<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Frankreich Archive - Hellas Blog</title>
	<atom:link href="https://hellas.blog/tag/frankreich/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://hellas.blog/tag/frankreich/</link>
	<description>Griechenland für Dich</description>
	<lastBuildDate>Mon, 28 Sep 2026 20:42:42 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1.3</generator>

<image>
	<url>https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/09/cropped-Favicon_Hellas_Blog-32x32.jpg</url>
	<title>Frankreich Archive - Hellas Blog</title>
	<link>https://hellas.blog/tag/frankreich/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Baloon Venus Lespugue (orange) ab März im Museum für Kykladische Kunst in Athen</title>
		<link>https://hellas.blog/baloon-venus-lespugue-orange-ab-maerz-im-museum-fur-kykladische-kunst-in-athen/</link>
					<comments>https://hellas.blog/baloon-venus-lespugue-orange-ab-maerz-im-museum-fur-kykladische-kunst-in-athen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Feb 2026 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Altsteinzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Athen]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Jungsteinzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Musée de l’Homme]]></category>
		<category><![CDATA[Museen]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Museum für kykladische Kunst (Athen)]]></category>
		<category><![CDATA[Paris]]></category>
		<category><![CDATA[Periferia Attika]]></category>
		<category><![CDATA[Regionaleinheit Athen-Zentrum]]></category>
		<category><![CDATA[Steinzeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hellas.blog/?p=13219</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Museum für Kykladische Kunst in Athen zeigt die Baloon Venus Lespugue (orange) des amerikanischen Künstlers Jeff Koons. Die Ausstellung ist vom 19. März bis 31. August 2026 zu sehen. Gegenübergestellt werden 10 Repliken steinzeitlicher Venus Figuren. Erfahre mehr über das Original, Koons Kunstwerk und die Ausstellung in Athen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/baloon-venus-lespugue-orange-ab-maerz-im-museum-fur-kykladische-kunst-in-athen/">Baloon Venus Lespugue (orange) ab März im Museum für Kykladische Kunst in Athen</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das Museum für Kykladische Kunst in Athen zeigt vom 19. März bis 31. August 2026 die Baloon Venus Lespugue (orange) des Künstlers Jeff Koons. Dazu sind 10 Repliken steinzeitlicher Venus-Figurinen zu sehen. In griechischen Veröffentlichungen sprechen sie übrigens von Aphrodite. Da sie Venus als Bezeichnung für diese Figuren in der deutschen Sprache eingebürgert hat, verwende ich dieses Wort.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das ist die Venus von Lespugue</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://maps.app.goo.gl/yfkdzQ28fxJCg4qTA" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lespugue</a> ist ein kleiner Ort im Süden Frankreichs. Ganz in der Nähe liegt die Rideaux-Höhle. Die liegt nördlich des Ortes in der <a href="https://maps.app.goo.gl/xFCLuVXfxMHhrXZt5" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Save Schlucht</a>.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized" id="Venus-von-Lespugue"><img decoding="async" src="https://www.lifo.gr/sites/default/files/styles/max_1920x1920/public/articles/2025-11-26/Photo%203_%C2%A9%20MNHN%20-%20J.C%20Domenech%2C%20Mus%C3%A9e%20de%20l%27Homme.jpg?itok=_3JRoZVO" alt="Venus von Lespugue" style="width:300px" title="Venus von Lespugue"/><figcaption class="wp-element-caption">Venus von Lespugue<br>(Bildquelle: lifo.gr)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Dort hat der französische Lokalhistoriker René de Saint-Périer&nbsp;1922 eine Entdeckung gemacht. Er fand ein etwa 25000 Jahre altes Kunstwerk.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Teilweise wird im Internet auch ein Alter von 28.000 Jahren genannt. Was genau stimmt, habe ich nicht klären können. Für diesen Beitrag gehe ich von 25.000 Jahren aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es handelte sich um eine kleine Statuette eines weiblichen Körpers. Diese Kunstform der Altsteinzeit nennt man eine Venus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">so kam das kleine Artefakt zu seinem Namen: Die Venus von Lespugue.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Material der Figur ist vom Stoßzahns eines Wollhaarmammuts.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Leider ist man bei den Ausgrabungsarbeiten nicht mit der erforderlichen Sorgfalt vorgegangen. Im Bereich der Brüste und des Bauchs hat der Ausgräber die Venus beschädigt. Die Figur zerbrach in mehrere Teile.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Haare, Kleidung, ein europäischer Kulturraum</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die 147 mm hohe Figur ähnelt der berühmten Venus von Willendorf. Wir sehen eine dickleibige Frau, die mit nacktem Oberkörper dargestellt ist. Ihre Die Unterarme ruhen auf den Brüsten. Wie bei ihrer Schwester aus Österreich trägt die Figur eine Frisur.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Interessant finde ich ein weiteres Detail. Gravuren deuten eine Bekleidung an. Das beweist, dass die „Höhlenmenschen“ vor 25.000 Jahren Bekleidung kannten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und noch etwas können wir aus dieser Figur lernen, die der Venus von Willendorf so ähnlich sieht. Es muss kulturelle Beziehungen zwischen den Menschen gegeben haben. Zu Fuß beträgt die Distanz mehr als 1.500 km. Das ist in der heutigen Zeit schon viel. Vor 25.000 Jahren war es das erst Recht. Für mich ist die Venus von Lespugue daher ein starkes Indiz dafür, dass es in der Steinzeit einen europäischen Kulturraum gegeben haben muss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Venus von Lespugue ist heute im Musée de l’Homme&nbsp;in Paris zu sehen. Das Museum ist der Ur- und Vorgeschichte sowie der Anthropologie gewidmet. Mehr über Deine Besuchsmöglichkeiten dort erfährst Du auf der <a href="https://www.museedelhomme.fr/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Homepage des Musée de l’Homme</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Über die Baloon Venus Lespugue (orange) von Jeff Koons</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Jeff Koons ließ sich inspirieren. Venus &#8211; die Göttin der Liebe &#8211; beeinflusst sein Werk seit den späten 1970er Jahren.