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	<title>Salonikifront Archive - Hellas Blog</title>
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	<description>Griechenland für Dich</description>
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	<title>Salonikifront Archive - Hellas Blog</title>
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		<title>Einreiseverbot für den albanischen Journalisten Artan Hoxha</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Dec 2025 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Balkankriege]]></category>
		<category><![CDATA[Epirus]]></category>
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		<category><![CDATA[Konitsa]]></category>
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		<category><![CDATA[Salonikifront]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Griechenland hat dem albanischen Journalisten Artan Hoxha das Einreiseverbot erteilt. Der Nationalist agiert offen für ein Großalbanien.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/einreiseverbot-artan-hoxha/">Einreiseverbot für den albanischen Journalisten Artan Hoxha</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Griechenland hat dem albanischen Journalisten Artan Hoxha das Einreiseverbot erteilt. Der Nationalist agiert offen für ein Großalbanien. Darüber <a href="https://www.newsbeast.gr/greece/arthro/12722831/i-ellada-apagorefse-tin-eisodo-ston-alvano-dimosiografo-artan-chotza-apeili-gia-tin-esoteriki-asfaleia" target="_blank" rel="noreferrer noopener">berichtet Newsbeast</a> am 25. November.</p>



<h2 class="wp-block-heading">So kam es zum Einreiseverbot für Artan Hoxha</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sache hat natürlich eine Vorgeschichte. Niemand bekommt ohne Weiteres ein lebenslanges Einreiseverbot.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized" id="Artan-Hoxha-in-Griechenland"><img decoding="async" src="https://www.newsbeast.gr/image/s1382x878/fill/webp/file/files/1/2025/11/dhmosiografos1.jpg" alt="Artan Hoxha in Griechenland" style="width:400px" title="Artan Hoxha in Griechenland"/><figcaption class="wp-element-caption">Artan Hoxha in Griechenland<br>(Bildquelle: neawsbeast.gr)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://www.epiruspost.gr/kakavia-persona-non-grata-stin-ellada-o-alvanos-dimo/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Epirus Post berichtet über einen Vorfall in Konitsa</a>. Dort beschwerte Hoxha sich öffentlichkeitswirksam über das Fehlen einer albanischen Flagge.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir sehen ihn mit dem Handzeichen des Albanischen Doppeladlers auf der Brust.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Adler ist das nationale Symbol Albaniens. Du kannst ihn auf der Fahne sehen, und er ist eng mit der Geschichte des Landes verbunden. Der Adler steht für die Freiheit und Souveränität Albaniens.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und hier kommen wir zum Knackpunkt. Ihn innerhalb Albaniens zu nutzen oder als Zeichen der Verbundenheit von Albanern untereinander, empfinde ich als völlig in Ordnung. Das kann man wohl mit dem Schwenken der albanischen Fahne gleichsetzen. Nicht jeder hat sie zur Hand, und dann behilft man sich eben mit einer Geste wie dieser.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Balkan ist es recht üblich, die Fahne des jeweiligen Landes über historischen Monumenten wehen zu lassen. Selbstverständlich weht über den Ruinen von Butrint heute die Fahne Albaniens, und da gehört sie auch hin. Und ebenso selbstverständlich weht die griechische Fahne in Konitsa, wie wir es auf dem Foto sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Region zu fordern, dass über einen historischen Monument im <em>Land X</em> die Fahne des benachbarten <em>Landes Y</em> wehen soll, hat eine eindeutige Aussage. Es besagt, dass dieses Monument und seine Gegens eigentlich zum <em>Land Y</em> gehören und nicht zum <em>Land X</em>. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Artan Hoxha setzte sich hier öffentlichkeitswirksam für eine Annektierung griechischer Landstriche an Albanien ein. Das ist so förderlich für das friedliche Zusammenleben der Völker auf dem Balkan, als wenn Griechen sich für die Loslösung von Nord-Epirus von Albanien und seine Angliederung an Griechenland einsetzen würden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das muss sich kein Land bieten lassen. Und ein Einreiseverbot ist deshalb völlig richtig. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Albaner und Griechen auf beiden Seiten der Grenze</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Albaner leben in Griechenland. Griechen leben in Albanien. Das ist das Ergebnis einer sehr langen Geschichte. Kastoria ist hierfür ein schönes Beispiel, wie ich <a href="https://hellas.blog/postkarte-kastoria-1900/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">anhand eines alten Fotos zeigen</a> konnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das moderne Albanien konnte erst nach dem 2. Balkankrieg unabhängig vom Osmanischen Reich werden. Das war eine Folge des 2. Balkankriegs. Der Norden des Epirus kam nicht offiziell nach Griechenland, blieb aber von Albanien autonom. Im Zuge des 1. Weltkriegs besetzte Italien das Gebiet. Man begründete das mit strategischen Notwendigkeiten in Hinblick auf die Salonikifront. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Griechenland verfolgte seine Ansprüche auf Nord-Epirus weiter. Allerdings musste es die heutige Grenze nach der Niederlage in Kleinasien wohl oder übel akzeptieren. Seit dem gilt die heutige Grenze.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie ändern zu wollen, ist im heutigen Europa völliger Unsinn. Zu beiden Seiten der Grenzen leben sowohl Albaner als auch Griechen. Auch wenn Albanien noch kein Mitglied der Europäischen Union ist, ist das doch für die nähere Zukunft zu erwarten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt überhaupt keine Notwendigkeit oder Legitimation, die Grenzen jetzt verschieben zu wollen. Wer sowas fordert, will das Friedensprojekt Europa torpedieren. Deshalb finde ich das Einreiseverbot für Artan Hoxha in Griechenland gut. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/einreiseverbot-artan-hoxha/">Einreiseverbot für den albanischen Journalisten Artan Hoxha</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<title>Abschuss des Zeppelins LZ 55 über Thessaloniki</title>
		<link>https://hellas.blog/abschuss-des-zeppelins-lz-55-ueber-thessaloniki/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 May 2025 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[1. Weltkrieg]]></category>
		<category><![CDATA[1916]]></category>
		<category><![CDATA[alte Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Axios]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresthema 2025]]></category>
		<category><![CDATA[Salonikifront]]></category>
		<category><![CDATA[Strymonischer Golf]]></category>
		<category><![CDATA[Thessaloniki]]></category>
		<category><![CDATA[Vardar]]></category>
		<category><![CDATA[Weißer Turm]]></category>
		<category><![CDATA[Zeppelin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 5. Mai 1916 kam es bei Thessaloniki zum Abschuss des deutschen Zeppelin LZ 55. Sein Wrack wurde zum Weißen Turm gebracht. In diesem Beitrag zeige ich Euch im Rahmen des Jahresthemas 2 Fotos davon und erzähle Euch die Geschichte dazu.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/abschuss-des-zeppelins-lz-55-ueber-thessaloniki/">Abschuss des Zeppelins LZ 55 über Thessaloniki</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">1916 gelang bei Thessaloniki einem britischen Schiff der Abschuss des deutschen Zeppelin LZ 55. Beim diesjährigen Jahresthema geht es um alte Fotos aus Griechenland. Die Geschichte dieses Zeppelins erzähle ich heute.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der 1. Weltkrieg kommt nach Griechenland</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als der 1. Weltkrieg ausbrach, blieb Griechenland zunächst trotz eines Beistandspakts mit Serbien neutral. Der Krieg erreichte das Land dennoch. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Das-Wrack-des-am-5.-Mai-1916-abgeschossenen-Luftschiffs-LZ-55-am-Weißen-Turm."><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="653" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/01/Wrack-LZ-55-am-Weissen-Turm-Thessaloniki-1916.jpg" alt="Das Wrack des am 5. Mai 1916 abgeschossenen Luftschiffs LZ 55 am Weißen Turm." class="wp-image-10349" style="width:400px" title="Das Wrack des am 5. Mai 1916 abgeschossenen Luftschiffs LZ 55 am Weißen Turm." srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/01/Wrack-LZ-55-am-Weissen-Turm-Thessaloniki-1916.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/01/Wrack-LZ-55-am-Weissen-Turm-Thessaloniki-1916-300x245.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/01/Wrack-LZ-55-am-Weissen-Turm-Thessaloniki-1916-768x627.