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	<title>GEOMAR Archive - Hellas Blog</title>
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	<title>GEOMAR Archive - Hellas Blog</title>
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		<title>Die große Eruption von Santorin</title>
		<link>https://hellas.blog/eruption-santorin/</link>
					<comments>https://hellas.blog/eruption-santorin/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Oct 2025 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die große Eruption von Santorini formte vor 3600 Jahren die das heutige Archipel. Der Vulkan zerstörte die Insel und die damalige Kultur.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/eruption-santorin/">Die große Eruption von Santorin</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Kultur auf <a href="https://hellas.blog/santorin/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Santorin</a> ging in der Bronzezeit durch die große Eruption unter. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="250" height="250" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/10/Santorin_Luftaufnahme-e1664905760320.jpg" alt="Santorin aus der Luft" class="wp-image-199" style="width:188px;height:188px" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/10/Santorin_Luftaufnahme-e1664905760320.jpg 250w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/10/Santorin_Luftaufnahme-e1664905760320-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 250px) 100vw, 250px" /><figcaption class="wp-element-caption">Santorin</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Ereignis gab der Insel die Form, die wir heute noch kennen. Eine Hauptinsel ist geformt wie ein Halbmond. Daneben liegen kleinere Inseln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese große Eruption ereignete sich vor etwa 3600 Jahren. In den Ruinen von Akrotiri kann man heute noch sehen, wie entwickelt die Zivilisation auf Santorini in der Bronzezeit war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anfang des Jahres gab es ja Berichte, nach denen <a href="https://hellas.blog/droht-bei-santorin-ein-vulkanausbruch/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">bei Santorin eine Vulkanexplosion</a> droht. Konkret geht es um den Unterwasservulkan Kolombo (Ηφαίστειο Κολούμπος), der im Meer sieben Kilometer nordöstlich von Santorin liegt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade deshalb finde ich, dass die große Eruption von Santorin nicht nur historisch, sondern auch für unsere Gegenwart interessant ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Einwohner wussten, dass der Vulkan ausbrach</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wir wissen, dass es für den Ausbruch des Vulkans Vorzeichen gegeben haben muss, durch welche die Einwohner gewarnt waren. Im Gegensatz zu Pompeji hat man auf Santorin keine Überreste von Menschen gefunden, beim Ausbruch des Vulkans ums Leben kamen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="563" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/03/Nicht-mehr-vorhandene-Tuer-in-Akrotiri.jpg" alt="Eingang zu einem Haus am Dreiecksplatz in Akrotiri" class="wp-image-2798" style="width:400px;height:282px" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/03/Nicht-mehr-vorhandene-Tuer-in-Akrotiri.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/03/Nicht-mehr-vorhandene-Tuer-in-Akrotiri-300x211.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/03/Nicht-mehr-vorhandene-Tuer-in-Akrotiri-768x540.jpg 768w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/03/Nicht-mehr-vorhandene-Tuer-in-Akrotiri-130x90.jpg 130w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Eingang zu einem Haus am Dreiecksplatz in Akrotiri</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Sie wussten, dass etwas schlimmes passiert, und haben die Insel rechtzeitig verlassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als die Menschen vor der großen Eruption Santorin verlassen haben, rechneten sie vermutlich damit, später zurück kehren zu können. Das kann man in den Ruinen von Akrotiri gut nachvollziehen. Dort haben die Leute ihre Möbel vor das Haus gestellt, ehe sie die Insel verlassen haben. An dieser Stelle blieben sie stehen. Der Vulkan brach aus. Die Menschen kehrten nie zurück.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei den Ausgrabungen hat man die Spuren dieser Möbel gefunden. Die Möbel selbst bestanden aus organischem Material: Holz, Leder oder Stoff. Das Material ist in der Hitze des Vulkanausbruchs vergangen. Den Hohlraum haben die Forscher mit Gips ausgegossen und konnten so die Möbel rekonstruieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Übrigens sind diese Stücke nicht nur in Akrotiri zu sehen. Im <a href="https://hellas.blog/archaeologisches-nationalmuseum-athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Archäologischen Nationalmuseum</a> gibt es einen Santorin gewidmeten Ausstellungsbereich. Dort könnt Ihr sie auch anschauen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wann war die große Eruption von Santorin?