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized" id="Baloon-Venus-Lespugue-(Orange)-von-Jeff-Koons"><img decoding="async" src="https://cycladic.gr/wp-content/uploads/2025/11/Photo-1_Ela-Bialkowska-OKNO-Studio-Courtesy-Palazzo-Strozzi-4.jpg" alt="Baloon Venus Lespugue (Orange) von Jeff Koons" style="width:333px" title="Baloon Venus Lespugue (Orange) von Jeff Koons"/><figcaption class="wp-element-caption">Baloon Venus Lespugue (Orange)<br>(Bildquelle: lifo.gr)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Jeff Koons ist ein amerikanischer Künstler. Sein Schaffen ist davon geprägt, dass er Zeugnisse der Konsumkultur als Ausgangspunkt seiner Kunst nimmt. Er verfremdet oder imitiert sie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Fall ließ Koons sich von einem 25.000 Jahre alten Kunstwerk inspirieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">2008 begann Koons seine Serie „Antiquity“, die zahlreiche kunsthistorische Bezüge hat. Erstmals präsentiert hat Koons diese Serie übrigens im <a href="https://hellas.blog/liebieghaus/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Liebieghaus</a> in Frankfurt. Mehr darüber erfährst Du auf der <a href="https://www.liebieghaus.de/de/ausstellungen/jeff-koons" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Homepage des Liebieghauses</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kommen wir aber zu Jeff Koons in Athen, wo seine Baloon Venus Lespugue (orange) zu sehen sein wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mag die Venus sehr alt sein, Koons Methode um sein Werk zu schaffen ist hochmodern. Er ließ die Figur mit einem Computertomographen abbilden. Diese Methode kann auch die innersten Konturen der Venus erfassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Rechner vergrößerte Koons dann die Proportionen. Die Details blieben dabei erhalten. Als Material hat Koons spiegelpolierten Edelstahl gewählt. Der hat eine transparente Farb-Beschichtung erhalten, in diesem Fall Orange. Und das ganze hat er aus einem Stahl-Ballon geschaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Koons hat ein wirklich voluminöses Kunstwerk geschaffen. Dabei wahrt er die anatomische Form des Originals. Ich finde das wirklich faszinierend.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Andere Venus Figuren von Koons</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt übrigens noch eine rote Schwester, die Baloon Venus Lespugue (red).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und die Venus vom Hohle Fels ist sogar etwa 40.000 Jahre alt. Gefunden hat man sie 2008 in einer Höhle bei Schelklingen in der Schwäbischen Alp. Koons hat daraus seine Balloon Venus Hohlen Fels (Magenta) gemacht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Ausstellung im Museum für Kykladische Kunst </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vom 19. März bis 31. August 2026 sind im Stathatos-Palast zusammen mit zehn Repliken von Venus-Figuren aus dem Jungpaläolithikum. Das Museum für Kykladische Kunst hat hier seinen Sitz.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/baloon-venus-lespugue-orange-ab-maerz-im-museum-fur-kykladische-kunst-in-athen/">Baloon Venus Lespugue (orange) ab März im Museum für Kykladische Kunst in Athen</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hellas.blog/baloon-venus-lespugue-orange-ab-maerz-im-museum-fur-kykladische-kunst-in-athen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>5 sensationelle archäologische Entdeckungen in 2025</title>
		<link>https://hellas.blog/5-archaeologische-entdeckungen-2025/</link>
					<comments>https://hellas.blog/5-archaeologische-entdeckungen-2025/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jan 2026 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Archäologie]]></category>
		<category><![CDATA[Archäologische Stätten]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Großbritannien]]></category>
		<category><![CDATA[Iraklio]]></category>
		<category><![CDATA[Iraklio Airport]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Kastelli]]></category>
		<category><![CDATA[Kreta]]></category>
		<category><![CDATA[Papoura]]></category>
		<category><![CDATA[Pompeji]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Stonehenge]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwasserarchäologie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hellas.blog/?p=13517</guid>

					<description><![CDATA[<p>2025 sind 5 sensationelle archäologische Entdeckungen gemacht worden. Auf Kreta ist der Rundbau auf dem Papoura Hügel zu nennen. Weiter gibt es Neues aus Italien, Frankreich, Spanien und Großbritannien.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/5-archaeologische-entdeckungen-2025/">5 sensationelle archäologische Entdeckungen in 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das <a href="https://www.in.gr/2025/12/29/life/culture-live/kriti-pompiia-kai-stoounxentz-oi-arxaiologikes-anakalypseis-tou-2025-pou-anatrepoun-osa-gnorizame/">Portal in.gr berichtet</a> über 5 archäologische Entdeckungen, die unser Wissen über die Welt der Antike und davor erweitert haben. Eine davon liegt in Griechenland. Ich möchte mir aber alle fünf ansehen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Das sind fünf archäologische Entdeckungen, die in 2025 begeistert haben</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Fangen wir mit Griechenland an, dort geht es um den Papoura Hügel bei Kastelli auf Kreta. Die anderen Entdeckungen liegen in Italien, Frankreich, Spanien und Großbritannien. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Papoura Hügel auf Kreta </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Iraklio baut man einen neuen Flughafen. Der liegt weiter im Landesinneren als der derzeitige Airport. Der hat seine Kapazitäten schon längst überschritten. Zudem sind sehr viele Menschen in der Stadt vom Fluglärm betroffen. Dass Abhilfe nötig ist, bestreitet niemand. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized" id="Ausgrabungen-auf-den-Papoura-Hügel"><img decoding="async" src="https://www.mononews.gr/wp-content/uploads/webp/2025/10/251014081623_papoura-1.webp" alt="Ausgrabungen auf den Papoura Hügel" style="width:400px" title="Ausgrabungen auf den Papoura Hügel"/><figcaption class="wp-element-caption">Ausgrabungen auf den Papoura Hügel<br>(Bildquelle: Mononews.gr)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der neue Flughafen braucht eine Radaranlage. Als deren Standort hat man den Papoura Hügel bei Kastelli gewählt. Von der Lage her ist der Hügel ideal für den Zweck. Bis dahin dachte man, dass außer Gestrüpp dort nichts wäre.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als die Bauarbeiten begannen, kam es jedoch zu einer großen Überraschung. Auf dem Hügel entdeckten die Arbeiter ein Bauwerk. Die damaligen Menschen haben es wahrscheinlich zwischen 2000 v.Chr. und 1700 v.Chr. errichtet. Es hat einen Durchmesser von 48 m. Der Rundbau besteht aus 8 konzentrischen Kreisen. Ein vergleichbares Bauwerk gibt es auf der ganzen Welt nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Frage war nun, was passieren sollte. Dazu gab es zwei Meinungen. Die einen sagen, man brauche die Radaranlage wie sie geplant ist, um den neuen Flughafen termingerecht in Betrieb nehmen zu können. Einen anderen Standort könne man nicht finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Andere sagen, dass man das Gelände freilegen und erforschen müsse. Dieses Bauwerk sei einzigartig. Deshalb dürfe man hier kein modernes Gebäude errichten. Unter dem Motto <a href="https://hellas.blog/rettet-papoura/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rettet Papoura</a> haben Aktivisten sogar eine Petition gestartet.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Das Radar wird auf dem Papoura gebaut</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Geholfen hat das nichts. Man baut das neue Radar wie gelant auf dem Papoura Hügel, und zwar neben dem Rundbau. In den <a href="https://www.ertnews.gr/perifereiakoi-stathmoi/iraklio/n-taxiaos-giati-topothetithike-to-rantar-tou-neou-aerodromiou-irakleiou-sto-lofo-papoura/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ERT-News</a> erfahren wir den Grund. Der Papoura Hügel ermöglicht wegen seiner Lage die größtmögliche Radarabdeckung, ohne dass es während des Anflugs zu Problemen mit der Erfassung der Flugzeuge kommt. In den nächst geeigneten Standorten für die Radaranlage käme es zu einer Beobachtungslücke von 24 Sekunden. Das könne in dieser kritischen Phase eines Flugs nicht akzeptiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Flugsicherheit ist wichtig. Erst am <a href="https://www.welt.de/politik/ausland/article695a51c3fb77630dac2770f7/funkstoerung-luftraum-ueber-griechenland-komplett-gesperrt.html">4. </a><a href="https://www.welt.de/politik/ausland/article695a51c3fb77630dac2770f7/funkstoerung-luftraum-ueber-griechenland-komplett-gesperrt.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Januar</a><a href="https://www.welt.de/politik/ausland/article695a51c3fb77630dac2770f7/funkstoerung-luftraum-ueber-griechenland-komplett-gesperrt.html"> 2026</a> kam es zu einer Funkstörung in Griechenland. Die Fluglotsen konnten nicht miteinander kommunizieren. Deshalb wurde der Luftraum über dem Land gesperrt. Die Sicherheit ist nicht verhandelbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Radar soll etwa 100 m vom Monument entfernt liegen. Der Rundbau aus minoischer Zeit solle für Besucher zugänglich sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht ist das ein guter Kompromiss. Auf diese Weise sind genügend Gelder zu mobilisieren, um das Areal zu erforschen und dauerhaft für Touristen zugänglich zu machen. Zudem können die Verantwortlichen zeigen, ob sie durch eine moderne Bauweise wirklich eine Beeinträchtigung historischer Monumente vermeiden können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Italien, Frankreich, Spanien und Großbritannien</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf die anderen Entdeckungen möchte ich nur kurz eingehen. Der Schwerpunkt dieses Blogs liegt ja auf Griechenland. Wenn es um 5 archäologische Entdeckungen aus 2025 geht, sollen sie aber zumindest erwähnt werden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Italien: Pompeji</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ruinen von Pompeji sind schon lange bekannt. Die Ausgrabungen werden fortgeführt und führen zu immer neuen großen und kleinen Entdeckungen. In diesem Jahr konnte das Rätsel entschlüsselt werden, wie die Römer selbstheilenden Beton hergestellt haben. In 2025 hat man eine intakte antike Baustelle freigelegt. Jetzt kennen wir die römischen Bautechniken zur Zeit um das Jahr 79 n.Chr. Mehr darüber erfährst Du aus einer <a href="https://www.nature.com/articles/s41467-025-66634-7" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Veröffentlichung in Nature Communications</a>.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Frankreich: Steinmauer im Meer</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Vor der bretonischen Küste haben <a href="https://www.spiegel.de/wissenschaft/frankreich-archaeologen-entdecken-rund-7000-jahre-alte-mauer-im-atlantik-a-75b5b077-56ae-4754-8d2e-d54bbc5d2fb5" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Unterwasser-Archäologen eine Steinmauer entdeckt</a>. Sie ist 7000 Jahre alt und 120 m lang. Die Forscher datieren sie auf die Zeit zwischen 5800 v.Chr. und 5300 v.Chr. Eine solche Struktur ist für diese Zeit in Frankreich einzigartig.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Spanien: 5000 Jahre altes Grab</h4>



<p class="wp-block-paragraph">In der Nähe der Kleinstadt <a href="https://maps.app.goo.gl/UHGT2KCbEVhiWuv76" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Teba</a> haben Archäologen eine Grabanlage entdeckt, die 5000 Jahre alt ist. Die Anlage liegt weit im Landesinneren. Gefunden wurden zahlreiche Schätze, so auch Muscheln aus dem Meer. Darüber <a href="https://www.focus.de/wissen/forscher-entdecken-ein-5000-jahre-altes-grab-voller-schaetze_69093ae7-703d-4f24-a8cd-c7aac96f0bcb.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">berichtete Focus</a>. Mit diesem Fund ist nachgewiesen, dass es ein Fernhandelsnetz gegeben haben muss und dass Objekte aus dem Meer spirituell wichtige Prestigeobjekte waren. Mehr über den Fund erfährst Du auf einer <a href="https://www.uca.es/noticia/investigadores-de-la-universidad-de-cadiz-sacan-a-la-luz-un-dolmen-de-mas-de-5-000-anos-en-teba-malaga/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Meldung, welche die Universität Cadiz auf ihrer Homepage</a> veröffentlicht hat.