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	<title>Goldmünze Archive - Hellas Blog</title>
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	<title>Goldmünze Archive - Hellas Blog</title>
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		<title>Hobby-Archäologen finden bei Basel zwei keltische Stater aus Gold</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Feb 2026 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einem Wald bei Basel haben schweizer Hobby-Archäologen zwei keltische Stater gefunden. Die Münzen sind aus Gold. Wir sehen an ihnen die tiefe kulturelle Verbindung der Kelten nach Griechenland.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/hobby-archaeologen-finden-bei-basel-zwei-keltische-stater-aus-gold/">Hobby-Archäologen finden bei Basel zwei keltische Stater aus Gold</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">In einem Wald bei Basel haben schweizer Hobby-Archäologen zwei keltische Stater gefunden. Darüber erfahren wir mehr auf der Seite der <a href="https://www.archaeologie.bl.ch/entdecken/fundstelle/181/funkelndes-gold/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Archäologie Baselland</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Keltische Stater in einem Wald bei Basel</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Fundort liegt etwa 5 km von der deutschen Grenze entfernt. Die nächste Großstadt ist Basel. Genau genommen hat man die Münzen in der Nähe von Arisdorf gefunden. Die Fundstelle nennt sich Bärenfels.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Fundstelle-Bärenfels"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/01/Schweiz-Basel-2-keltische-Goldmuenzen-Fundstelle-Baerenfels.jpg" alt="Fundstelle Bärenfels" class="wp-image-13604" style="width:400px" title="Fundstelle Bärenfels" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/01/Schweiz-Basel-2-keltische-Goldmuenzen-Fundstelle-Baerenfels.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/01/Schweiz-Basel-2-keltische-Goldmuenzen-Fundstelle-Baerenfels-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/01/Schweiz-Basel-2-keltische-Goldmuenzen-Fundstelle-Baerenfels-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Fundstelle Bärenfels <br>(Bild mit freundlicher Erlaubnis der Archäologie Baselland)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Fachleute meinen, dass die Münzen in der Mitte des 3. Jahrhunderts vor Christus gemacht wurde. Sie gehören damit zu den ältesten keltischen Münzen, die man je in der Schweiz gefunden hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Gegend hatte man <a href="https://www.archaeologie.bl.ch/entdecken/fundstelle/172/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">2023 einen Hort von 34 keltischen Silbermünzen</a> gefunden. Im Frühjahr 2025 fand eine Nachsuche statt. Die Experten waren erstaunt, zwei Goldmünzen zu finden. Dabei handelt es sich einmal um einen Stater. Und die andere Münze ist ein Viertelstater. Zu diesen Münzen schreibe ich weiter unten etwas.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Interessant ist der historische Kontext dieser Münzen. Forscher nehmen an, dass keltische Kämpfer sich als Söldner verdingt haben. Bezahlt hat man sie mit griechischen Münzen. Die nahmen sie mit nach Mitteleuropa. So kam das Münzwesen in die Gegenden unseres Kontinents nördlich der Alpen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Andere Erklärungen als Sold für solche Münzen sind auch denkbar. Sie könnten diplomatische Geschenke sein, eine Mitgift oder zu politischen Zwecken eingesetzt worden sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An der Gestaltung keltischer Münzen sieht man sehr deutlich das griechische Vorbild. Auf diesen beiden Münzen sehen wir den Kopf des Gottes Apollon. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie kommen keltische Stater in einen Wald bei Basel?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Was sagt uns das über diese beiden Münzen? Die Kelten haben Goldmünzen sicherlich nicht für alltägliche Zahlungen genutzt. Dafür waren sie viel zu wertvoll. Sie könnten eine Grabbeigabe für einen Verstorbenen sein. Aber auch ein Opfer für eine Gottheit ist denkbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Solche Opfer werden in Mooren oder Gewässern gefunden. Das ist auch bei diesen beiden Münzen der Fall. Bei Arisdorf gibt es mit Wasser gefüllte Dolinen. Eine Doline ist ein Sinkloch, auch Karstloch genannt. Solche Orte konnten bestimmten Gottheiten geweiht sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im nahen Büechlihau befand sich in keltischer Zeit sehr wahrscheinlich ein Heiliger Hain. Aus diesem Grund kann es sein, dass es am Fundort auch einen gab.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Kelten und ihr Bezug zu Griechenland</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Stater gilt als die wohl wichtigste Münze des antiken Griechenland. Der Name kann mit <em>derjenige, der wiegt</em> übersetzt werden.