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	<title>Schwarzes Meer Archive - Hellas Blog</title>
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	<description>Griechenland für Dich</description>
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	<title>Schwarzes Meer Archive - Hellas Blog</title>
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		<title>Ukrainische Drohnen haben griechische Tanker angegriffen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jan 2026 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Drohne]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
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		<category><![CDATA[Yuzhnaya Ozereevka]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 13. Januar 2026 haben ukrainische Drohnen drei griechische Frachter im Schwarzen Meer angegriffen. Sie waren in einem russischen Hafen in der Nähe von Yuzhnaya Ozereevka. Dort sollten sie Öl aus Kasachstan aufnehmen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/ukrainische-drohnen-haben-griechische-tanker-angegriffen/">Ukrainische Drohnen haben griechische Tanker angegriffen</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Gestern hat die&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" target="_blank" href="https://www.griechenland.net/nachrichten/politik/37482-drohnenangriff-auf-griechische-tanker-im-schwarzmeergebiet">Griechenland Zeitung</a>&nbsp;darüber berichtet, dass ukrainische Drohnen im Schwarzen Meer drei griechische Tanker angegriffen haben. Den Sachverhalt habe ich mir näher angesehen</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum hat die Ukraine griechische Tanker angegriffen?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vorfall hat sich am 13. Januar 2026 ereignet. Passiert ist das ganze in einem Industriehafen nahe dem Örtchen&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" target="_blank" href="https://maps.app.goo.gl/YEKRbXaPCFzfsQDh8">Yuzhnaya Ozereevka</a>.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Yuzhnaya-Ozereevka"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/01/Russland-Hafen-bei-Yuzhnaya-Ozereevka.jpg" alt="Yuzhnaya Ozereevka" class="wp-image-13610" style="width:400px" title="Yuzhnaya Ozereevka" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/01/Russland-Hafen-bei-Yuzhnaya-Ozereevka.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/01/Russland-Hafen-bei-Yuzhnaya-Ozereevka-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/01/Russland-Hafen-bei-Yuzhnaya-Ozereevka-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Yuzhnaya Ozereevka</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Griechenland-Zeitung bezieht sich auf eine Meldung der Nachrichtenagentur Reuters. Drei Schiffe sollen vom Angriff betroffen sein: Die Delta Harmony, die Delta Supreme und die Mathilda. Die Drohnen haben die Schiffe nach der Meldung nur leicht beschädigt. Sie sind weiterhin seetüchtig. Menschen sind durch den Angriff nicht verletzt worden. Die Griechenland Zeitung schreibt, dass die Tanker nicht in den Transport von russischem Erdgas involviert waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Delta Harmony und die Delta Supreme sind Schiffe der griechischen&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" target="_blank" href="https://www.deltatankers.gr/">Reederei Delta Tankers</a>. Die Rederei hat ihren&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" target="_blank" href="https://maps.app.goo.gl/9KTzgRZjymmp1tSF6">Sitz in Paleo Faliro</a>, einer Gemeinde im Regionalbezirk Athen-Süd. Die Mathilda gehört der&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" target="_blank" href="https://www.thenamaris.com/">Reederei Thenamaris</a>. Die sitzt in Vouliagmeni, einem Küstenort im Großraum Athen südlich von Glyfada.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Angegriffen haben ukrainische Drohnen. Es besteht also ein Zusammenhang mit dem aktuellen Kriegsgeschehen in der Ukraine.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Hier endet eine Öl-Pipeline aus Kasachstan</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Wie kann es sein, dass griechische Tanker in das Visier der Ukraine geraten? In Yuzhnaya Ozereevka gibt es ein Terminal des Caspian Pipeline Consortiums. Dort wird in Kasachstan gefördertes Erdöl auf Tanker verladen und exportiert. Die Schiffe sollten nach einer Meldung der&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" target="_blank" href="https://www.handelsblatt.com/politik/international/oelimport-angriff-auf-zwei-oeltanker-im-schwarzen-meer/100191042.html">Agentur Bloomberg</a>&nbsp;Ölfässer laden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der ukrainische Angriff galt nicht den griechischen Schiffen. Das eigentliche Ziel war die Infrastruktur Russlands, zu der dieser Hafen nun einmal gehört.