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Großbritannien: Stonehenge</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Stonehenge haben Forscher bei <a href="https://maps.app.goo.gl/QZCYAmythVJ8127h8" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Durrington Walls</a> einen <a href="https://www.dw.com/de/stonehenge-gigantischer-grubenring-war-heilige-grenze/a-74997757" target="_blank" rel="noreferrer noopener">gigantischen Grubenring entdeckt</a>. Mindestens 16 von ihnen bilden einen regelmäßigen Kreis um das Henge von Durrington Walls.  Mehr darüber erfährst Du aus einer <a href="https://intarch.ac.uk/journal/issue69/19/full-text.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Veröffentlichung auf Internet Archaeology</a>. So erfahren wir mehr über die Anlage bei Stonehenge.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/5-archaeologische-entdeckungen-2025/">5 sensationelle archäologische Entdeckungen in 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hellas.blog/5-archaeologische-entdeckungen-2025/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Für die BBC gehört die Peloponnes 2025 zu den Top-Urlaubszielen in Europa</title>
		<link>https://hellas.blog/bbc-peloponnes-urlaubsziele-europa-2025/</link>
					<comments>https://hellas.blog/bbc-peloponnes-urlaubsziele-europa-2025/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jul 2025 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Reisetipps und Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Irland]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Mani]]></category>
		<category><![CDATA[Mykene]]></category>
		<category><![CDATA[Olympia]]></category>
		<category><![CDATA[Peloponnes]]></category>
		<category><![CDATA[Portugal]]></category>
		<category><![CDATA[Reisetipp]]></category>
		<category><![CDATA[Reisetipps für die Peloponnes]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Slowenien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hellas.blog/?p=11869</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im April hat die britische BBC verkündet, dass die Peloponnes in 2025 zu den Top-Urlaubszielen in Europa gehört. Ich habe mir diese Empfehlung für den Hellas Blog angeschaut. Sie ist zwar oberflächlich. Aber die Peloponnes hat sich unter anderen sehr schönen Zielen etablieren können. Damit kann Griechenland zufrieden sein.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/bbc-peloponnes-urlaubsziele-europa-2025/">Für die BBC gehört die Peloponnes 2025 zu den Top-Urlaubszielen in Europa</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Im April hat die <a href="https://www.bbc.com/travel/article/20250407-best-european-vacation-destinations" target="_blank" rel="noreferrer noopener">britische BBC verkündet</a>, dass die <a href="https://hellas.blog/peloponnes/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Peloponnes</a> in 2025 zu den Top-Urlaubszielen in Europa gehöre. Die Fast-Insel hat es geschafft, sich unter vielen anderen Destinationen zu behaupten. Andere Ziele in Griechenland tauchen bei der BBC nicht auf.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das sagt die BBC 2025 zur Peloponnes</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst betont die BBC, dass die <a href="https://hellas.blog/griechische-inseln/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">griechischen Inseln</a> ein Dauerbrenner sind. Aber in diesem Jahr glänzt das griechische Festland. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Limeni:-Blick-vom-Wasser-auf-den-Ort"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/07/Blick-vom-Wasser-auf-den-Ort.jpg" alt="Limeni: Blick vom Wasser auf den Ort" class="wp-image-3679" style="width:400px" title="Limeni: Blick vom Wasser auf den Ort" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/07/Blick-vom-Wasser-auf-den-Ort.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/07/Blick-vom-Wasser-auf-den-Ort-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/07/Blick-vom-Wasser-auf-den-Ort-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Limeni: Blick vom Wasser auf den Ort</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Faktor ist für die BBC, dass Griechenland aktuell sehr viel in den Ausbau der Infrastruktur investiert. Das Land modernisiert sein Straßennetz, fördert einen nachhaltigen Agrotourismus gefördert und unterstützt örtliche Olivenölproduzenten. Reisende finden so einen leichteren Zugang zum Land und seinen Menschen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">So sagt es zumindest die BBC. Von meinen eigenen Ausflügen zuletzt 2016 kann ich sagen, dass das Straßennetz auf der Peloponnes bisher auch schon gut ausgebaut war. Die große Halbinsel ist auch schon bisher eine lohnende Gegend für Rundreisen gewesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber kommen wir zur BBC. Deren Journalisten hat es die Mani angetan. Sie zitiert einen einheimischen Hotelbesitzer: &#8222;Weit entfernt vom Trubel der Kykladeninseln ist die Mani Griechenlands bestgehütetes Geheimnis.&#8220; Ich finde, dass das stimmt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dörfer mit Kopfsteinpflaster, einsame Strände, faszinierende Landschaften und ein sauberes Meer sprechen für sich. Man kann in den typischen Wohntürmen der Gegend auch als Tourist übernachten, was die BBC empfiehlt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Olympia oder Mykene sind im Artikel erwähnt. Man könnte so unendlich viele andere Orte wie Epidauros, Korinth, Patras und viele mehr erwähnen. Die BBC tut es nicht, das hätte wohl den Rahmen des Artikels gesprengt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Beitrag schließt ab mit einem Tipp für die beste Reisezeit. April bis Juni und September bis Oktober sind eine Empfehlung, der ich mich für die Peloponnes gerne anschließe.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die anderen Tipps der BBC für Europa</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Kurz möchte ich noch die anderen Tipps der BBC für Reisen in Europa nennen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Italien: Apulien</li>



<li>Portugal: Alentejo-Küste</li>



<li>Schweiz: Andermatt-Sedrun-Disentis</li>



<li>Frankreich: Cap d&#8217;Antibes, Côte d&#8217;Azur</li>



<li>Slowenien: Das ganze Land</li>



