<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Herakles Archive - Hellas Blog</title>
	<atom:link href="https://hellas.blog/tag/herakles/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://hellas.blog/tag/herakles/</link>
	<description>Griechenland für Dich</description>
	<lastBuildDate>Sun, 27 Sep 2026 08:44:42 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1.3</generator>

<image>
	<url>https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/09/cropped-Favicon_Hellas_Blog-32x32.jpg</url>
	<title>Herakles Archive - Hellas Blog</title>
	<link>https://hellas.blog/tag/herakles/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Herakles und die Lernäische Hydra</title>
		<link>https://hellas.blog/herakles-und-die-lernaeische-hydra/</link>
					<comments>https://hellas.blog/herakles-und-die-lernaeische-hydra/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2026 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Artefakte in Museen]]></category>
		<category><![CDATA[Eurystheus]]></category>
		<category><![CDATA[Herakles]]></category>
		<category><![CDATA[Hydra]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresthema 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Keramik]]></category>
		<category><![CDATA[Lerna]]></category>
		<category><![CDATA[Skyphos]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hellas.blog/?p=13593</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine der 12 Aufgaben des Herakles war es, die Lernäische Hydra aus dem Leben zu befördern. Dazu gibt es im</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/herakles-und-die-lernaeische-hydra/">Herakles und die Lernäische Hydra</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Eine der 12 Aufgaben des Herakles war es, die Lernäische Hydra aus dem Leben zu befördern. Dazu gibt es im <a href="https://hellas.blog/archaeologisches-nationalmuseum-athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Archäologischen Nationalmuseum Athen</a> eine Darstellung. Die stelle ich im Rahmen des Jahresthemas 2026 in diesem Beitrag vor.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nummer 2 der 12 Aufgaben des Herakles</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Herakles hatte Familie. Sein Cousin Eurystheus trug ihm 12 Arbeiten auf, die er ausführen musste. Die zweite Arbeit war, dass Herakles die böse Schlange besiegen musste, die bei <a href="https://maps.app.goo.gl/UrLfvQjkMMege6wv6" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lerna</a> ihr Unwesen trieb. Man nannte sie auch eine Hydra.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Herakles-und-die-Lernäische-Hydra"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/02/Archaeologisches-Nationalmuseum-Herakles-und-die-Lernaeische-Hydra.jpg" alt="Herakles und die Lernäische Hydra" class="wp-image-13982" style="width:400px" title="Herakles und die Lernäische Hydra" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/02/Archaeologisches-Nationalmuseum-Herakles-und-die-Lernaeische-Hydra.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/02/Archaeologisches-Nationalmuseum-Herakles-und-die-Lernaeische-Hydra-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/02/Archaeologisches-Nationalmuseum-Herakles-und-die-Lernaeische-Hydra-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Herakles und die Lernäische Hydra</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Problem dieses Tiers waren seine Köpfe. Schlug man einen ab, wuchsen zwei nach. Wie viele es letztendlich waren, da gibt es unterschiedliche Überlieferungen. Die Angaben schwanken zwischen 7 und 12 Köpfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Herakles hatte eine Aufgabe zu lösen, die vor ihm keiner bewältigen konnte. Die Hydra musste weg. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der rettende Einfall kam wohl von seinem Neffen Iolaos. Der half ihm und hatte die Idee, den Stumpf eines abgetrennten Kopfes auszubrennen. So ließ sich verhindern, dass neue Köpfe nachwachsen konnten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dieser List konnte Herakles letztendlich die Lernäische Hydra töten und so seine Aufgabe lösen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt Überlieferungen, nach denen Hera den Erfolg des Herakles verhindern wollte. sie schickte ihm einen Krebs. Der biss Herakles andauernd in den Fuß und wollte ihn ablenken. Herakles tötete ihn schließlich. Hera erhob den Krebs danach in den Sternenhimmel, wo er bis heute das Sternzeichen des Krebs bildet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eurystheus wollte die Aufgabe nicht anerkennen. Herakles sollte sie alleine lösen, hatte aber Hilfe von Iolaos. Letzten Endes zählte sie aber.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Herakles und die Lernäische Hydra auf einem Skyphos</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Archäologischen Nationalmuseum ist ein Skyphos zu sehen, der die finale Szene dieser Geschichte zeigt. In der Mitte der Darstellung sehen wir die Hydra mit ihren vielen Schlangenköpfen. Und rechts ist Herakles mit seinem Schwert, der ihr zu Leibe rückt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Inventarnummer des Artefakts ist 416.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei dem Gefäß handelt es sich von der Form her um einen Skyphos (σκύφος). Das ist eine altgriechische Trinkschale mit niedrigem Fuß und zwei horizontalen Henkeln nahe der Mündung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Stück ist um 500 vor Christus entstanden. Es wird der Krokotos-Gruppe zugeschrieben. Das sind attische Vasenmaler, die gegen Ende des 6. Jahrhunderts v.Chr. aktiv waren. Namen zu den Künstlern sind nicht bekannt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/herakles-und-die-lernaeische-hydra/">Herakles und die Lernäische Hydra</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hellas.blog/herakles-und-die-lernaeische-hydra/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Mythologie der Griechen von Karl Kerényi</title>
		<link>https://hellas.blog/mythologie-griechen-karl-kerenyi/</link>
					<comments>https://hellas.blog/mythologie-griechen-karl-kerenyi/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jul 2024 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher und Medien]]></category>
		<category><![CDATA[1897]]></category>
		<category><![CDATA[1973]]></category>
		<category><![CDATA[Antike]]></category>
		<category><![CDATA[Götter]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Herakles]]></category>
		<category><![CDATA[Heroen]]></category>
		<category><![CDATA[Heros]]></category>
		<category><![CDATA[Karl Kerenyi]]></category>
		<category><![CDATA[Leselust]]></category>
		<category><![CDATA[Mythologie]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hellas.blog/?p=8143</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Buch von Karl Kerényi über die Mythologie der Griechen war für mich persönlich der Schlüssel dazu, in den alten Geschichten mehr sehen zu können als nur eine Geschichte. Gerne stelle ich es im Hellas Blog vor.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/mythologie-griechen-karl-kerenyi/">Die Mythologie der Griechen von Karl Kerényi</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das Buch von Karl Kerényi über die Mythologie der Griechen war für mich persönlich der Schlüssel dazu, in den alten Geschichten mehr sehen zu können als nur eine Geschichte. Gerne stelle ich es im Hellas Blog vor.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Karl Kerényi und Die Mythologie der Griechen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Man kann mit Fug und Recht sagen, dass die Bücher von Karl Kerényi über die Mythologie der Griechen eines der ganz grundlegenden Werke zum Thema sind. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="450" height="800" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/06/Karl-Kerenyi-Die-Mythologie-der-Griechen.jpg" alt="Karl Kerényi - Die Mythologie der Griechen" class="wp-image-8142" style="width:300px" title="Karl Kerényi - Die Mythologie der Griechen" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/06/Karl-Kerenyi-Die-Mythologie-der-Griechen.jpg 450w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/06/Karl-Kerenyi-Die-Mythologie-der-Griechen-169x300.jpg 169w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption class="wp-element-caption">Beide Bände in einem Buch (Ausgabe 2022)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ich spreche ganz bewusst von &#8222;den Büchern&#8220;, auch wenn Ihr auf dem Bild zu diesem Beitrag nur ein Buch seht. Band 1 ist 1951 erschienen, er behandelt die Götter- und Menschheitsgeschichten. Band 2 ist von 1958, in ihm geht es um die Heroengeschichten. Antiquarisch wird das Werk oft in älteren Ausgaben mit zwei Bänden angeboten. Aktuell sind beide Bände in einem Buch vereint auf dem Markt. Inhaltlich macht das keinen Unterschied. Beziehst Du Dich auf &#8222;den Kerényi&#8220;, dann ist es wichtig zu sagen um welche Ausgabe es geht. Die Paginierung der Bücher variiert in den unterschiedlichen Ausgaben. Wenn Du aus dem Kerényi zitiersst, dann gib immer an, mit welcher Ausgabe Du arbeitest. Sonst findet der neugierige Leser Deine Quelle im Zweifel nicht.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Band 1: Die Götter und Menschheitsgeschichten</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Der erste Band ist in 15 Abschnitte aufgegliedert, die durch die griechische Vorstellungswelt führen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er führt uns zum Anbeginn von allem. Es gab mehrere Schöpfungsmythen. Wir erfahren, wie die Welt entstanden ist und welche Rolle Okeanos und Thetys dabei gespielt haben. Die beiden waren sehr fleißig in ihrer Gemeinsamkeit. 3000 männliche und 3000 weibliche Okeaniden sind ja nicht zufällig in die Welt gekommen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Schöner finde ich persönlich die Geschichte vom Ei, aus dem alles kam. Die Urnacht war ein schwarzer Vogel. Befruchtet vom Wind legte sie ihr silbernes Ei in den Riesenschoß der Dunkelheit. Aus dem Ei trat der Sohn des Windes hervor, ein Gott mit goldenen Flügeln. Chaos, Gaia und Eros bilden schließlich den dritten Mythos.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kerényi geht dann weiter zu den Titanen und zu den Moiren und weiteren vorolympischen Gottheiten. Zu den <a href="https://hellas.blog/tag/olympische-goetter/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Olymischen Göttern</a> kommt er über Aphrodite, dann über die große Mutter der Götter zu Zeus, Metis und Pallas Athene, Apollon und anderen. Im Buch gibt er nicht jedem der Götter gleich viel Raum. Athene sind mehrere Seiten gewidmet, über Hestia finde ich kaum etwas. Das ist schade. Aber ich verstehe den Autoren, der eine Auswahl treffen muss und seine Darstellung nicht ausufern lassen will. Trotzdem hätte ich zu einer olympischen Göttin zumindest eine ganze Seite erwartet. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Band 2: Die Heroengeschichten</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Der zweite Band des Kerényi dreht sich um die Geschichten mythischer Helden von Urzeiten bis um den Trojanischen Krieg. Er ist in drei Bücher unterteilt. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized" id="Karl-Kerényi:-Die-Mythologie-der-Griechen-(1987)"><img decoding="async" width="551" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/08/Kerenyi-Maythologie-zwei-Buecher.jpg" alt="Karl Kerényi: Die Mythologie der Griechen (1987)" class="wp-image-8878" style="width:400px" title="Karl Kerényi: Die Mythologie der Griechen (1987)" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/08/Kerenyi-Maythologie-zwei-Buecher.jpg 551w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/08/Kerenyi-Maythologie-zwei-Buecher-300x245.jpg 300w" sizes="(max-width: 551px) 100vw, 551px" /><figcaption class="wp-element-caption">Karl Kerényi: Die Mythologie der Griechen (9. Auflage 1987)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Geschichten von Perseus, Tantalos oder Ödipus sind wirklich gut erzählt. Im zweiten Band geht es es um Herakles, seine Herkunft und Abenteuer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich mag ja die Erzählung vom Stall des Augias sehr. König Augias war sehr reich, er besaß viele Kuhherden. Das war die Kehrseite seines Reichtums: Der viele Mist verschmutzte alle Ställe und verpestete das Königreich des Augias. Herakles bekam die Aufgabe gestellt, den ganzen Mist an einem Tag fortzuschaffen. Herakles öffnete die Grundmauern der Stelle. Er leitete einen Fluss &#8211; nach anderen Quellen sogar zwei Flüsse &#8211; hinein. Der gesamte Schmutz wurde binnen eines Tages weggespült. Hieraus lernten die antiken Griechen eine Regel für das Leben, die bis heute gilt: Sind die Missstände groß und seit langem vorhanden, hilft manchmal nur eine radikale Maßnahme. Können Menschen die Arbeit nicht erledigen, können sie sich der Hilfe der Naturkräfte bedienen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schließlich erfahren wir noch viel über Jason und Medeia, Orpheus und Euridike, Geschichten um den Trojanischen Krieg und andere. Allerdings gibt Kerényi diesen Geschichten nicht so viel Raum. Ich empfinde diese Darstellungen als relativ oberflächlich. Das mag aber auch daran liegen, dass ich irgendwann mit dem Lesen &#8222;satt&#8220; war. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Verdichtete Erzählung, ein informativer Anhang</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz bewusst vertiefe ich die einzelnen Geschichten und Kerényis Darstellung jetzt nicht mehr. Seine Erzählung ist sehr verdichtet. Wer mehr wissen möchte, dem hilft der Autor durch seine Quellenangaben. Im Buch nimmt der Verfasser Bezug auf viele bildliche Darstellungen der mythischen Gestalten. In der von mir besprochenen Ausgaben gibt es einen Anhang, in dem viele dieser Bilder gezeigt werden. Das empfinde ich als eine große Unterstützung beim Eintauchen in die antiken Mythen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Über Karl Kerényi</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ungar Karl Kerényi gilt manchen als einer der wichtigsten Religionswissenschaftler des 20. Jahrhunderts. Zur Welt kam er am&nbsp;19. Januar&nbsp;1897&nbsp;in&nbsp;Temesvár, das damals zum Königreich Ungarn in der Habsburger-Doppelmonarchie&nbsp;Österreich-Ungarn gehörte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Seine akademische Ausbildung war die eines klassischen Philologen, er studierte an der Universität Budapest. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://res.cloudinary.com/pim-red/image/upload/c_limit,f_auto,q_auto,w_450/v1668861031/klett-cotta/persons/photo/1893.png" alt="Karl Kerényi" style="width:200px" title="Karl Kerényi"/><figcaption class="wp-element-caption">Karl Kerényi<br>(Bildquelle: Klett Cotta)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Dort wurde er 1919 mit einer Arbeit über <em>Platon und Longinus</em> promoviert. Als Forschungssprache hatte er sich bewusst für Deutsch entschieden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst unterrichtete Kerényi an verschiedenen Gymnasien und Budapest Latein und Altgriechisch. Daneben unternahm er Reisen in den Mittelmeerraum und Forschungsaufenthalte an den Universitäten Greifswald, Berlin und Heidelberg. Die Habilitation erfolgte 1927 an der Universität Budapest. Ab 1934 hatte er eine Professur für Altertumskunde an der Universität Pécs (deutsch: Fünfkirchen) inne. Der Universität Budapest bleibt er durch seine freitäglichen Vorlesungen über über antike Literatur und Mythologie verbunden, die in freiheitlichen Kreisen einen sehr großen Zuspruch erfuhren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als es in den 1930er Jahren in Ungarn zu einer starken Verschiebung der politischen Kräfte nach rechts kam, wurde auch das Universitätswesen reformiert. Professoren, die sich nicht fügen wollten, hat man an die Universität Szeged versetzt. Karl Kerényi war einer von ihnen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">1943 gab es in Ungarn politische Bestrebungen, die nazifreundliche Politik zu revidieren und Anschluss an den Westen zu finden. Als Botschafter eines freiheitlich denkenden, anti-faschistischen Ungarn hat man Wissenschaftler in westliche Länder mit dem Status eines Diplomaten geschickt. Für Kerényi ging es in die Schweiz. Als am 19. März 1944 die Wehrmacht in Ungarn einmarschierte und es besetzte, sandte er seinen Diplomatenpass zurück und blieb als staatenloser Ausländer in der Schweiz. Hier setzte er sein wissenschaftliches Wirken fort. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Nach Ende des 2. Weltkriegs</h4>