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Wrack des Luftschiffs LZ 55 am Weißen Turm</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Im Geschehen des 1. Weltkriegs galt die Salonikifront &#8222;nur&#8220; als Nebenkriegsschauplatz. Sie war das für die von ihr betroffenen Menschen natürlich nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der 1. Weltkrieg ist bekanntlich durch das Attentat in Sarajevo ausgelöst worden. Beteiligt war Serbien, das so für die Mittelmächte zum Ziel wurden. Im Herbst 1915 gelang es, Serbien zu erobern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entente landete bei Thessaloniki Truppen an, um die verbündeten Serben zu unterstützen. Alle europäischen Großmächte waren so in Südosteuropa aktiv.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischen dem <a href="https://maps.app.goo.gl/UCJ3wFmQ14CuAw74A" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ohridsee</a> und dem Strymonischen Golf wurde die Front durch ein gestaffeltes System von Schützengräben befestigt. Laufgräben, Maschinengewehrnester, Artilleriestellungen&#8230; der Horror der Westfront fand auch auf dem Balkan statt. In diesem Kampf kamen auch Zeppeline zum Einsatz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erst am 29. Juni 1917 trat Griechenland auf Seiten der Entente in den Krieg ein. Zuvor hatten schon griechische Freiwilligenverbände an der Salonikifront gekämpft.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Abschuss von Zeppelin LZ 55 bei Thessaloniki</h2>



<p class="wp-block-paragraph">An dieser Stelle beginnt die Geschichte, die letzten Endes zu dem Foto führt, auf dem wir das Wrack eines Zeppelins neben dem <a href="https://hellas.blog/weisser-turm-thessaloniki/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Weißen Turm</a> sehen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized" id="Das-Wrack-des-Heeresluftschiffs-LZ-55"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/01/Wrack-des-Heeresluftschiffs-LZ-55.jpg" alt="Das Wrack des Heeresluftschiffs LZ 55" class="wp-image-10354" style="width:400px" title="Das Wrack des Heeresluftschiffs LZ 55" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/01/Wrack-des-Heeresluftschiffs-LZ-55.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/01/Wrack-des-Heeresluftschiffs-LZ-55-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/01/Wrack-des-Heeresluftschiffs-LZ-55-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Wrack des Heeresluftschiffs LZ 55</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Luftschiff LZ 55 war in der Nacht vom 4. auf den 5. Mai 1916 bei Thessaloniki im Einsatz. Das Kommando hatte ein Hauptmann Scherzer inne. Ziel des Einsatzes war der Hafen von Thessaloniki.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Zeppelin blieb nicht unbemerkt, Scheinwerfer erfassten es auf seinem Weg. Vom Boden aus eröffneten die Soldaten der Entente das Feuer.  Mit Bordgeschützen des britischen Kriegsschiff HMS Agamemnon gelang schließlich der entscheidende Treffer. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Zeppelin brach durch den Treffer auseinander und ging an der <a href="https://maps.app.goo.gl/4NPwZxCef2wyBDNP7" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mündung des Vardar</a> zu Boden. Seine Besatzung hatte Glück: Die deutschen Soldaten überlebten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Wrack wird nach Thessaloniki gebracht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für die griechische Bevölkerung war das eine Sensation. Viele Menschen kamen hierher, um sich die Trümmer des Luftschiffs anzuschauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Alliierten hatten auch Interesse an dem Wrack. Zeppeline waren ja eine noch relativ neue Technologie. Alliierte Soldaten haben die Wrackteile in den Sümpfen eingesammelt und zum Weißen Turm bei Thessaloniki gebracht. Dort haben ihre Ingenieure die Metallkonstruktion so gut zusammengesetzt, wie es irgend ging. Sie wollten herausfinden, wie die Deutschen ihre Luftschiffe bauten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das konnte jeder in der Stadt sehen. Die Alliierten haben daraus vor den Einheimischen kein Geheimnis gemacht. Zahlreiche Fotos entstanden von dem Wrack. Postkarten erfreuten sich einer großen Beliebtheit. Die Fotos zu diesem Beitrag stammen von solchen Karten.</p>
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