<li>Frankreich: Paris</li>



<li>Schweden: Westküste</li>



<li>Albanien: Das ganze Land</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Persönlich hätte ich Paris als Reiseziel durch Dublin oder die Westküste Irlands ersetzt. Aber das ist Geschmackssache. Ich finde, dass Griechenland mit der Nennung der Peloponnes als Reiseziel in dieser Gesellschaft sehr zufrieden sein kann.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/bbc-peloponnes-urlaubsziele-europa-2025/">Für die BBC gehört die Peloponnes 2025 zu den Top-Urlaubszielen in Europa</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hellas.blog/bbc-peloponnes-urlaubsziele-europa-2025/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Antiken zu Paris</title>
		<link>https://hellas.blog/die-antiken-zu-paris/</link>
					<comments>https://hellas.blog/die-antiken-zu-paris/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 May 2025 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher und Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Antike]]></category>
		<category><![CDATA[Antiquitätendiebstahl]]></category>
		<category><![CDATA[Antiquitätenhandel]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrich Schiller]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Napoleon Bonaparte]]></category>
		<category><![CDATA[Paris]]></category>
		<category><![CDATA[Raubkunst]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hellas.blog/?p=11285</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit seinem Gedicht Die Antiken zu Paris hat Friedrich von Schiller im Jahr 1802 eine deutliche Kritik an Frankreich geübt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/die-antiken-zu-paris/">Die Antiken zu Paris</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mit seinem Gedicht Die Antiken zu Paris hat Friedrich von Schiller im Jahr 1802 eine deutliche Kritik an Frankreich geübt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Hintergrund von Schillers Kritik an Frankreich</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Um das Gedicht zu verstehen, müssen wir uns weit in die Geschichte zurück begeben. Der europäische Kontinent ächzte unter den den von Napoleon angezettelten Kriegen. Einen griechischen Staat gab es noch nicht, über Griechenland herrschten weitgehend die Osmanen. Der <a href="https://hellas.blog/griechischer-freiheitskampf/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Freiheitskampf</a> stand erst noch bevor. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Die-Antiken-zu-Paris"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/04/Die-Antiken-zu-Paris.jpg" alt="Die Antiken zu Paris" class="wp-image-11284" style="width:400px" title="Die Antiken zu Paris" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/04/Die-Antiken-zu-Paris.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/04/Die-Antiken-zu-Paris-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/04/Die-Antiken-zu-Paris-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Antiken zu Paris</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Gebiet, das in der Antike von der griechischen Kultur geprägt war, wühlten sich Vertreter verschiedener Staaten durch den Schutt der Geschichte und brachten außer Landes, was immer ihnen möglich war. Das Ringen um die <a href="https://hellas.blog/tag/elgin-marbles/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Elgin Marbles</a> kennt heute jeder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Friedrich von Schiller fühlte sich dem klassischen Griechenland verbunden. Die Plünderung von Kulturgütern durch die französischen Eroberer sah er ebenfalls kritisch. Die waren nicht nur in Bezug antike griechische Artefakte ein Thema.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus dem Gedicht kann man sehr Schillers Meinung zum Thema sehr gut herauslesen. Er sagt deutlich, dass die Eroberer die antiken Stücke als <em>Siegtrophäen</em> nach Paris gebracht haben. Dort zeigt man sie den Menschen zwar, die haben dazu aber überhaupt keinen Zugang. Die Beute ist nicht Teil des Lebens in Frankreich, wie sie es an ihren Fundplätzen war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kunst bedarf der Wertschätzung. Die bedeutet nicht, sie physisch in Besitz zu nehmen. Der Zugang muss mit dem Herzen erfolgen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Text des Gedichts</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Hier ist der Text des Gedichts Die Antiken von Paris aus der Feder von Friedrich von Schiller:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was der Griechen Kunst erschaffen,<br>Mag der Franke mit den Waffen<br>Führen nach der Seine Strand,<br>Und in prangenden Museen<br>Zeig er seine Siegstrophäen<br>Dem erstaunten Vaterland!<br><br>Ewig werden sie ihm schweigen,<br>Nie von den Gestellen steigen<br>In des Lebens frischen Reihn.<br>Der allein besitzt die Musen,<br>Der sie trägt im warmen Busen,<br>Dem Vandalen sind sie Stein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Text mag sich sehr gekünstelt lesen. In Wahrheit ist es ein Spottgedicht, wie es beim nachstehend verlinkten Video mit einer Vertonung ganz gut rüber kommt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Antiken zu Paris als Rock &#8217;n&#8216; Roll Song</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Hilfe von Suno AI habe ich Die Antiken von Paris als Rock &#8217;n&#8216; Roll Song im Stil der 1950er Jahre eingespielt.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe hcb-fetch-image-from="https://youtu.be/CJlIWfyezb8" title="Die Antiken zu Paris (Friedrich von Schiller)" width="800" height="450" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/CJlIWfyezb8?feature=oembed" consent-required="4837" consent-by="services" consent-id="4838" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/CJlIWfyezb8?feature=oembed&amp;autoplay=1"></iframe>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: YouTube</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Bild zum Video und auch zu diesem Beitrag habe ich mit Hilfe von copilot generiert. Der Text stammt natürlich von Friedrich von Schiller. Und die Umsetzung als Lied habe ich mit Hilfe von Suno AI machen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/die-antiken-zu-paris/">Die Antiken zu Paris</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hellas.blog/die-antiken-zu-paris/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Olympia 1992: griechische Briefmarke mit Motiv Laufen</title>