<p class="wp-block-paragraph">1947 reiste Kerényi nach Ungarn, um an der Akademie der Wissenschaft eine Rede zu halten. Kaum in Budapest angekommen, warnte man ihn vor der unmittelbar bevorstehenden kommunistischen Machtübernahme. Kerényi fuhr unmittelbar zurück in die Schweiz, wo er blieb und später sogar Schweizer Staatsbürger wurde. Der ungarische Propaganda-Apperat diskreditierte ihn und entzog ihm sogar seine akademischen Titel. Die wurden ihm erst nach der Wende 1989 post mortem zurückerkannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Karl Kerényi forschte weiter bei Zürich und wirkte dort als akademischer Lehrer. An verschiedenen westeuropäischen Universitäten &#8211; unter anderem in Bonn &#8211; hatte er Gastprofessuren inne. Am 14. April&nbsp;1973&nbsp;starb Karl Kerényi in&nbsp;Kilchberg in der Schweiz. Beigesetzt wurde er auf dem Friedhof von Ascona.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kerényi galt als&nbsp;einer der letzten Vertreter der großen Tradition der&nbsp;humanistischen&nbsp;Altertumswissenschaften. Er hinterließ ein umfangreiches Schriftwerk, das bis heute eine wichtige Erkenntnisquelle zum antiken Griechenland ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rolands Meinung zu Die Mythologie der Griechen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Vorwort schreibt der Verfasser, dass sein Buch dem Leser die Gelegenheit biete, die Göttergeschichten  der griechischen Mythologie und diejenigen vom Ursprung und Schicksal der Menschheit wie die Kapitel eines einzigen Erzählungswerks vom Anfang bis zum Ende zu lesen. Ich finde, dass Karl Kerényi diesem Anspruch voll und ganz gerecht geworden ist. Er hat es geschafft, über Sagen und Mythen der antiken Griechen ein Sachbuch zu schrieben, das sich wie ein spannender Roman liest. Auch mehr als 60 Jahren nach dem Erscheinen der beiden Bände ist die Mythologie der Griechen meine unbedingte Leseempfehlung für jeden, der mehr über die alten und spannenden Geschichten aus Griechenland erfahren möchte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich kann ich es so sagen: Gustav Schwab eröffnete mir die Sagenwelt der Griechen, Karl Kerényi hat sie mir in Die Mythologie der Griechen erklärt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit seiner Schwerpunktsetzung komme ich nicht so ganz zurecht. Das will ich zum Abschluss dieser Rezension noch sagen. Oben erwähnt habe ich schon, dass ich die Vorstellung Hestias unter den Olympischen Göttern vermisst habe. Odysseus wird bei den Helden des Trojanischen Krieges erwähnt, aber die Odyssee reißt Kerényi nur knapp ab. Ich persönlich hätte hier mehr erwartet. Vielleicht liegt meine Erwartung aber auch daran, dass es nach Erscheinen des 2. Bandes (1958) sehr viele neue Erkenntnisse gegeben hat. So wird mehr und mehr versucht, die in der Odyssee genannten Orte zu identifizieren und einen historischen Kern der Erzählung zu finden. Vieles davon war 1958 noch nicht bekannt. So zeigt sich: Auch ein noch so gutes Buch bleibt zwangsläufig auf dem Stand seines Erscheinens stehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das soll aber niemanden davon abhalten, sich dieses Buch ins Regal zu stellen. Unter den für das nicht-wissenschaftliche Publikum geschriebenen Büchern zur griechischen Mythologie nimmt der Kerényi nach wie vor einen Spitzenplatz ein. Wer sich dafür interessiert, sollte es sich besorgen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zitate im Hellas Blog</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich im Blog aus dem Kerenyi zitiere, dann nutze ist die aus zwei Taschenbuchbänden bestehende Ausgabe von 1987. Ihr sehr die beiden Bücher im 2. Foto zu diesem Beitrag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Grund dafür ist ganz einfach. Die Paginierung entspricht der Originalausgabe. Ich finde das sehr wichtig. Denn nur so zitiere ich korrekt.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe allerdings auch das andere Buch. Es sind beide Bände darin zusammen enthalten. Es ist größer, auch die Schrift ist etwas größer. So liest es sich angenehmer. Das ist der Vorteil dieser Ausgabe. Ich nutze sie beide, aber für Zitate im Hellas Blog nur die dtv-Taschenbuchausgabe von 1987. Falls Du an der interessiert bist, solltest Du sie antiquarisch noch gut bekommen können. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Wo kann ich Die Mythologie der Griechen kaufen?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Du bekommst Die Mythologie der Griechen in jeder Buchhandlung und auch im Online-Handel. Das Buch ist sowohl als Taschenbuch als auch als E-Book erhältlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer das Buch kaufen möchte, braucht dafür diese Informationen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Mythologie der Griechen</li>



