		<category><![CDATA[Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Wrack]]></category>
		<category><![CDATA[Wracks]]></category>
		<category><![CDATA[Wracktauchen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wracktauchen ist in Griechenland vor allem in der Ägäis sehr attraktiv. Seit Menschen hier siedeln, fahren sie zur See. Aus allen Epochen liegen Wracks am Meeresgrund. Nicht alle, aber einige darfst Du besuchen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/suedliche-aegaeis-wracktauchen/">Wracktauchen in der südlichen Ägäis</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wracktauchen ist in Griechenland sehr attraktiv, die südliche Ägäis bietet viele Tauchspots. Seit Menschen hier siedeln, fahren sie zur See. So kommt es, dass aus allen Epochen der Zeitgeschichte Wracks am Meeresgrund liegen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="537" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/03/Wracktauchen-in-der-Aegaeis.jpg" alt="Wracktauchen in der Ägäis" class="wp-image-6727" style="width:400px" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/03/Wracktauchen-in-der-Aegaeis.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/03/Wracktauchen-in-der-Aegaeis-300x201.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/03/Wracktauchen-in-der-Aegaeis-768x516.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Wracktauchen in der Ägäis<br>(Foto von Freunden aus der Taucherszene)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Vor 2006 war Zivilisten das Tauchen im Mittelmeer rund um Griechenland praktisch untersagt. Grundsätzlich war es verboten, weil die Regierung Sorge hatte, dass Taucher antike Artefakte einfach vom Meeresgrund mitnehmen. Das ist auch wirklich ein Problem. 2006 hat man das jedoch geändert, bis auf einige Ausnahmen ist Tauchen überall erlaubt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings war es zunächst nicht gestattet, einfach so zu Schiffswracks zu tauchen. Das ist seit 2022 anders. Die griechische Regierung hat 91 Wracks von Schiffen und Flugzeugen zum Besuch freigegeben. Eine <a href="https://www.culture.gov.gr/el/Information/SitePages/view.aspx?nID=3707" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Auflistung der Wracks</a>, um die es geht, findest Du auf der Seite der Regierung. Dabei handelt es sich vorwiegend um Wracks aus dem 20. Jahrhundert, vor allem aus dem <a href="https://hellas.blog/tag/2-weltkrieg/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">2. Weltkrieg</a>. Als Zeitspanne des Versinkens der Wracks gibt die Regierung die Jahre &nbsp;1868 bis 1970 an. Die Wracks liegen in Tiefen zwischen 10 m und 120 m. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist beim Wracktauchen in der südlichen Ägäis zu beachten?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Du darfst nicht einfach so zu den Wracks tauchen. Wichtig ist, dass Du die Wracks nicht berührst, etwas veränderst oder in sie eindringst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Tauchern ist es ausdrücklich verboten, in die Wracks einzugreifen oder sie zu verändern. Das Sammeln oder Bewegen von Gegenständen, die rund um die Wracks auf dem Meeresboden liegen, ist ebenfalls verboten. Die Wracks sind Denkmäler, die Du angucken und Fotografieren darfst, mehr aber nicht. Ausdrücklich sagt die griechische Regierung, dass Sporttauchen eine &#8222;nicht aufdringliche Aktivität&#8220; sein muss, die auf den Wasserraum rund um die Wracks beschränkt ist und die nicht ins Innere der Wracks führen darf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du etwas siehst, von dem Du meinst, dass es von großem Interesse ist und unbedingt geborgen werden muss, dann mach Fotos davon und informiere (auch falls Du keine Kamera haben solltest) die Behörden. Du musst mit sehr unangenehmen Konsequenzen für Dich rechnen, wenn Du etwas vom Wrack mit an die Wasseroberfläche bringst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">5 interessante Schiffswracks in der südlichen Ägäis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe fünf Wracks ausgewählt, die an unterschiedlichen Orten in der <a href="https://hellas.blog/tag/periferia-suedliche-aegaeis/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Region Südliche Ägäis</a> liegen. Diese ist eine der 13 Verwaltungsregionen von Griechenland. Diese Wracks sind für einen Besuch freigegeben:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kea: HMHS Britannic (Britischer Ozeandampfer). Gesunken am 21. November 1916 durch eine Mine <a href="https://maps.app.goo.gl/fQdfyjAVBqch8DmV8" target="_blank" rel="noreferrer noopener">außerhalb des Hafens von Kea</a>. Maximale Tiefe: 130 m</li>