		<link>https://hellas.blog/olympia-1992-briefmarke-laufen/</link>
					<comments>https://hellas.blog/olympia-1992-briefmarke-laufen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Aug 2024 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[1992]]></category>
		<category><![CDATA[Barcelona]]></category>
		<category><![CDATA[Briefmarke]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Laufen]]></category>
		<category><![CDATA[Olympia]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hellas.blog/?p=6594</guid>

					<description><![CDATA[<p>Olympia 1992: Die griechische und die französische Post haben den olympischen Geist gemeinsam umgesetzt. Die Marken zu Olympia sind in diesem Jahr als Parallelausgabe in beiden Ländern erschienen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/olympia-1992-briefmarke-laufen/">Olympia 1992: griechische Briefmarke mit Motiv Laufen</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Olympische_Sommerspiele_1992">XXV. Olympischen Sommerspiele</a> sind 1992 in Barcelona ausgetragen worden. Ich erinnere mich noch gut an die Zeremonien zur Eröffnung und zum Abschluss der Olympiade, die ich damals sensationell fand.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Griechische Post feierte Olympia 1992 mit einem Briefmarkensatz</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich ließ die Post sich auch in Griechenland die Gelegenheit nicht entgehen, die Olympiade mit eigenen Briefmarken zu würdigen. Im Michel-Katalog haben sie die Nummern 1792 bis 1796.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="547" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/02/Briefmarke-Olympische-Sommerspiele-1992-Laufen.jpg" alt="Olympische Sommerspiele 1992: griechische Briefmarke zum Laufen" class="wp-image-6593" style="width:400px" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/02/Briefmarke-Olympische-Sommerspiele-1992-Laufen.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/02/Briefmarke-Olympische-Sommerspiele-1992-Laufen-300x205.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/02/Briefmarke-Olympische-Sommerspiele-1992-Laufen-768x525.jpg 768w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/02/Briefmarke-Olympische-Sommerspiele-1992-Laufen-130x90.jpg 130w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Olympische Sommerspiele 1992: <br>griechische Briefmarke zum Laufen</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Heute möchte ich Euch die Briefmarke zu Olympia 1992 vorstellen, die das Laufen zum Motiv hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Laufwettbewerbe sind schon immer olympisch gewesen. Bei den ersten 13 Olympischen Spielen der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Olympische_Spiele_der_Antike#Laufwettbewerbe">Antike war der Stadionlauf</a> sogar der einzige Wettbewerb. Die Läufe wurden damals barfuß durchgeführt. Das Antike Stadion gibt es heute noch. So mancher Besucher des antiken Olympia hat dort schon eine Runde gedreht. Mir persönlich reicht es ja aus, durch den <a href="https://hellas.blog/bogen-stadion-antikes-olympia/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bogen am Stadion</a> hindurchzugehen und mich wie ein Olympionike zu fühlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die  Marke, die ich Euch heute vorstelle, hat einen Nominalwert von 90 Drachmen. Die Nummer im Michel-Katalog ist 1794. Diese Marke ist mit einer Auflage von 3.000.000 Stück erschienen, also keineswegs eine Seltenheit. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bemerkenswert ist, dass die griechische Post mit der französischen Post eine Gemeinschaftsausgabe gestartet hat. Die Motive sind auch in Frankreich erschienen. Ich finde eine solche Parallelausgabe in zwei Ländern eine wirklich sehr schöne Sache. Diese Marke zeigt, dass die internationale Zusammenarbeit möglich ist und dass alle Menschen in den beteiligten Ländern etwas davon haben. Zudem finde ich auch, dass diese Ausgabe einer Marke in zwei Ländern sehr schön den olympischen Geist wiederspiegeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bleibt die Frage, was die griechische Marke wert ist. Nach dem Katalog 2017/2018 ist sie ungestempelt 2 Euro wert, gestempelt soll sie 80 Cent kosten. Ich denke, dass man sie von privat etwas günstiger bekommt. Als Händlerpreis halte ich das noch für realistisch.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Meine Quellen zu diesem Beitrag</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Externe Internetseiten habe ich verlinkt. Zusätzlich habe ich verwendet:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Michel Katalog Südosteuropa 2017/2018 (102. Auflage), Seite 414</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Für weitere Hinweise zu dieser Marke bin ich immer dankbar. Meine Kontaktdaten stehen im <a href="https://hellas.blog/impressum-des-hellas-blog/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Impressum</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/olympia-1992-briefmarke-laufen/">Olympia 1992: griechische Briefmarke mit Motiv Laufen</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hellas.blog/olympia-1992-briefmarke-laufen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>27.09.1822: Entzifferung der ägyptischen Hieroglyphen</title>
		<link>https://hellas.blog/27-09-1822-entzifferung-agyptische-hieroglyphen/</link>
					<comments>https://hellas.blog/27-09-1822-entzifferung-agyptische-hieroglyphen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Sep 2023 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[1790]]></category>
		<category><![CDATA[1799]]></category>
		<category><![CDATA[1802]]></category>
		<category><![CDATA[1821]]></category>
		<category><![CDATA[1822]]></category>
		<category><![CDATA[1824]]></category>
		<category><![CDATA[1832]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Alphabet]]></category>
		<category><![CDATA[Britisches Museum (London)]]></category>
		<category><![CDATA[Buchstaben]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Griechische Schrift]]></category>
		<category><![CDATA[Hieroglyphen]]></category>
		<category><![CDATA[Jean-François Champollion]]></category>
		<category><![CDATA[Joseph Fourier]]></category>
		<category><![CDATA[Napoleon Bonaparte]]></category>