<li>14. Druckauflage 2022</li>



<li>von Karl Kerényi</li>



<li>erschienen: 1951 (1. Band) und 1958 (2. Band)</li>



<li>ISBN: 978-3608943733 (Taschenbuch) bzw. ASIN B00JP4QU5Q (E-Book)</li>



<li>Verlag: Klett Cotta</li>



<li>Preis: 25,00 Euro (Taschenbuch) bzw. 19,99 (E-Book)</li>



<li>452 Seiten (Seitenzahlen anderer Auflagen weichen ab)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr über Die Mythologie der Griechen erfährst Du auf der <a href="https://www.klett-cotta.de/produkt/karl-kerenyi-mythologie-der-griechen-9783608943733-t-3929">Homepage des Verlags</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/mythologie-griechen-karl-kerenyi/">Die Mythologie der Griechen von Karl Kerényi</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hellas.blog/mythologie-griechen-karl-kerenyi/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Alexander der Große, Herakles und die Tetradrachme</title>
		<link>https://hellas.blog/alexander-der-grosse-herakles-tetradrachme/</link>
					<comments>https://hellas.blog/alexander-der-grosse-herakles-tetradrachme/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jun 2024 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander der Große]]></category>
		<category><![CDATA[Artefakte in Museen]]></category>
		<category><![CDATA[Drachme]]></category>
		<category><![CDATA[Goldmünze]]></category>
		<category><![CDATA[Hannover]]></category>
		<category><![CDATA[Herakles]]></category>
		<category><![CDATA[Herkules]]></category>
		<category><![CDATA[Münze]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Museum August Kestner Hannover]]></category>
		<category><![CDATA[Tetradrachme]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hellas.blog/?p=8028</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Kester Museum Hannover ist eine Tetradrachme ausgestellt, die Alexander der Große einst prägen ließ und auf der Herakles zu sehen ist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/alexander-der-grosse-herakles-tetradrachme/">Alexander der Große, Herakles und die Tetradrachme</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Im Kester Museum Hannover ist eine Tetradrachme ausgestellt, die Alexander der Große einst prägen ließ und auf der Herakles zu sehen ist. Die möchte ich Euch heute zeigen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Tetradrachme mit dem Bild des Herakles</h2>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/06/Tetradrachme-Alexander-der-Grosse-aus-Gold.jpg" alt="Tetradrachme von Alexander dem Großen (336-323 v.Chr.)" class="wp-image-8025" style="width:400px" title="Tetradrachme von Alexander dem Großen (336-323 v.Chr.)" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/06/Tetradrachme-Alexander-der-Grosse-aus-Gold.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/06/Tetradrachme-Alexander-der-Grosse-aus-Gold-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/06/Tetradrachme-Alexander-der-Grosse-aus-Gold-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Tetradrachme von Alexander dem Großen (336-323 v.Chr.)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Münze ist aus Gold. Sie hat im Kestner Museum die Inventarnummer 1926.96 und wurde zwischen 336 v.Chr. und 323 v.Chr. geprägt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der Rückseite, die ich nicht sehen konnte, ist ein thronender Zeus dargestellt. Der Schriftzug ΑΛΕΞΑΝΔΡΟΥ (ALEXANDROU, deutsch: Alexanders oder von Alexander) verrät uns, in wessen Namen dieses Geldstück geprägt worden ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Tetradrachme (altgriechisch: τετράδραχμον) ist eine Münze im Wert von vier Drachmen. Solche Münzen hat man vom 6. Jahrhundert vor Christus bis in die römische Kaiserzeit geprägt. Meist war sie aus Silber. Die Münze, die ich im Kestner Museum gesehen , war offenkundig aus Gold.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der Vorderseite der Tetradrachme ist nicht Alexander der Große zu sehen, sondern Herakles. Und das hat einen ganz bestimmten Grund.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alexander kam am 20. Juli 356 v.Chr. in Pella zur Welt. Seine väterliche Familie zählte niemand geringeren als Herakles zu den Ahnen. So berichtet es uns Plutarch: <em>Was die Abstammung Alexanders betrifft, so war er väterlicherseits ein Nachkomme des Herakles über Karanos&#8230;</em><sup data-fn="c4dacab4-161a-4d3e-ab10-36895b4a3f6a" class="fn"><a href="#c4dacab4-161a-4d3e-ab10-36895b4a3f6a" id="c4dacab4-161a-4d3e-ab10-36895b4a3f6a-link">1</a></sup> Karanos gilt als der erste König von Makedonien. Sich hinsichtlich der Abstammung auf ihn und Herakles zu berufen, ist die beste Legitimation, die eine makedonische Herrscherfamilie haben konnte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Alexander als Selbstdarsteller</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Und Alexander, der Zeit seines Lebens sehr ambitioniert war, berief sich nur zu gerne auf seinen berühmten Ahnen. Daher ließ er ihn und nicht sich selbst auf der Münze prägen, um die es hier geht. Da konnte es jeder seiner Untertanen sehen, der eine solche Münze sein Eigen nennen konnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Alexander sich selbst portraitieren ließ, durfte ihm auch gerne ein Löwenfell aufgesetzt werden. So ist es auf einem <a href="https://hellas.blog/kopf-alexanders-des-grossen-im-archaeologischen-nationalmuseum-athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kopf Alexanders zu sehen, der im Archäologischen Nationalmuseum von Athen</a> ausgestellt ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Münzsammlung des Kestner Museums ist ganz hervorragend. Leider ist sie momentan (Juni 2024) nur in Teilen zu sehen. Es wird umgebaut. Einen Eindruck davon könnt Ihr auf der Seite zu <a href="https://www.numismatik-in-hannover.de/institutionen/museum-august-kestner/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Numismatik in Hannover</a> gewinnen, die ich Euch zum Abschluss dieses Beitrags ans Herz legen möchte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen / Belege</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Soweit ich aus Quellen im Internet zitiere, habe ich die verlinkt. Dies sind andere Quellen, aus denen ich zitiere:</p>


<ol class="wp-block-footnotes"><li id="c4dacab4-161a-4d3e-ab10-36895b4a3f6a">Plutarch, <a href="https://www.perseus.tufts.edu/hopper/text?doc=Perseus%3Atext%3A1999.01.0243%3Achapter%3D2%3Asection%3D1" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Alexander 2,1</a> <a href="#c4dacab4-161a-4d3e-ab10-36895b4a3f6a-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 1 navigieren"><img alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" consent-required="4839" consent-by="services" consent-id="4840"/>︎</a></li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/alexander-der-grosse-herakles-tetradrachme/">Alexander der Große, Herakles und die Tetradrachme</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hellas.blog/alexander-der-grosse-herakles-tetradrachme/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Antikes Olympia: Betritt das Stadion durch den Bogen</title>
		<link>https://hellas.blog/bogen-stadion-antikes-olympia/</link>
					<comments>https://hellas.blog/bogen-stadion-antikes-olympia/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Feb 2024 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Altis]]></category>
		<category><![CDATA[Archäologische Stätten]]></category>
		<category><![CDATA[Bogen]]></category>
		<category><![CDATA[Herakles]]></category>
		<category><![CDATA[Olympia]]></category>
		<category><![CDATA[Olympische Spiele]]></category>
		<category><![CDATA[Olympische Spiele 2004]]></category>
		<category><![CDATA[Pelops]]></category>
		<category><![CDATA[Reisetipp]]></category>
		<category><![CDATA[Stadion]]></category>
		<category><![CDATA[Torbogen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hellas.blog/?p=6474</guid>