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ukraine beschießt Schiffe mit einer Verbindung zu Russland. Solche Angriffe haben in den vergangenen Wochen zugenommen. Dabei verfolgt die Ukraine das Ziel, die Erdölexporte Russlands zu stören. Dadurch sollen die Einnahmen verringert werden, aus denen Russland den gegen die Ukraine geführten Krieg finanziert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Reedereien ist es hochgradig lukrativ, Erdöl aus russischem Staatsgebiet zu exportieren. Da es sich nicht um russisches, sondern um kasachisches Öl gehandelt hat, könnte der Transport auch von den internationalen Sanktionen gegen Russland nicht betroffen gewesen sein. Der Angriff dokumentiert aber, dass der Aufenthalt in russischen Schwarzmeer-Häfen gefährlich ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auswirkungen des Angriffs auf die Schiffe</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ukraine hat einen Effekt erzielt, den sie wohl als Erfolg verbuchen darf. Die Versicherungskosten für Schiffe, die in einem russischen Terminal im Schwarzen Meer liegen, steigen drastisch. Ende letzten Jahres lagen die noch zwischen 0,6 und 0,8 Prozent des Schiffswerts. Nunmehr kostet die Versicherung bis zu 5 Prozent.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Reedereien wird sich deshalb die Frage stellen, ob sich die russische Schwarzmeerküste noch lohnt. Man muss allerdings sehen, dass die höheren Versicherungskosten eventuell über die Frachtkosten wieder eingenommen werden können. Ich persönlich vermute, dass – nicht nur griechische – Frachtschiffe deshalb in der Region weiterhin fahren werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Ukraine tobt ein Krieg. Dass ukrainische Soldaten Anfang 2025&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" target="_blank" href="https://hellas.blog/ukrainische-soldaten-finden-antike-griechische-keramiken/">antike griechische Keramiken</a>&nbsp;bei Schanzarbeiten an der Front gefunden haben, war eine schöne Episode. Dass die Ukraine jetzt griechische Tanker angegriffen hat, wirft ein Licht auf die furchtbaren Seiten dieses Krieges.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wirklich ein Erfolg für die Ukraine?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich möchte zum Abschluss noch auf einen Punkt eingehen: Ist dieser Angriff wirklich ein Erfolg für die Ukraine? </p>



<p class="wp-block-paragraph">Russland ist ja nicht der einzige Anrainer-Staat am Schwarzen Meer, der auf Tanker und andere Frachtschiffe angewiesen ist. Die Ukraine ist es ebenfalls. Und dass die Versicherungen für diese Schiffe teurer werden, ist ja nicht nur bei Ziel Russland der Fall. Auch für jede Fracht von und in die Ukraine steigen die Kosten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das einzige, was an dieser Entwicklung etwas ändern kann, ist Frieden. Ich hoffe, dass er kommt.</p>
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		<title>Maria Laftsidis-Krüger liest am 9. März 2024 in Bremen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Mar 2024 15:53:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher und Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Bremen]]></category>
		<category><![CDATA[Klaus Bötig]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinasiatische Katastrophe]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinasien]]></category>
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		<category><![CDATA[Maria Laftsidis-Krüger]]></category>
		<category><![CDATA[Pontos]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarzes Meer]]></category>
		<category><![CDATA[Vom Pontos in den Pott]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Maria Laftsidis-Krüger liest in Bremen aus ihrem Roman &#8222;Vom Pontos in den Pott&#8220;. Die Lesung findet am 9. März 2024</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/maria-laftsidis-krueger-liest-am-9-maerz-2024-in-bremen/">Maria Laftsidis-Krüger liest am 9. März 2024 in Bremen</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Maria Laftsidis-Krüger liest in Bremen aus ihrem Roman &#8222;Vom Pontos in den Pott&#8220;. Die Lesung findet am 9. März 2024 um 17 Uhr im Aristoteles Institut statt.