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	<title>Artemis Archive - Hellas Blog</title>
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	<title>Artemis Archive - Hellas Blog</title>
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		<title>Griechische Haarmode wie bei Artemis</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Sep 2026 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Artemis]]></category>
		<category><![CDATA[Frisur]]></category>
		<category><![CDATA[Johann Joachim Winckelmann]]></category>
		<category><![CDATA[Krobylos]]></category>
		<category><![CDATA[Olympische Götter]]></category>
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		<category><![CDATA[Stephane]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Göttin Artemis trug eine Haarmode, der die Damen ihrer Zeit eifrig nacheiferten: Der Krobylos. Die Haare waren zu einem Knoten zusammengebunden, nur an Stirn und/oder Schläfe waren sie frei. Gut zu sehen ist das bei der so genannten Winckelmann Artemis.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/griechische-haarmode-wie-bei-artemis/">Griechische Haarmode wie bei Artemis</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mit der berühmten von Winckelmann gefundenen Artemis haben wir einen Eindruck, wie griechische Haarmode in der Antike wohl gewesen sein mag. Man kann das perfekt am <a href="https://hellas.blog/bemalter-abguss-der-winckelmann-artemis/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Abguss der Statue sehen, die bemalt im Liebieghaus</a> steht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Artemis zeigt griechische Haarmode ihrer Zeit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Schauen wir auf den Hinterkopf der Artemis. Hier kannst Du deren Frisur gut sehen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Die-Frisur-der-Artemis"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/08/Liebieghaus-Winckelmann-Artemis-Frisur.jpg" alt="Die Frisur der Artemis" class="wp-image-12303" style="width:400px;height:auto" title="Die Frisur der Artemis" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/08/Liebieghaus-Winckelmann-Artemis-Frisur.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/08/Liebieghaus-Winckelmann-Artemis-Frisur-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/08/Liebieghaus-Winckelmann-Artemis-Frisur-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Frisur der Artemis</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Frisur, die du auf dem Foto siehst, ist typisch für<strong> </strong>das späte 5. bis 4. Jahrhundert. v. Chr.. In Veröffentlichungen habe ich die Bezeichnung <em>Krobylos</em> (κρώβυλος, altgriechisch κρωβύλος) gefunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das zentrale Merkmal dieser Frisur ist, dass das Haar auf dem Scheitel zu einer Art Knoten aufgerollt wurde. Der Knoten konnte sich auch am Hinterkopf befinden. Befestigt hat man es mit Haarspangen, die (auch) die Form einer Heuschrecke hatten. Die Haare an Stirn und Schläfe bleiben frei. Gerne hat man sie kunstvoll gelockt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bekannt ist diese Haarmode von Artemis, Athene oder auch Demeter. Man kann sagen, dass der Krobylos die Haartracht der Göttinnen war. Natürlich war er auch bei irdischen Damen sehr beliebt, die es den olympischen Vorbildern gleichtun wollten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Damenfrisuren im antiken Griechenland</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich fand bei meinen Recherchen diese Einteilung der antiken Damenfrisuren:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Krobylos: Haar ist nach oben oder am Hinterkopf zusammengebunden. Es wird von Spangen oder einem Band gehalten.</li>



<li>Sakkos: Die Dame trägt ein Haarnetz über ihren Haaren.</li>



<li>Stephane: Über dem Haar trägt die Dame eine vollständige Bedeckung aus Seide, Wolle oder einem anderen Material.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt auch eine größere Differenzierung in der Einteilung antiker Damenfrisuren. Entscheidend ist, dass die Damen Spangen, Diademe und die verschiedensten Stoffe einsetzten, um die bestmögliche Wirkung zu erzielen. Bei <a href="https://world4.info/haarfrisuren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">world4info</a> habe ich eine gute Einteilung dazu entdeckt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Frisuren waren im antiken Griechenland ein Ausdrucksmittel, um Schönheit und Stil für jeden erkennbar zur Geltung zu bringen. Ich glaube, dass die Damen dieser Zeit sich in diesem Punkt nicht sehr von den Damen aller anderen Epochen unterschieden haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Krobylos habe ich oben schon gesagt, was ich dazu weiß. Hier möchte ich kurz noch auf die beiden anderen Haarmoden eingehen.<br><br>Der Sakkos war das Haarnetz der Frauen. Er konnte schlicht aus Stoff bestehen oder reich verziert sein. Frauen nutzten den Sakkos im Alltag, um lange Haare zu bändigen. Bei Festen trugen sie schmuckvolle und schöne Exemplare. Der Sakkos zeigt, dass im alten Griechenland bei den Haaren praktische und modische Erwägungen gut zusammengingen.<br><br>Die Stephane war ein Diadem oder eine Art Krone, die Frauen auf dem Kopf trugen. Sie verlieh den Trägerinnen eine edle und fast göttliche Ausstrahlung. Beliebt war sie bei Göttinnen. Und auch bei Bräuten, die sich am Hochzeitstag wie eine Göttin fühlen wollten. Die Stephane konnte mit dem Krobylos verbunden sein, was besonders feierlich und elegant gewirkt hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die griechischen Frisuren wie Krobylos, Sakkos und Stephane sind nicht nur historische Haartrachten. Sie sind sondern echte Symbole der antiken Kultur. Bis heute haben diese Frisuren eine inspirierende Wirkung.</p>



<h2 id="block-b112b298-eda1-4814-9341-0ef8e3aaf112" class="wp-block-heading">Frisuren im Hellas Blog</h2>



<p class="wp-block-paragraph" id="block-e801eb32-7753-4b9d-9eff-09cd89a592c1">Schon immer spielte die Haarmode für die Menschen eine wichtige Rolle, nicht nur in Griechenland. Ab und an mache ich im Hellas Blog einen Beitrag zum Thema Frisur. </p>



