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	<title>Erechtheion Archive - Hellas Blog</title>
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	<title>Erechtheion Archive - Hellas Blog</title>
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		<title>Aufnahme einer Karyatide 1929 und 2025</title>
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					<comments>https://hellas.blog/aufnahme-einer-karyatide-1929-und-2025/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Dec 2025 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher und Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Akropolis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf zwei Fotos sieht man ein und die selbe Karyatide. 1929 steht sie noch auf der Akropolis, 2025 sehen wir sie im Akropolis-Museum. Erfahre im Hellas Blog mehr über das Bild, seinen Fotografen und die steinderne Wächterin auf der Akropolis.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/aufnahme-einer-karyatide-1929-und-2025/">Aufnahme einer Karyatide 1929 und 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Auf zwei Fotos sieht man eine Karyatide, die 1929 noch im Erechtheion auf der Akropolis und 2025 im Akropolis-Museum steht. Mit diesen Beitrag schließe ich das Jahresthema 2025 ab, bei dem es um alte Fotografien aus Griechenland ging.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Karyatide in den Jahren 1929 und 2025</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich möchte zunächst auf die Aufnahme von 1929 zu sprechen kommen. Hierbei ist zu sagen, dass dieses Foto nicht genau datiert ist.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Karyatide-(Foto-von-1929)"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="534" height="800" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Karyatide-1929-Walter-Hege.jpg" alt="Karyatide (Foto von 1929)" class="wp-image-13039" style="width:300px" title="Karyatide (Foto von 1929)" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Karyatide-1929-Walter-Hege.jpg 534w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Karyatide-1929-Walter-Hege-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 534px) 100vw, 534px" /><figcaption class="wp-element-caption">Karyatide (Foto von Walter Hege)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Aufgenommen hat das Bild der deutsche Fotograf Walter Hege. Walter kam am 12. November 1893 in Naumburg zur Welt. Er starb am 29. Oktober 1955 in Weimar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er nahm am 1. Weltkrieg teil, in dem er schwer verwundet wurde. Das führte zu seiner Entlassung. Ab 1918 studierte er Bildnisfotografie an der Kunsthochschule in Dresden. Ende der 1920er Jahre hielt er sich länger in Athen auf, wo er viel fotografierte. Ein Teil seines Nachlasses befindet sich heute im Deutschen Archäologischen Institut in Athen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eines seiner Fotos ist auf der <a href="https://hellas.blog/akropolis/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Akropolis</a> entstanden, und zwar am Erechtheion. Wir sehen eine der steinernen Säulen in Form eines Mädchens. Dazu möchte ich gleich etwas sagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass dieses Bild 1929 entstanden ist, kann ich lediglich nur vermuten. Diese Angabe habe ich im Internet gefunden, aber ohne belastbare Grundlage. Da 1929 sein Haupt-Schaffensjahr in Athen war, nehme ich es als Jahr des Entstehens an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Mädchen schaut geradezu in die Ferne. Im Hintergrund erkennen wir ein empor ragendes Objekt. Dabei handelt es sich um das <a href="https://maps.app.goo.gl/e13JdWY9ovLQAjyG8" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Philopappos-Monument</a> auf dem Musenhügel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute steht das Monument noch an seinem Ort. Die Karyatide, die wir 1929 noch auf der Akropolis sehen, musste umziehen und steht 2025 im Akropolis-Museum. Auf der Akropolis selbst ist eine Kopie.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Original steht heute im Akropolis Museum</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du das Original sehen möchtest, musst Du Dich ins <a href="https://hellas.blog/akropolismuseum/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Akropolis Museum</a> begeben. Dort steht die Kore mit den meisten ihrer Schwestern.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized" id="Karyatide-vorne-rechts"><img decoding="async" width="450" height="800" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Akropolismuseum-Karyatide-vorne-rechts.jpg" alt="Karyatide vorne rechts" class="wp-image-13041" style="width:300px" title="Karyatide vorne rechts" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Akropolismuseum-Karyatide-vorne-rechts.jpg 450w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Akropolismuseum-Karyatide-vorne-rechts-169x300.jpg 169w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption class="wp-element-caption">Karyatide vorne rechts</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Eine der Säulen wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts von einem gewissen Lord Elgin nach Großbritannien entführt. Dort steht es heute zusammen mit den anderen &#8222;Elgin Marbles&#8220; im British Museum. Das ist aber eine andere Geschichte, um die es in diesem Blogbeitrag nicht geht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich war zuletzt im November 2025 im Museum. Mich hat interessiert, welche der Figuren wir auf dem Foto von Walter Hege sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Antwort: es ist die Karyatide, die (von hinten betrachtet) vorne rechts in der Figurengruppe steht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wo einst Walter Hege im Erechtheion stand, kann man als &#8222;normaler&#8220; Besucher heute nicht mehr hin. Er muss mit seiner Kamera in der Vorhalle gewesen sein, die von den Karyatiden abgestützt wird. Auch hat er vermutlich leicht erhöht gestanden. Anders ist der Winkel der Aufnahme nicht zu erklären. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es sind einfach zu viele Touristen geworden, die jeden Tag auf die Akropolis kommen. Deshalb ist vieles gesperrt, wo man früher noch hin konnte. Ich selbst war 1990 das erste mal auf der Akropolis und kann mich an eine Absperrung am Erechtheion nicht erinnern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Säulen in Mädchenform sind alle etwas unterschiedlich gearbeitet. Deshalb ist es im Jahr 2025 problemlos möglich, die  von Walter Hege 1929 fotografierte Karyatide zu identifizieren. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Jahresthema im Hellas Blog</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit diesem Beitrag schließe ich das <a href="https://hellas.blog/tag/jahresthema-2025/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jahresthema 2025</a> ab. Darin ging es um alte Fotos aus Griechenland.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Recherche zu diesem Beitrag hat mir sehr viel Spaß gemacht. Und sie hat mich auf die Idee gebracht, mehr über uralte Artefakte in Museen im Blog zu schreiben. Deshalb geht es beim <a href="https://hellas.blog/tag/jahresthema-2026/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jahresthema 2026</a> um Artefakte, die in Museen oder anderswo in Athen zu sehen sind. Der erste Beitrag dazu erscheint im Januar.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/aufnahme-einer-karyatide-1929-und-2025/">Aufnahme einer Karyatide 1929 und 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<title>Die Akropolis in Athen</title>
		<link>https://hellas.blog/akropolis/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Dec 2025 19:34:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Akropolis in Athen ist ein Teil des UNESCO Weltkulturerbes. Besucht den Burgberg der griechischen Hauptstadt und seid erstaunt über alles, was es hier zu sehen gibt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/akropolis/">Die Akropolis in Athen</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Ein Besuch der Akropolis ist Pflicht, wenn Du in <a href="https://hellas.blog/athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Athen</a> bist. Zumindest für Deinen ersten Besuch in dieser Stadt sehe ich das so. In <a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/304292/umfrage/anzahl-der-besucher-von-archaeologischen-staetten-in-griechenland/#:~:text=Die%20Akropolis%20war%202021%2C%20wie,Besuchern%20die%20meistbesuchte%20arch%C3%A4ologische%20St%C3%A4tte." target="_blank" rel="noreferrer noopener">2021 haben ca. 1,2 Millionen Menschen</a> die Akropolis besucht. Vor Corona waren das noch mehr. So waren in <a href="https://roland-richter.blogspot.com/2018/11/akropolis-in-athen-bisher-3-millionen.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">2018 ca. über 3 Millionen Besucher</a> auf dem Burgberg von Athen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Sommer 2023 haben die Verantwortlichen die <a href="https://www.griechenland.net/nachrichten/chronik/33260-hitzeferien-in-teilbereichen-des-alltags-in-griechenland-%E2%80%93-akropolis-stundenweise-geschlossen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Akropolis für den Besuch zeitweise geschlossen</a>. Aufgrund der Hitze des Sommers geht es nicht anders. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Akropolis ist das Wahrzeichen von Athen. 156 Meter über der Stadt thronen auf dem alten Burgberg mehrere antike Tempel. Am bekanntesten davon dürfte der Parthenon sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Völlig zu Recht ist die Akropolis <a href="https://hellas.blog/tag/weltkulturerbe/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Weltkulturerbe</a> der UNESCO. Es gibt nur wenige Bauten aus der Antike, die in gleicher Weise im kollektiven Gedächtnis der Menschheit sind wie die Akropolis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf Altgriechisch hieß der Burgberg ἡ Ἀκρόπολις τῶν Ἀθηνῶν, auf Neugriechisch heißt er η Ακρόπολη της Αθήνας. Beides möchte ich mit „die Oberstadt Athens“ übersetzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tipps für Deinen Besuch</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Du brauchst neben einem Ticket auch einen Zeitslot, zu dem Du in die Akropolis kannst. Kommst Du zu spät und Dein Slot ist vorbei, wird man Dich trotz gültigem Ticket nicht einlassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Eintrittspreis beträgt 30 Euro (ermäßigt: 15 Euro). Beim Kauf des Tickets zur Akropolis musst Du gleich einen Zeitslot für Deinen Besuch buchen. Du kommst nur zu dieser Zeit hinein.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="445" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Erechtheion-1.jpg" alt="Das Erechtheion" class="wp-image-725" style="width:400px;height:223px" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Erechtheion-1.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Erechtheion-1-300x167.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Erechtheion-1-768x427.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Erechtheion</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Öffnungszeiten schwanken je nach Jahreszeit.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sommer: 8 Uhr bis 20 Uhr (letzter Einlass: 19.30 Uhr)</li>