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="694" height="800" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/09/Vom-Pontos-in-den-Pott.jpeg" alt="Vom Pontos in den Pott (Autorin: Maria Laftsidis-Krüger)" class="wp-image-4712" style="width:300px" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/09/Vom-Pontos-in-den-Pott.jpeg 694w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/09/Vom-Pontos-in-den-Pott-260x300.jpeg 260w" sizes="(max-width: 694px) 100vw, 694px" /><figcaption class="wp-element-caption">Vom Pontos in den Pott <br>(Autorin: Maria Laftsidis-Krüger)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Vom Pontos in den Pott“ ist ein sehr unterhaltsam geschriebener Roman der deutsch-griechischen Autorin Maria Laftsidis-Krüger. Er erzählt von der Einwanderung griechischer Arbeiter nach Deutschland und der (Vor-)Geschichte dieser Menschen. Dabei kann Maria aus dem Erfahrungsschatz ihrer eigenen Familie schöpfen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In Bremen habt Ihr am 9. März die Möglichkeit, Maria persönlich kennenzulernen und Euch nicht nur Abschnitte aus dem Roman, sondern auch viele Geschichten aus dem Hintergrund anzuhören.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wann: 9. März 2024 um 17 Uhr</li>



<li>Wo: Aristoteles Institut, Argonnenstr. 3, 28211 Bremen</li>



<li>Anmeldung: Über <a href="https://www.klausboetig.de/kontakt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Klaus Bötig</a> (klickt zur Kontaktaufnahme auf den Link)</li>



<li>Eintritt: 10 Euro</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Wer vorab mehr über das Buch erfahren möchte, liest gerne meinen Blogbeitrag über <a href="https://hellas.blog/vom-pontos-in-den-pott/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vom Pontos in den Pott</a>. Die Lesung mit Maria Laftsidis-Krüger in Bremen ist eine prima Gelegenheit, sich dazu aus erster Hand zu informieren. Daher lege ich sie Euch sehr ans Herz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Übrigens: Vom Pontos in den Pott hat es im Juni 2021 auf Platz 8 der Bestsellerliste in türkischer Geschichte bei Amazon geschafft. Das muss man mit einer aus griechischer Perspektive erzählten Geschichte erst einmal hinbekommen. Ich finde das großartig.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Über Maria Laftsidis-Krüger</h2>



<p class="wp-block-paragraph">1964 kam Maria Laftsidis-Krüger mitten im Ruhrpott zur Welt. Ihre Mutter war eine waschechte Ruhrpöttlerin, ihr Vater ein stolzer Makedone aus einem Dorf zwischen Kavalla und Drama. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/09/Maria-Laftsidis-Krueger.jpeg" alt="Maria Laftsidis-Krüger" class="wp-image-4710" style="width:400px" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/09/Maria-Laftsidis-Krueger.jpeg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/09/Maria-Laftsidis-Krueger-300x200.jpeg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/09/Maria-Laftsidis-Krueger-768x512.jpeg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Maria Laftsidis-Krüger</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Maria wuchs in zwei Kulturen und in zwei Welten auf, zwischen denen sie immer wieder hin- und herpendelte. Sowohl der Ruhrpott als auch Nordgriechenland sind ihre Heimat. Eine Halbgriechin zu sein empfindet sie eine Bereicherung. Seit 1982 war sie bei einer Großbank angestellt, seit kurzem ist sie im Ruhestand.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihre Freizeit nutzt sie nicht nur fürs Schreiben von Romanen und Kochbüchern, sondern auch für Radio und Kochkurse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu Marias Kochbüchern empfehle ich ihre Seite <a href="https://griechische-rezepte.info/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">griechische-rezepte.info.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Demnächst werdet Ihr Maria übrigens bei einer Kochshow im Fernsehen sehen können. Wer mehr dazu wissen möchte, kann sie das sicherlich in Bremen persönlich fragen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/maria-laftsidis-krueger-liest-am-9-maerz-2024-in-bremen/">Maria Laftsidis-Krüger liest am 9. März 2024 in Bremen</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<title>Vom Pontos in den Pott</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Dec 2023 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelische Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelische Kirche Deutscher Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[GGAD]]></category>
		<category><![CDATA[Heinrich-Schliemann-Gedenkstätte]]></category>
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		<category><![CDATA[Maria Laftsidis-Krüger]]></category>
		<category><![CDATA[Neubukow]]></category>
		<category><![CDATA[Pontos]]></category>
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		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