<ul class="display-posts-listing"><li class="listing-item"><a class="image" href="https://hellas.blog/griechische-haarmode-wie-bei-artemis/"><img decoding="async" width="300" height="169" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/08/Liebieghaus-Winckelmann-Artemis-Frisur-300x169.jpg" class="attachment-medium size-medium wp-post-image" alt="Die Frisur der Artemis" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/08/Liebieghaus-Winckelmann-Artemis-Frisur-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/08/Liebieghaus-Winckelmann-Artemis-Frisur-768x432.jpg 768w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/08/Liebieghaus-Winckelmann-Artemis-Frisur.jpg 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a> <a class="title" href="https://hellas.blog/griechische-haarmode-wie-bei-artemis/">Griechische Haarmode wie bei Artemis</a></li><li class="listing-item"><a class="image" href="https://hellas.blog/das-getty-museum-in-los-angeles-zeigt-das-portraet-der-isidora/"><img decoding="async" width="200" height="300" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/02/Getty-Museum-Portrait-Isidora-200x300.jpg" class="attachment-medium size-medium wp-post-image" alt="Mumienportrait der Isidora" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/02/Getty-Museum-Portrait-Isidora-200x300.jpg 200w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/02/Getty-Museum-Portrait-Isidora.jpg 533w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a> <a class="title" href="https://hellas.blog/das-getty-museum-in-los-angeles-zeigt-das-portraet-der-isidora/">Das Getty Museum in Los Angeles zeigt das Porträt der Isidora</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">Meine Beiträge Im Hellas Blog über <a href="https://hellas.blog/tag/goettin-artemis/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Artemis</a> kennzeichne ich mit dem entsprechenden Tag. Klicke auf den Link, um Dir alle Beiträge anzeigen zu lassen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/griechische-haarmode-wie-bei-artemis/">Griechische Haarmode wie bei Artemis</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<title>Sterben war verboten auf Delos</title>
		<link>https://hellas.blog/sterben-verboten-auf-delos/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Aug 2026 02:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Apollon]]></category>
		<category><![CDATA[Artemis]]></category>
		<category><![CDATA[Delos]]></category>
		<category><![CDATA[Regionaleinheit Mykonos]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf Delos waren in der Antike Geburten, Sterben und Bestattungen verboten. Dadurch sollte die Reinheit dieses heiligen Orts gewahrt bleiben.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/sterben-verboten-auf-delos/">Sterben war verboten auf Delos</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Auf Delos war es in der Antike nicht nur verboten zu sterben. Es durften auch keine Kinder auf der Insel zur Welt kommen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die heilige Insel</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Insel war den Griechen der Antike heilig. Die Heiligkeit war absolut. Die Reinheit der Insel musste unbedingt bewahrt bleiben.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Die-Löwen-Terrasse-auf-Delos"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/06/Delos-2024-Loewen.png" alt="Die Löwen-Terrasse auf Delos" class="wp-image-15098" style="width:400px" title="Die Löwen-Terrasse auf Delos" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/06/Delos-2024-Loewen.png 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/06/Delos-2024-Loewen-300x169.png 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/06/Delos-2024-Loewen-768x432.png 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Löwen-Terrasse auf Delos</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb durften Frauen auf der Insel keine Kinder zur Welt bringen. Und es war verboten, dass Menschen auf Delos sterben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Delos war einer der wenigen Orte in der Geschichte, an denen die Heiligkeit des Ortes so absolut war, dass Geburten und Todesfälle verboten waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gab auf der Insel zwei Geburten. Apollon und seine Schwester Artemis kamen hier zur Welt. Das hat Delos eine ganz besondere Bedeutung verliehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dennoch lebten hier Menschen. Auch hier blühte die Kykladenkultur. Die Siedlung wurde 2200 v.Chr. aufgegeben. Und ab 1400 v.Chr. lebten hier wieder Menschen. Um 1150 v.Chr. endete diese Phase, während der dunklen Jahrhunderte war Delos wieder verlassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im 9. Jahrhundert kamen die Ionier hierher. Sie stellten die Priesterköniginnen. Dann kam im 6. Jahrhundert die 1. Katharsis. Katharsis bedeutet so viel wie Reinigung. In der Umgebung der Tempel hat man alle Gräber entfernt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">425 v.Chr. kam dann die 2. Katharsis. Nunmehr waren Geburten, Todesfälle und Bestattungen auf der Insel verboten. Schwangere und Sterbende brachte man kurzerhand auf die benachbarte Insel <a href="https://maps.app.goo.gl/QvKsDZzCYswd6Mpe6" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rinia</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Griechen der Antike haben Delos als einen absolut heiligen Ort betrachtet. Jeder menschliche Übergang ins Leben oder in den Tod hätte ihn befleckt. Deshalb waren Geburten, Sterben und Bestattungen auf Delos verboten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Delos musste sterben</h2>



