<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>EAM Archive - Hellas Blog</title>
	<atom:link href="https://hellas.blog/tag/eam/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://hellas.blog/tag/eam/</link>
	<description>Griechenland für Dich</description>
	<lastBuildDate>Thu, 16 Jul 2026 05:30:20 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1.3</generator>

<image>
	<url>https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/09/cropped-Favicon_Hellas_Blog-32x32.jpg</url>
	<title>EAM Archive - Hellas Blog</title>
	<link>https://hellas.blog/tag/eam/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Das Denkmal für Iro Konstantopoulou in Piräus</title>
		<link>https://hellas.blog/statue-konstantopoulou-piraus/</link>
					<comments>https://hellas.blog/statue-konstantopoulou-piraus/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jul 2026 05:18:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[1927]]></category>
		<category><![CDATA[1944]]></category>
		<category><![CDATA[2. Weltkrieg]]></category>
		<category><![CDATA[EAM]]></category>
		<category><![CDATA[Iro Konstantipoulou]]></category>
		<category><![CDATA[Kesariani]]></category>
		<category><![CDATA[Piräus]]></category>
		<category><![CDATA[Regionaleinheit Piräus]]></category>
		<category><![CDATA[Widerstand]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hellas.blog/?p=15143</guid>

					<description><![CDATA[<p>In Piräus steht auf dem Terpsitheas Platz ein Denkmal, das Iro Konstantopoulou ehrt. Für ihren Widerstand gegen die deutsche Besatzung Griechenlands im 2. Weltkrieg zahlte sie den höchsten Preis. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/statue-konstantopoulou-piraus/">Das Denkmal für Iro Konstantopoulou in Piräus</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In <a href="https://maps.app.goo.gl/MczSFRjQLUR1wGwP8" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Piräus steht auf dem Terpsitheas Platz ein Denkmal</a>, welches die Widerständlerin Iro Konstantopoulou (Ηρώ Κωνσταντοπούλου) zeigt. Sie zahlte den höchsten Preis für ihren Widerstand gegen die deutsche Besatzung im 2. Weltkrieg. Ihren heutigen Geburtstag nehme ich zum Anlass, sie den überwiegend deutschen Lesern des Blogs bekannt zu machen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hellas kompakt: Iro Konstantopoulou in Piräus</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Terpsitheas Platz in Piräus steht ein Denkmal für die 1944 hingerichtete Widerstandskämpferin Iro Konstantopoulou.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die dynamische Statue auf dem Terpsitheas Platz</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich war im November letzten Jahres dort. Ich sah auf dem Podest eine junge Frau, die dynamisch und stolz vorangeht. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Denkmal-für-Iro-Konstantopoulou"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="450" height="800" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/06/Piraeus-2025-Denkmal-Iro-Konstantopoulou.jpg" alt="Denkmal für Iro Konstantopoulou" class="wp-image-15297" style="width:300px" title="Denkmal für Iro Konstantopoulou" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/06/Piraeus-2025-Denkmal-Iro-Konstantopoulou.jpg 450w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/06/Piraeus-2025-Denkmal-Iro-Konstantopoulou-169x300.jpg 169w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption class="wp-element-caption">Denkmal für Iro Konstantopoulou</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Schnell sah ich das auf dem Sockel eingetragene Datum. Mir war damit klar, dass ihr Leben ein schlimmes Ende nahm.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer war Iro Konstantopoulou? Sie kam am 16. Juli 1927 in <a href="https://hellas.blog/athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Athen</a> zur Welt. Ihre Familie war sehr wohlhabend. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Als sie 13 war, kam der 2. Weltkrieg nach Griechenland. Iro schloss sich später der EPON an, der Vereinigten Panhellenischen Organisation der Jugendlichen (Ενιαία Πανελλαδική Οργάνωση Νέων) an. Das war die Jugendorganisation der EAM. EAM steht für Εθνικό Απελευθερωτικό Μέτωπο und bedeutet Nationale Befreiungsfront Griechenlands. Sie ist eine wichtige Widerstandsbewegung im 2. Weltkrieg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch wenn sie noch zur Schule ging, blieb sie nach Einmarsch der Deutschen nicht untätig. Sie stahl Nachrichten vom Militär und beobachtete die Truppenbewegungen. Die gesammelten Informationen gab sie an den Widerstand weiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei wurde sie gefasst und arretiert. Ihrem Vater gelang es, sie durch Bestechung freizubekommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anfang des Jahres 1944 nahm sie an einem Anschlag auf einen Zug Teil, der mit Sprengstoff ausgeführt wurde. Das war keine Kleinigkeit. Die Besatzer schlugen hart zu. Sie verhafteten Beteiligte, die sie folterten und verhörten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 31. Juli 1944 war es soweit. Iro war vormittags in der Schule, wo sie ihre Abiturprüfungen ablegte. Auf dem Weg zurück nach Hause haben die Häscher sie verhaftet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Iro wurde gefoltert und verhört. Sie sprach mehrere Sprachen, unter anderem Deutsch. Es gibt Berichte, dass Iro ihre Peiniger in deren Muttersprache beschimpfte. Gebrochen hat man sie nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihre nächste Leidensstation war das Konzentrationslager Chaidari. Dort blieb sie nicht lange.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 5. September 1944 brachten die Deutschen Iro und weitere 49 Gefangene zum Schießplatz in Kesariani. Dort wurden sie von einem Erschießungskommando hingerichtet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Iro Konstantopoulou bewahrte die ganze Zeit ihre Haltung. Eine Mitgefangene sagte zu ihr: <em>Μπράβο, Ηρώ μου. Έτσι πεθαίνουν οι Ελληνίδες</em> &#8211; <em>Bravo, meine Iro. Das ist, wie Griechinnen sterben</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Man sagt, dass Iro von 17 Kugeln getroffen wurde. Eine für jedes Lebensjahr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">37 Tage später befreiten britische und griechische Truppen Athen. Der Spuk der Besatzung war beendet.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Die Inschrift am Denkmal</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Ich möchte noch kurz auf die eingangs erwähnte Inschrift zu sprechen kommen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/06/Piraeus-2025-Denkmal-Iro-Konstantopoulou-Inschrift.jpg" alt="Inschrift am Denkmal" class="wp-image-15296" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/06/Piraeus-2025-Denkmal-Iro-Konstantopoulou-Inschrift.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/06/Piraeus-2025-Denkmal-Iro-Konstantopoulou-Inschrift-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/06/Piraeus-2025-Denkmal-Iro-Konstantopoulou-Inschrift-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Inschrift am Denkmal</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Den griechischen Text lese ich wie folgt:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">πεθαίνω τώρα που χαράζει<br>η λευτεριά, όμως κάνω χαλάλι<br>τα νιάτα μου για την Ελλάδα<br><br><strong>ΗΡΩ Π. ΚΩΝΣΤΑΝΤΟΠΟΥΛΟΥ</strong><br>ΕΤΩΝ 17<br>ΕΠΟΝΙΤΙΣΑ<br><br>ΕΚΤΕΛΕΣΤΗΚΕ ΑΠΟ ΤΟΥΣ ΓΕΡΜΑΝΟΥΣ<br>ΚΑΤΑΚΤΗΤΕΣ ΣΤΙΣ 5-9-1944 ΣΤΗΝ<br>ΚΑΙΣΑΡΙΑΝΗ</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Die obere Inschrift möchte ich so übersetzen:  „Ich sterbe jetzt, da die Freiheit anbricht, doch ich opfere bereitwillig meine Jugend für Griechenland.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darunter lesen wir ihren Namen, Iro P. Konstantopoulou. Das P. ist wahrscheinlich kein Mittelname, sondern  um das Patronymikon, den Vornamen ihres Vaters. Leider habe ich den nicht herausgefunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr Alter zum Todeszeitpunkt ist mit 17 angegeben. Und das in Großbuchstaben geschriebene Wort ΕΠΟΝΙΤΙΣΑ weist auf ihre Mitgliedschaft in der EPON hin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann erklären die drei untersten Zeilen, was ihr widerfahren ist. Die möchte ich so übersetzen:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie wurde hingerichtet von den deutschen<br>Besatzern am 5. September 1944 