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wann genau die große Eruption stattfand, haben Forscher bislang noch nicht abschließend klären können</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="445" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/02/Vulkaninsel-Nea-Kameni-in-der-Caldera-von-Santorin.jpg" alt="Droht auf Santorin eine Vulkanexplosion?" class="wp-image-2092" style="width:400px;height:223px" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/02/Vulkaninsel-Nea-Kameni-in-der-Caldera-von-Santorin.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/02/Vulkaninsel-Nea-Kameni-in-der-Caldera-von-Santorin-300x167.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/02/Vulkaninsel-Nea-Kameni-in-der-Caldera-von-Santorin-768x427.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Vulkaninsel Nea Kameni in der Caldera von Santorin</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die neuesten Erkenntnisse kommen von Hendrik J. Bruins und Johannes van der Plicht, zwei Forschern der Universität Groningen. Sie haben ägyptische Museumsstücke mit Hilfe der Radiokarbonmethode untersucht. Dabei fanden sie heraus, dass Ablagerungen aus Santorin auf die Zeit des Pharaos Ahmose datiert werden können. Ihre Untersuchungsergebnisse haben sie Anfang September 2025 auf <a href="https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0330702" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Plos.One</a> veröffentlicht. Ahmose lebte zwischen 1580 v.Chr. und 1557 v.Chr., nach anderen Angaben 1524 bis 1499 v.Chr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Andere datieren die Eruption etwas früher. Vor einigen Jahren hat man an der Caldera einen verkohlten Olivenbaum entdeckt. Eine C-14 Untersuchung führte zu einer Datierung auf 1627 v.Chr. In diesem Jahr muss er verkohlt und durch Bims bedeckt worden sein. Daher gingen Forscher davon aus, dass die Eruption auf dieses Jahr zu datieren ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine neue Untersuchung von <a href="https://ltrr.arizona.edu/node/4548" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Charlotte Pearson</a> ist dem genauen Zeitpunkt der großen Eruption von Santorin auf die Spur gekommen. Sie hat dendrochronologische Untersuchungen durchgeführt. Eine Untersuchung des Datenmaterials ergab, dass die Eruption 1627 v.Chr. nicht Santorin betraf, sondern den <a href="https://goo.gl/maps/Y2hsBXTFtivEZbVW6" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aniakchak</a> in Alaska.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Antikewelt.de (Nachtrag 07.07.2024: Der Artikel ist online nicht mehr verfügbar) berichtet, dass die von Charlotte Pearson ausgewerteten Daten drei Zeiträume ergeben, die für die Eruption von Santorin in Betracht kommen: 1611 v.Chr., 1562–1555 v.Chr. und 1538 v.Chr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An der türkischen Westküste liegt Cesme-Baglararasi. Dort hat man Ablagerungen eines Tsunamis gefunden, die Wissenschaftler auf 1612 v. Chr. datiert haben. Andere Tsunamiablagerungen bei Palaikastro auf Kreta haben Wissenschaftler auf 1650 v.Chr. +/- 30 Jahre datiert. Entweder ist das Alter der Ablagerungen nicht richtig ermittelt worden. Alternativ ist möglich, dass es in der Zeit zwei oder mehr Tsunamis gab, die im Abstand von mehreren Jahren das östliche Mittelmeer betrafen. Dann sehe ich daraus keine Möglichkeit, eine Verbindung zu Santorin zu beweisen. Hier hat die Forschung noch einiges zu tun.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das alles grenzt den Zeitraum ein, kann ihn aber nicht endgültig klären. Meiner Meinung nach macht man nichts falsch, wenn man die große Eruption auf „etwa 1600 v. Chr.“ datiert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie verlief die große Eruption?</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="http://paraskevinomikou.weebly.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Paraskevi Nomikou</a> und ihre Kollegen von der Universität Athen haben den Verlauf der großen Eruption aus geologischer Sicht rekonstruiert. Das <a href="https://www.nature.com/articles/ncomms13332" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ergebnis ihrer Forschungen</a> haben sie im November 2016 bei Nature Communications veröffentlicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach verlief der Ausbruch in vier Phasen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Phase 1: Der Vulkan explodiert. Aus einem unterirdischen Schlos werden Lava, Asche und Gase ausgeschleudert.</li>