<p class="wp-block-paragraph">So traurig es ist: Geburt und Sterben sind unbedingte Aspekte des menschlichen Lebens. So ist es, ob es uns gefällt oder nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf Delos ist das aus religiösen Gründen verneint worden. War diese Abkopplung von Werden und Vergehen der Anfang vom Ende? Es waren ganz andere historische Vorgänge, die Delos sein Ende bereitet haben. Aber aus spiritueller Sicht ist das auf jeden Fall eine legitime Fragestellung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In den Jahren 88 v.Chr. und 69 v.Chr. gab es zwei verheerende Überfälle auf Delos, die zum Untergang der Insel führten. Über diese Geschichte berichte ich im <a href="https://hellas.blog/kaempfender-gallier-athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Blogbeitrag vom kämpfenden Gallier</a>. Das ist eine andere Geschichte, um die es heute nicht geht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/sterben-verboten-auf-delos/">Sterben war verboten auf Delos</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<item>
		<title>Der Hellas Blog im Weltraum</title>
		<link>https://hellas.blog/der-hellas-blog-im-weltraum/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 05:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[All]]></category>
		<category><![CDATA[Artemis]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Hellas Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Überschrift ist ein Stück weit Übertreibung, jedenfalls wird der Hellas Blog nicht im Weltraum gehostet. Ein bisschen stimmt die Meldung aber doch. Der Hellas Blog fliegt mit Artemis II durch den Weltraum zum Mond und zurück.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/der-hellas-blog-im-weltraum/">Der Hellas Blog im Weltraum</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Überschrift ist ein Stück weit Übertreibung, jedenfalls wird der Hellas Blog nicht im Weltraum gehostet. Ein bisschen stimmt die Meldung aber doch. Der Hellas Blog fliegt mit Artemis II durch den Weltraum zum Mond und zurück.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Artemis II auf dem Weg zum Mond</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Artemis 2 ist ein bemannter Mondflug der NASA. Die Rakete startete am 1. April 2026 in Cape Canaveral, Florida. Seit Apollo 17 im Jahr 1972 ist kein Mensch mehr zum Mond geflogen. Jetzt sind sie wieder unterwegs.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Der-Hellas-Blog-startet-in-den-Weltraum"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/04/Hellas-Blog-Weltraum.jpg" alt="Der Hellas Blog startet in den Weltraum" class="wp-image-14458" style="width:400px" title="Der Hellas Blog startet in den Weltraum" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/04/Hellas-Blog-Weltraum.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/04/Hellas-Blog-Weltraum-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/04/Hellas-Blog-Weltraum-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Hellas Blog startet in den Weltraum <br>(Bild generiert von KI)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">An Bord sind vier Astronauten: Reid Wiseman, Victor Glover, Christina Koch und Jeremy Hansen. Der Hinflug dauert 4 Tage, zurück wird es ebenso lange dauern. Insgesamt ist die Mission auf 9 Tage geplant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass die USA sich jetzt wieder auf den Weg zum Mond gemacht haben, ist kein Zufall. Das Mondprogramm der 1960er und frühen 1970er Jahre hatte mit dem Kalten Krieg und der Konkurrenz zur Sowjetunion zu tun. Die Sowjetunion schickte den ersten Satelliten ins All, das erste Tier und mit Juri Gagarin den ersten Menschen. Den Sprung auf den Mond hat sie aber nicht geschafft. Nachdem das Rennen entschieden war, stellten auch die USA ihr Mondprogramm ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Mal ist es China, das in den Wettlauf um den Mond eingetreten ist. Die Volksrepublik hat ein sehr ehrgeiziges Raumfahrtprogramm begonnen. Ihr Ziel ist, im Jahr 2030 mit Astronauten auf dem Mond zu landen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit war der Wettbewerb wieder eröffnet. Die USA starteten das Artemis-Programm. Ihr Ziel ist, der Volksrepublik China zuvorzukommen. Das Ziel, schon im Jahr 2024 wieder Menschen auf den Mond zu bringen, erwies sich als zu ehrgeizig. Jetzt gilt es nur noch, China zuvorzukommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass man das Programm nach Artemis benannt hat, kommt nicht von ungefähr. Sie ist die Zwillingsschwester des Apollon. Und das erste Mondprogramm der USA war bekanntlich nach ihm benannt. Dass Artemis eine besondere Beziehung zum Mond hatte, kommt hinzu. Sie war auch Götting des Mondes. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Hellas Blog reist mit Artemis II durch den Weltraum</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wie kommt jetzt der Blog zum Artemisprogramm? Die NASA machte ein verlockendes Angebot: <a href="https://www3.nasa.gov/send-your-name-with-artemis/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sende deinen Namen um den Mond!</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Da habe ich mitgemacht und den <a href="https://hellas.blog/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hellas Blog</a> registriert. Die NASA hat mitgeteilt, dass insgesamt 5.647.889 virtuelle Bordkarten ausgegeben worden sind. So viele Menschen aus der ganzen Welt haben sich registriert. Und ich habe einen auf den Hellas Blog ausgestellten Boarding Pass für die Artemis II zugeschickt bekommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Irgendwo im Weltraum fliegt jetzt ein Computerchip, auf dem der Name Hellas Blog gespeichert ist. So kommt der Blog ins All.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/der-hellas-blog-im-weltraum/">Der Hellas Blog im Weltraum</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<title>So könnten die sieben Weltwunder der Antike ausgesehen haben</title>
		<link>https://hellas.blog/sieben-weltwunder-antike-ausgesehen/</link>
					<comments>https://hellas.blog/sieben-weltwunder-antike-ausgesehen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Jan 2026 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie haben die sieben Weltwunder der Antike ausgesehen? Dazu habe ich mir meine Gedanken gemacht. Das von einer KI generierte Bild der Weltwunder ist natürlich nur eine Spekulation.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/sieben-weltwunder-antike-ausgesehen/">So könnten die sieben Weltwunder der Antike ausgesehen haben</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Sieben Weltwunder der Antike sind heute bekannt, aber wie haben sie ausgesehen? Die Menschen der Antike haben diese Bauwerke nicht als Weltwunder bezeichnet. Für sie waren das die Sehenswürdigkeiten ihrer Zeit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was waren Weltwunder?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Genau genommen nannten sie diese Bauwerke&nbsp;ἑπτὰ θεάματα τῆς οἰκουμένης. Das bedeutet&nbsp;<em>die sieben Sehenswürdigkeiten der bewohnten (Erde)</em>.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/10/7-Weltwunder-der-Antike.jpg" alt="Die sieben Weltwunder der Antike" class="wp-image-12991" style="width:400px" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/10/7-Weltwunder-der-Antike.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/10/7-Weltwunder-der-Antike-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/10/7-Weltwunder-der-Antike-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die 7 Weltwunder der Antike<br>(Bild durch KI generiert)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wie genau diese Wunderwerke zu ihrer Zeit ausgesehen haben, wissen wir nicht. Die Werke gibt es &#8211; bis auf die große Pyramide von Gizeh &#8211; nicht mehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn es je detailgetreue Bilder gegeben haben sollte, sind diese verloren gegangen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir wissen hauptsächlich aus Beschreibungen, wie die sieben Weltwunder der Antike ausgesehen haben könnten. Einzig die Pyramiden von Gizeh ist bis heute erhalten geblieben. Alle anderen Werke gibt es nicht mehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zahl der Weltwunder war auf sieben begrenzt. Diese Zahl galt in der Antike als vollkommen. Und als vollkommen galten auch die Werke. Ursprünglich gehörten übrigens die Stadtmauern von Babylon zu den Weltwundern. Diese waren aber schon in der Antike zerstört. Stattdessen kam der Leuchtturm von Alexandria in die Liste.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie die sieben Weltwunder ausgesehen haben, wissen wir nicht wirklich. Aber das Bild zu diesem Blog gibt dazu doch eine ungefähre Vorstellung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das waren die sieben Weltwunder der Antike</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht alle Weltwunder waren griechisch. Das kann sowohl für die Pyramide von Gizeh als auch die Hängenden Gärten von Babylon klar verneint werden. Aber die Griechen der Antike kamen auf die Idee, eine Liste der Weltwunder aufzustellen. Und wie diese sieben Weltwunder der Antike ausgesehen haben, wussten die Menschen ihrer Zeit vor allem aus Erzählungen. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Die Pyramiden von Gizeh</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die große Pyramide des Cheops war&nbsp;glatt verkleidet mit feinpoliertem, weißem Tura-Kalkstein. Der reflektierte die Sonne sehr stark, so dass die Pyramide hell strahlte. Ihre Verkleidung ist archäologisch belegt. Erhalten geblieben sind zum Beispiel Verblendsteine. Ein goldener „Gipfelstein“ wird in der Populärliteratur oft erwähnt. In den mir bekannten Quellen ist er aber nicht belegt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt noch zwei weitere Pyramiden. Die des Chephren gilt als &#8222;mittlere&#8220; Pyramide und und die des Mykerinos ist die &#8222;kleine&#8220; Pyramide. Daneben steht noch das Grab von Chentkaus I., die am Ende der 4. Dynastie Ägypten als Königin regierte. Das war aber keine &#8222;richtige&#8220; Pyramide und wurde in Der Antike wohl auch nicht als solche angesehen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Hängende Gärten von Babylon</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Ihre Existenz ist umstritten. Es gibt sogar die These, dass sie im assyrischen Ninive zu verorten ist. Einigkeit besteht aber, dass es sie gab. Vorstellen dürfen wir uns sie als große, terrassierte Gartenanlage mit aufwändiger Bewässerung.&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading">Zeusstatue von Olympia</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Sie war kein Bauwerk, sondern ein Kunstwerk. Gefertigt von Phidias dürfen wir sie uns als ein sitzendes Kultbild des griechischen Gottes Zeus vorstellen. Sie war etwa 12 m hoch und wohl aus Elfenbein und Gold gefertigt. Pausanias berichtet, dass die Statue mit Öl gepflegt worden ist.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Artemistempel von Ephesos</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Bauwerk muss ein wirklich&nbsp;monumentaler Tempel gewesen sein. Der Tempeltyp war ein Dipteros im Ionischen Stil. Gebaut hat man den Tempel mit Marmor. Er hatte 127 Säulen, die eine Höhe von 18 bis 19 m hatten. Das Bauwerk war sehr üppig verziert und muss seine Besucher wahnsinnig beeindruckt haben.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Mausoleum von Halikarnassos</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Hier ließ König Mausolos II. sich ein Grabmal errichten. Es war keine Pyramide wie in Ägypten, sondern eher ein hausartiges Gebäude mit einem pyramidenähnlichen Dach. Und das muss richtig etwas hergemacht haben. Es hatte einen hohen Sockel, um den 36 Säulen angeordnet waren. Darüber war ein pyramidenförmiges Dach mit 24 Stufen. Und als Krönung soll eine Quadriga oben drauf gestanden haben. Hoch war das Mausoleum stolze 45 m. Die Reste des Podiums gibt es heute noch. Die Maße weichen leicht von den antiken Quellen ab, bestätigen aber prinzipiell, was wir über das Mausoleum wissen..&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading">Koloss von Rhodos</h4>