in<br>Kesariani</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deutsche Touristen können das meist nicht lesen&#8230; fremde Schrift&#8230; fremde Sprache. Aber was mit Iro Konstantopoulou passiert ist, ist Teil auch unserer Geschichte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">17 Kugeln für einen Engel</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Jahr 1981 hat man ihr Leben verfilmt. Der Titel des Films lautet <em>17 σφαίρες για έναν άγγελο, η αληθινή ιστορία της Ηρώς Κωνσταντοπούλου</em>, was ich mit <em>17 Kugeln für einen Engel, die wahre Geschichte der Iro Konstantinopoulou</em> übersetzen möchte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe den Film zwar im Netz gefunden. Aber ich bin mir nicht sicher, ob seine Veröffentlichung dort legal war. Deshalb binde ich ihn hier nicht ein. Probleme wegen des Urheber- und Veröffentlichungsrechts möchte ich nicht bekommen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/statue-konstantopoulou-piraus/">Das Denkmal für Iro Konstantopoulou in Piräus</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hellas.blog/statue-konstantopoulou-piraus/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vaso Katraki</title>
		<link>https://hellas.blog/vaso-katraki/</link>
					<comments>https://hellas.blog/vaso-katraki/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Oct 2024 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festland]]></category>
		<category><![CDATA[Aitoliko]]></category>
		<category><![CDATA[Athen]]></category>
		<category><![CDATA[EAM]]></category>
		<category><![CDATA[ELAS]]></category>
		<category><![CDATA[Etoliko]]></category>
		<category><![CDATA[Giannis Kefallinos]]></category>
		<category><![CDATA[Gioura]]></category>
		<category><![CDATA[Konstantinos Parthenis]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmuseum]]></category>
		<category><![CDATA[Limnos]]></category>
		<category><![CDATA[Makronisos]]></category>
		<category><![CDATA[Mesolongi]]></category>
		<category><![CDATA[Periferia Westgriechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Vaso Katraki]]></category>
		<category><![CDATA[Vaso Katraki Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Zappeion]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hellas.blog/?p=9621</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vaso Katraki (Βάσω Κατράκη) war eine griechische Malerin und Grafikerin. Sie lebte vom 5. Juli 1914 bis zum 27. Dezember 1988. Sie ist eine bemerkenswerte Künstlerin, die nicht ohne Grund auch heute noch Aufmerksamkeit erfährt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/vaso-katraki/">Vaso Katraki</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Vaso Katraki&nbsp;(Βάσω Κατράκη) war eine griechische Malerin und Grafikerin. Sie kam am 5. Juli 1914 in Aitoliko zur Welt und starb am 27. Dezember 1988 in Athen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Leben von Vaso Katraki</h2>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Vaso-Katraki"><img decoding="async" width="200" height="300" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/10/Vaso-Katraki.jpg" alt="Vaso Katraki" class="wp-image-9623" style="width:200px" title="Vaso Katraki"/><figcaption class="wp-element-caption">Vaso Katraki</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr Vater war Georgios Leonardos, ihre Mutter Theodora Sarlis. Vaso Leonardos hatte vier : Antonis, Panos, Machi und Mara.</p>



<p class="wp-block-paragraph">1936 Immatrikulierte sie sich an der Schule der Schönen Künste. Malerei belegte sie bei Konstantinos Parthenis. Ihr Lehrer für Kupferstich war Giannis Kefallinos. Beides waren führende Künstler ihrer Zeit und erkannten Vasos große Begabung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie nahm schon als Studenten zusammen mit Kommilitonen an einer Gruppenausstellung im Saal des Literaturvereins &#8222;Parnassos&#8220; teil. Die gezeigten Werken hatten Inhalte, die gegen Krieg und Faschismus gerichtet war. 1940 schloss sie das Studium mit einem Diplom ab und erhielt ein dreimonatiges Stipendium, um auf Inseln zu malen. Zudem wurde sie dreimal für ihre Kupferstiche ausgzeichnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">1941 heiratet sie Georgios