<li>Phase 2: Wasser dringt in den Schlot ein. Das hat zwei heftige Wasserdampf-Explosionen zur Folge.</li>



<li>Phase 3: Pyroklastische Ströme treten aus und bedecken die gesamte Umgebung mit Lava, Staub und Asche. Das Meerwasser in der Caldera verdampfte durch die Hitze. Es bildete sich ein Kraterrand, der das Eindringen frischen Wassers verhinderte. Die Caldera fiel trocken.</li>



<li>Phase 4: Die Caldera kollabiert. Das Gestein fällt in den trockenen Innenberiech und wird vom nachströmenden Meer innerhalb von 2 Tagen bedeckt. Dieser Einstrom erzeugte Wellen von bis zu 200 m Höhe in der Caldera.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ergebnis dieser vier Phasen ist die Gestalt des Archipels, die wir heute kennen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Größe des Vulkanausbruchs</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Team um <a href="https://www.geomar.de/jkarstens" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jens Karstens</a> vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel hat versucht, die Größe des Vulkanausbruchs zu ermitteln. Das Ergebnis haben sie <a href="https://www.nature.com/articles/s41467-023-38176-3" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ende April 2023 in nature communications veröffentlicht</a>. <a href="http://mr.crossref.org/iPage?doi=10.1144%2Fjgs2013-113" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ältere Forschungen</a> gingen noch von etwa 86 km³ Material aus, die durch den Vulkanausbruch bewegt wurden. Nun kommen die Wissenschaftler auf ein Volumen von etwa 35 km³ Material. Damit war der Ausbruch kleiner als bisher angenommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es hat trotzdem ausgereicht, um die Insel zu verheeren und die auf ihre erblühte Zivilisation zu beenden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was bleibt von der Kykladenkultur auf Santorin?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Fundstücke aus der Kykladenkultur könnt Ihr in den Museen auf Santorin, in Athen und anderen Museen der Welt sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den wohl faszinierendsten Eindruck habe ich bei der Besichtigung der Ruinen von Akrotiri gewinnen können. 2014 habe ich dazu ein kleines Video gemacht und auf YouTube veröffentlicht. Es gibt sicherlich bessere Videos. Meines vermittelt aber zumindest einen guten Eindruck von dem, was hier einst gewesen ist. Viel Spaß beim Ansehen.</p>



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<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/eruption-santorin/">Die große Eruption von Santorin</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<item>
		<title>Der Februar 2025 begann mit Erdbeben vor Santorin</title>
		<link>https://hellas.blog/der-februar-2025-begann-mit-erdbeben-vor-santorin/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Feb 2025 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Anfang Februar 2025 erschüttert eine Serie von Erdbeben Santorin und die umliegenden Inseln. Bislang sind über 800 Erschütterungen gezählt worden. Der Grund ist wohl die Verschiebung von Erdplatten. Allerdings rührt sich auch der Unterwasservulkan Kolombo. Sollte der ausbrechen, besteht Gefahr für Santorin und umliegende Inseln. Viele Menschen verlassen derzeit die bedrohten Inseln. Von den 15.500 Einwohnern Santorins haben 2/3 die Insel verlassen. Die weitere Entwicklung muss abgewartet werden. Leider nimmt die Intensität der Beben momentan zu. Ich aktualisiere diesen Beitrag von Zeit zu Zeit.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/der-februar-2025-begann-mit-erdbeben-vor-santorin/">Der Februar 2025 begann mit Erdbeben vor Santorin</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Es war ein großer Schreck für die Menschen auf <a href="https://hellas.blog/santorin/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Santorin</a>, dass seit dem 2. Februar 2025 viele Erdbeben die Insel trafen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Inzwischen <a href="https://www.kathimerini.gr/society/563454136/i-enimerosi-gia-toys-seismoys-sti-santorini-oi-doniseis-tha-synechistoyn-kampanaki-gia-katolisthiseis/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">wird gemeldet</a>, dass die Wissenschaftler vorsichtig optimistisch sind. Kostas Papazachos ist Professor für Geophysik und Seismologie. Er sagt, das Störungsgebiet sei größtenteils aufgebrochen. Die Situation scheine sich in Richtung eines&nbsp;besseren Szenarios&nbsp;zu bewegen. Seinen Worten entnehme ich einen vorsichtigen Optimismus, dass der große Knall ausbleiben wird.