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	<title>Maskengrasmücke Archive - Hellas Blog</title>
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	<title>Maskengrasmücke Archive - Hellas Blog</title>
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		<title>Die Maskengrasmücke</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Nov 2024 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[In Griechenland heimische Tiere]]></category>
		<category><![CDATA[Maskengrasmücke]]></category>
		<category><![CDATA[Tiere]]></category>
		<category><![CDATA[Vögel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Maskengrasmücke ist eine kleine Vogelart, die in Europa nur in Griechenland vorkommt. Im Winter zieht sie über die Levante nach Afrika.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Die Maskengrasmücke ist eine kleine Vogelart, die in Europa nur in Griechenland vorkommt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der griechische Name lautet Moustakotsirovakos (Μουστακοτσιροβάκος), was mit dem Wort für Schnurrbart (moustaki / μουστάκι) beginnt. In der Tat hat dieser Vogel eine weiße Zeichnung rechts und links vom Schnabel, die an einen Schnurrbart erinnert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Männchen ist mit seinem schwarzen Kopf und auch der schwarzen Kehle sehr auffälliger. Die Weibchen haben eine blasse Kehle, auch ist ihr Kopf eher grau als schwarz. Bauch und Brust sind gräulich-weiß, die Flanken hellgrau. Die Maskengrasmücke wird zwischen 12,5 cm und 13,5 cm lang und ist damit ein eher kleiner Vogel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die internationale Bezeichnung dieses Tiers ist&nbsp;<em>Curruca ruppeli</em>&nbsp;oder&nbsp;<em>Sylvia rueppelli</em>, was für mich sehr wissenschaftlich klingt. Den deutschen und auch den griechischen Namen des Tiers finde ich aber schöner.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Maskengrasmücke lebt auf felsigem Untergrund. Das dürfen gerne Berghänge sein, aber auch eine Insel wie&nbsp;<a href="https://hellas.blog/krevatia-ein-brutparadies-fuer-seltene-voegel/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Krevatia</a>&nbsp;ist ihr recht. Dieser Vogel legt sein Nest gerne in dornigen Büschen an. Da hat man Schutz vor anderen Tieren, welche die eigene Brut bedrohen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Vogelart gilt als scheu. In der Zeit des Balzens und Werbens um eine Partnerin kann man die Männchen beobachten, wie sie im Flug singen. Ansonsten halten die Vögel sich eher versteckt, insbesondere wenn die Brut im Nest ist. Grasmücken legen zwischen 4 und 6 Eier.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Tiere ernähren sich von Insekten und anderen wirbellosen Tieren wie z.B. Schnecken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Maskengrasmücke ist ein Zugvogel. Im Sommer lebt sie in Griechenland, auch im Nordwesten der Türkei gibt es eine Population. Zum Winter hin verlässt sie dieses Gebiet und zieht nach Afrika. Sie überwintert südlich der Sahara. Ich finde, dass eine so weite Zugstrecke für solch einen kleinen Vogel eine sehr beachtliche Leistung ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Tiere fliegen dabei nicht direkt über das Mittelmeer. Vielmehr halten sie sich an der Küste und gelangen so über die Levante nach Ägypten. Von dort geht es für einen Teil der Vögel weiter in andere Winterquartiere, die unter anderem in Algerien und im Tschad nachgewiesen werden konnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der Seite&nbsp;<a href="https://ebird.org/species/ruewar1" target="_blank" rel="noreferrer noopener">eBird.org</a>&nbsp;seht Ihr weitere Bilder der Maskengrasmücke und könnt auch einige Audioaufnahmen mit ihren Rufen anhören.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich selbst bin wirklich erstaunt über die weiten Strecken, die so ein kleines Tier jedes Jahr für die Überwinterung zurücklegt. Wahrscheinlich gibt es in dieser Zeit in Griechenland und der Türkei nicht genügend Insekten, von denen sie sich ernähren können. Aber die Strapazen, die so eine lange Reise mit sich bringt, sind für diese Tiere mit Sicherheit sehr beachtlich.</p>
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		<title>Krevatia &#8211; ein Brutparadies für seltene Vögel</title>
		<link>https://hellas.blog/krevatia-ein-brutparadies-fuer-seltene-voegel/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Aug 2024 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inseln]]></category>