<p class="wp-block-paragraph">An der Einfahrt zum Hafen von Rhodos stand eine imposante Statue des Gottes Helios. Sie war&nbsp;etwa 32–33 m hoch. Berichte, dass die Hafeneinfahrt unter den Beinen der Statue hindurchging, kann die Forschung nicht bestätigen. Wahrscheinlich hohe Bronze-Statue des Helios; gängige Forschung verwirft die „Hafeneinfahrt-Pose“. Möglicherweise stand sie bei der Akropolis von Rhodos oder im Bereich Mandráki. Wir dürfen uns den Gott stehend vorstellen, mit Mantel und Strahlenkrone.&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading">Leuchtturm von Alexandria</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Man bezeichnet ihn auch mit dem griechischen Wort für Leuchtturm als Pharos. Es war ein dreigeteilter Turm. Unten war er quadratisch, in der Mitte oktogonal und oben zylindrisch. Insgesamt dürfte er etwas über 100 m hoch gewesen sein. An der Spitze gab es Spiegel, die bei Tag das Sonnenlicht reflektierten und auf das Meer blinkten. bei Nacht brannte hier ein Feuer, das weithin zu sehen war. Von Bildern auf antiken Münzen wissen wir, dass an den Ecken des Gebäudes Figuren standen. Und auf dem Dach mag eine Statue gestanden haben. Im Osthafen von Alexandria hat man Steine des Leuchtturms gefunden, welche die bisherigen Informationen zu Lage und Größe des Gebäudes stützen.&nbsp;Für mehr Informationen lies den <a href="https://hellas.blog/pharos-alexandria/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Artikel zum Pharos von Alexandria</a> in diesem Blog.</p>
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		<title>Bemalter Abguss der Winckelmann Artemis</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Dec 2025 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Abguss]]></category>
		<category><![CDATA[Artemis]]></category>
		<category><![CDATA[Johann Joachim Winckelmann]]></category>
		<category><![CDATA[Krobylos]]></category>
		<category><![CDATA[Liebieghaus (Frankfurt)]]></category>
		<category><![CDATA[Neapel]]></category>
		<category><![CDATA[Pompeji]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Liebieghaus habe ich einen bemalten Abguss der so genannten Winckelmann Artemis gesehen. Das (unbemalte) Original der Skulptur steht im Archäologischen Nationalmuseum in Neapel.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/bemalter-abguss-der-winckelmann-artemis/">Bemalter Abguss der Winckelmann Artemis</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Im Liebieghaus habe ich einen bemalten Abguss der so genannten Winckelmann Artemis gesehen. Das Original steht im Archäologischen Nationalmuseum in Neapel.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schau Dir den Abguss der Winckelmann Artemis in Frankfurt an</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das <a href="https://hellas.blog/liebieghaus/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Liebieghaus</a> in Frankfurt hat keine echte Abgusssammlung. Es hat eine tolle echte Skulpturen, die einen Zeitraum von der Antike bis in die Neuzeit abdecken.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="bemalter-Abguss-der-Winckelmann-Artemis"><img decoding="async" width="368" height="800" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/08/Liebieghaus-Winckelmann-Artemis.jpg" alt="bemalter Abguss der Winckelmann Artemis" class="wp-image-12307" style="width:300px" title="bemalter Abguss der Winckelmann Artemis" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/08/Liebieghaus-Winckelmann-Artemis.jpg 368w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/08/Liebieghaus-Winckelmann-Artemis-138x300.jpg 138w" sizes="(max-width: 368px) 100vw, 368px" /><figcaption class="wp-element-caption">bemalter Abguss der Winckelmann Artemis</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Original der Winckelmann Artemis ist im Jahr 1760 in Pompeji entdeckt worden, im Liebighaus kannst Du einen bemalten Abguss sehen. Das Original steht im Archäologischen Nationalmuseum Neapel und hat die Inventarnummer IN 6008.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ausgräber haben die Statue am 19. Juli 1760 bei Ausgrabungen in Pompeji gefunden. Pompeji war im Jahr 79 n.Chr. durch einen Ausbruch des Vesuv verschüttet worden. Die Asche des Vulkans hat die Statue konserviert und sehr gut erhalten. Zum großen Erstaunen der Finder war sie bemalt. Im Grabungstagebuch ist erwähnt, dass die Arme hautfarben waren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis dahin herrschte die Vorstellung vor, dass die Statuen der antiken Römer und Griechen unbemalt und weiß wie ihr Marmor gewesen seien. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eineinhalb Jahre später sah Johann Joachim Winckelmann die Statue. In seinen Notizen äußerte er sich zur Bemalung. Was er schreibt, wird wie folgt zitiert: Die Haare der Hetrurischen Diana waren gelb gefärbet, auch die Augäpfel waren gemahlet. Der Riem des Köchers ist roth. Der äußere kleine Rand des Gewandes ist gelb und schmal, auf dem breiten rothen Streifen sind weiße Blumen gemahlet. An ihrem Diadema, welches rund um den Kopf gehet, sind 10 Rosen erhaben, roth gemahlet.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Winckelmann kam die bemalte Staue &#8222;ungriechisch&#8220; vor. Zunächst nahm er an, dass es sich um eine etruskische Kopie handeln könnte. Er erkannte jedoch, dass dem nicht so war. Er ordnete sie dem ältesten Stil der griechischen Kunst zu, der archaischen Epoche. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute ist bekannt, dass die Statue im 1. Jahrhundert v.Chr. entstanden ist. Ein griechischer oder römischer Kunstler hat sie nach dem Vorbild archaischer Statuen geschaffen. Dieser Stil war damals sehr beliebt, was bis in die Regierungszeit von Augustus anhielt. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Die bemalte Statue der Artemis</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Winckelmann-Artemis ist 116 cm groß. Ich finde, dass die Göttin sehr dynamisch wirkt. Sie schreitet stolz, auf ihrem Rücken befindet sich der Köcher. Als Göttin der Jagd braucht sie ihn. Sie trägt eine wunderschöne Sandale und ihre Haare in einer Frisur, die man Krobylos nennt. Schaut Euch die Details auf weiteren Bildern an.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/08/Liebieghaus-Winckelmann-Artemis-Gesicht.jpg" alt="Das Gesicht der Winckelmann-Artemis" class="wp-image-12304" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/08/Liebieghaus-Winckelmann-Artemis-Gesicht.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/08/Liebieghaus-Winckelmann-Artemis-Gesicht-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/08/Liebieghaus-Winckelmann-Artemis-Gesicht-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Gesicht der Winckelmann-Artemis</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img decoding="async" width="450" height="800" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/08/Liebieghaus-Winckelmann-Artemis-Ruecken-mit-Koecher.jpg" alt="Der Rücken der Winckelmann-Artemis" class="wp-image-12305" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/08/Liebieghaus-Winckelmann-Artemis-Ruecken-mit-Koecher.jpg 450w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/08/Liebieghaus-Winckelmann-Artemis-Ruecken-mit-Koecher-169x300.jpg 169w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Rücken der Winckelmann-Artemis</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/08/Liebieghaus-Winckelmann-Artemis-vorderer-Fuss-mit-Sandale.jpg" alt="Fuß und Schuh der Winckelmann-Artemis" class="wp-image-12306" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/08/Liebieghaus-Winckelmann-Artemis-vorderer-Fuss-mit-Sandale.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/08/Liebieghaus-Winckelmann-Artemis-vorderer-Fuss-mit-Sandale-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/08/Liebieghaus-Winckelmann-Artemis-vorderer-Fuss-mit-Sandale-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Fuß und Schuh der Winckelmann-Artemis</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Frankfurter Archäologen Ulrike Koch-Brinkmann und ihr Mann Vinzenz Brinkmann haben die Farbpigmente der Artemis erforscht. Was Winckelmann und seinen Zeitgenossen gelb vorgekommen war, ist es in der Antike nicht gewesen. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Winckelmann hat die Farbigkeit antiker Statuen bestätigt</h4>



