<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Skulptur Archive - Hellas Blog</title>
	<atom:link href="https://hellas.blog/tag/skulptur/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://hellas.blog/tag/skulptur/</link>
	<description>Griechenland für Dich</description>
	<lastBuildDate>Sun, 20 Sep 2026 08:56:26 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1.3</generator>

<image>
	<url>https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/09/cropped-Favicon_Hellas_Blog-32x32.jpg</url>
	<title>Skulptur Archive - Hellas Blog</title>
	<link>https://hellas.blog/tag/skulptur/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Die Skulpturen des Parthenon sind Teil des griechischen Kulturerbes</title>
		<link>https://hellas.blog/die-skulpturen-des-parthenon-sind-teil-des-griechischen-kulturerbes/</link>
					<comments>https://hellas.blog/die-skulpturen-des-parthenon-sind-teil-des-griechischen-kulturerbes/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2026 02:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturgüter]]></category>
		<category><![CDATA[Kyriakos Mitsotakis]]></category>
		<category><![CDATA[Parthenon]]></category>
		<category><![CDATA[Skulptur]]></category>
		<category><![CDATA[UNESCO]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hellas.blog/?p=14914</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Zwischenstaatliche Komittee der UNESCO hat auf seiner 25. Sitzung ausdrücklich anerkannt, dass die im British Museum befindlichen Parthenon Skulpturen Teil des griechischen Kulturerbes sind. Diese Entscheidung hat eine politische Bedeutung, keine rechtliche Wirkung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/die-skulpturen-des-parthenon-sind-teil-des-griechischen-kulturerbes/">Die Skulpturen des Parthenon sind Teil des griechischen Kulturerbes</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das Zwischenstaatliche Komitee der UNESCO hat aus seiner 25. Sitzung offiziell anerkannt, dass die im British Museum befindlichen Parthenon Skulpturen integraler Bestandteil des Kulturerbes Griechenlands sind. Darüber berichtet <a href="https://www.protothema.gr/culture/article/1823324/glupta-tou-parthenona-i-tourkia-adeiazei-tous-vretanous-den-uparhei-firmani-pou-na-nomimopoiei-tin-apospasi-tous/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Protothema</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Elgin Marbles</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich möchte erst einmal darauf zu sprechen kommen, was ein Zwischenstaatliches Komitee bei der UNESCO überhaupt ist.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Die-Parthenon-Skulpturen-im-British-Museum"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/12/London-British-Museum-Elgin-Marbles.jpg" alt="Die Parthenon Skulpturen im British Museum" class="wp-image-13394" style="width:400px" title="Die Parthenon Skulpturen im British Museum" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/12/London-British-Museum-Elgin-Marbles.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/12/London-British-Museum-Elgin-Marbles-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/12/London-British-Museum-Elgin-Marbles-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Parthenon Skulpturen im British Museum</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Es handelt sich um ein von den Mitgliedsstaaten gewähltes Gremium. Es überwacht die Umsetzung spezifischer UNESCO-Konventionen, berät über internationale Richtlinien und entscheidet maßgeblich über neue Einträge in die UNESCO-Listen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aufgabe dieses zwischenstaatlichen Komitees ist die Bekämpfung des illegalen Handels mit Kulturgütern. Seine <a href="https://www.unesco.org/en/fight-illicit-trafficking/sessions">25. Sitzung fand vom 20. bis 22. Mai 2026</a> statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter anderem ging es dort auch um die Parthenon-Skulpturen, die Lord Elgin einst entfernt und nach Großbritannien verbracht hat. Heute sind sie im British Museum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Griechenland begründet sein Rückgabeverlangen schon immer damit, dass die Skulpturen des Parthenon schon immer ein Bestandteil des nationales Kulturerbes seien. Deshalb müssten sie zurück gegeben werden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Der Firman: Britanniens Hauptargument</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Großbritannien berief sich immer auch darauf, dass die Hohe Pforte für Lord Elgin einen Firman ausgestellt habe, der ihm Inbesitznahme und Verbringung nach England erlaubt hat. Bemerkenswert ist, dass die Türkei &#8211; Rechtsnachfolgerin des Osmanischen Reichs &#8211; offiziell die Position vertritt, dass es einen solchen Firman nie gab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Tat gilt das Original dieses Dokuments als verschwunden. Es gibt eine italienische Übersetzung. Man weiß aber nicht mit absoluter Sicherheit, ob sie inhaltlich dem Original entspricht. Das britische Argument mit den weitreichenden Befugnissen aus dem Firman bestätigt die italienische Übersetzung aber gerade nicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Griechenland sieht die Skulpturen des Parthenon als Teil seines Kulturerbes</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gefühlt „schon immer“ war Griechenland bemüht, international seine Position zu den Parthenon Skulpturen deutlich zu machen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized" id="Karyatide-im-Akropolismuseum-"><img decoding="async" width="450" height="800" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Akropolismuseum-Karyatide-vorne-rechts.jpg" alt="Karyatide im Akropolismuseum " class="wp-image-13041" style="width:250px" title="Karyatide im Akropolismuseum " srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Akropolismuseum-Karyatide-vorne-rechts.jpg 450w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Akropolismuseum-Karyatide-vorne-rechts-169x300.jpg 169w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption class="wp-element-caption">Karyatide im Akropolismuseum</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Es möchte die von Lord Elgin nach Großbritannien verschafften Kunstwerke in Athen sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Oktober letzten Jahres erst forderte der griechische <a href="https://hellas.blog/konstantinos-tasoulas-fordert-die-wiedervereinigung-der-parthenon-skulpturen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Präsident die Rückgabe der Skulpturen</a> an Athen. Das habe ich aber eher als wohlfeile PR Aktion des ansonsten eher unscheinbaren Staatsoberhaupts empfunden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Möglichkeiten für die <a href="https://hellas.blog/rueckkehr-der-elgin-marbles-in-2025/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rückgabe der Elgin Marbles in 2025</a> wurden nicht genutzt. Ich sehe aber, dass der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis dieses Ziel geschickter verfolgt als alle seine Vorgänger. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Jahr 2022 <a href="https://hellas.blog/gibt-es-eine-chance-fuer-die-rueckkehr-der-elgin-marbles-nach-athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">startete Mitsotakis eine Initiative</a>, für die er sogar den Vorsitzenden der Treuhänder des Britischen Museum hat gewinnen können. Es ging nicht um eine formale Rückübertragung des Eigentums und ihre vollständige Rückkehr nach Athen. Vielmehr sollte regelmäßig ein Teil der Kunstschätze in Athen gezeigt werden, die Eigentumsfrage blieb aber offen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das passte nicht mit den griechischen Maximalforderungen zusammen, die auf eine vollständige und bedingungslose Rückgabe des Parthenon Frieses an Athen hinauslaufen. Also scheiterte diese Idee im Laufe des Jahres 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Immerhin wurde kein diplomatisches Porzellan zerschlagen. <a href="https://hellas.blog/george-osborne-ist-optimistisch-hinsichtlich-der-elgin-marbles/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">George Osbourne äußerte sich im letzten Jahr positiv</a> für das Thema. Die Schwierigkeit ist, einen Weg zu finden, der sowohl für die britische als auch die griechische Seite funktioniert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entscheidung des Zwischenstaatlichen Komitees der UNESO hat keine unmittelbare rechtliche Wirkung. Es ist ein politisches Signal, mehr nicht. Dass die im British Museum befindlichen Skulpturen des Parthenon ein Teil des griechischen Kulturerbes sind, ist politisch auf internationaler Eben bestätigt worden. Mehr ist da aber nicht passiert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/die-skulpturen-des-parthenon-sind-teil-des-griechischen-kulturerbes/">Die Skulpturen des Parthenon sind Teil des griechischen Kulturerbes</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hellas.blog/die-skulpturen-des-parthenon-sind-teil-des-griechischen-kulturerbes/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Auf dem Kerameikos steht ein Bulle aus Marmor</title>
		<link>https://hellas.blog/auf-dem-kerameikos-steht-ein-bulle-aus-marmor/</link>
					<comments>https://hellas.blog/auf-dem-kerameikos-steht-ein-bulle-aus-marmor/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2026 03:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Artefakte in Museen]]></category>
		<category><![CDATA[Grab]]></category>
		<category><![CDATA[Heraion (Samos)]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresthema 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Kerameikos]]></category>
		<category><![CDATA[Marmor]]></category>
		<category><![CDATA[Museum auf dem Kerameikos]]></category>
		<category><![CDATA[Regionaleinheit Athen-Zentrum]]></category>
		<category><![CDATA[Skulptur]]></category>