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized" id="2-keltische-Goldstater"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/01/Schweiz-Basel-2-keltische-Goldmuenzen.jpg" alt="2 keltische Goldstater" class="wp-image-13605" style="width:400px" title="2 keltische Goldstater" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/01/Schweiz-Basel-2-keltische-Goldmuenzen.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/01/Schweiz-Basel-2-keltische-Goldmuenzen-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/01/Schweiz-Basel-2-keltische-Goldmuenzen-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">2 keltische Goldstater <br>(Bild mit freundlicher Erlaubnis der Archäologie Baselland)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das erinnert an die ursprüngliche Funktion von Münzen hin. Sie waren genormte Gewichte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie kamen nun die Kelten und Griechen zusammen? Kelten waren in Europa weit verbreitet. Die auf Delos gefundene <a href="https://hellas.blog/kaempfender-gallier-athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Statue des verwundeten Galliers</a> ist heute im Archäologischen Nationalmuseum Athen zu sehen. Dieses Kunstwerk lässt erahnen, welchen hohen Respekt die antiken Griechen vor keltischen Kämpfern gehabt haben müssen. Und das kommt nicht von ungefähr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kelten waren nicht einfach nur irgendwelche Barbaren, sie waren in Griechenland respektierte Krieger. So kam es auch, dass Kelten als Söldner an der Seite griechischer Feldherren kämpften. Die Entlohnung erfolgte in Münzen, deren Zweck die Kelten schnell verstanden haben. So kam es, dass sie auch in ihren Heimatgebieten nördlich und weltlich der Alpen eigene Münzen prägten und verwendeten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei haben die Kelten sich an den griechischen Vorbildern orientiert. Die griechischen Münzen hatten einen anerkannten Wert. Und wenn die Kelten selbst Münzen herstellten, dann haben die Menschen sie nur dann als gleichwertig angesehen, wenn Form, Prägung, Material und Gewicht den griechischen Vorbildern entsprachen. Das erklärt, weshalb wir auf den bei Basel gefundenen Goldstatern den Kopf des Apollon sehen und ein griechisches Pferdegespann. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Ab März kannst du die Münzen sehen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Keltische Stater, die auch noch bei Basel gefunden werden, sind etwas ganz Besonderes. Die Archäologie Baselland und das Historische Museum Basel haben beschlossen, sie in die laufende Ausstellung Schatzfunde zu integrieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ab März sind die beiden Goldstater in einer Sondervitrine in der <a href="https://maps.app.goo.gl/MfKsCAAT1xrRsJZL8" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Barfüßerkirche in Basel</a> zu sehen. Zusammen mit ihnen werden auch Silbermünzen vom gleichen Fundort gezeigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bitte informiere Dich vor Deinem Besuch auf der Homepage des <a href="https://www.hmb.ch/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Historischen Museums Basel</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Danksagung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich möchte mich bei der Archäologie Baselland herzlich für die Unterstützung zu diesem Beitrag bedanken. Sie hat mir Fotos der Münzen und des Fundorts zur Verfügung gestellt und mir erlaubt, die Bilder im Hellas Blog zu verwenden. Über diese nette Unterstützung meines Hobby-Blogs freue ich mich sehr. Danke!</p>
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		<title>Alexander der Große, Herakles und die Tetradrachme</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jun 2024 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander der Große]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Kester Museum Hannover ist eine Tetradrachme ausgestellt, die Alexander der Große einst prägen ließ und auf der Herakles zu sehen ist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/alexander-der-grosse-herakles-tetradrachme/">Alexander der Große, Herakles und die Tetradrachme</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Im Kester Museum Hannover ist eine Tetradrachme ausgestellt, die Alexander der Große einst prägen ließ und auf der Herakles zu sehen ist. Die möchte ich Euch heute zeigen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Tetradrachme mit dem Bild des Herakles</h2>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/06/Tetradrachme-Alexander-der-Grosse-aus-Gold.jpg" alt="Tetradrachme von Alexander dem Großen (336-323 v.Chr.)" class="wp-image-8025" style="width:400px" title="Tetradrachme von Alexander dem Großen (336-323 v.Chr.)" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/06/Tetradrachme-Alexander-der-Grosse-aus-Gold.