					<description><![CDATA[<p>Antikes Olympia in Griechenland: Durch einen Bogen betrittst Du das Stadion. Heute noch kannst Du Dich fühlen, wie ein Athlet in der Antike.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/bogen-stadion-antikes-olympia/">Antikes Olympia: Betritt das Stadion durch den Bogen</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Kommst Du nach <a href="https://hellas.blog/tag/olympia/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Olympia</a> (altgriechisch: Ὀλυμπία; neugriechisch: Ολυμπία) und gehst durch die beeindruckende archäologische Anlage, wirst Du unweigerlich auf einen intakten Torbogen stoßen. Dieser führt Dich ins Stadion.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Stadion von Olympia und sein Bogen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Stadion war der Austragungsort vieler Wettkämpfe der antiken Olympischen Spiele. Es ist 212,54 m lang und zwischen 30 und 34 m breit. Hauptsächlich diente es als Laufbahn, auf denen sich die schnellsten Läufer ihrer Zeit maßen. Die Länge der Laufbahn betrug 192,24 m.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="600" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/02/Olympia-Stadion-Bogen.jpg" alt="Bogen am Stadion in Olympia" class="wp-image-6473" style="width:400px" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/02/Olympia-Stadion-Bogen.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/02/Olympia-Stadion-Bogen-300x225.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/02/Olympia-Stadion-Bogen-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bogen am Stadion im antiken Olympia<br>(Foto: Monika Hochscheid)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bahn des Stadions wurde aus hartem Lehm gebaut. Das sollte den Läufern die Traktion erleichtern. Das ist im Prinzip nichts anderes als bei den modernen Laufbahnen unserer heutigen Stadien. Und noch etwas ist in den letzten 2.500 Jahren geblieben. Am Start des Laufs war ein weißer Block platziert. An diesem haben die Athleten sich aufgestellt und ihre Füße platziert. Mit Hilfe dieses weißen Blocks wurden die Athleten so aufgestellt, dass sie alle die gleiche Distanz auf der Bahn laufen. Gestartet sind die Läufer in Richtung der Altis, also dem Heiligen Hain von Olympia.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Umgeben ist das Stadion von Graswällen. Auf diesen fanden in der Antike bis zu 45.000 Zuschauer Platz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Athleten betraten das Stadion durch einen überwölbten Gang, von dem heute noch ein Bogen erhalten ist. Dieser führte von der Altis kommen unter dem westlichen Besucherwall hindurch in das Stadion.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kommst Du nach Olympia, kannst auch Du durch den Bogen gehen. Schließe die Augen und denke daran, wie sich das für einen Athleten in der Antike angefühlt haben mag. Wer weiß, vielleicht spürst auch Du, was für ein besonderer Ort dieser Bogen ist. Für die Wettkämpfer in der Zeit vor 2000 Jahren ist er es auf jeden Fall gewesen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Moderne Nutzung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Stadion von Olympia ist 1961 so wieder hergerichtet worden, wie es im 4. Jahrhundert v. Chr. gewesen ist. Für sportliche Wettkämpfe genutzt hat man es bis auf eine Ausnahme seitdem nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit 1936 wird im Stadion von Olympia das olympische Feuer für die Sommerspiele der Neuzeit entzündet. Dazu hält ein Athlet die Fackel in einen Hohlspiegel, bis das Feuer zu brennen beginnt. Mittels eines mehrwöchigen Fackellaufs bringt man das Feuer dann an den Austragungsort der Spiele. Für die Winterspiele wird die Fackel manchmal, aber nicht jedes Mal, ebenfalls im Stadion von Olympia entzündet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist aber noch nicht die Ausnahme von der Regel, das antike Stadion nicht für Sportwettkämpfe zu nutzen. Diese besondere Ausnahme hat man bei den Olympischen Sommerspielen 2004 gemacht. In diesem für Griechenland sehr bedeutsamen Ereignis fanden im Stadion des antiken Olympia die Wettbewerbe im Kugelstoßen statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu gibt es ein Video bei YouTube. Der Kommentar ist auf Englisch, aber das macht nichts. Ich wünsche Euch viel Spaß beim Anschauen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://youtu.be/pKAirNrKKtM?si=8EEFLy6CEnTBaV5J" title="2004 Athens Olympics- Shot Put Arena" width="800" height="600" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/pKAirNrKKtM?feature=oembed" consent-required="4837" consent-by="services" consent-id="4838" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/pKAirNrKKtM?feature=oembed&amp;autoplay=1"></iframe>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Olympia 2004 im Stadion von Olympia (Quelle: YouTube)</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/bogen-stadion-antikes-olympia/">Antikes Olympia: Betritt das Stadion durch den Bogen</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hellas.blog/bogen-stadion-antikes-olympia/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kopf Alexanders des Großen im Archäologischen Nationalmuseum Athen</title>
		<link>https://hellas.blog/kopf-alexanders-des-grossen-im-archaeologischen-nationalmuseum-athen/</link>
					<comments>https://hellas.blog/kopf-alexanders-des-grossen-im-archaeologischen-nationalmuseum-athen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Feb 2024 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander der Große]]></category>
		<category><![CDATA[Archäologisches Nationalmuseum Athen]]></category>
		<category><![CDATA[Artefakte in Museen]]></category>
		<category><![CDATA[Herakles]]></category>
		<category><![CDATA[Kerameikos]]></category>
		<category><![CDATA[Pentelischer Marmor]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hellas.blog/?p=6404</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heute zeige ich Euch einen Kopf Alexanders des Großen. Es ist eine Büste, die ich im Archäologischen Nationalmuseum in Athen</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/kopf-alexanders-des-grossen-im-archaeologischen-nationalmuseum-athen/">Kopf Alexanders des Großen im Archäologischen Nationalmuseum Athen</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Heute zeige ich Euch einen Kopf Alexanders des Großen. Es ist eine Büste, die ich im <a href="https://hellas.blog/tag/archaeologisches-nationalmuseum-athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Archäologischen Nationalmuseum in Athen</a> gesehen habe.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/02/Kopf-Alexanders-des-Grossen-im-Archaeologischen-Nationalmuseum-Athen.jpg" alt="Büste Alexanders des Großen (Archäologisches Nationalmuseum Athen)" class="wp-image-6403" style="width:400px" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/02/Kopf-Alexanders-des-Grossen-im-Archaeologischen-Nationalmuseum-Athen.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/02/Kopf-Alexanders-des-Grossen-im-Archaeologischen-Nationalmuseum-Athen-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/02/Kopf-Alexanders-des-Grossen-im-Archaeologischen-Nationalmuseum-Athen-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Büste Alexanders des Großen <br>(Archäologisches Nationalmuseum Athen)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Den Kopf Alexanders des Großen im Archäologischen Nationalmuseum Athen datieren Wissenschaftler auf das Jahr 300 v.Chr.Er besteht aus <a href="https://hellas.blog/tag/pentelischer-marmor/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pentelischem Marmor</a> (πεντελικὴ μάρμαρος), den man einst in Attika gewonnen hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gefunden hat man diesen Kopf im Areal des <a href="https://hellas.blog/tag/kerameikos/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kerameikos</a> (κεραμεικός), dem Friedhof vor den Stadtmauern des antiken Athen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alexander trägt ein Löwenfell. Das ist eine Ikonografie, die man bei seinen Darstellungen öfters mal sieht, zum Beispiel auch auf Münzen. Das Löwenfell ist eine Referenz an <a href="https://hellas.blog/tag/herakles/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Herakles</a>, auf dessen Abstammung Alexander sich berief.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Interessant finde ich die Buchstaben, die man in sein Gesicht geschrieben hat. Die sind vom ursprünglichen Künstler nicht gemacht, sondern erst zu einem späteren Zeitpunkt hinzugefügt worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu sehen ist der Alexander-Kopf im Archäologischen Nationalmuseum. Die Inventarnummer ist 366.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Über Alexander den Großen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Alexander der Große ist eine der ganz großen Gestalten der Geschichte Griechenlands. Aus der Antike sind uns viele <a href="https://hellas.blog/alexander-der-grosse-herakles-tetradrachme/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Münzen von ihm</a> überliefert. Über die Jahrhunderte haben sich Menschen <a href="https://hellas.blog/alexander-der-grosse-und-das-wasser-der-unsterblichkeit/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Märchen erzählt, die von ihm handeln</a>. Und auch heute noch gibt die griechische Post <a href="https://hellas.blog/briefmarke-2016-aristoteles-alexander-der-grosse/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Briefmarken heraus, die sein Portrait</a> zeigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du in Athen bist, solltest Du das <a href="https://maps.app.goo.gl/8Y2rypUmUJHayMaK9" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Archäologische Nationalmuseum besuchen</a> und den Kopf Alexanders des Großen anschauen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Eine kurze Vita</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Alexander der Große kam 356 v. Chr. zur Welt. Der Sohn Philipps II. war der König von Makedonien und einer der größten Eroberer der Geschichte. Unter seiner Führung eroberte er ein riesiges Reich, das sich von Griechenland bis nach Indien erstreckte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Alexanders Bildungshunger hatte Aristoteles befeuert, der sein Lehrer war. Seine militärischen Fähigkeiten sind dagegen wohl eher der Erziehung am makedonischen Königshof und vor allem dem Einfluss seines Vaters auf ihn zu verdanken. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Alexanders Vision war es, die Kulturen des Ostens und Westens zu vereinen. Er ist im Alter von nur 32 Jahren gestorben. Trotz seines frühen Todes hinterließ er ein bleibendes Erbe, das die Epoche des Hellenismus einleitete. Seine Eroberungen brachten kulturellen Austausch und wissenschaftlichen Fortschritt, was ihn zu einer legendären Figur machte.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/kopf-alexanders-des-grossen-im-archaeologischen-nationalmuseum-athen/">Kopf Alexanders des Großen im Archäologischen Nationalmuseum Athen</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hellas.blog/kopf-alexanders-des-grossen-im-archaeologischen-nationalmuseum-athen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Leseempfehlung: Griechische Sagen für Kinder</title>
		<link>https://hellas.blog/leseempfehlung-griechische-sagen-fuer-kinder/</link>
					<comments>https://hellas.blog/leseempfehlung-griechische-sagen-fuer-kinder/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Dec 2023 23:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher und Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Anne Bernhardi]]></category>
		<category><![CDATA[Apollon]]></category>
		<category><![CDATA[Augias]]></category>
		<category><![CDATA[Daidalos]]></category>
		<category><![CDATA[Daphne]]></category>
		<category><![CDATA[Demeter]]></category>
		<category><![CDATA[Elke Leger]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Griechische Sagen]]></category>
		<category><![CDATA[Herakles]]></category>
		<category><![CDATA[Hesperiden]]></category>
		<category><![CDATA[Hirtenflöte]]></category>
		<category><![CDATA[Ikaros]]></category>
		<category><![CDATA[Kerberos]]></category>
		<category><![CDATA[Kirke]]></category>
		<category><![CDATA[Midas]]></category>
		<category><![CDATA[Minotaurus]]></category>
		<category><![CDATA[Narkissos]]></category>
		<category><![CDATA[Odysseus]]></category>
		<category><![CDATA[Orpheus]]></category>
		<category><![CDATA[Pan]]></category>
		<category><![CDATA[Paris]]></category>
		<category><![CDATA[Phaëton]]></category>
		<category><![CDATA[Prometheus]]></category>
		<category><![CDATA[Sirenen]]></category>
		<category><![CDATA[Stier]]></category>
		<category><![CDATA[Theseus]]></category>
		<category><![CDATA[Troja]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hellas.blog/?p=1450</guid>