<li>Leros, Deutsches Landungsboot. Gesunken am 12. November 1943 im Nordosten der Leros vorgelagerten Insel <a href="https://maps.app.goo.gl/2dEWUB42uxkPnzzQ7" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Strongyli</a> (Στρογγυλή). Maximale Tiefe: 20 m</li>



<li>Leros, <a href="https://maps.app.goo.gl/8aPKV68Bq5GmmjRh7" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bucht von Blefouti</a>: Deutsches Flugzeug Heinkel 111. Befindet sich nordwestlich der Bucht. Maixmale Tiefe: 16 m</li>



<li>Paros, Bristol Beaufighter: Militärflugzeug, im Herbst 1943 durch deutsches Abwehrfeuer südöstlich von <a href="https://maps.app.goo.gl/1HCaFE7xtvdUo7fG7" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Paros</a> abgeschossen. Maximale Tiefe: 40 m </li>



<li>Serifos, Spanischer Frachtdampfer San Eduardo. Er wurde am 9. Mai 1943 südwestlich von <a href="https://maps.app.goo.gl/v7x4ciVBEnZ3yFhh9" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Serifos</a> von einem britischen Flugzeug versenkt. Maximale Tiefe: 52 m</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich gibt es noch sehr viel mehr Schiffswracks in der Ägäis, zu denen Du tauchen kannst. Das gilt auch für andere Orte in den Gewässern Griechenlands. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Kennst Du ein Schiffswrack?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Abschluss dieses Beitrags habe ich eine Bitte, die nicht nur das Wracktauchen in der südlichen Ägäis betrifft, sondern alle griechischen Gewässer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kennst Du ein Wrack, das ich im Hellas Blog vorstellen sollte? Oder bietest Du vielleicht geführte Tauchtouren zu Schiffswracks an?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerne will ich darüber im Hellas Blog schreiben. Bitte nimm per E-Mail mit mir Kontakt auf. Meine Mailadresse steht im <a href="https://hellas.blog/impressum-des-hellas-blog/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Impressum</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/suedliche-aegaeis-wracktauchen/">Wracktauchen in der südlichen Ägäis</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<title>10 Schiffswracks bei Kasos entdeckt</title>
		<link>https://hellas.blog/10-schiffswracks-bei-kasos-entdeckt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Mar 2024 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Inseln]]></category>
		<category><![CDATA[Antike]]></category>
		<category><![CDATA[Kasos]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Meer vor der Dodekanes-Insel Kasos (Κάσος) haben Archäologen 10 Schiffswracks entdeckt. Das älteste Wrack ist vermutlich 5000 Jahre alt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/10-schiffswracks-bei-kasos-entdeckt/">10 Schiffswracks bei Kasos entdeckt</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In der Nähe der Dodekanes Insel <a href="https://hellas.blog/kasos/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kasos</a> (Κάσος) haben Unterwasserarchäologen 10 Schiffswracks entdeckt. Das hat das <a href="https://www.culture.gov.gr/el/Information/SitePages/view.aspx?nID=4905" target="_blank" rel="noreferrer noopener">griechische Kulturministerium am 13. März 2024 bekannt gegeben</a>.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/03/Taucher-untersuchen-Fundstuecke-im-Meer.jpg" alt="Taucher untersuchen Fundstücke im Meer" class="wp-image-6975" style="width:400px" title="Taucher untersuchen Fundstücke im Meer" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/03/Taucher-untersuchen-Fundstuecke-im-Meer.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/03/Taucher-untersuchen-Fundstuecke-im-Meer-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/03/Taucher-untersuchen-Fundstuecke-im-Meer-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Taucher untersuchen Fundstücke im Meer <br>(Foto: © Greek Ministry of Culture)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Wracks sind teilweise bis zu 3000 Jahre alt. Oder anders gesagt: Das älteste der entdeckten Schiffswracks bringt es auf stolze 5000 Jahre. Andere sind deutlich jünger, sie stammen aus der Antike, dem Mittelalter oder der osmanischen Zeit. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die nunmehr entdeckten Schiffe gehören nicht zu denjenigen <a href="https://hellas.blog/taucher-duerfen-zu-wracks-aus-der-antike/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wracks aus der Antike, die von Sporttauchern unter Führung lizensierter Unternehmen besucht werden können</a>. Dennoch ist das eine wirklich spannende Sache, nicht nur für Sporttaucher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ehe der Fund der Wracks jetzt bekannt gegeben wurde, sind sie umfassend erforscht worden. Mit modernen wissenschaftlichen Methoden hat man sie dokumentiert. Verschiedene archäologische Objekten haben die Forscher geborgen, was deren Untersuchung ermöglicht. Die gesunkenen Schiffe hatten Waren aus Afrika, Spanien, Italien und Kleinasien an Bord. Das zeigt, dass die Region in der Antike zumindest ein Verkehrsknotenpunkt für Frachtschiffe gewesen sein muss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Definitiv werden Unterwasserarchäologen, Historiker, Geologen und Biologen reichlich zu erforschen haben. Nicht nur Professoren, sondern auch Doktoranden und promovierte Wissenschaftler sind aktiv. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Unterwasserforschung bei Kasos ist in einer originellen Filmproduktion von AORI FILMS thematisiert worden. Der Titel lautet &#8222;Tauchen in der Geschichte der Ägäis&#8220;, mehr darüber erfahrt Ihr unter&nbsp;<a href="https://kasosproject.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://kasosproject.com</a>&nbsp;in griechischer und englischer Sprache. Der Film hat internationale Aufmerksamkeit geweckt, was für archäologische Produktionen nicht selbstverständlich ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Abschluss des Artikels möchte ich noch eine weitere Informationsquelle zu Kasosproject hinweisen. Einmal gibt es auf Instagram eine Seite, die Ihr Euch anschauen könnt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass Archäologen bei Kasos 10 Schiffswracks entdeckt haben, finde ich eine fantastische Neuigkeit. Und wenn die für Sporttaucher zugänglich gemacht werden, wird das eine gute Möglichkeit für die Insel sein, neue Gäste anzulocken.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/10-schiffswracks-bei-kasos-entdeckt/">10 Schiffswracks bei Kasos entdeckt</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<title>Taucher dürfen zu Wracks aus der Antike</title>
		<link>https://hellas.blog/taucher-duerfen-zu-wracks-aus-der-antike/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Mar 2024 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reisetipps und Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Ägäis]]></category>
		<category><![CDATA[Alonnisos]]></category>
		<category><![CDATA[Antike]]></category>
		<category><![CDATA[Artefakte]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturgüter]]></category>
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		<category><![CDATA[Pagasitischer Golf]]></category>
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		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
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		<category><![CDATA[Tauchen]]></category>
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		<category><![CDATA[Tauchspots]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Gewässer rund um Griechenland sind sehr attraktiv, was das Thema Wracktauchen angeht. Seit Menschen hier leben, fahren sie zur See. Auf den Meeren liegen Wracks aus alles Epochen, jetzt dürfen auch mehr antike Schiffswracks besucht werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/taucher-duerfen-zu-wracks-aus-der-antike/">Taucher dürfen zu Wracks aus der Antike</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In der Ägäis dürfen Taucher in Zukunft Tauchgänge  zu drei ausgewählten Wracks aus der Antike unternehmen. Das berichtet die <a href="https://www.tagesschau.de/ausland/europa/athen-taucher-100.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tagesschau auf ihrer Homepage</a>. Die Wracks liegen in der Nähe von Volos (Βόλος).</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized" id="Amphoren-auf-dem-Meeresgrund"><img decoding="async" src="https://images.tagesschau.de/image/48e86b69-aab8-4f3b-b0ab-024b6643401f/AAABla3rzwE/AAABmgWmO88/16x7/griechenland-archaelogische-funde-100.webp?width=1280" alt="Amphoren auf dem Meeresgrund" style="width:400px" title="Amphoren auf dem Meeresgrund"/><figcaption class="wp-element-caption">Scherben von Amphoren auf dem Meeresgrund<br>(Bildquelle: tagesschau.de)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Seit Menschen in Griechenland wohnen, fahren sie zur See. Leider kam es seit dem auch immer wieder zu Unglücken, so dass auf dem Boden des Mittelmeers rund um Griechenland sehr, sehr viele Schiffswracks aus allen Zeiten liegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist aber nicht so, dass Taucher einfach so zu Wracks aus der Antike hinabsteigen und sie besuchen dürfen. Gerade die Vielzahl antiker Relikte auf dem Meeresboden war der Grund, aus dem es lange verboten war, als Zivilist mit Druckluft in Griechenland zu tauchen. Sporttauchen ist in Griechenland erst seit 2006 erlaubt und mit vielen Einschränkungen verbunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber der griechische Staat hat erkannt, dass die vielen wunderschönen Tauchspots in Griechenland Touristen anlocken. Das gilt auch für Wracks aus der Antike. Unter strengen Auflagen hat man seit 2019 das Wrack eines antiken Frachters besuchen, der nach Hochrechnungen eine Ladung von 126 Tonnen hatte. Zumeist waren das Amphoren, deren Reste heute noch auf dem Meeresgrund liegen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">So kannst Du zu den Wracks aus der Antike tauchen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die drei Wracks liegen im Pagasitischen Golf, der sich vor der Hafenstadt Volos erstreckt. Dort musst Du zunächst also erst einmal hin.