<li>Winter: 8 Uhr bis 17 Uhr (letzter Einlass: 16.30 Uhr)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Du solltest mit mindestens 2 Stunden Besuchszeit rechnen. Das bedeutet, Du musst Deinen Slot spätestens 2 Stunden vor Schluss buchen, eher noch früher. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich persönlich bevorzuge die frühen Morgenstunden in der ersten Stunde nach Öffnung. So vermeide ich das Gedränge der vielen Touristen, die mit organisierten Touren kommen. Im Sommer ist es nicht unerbittlich heiß. Und das Licht für Fotos ist auch besser als zur Mittagszeit oder am frühen Nachmittag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nimm auf jeden Fall auch etwas Wasser mit. Du wirst es brauchen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Buche Slot und Ticket im Vorfeld</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ticket zur Akropolis buchst Du über die <a href="https://hhticket.gr/tap_b2c_new/english/tap.exe?PM=P1P&amp;place=000000002" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Seite von Hellenic Heritage</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dort gehst Du wie folgt vor:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wähle ein Datum</li>



<li>Buche einen Zeitslot.<br>Du kannst die Akropolis 15 min vor bis 15 min nach der von Dir gewählten Zeit besuchen.</li>



<li>Kaufe das Ticket. Preis: 30 Euro (ermäßigt 15 Euro, kostenloser Eintritt für bestimmte Personen)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Dann sei nur noch rechtzeitig zum gebuchten Termin da und Du kannst die Akropolis besuchen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eine kurze Geschichte der Akropolis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gefühlt ist die Akropolis „schon immer“ besiedelt. Spuren menschlicher Aktivitäten finden sich sogar aus der Jungsteinzeit. In mykenischer Zeit (14. Jahrhundert vor Christus) war hier der Sitz des Königs. Die Akropolis wurde durch eine große Mauer geschützt und hatte klar auch eine militärische Funktion. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="445" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Parthenon-2.jpg" alt="Der Parthenon auf der Akropolis" class="wp-image-724" style="width:400px;height:223px" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Parthenon-2.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Parthenon-2-300x167.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Parthenon-2-768x427.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Parthenon auf der Akropolis</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Später, in klassischer Zeit (um 450 vor Christus), verlor die Akropolis ihre militärische Funktion. Viele Tempel wurden errichtet, deren Ruinen wir heute noch sehen. Natürlich ging die Geschichte weiter, im Mittelalter diente die Akropolis wieder als Festung. Nachdem die Osmanen 1456 Athen erobert hatten, wandelten sie den Parthenon sogar in eine Moschee um. Der große Tempel war bis dahin noch gut erhalten. Leider kam es in der Folge zu schlimmen Zerstörungen, auf die ich im Rahmen dieses Beitrags jedoch nicht eingehen möchte. Nachdem Griechenland unabhängig wurde, hat man die Akropolis zur archäologischen Stätte erklärt und viele Bauten aus späteren Zeiten sind abgetragen worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Burgberg von Athen ist aber auch der Ort einer spannenden Begebenheit der jüngeren Geschichte. Als die Deutschen im 2. Weltkrieg Griechenland besetzt hatten, wehte auf der Akropolis die Kriegsflagge der Wehrmacht. In der <a href="https://roland-richter.blogspot.com/2022/05/31-mai-1941-die-griechische-fahne-weht.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Nacht vom 30. auf den 31. Mai 1941</a> stiegen zwei junge Burschen auf die Akropolis, holten die Fahne der Wehrmacht ein und hissten die griechische Fahne. Als die Stadt am anderen Morgen erwachte, konnten alle Menschen in Athen dieses Zeichen des Widerstands sehen. Die beiden &#8211; Manolis Glezos und Apostolos Santas &#8211; wurden von den deutschen Besatzern übrigens nicht erwischt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Letzte große Veränderungen brachte das 21. Jahrhundert mit sich. Man hat Betonwege gebaut, auf denen die Touristen entlang gehen sollen. Hintergrund ist, dass die vielen Besucher der Akropolis dort eben auch Schäden anrichten. Davor möchte man die antike Stätte schützen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Akropolis im antiken Athen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Um die Akropolis zu verstehen, muss man sie in die Architektur des antiken Athen einordnen. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img decoding="async" width="669" height="550" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/08/Modell-Akropolis-Areopag-und-griechische-Agora.jpg" alt="Akropolis, Areopag und griechische Agora im 2. Jahrhundert n.Chr." class="wp-image-4208" style="width:335px;height:275px" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/08/Modell-Akropolis-Areopag-und-griechische-Agora.jpg 669w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/08/Modell-Akropolis-Areopag-und-griechische-Agora-300x247.jpg 300w" sizes="(max-width: 669px) 100vw, 669px" /><figcaption class="wp-element-caption">Modell des Areals im 2. Jahrhundert n.Chr.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Ansatz dazu ist, sich erst einmal die städtebauliche Lage der Akropolis anzusehen. Zu diesem Zweck siehst Du neben diesem Text ein Modell, welches das Modell im 2. Jahrhundert nach Christus zeigt. Es ist im <a href="https://hellas.blog/akropolismuseum/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Akropolismuseum</a> zu sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rechts seht Ihr den Burgberg von Athen, die Akropolis. Die beiden Theater davor sind links das Odeon des Herodes Atticus und rechts das <a href="https://hellas.blog/dionysostheater-athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dionysostheater</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Links vor der Akropolis ist ein großer Fels zu sehen, der Areopag. Dieser Fels liegt heute außerhalb des Akropolis-Geländes und ist frei zugänglich. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinter Akropolis und Areopag sehen wir das Gelände, das wir heute als die griechische Agora kennen. Oben rechts sehen wir den klein wirkenden <a href="https://hellas.blog/thesion-tempel-hephaistos/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tempel des Hephaistos</a>.</p>