<br></p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Lage bis zum 4. Februar </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am <a href="https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/ungluecke/id_100592306/santorini-beben-droht-monstervulkan-zu-wecken.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">4. Februar meldet t-online</a>, dass sich die Magmakammern der Vulkane derzeit füllen. Ob das ein aktueller, durch den Beben ausgelöster Vorgang ist, sagen sie aber nicht. Es gibt beim Kolombo schon länger entsprechende Erkenntnisse. Möglicherweise ist aber die Kombination mit den derzeitigen tektonischen Erschütterungen nicht gut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aktuell kommt die Region nicht zur Ruhe. Die seismischen Aktivitäten finden in der Region zwischen den Inseln Santorin, Amorgos und der unbewohnten Insel <a href="https://hellas.blog/anydros/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Anydros</a> statt. Auf Santorin hat inzwischen eine regelrechte Flucht von der Insel eingesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wissenschaftler haben inzwischen über 820 Beben gemessen. Mindestens 200 Beben liegen über 3 auf der Richter-Skala. Diese Zahl taucht auch in deutschen Medien auf. Nicht nur Santorin ist betroffen. Auch die umliegenden Inseln Anafi, Ios, Naxos oder Amorgos sind es. Ein Zentrum der Erschütterungen befindet sich unterhalb der unbewohnten Insel Anydros.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Katastrophenschutz ist bereits auf Santorin, viele Einwohner verlassen sie. Laut <a href="https://www.tagesschau.de/ausland/europa/santorini-tausende-verlassen-insel-100.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">tagesschau.de vom 4. Februar</a> haben schon mehr als 9000 Menschen Santorin verlassen. Das ist mehr als die Hälfte der Einwohner.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sorge macht, dass es sehr viele Beben sind. Denn es ist möglich, dass ein großes Beben noch folgt und dass es einen Tsunami nach sich zieht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mehr als 820 Beben im Meer zwischen Santorin und Amorgos</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der U.S. Geological Survey berichtet über Beben, die sich&nbsp;<a href="https://earthquake.usgs.gov/earthquakes/eventpage/us7000pay8/executive" target="_blank" rel="noreferrer noopener">27 km südwestlich von Amorgos</a>&nbsp;ereignet haben. Zeitgleich hat die Erde&nbsp;<a href="https://earthquake.usgs.gov/earthquakes/eventpage/us7000pay4/executive" target="_blank" rel="noreferrer noopener">19 km nordöstlich von Santorin</a>&nbsp;gebebt. Für die Unterwasserbeben geben die Geologen eine Stärke von 4,1 bzw. 4,2 auf der Richter-Skala an. Sie sollen sich in einer Tiefe von 10 km ereignet haben. Die meisten der über 800 Beben sind näher an Amorgos als an Santorin verortet worden.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Fira,-die-Inselhauptstadt-von-Santorin"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/12/Fira-Panorama-2024.jpg" alt="Fira, die Inselhauptstadt von Santorin" class="wp-image-10024" style="width:400px" title="Fira, die Inselhauptstadt von Santorin" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/12/Fira-Panorama-2024.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/12/Fira-Panorama-2024-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/12/Fira-Panorama-2024-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Fira, die Inselhauptstadt von Santorin</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Man muss sehen, dass die Inseln Amorgos und Santorin etwa 80 km auseinander liegen. Deshalb bin ich mir nicht sicher, ob die Entfernungsangaben 100%ig richtig sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Etwa 7 km nordöstlich von Santorin gibt es einen Unterwasservulkan, den Kolombo. Wenn&nbsp;<a href="https://hellas.blog/droht-bei-santorin-ein-vulkanausbruch/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Santorin von einem neuen Vulkanausbruch bedroht</a>&nbsp;ist, dann wahrscheinlich dort. Der Kolombo tauchte bei einem großen Ausbruch im Jahr 1650 aus dem Meer auf. Da sein Tuffgestein schneeweiß war und in dieser Zeit noch Venedig die vorherrschende Macht in der Region war, benannte man den Vulkan nach dem italienischen Wort für Taube: Colombo oder in griechischer Schreibweise eben Kolombo. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Lehren der Wissenschaft vom Ausbruch 1650 und heutigen Beobachtungen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ausbruch im Jahr 1650 ging mit starken Erdbeben einher und richtete auf Santorin viele Schäden an.