<p class="wp-block-paragraph">In der Renaissance haben die Menschen die Kultur der griechischen und römischen Antike wiederentdeckt. Es gab zahlreiche Skulpturen, welche die Zeiten überdauert haben. Farbe war nicht auf ihnen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Tolle neue Skulpturen wurden hergestellt. Griechische und römische Kunst war das Vorbild, Und deren Skulpturen waren ohne jeden Farbauftrag. Das sah man doch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Idee, dass antike Kunstwerke bemalt gewesen sein könnten, kam gar nicht erst auf. Dass in Pompeji eine Artemis ans Tageslicht kam, die polychrom war, stelle den bisherigen Konsens über antike Kunst auf den Kopf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Winckelmann hatte seine Schwierigkeit, zu akzeptieren, was er mit eigenen Augen gesehen hatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schließlich aber tat er das.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In seiner 1764 erschienenen Geschichte der Kunst des Altertums schriebt Winckelmann:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Farbe trägt zur Schönheit bei, ist aber nicht die Schönheit selbst, obwohl sie im Allgemeinen die Schönheit und ihre Formen verstärkt. Da Weiß die Farbe ist, die die meisten Lichtstrahlen reflektiert und daher am leichtesten wahrgenommen wird, wird ein schöner Körper umso schöner sein, je weißer er ist, und nackt wird er dadurch größer erscheinen, als er tatsächlich ist, so wie alle neu geformten Gipsfiguren größer erscheinen als die Statuen, von denen sie gegossen wurden.</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Das wurde lange so verstanden, dass Winckelmann der Meinung war, die antiken Statuen seien unbemalt gewesen. Tatsächlich war er dieser Meinung nicht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Tatsächlich kann man sagen, dass Winckelmann bekannt gemacht hat, dass Statuen in der Antike farbig bemalt waren. Deutlich später erschien das Werk von Désiré Raoul Rochette, einem französischen Archäologen. Er befasste sich mit Farbe an griechischen und römischen Bauten. Einem Kollegen in Göttingen schickte Rochette einen kolorierten Stich, der Artemis mit goldgelbem Haar und einem weißen Gewand zeigte. Dessen Zickzacksaum war gelb bemalt und mit einem floralen Ornament bemalt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie man am bemalten Abguss der Winckelmann Artemis in Frankfurt sehen kann, wird die Statue dadurch sehr lebendig. So darf man sich wohl die meisten Statuen in der Antike vorstellen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Wer war Johann Joachim Winckelmann?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Winckelmann (auch Winkelmann geschrieben) kam am 9. Dezember 1717 in Stendal zur Welt. Er gilt als Begründer der wissenschaftlichen Archäologie und Kunstgeschichte, was keineswegs vorgezeichnet war. Sein Vater war Schumacher, Winckelmann wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized" id="Johann-Joachim-Winckelmann"><img decoding="async" src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/d/d5/Johann_Joachim_Winckelmann_%28Raphael_Mengs_after_1755%29.jpg/960px-Johann_Joachim_Winckelmann_%28Raphael_Mengs_after_1755%29.jpg" alt="Johann Joachim Winckelmann" style="width:300px" title="Johann Joachim Winckelmann"/><figcaption class="wp-element-caption">Johann Joachim Winckelmann<br>(Bildquelle: Wikipedia)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In seiner Kindheit halt er dem erblindeten Direktor der Lateinschule dabei, im Alltag zurecht zu kommen. Dafür wurde Winckelmann in dessen Haus aufgenommen und gefördert. Er konnte mehrere hervorragende Schulen besuchen und dank Stipendien konnte er sich sowohl Bücher als auch ein Studium leisten. Er nahm an der Universität Halle ein Studium der Theologie auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das schloss er jedoch nicht ab, sondern arbeitete als Hauslehrer bei einer Familie. Später studierte er in Jena Medizin, dann war er wieder Hauslehrer und ab 1743 Konrektor der Lateinschule in Seehausen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Zeit empfand er als Fron- und Leidenszeit. Nebenbei betrieb er historische, philosophische und sprachwissenschaftliche Studien. 1748 trat er im Schloss Nöthnitz bei Dresden eine Stelle als Bibliothekar an. Dort wurde der päpstliche Nuntius in Sachsen auf ihn aufmerksam, der ihm eine Stelle in Rom anbot. König August III. von Polen war sein Gönner, der Winckelmann finanziell unterstützte. Zunächst zog Winckelmann nach Dresten zu seinem Freund, dem Maler Adam Friedrich Oeser. Dort nahm er Unterricht. Ein anderer berühmter Schüler Oesers war später Johann Wolfgang von Goethe. </p>



<p class="wp-block-paragraph">1755 zog Winckelmann dann nach Rom. Inzwischen war er zum Katholizismus konvertiert. Er machte Reisen nach Neapel und Pompeji, wo er Grabungen unternahm. In Rom setzte er seine Karriere weiter fort. 1763 machte Papst Clemens XIII. ihn zum Scrittore an der Bibliotheca Vaticana. Im Jahr drauf wurde er auswärtiges Mitglied der Göttinger Akademie der Wissenschaften. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Das Ende eines fantastischen Lebens und sein Erbe</h4>



<p class="wp-block-paragraph">1768 fiel er auf einer Reise in Triest einem Mord zum Opfer. Damit endete ein fantastisches, der Wissenschaft gewidmetes Leben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In Stendal gibt es heute ein Winckelmann-Museum, hinter dem die <a href="https://www.winckelmann-gesellschaft.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Winckelmann-Gesellschaft e.V.</a> steht. Das Museum ist Dienstags bis Sonntags zwischen 10 und 17 Uhr geöffnet. Das Museum steht an der Stelle seines Geburtshauses in der heutigen <a href="https://maps.app.goo.gl/cJCBHtiCTXgKbAT28" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Winckelmannstraße 36 in Stendal</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Andere Abgüsse der Winckelmann-Artemis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das erste man habe ich einen bemalten Abguss der von Winckelmann gefundenen  Artemis in der <a href="https://hellas.blog/sammlung-gipsabguesse-antiker-skulpturen-goettingen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Abgusssammlung Göttingen</a> gesehen. Auch im Winckelmann-Museum von Stendal steht eine. Man muss also nicht nach Frankfurt reisen, um die Statue zu sehen. Das geht auch in Göttingen und Stendal.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Video über bunte Götter in der Antike</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Abschluss möchte ich Euch auf ein Video hinweisen, welches das <a href="https://www.youtube.com/@liebieghaus" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Liebieghaus auf seinem YouTube Kanal</a> veröffentlicht hat. Ich wünsche Euch viel Spaß beim Anschauen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://youtu.be/pfZL69mE42E?si=FaBZlk_UQlIIylPb" title="Antike Skulptur war bunt! BUNTE GÖTTER – GOLDEN EDITION. Die Farben der Antike. Film zur Ausstellung" width="800" height="450" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/pfZL69mE42E?feature=oembed" consent-required="4837" consent-by="services" consent-id="4838" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/pfZL69mE42E?feature=oembed&amp;autoplay=1"></iframe>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: YouTube Kanal des Liebieghaus</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Video zeigt sehr gut, wie die farbigen Skulpturen in der Antike ausgesehen haben könnten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="block-b112b298-eda1-4814-9341-0ef8e3aaf112">Artemis im Hellas Blog</h2>