<h2 id="akropolis-bauwerke" class="wp-block-heading">Welche Bauwerke sind zu sehen?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu zähle ich nicht nur die Bauwerke, die auf dem Burgberg von Athen stehen. Zum Gelände gehören auch antike Sehenswürdigkeiten unten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Berg:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Altar der Athene</li>



<li>Alter Tempel der Athene</li>



<li>Arrephorion</li>



<li>Chalkotheke</li>



<li>Erechtheion</li>



<li>Heiligtum der Artemis Brauronia</li>



<li>Heiligtum des Aegeus</li>



<li>Heiligtum des Zeus Polieus</li>



<li>Heiligtum von Pandion</li>



<li>Pandroseion</li>



<li>Parthenon</li>



<li><a href="https://hellas.blog/propylaeen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Propyläen</a></li>



<li>Statue der Athena Promachos</li>



<li>Tempel der Athena Nike</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Unterhalb des Berges:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Klepsydra</li>



<li>Heiligtum des Asklepios</li>



<li>Mykenischer Brunnen</li>



<li>Odeon des Herodes Atticus</li>



<li>Odeon des Perikles</li>



<li>Peripatos</li>



<li>Stoa des Eumenes</li>



<li>Temenos des Dionysos Eleuthereus</li>



<li><a href="https://hellas.blog/dionysostheater-athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Theater des Dionysos Eleuthereos</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Von manchen dieser Bauwerke und Statuen ist nichts mehr übrig. Zum Beispiel gibt es von der Athena Promachos nur noch Reste eines Sockels, so dass man sagen kann wo sie einst stand. Der Parthenon dagegen ist weit über die Stadt hinweg zu sehen. Im Laufe der Zeit will ich über einzelne dieser Sehenswürdigkeiten etwas schreiben. Das werde ich hier dann verlinken, so dass Du mehr durch Klick auf den jeweiligen Link erfahren kannst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weitere Hinweise für Deinen Besuch</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Grundsätzlich geht man zu Fuß hoch, was auch für nicht so gut trainierte Leute machbar ist. Inzwischen gibt es auch einen Fahrstuhl, so dass auch Menschen mit Behinderung auf den Burgberg von Athen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unterhalb des Burgbergs ist das <a href="https://roland-richter.blogspot.com/2022/06/das-akropolis-museum-in-athen.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Akropolis-Museum</a> erbaut worden. Dort kannst Du die Original-Frauenfiguren vom Erechtheion sehen, auch den Parthenon Fries. Das Original ist freilich weitgehend in London. Aber kürzlich wurde ein Fragment von einem Museum in Italien <a href="https://roland-richter.blogspot.com/2022/06/parthenon-fries-ruckkehr-eines.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">offiziell an Griechenland zurückgegeben</a>: Das Fagan-Fragment. Im Akropolis-Museum ist auch ein <a href="https://roland-richter.blogspot.com/2022/06/die-akropolis-aus-lego.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Modell der Akropolis aus Lego</a> zu sehen, das wirklich gelungen ist und viele spannende Details zeigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beliebt in Athen sind Restaurants, von denen aus man auf die antiken Tempel sehen kann. Oft sitzen die Gäste auf dem Dach, weshalb man auch von <a href="https://roland-richter.blogspot.com/2022/06/athen-drei-rooftop-restaurants.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rooftop Restaurants</a> spricht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also: Wenn Du in Athen bist, dass geh unbedingt hoch auf den Burgberg der Stadt. Es lohnt sich ganz sicher.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist eine Akropolis?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Wort Akropolis entspricht dem altgriechischen Wort ἀκρόπολις. Das kannst Du mit &#8222;Oberstadt&#8220; übersetzen. Im ursprünglichen Sinn meint es den zu einer griechischen Stadt gehörenden Burgberg. in vielen Städten, die in der Antike von Griechen gegründet wurden, gibt es eine Akropolis. Mir ist das selbst zum ersten mal in Nizza aufgefallen. Die französische Stadt ist um 350 v.Chr. als griechische Kolonie mit Namen Nikaia (Νίκαια) gegründet worden. Auch dort gab es eine Oberstadt, und zwar auf dem <a href="https://goo.gl/maps/Su8XEWKwxuCN1ZBK6" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hügel neben dem Hafen</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sehenswürdigkeiten in der Nähe der Akropolis </h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der Nähe gibt es viel zu sehen. Besonders hinweisen möchte ich auf das <a href="https://hellas.blog/akropolismuseum/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Akropolismuseum</a> und den <a href="https://hellas.blog/areopag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Areopag</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/akropolis/">Die Akropolis in Athen</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<title>Reclams Städteführer Athen (3. Auflage 2025)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Sep 2025 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher und Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Agrippa-Monument]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Reclams Städteführer Athen ist 2025 in 3. Auflage erschienen. Er ist der ideale Begleiter für Touren durch die Stadt. Bei früheren Reisen hatte ich das Buch bei meinen Streifzügen durch Athen dabei. Unterwegs habe ich es immer