		<category><![CDATA[Vom Pontos in den Pott]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Roman "Vom Pontos in den Pott" erzählt von Menschen, die erst aus ihrer Heimat am Schwarzen Meer vertrieben wurden und später von Griechenland nach Deutschland gingen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/vom-pontos-in-den-pott/">Vom Pontos in den Pott</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Vom Pontos in den Pott&#8220; ist ein sehr unterhaltsam geschriebener Roman der deutsch-griechischen Autorin Maria Laftsidis-Krüger. Er erzählt von der Einwanderung griechischer Arbeiter nach Deutschland und der (Vor-)Geschichte dieser Menschen. Dabei kann Maria aus dem Erfahrungsschatz ihrer eigenen Familie schöpfen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Vom Pontos in den Pott</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Roman &#8222;Vom Pontos in den Pott&#8220; erzählt von Menschen, die erst aus ihrer Heimat am Schwarzen Meer (Pontos) vertrieben wurden. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="694" height="800" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/09/Vom-Pontos-in-den-Pott.jpeg" alt="Vom Pontos in den Pott (Autorin: Maria Laftsidis-Krüger)" class="wp-image-4712" style="width:400px;height:undefinedpx" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/09/Vom-Pontos-in-den-Pott.jpeg 694w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/09/Vom-Pontos-in-den-Pott-260x300.jpeg 260w" sizes="(max-width: 694px) 100vw, 694px" /><figcaption class="wp-element-caption">Buch: Vom Pontos in den Pott</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Sie versuchten in Griechenland heimisch zu werden, hielten aber an ihren Traditionen, ihrem Dialekt und ihren Gebräuchen fest. Später gingen sie von Griechenland nach Deutschland, um hier einer besser bezahlten Arbeit nachzugehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Was der Pontos ist, wissen viele Menschen in Deutschland nicht. Es handelt sich um die Region im Nordosten der heutigen Türkei, die ans Schwarze Meer angrenzt. In der Antike nannte man das Schwarze Meer <em>Pontos Euxinos</em>, daher leitet sich das noch heute gebräuchliche Wort Pontos ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass Griechen in dieser Region siedeln, hat eine sehr lange Geschichte. Erste Spuren griechischer Menschen lassen sich in der Region um 1000 v. Chr. nachweisen. Sie gründeten Handelsposten, die sich ab dem 8. Jahrhundert v. Chr. zu Städten entwickelten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Man nennt diese Menschen und ihre bis heute lebenden Nachfahren Pontos-Griechen oder kurz Ponti (Πόντιοι).  Eine erste Zäsur kam mit dem Fall von Konstantinopel (1453) und der Eroberung von Trapezunt durch die Osmanen acht Jahre später. Einige Ponti wanderten in das Russische Reich aus, wo sie neue griechische Gemeinden bildeten und bis in die Neuzeit leben. Andere gingen in die Berge und versuchten, abseits der Aufmerksamkeit der osmanischen Herrschaft ein eigenständiges Leben zu führen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Pontos-Griechen in der osmanischen Zeit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wohl die meisten Griechen blieben in ihren Dörfern und Städten wohnen und arrangierten sich mit den neuen Verhältnissen. Die große Zäsur kam für sie 1923 mit dem Vertrag von Lausanne. Dieser sah vor, dass die meisten Griechen das Gebiet der Türkei verlassen und nach Griechenland gehen mussten. Faktisch bedeutete dies, dass etwa 1,5 Millionen Griechen ihre jahrtausendealte Heimat verloren.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr Griechisch unterschied sich deutlich von dem modernen Griechisch, das im heutigen Griechenland gesprochen wurde. Die Sprache bildete so eine gewisse Hürde bei der Integration, die nichts desto trotz aber gelingen musste. Die Ponti bewahrten sich ihre Kultur, auch wenn sie vor immer neue Herausforderungen gestellt waren. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Abwanderung nach Deutschland</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Es waren wirtschaftliche Gründe, aus denen in den Jahren des deutschen Wirtschaftswunders viele Griechen nach Deutschland gingen. Nicht wenige Ponti waren unter ihnen, und letzten Endes erlebten sie eine zweite soziale Entwurzelung. Von diesen Menschen erzählt &#8222;Vom Pontos in den Pott&#8220; eine ganz wundervolle Geschichte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Roman beginnt in Trapezunt vor der Vertreibung der Griechen und führt den Leser bis in den Ruhrpott, als griechische Gastarbeiter hier ankommen. Zunächst war er nur als eine Erinnerung an ihren Großvater gedacht. Aber der Stoff gibt &#8222;mehr&#8220; her, und Maria hat daraus ein gut geschriebenes Buch gemacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Maria Laftsidis-Krüger liest in Neubukow einige Passagen aus ihrem Roman und wird auch aus ihrer eigenen Familiengeschichte erzählen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Lesungen aus dem Buch mit Maria</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Maria Laftsidis-Krüger liest auch öffentlich aus ihren Buch und berichtet dazu aus der Geschichte ihrer eigenen Familie. Am 23. September 2023 fand eine solche Lesung in der <a href="https://hellas.blog/tag/heinrich-schliemann-gedenkstaette/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Heinrich Schliemann Gedenkstätte</a> in <a href="https://hellas.blog/tag/neubukow/">Neubukow</a> statt.  