<p class="wp-block-paragraph" id="block-e801eb32-7753-4b9d-9eff-09cd89a592c1">Artemis ist eine der zwölf olympischen Gottheiten, die im antiken Griechenland eine wichtige Rolle spielten. Ab und an mache ich im Hellas Blog einen Beitrag mit Bezug zu ihr.</p>



<ul class="display-posts-listing"><li class="listing-item"><a class="image" href="https://hellas.blog/griechische-haarmode-wie-bei-artemis/"><img decoding="async" width="300" height="169" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/08/Liebieghaus-Winckelmann-Artemis-Frisur-300x169.jpg" class="attachment-medium size-medium wp-post-image" alt="Die Frisur der Artemis" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/08/Liebieghaus-Winckelmann-Artemis-Frisur-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/08/Liebieghaus-Winckelmann-Artemis-Frisur-768x432.jpg 768w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/08/Liebieghaus-Winckelmann-Artemis-Frisur.jpg 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a> <a class="title" href="https://hellas.blog/griechische-haarmode-wie-bei-artemis/">Griechische Haarmode wie bei Artemis</a></li><li class="listing-item"><a class="image" href="https://hellas.blog/sterben-verboten-auf-delos/"><img decoding="async" width="300" height="169" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/06/Delos-2024-Loewen-300x169.png" class="attachment-medium size-medium wp-post-image" alt="Die Löwen-Terrasse auf Delos" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/06/Delos-2024-Loewen-300x169.png 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/06/Delos-2024-Loewen-768x432.png 768w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/06/Delos-2024-Loewen.png 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a> <a class="title" href="https://hellas.blog/sterben-verboten-auf-delos/">Sterben war verboten auf Delos</a></li><li class="listing-item"><a class="image" href="https://hellas.blog/der-hellas-blog-im-weltraum/"><img decoding="async" width="300" height="169" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/04/Hellas-Blog-Weltraum-300x169.jpg" class="attachment-medium size-medium wp-post-image" alt="Der Hellas Blog startet in den Weltraum" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/04/Hellas-Blog-Weltraum-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/04/Hellas-Blog-Weltraum-768x432.jpg 768w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/04/Hellas-Blog-Weltraum.jpg 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a> <a class="title" href="https://hellas.blog/der-hellas-blog-im-weltraum/">Der Hellas Blog im Weltraum</a></li></ul>



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		<title>Aphaia – ein Flüchtlingskind aus Kreta</title>
		<link>https://hellas.blog/aphaia/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Aug 2024 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sagen, Mythen, Märchen]]></category>
		<category><![CDATA[Adolf Furtwängler]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die auf Ägina im berühmten Tempel verehrte Aphaia war ein Flüchtling aus Kreta. Dort entkam sie dem Minos und machte in ihrer neuen Heimat Ägina Karriere.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/aphaia/">Aphaia – ein Flüchtlingskind aus Kreta</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Göttin Aphaia (Ἀφαία) war die Hauptgöttin der Insel Ägina. Nur von dort ist eine Kultstätte bekannt. Andere Namen sind Britomartis oder Diktynna.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kult um diese Göttin entstand vermutlich im 14. Jahrhundert v.Chr. Sie war eine Fruchtbarkeitsgottheit, die ihre schützende Hand auch über die Landwirtschaft der Menschen und die gesamte Insel hielt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Möglicherweise stammt der Kult nicht von Ägina, sondern ursprünglich aus Kreta. <a href="https://www.perseus.tufts.edu/hopper/text?doc=Paus.+2.30.3&amp;fromdoc=Perseus%3Atext%3A1999.01.0160" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pausanias</a><sup data-fn="4d6ba300-368d-42bb-a9a1-87e303fb71a4" class="fn"><a id="4d6ba300-368d-42bb-a9a1-87e303fb71a4-link" href="#4d6ba300-368d-42bb-a9a1-87e303fb71a4">1</a></sup> nennt Zeus als Vater. Ihre Mutter sei Karme, eine aus Kreta stammende Nymphe und Halbgöttin. Es wird gesagt, dass Aphaia die Göttin Artemis sehr verehrt habe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Insel Kreta musste Aphaia jedoch verlassen, und das kam so: Minos – ihr Halbbruder – hatte sich in sie verliebt und verfolgte Aphaia ganze neun Monate lang durch die Berge Kretas. Auf einem steilen Felsen blieb sie an einem Myrtenzweig hängen, so dass Minos sie fast gefangen hatte. Sie sprang ins Meer und rettete sich so vor ihm. Sie landete in den Netzen von Fischern, die sie auf Ägina in Sicherheit brachten. Artemis erhob sie später in den Rang einer Göttin. So berichtet es Karl Kerényi, der noch eine zweite Geschichte parat hat. Auf Ägina habe ein Fischer die Nymphe vergewaltigen wollen, die sich damals noch Britomartis nannte. Sie sei aber in ein Waldgebiet geflohen, wo dann später der Tempel errichtet wurde. Kerényi selbst hält diese Geschichte für unwahrscheinlich.<sup data-fn="9eec5504-50e6-4805-ab62-d630797218cb" class="fn"><a id="9eec5504-50e6-4805-ab62-d630797218cb-link" href="#9eec5504-50e6-4805-ab62-d630797218cb">2</a></sup></p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Tempel der Aphaia</h2>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Tempel-Aphaia"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/04/Aegina-2021-Aphaia-Tempel.jpg" alt="Tempel der Aphaia" class="wp-image-14621" style="width:400px" title="Tempel der Aphaia auf Ägina" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/04/Aegina-2021-Aphaia-Tempel.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/04/Aegina-2021-Aphaia-Tempel-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/04/Aegina-2021-Aphaia-Tempel-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Tempel der Aphaia</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kultort der Aphaia auf Ägina ist heute weltberühmt. Der&nbsp;<a href="https://maps.app.goo.gl/5J5jNzuMdeKeAAUs6" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tempel der Aphaia</a>&nbsp;steht im Nordwesten von Ägina. Das heute noch als Ruine erhaltene Gebäude ist zwischen 510 v.Chr. und 490/480 v.Chr. errichtet worden. Der Altar ist auf die Mittelachse des Tempels ausgerichtet und passt so perfekt in die Harmonie des Gebäudes. Um 500 v.Chr. stellte man der Aphaia zudem Athene an die Seite, die ab dann praktisch die eigentliche Schutzgöttin von Ägina war. Die Bauteile des Tempels wurden Befestigungen aus Metall zusammengehalten. Vermutlich im 3. Jahrhundert nach Christus hat man das Metall aus dem Gebäude entfernt.Die jenigen, die das gemacht haben, verwendeten es für andere Zwecke . Einige Teile des Tempels stürzten ein und die Menschen haben ihn wohl nicht wieder aufgebaut. Das Gebäude wurde zur Ruine und geriet zunächst in Vergessenheit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Jahr 1811 sollte sich das ändern. Der englische Architekt Cockerell und der deutsche Baron von Hallerstein besuchten die Ruinen und führten Ausgrabungen durch. Dabei entdeckten sie die Skulpturen der Giebel, die teilweise noch Reste der antiken Färbung hatten. Cockerell und Hallerstein dokumentierten die polychrome Bemalung des Tempels, so dass diese als nachgewiesen gelten konnte. Die Skulpturen verschafften sie nach Italien und verkauften sie an König Ludwig I. von Bayern. Heute sind sie in der Glyptothek zu sehen. Die systematische Ausgrabung des Tempels erfolgte 1901 durch das DAI Athen unter der Leitung von Adolf Furtwängler. Sein Bericht ist auf den Seiten der Uni Heidelberg heute frei verfügbar.<sup data-fn="111ee066-af2a-43d8-9278-d5d00410a027" class="fn"><a id="111ee066-af2a-43d8-9278-d5d00410a027-link" href="#111ee066-af2a-43d8-9278-d5d00410a027">3</a></sup></p>