wieder gezückt und über das nachgelesen, was ich gerade vor meinen Augen sah. Der Autor hat von Aufbau und Schreibstil des Buchs den Leser immer im Blickpunkt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/reclams-staedtefuehrer-athen/">Reclams Städteführer Athen (3. Auflage 2025)</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">In diesem Jahr ist Reclams Städteführer Athen in nunmehr 3. Auflage erschienen. Ich kann Euch gar nicht sagen, wie sehr ich mich darüber freue. Die <a href="https://hellas.blog/reclams-staedtefuehrer-athen-2013/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">1. Auflage von 2013</a> habe ich im Blog bereits vorgestellt. Heute möchte ich meinen Eindruck von der Neuauflage schildern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die 3. Auflage von Reclams Städteführer Athen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch beginn mit sehr gut geschriebenen Informationen zur Geschichte von Athen und zu kulturellen Aspekten der Stadt. Der Kulturkalender ist praktisch, könnte eventuell aber noch etwas ausführlicher sein. Mir fehlen zum Beispiel der 6. März  (Gedenktag an Melina Mercouri), der 18. April  (Internationaler Tag der Denkmäler) oder der 18. Mai  (Internationaler Museumstag). Da finden viele kulturelle Veranstaltungen statt. Auch zum Tag des Europäischen Kulturerbes (letztes Wochenende im September) ist in Athen viel los.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Reclams-Städteführer-Athen-(3.-Auflage,-2025)"><img decoding="async" width="450" height="800" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/09/Reclams-Staedtefuehrer-Athen-2025.jpg" alt="Reclams Städteführer Athen (3. Auflage, 2025)" class="wp-image-12416" style="width:300px" title="Reclams Städteführer Athen (3. Auflage, 2025)" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/09/Reclams-Staedtefuehrer-Athen-2025.jpg 450w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/09/Reclams-Staedtefuehrer-Athen-2025-169x300.jpg 169w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption class="wp-element-caption">Reclams Städteführer Athen (3. Auflage, 2025)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die drei empfohlenen Rundgänge durch Athen sind super. Man kann an einem Tag eine der Routen machen und sich mit dem Büchlein in der Hand alles genau anschauen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Klaus Gallas nimmt den Leser mit in drei &#8222;Gegenden&#8220;. Zunächst geht es um die Akropolis und ihre Umgebung. Im zweiten Kapitel wird der Leser von der griechischen Agora über den Kerameikos zur Akademie Platons geführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach geht es von der Plaka zum Olympieion und schließlich aus der Altstadt heraus in das neue Athen. Anschließend geht es auf ausgewählte Sehenswürdigkeiten außerhalb der Stadt und in ihrem Umland. Eine Übersicht über die wichtigsten Museen rundet die Sache ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für diese Besprechung habe ich mir das erste Kapitel näher angeschaut. Auf den Seiten 56 bis 60 sind die wichtigsten Informationen zur Akropolis zusammengefasst. Mehr braucht man als  Tourist nicht. Und besser kann es auch kein Fremdenführer erklären. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Reisende betritt die Akropolis mit dem Büchlein in der Hand über die <a href="https://hellas.blog/propylaeen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Propyläen</a>. Vorbei an den Resten des Agrippa-Monuments geht es zum Nike-Tempel. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Was ich toll finde: Auf Architektonische Besonderheiten wie die Reste der Befestigung aus mykenischer Zeit weist der Führer hin (Seite 66). Man neigt dazu, solche Kleinigkeiten zu übersehen, auch wenn sie eine faszinierende Geschichte haben. Mit dem Städteführer Athen passiert Dir das nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch auf die Fundamente des alten Athena-Tempels weist das Buch hin. Das ist ein Detail, was im touristischen Alltag gerne mal übersehen wird.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Parthenon und Erechtheion</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Der Parthenon ist das wohl bekannteste Bauwerk auf der Akropolis. Kein Wunder, denn man sieht ihn weither von unten.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized" id="Der-Parthenon-auf-der-Akropolis"><img decoding="async" width="800" height="445" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Parthenon-2.jpg" alt="Der Parthenon auf der Akropolis" class="wp-image-724" style="width:400px" title="Der Parthenon auf der Akropolis" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Parthenon-2.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Parthenon-2-300x167.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Parthenon-2-768x427.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Parthenon auf der Akropolis</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bist Du auf dem Burgberg von Athen, dann solltest Du Dir die Zeit nehmen und lesen, was Klaus Gallas über den Parthenon schreibt. Mir ging es bei der 1. Auflage so, dass ich das Bauwerk auf einmal viel detaillierter wahrgenommen habe. Auch an die Spuren der Zerstörung erinnert das Buch. Erwähnt werden sowohl die <a href="https://hellas.blog/athen-1687-zerstoerung-parthenon/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zerstörung im Jahr 1687</a> als auch das, was Lord Elgin hier angerichtet hat. Aus der <a href="https://hellas.blog/rueckkehr-der-elgin-marbles-in-2025/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rückkehr der Elgin Marbles noch in 2025</a> wird wohl nichts mehr werden. Das aber ist ein anderes Thema.