		<category><![CDATA[Chalki]]></category>
		<category><![CDATA[Chalki Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Dodekanes]]></category>
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		<category><![CDATA[Kriatti]]></category>
		<category><![CDATA[Maskengrasmücke]]></category>
		<category><![CDATA[Natura 2000]]></category>
		<category><![CDATA[Periferia Südliche Ägäis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Krevatia (Κρεβάτια) ist eine Felseninsel, die im Dodekanes direkt neben der Insel Chalki liegt. Du findest sie am Ausgang des Golfs von Chalki. Der Name der Felseninsel wird auch als Krevati (Κρεβάτι) oder Kriatti (Κριάττι) angegeben.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/krevatia-ein-brutparadies-fuer-seltene-voegel/">Krevatia &#8211; ein Brutparadies für seltene Vögel</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><br>Krevatia (Κρεβάτια) ist eine unbewohnte Felseninsel des Dodekanes, die direkt neben der Insel Chalki liegt. Du findest sie <a href="https://maps.app.goo.gl/wKibzrWeT6oKG4zv8" target="_blank" rel="noreferrer noopener">am Ausgang des Golfs von Chalki</a>. Der Name der Felseninsel wird auch als Krevati (Κρεβάτι) oder Kriatti (Κριάττι) angegeben.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="422" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/07/Krevatia.jpg" alt="Krevatia" class="wp-image-8611" style="width:400px" title="Krevatia" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/07/Krevatia.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/07/Krevatia-300x158.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/07/Krevatia-768x405.jpg 768w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/07/Krevatia-390x205.jpg 390w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Krevatia (Foto von Freunden)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Südlich von Chalki Stadt liegt ein Strand mit Namen <a href="https://maps.app.goo.gl/uGnHMXvabYzJnuTi9" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ftenagia</a>. Von hier aus kannst Du die Insel sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich finde, dass die Insel im Meer von weitem aussieht wie eine gigantische Schildkröte. Auf der linken Seite sehen wir die Erhebung, die vielleicht 20 m über das Meer reicht. Rechts geht eine Felsenzunge ins Meer. Die hat ganz am Ende auch einige Felsen, die den Kopf der Schildkröte darstellen könnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Insel ist sehr karg. Es lohnt nicht zu ihr überzusetzen. Hier findest Du Felsen und einen sehr spärlichen Pflanzenbewuchs. Das war es. Zudem ist die Insel wegen hier brütender Vögel auch geschützt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Insel ist im Rahmen des Europäischen Netzes Natura 2000 als besonderes Schutzgebiet für zwei Vogelarten ausgewiesen. Dies ist einmal die Korallenmöve, und zum anderen Maskengrasmücke.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Krevatia, der Brutstätte der Vögel</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Korallenmöve (αιγαιόγλαρος, Larus audouinii) ist eine geschützte Mövenart, die am Mittelmeer vorkommt. Man geht von ungefähr 15.000 Brutpaaren aus. Korallenmöven brüten in Kolonien, deren Stärke nicht festgelegt ist. Angestammte Gebiete suchen die Vögel immer wieder auf. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass diese Vögel immer wieder nach Krevatia zurückkehren. Sie mögen Steilhänge, aber auch kleine Inseln oder Riffe im Meer. Seit etwa 20 Jahren gilt die Korallenmöve nicht mehr als gefährdet. Leider bedroht der wachsende Tourismus auch in Griechenland ihre Lebensräume. Daher ist es sehr gut, dass sie auf dieser von Menschen nicht genutzten Insel ein sicheres Brutrevier haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Maskengrasmücke (Μουστακοτσιροβάκος, Curruca ruppeli oder Sylvia rueppelli) ist eine kleine Vogelart aus der Gattung der Grasmücken. Im Sommer lebt sie in Griechenland, den Winter verbringt sie in Nordafrika. Für die Maskengrasmücke ist ein felsiger, geschützter Brutraum mit niedrigem Baumbestand wichtig. Sie legt ihr Nest gerne in dornigen Büschen an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Krevatia ist für beide Vogelarten deshalb sehr wichtig, weil hier keine Menschen sind. Hier können sie ihre Brut ungestört großziehen.</p>
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