					<description><![CDATA[<p>Elke Leger hat 21 griechische Sagen für Kinder neu erzählt. Das ist ihr so toll gelungen, dass ich Euch dieses Buch vorstelle. Der Hammer sind auch die Illustrationen von Anne Bernhardi.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/leseempfehlung-griechische-sagen-fuer-kinder/">Leseempfehlung: Griechische Sagen für Kinder</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mir ist ein Buch in die Hände gefallen, das ich Euch unbedingt vorstellen möchte. Es sind Griechische Sagen, die für Kinder neu erzählt worden sind. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/12/Griechische_Sagen_fuer_Kinder_Cover.jpg" alt="Cover &quot;Griechische Sagen für Kinder&quot;" class="wp-image-1448" style="width:285px;height:400px" width="285" height="400" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/12/Griechische_Sagen_fuer_Kinder_Cover.jpg 570w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/12/Griechische_Sagen_fuer_Kinder_Cover-214x300.jpg 214w" sizes="(max-width: 285px) 100vw, 285px" /><figcaption class="wp-element-caption">Cover &#8222;Griechische Sagen für Kinder&#8220;</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://hellas.blog/griechische-sagen-mythen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Griechische Sagen und Mythen</a> sind ein fester Teil der heutigen Popkultur. Herkules taucht in vielen Filmen und Serien auf und ist jedem Kind bekannt. Und was ein Trojaner ist, weiß jeder nur zu gut, der sich einen solchen auf seinem Rechner eingefangen hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Märchen- und Sagenbücher sind nach wie vor sehr beliebt als Geschenke, zum Beispiel zu Weihnachten. Aber auch zu anderen Anlässen machen sie sich gut als Präsent. Sie verbinden Elter und Kinder, wenn die Eltern vorlesen. Und können die Kinder selbst lesen, sind sie eine fantastische erste Lektüre. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings hat sich in den vergangenen Jahrzehnten die Sprache sehr verändert, mit der man für Kinder Geschichten erzählt. Märchenbücher der Eltern sind nicht immer geeignet. Wer es nicht glaubt sollte mal Texte laut vorlesen, die früher als kindgerecht galten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Autorin <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.elke-leger.de/" target="_blank">Elke Leger</a> hat sich der Sagen aus Griechenland angenommen und sie in einer wunderbaren Sprache neu erzählt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch bietet den kleinen Sagenfans einen wunderbaren Querschnitt durch die Sagenwelt Griechenlands. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei kam es der Autorin nicht darauf an, wirklich jede Sage zu einem bestimmten Helden wiederzugeben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie hat eine Auswahl getroffen und aus dem griechischen Sagenschatz wirklich spannende Geschichten herausgesucht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Sagen sind im Buch?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Buch lest Ihr diese Sagen:</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/12/Odysseus_am_Mastbaum.jpg" alt="Illustration: Odysseus am Mastbaum" class="wp-image-1449" style="width:300px;height:265px" width="300" height="265" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/12/Odysseus_am_Mastbaum.jpg 600w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/12/Odysseus_am_Mastbaum-300x265.jpg 300w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption class="wp-element-caption">Illustration: Odysseus am Mastbaum</figcaption></figure>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wie Prometheus den Menschen das Feuer brachte</li>