<h2 class="wp-block-heading">Aphaia, das Flüchtlingskind</h2>



<p class="wp-block-paragraph">So kann man mit einer gewissen Ironie sagen, dass Aphaia ein Flüchtlingskind aus Kreta ist, das schließlich nach Ägina gelangte und in der neuen Heimat von deren Einwohnern verehrt wurde.</p>


<ol class="wp-block-footnotes"><li id="4d6ba300-368d-42bb-a9a1-87e303fb71a4">Pausanias 2.30.3 <a href="#4d6ba300-368d-42bb-a9a1-87e303fb71a4-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 1 navigieren"><img alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" consent-required="4839" consent-by="services" consent-id="4840"/>︎</a></li><li id="9eec5504-50e6-4805-ab62-d630797218cb"><a href="https://hellas.blog/mythologie-griechen-karl-kerenyi/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kerényi</a>, Band 1, 117. <a href="#9eec5504-50e6-4805-ab62-d630797218cb-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 2 navigieren"><img alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" consent-required="4839" consent-by="services" consent-id="4840"/>︎</a></li><li id="111ee066-af2a-43d8-9278-d5d00410a027">Furtwängler, <a href="https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/furtwaengler1906/0001/image,info" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aegina – Das Heiligtum der Aphaia</a>, München 1906 <a href="#111ee066-af2a-43d8-9278-d5d00410a027-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 3 navigieren"><img alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" consent-required="4839" consent-by="services" consent-id="4840"/>︎</a></li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/aphaia/">Aphaia – ein Flüchtlingskind aus Kreta</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<title>Agamemnon</title>
		<link>https://hellas.blog/agamemnon/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jun 2024 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Agamemnon]]></category>
		<category><![CDATA[Archäologisches Nationalmuseum Athen]]></category>
		<category><![CDATA[Artefakte in Museen]]></category>
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		<category><![CDATA[Gräberrund A in Mykene]]></category>
		<category><![CDATA[Heinrich Schliemann]]></category>
		<category><![CDATA[Heinrich-Schliemann-Gedenkstätte]]></category>
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		<category><![CDATA[Klytaimnestra]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Agamemnon (Ἀγαμέμνων, neugriechisch: Αγαμέμνονας) war ein mythischer König von Mykene und der Anführer der Griechen im Trojanischen Krieg. Ob es ihn wirklich gab, ist umstritten. Auf jeden Fall ist das, was von ihm berichtet wird, ein spannendes Drama.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Agamemnon (Ἀγαμέμνων, neugriechisch: Αγαμέμνονας) war ein mythischer König von&nbsp;Mykene&nbsp;und der Anführer der Griechen im&nbsp;Trojanischen Krieg. Ob es ihn wirklich gab, ist umstritten. Sein Name kann mit &#8222;sehr energisch&#8220; übersetzt werden. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Am Anfang stand der Fluch der Tantaliden </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Anfang von dem, was uns über Agamemnon überliefert wurde, ist ein Fluch. Er ist ein Nachkomme des Königs Tantalos, der einst an die Tafel der Götter zum Essen eingeladen wurde. Von dort stahl Tantalos jedoch Nektar und Ambrosia, was ein schlimmer Frevel war und seine Gastgeber erzürnte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Tantalos setzte aber noch einen drauf. Aus einem Tempel stahl er einen goldenen Hund und verbarg ihn in seinem Haus. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Als wenn das nicht reichen würde, steigerte er seine Untaten noch. Die unsterblichen Götter kamen zu einem Gastmahl ins Haus des Tantalos. Dieser versuchte, ihre Allwissenheit auf die Probe zu stellen. Er tötete seinen jüngsten Sohn Pelops und ließ ihn den Göttern als Mahl servieren. <a href="https://hellas.blog/tag/goettin-demeter/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Demeter</a> aß einen Teil der Schulter, die anderen Götter merkten jedoch was los war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie erweckten Pelops wieder zum Leben, die fehlende Schulter wurde durch eine aus Elfenbein ersetzt. Und Tantalos verstießen sie in die tiefste Region des Hades, den Tartaros. Dort peinigen sie ihn mit ewigen Qualen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich lastete auf den Nachkommen des Tantalos ein Fluch: Jeder Nachfahre tötet ein Familienmitglied und lädt so weitere Schuld auf sich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Tantalos nennt man sein Geschlecht die <em>Tantaliden</em>. Der Vater des Agamemnon hieß Atreus, woraus sich auch die Familienbezeichnung <em>Atriden</em> ableitet. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Agamemnon und seine Familie</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Agamemnons Vater Atreus herrschte über Mykene. Seine Mutter Aërope war die Tochter des Königs von Kreta. Atreus war ein Sohn des Pelops, der Fluch sollte also auch für das Leben des Agamemnon bestimmend werden. Auch hatte er mehrere Geschwister. Sein Bruder Menelaos war König von Sparta. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Klytaimnestra, Iphigenie und der Trojanische Krieg</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Verheiratet war Agamemnon mit Klytaimnestra, die eine Tochter des Königs von Sparta war. </p>





<p class="wp-block-paragraph">Mit ihr hatte Agamemnon vier Kinder: Iphigenie, Orestes, Elektra und Chrysothemis. So schön hätte es die Königsfamilie in Mykene haben können, nur lastete leider der Fluch auf ihr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der begann seine Wirkung zu entfalten. Die Ehefrau von Menelaos war die schöne Helena, die von Paris nach Troja entführt wurde. Bekanntlich war das der Auslöser des Trojanischen Krieges. Die Flotte sammelte sich, die Göttin Artemis hatte aber Gegenwinde geschickt. Daher konnten die Griechen nicht in See stechen. Ein Seher riet Agamemnon, seine Tochter Iphigenie der Göttin zu opfern. Im letzten Moment hatte Artemis Erbarmen. Sie legte statt Iphigenie eine Hirschkuh auf den Opferaltar. Die Tochter des Agamemnon aber entführte sie nach Tauris. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Opferung seiner Tochter legte Agamemnon die Grundlage für seinen eigenen Untergang. Aber erst einmal ging es nach Troja. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Ilias lernen wir ihn als einen sehr energischen Heerführer kennen, ihm fehlt es jedoch an Weitsicht. Er schafft es sogar, von seinen Leuten für eine Seuche verantwortlich gemacht zu werden, die im Lager der Griechen ausgebrochen war. Sein Konflikt mit Achilleus ist für die Griechen nicht eben förderlich. Andererseits stellt die Ilias ihn uns auch als starken und mutigen Kämpfer vor, der viele Trojaner auf dem Schlachtfeld tötet.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Das Ende des Trojanischen Krieges und von Agamemnon</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Wie dem auch sei: Vom Schlachtfeld vor Troja gehen die Griechen und damit ihr Anführer Agamemnon als Sieger hervor. Agamemnon  will zurück nach Mykene, Winde verschlagen ihn jedoch zunächst nach Kreta. Dort gründet er drei Städte und schließlich gelingt ihm doch die Rückkehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun aber schlägt der Fluch der Atriden auf ihn zurück. Seine Klytaimnestra ist sehr wütend, da ihr Mann die gemeinsame Tochter Iphigenie opferte. Zusammen mit ihrem Geliebten Agisthos erdolcht sie Agamemnon im Bad. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Goldmaske des Agamemnon</h2>