Und am 8. November 2023 war Maria Laftsidis-Krüger in Thessaloniki zu Gast bei der <a href="https://hellas.blog/tag/evangelische-kirche-deutscher-sprache/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Evangelischen Kirche deutscher Sprache</a> in Thessaloniki.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Maria Laftsidis-Krüger</h2>



<p class="wp-block-paragraph">1964 kam Maria Laftsidis-Krüger&nbsp;mitten im Ruhrpott zur Welt. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/09/Maria-Laftsidis-Krueger.jpeg" alt="Maria Laftsidis-Krüger" class="wp-image-4710" style="width:400px;height:undefinedpx" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/09/Maria-Laftsidis-Krueger.jpeg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/09/Maria-Laftsidis-Krueger-300x200.jpeg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/09/Maria-Laftsidis-Krueger-768x512.jpeg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Maria Laftsidis-Krüger</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ihre Mutter war eine waschechte Ruhrpöttlerin, ihr Vater ein stolzer Makedone aus einem Dorf zwischen Kavalla und Drama. Maria ist die perfekte Mischung aus beidem.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr Brotberuf ist der einer Bankkauffrau, in ihm ist sie für eine Großbank tätig. Marias Leidenschaften sind Schreiben, Kochen, Musik und Reisen nach Griechenland. Sie verbindet ihre Leidenschaften auf die unterschiedlichste Weise.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Kochen hat sie von ihrem Vater gelernt. Sie gibt Kochseminare und hat sehr viele Kochbücher geschrieben. Auf Facebook betreibt sie eine Gruppe mit Namen <em>Griechische Küche &#8230; Parea, ein Lebensgefühl</em>. Hier geht es auch, aber nicht nur um die griechische Küche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus ihrer Feder stammen auch mehrere Romane. Sie sind in guten Buchhandlungen und bei den einschlägigen Plattformen im Internet erhältlich.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Maria hat Wurzeln in Deutschland und Griechenland</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vater, ein stolzer Makedone aus einem kleinen Dorf zwischen Kavalla und Drama; die Mutter, eine waschechte Ruhrpöttlerin. So wuchs Maria zwischen zwei Kulturen und zwei Welten immer wieder pendelnd zwischen dem Ruhrpott und Nordgriechenland auf. Heute sagt sie, Halbgriechin zu sein, ist eine Bereicherung. Seit 1982 ist sie bei einer Großbank als Bankkauffrau angestellt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Leidenschaft zu ihrem Vaterland in Form von einer Radiosendung rund um griechische Musik, viele Urlaube und vielen Fotos aus Nordgriechenland und nicht zuletzt ihre griechischen Kochseminare im Ruhrpott sind der Ausgleich zu diesem eher bodenständigem Job. Die Liebe zum Kochen lernte sie von ihrem Vater Jannis, der sie auch dazu anspornte, an diversen Kochshows im TV teilzunehmen. Nach dem Sieg beim „Wunderbaren Wohnlokal“ 2011 begann Maria, ihre Leidenschaft für die griechische Küche an Teilnehmern ihrer Kochseminare weiterzugeben. In jüngster Zeit erstellte sie in Kooperation mit Dimitris Pergialis eine kleine Kochbuchserie mit diversen griechischen Themen. Im Jahre 2018 stellte sie ihren halbbiographischen Roman rund um ihre pontischen Wurzeln fertig, der in Trapezounta vor der Kleinasiatischen Katastrophe beginnt und im Ruhrpott mit dem Ankommen der ersten Gastarbeiter aus Griechenland endet. Zunächst als Erinnerung an ihren Vater und Großvater gedacht, entschloss sie sich auf Anraten von Freunden zur Veröffentlichung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mehr zu Maria Laftsidis-Krüger </h3>



<p class="wp-block-paragraph">Zu Marias Kochbüchern empfehle ich ihre Seite <a href="https://griechische-rezepte.info/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">griechische-rezepte.info.</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Hinweis zu den Bildern auf dieser Seite</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Maria Laftsidis-Krüger hat mir die Bilder zur Veröffentlichung im Hellas Blog zur Verfügung gestellt. Dafür bedanke ich mich an dieser Stelle ganz herzlich.</p>
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