		<category><![CDATA[Rosette]]></category>
		<category><![CDATA[Stein von Rosette]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hellas.blog/?p=4762</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 27.09.1822 stellte Jean-François Champollion der Fachwelt seine Entzifferung der ägyptischen Hieroglyphen vor. Mit Hilfe der griechischen Sprache und dem Stein vor Rosette gelang ihm der ganz große Durchbruch.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/27-09-1822-entzifferung-agyptische-hieroglyphen/">27.09.1822: Entzifferung der ägyptischen Hieroglyphen</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der 27.09.1822 steht für die Entschlüsselung eines großen Geheimnisses. Die griechische Sprache ist der Schlüssel zu den ägyptischen Hieroglyphen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="568" height="354" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/09/Objekt-mit-aegyptischen-Hieroglyphen.jpg" alt="Objekt mit ägyptischen Hieroglyphen (Antikensammlung Berlin)" class="wp-image-4761" style="width:400px;height:auto" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/09/Objekt-mit-aegyptischen-Hieroglyphen.jpg 568w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/09/Objekt-mit-aegyptischen-Hieroglyphen-300x187.jpg 300w" sizes="(max-width: 568px) 100vw, 568px" /><figcaption class="wp-element-caption">Objekt mit ägyptischen Hieroglyphen<br>(Antikensammlung Berlin)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schrift der alten Ägypter wurde entziffert und konnte nunmehr gelesen werden. Dem Franzosen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Jean-Fran%C3%A7ois_Champollion" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jean-François Champollion</a>&nbsp;gelang, was bis dahin niemand geschafft hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Champollion konnte die Hieroglyphen des antiken Ägypten lesen. Am 27.09.1822 präsentierte er der Fachwelt die Ergebnisse seiner Forschung. Die griechische Sprache und <a href="https://hellas.blog/griechisches-alphabet/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Schrift</a> waren sein Schlüssel zum Erfolg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits das Wort Hieroglyphe drückt ein Stück weit die akademische Hilflosigkeit jener Zeit aus. Dieser Begriff ist aus zwei altgriechischen Worten zusammengesetzt. <em>Hieros</em> (ἱερός) bedeutet&nbsp;heilig und <em>Glyphe</em> (γλυφή) meint etwas Eingeritztes.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ägyptischen Hieroglyphen stießen ab der Renaissance in Europa auf sehr großes Interesse. Nur konnte sie niemand lesen oder verstehen. Die Gebildeten nahmen an, dass sie irgendetwas heiliges symbolisieren würden. Daher nannten sie sie auf griechisch &#8222;etwas heiliges, das eingeritzt ist&#8220;. Das Wort Hieroglyphen war geboren. Meist meinen die Menschen damit speziell die altägyptischen Hieroglyphen, man verwendet den Begriff aber auch für andere auf Bildern basierende Schriftsysteme wie z.B. das der <a href="https://roland-richter.blogspot.com/search/label/Maya" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Maya</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Stein von Rosette</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Grundlage der Entzifferung bildete ein Fund, der am 15. Juli 1799 während Napoleons Feldzug durch Ägypten gemacht wurde: Der Stein von Rosette.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/09/British-Museum-2026-01.jpg" alt="Besucher umlagern den Stein von Rosette" class="wp-image-16852" style="width:400px;height:auto" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/09/British-Museum-2026-01.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/09/British-Museum-2026-01-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/09/British-Museum-2026-01-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Besucher umlagern den Stein von Rosette</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Dass dieser Stein gefunden und auch seine Bedeutung erkannt wurde, war purer Zufall. In der Nähe des Ortes&nbsp;<a href="https://goo.gl/maps/XgDoFKRYmWAn1Wbe7" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rosette</a>&nbsp;im Nildelta ließ der französische Pionieroffizier&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pierre_Fran%C3%A7ois_Xavier_Bouchard" target="_blank" rel="noreferrer noopener">P</a><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pierre_Fran%C3%A7ois_Xavier_Bouchard" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ierre François Xavier Bouchard</a>&nbsp;Schanzarbeiten durchführen. Eine osmanische Armee marschierte an, um die Franzosen aus Ägypten zu vertreiben. Bouchard meldete den Fund an seinen General&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Jacques-Fran%C3%A7ois_Menou" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jacques-François Menou</a>. Dieser nahm den Stein zunächst mit zu sich nach Hause.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Napoleon hatte auf seinem Feldzug nach Ägypten zahlreiche Wissenschaftler mitgenommen. Diese erkannten, dass dieser Stein einen Text in drei Schriften enthielt: Griechisch,&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Demotische_Schrift" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Demotisch</a>&nbsp;(die Volkssprache im alten Ägypten) und in Hieroglyphen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Inschrift in drei Sprachen konnte&nbsp;der bisher fehlende Schlüssel zur Geschichte des antiken Ägyptens sein. Daher fertigten sie Zeichnungen und Abschriften. Für genauere wissenschaftliche Untersuchungen fehlte die Zeit. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Als die französische Armee am 30. August 1801 bei Alexandria kapitulierte, ging dieser Stein als Beute an die Briten. 