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/06/Tetradrachme-Alexander-der-Grosse-aus-Gold-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/06/Tetradrachme-Alexander-der-Grosse-aus-Gold-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Tetradrachme von Alexander dem Großen (336-323 v.Chr.)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Münze ist aus Gold. Sie hat im Kestner Museum die Inventarnummer 1926.96 und wurde zwischen 336 v.Chr. und 323 v.Chr. geprägt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der Rückseite, die ich nicht sehen konnte, ist ein thronender Zeus dargestellt. Der Schriftzug ΑΛΕΞΑΝΔΡΟΥ (ALEXANDROU, deutsch: Alexanders oder von Alexander) verrät uns, in wessen Namen dieses Geldstück geprägt worden ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Tetradrachme (altgriechisch: τετράδραχμον) ist eine Münze im Wert von vier Drachmen. Solche Münzen hat man vom 6. Jahrhundert vor Christus bis in die römische Kaiserzeit geprägt. Meist war sie aus Silber. Die Münze, die ich im Kestner Museum gesehen , war offenkundig aus Gold.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der Vorderseite der Tetradrachme ist nicht Alexander der Große zu sehen, sondern Herakles. Und das hat einen ganz bestimmten Grund.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alexander kam am 20. Juli 356 v.Chr. in Pella zur Welt. Seine väterliche Familie zählte niemand geringeren als Herakles zu den Ahnen. So berichtet es uns Plutarch: <em>Was die Abstammung Alexanders betrifft, so war er väterlicherseits ein Nachkomme des Herakles über Karanos&#8230;</em><sup data-fn="c4dacab4-161a-4d3e-ab10-36895b4a3f6a" class="fn"><a href="#c4dacab4-161a-4d3e-ab10-36895b4a3f6a" id="c4dacab4-161a-4d3e-ab10-36895b4a3f6a-link">1</a></sup> Karanos gilt als der erste König von Makedonien. Sich hinsichtlich der Abstammung auf ihn und Herakles zu berufen, ist die beste Legitimation, die eine makedonische Herrscherfamilie haben konnte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Alexander als Selbstdarsteller</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Und Alexander, der Zeit seines Lebens sehr ambitioniert war, berief sich nur zu gerne auf seinen berühmten Ahnen. Daher ließ er ihn und nicht sich selbst auf der Münze prägen, um die es hier geht. Da konnte es jeder seiner Untertanen sehen, der eine solche Münze sein Eigen nennen konnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Alexander sich selbst portraitieren ließ, durfte ihm auch gerne ein Löwenfell aufgesetzt werden. So ist es auf einem <a href="https://hellas.blog/kopf-alexanders-des-grossen-im-archaeologischen-nationalmuseum-athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kopf Alexanders zu sehen, der im Archäologischen Nationalmuseum von Athen</a> ausgestellt ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Münzsammlung des Kestner Museums ist ganz hervorragend. Leider ist sie momentan (Juni 2024) nur in Teilen zu sehen. Es wird umgebaut. Einen Eindruck davon könnt Ihr auf der Seite zu <a href="https://www.numismatik-in-hannover.de/institutionen/museum-august-kestner/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Numismatik in Hannover</a> gewinnen, die ich Euch zum Abschluss dieses Beitrags ans Herz legen möchte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen / Belege</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Soweit ich aus Quellen im Internet zitiere, habe ich die verlinkt. Dies sind andere Quellen, aus denen ich zitiere:</p>


<ol class="wp-block-footnotes"><li id="c4dacab4-161a-4d3e-ab10-36895b4a3f6a">Plutarch, <a href="https://www.perseus.tufts.edu/hopper/text?doc=Perseus%3Atext%3A1999.01.0243%3Achapter%3D2%3Asection%3D1" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Alexander 2,1</a> <a href="#c4dacab4-161a-4d3e-ab10-36895b4a3f6a-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 1 navigieren"><img alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" consent-required="4839" consent-by="services" consent-id="4840"/>︎</a></li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/alexander-der-grosse-herakles-tetradrachme/">Alexander der Große, Herakles und die Tetradrachme</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<title>37 antike Münzen in Chania entdeckt</title>