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/05/Volos-Hafen-2023.jpg" alt="Der Hafen von Volos 2023 - Foto von Monika Hochscheid" class="wp-image-3238" style="width:400px" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/05/Volos-Hafen-2023.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/05/Volos-Hafen-2023-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/05/Volos-Hafen-2023-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Hafen von Volos 2023<br>(Foto: Monika Hochscheid)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist nicht erlaubt, &#8222;einfach so&#8220; zu den antiken Schiffswracks zu tauchen. Das dürfen nur lizensierte Unternehmen, die in Volos ansässig sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Volos gibt es mehrere Tauchschulen, die geführte Tauchexkursionen anbieten. Ich möchte keines der örtlichen Unternehmen empfehlen, da ich sie selbst nicht kenne. Daher lege ich Dir ans Herz, die Stichworte <a href="https://www.google.com/search?q=volos+tauchschule+wracktauchen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Volos, Tauchschule und Wracktauchen in eine Suchmaschine</a> einzugeben. Der Beispiellink führt Dich auf die Ergebnisse bei Google.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann werden Dir die Tauchschulen aus Volos angezeigt. Schau bitte im Netz nach, welche davon Dir zusagt und frage, ob sie einen geführten Tauchgang zu den antiken Wracks anbieten. Ich habe auf Anhieb einiges gefunden, und das wird bei Dir nicht anders sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Besuch von Wracks aus der Neuzeit ist in Griechenland erlaubt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wracktauchen ist definitiv ein interessantes Thema in Griechenland. Dass Taucher jetzt noch mehr Wracks aus der Antike besuchen dürfen, ist ein gutes Zeichen. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="534" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/03/Wracktauchen.jpg" alt="Wracktauchen" class="wp-image-6701" style="width:400px" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/03/Wracktauchen.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/03/Wracktauchen-300x200.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/03/Wracktauchen-768x513.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Wracktauchen <br>(Foto von Freunden aus der Taucherszene)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Vor 2006 war Zivilisten das Tauchen im Mittelmeer rund um Griechenland praktisch untersagt. Grundsätzlich war es verboten, weil die Regierung Sorge hatte, dass Taucher antike Artefakte einfach vom Meeresgrund mitnehmen. Das ist auch wirklich ein Problem. 2006 hat man das jedoch geändert, bis auf einige Ausnahmen ist Tauchen überall erlaubt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Thema Tauchen in Griechenland will ich in den nächsten Monaten weitere Beiträge im Hellas Blog machen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann folgen dann weitere Hinweise auf Wracks im Meer und andere Tauchspots. Inzwischen sind sehr viele Wracks aus jüngerer Zeit für Taucher ausdrücklich freigegeben. Auch gibt es wundervolle Naturschönheiten am Meeresgrund, die einen Besuch lohnen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Amphoren am Meeresgrund vor Limeni</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Beitrag geht es um Wracks aus der Antike, und da habe ich noch einen weiteren Tipp für Euch: <a href="https://hellas.blog/limeni/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Limeni</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um 100 vor Christus ist hier ein Frachtschiff gesunken, das sehr viele Amphoren geladen hatte. Vom Schiff selbst ist nichts mehr zu sehen. Aber die Scherben der Ladung ist auf einem mehr als 500 qm großen Areal zu sehen. Die Ladung liegt in einer Tiefe zwischen 15 m und 30 m. Auch hier bietet es sich an, vorab zu einer örtlichen Tauchschule Kontakt aufzunehmen und sich dort alle Informationen für Deinen Tauchgang zu den antiken Amphoren zu holen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig: Von den teilweise noch ganz erhaltenen Amphoren bzw. den Scherben darfst Du nichts anfassen oder gar aus dem Meer bergen. </p>
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