Katrakis und heißt nunmehr Vaso Katraki. Alles hätte so schön sein können, wenn Griechenland am <a href="https://hellas.blog/ochi-tag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">28. Oktober 1941</a> nicht in den zweiten Weltkrieg hineingezogen worden wäre. Während der Besetzung Griechenlands durch die Achsenmächte schloss sie sich als Künstlerin der EAM an. Aus dieser Zeit sind Holzschnitte von ihr erhalten, die von den Kämpfen des griechischen Volkes berichten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">1942 1943 Organisation in EAM-Künstlern. Auch die illegale Ausgabe von EAM ELAS &#8222;von den Kämpfen des griechischen Volkes&#8220; ist mit eigenen Holzschnitten im Umlauf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Befreiung Griechenlands 1944 bedeutete für sie und ihren Mann aber keinen Frieden. Der Bürgerkrieg und die anschließende Zeit setzten ihnen zu. Ihr Mann wird 1948 verhaftet und für acht Monate erst nach Limnos und dann nach Makronisos verbannt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Die Zeit nach dem Bürgerkrieg</h4>



<p class="wp-block-paragraph">1949 ist Vaso Katraki als Gründungsmitglied mit dabei, als sich die Gruppe &#8222;Stathmi&#8220; gründet. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized" id="mothers-1958-vaso-katraki"><img decoding="async" src="https://www.nationalgallery.gr/wp-content/uploads/2022/03/65998_2000_2000-677x1100.jpg" alt="Mothers (1958)" style="width:300px" title="Mothers (1958)"/><figcaption class="wp-element-caption">mothers (Mütter) von 1958<br>(Bildquelle: nationalgallery.gr)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zappeion findet eine erste Ausstellung der Gruppe statt, an der sie mit eigenen Werken teilnimmt. Erst 1955 bekommt sie eine Einzelausstellung und zwar in der Kunstgalerie Zachariou. Die internationale Anerkennung folgt bald. Für eine Gravour erhält sie 1958 den ersten Preis auf der Mittelmeerbiennale von Alexandria. Als die New York University 1959 vier Arbeiten für ihre Kunstgalerie erwirbt, ist der internationale Erfolg perfekt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">1965 wählte man sie zum zum Ehrenmitglied der <a href="https://www.aadfi.it/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Accademia delle Arti del Disegno</a> in Florenz. 1966 erfolgte eine weitere Anerkennung in Italien. Sie erhielt den internationalen Lithographie-Preis TAMARINT auf der Biennale von Venedig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben diesen Erfolgen stellt sich auch privat ein Glück ein. 1958 kommen ihre Zwillinge Marianna und Spyros zur Welt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Knapp 10 Jahre später verdüstern sich die Wolken allerdings. Als 1967 die Militärdiktatur errichtet wird, ist Vaso Katraki den neuen Machthabern sofort ein Dorn im Auge. Sie wird verhaftet und auf die Sporaden-Insel Gioura verbannt. 1968 lässt man sie auf internationalen Druck hin frei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Rückkehr Griechenlands zur Demokratie kann sie ihr früheres Leben weiter führen. 1976 erhält sie den ersten Preis der internationalen Grafikausstellung &#8222;Intergrafik&#8220; in Ost-Berlin. Vaso Katraki fand Anerkennung nicht nur im Westen, sondern auch jenseits des Eisernen Vorhangs.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihre letzte Einzelausstellung fand 1987  in der Galerie &#8222;Athen&#8220; in Athen statt. Im selben Jahr wird Vaso Katraki Gründungsmitglied des Verbandes der griechischen Druckgrafiker.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 27. Dezember 1988 stirbt Vaso Katraki in Athen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ihre künstlerische Bedeutung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vaso Katraki gilt als die bedeutendste griechische Kupferstecherin in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr Weg dorthin war allerdings nicht vorgezeichnet. Ich denke, dass die Zeit des zweiten Weltkriegs sehr prägend für ihre Themen und Darstellungen war. In der Zeit der deutschen Besatzung fertigte sie Holzstiche an. Später folgten Buchillustrationen und Kupferstiche von Fischern und der Landschaft von Mesolongi. </p>