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Erechtheion ist ebenfalls ein sehr bekanntes Gebäude auf dem Burgberg von Athen. Der Leser erfährt alles über das Gebäude, vom mythischen Zweikampf zwischen Athene und Poseidon bis hin zu den Koren (auch Karyatiden) genannt. Das sind jene wunderschön gearbeitete Säulen in Mädchengestalt, die das Erechtheion zum wohl beliebtesten Fotomotiv der Stadt haben werden lassen. Fast alle Originale der Figuren stehen im Akropolis-Museum. Eine Figur wurde von Lord Elgin nach Großbritannien gebracht und ist heute im British Museum zu sehen. Auf der Akropolis stehen Nachbildungen, denen Wind und Wetter nichts ausmachen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was am Fuße der Akropolis zu sehen ist und in der Nähe (Areopag, Pnyx, Philopappos und die Sternwarte), beschreibt der Städteführer Athen ebenfalls ganz ausführlich. Wenn man alles gesehen (und gelesen) hat, ist ein wunderbarer, aber auch etwas anstrengender Tag vorübergegangen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Über den Rest des Buchs</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Was in dem Buch komplett fehlt, sind Angaben zu Öffnungszeiten oder Eintrittspreisen. Ehrlich gesagt finde ich das gut. Dazu kann man sich vor Ort erkundigen. Und weil sich immer wieder mal was ändert, würde der Städteführer Athen mit solchen Informationen schnell veralten. So ist er ein ewiger Schatz, der auch in 10 Jahren noch gute Dienste leisten wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die anderen Kapitel des Buchs könnte ich jetzt mit ähnlicher Ausführlichkeit beschreiben wie das, was ich zur Akropolis geschrieben habe. Das aber würde den Rahmen dieser Besprechung sprengen. Die Qualität ist gleichbleibend sehr hoch. Und der Text ist wirklich gut und verständlich zu lesen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rolands Meinung zur Neuauflage</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Städteführer Athen ist von&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Gallas" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Klaus Gallas</a>&nbsp;geschrieben worden, einem Architekturhistoriker und sehr erfahrenem Autoren. Seine langjährige Erfahrung kommt dem Städteführer zu Gute. Welchen Anteil Jutta Strozeck genau an der Neuauflage hat, wird nicht deutlich. Das macht aber nichts, das Buch ist aus meiner Sicht &#8222;aus einem Guss&#8220; und wirklich toll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit der 1. Auflage hat der Städteführer sich entwickelt. Der Leser steht durchweg im Mittelpunkt. Von Aufbau und Sprache her führt das Buch seine Leser wundervoll durch Athen und sein Umland. Kein einziges Mal das Gefühl, dass es mir mit der Lektüre „zu viel wird“. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du auf Kultur-Tour durch die griechische Hauptstadt bist, ist der Städteführer Athen der beste Reisebegleiter in Buchform, den ich kenne. Bei meiner nächsten Reise nach Athen ist er definitiv mit dabei.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Über Klaus Gallas und Jutta Stroszeck</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch stammt von Klaus Gallas. In der 3. Auflage hat Jutta Stroszeck es durchgesehen und aktualisiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Klaus Gallas kam 1941 in Berlin zur Welt. Zunächst machte er eine Ausbildung als Bergmann, 1959 erhielt er den Knappenbrief. Dem schloss sich eine Lehre als Bauzeichner an. Schließlich besuchte er die Ingenieurschule in Essen und Köln, 1965 schloss er als Ingenieur für Hochbau / Architektur ab. Danach machte er auf dem 2. Bildungsweg das Abitur. Von 1968 bis 1972 studierte er. An der LMU München belegte er Klassische Archäologie, Byzantinische Kunstgeschichte und Ägyptologie. An der TU München studierte er Architektur. 1972 schloss er als Diplom-Ingenieur in Architektur ab. Er wurde als freiberuflicher Autor und als Reiseleiter tätig. Dem schloss sich später auch seine Tätigkeit als Kulturmanager an. An der TU Berlin wurde Klaus Gallas 1982 im Fach Architekturgeschichte zum Dr.-Ing. promoviert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jutta Stroszeck erblickte 1961 in Donauwörth das Licht der Welt. Zwischen 1980 bis 1986 studierte sie an den Universitäten&nbsp;Erlangen,&nbsp;Göttingen&nbsp;und der&nbsp;FU Berlin. Ihre Fächer waren&nbsp;Klassische und&nbsp;Christliche Archäologie&nbsp;sowie&nbsp;Ur- und Frühgeschichte.&nbsp;In Erlangen schloss sie ab und wurde 1991 promoviert. Seit 1993 ist sie &nbsp;beim Deutschen Archäologischen Institut in der Abteilung Athen tätig.&nbsp;Ihr Forschungsschwerpunkt ist der Kerameikos.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wo kann ich Reclams Städteführer Athen kaufen?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Du bekommst diesen kleinen Reiseführer im regulären Buchhandel und natürlich auch von den Online-Händlern deines Vertrauens. Natürlich kannst Du ihn auch auf der <a href="https://www.reclam.de/produktdetail/reclams-staedtefuehrer-athen-architektur-und-kunst-9783150146361">Homepage des Verlags</a> kaufen. Dort findest Du auch noch mehr Informationen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du das Buch kaufen möchtest, brauchst Du diese Informationen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Reclams Städteführer Athen: Architektur und Kunst</li>