<li>Das Urteil des Paris</li>



<li>Der Kampf um Troja</li>



<li>Odysseus bei der Hexe Kirke</li>



<li>Die Insel der Sirenen</li>



<li>Odysseus kehrt in seine Heimat zurück</li>



<li>Wie Pan die Hirtenflöte erfand</li>



<li>Der starke Herakles</li>



<li>Der Kuhstall des Augias</li>



<li>Die goldenen Äpfel der Hesperiden</li>



<li>Der Höllenhund Kerberos</li>



<li>Philemon und Baucis</li>



<li>Theseus und der wilde Minotaurus</li>



<li>Daidalos und Ikaros</li>



<li>Der schöne Narkissos</li>



<li>Demeters Tochter</li>



<li>Der Sänger Orpheus</li>



<li>König Midas</li>



<li>Europa und der Stier</li>



<li>Apollon und Daphne</li>



<li>Phaëtons größter Wunsch</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">In einem Vorwort nimmt Elke Leger ihre jungen Leser mit in die Welt der griechischen Sagen. Und hinten erklärt sie Namen und Begriffe, die im Buch auftauchen und die nicht jedem geläufig sind. Beides ist sehr wertvoll, besonders wenn junge oder ältere Leser bislang noch keinen großen Bezug zu griechischen Sagen hatten. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Bilder von Anne Bernhardi</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Buch ist nicht nur von den Geschichten und ihrer Erzählung her ein Schatz. Die Grafikerin <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.anne-bernhardi.de/" target="_blank">Anne Bernhardi</a> hat es mit fantastischen Bildern illustriert. Anne Bernhardi zeichnet nicht einfach. In ihren Bildern erzählt sie kleine Geschichten. Oben seht Ihr Odysseus, den seine Männer an den Mast gebunden haben, damit er gefahrlos den Gesang der Sirenen anhören kann. Die Männer haben sich die Ohren zugestopft, damit sie den Gesang der Sirenen nicht hören. Sie müssen rudern, denn nur so kommen sie an der Gefahrenstelle vorbei. Aber sie haben ihren Anführer Odysseus fest im Blick und geben auf ihn Acht. In diesem Bild kommt die Verbundenheit der Männer untereinander sehr gut rüber. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich kann hier nur dieses eine Bild aus dem Buch zitieren. Anne Bernhardi hat eine zweite Ebene des Bandes geschaffen. Es lohnt sich wirklich, ihre Bilder genau anzuschauen. Sie hat in ihnen viele Details versteckt. Wenn Ihr das Buch in den Händen haltet, nehmt Euch die Zeit um die Bilder zu betrachten. Es lohnt sich wirklich. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Roland empfiehlt dieses wunderbare Buch</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Und in diesem Zusammenhang muss ich sagen, dass dieses Buch nicht nur etwas für Kinder ist. Ich selbst bin Anfang 50 und habe mit sehr viel Vergnügen darin gelesen. Das Buch ist durchaus auch für Erwachsene geeignet, die solche Geschichten lesen möchten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer von Euch das Buch kaufen möchte, braucht dafür folgende Informationen</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Griechische Sagen für Kinder</li>