<p class="wp-block-paragraph">1955 entwickelte sie ihre Technik, die sie international berühmt machte. Sie begann, Sandstein zu ätzen und damit zu drucken.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihre Grafiken und Bilder sind sozial und politisch aufgeladen. Vaso Katraki dokumentiert in ihnen die großen Schwierigkeiten des griechischen Volkes in der Nachkriegszeit.  Ihre Bilder zeigten Proteste, Verfolgung, Verfolgte, hungrige Kinder, Opfer und auch den Tod.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Vaso Katraki Museum in Aitoliko</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach ihrem Ableben setzte ihr Ehemann Georgios Katrakis sich für die Bewahrung ihres Werkes ein. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Vaso-Katraki-Museum"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/10/Vaso-Katraki-Museum-Aitoliko.jpg" alt="Vaso Katraki Museum" class="wp-image-9657" style="width:300px" title="Vaso Katraki Museum" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/10/Vaso-Katraki-Museum-Aitoliko.jpg 400w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/10/Vaso-Katraki-Museum-Aitoliko-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption class="wp-element-caption">Vaso Katraki Museum</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das führte zur Gründung des Vasso Katrakis Museums in Aitoliko, ihrer Geburtsstadt. Am 2. April 1995 wird das Vasso Katraki Printmaking Arts Center and Museum eröffnet. Das Gebäude hat die Gemeinde Aetoliko zur Verfügung gestellten. Die Finanzierung sollte durch den griechischen Staat erfolgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Einweihung des Gebäudes erfolgte aber erst im Juni 2006. Das Museum zeigt das gesamte Werk von Vaso Katraki in einer Dauerausstellung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der lange Zeitraum zwischen Gründung des Museums und seiner Einweihung lässt erahnen, dass die Sache nicht perfekt ablief.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 12. Dezember 2023 war das Museum Gegenstand einer Debatte im griechischen Parlament in Athen. Darüber berichtet anderntags die Griechenland Zeitung mit der Schlagzeile, dass das <a href="https://www.griechenland.net/nachrichten/chronik/33964-museum-f%C3%BCr-die-bildhauerin-vasso-katraki-soll-vor-dem-verfall-gerettet-werden" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Museum vor dem Verfall gerettet werden</a> solle. Die Klimaanlage funktionierte nicht, es gab wohl auch andere Probleme mit dem Gebäude. Zudem sind weder die geplanten Workshops für Bildhauer noch für Graveure durchgeführt worden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es scheint, dass man die Probleme soweit in den Griff bekommen hat, dass das Museum weiterhin geöffnet ist. Es liegt im südöstlichen Zipfel der Insel Aitoliko in einem Gebäude mit funktionaler Architektur. Ich finde, dass das auch gut zur Künstlerin passt.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Adresse: <a href="https://maps.app.goo.gl/pzXHp8eVYRDhVqSb8" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Andrea Syngrou, Aitoloko</a></li>



<li>Kontakt per Telefon: +30 2632023269</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist täglich von 9 Uhr bis 15 Uhr geöffnet. An Feiertagen kann es zu abweichenden Öffnungszeiten kommen. Leider habe ich die Eintrittspreise nicht in Erfahrung bringen können. Bitte erfragt die vor Ort.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/vaso-katraki/">Vaso Katraki</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hellas.blog/vaso-katraki/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vasilis Rotas</title>
		<link>https://hellas.blog/vasilis-rotas/</link>
					<comments>https://hellas.blog/vasilis-rotas/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Sep 2024 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[1. Weltkrieg]]></category>
		<category><![CDATA[2. Weltkrieg]]></category>
		<category><![CDATA[Athen]]></category>
		<category><![CDATA[Balkankriege]]></category>
		<category><![CDATA[Chiliomodi]]></category>
		<category><![CDATA[Dimotiki]]></category>
		<category><![CDATA[EAM]]></category>
		<category><![CDATA[Eirini Nikolaou (Uni Ioannina)]]></category>
		<category><![CDATA[Görlitz]]></category>