<li>3. Auflage (2025)</li>



<li>von Klaus Gallas</li>



<li>erschienen: 12. Februrar 2025</li>



<li>ISBN: 978-3-15-014636-1</li>



<li>Verlag: Verlag Philipp Reclam jun. GmbH</li>



<li>Preis: 15,50 Euro</li>



<li>208 Seiten</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Abschluss verrate ich gerne noch, aus welchem Grund ich mich so sehr über diese Neuauflage freue. Im November plane ich einen kurzen Städtetrip nach Athen. Natürlich wird Reclams Städteführer in meinem Reisegepäck sein.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/reclams-staedtefuehrer-athen/">Reclams Städteführer Athen (3. Auflage 2025)</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<title>Athene, Poseidon und der Wettstreit auf der Akropolis</title>
		<link>https://hellas.blog/athene-poseidon-akropolis/</link>
					<comments>https://hellas.blog/athene-poseidon-akropolis/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 May 2024 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Akropolis]]></category>
		<category><![CDATA[Akropolis (Athen)]]></category>
		<category><![CDATA[Athen]]></category>
		<category><![CDATA[Athene]]></category>
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		<category><![CDATA[Ακρόπολη]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Athene und Poseidon haben auf der Akropolis einen Wettkampf ausgetragen. Athene hat gewonnen, weshalb die Stadt ihren Namen trägt. Die Spuren des Wettkampfes kannst Du noch sehen. Du musst nur wissen, worauf zu achten ist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/athene-poseidon-akropolis/">Athene, Poseidon und der Wettstreit auf der Akropolis</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Es gibt eine spannende Geschichte von einem Wettstreit, den Athene und Poseidon auf der Akropolis ausgetragen haben. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/04/Blick-auf-die-Akropolis-vom-Kerameikos.jpg" alt="Blick auf die Akropolis vom Kerameikos" class="wp-image-3045" style="width:400px" title="Blick auf die Akropolis vom Kerameikos" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/04/Blick-auf-die-Akropolis-vom-Kerameikos.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/04/Blick-auf-die-Akropolis-vom-Kerameikos-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/04/Blick-auf-die-Akropolis-vom-Kerameikos-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Blick auf die Akropolis vom Kerameikos</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://hellas.blog/akropolis/">Akropolis</a> ist auf der Welt wohl das bekannteste Bauwerk aus der Antike, das die Zeiten bis heute überdauert hat. Zumindest dürfte es um Platz Nummer 1 mit dem <a href="https://roland-richter.blogspot.com/2022/08/das-kolosseum-in-rom.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kolosseum in Rom</a> oder den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pyramiden_von_Gizeh">Pyramiden von Gizeh</a> konkurrieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Wort Akropolis kannst Du mit dem deutschen Wort „Oberstadt“ übersetzen. Genau genommen ist sie nämlich nichts anderes. Älteste Spuren menschlicher Aktivitäten stammen aus der Jungsteinzeit. In der Bronzezeit war hier der Sitz des Königs.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier fand der legendäre Wettstreit zwischen Poseidon und Athene statt, dessen Ausgang bestimmen sollte, wem dieser beiden Gottheiten die Stadt gehören sollte. Die Aufgabe war, den Menschen ein möglichst nützliches Geschenk zu machen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Wettkampf zwischen Poseidon und Athene auf der Akropolis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Poseidon ist der Gott des Meeres. Er warf seinen Dreizack auf den Berg. Dadurch entstand ein Loch, in das Wasser strömte. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/05/Das-Erechtheion.jpg" alt="Das Erechtheion auf der Akropolis" class="wp-image-7522" style="width:400px" title="Das Erechtheion auf der Akropolis" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/05/Das-Erechtheion.