1802 wurde er erstmals im&nbsp;<a href="https://hellas.blog/tag/britisches-museum-london/">Britischen Museum</a>&nbsp;in London vorgestellt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dort befindet sich der Stein von Rosette noch heute. Das Foto des Steines habe ich Wikipedia entnommen. Wer mehr über den Stein wissen möchte, liest bitte den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Stein_von_Rosette" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wikipedia-Artikel zum Stein von Rosette</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Jean-François Champollion</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl die (Alt-)Griechische Sprache damals jedem Gelehrten bekannt war, schafften zunächst weder französische noch britische Wissenschaftler den großen Wurf. Das blieb dem jungen&nbsp;Jean-François Champollion&nbsp;vorbehalten. Champollion wurde 1790 geboren und war bei der Entdeckung dieses Steins erst 9 Jahre alt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Alter von 11 Jahren zog Champollion nach Grenoble zu seinem Bruder, der dort Professor für die griechische Sprache war. Er erhielt Privatunterricht und entwickelte eine Begeisterung für das antike Ägypten. 1802 traf Champollion einen der Wissenschaftler, der zusammen mit Napoleon in Ägypten war:&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Fourier" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Joseph Fourier</a>. Dieser hatte eine Sammlung altägyptischer Altertümer, die er dem Jungen zeigte. Fourier erklärte ihm, dass noch niemand die Schrift der alten Ägypter lesen könne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das löste in Champollion etwas aus. Er wusste nun genau, was er in seinem Leben erreichen wollte. So begann er, mehrere orientalische Sprachen zu erlernen. Mit 17 konnte er vor der Fachwelt bereits einen Vortrag über Zusammenhänge der Hieroglyphenschrift und der koptischen Schrift halten. Mit 18 beherrschte er acht Sprachen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">1808 bekam Champollion eine Abschrift des Steins von Rosette. Hier gelang es ihm zunächst, das demotische Alphabet zu lesen. Das war zwar nicht sein Lebensziel, aber auch eine hervorragende wissenschaftliche Leistung. Ein Teil der damals bekannten ägyptischen Papyri konnte jetzt gelesen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Champollion wusste, dass Königsnamen in Kartuschen stehen und konnte so &#8222;Ptolemaios“ und &#8222;Kleopatra&#8220; identifizieren. Das war ein Einstieg. Der andere war der griechische Text. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Alter von gerade einmal 20 Jahren wurde Champollion Professor für Alte Geschichte an der neu gegründeten Universität von Grenoble. Das war im Jahr 1810. Als nach dem endgültigen Sturz Napoleons die Royalisten in Frankreich wieder an die Macht gelangten, brachte dies große Unruhen mit sich. Durch politische Intrigen hatte er seine Ämter verloren und war es auch leid, sich mit diesen zu beschäftigen. &nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der 27.09.1822: Champollion stellt seinen Durchbruch der Fachwelt vor</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Champollion ging 1821 nach Paris. Mit seinen Forschungen zur demotischen Schrift und den Hieroglyphen war er schon gut voran gekommen. Er hatte entdeckt, dass manche Hieroglyphen die Funktion von Buchstaben hatten, also Lautzeichen waren. Andere wiederum standen für ganze Worte. 1822 gelang ihm dann endgültig der Durchbruch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 27.09.1822 stellte Champollion die Ergebnisse seiner Forschung an der&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Acad%C3%A9mie_des_inscriptions_et_belles-lettres" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Académie des inscriptions et belles-lettres</a>&nbsp;in Paris vor. Die anwesenden Gelehrten kritisierten ihn scharf, bezweifelten die Richtigkeit seiner Forschungsergebnisse und beschuldigten ihn des Plagiats. Champollion ließ sich dadurch nicht beirren und veröffentlichte die wesentlichen Ergebnisse seiner Forschung. Heute sieht die Welt Champollions Leistung als einen ganz großen Durchbruch in der Entwicklung der Ägyptologie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Oktober 1822 veröffentlichte Champollion Teile der Arbeit im <em>Brief an M. Dacier, den Ständigen Sekretär des ehrwürdigen Instituts, betreffend das Alphabet der phonetischen Hieroglyphen</em>. Eine ausführliche Erläuterung hat er dann im  April 1824&nbsp;publiziert (<em>Zusammenfassung des Systems der Hieroglyphen im Alten Ägypten</em>). <a class="reference-link" style="margin: 0px; padding: 0px; border: 0px; font-style: inherit; font-variant: inherit; font-weight: inherit; font-stretch: inherit; line-height: inherit; font-family: inherit; font-optical-sizing: inherit; font-kerning: inherit; font-feature-settings: inherit; font-variation-settings: inherit; font-size: 11.4px; vertical-align: baseline; background: 0px 0px; color: rgb(51, 102, 204); text-decoration-line: none; display: inherit; counter-reset: mw-Ref 1;" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Jean-Fran%C3%A7ois_Champollion#cite_note-zdf1-1"></a></p>



<p class="wp-block-paragraph">1828/29 bereiste Champollion Ägypten und stellte befriedigt fest: &#8222;Unser Alphabet ist richtig! Es kann mit demselben Erfolg bei den ägyptischen Denkmälern der Römer- und Ptolemäerzeit und bei sämtlichen Inschriften von Tempeln, Palästen und Gräbern der Pharaonenzeit angewendet werden.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">1830 folgte für ihn die ganz große Anerkennung. Champollion wurde zum Mitglied der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Acad%C3%A9mie_des_inscriptions_et_belles-lettres" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Académie</a> gewählt. Auch wenn deren Mitglieder ihn 1822 scharf kritisiert hatten, erkannten sie nunmehr seine große Leistung an.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Champollions Tod und sein Nachwirken</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Champollion starb 1832 an einem Schlaganfall. Sein Bruder vervollständigte seine &#8222;Ägyptische Grammatik&#8220; und gab sie 1836 heraus. Der 27.09.1822 markiert seine ganz große wissenschaftliche Leistung, nämlich die Schrift der alten Ägypter lesen zu können. Die gelang ihm mit Hilfe der griechischen Sprache, welche sich als Schlüssel zu einer anderen Kultur bewährt hat. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Hellas Blog erinnert zu diesem Datum an die Lebensleistung von Jean-François Champollion.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/27-09-1822-entzifferung-agyptische-hieroglyphen/">27.09.1822: Entzifferung der ägyptischen Hieroglyphen</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hellas.blog/27-09-1822-entzifferung-agyptische-hieroglyphen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