		<link>https://hellas.blog/37-muenzen-chania/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Mar 2024 06:37:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander der Große]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Archäologen haben in Chania auf Kreta einen sensationellen Fund mit 37 Münzen gemacht. Sie stammen aus der Zeit Alexanders des Großen. Weiter konnte man den archäologischen Nachweis für eine schockierende Begebenheit aus der minoischen Zeit erbringen, den ich bewusst nicht mit in die Überschrift aufgenommen habe. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/37-muenzen-chania/">37 antike Münzen in Chania entdeckt</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Archäologen haben in <a href="https://hellas.blog/tag/chania/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Chania</a> auf <a href="https://hellas.blog/tag/kreta/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kreta</a> einen sensationellen Fund gemacht und 37 Münzen entdeckt. Davon sind 11 Münzen aus Gold. Sie stammen aus der Zeit <a href="https://hellas.blog/tag/alexander-der-grosse/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Alexanders des Großen</a>. Weiter konnte man den archäologischen Nachweis für eine schockierende Begebenheit aus der minoischen Zeit erbringen, den ich bewusst nicht mit in die Überschrift aufgenommen habe. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/06/Tetradrachme-Alexander-der-Grosse-aus-Gold.jpg" alt="Tetradrachme von Alexander dem Großen (336-323 v.Chr.)" class="wp-image-8025" style="width:400px" title="Tetradrachme von Alexander dem Großen (336-323 v.Chr.)" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/06/Tetradrachme-Alexander-der-Grosse-aus-Gold.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/06/Tetradrachme-Alexander-der-Grosse-aus-Gold-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/06/Tetradrachme-Alexander-der-Grosse-aus-Gold-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Tetradrachme von Alexander dem Großen (336-323 v.Chr.)<br>Beispielbild einer Münze aus dem Museum August Kestner</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Schatz stammt aus der Zeit nach dem Tod Alexanders des Großen, so die Archäologen. Möglicherweise hat ein Söldner den Schatz versteckt, der in den auf Alexanders Tod folgenden Diadochenkriegen gekämpft hat. Das wird aus der Entdeckung eines Goldstaters geschlossen, der in dieser Zeit dem Monatslohn eines Söldners entsprach. Darüber berichtet das italienische Magazin focus.it.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gefunden hat man den kleinen Schatz im Viertel Kastelli. Dies ist ohnehin ein extrem geschichtsträchtiger Teil von Chania. Hier siedelten schon in minoischer Zeit Menschen, die heutige Stadt Chania hieß damals Kydonia. </p>





<p class="wp-block-paragraph">Der Schatz lag nur wenige Centimeter unterhalb der Erde. Das Glück der Archäologen war, dass das in den letzten 2000 Jahren niemandem aufgefallen war. Was wir heute als bewahrenswerten Schatz ansehen, hätten Menschen früherer Zeiten eingeschmolzen und verwertet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Münzen hat man damals in einer Terrakotta-Vase versteckt. Unten lagen die wertvollen Münzen aus Gold, darüber die weniger wertvollen aus Silber. Es scheint, als hätte derjenige, der die 37 Münzen im heutigen Chania versteckt hat, die Goldmünzen noch ganz besonders verdecken wollen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die 37 Münzen sind bei den Ausgrabungen im Oktober und November 2023 in Chania ans Tageslicht gekommen. Ich bin erstmals auf diesen Fund durch eine Meldung von parakritika.gr aus dem Januar 2024 aufmerksam geworden. Die Ausgrabungen fanden auf dem Areal des aus der minoischen Zeit stammenden Palastkomplexes des damaligen Kydonia statt. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Schockierende Erkenntnisse über die mykenische Zeit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei den jüngsten Ausgrabungen sind auch sehr schockierende archäologische Beweise über die minoische Zeit auf Kreta zutage gekommen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Fans der griechischen Antike und/oder der Insel Kreta kennen die Sage vom Minotaurus. Diese mythische Gestalt hatte die Gestalt eines Menschen und den Kopf eines Stiers. Alle 9 Jahre musste Athen je sieben Jünglinge und sieben Jungfrauen nach Kreta schicken, die dem Minotaurus geopfert wurden. Schließlich gelang es Theseus, den Minotaurus zu töten. Was bleibt ist der Beruicht, dass dem Minotaurus Menschen geopfert wurden. Dafür gab es bisher aber noch keine archäologischen Nachweise.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das hat sich jetzt geändert. In dieser Grabungskampagne wurden die Überreste eines Mädchens gefunden, das zusammen mit etwa 43 Schafen und Ziegen, vier Schweinen und zwei Ochsen geopfert wurde. Das ist ein bisher einzigartiger Fund von großer Bedeutung für die archäologische Wissenschaft. Denn es handelt sich um den ersten archäologischem Beweis dafür, dass in der minoischen Welt der Bronzezeit Menschenopfer durchgeführt worden sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer sich für weitere Erkenntnisse aus der Grabungskampagne des letzten Jahres interessiert, dem sei der Artikel auf parakritika.gr empfohlen. Der Artikel ist auf Griechisch verfasst. Mit der Übersetzungsfunktion Eures Browsers kannst Du ihn in einer Sprache Deiner Wahl lesen, falls Du Griechisch nicht verstehst.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/37-muenzen-chania/">37 antike Münzen in Chania entdeckt</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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