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized" id="Erdrutsche-am-Hang-zur-Caldera-von-Santorin"><img decoding="async" src="https://i1.prth.gr/images/1168x656/jpg/files/2025-02-03/xrwma-katolisthisi-santorini.webp" alt="Erdrutsche am Hang zur Caldera von Santorin" style="width:400px" title="Erdrutsche am Hang zur Caldera von Santorin"/><figcaption class="wp-element-caption">Erdrutsche am Hang zur Caldera von Santorin<br>(Bildquelle: <a href="https://www.protothema.gr/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ProtoThema</a>)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Er kostete damals 50 Menschen das Leben. Die Caldera des Vulkans kollabierte später und löste einen Tsunami aus. Der richtete noch in 150 km Entfernung Schäden an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Spitzen des Kolombo liegen heute nur 10 bis 18 m unter der Wasseroberfläche. Die Caldera ist bis zu 505 m tief. Beeindruckend ist der Durchmesser des Kraters, der etwa 1,5 km beträgt. Der Kolombo ist ein wirklich großer Vulkan, der bis heute als sehr aktiv gilt. Seine Magmakammer ist aktuell so gefüllt, dass er ein heißer Kandidat für einen Ausbruch ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://agupubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1029/2022GC010475" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wissenschaftler empfehlen schon länger, ihn intensiv zu beobachten</a>. Damit befasste sich auch ein&nbsp;<a href="https://www.geomar.de/en/research/expeditions/detail-view/exp/352275?cHash=da2388fc82ebdbc4bcbdc3f5ddaf5790" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Forschungsprojekt des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung in Kiel</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich sind daher seismische Aktivitäten des Kolombo eine naheliegende Erklärung für die Erdbeben vor Santorin Anfang Februar 2025 vor Santorin. Allerdings gibt es auch die Erklärung, dass die Verschiebung von Erdplatten der Grund für diese Beben sei. Das entnehme ich einer&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" target="_blank" href="https://www.dw.com/de/erdbeben-versetzt-menschen-auf-insel-santorini-in-angst/a-71486193">Meldung der Deutschen Welle</a>. Ob das eine Entwarnung hinsichtlich des Kolombo bedeutet, kann ich allerdings nicht einschätzen. Bisherige Beobachtungen zeigen, dass&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" target="_blank" href="https://www.weltderphysik.de/gebiet/erde/erdinneres/kopplung-von-erdbeben-und-vulkanen/">Beben an tektonischen Plattengrenzen zu Vulkanausbrüchen führen</a>&nbsp;können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das sagen Experten </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Sender <a href="https://www.n-tv.de/wissen/Geologin-zu-Erdbeben-vor-Santorini-Eine-Vorhersage-ist-unmoeglich-article25537606.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">NTV hat ein Interview mit der Geologin Heidrun Kopp</a> vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel geführt. Das bringt die Angelegenheit sehr sachlich auf den Punkt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie weist darauf hin, dass es 2011 und 2012 ähnliche Serien von Erdbeben gegeben habe. Zu einem Starkbeben kam es damals aber nicht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Heidrun Kopp sieht keine vulkanischen Aktivitäten als Ursache des derzeitigen Erdbebenschwarms. In der Ägäis treffen Kontinentalplatten aufeinander. Sie nennt die Afrikanische und die Eurasische Platte. Aktuelle Messungen zeigen, dass damit zusammenstehende Aktivitäten die Ursache der Beben sind. Es handelt sich um keine magmatischen Beben, die in Zusammenhang mit vulkanischen Aktivitäten stehen und die auf einen bevorstehenden Ausbruch hindeuten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischen Santorin und Amorgos gibt es eine Bruchzone am Meeresboden. Die Krustenblöcke verschieben und reiben sich. Hierdurch entstehen die bis jetzt registrierten Beben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen Anlass zur Evakuierung der Region sieht die Wissenschaftlerin derzeit nicht. Die Menschen sollten aber sehr steile Küstenabschnitte meiden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das GEOMAR ist aktuell vor Ort und installiert zusammen mit seinen griechischen Partnern weitere Messgeräte. Damit werden die Caldera und der Vulkan vor Santorin überwacht.. Das Zentrum der Aktivitäten liegt zwischen den Inseln Santorin,  Amorgos und Ios. Aufgrund der Nähe wäre die Vorwarnzeit kurz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Reisenden empfiehlt Heidrun Kopp, die Notfallbenachrichtigungen auf dem Handy aktiviert zu haben. Warnungen der griechischen Behörden gehen in mehreren Sprachen raus. Über diese Benachrichtigungen bekommt jeder mit, was Sache ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Anfang Februar 2025 treffen Erdbeben Santorin</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In unseren Medien tauchten jedenfalls sehr schnell Meldungen über die Erschütterungen ab dem 2. Februar auf. Die Bild berichtete über&nbsp;<a href="https://www.bild.de/news/ausland/santorini-erdbeben-angst-auf-griechischer-trauminsel-679f3ba6d72ca12c3499c951" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Erdbeben-Angst auf der griechischen Trauminsel</a>. Dagegen zitiert <a href="https://greekreporter.com/2025/02/03/santorini-mayor-on-earthquakes-the-island-is-a-safe-destination/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Greek Reporter</a> den Bürgermeister von Santorin damit, dass die Insel sicher ist. Ehrlich gesagt ist das auch meine Meinung.