		<category><![CDATA[Katharevousa]]></category>
		<category><![CDATA[Kavala]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinasienfeldzug]]></category>
		<category><![CDATA[Vasilis Rotas]]></category>
		<category><![CDATA[Widerstand]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hellas.blog/?p=8913</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vasilis Rotas (Βασίλης Ρώτας) kam am 5. Mai 1889 in Chiliomodi zur Welt, einem kleinen Ort auf der Peloponnes südlich</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/vasilis-rotas/">Vasilis Rotas</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Vasilis Rotas (Βασίλης Ρώτας) kam am 5. Mai 1889 in Chiliomodi zur Welt, einem kleinen Ort auf der Peloponnes südlich von Korinth. Er starb am 30. Mai 1977 in Athen. Rotas war ein griechischer Dichter, Schriftsteller, Übersetzer, Offizier und Widerstandskämpfer gegen die deutsche Besatzung im 2. Weltkrieg. In Deutschland ist er kaum bekannt, was ich schade finde. Daher berichte ich heute ein wenig von ihm.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Vasilis-Rotas"><img decoding="async" width="400" height="400" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/08/Vasilis-Rotas.jpg" alt="Vasilis Rotas" class="wp-image-8914" style="width:400px" title="Vasilis Rotas" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/08/Vasilis-Rotas.jpg 400w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/08/Vasilis-Rotas-300x300.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/08/Vasilis-Rotas-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption class="wp-element-caption">Vasilis Rotas</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Rotas ging erst in Korinth zur Schule, seinen Abschluss machte er am <a href="https://maps.app.goo.gl/zVceooTefN1xNZXEA" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Varvakeio-Gymnasium</a> in Athen. Es folgte dann der Militärdienst. 1910 wurde er auf Korfu zum Offizier ausgebildet und er kämpfte anschließend in den <a href="https://hellas.blog/tag/balkankriege/">Balkankriegen</a>. Während des 1. Weltkriegs diente er im IV. Armeekorps in Kavala, das von den Deutschen gefangen genommen wurde und sich bis nach Kriegsende in Görlitz aufhielt. Nach seiner Rückkehr nach Griechenland nahm er am Kleinasienfeldzug teil. Schließlich diente er seinem Land noch 1921 bis 1922 als Militärattache in der griechischen Botschaft in Berlin. 1926 ging er im Rang eines Oberst in den Ruhestand.</p>



<p class="wp-block-paragraph">1920 heiratete Vasilis Rotas seine Jugendfreundin Katerini Giannakopoulou. Mit ihr hatte er drei Kinder. Renos (1922-2012) wurde Arzt, Maroula (1925-1996) war Schauspielerin und Nikiforos (1925-1996) war Komponist. In späteren Jahren lebte er mit Voula Damianakou zusammen, die beiden heirateten jedoch nicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vasilis Rotas der Autor</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Erste Gedichte veröffentlichte Rotas im Jahr 1908, da war er noch Schüler. Mit seinem Literarischen Schaffen leistete er einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der griechischen Sprache. Er bevorzugte das Dimotiki (die Volkssprache) gegenüber dem offiziellen Katharevousa. Das Griechisch der Katharevousa war noch die offizielle Amtssprache des Staates Griechenland und galt als &#8222;die reine&#8220; Sprache der Griechen. Praktisch haben die Menschen sie jedoch in ihrem Alltag nicht gesprochen, und viele hatten auch ihre Schwierigkeiten damit. Dimotiki ist erst seit 1976 die offizielle Sprache der Griechischen Republik. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gefangenschaft in Görlitz erlebte Rotas als angenehm. Hier hat er seinen ersten Gedichtband geschrieben und bereitete dessen Veröffentlichung vor. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Vasilis Rotas hat sich auch große Verdienste als Übersetzer erworben. So hat er das Gesamtwerk von William Shakespeare vom Englischen ins Griechische übersetzt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch gründete Rotas 1930 das Volkstheater in Athen. Als sich 1937 die Diktatur unter Metaxas durchsetzte, wurde es geschlossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von den ästhetischen Strömungen seiner  Zeit war Rotas nicht sehr beeinflusst. Ihm ging es um die Traditionen der griechischen Folklore, um Volksmärchen und Schattentheater. Die historischen Dramen Shakespeares waren prägend, aber auch die antiken griechischen Tragödien. Und in seiner Dichtung scheint auch immer wieder ein &#8211; ich möchte sagen &#8211; fröhliches, geradezu kindliches Element durch. Viele seiner Gedichte sind vertont worden, unter anderem von Mikis Theodorakis.