<li>von Elke Leger</li>



<li>erschienen: September 2020</li>



<li>ISBN: <strong>&nbsp;</strong>978-3730609040</li>



<li>weitere Informationen zum Buch findet Ihr auf der <a href="https://www.penguin.de/buecher/elke-leger-griechische-sagen-fuer-kinder/buch/9783730609040" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Homepage des Verlags</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/leseempfehlung-griechische-sagen-fuer-kinder/">Leseempfehlung: Griechische Sagen für Kinder</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hellas.blog/leseempfehlung-griechische-sagen-fuer-kinder/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Ausgrabung des antiken Olympia 1875 bis 1881</title>
		<link>https://hellas.blog/die-ausgrabung-des-antiken-olympia-1875-bis-1881/</link>
					<comments>https://hellas.blog/die-ausgrabung-des-antiken-olympia-1875-bis-1881/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Nov 2023 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Adolf Furtwängler]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander von Humboldt]]></category>
		<category><![CDATA[Altis]]></category>
		<category><![CDATA[Carl Ritter]]></category>
		<category><![CDATA[Clemens August Busch]]></category>
		<category><![CDATA[Ernst Curtius]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrich Adler]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrich Wilhelm IV.]]></category>
		<category><![CDATA[Herakles]]></category>
		<category><![CDATA[Olympia]]></category>
		<category><![CDATA[Olympische Spiele]]></category>
		<category><![CDATA[Pausanias]]></category>
		<category><![CDATA[Peloponnes]]></category>
		<category><![CDATA[Pelops]]></category>
		<category><![CDATA[Wilhelm Dörpfeld]]></category>
		<category><![CDATA[Wilhelm I.]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hellas.blog/?p=2897</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die erste systematische Ausgrabung des antiken Olympia fand zwischen 1875 und 1881 unter der Leitung deutscher Archäologen statt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/die-ausgrabung-des-antiken-olympia-1875-bis-1881/">Die Ausgrabung des antiken Olympia 1875 bis 1881</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das antike <a href="https://goo.gl/maps/b3EAEUiK6CUY4V486">Olympia</a> war über viele Jahrhunderte verschüttet. Eine erste systematische Ausgrabung des antiken Olympia fand in mehreren Kampagnen zwischen 1875 und 1881 statt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nahm man früher an, dass ein Erdbeben das Ende der antiken Stätte herbeiführte, kommen <a href="https://presse.uni-mainz.de/olympia-hypothese-tsunamis-haben-die-kultstaette-auf-der-griechischen-halbinsel-peloponnes-verschuettet/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">neuere Untersuchungen</a> zum Ergebnis, dass ein Tsunami Olympia zerstörte. Ich persönlich kann mir das nur schwerlich vorstellen, da Olympia doch recht weit im Landesinneren der <a href="https://hellas.blog/peloponnes/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Peloponnes</a> liegt. Da es aber handfeste Indizien für diese These gibt, kann man sie nicht beiseite schieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ab 1766 suchten erste Wissenschaftler die Stätte auf. Neben der Entdeckung des Zeus-Tempels machten sie umfangreiche topografische Untersuchungen des Geländes. Es sollte jedoch noch über 100 Jahre dauern, bis es zu einer großflächigen, systematischen Grabungskampagne kommen konnte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ernst Curtius: Schlüsselfigur der Ausgrabung von Olympia</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Berliner Archäologe <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Curtius" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ernst Curtius</a> lebte von 1837 bis 1840 in Athen. In dieser Zeit besuchte er auch Olympia. Curtius hatte sich intensiv mit <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pausanias" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pausanias</a> (Παυσανίας) befasst, von dem Beschreibungen des antiken Olympia erhalten geblieben sind. Während seines Aufenthalts dort erkannte Curtius das archäologische Potential Olympias, konnte diesbezüglich vor Ort jedoch nichts unternehmen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="445" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/04/Ausgrabung-des-antiken-Olympia.jpg" alt="Das Ausgrabungsfeld des antiken Olympia - Foto von Monika Hochscheid" class="wp-image-2900" style="width:337px;height:auto" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/04/Ausgrabung-des-antiken-Olympia.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/04/Ausgrabung-des-antiken-Olympia-300x167.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/04/Ausgrabung-des-antiken-Olympia-768x427.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Ausgrabungsfeld des antiken Olympia<br>Foto von Monika Hochscheid</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Er kehrte zurück nach Berlin und führte hier seine wissenschaftliche Arbeit fort. Auf die Gelegenheit, dieses Thema prominent zu platzieren, musste er jedoch noch etwas warten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">1852 hielt Curtius einen Vortrag in der Sing-Akademie zu Berlin. In diesem legte er nicht nur die Bedeutung des antiken Heiligtums dar. Er warb auch dafür, hier Ausgrabungen durchzuführen. Mit Alexander von Humboldt und Carl Ritter waren zwei der prominentesten Forscher ihrer Zeit unter den Zuhörern. Auch der preußische König Friedrich Wilhelm IV hörte den Vortrag und unterstützte dieses Anliegen. Allerdings machte der Krimkrieg den Vorbereitungen ein vorläufiges Ende.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Curtius wissenschaftliche Karriere ging weiter. 1868 erhielt er eine Ruf an die Berliner Universität. Das Vorhaben in Olympia genoss weiter höchste politische Aufmerksamkeit. Die Planungen liefen auf Anregung von König Wilhelm I wieder an.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der deutsch-griechische Vertrag über die Ausgrabungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Gründung des Deutschen Reichs erhielt die Sache einen Schub. Wilhelm I war nunmehr auch Deutscher Kaiser. 1872 erteilte Kronprinz Friedrich Wilhelm den Königlichen Museen in Berlin den Auftrag, die Ausgrabungen in Olympia durchzuführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich konnte die deutsche Regierung nicht einfach Archäologen nach Griechenland schicken um dort Ausgrabungen durchführen zu lassen. Zwischen der deutschen und der griechischen Regierung fanden dazu Verhandlungen statt, die schnell zu einem für beide Seite guten Ergebnis führten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">1874 schlossen Deutschland und Griechenland einen Vertrag über die Durchführung der Grabungen. Dieser Vertrag ist von den Parlamenten beider Länder bestätigt worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Vertrag kam zu einer neuartigen Regelung. Er sah vor, dass grundsätzlich sämtliche Funde in Griechenland verbleiben sollten. Lediglich Objekte, die von Griechenland ausdrücklich überlassen wurden oder die in Serie vorhanden waren, kamen nach Deutschland. Hatte die Archäologie ausländischer Wissenschaftler in Griechenland bis dahin doch Züge von Schatzgräberei, stand nunmehr die wissenschaftliche Erforschung der antiken Hinterlassenschaften im Mittelpunkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich war dieser Vertrag zu seiner Zeit umstritten. In Griechenland gab es Stimmen, welche die antiken Stätten als Teil der eigenen Identität ansahen, weshalb man ausländische Ausgräber von ihnen fernhalten müsste. In Deutschland stieß auf Kritik, dass die meisten und wertvollsten Funde in Griechenland bleiben sollten. Die Museen der Hauptstadt hätten gerne stärker profitiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch war Otto von Bismarck gegen die Finanzierung der Ausgrabungen. Er konnte sich gegen das vom Kaiserhaus geförderte Vorhaben jedoch nicht durchsetzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Durchführung der Ausgrabung im antiken Olympia 1875 bis 1881</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausgrabungen wurden zweigeteilt organisiert. Vor Ort in Griechenland waren in mehreren Kampagnen bis zu 450 griechischen Arbeiter tätig, die aus der Umgebung von Olympia stammten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Leitung der Arbeiten nahmen junge Archäologen wahr, die im Dienst der Königlichen Museen in Berlin standen. In diesem Zusammenhang sind &nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Hirschfeld" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gustav Hirschfeld</a>,&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Weil" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rudolf Weil</a>,&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Treu" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Georg Treu</a>,&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_Furtw%C3%A4ngler" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Adolf Furtwängler</a>,&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Purgold" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Karl Purgold</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_Boetticher" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Adolf Boetticher</a>,&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Bohn" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Richard Bohn</a>,&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_D%C3%B6rpfeld" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wilhelm Dörpfeld</a>&nbsp;und&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Schleif" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hans Schleif</a> zu nennen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die eigentliche Leitung der Ausgrabungen lag bei einem Direktorium in Berlin. Ihm gehören Ernst Curtius, der Architekt Friedrich Adler und der Diplomat Clemens August Busch als Vertreter des deutschen Auswärtigen Amtes an. Die deutschen Archäologen in Griechenland hielten das deutsche Direktorium per Brief auf dem Laufenden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel der Ausgrabung war nicht, an möglichst viele kunstgeschichtlich bedeutsame Funde zu kommen. Den Archäologen ging es darum, die Altis freizulegen. Die Altis war der Kernbereich des Heiligtums von Olympia. Hier befand sich das Pelopion. Das war ein Grabhügel, den der Sage nach Herakles für Pelops aufgeschüttet haben soll. Eine Grabkammer konnte hier jedoch nicht nachgewiesen werden. In diesem Bereich sind mit der Zeit sehr viele Tempel entstanden. Deren Reste sind während der Ausgrabung des antiken Olympia 1875 bis 1881 freigelegt und erstmals systematisch untersucht worden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die wissenschaftliche Aufbereitung der Grabungsergebnisse</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Grabungsergebnisse sind wissenschaftlich aufbereitet und zwischen 1890 und 1897 in fünf Bänden veröffentlicht wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Olympia ist ein Museum gebaut wurden, in dem die wichtigsten Funde gezeigt wurde. Der alte, nach Plänen von Friedrich Adler und Wilhelm Dörpfeld erbaute Museumsbau ist heute der Geschichte der antiken olympischen Spiele gewidmet. Die Funde sind im heutigen <a href="http://odysseus.culture.gr/h/1/eh151.jsp?obj_id=7126" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Archäologischen Museum von Olympia</a> zu sehen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/die-ausgrabung-des-antiken-olympia-1875-bis-1881/">Die Ausgrabung des antiken Olympia 1875 bis 1881</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hellas.blog/die-ausgrabung-des-antiken-olympia-1875-bis-1881/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