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized" id="Zelte-für-Rettungskräfte-auf-Sportplatz"><img decoding="async" src="https://images.tagesschau.de/image/bab2bb8e-3095-498d-bc45-ec02841cb7aa/AAABlMxX0tQ/AAABkZLk4K0/16x9-768/santorini-106.webp" alt="Zelte für Rettungskräfte auf Sportplatz" style="width:400px" title="Zelte für Rettungskräfte auf Sportplatz"/><figcaption class="wp-element-caption">Zelte für Rettungskräfte auf Sportplatz<br>(Bildquelle: tagesschau.de)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Deutlich sachlicher&nbsp;<a href="https://www.merkur.de/welt/griechische-urlaubsinsel-vulkan-wieder-aktiv-erdbeben-erschuettern-93548236.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">berichtet der Merkur</a>. Die Notfallpläne sind aktiviert, die Schulen geschlossen und Veranstaltungen sind untersagt. Wegen der Gefahr eines schweren Bebens mit Tsunami sollen die Menschen sich nicht in Hafen- und Küstennähe aufhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fakt ist: Menschen verlassen die Insel. So berichten es am 3. Februar 2025 <a href="https://www.tagesschau.de/ausland/europa/griechenland-santorini-beben-100.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tagesschau</a>, <a href="https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/santorini-griechenland-erdbeben-flucht-100.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ZDF</a> oder der <a href="https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/griechenland-santorini-fuerchtet-nach-erdstoessen-grosses-beben,UbkMM3I" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bayerische Rundfunk</a>. Ungefähr ein Drittel der Bevölkerung dürfte Santorin bereits verlassen haben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Unterwasserbeben können Erdrutsche auslösen. Die müssen nicht unbedingt auf einer der Inseln stattfinden, auch unter Wasser kann es dazu kommen. Leider ist der Kolombo mit seiner sehr großen Caldera auch ein Kandidat für Erdrutsche. Diese können sich auch erst eine Weile nach einem Beben lösen. Und die Möglichkeit, dass sie zu einem Tsunami führen, besteht leider auch. Es gibt nichts, was Menschen tun können, um das zu verhindern.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Das Erdbeben führt im Februar 2025 zu einem Exodus von Santorin</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Fakt ist: Die Menschen sind aufgefordert, die Bereiche unmittelbar an der Küste zu verlassen. Sollte es zu einem Tsunami kommen, hätten sie dort keine Chance. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized" id="Santorini-Airport-von-Außen"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/07/Santorini-Airport-von-Aussen.jpg" alt="Santorini Airport von Außen" class="wp-image-3982" style="width:400px" title="Santorini Airport von Außen" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/07/Santorini-Airport-von-Aussen.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/07/Santorini-Airport-von-Aussen-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/07/Santorini-Airport-von-Aussen-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Santorini Airport</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Bewohner von Santorin verlassen die Insel. Die Fähren und Flieger sind ausgebucht. Inzwischen ist der Katastrophenschutz auf der Insel eingetroffen und bereitet sich auf den Fall der Fälle vor. Alle hoffen, dass man ihn nicht braucht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Tagesspiegel zitiert den griechischen Seismologen Gerasimos Papadopoulos vom Seismologischen Institut in Thessaloniki. Er sagt, dass mit zunehmender Magnitude die Erdbebengefahr steigt. Die Magnitude ist das Maß für die Stärke von Erdbeben. Das wohl bekannteste Beispiel hierfür ist die Richter-Skala. Ich verstehe den Experten so, dass die Gefahr von Nachbeben um so höher ist, wie das Ausgangsbeben ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob die Lage sich beruhigt oder ob es noch wirklich zu weiteren Aktivitäten kommt, bleibt also abzuwarten. Wenn der Kolombo ruhig bleibt, ist alles gut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Efthimis&nbsp;Lekkas ist Präsident der Organisation für erdbebensichere Planung und Absicherung (OASP). <a href="https://www.naftemporiki.gr/society/1901850/se-exarsi-i-seismiki-drastiriotita-se-santorini-amorgo-den-vlepo-seismo-pano-apo-6-richter-alla-ta-scholeia-prepei-na-meinoyn-kleista-leei-o-e-lekkas/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Er meint</a>, dass ein starkes Erdbeben zwischen 5 und 5.5 der Richter Skala gut wäre.. Ein stärkeres Beben der Stärke 6 oder mehr erwartet er nicht. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Empfehlungen des Auswärtigen Amtes und des griechischen Katastrophenschutzes</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/griechenland-node/griechenlandsicherheit-211534" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Auswärtige Amt</a> warnt derzeit wegen der Erdbebensituation bei Santorini.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am <a href="https://civilprotection.gov.gr/deltia-tupou/anakoinosi-ypoyrgeioy-klimatikis-krisis-kai-politikis-prostasias-1" target="_blank" rel="noreferrer noopener">2. Februar gab der griechische Katastrophenschutz</a> eine Meldung heraus. Berichtet wurde von ca. 200 Beben. Die seismischen Aktivitäten nähmen ab. Bei starken Erdbeben müsse eine sofortige Evakuierung des Küstengebiets erfolgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Menschen sind ausdrücklich aufgefordert darauf zu machten, ob sich das Meer zurück zieht. In diesem Fall heißt es: Nichts wie weg! Dieses Phänomen ist Vorbote eines Tsunami. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer Winterschwimmen macht, soll das im Augenblick unterlassen. Das gilt nicht nur für die betroffenen Inseln der Kykladen, sondern auch für Kreta. Sollte das Meer sich vor einem Tsunami zurück ziehen, würde das Schwimmer mitreißen. Die hätten bei dem Sog keine Chance und wären verloren. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Video über die Vulkankrise bei Santorin</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf YouTube habe ich ein recht gut gemachtes Video gefunden, das die derzeitige Situation gut erklärt. Der Kanal wird von einem YouTuber mit dem Nic LPIndie gemacht, der sich mit der Sachlage sehr intensiv befasst hat. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://youtu.be/PS87F6UpNcE?si=VSoJlB9YFDtXd1k8" title="Vulkankrise Griechenland Santorin - Erdbeben werden heftiger - Gefahr von Beben über M5.0" width="800" height="450" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/PS87F6UpNcE?feature=oembed" consent-required="4837" consent-by="services" consent-id="4838" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/PS87F6UpNcE?feature=oembed&amp;autoplay=1"></iframe>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: YouTube Kanal von <a href="https://www.youtube.com/@LPIndie" target="_blank" rel="noreferrer noopener">LPindie</a></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gefahr eines Ausbruchs des Vulkans in der Caldera von Santorin besteht nicht. Die Erklärung sieht eher ein Risiko beim Kolombo. Die sachliche Art, wie das erklärt wird, finde ich gut. Daher empfehle ich das Video gerne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bitte schaut Euch auch das <a href="https://on.orf.at/video/14261873/15812339/erdbeben-in-santorin-hauptbeben-steht-bevor" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Video des ORF</a> an, in dem über die Situation berichtet wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kehrt der Albtraum von 1956 zurück?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Sender <a href="https://www.n-tv.de/panorama/Mehr-als-200-Erdbeben-Santorini-rechnet-mit-dem-Schlimmsten-article25534526.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">NTV hat an das Erdbeben von 1956</a> erinnert. Es war der 9. Juli 1956. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Morgens um 5.30 Uhr maßen die Seismographen eine Erschütterung von 7,8 auf der Richterskala. Eine Minute genügte, und etwa 40 Prozent aller Häuser auf Santorin waren zerstört. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Orte waren schwer getroffen. In Mesaria stehen heute noch Ruinen von Gebäuden, die in Folge dieses Bebens aufgegeben worden sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei den Nachbeben sind in Oia viele am Rand der Insel gebaute Häuser ins Meer gestürzt. Viele Einwohner verließen die Insel und suchten ihr Glück irgendwo anders. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich persönlich hoffe, dass es bei Befürchtungen bleibt. Ob es wirklich zu so starken Erschütterungen kommt, werden wir in den nächsten Tagen herausfinden. Im Augenblick kann das keiner sagen. Nur eines ist für mich sicher: Das Erdbeben vor Santorin im Februar 2025 wird noch lange auf Einheimische und Touristen nachwirken.</p>
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