<p class="wp-block-paragraph">1876 führte Heinrich Schliemann in Mykene Ausgrabungen durch, bei denen er im Gräberrund A unter anderem mehrere goldene Totenmasken fand.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="445" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Maske-des-Agamemnon.jpg" alt="Die Maske des Agamemnon" class="wp-image-1266" style="width:400px" title="Die Maske des Agamemnon" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Maske-des-Agamemnon.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Maske-des-Agamemnon-300x167.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Maske-des-Agamemnon-768x427.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Maske des Agamemnon</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Masken waren drei Skeletten beigegeben, die für ihre Zeit ungewöhnlich groß waren. Bei der nach Schliemanns Meinung schönsten dieser Masken konnte es nur einen geben, den sie zeigte: Agamemnon. Das haben schon zur selben Zeit andere Gelehrte bezweifelt, da das Gold der Masken viel zu dünn gewesen sei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schliemann wischte diese Einwände mit dem Argument weg, dass die Masken nicht gemacht wurden, um sie bei Lebzeiten zu tragen. Es seien Schmuckgegenstände, die eigens für das Begräbnis gefertigt worden sind. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Soweit man heute weiß, stammen die Masken nicht aus der Zeit, in der Agamemnon gelebt haben soll. Die Maske des Agamemnon datiert man auf die Mitte des 16. Jahrhunderts vor Christus, das Drama um Troja und den mythischen König von Mykene dürfte sich gut 3 Jahrhunderte später abgespielt haben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das von Schliemann gefundene Original der Maske kannst Du heute im Archäologischen Nationalmuseum in Athen sehen. Dort habe ich auch das Foto der Maske gemacht, das Du hier siehst. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Falls Du in <a href="https://maps.app.goo.gl/S5Uqrk2EqVDiDtXW9" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mykene</a> bist, wirst Du ganz sicher auch in das kleine Museum des Ausgrabungsgeländes gehen. Dort habe ich eine wirklich gute Replik der Maske gesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So weit musst Du aber nicht fahren. In Deutschland weiß ich noch von drei weiteren Repliken. Im <a href="https://hellas.blog/tag/museum-august-kestner-hannover/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Museum August Kestner</a> in Hannover, in der <a href="https://www.schliemann-neubukow.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Heinrich-Schliemann-Gedenkstätte</a> in Neubukow und im Heinrich-Schliemann-Museum in Ankershagen kannst Du Dir die Goldmaske des Agamemnon in einer Nachbildung ansehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ist Dir noch eine weitere Nachbildung bekannt? Schreib sie gerne in die Kommentare. </p>
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		<title>Bootstour im Saronischen Golf</title>
		<link>https://hellas.blog/bootstour-saronischer-golf/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Sep 2023 07:51:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inseln]]></category>
		<category><![CDATA[Reisetipps und Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Artemis]]></category>
		<category><![CDATA[Bootsfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Saron]]></category>
		<category><![CDATA[Saronischer Golf]]></category>
		<category><![CDATA[Σαρωνικός Κόλπος]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Saronische Golf ist ideal für eine Bootstour. Du kannst von Piräus abfahren und besuchst attraktive Inseln wie Poros, Hydra oder Ägina.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Macht eine Bootstour im Saronischen Golf (Σαρωνικός Κόλπος)! Er ist bei Bootsfahrern sehr beliebt. Er liegt direkt vor Piräus. Insbesondere mit dem Segelboot, aber auch mit Yachten, kann man hier eine schöne Zeit verbringen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Boote-m-Saronischen-Golf.jpg" alt="Poros - Boote im Saronischen Golf" class="wp-image-728" style="width:400px;height:223px" width="400" height="223" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Boote-m-Saronischen-Golf.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Boote-m-Saronischen-Golf-300x167.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Boote-m-Saronischen-Golf-768x427.jpg 768w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption class="wp-element-caption">Boote in der Abendsonne vor Poros</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bekannte Inseln im Saronischen Golf sind Salamis, Ägina, <a href="https://hellas.blog/poros/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Poros</a> oder <a href="https://hellas.blog/tag/hydra/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hydra</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Name des Golfs geht auf einen mythischen König namens Saron zurück. Er herrschte in Troizen, einer in der Nähe von Poros gelegenen Stadt. Überliefert ist, dass Saron am Psifäischen See einen Tempel für die saronische Artemis erbaut hat. Artemis zählt zu den zwölf großen olympischen Göttern, unter anderem ist die die Göttin der Jagd und des Waldes. Der Hirsch wird ihr besonders zugerechnet. Der Sage nach machte Saron sich auf die Jagd, ausgerechnet eine Hirschkuh wollte er erlegen. Dabei geriet er in den Psifäischen See und ertrank. Begraben hat man ihn dann im Heiligtum der Athene.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So betrachtet ist der Saronische Golf ein Gewässer voller Mythen und Geschichten. Und ganz große Geschichte ist in diesem Gewässer auch geschrieben worden. 480 vor Christus fand die große Seeschlacht vor Salamis statt. Die griechische Flotte konnte die der Perser besiegen und so deren Eroberungspläne für Griechenland abwehren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hydra, Poros, Ägina</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein anderes lohnendes Ziel ist Hydra. Die Insel hat eine Besonderheit. Denn die Einwohner haben sich entschieden, dass sie dort weder Autos noch große Hotelanlagen haben möchten. Auf diese Weise hat Hydra sich den Charme der alten Zeit bewahrt. Wenn die Tagesausflügler von der Insel runter sind, kann man hier herrlich entspannen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch etwas schöner finde ich persönlich Poros. Poros liegt direkt am Festland. Es hat eine schöne Marina, an der Bootsausflügler festmachen und ihre Zeit auf der Insel verbringen können. Die Marina liegt direkt an der schönen Altstadt von Poros. In der Bucht vor der Marina kann man auch gut vor Anker gehen und mit dem Boot zu einem der Restaurants am Ufer fahren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Schließlich ist da noch Ägina. Bekannteste Sehenswürdigkeit der Insel Ägina ist der spätarchaische&nbsp;Tempel der Göttin Aphaia. Leider sind die Hauptfiguren nicht mehr auf der Insel zu sehen. Sie befinden sich in der Glyptothek in München. Die Altstadt von Ägina mit all ihren malerischen Gassen lädt zum Verweilen ein, auch hier gibt es schöne Restaurants, in die Ihr einkehren und eine schöne Zeit haben könnt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich gibt es am Saronischen Golf noch weitere lohnende Ziele. Falls Ihr auf einen Segeltörn in diesem Bereich der Ägäis gehen wollt, macht einen Abstecher auf diese Inseln. Es lohnt sich, dort ein oder zwei Nächte vor Anker zu gehen.  Die Bootstour im Saronischen Golf wirst Du nie vergessen!</p>
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