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading">Widerstand gegen die Besatzung im 2. Weltkrieg</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im 2. Weltkrieg wurde Griechenland von Deutschland, Italien und Bulgarien besetzt. Rotas schloss sich der Nationalen Befreiungsfront Griechenlands an, die unter ihrem Kürzel EAM bekannt ist. Er ist der Schöpfer der Hymne dieser Bewegung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und das kam so: Im Winter 1943 machte Rotas sich in Athen zusammen mit dem Bildhauer Memos Makris auf den Weg zu einer Untergrundversammlung, die eine Schriftsteller- und Künstlerorganisation heimlich im Zentrum der griechischen Hauptstadt abhielt. Rotas begann &#8211; für Makris völlig überraschend &#8211; auf dem Weg damit, Verse im Rhythmus eines schnellen Schrittes zu singen. Makris fragte seinen Begleiter, was für ein Lied das sei. Rotas entgegnete, dass er dies nicht wisse. Es werde gerade in seinem Kopf geboren. Schließlich kamen sie bei der Versammlung an, deren Eröffnung sich verzögerte. Makris informierte die Teilnehmer, dass Rotas ein neues Lied habe. Der musste es daraufhin vorsingen:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Drei Buchstaben allein erhellen unsere griechische Generation<br>und zeigen uns den hellen Weg zur Freiheit.<br><br>Sie sind die Lichter unseres Kampfes und das Volk folgt ihnen treu,<br>jung, alt, alle zusammen rufen: es lebe, es lebe, es lebe die EAM.<br><br>Die EAM rettete uns vor dem Hunger wird uns wieder vor der Sklaverei retten<br>und hat ein Programm der Volksdemokratie; hurra, hurra, hurra für die EAM.<br><br>Sie hat unser ganzes Volk geeint, sie hat die EPON und die ELAS,<br>und sie hat ein Programm der Herrschaft des Volkes; lang lebe die EAM.</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Hierbei handelt es um eine eigene Übersetzung. Fehler bitte ich zu entschuldigen. Den Text der Hymne der EAM habe ich <a href="https://lyricstranslate.com/de/%CF%8D%CE%BC%CE%BD%CE%BF%CF%82-%CF%84%CE%BF%CF%85-%CE%B5%CE%B1%CE%BC-hymn-eam.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier gefunden</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Anwesenden nahmen den Text mit Begeisterung auf. Binnen kürzester Zeit verbreitete er sich unter den Anhängern der EAM. Rotas selbst organisierte in den Partisanengebieten Theateraufführungen. Nicht als aktiver Kämpfer, sondern als Kulturschaffender unterstützte er das Freie Griechenland.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Evrexe &#8211; ein Lied von Vasilis Rotas</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe nur einige Gedichte von Rotas gelesen. Leider ist mein Griechisch nicht gut, so dass ich mit den Übersetzungen sehr kämpfen muss. Mein Eindruck ist, dass die Dichtung von Vasilis Rotas etwas heimeliges, fast schon kindliches hat. Ein Beispiel dafür ist Evrexe (Έβρεξε), das Eirini Nikolaou vertont hat. Ich wünsche Euch viel Spaß beim Anschauen des auf YouTube veröffentlichten Liedes.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://youtu.be/JGnI5H0rwnc?si=liIOcsVxqdhkOqSW" title="Έβρεξε. Ποίηση: Βασίλης Ρώτας. Μελοποίηση: Ειρήνη Νικολάου" width="800" height="450" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/JGnI5H0rwnc?feature=oembed" consent-required="4837" consent-by="services" consent-id="4838" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/JGnI5H0rwnc?feature=oembed&amp;autoplay=1"></iframe>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Evrexe (Έβρεξε) von Vasils Rotas &#8211; vertont von Eirini Nokolaou<br>(Quelle: YouTube)</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/vasilis-rotas/">Vasilis Rotas</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hellas.blog/vasilis-rotas/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