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/05/Das-Erechtheion-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/05/Das-Erechtheion-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Erechtheion auf der Akropolis</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nur war Poseidon wie gesagt der Gott der Meere. Und das hatte so seine Folgen. Ein Geschenk hat er zumindest zustande bekommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Poseidons Versuch, die Menschen auf dem Burgberg für sich zu gewinnen, ist schief gegangen. Eine Wasserquelle hätten die gut gebrauchen können. Aber heraus kam Salzwasser. Das konnte niemand gebrauchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Athene war etwas klüger als Poseidon. Sie schenkte den Menschen einen Olivenbaum. Mit den Oliven konnten die Leute viel anfangen. Die Oliven waren Nahrung, und aus dem Holz ließen sich allerlei nützliche Dinge fertigen. Zudem ist der Olivenbaum ein Symbol für Fruchtbarkeit und Frieden. Beides können eine Stadt und ihre Bewohner immer gut gebrauchen. Der Olivenbaum kam prima bei ihnen an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Athene ging daher aus dem Wettstreit mit Poseidon als Siegerin hervor. Die Stadt trug fortan ihren Namen und die Athener zogen viele Olivenbäume, die den Grundstock für ihr künftiges Wohlergehen bildeten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Olivenbaum der Athene und das Loch des Poseidon auf der Akropolis </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Man kann die Spuren dieses göttlichen Wettkampfes übrigens noch heute sehen. Dort, wo das vom Dreizack des Poseidon geschlagene Loch ist, haben die Athener später das Erechtheion entwickelt. Das göttliche Loch ist noch darin zu sehen. Bis in die 1960er Jahre konnten die Besucher der Akropolis auch unproblematisch in das Erechtheion gehen und sich alles anschauen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/05/Der-Olivenbaum-vor-dem-Erechtheion.jpg" alt="Der Olivenbaum vor dem Erechtheion" class="wp-image-7523" style="width:400px" title="Der Olivenbaum vor dem Erechtheion" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/05/Der-Olivenbaum-vor-dem-Erechtheion.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/05/Der-Olivenbaum-vor-dem-Erechtheion-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/05/Der-Olivenbaum-vor-dem-Erechtheion-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Olivenbaum vor dem Erechtheion</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Leider haben immer mehr Leute ihren Müll in das Loch des Poseidon geworfen. Poseidon wird das nicht gefallen haben. Denjenigen, die sich um das archäologische Gelände auf dem Burgberg von Athen kümmerten, hat es noch viel weniger gefallen. Um das Innere des Erechtheion zu schützen, ist es heute für Besucher gesperrt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin sehr versucht zu behaupten, dass der von Athene geschenkte Olivenbaum heute noch auf der Akropolis wächst. An der (vermutlich) richtigen Stelle neben dem Erechtheion gedeiht jedenfalls ein solcher Baum. Wenn ich mir die Pflanze anschaue, kann ich dieser Versuchung nicht nachgeben. Der Baum ist recht jung. Zumindest aber der Gedanke ist schön, dass es sich um einen Nachfahren des von Athene geschenkten Baumes handeln könnte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wenn Du am Erechtheion bist, dann denke an Poseidon und Athene</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Akropolis wird dermaßen von Touristen überrannt, dass Du Dir inzwischen einen Timeslot buchen musst, um überhaupt hoch zu kommen. Alle schauen sich den Parthenon an. Natürlich ist die Vorhalle mit den Karyatiden das Fotomotiv schlechthin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber wie viele Leute sehen sich das Erechtheion und den Olivenbaum davor an und denken an diese Geschichte? Du wirst es, und das ist viel wert.</p>
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