		<category><![CDATA[Stier]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hellas.blog/?p=13906</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Bulle auf dem Kerameikos ist ein wahres Meisterwerk. Im Freien steht eine Replik, das Original steht im kleinen Museum des Kerameikos. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/auf-dem-kerameikos-steht-ein-bulle-aus-marmor/">Auf dem Kerameikos steht ein Bulle aus Marmor</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Er ist wirklich ein Meisterwerk, der Bulle auf dem Kerameikos. Das Original steht im Museum, eine Kopie am ursprünglichen Standplatz. Im Rahmen des Jahresthemas 2026 geht es um besondere Artefakte, die in Athen zu sehen sind. Für mich gehört dieser Bulle definitiv dazu. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Meine Geschichte zu diesem Bullen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das erste Mal auf dem Kerameikos war 2015. Die beiden Fotos des Bullen stammen von diesem Besuch.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Der-Bulle-auf-dem-Kerameikos-(Kopie)"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/02/Athen-Kerameikos-Bulle-Kopie.jpg" alt="Der Bulle auf dem Kerameikos (Kopie)" class="wp-image-14056" style="width:400px" title="Der Bulle auf dem Kerameikos (Kopie)" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/02/Athen-Kerameikos-Bulle-Kopie.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/02/Athen-Kerameikos-Bulle-Kopie-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/02/Athen-Kerameikos-Bulle-Kopie-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Bulle auf dem Kerameikos (Kopie)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ich möchte Euch gerne erzählen, wie ich dem Bullen zum erstmals begegnet bin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es war der 9. Oktober 2015. Vom Kerameikos hatte ich bislang nur gehört und einiges gelesen. Diese Stätte wollte ich unbedingt sehen. Also bin ich hin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was soll ich sagen? Irgendwie war es Liebe auf den ersten Blick. Kein anderer archäologischer Ort in Athen hat mich so sehr berührt wie der Friedhof vor den Stadtmauern des antiken Athen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Zusammenhang spielte dieser Bulle eine besondere Rolle. Ich weiß noch, dass ich das Gelände betreten habe und erst einmal losgelaufen bin. Vom Eingang aus geradeaus, und dann sah ich auf der linken Seite einige bemerkenswerte Skulpturen. Die größte von ihnen war eine Art Altar, auf dem ein mächtiger Bulle thront.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe mich vor die Konstruktion gestellt und das ganze auf mich wirken lassen. Sehr gut konnte ich mir vorstellen, dass es den Menschen vor 2000 Jahren nicht viel anders ging.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was ich damals nicht wusste: Vermutlich war der Bulle in der Antike bemalt. Die Forschung weiß schon lange, dass antike Skulpturen bemalt waren und dadurch lebensecht wirkten. Das könnte bei diesem Bullen auch der Fall gewesen sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass es sich nicht um das Original handelte, das bei Wind und Wetter draußen auf dem Kerameikos stand, war mir aber klar. Das Original steht im kleinen Museum, das ein paar Schritte weiter ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der im Freien stehende Bulle ist übrigens aus Beton gegossen. Der Unterbau, auf dem er steht, ist allerdings das Original. Man hat ihn auf dem Friedhof belassen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Bulle vom Kerameikos</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im kleinen archäologischen Museum des Kerameikos kannst du den Bullen aus Marmor also im Original sehen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized" id="Der-Marmorbulle-(Original)"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/02/Athen-Kerameikos-Bulle-Original-Museum.jpg" alt="Der Marmorbulle (Original)" class="wp-image-14057" style="width:400px" title="Der Marmorbulle (Original)" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/02/Athen-Kerameikos-Bulle-Original-Museum.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/02/Athen-Kerameikos-Bulle-Original-Museum-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/02/Athen-Kerameikos-Bulle-Original-Museum-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Marmorbulle (Original)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Er ist einer der berühmtesten und beeindruckendsten Grabskulpturen des antiken Athen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Vermutlich stammt er aus dem 4. Jahrhundert vor Christus. Er wird auf die Zeit zwischen 345/340 v. Chr. datiert. Damit gehört er zur klassischen bzw. spätklassischen Periode der attischen Kunst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bulle stand am Grab des Atheners Dionysios von Kollytos entdeckt. Der Verstorbene war eine angesehene Persönlichkeit und bekleidete 346/345 v. Chr. das Amt des Schatzmeisters im Heraion auf der Insel Samos. Die Inschrift auf dem Denkmal bestätigt seinen Namen und sein Vatersnamen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Grab zeugt davon, dass seine Familie nicht nur sehr wohlhabend gewesen sein muss. Sie muss auch einen hohen sozialen Status gehabt haben. Ein solches imposantes Grab erzählt genau diese Geschichte. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Der antike Friedhof Kerameikos</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als ich im November 2025 in Athen war, konnte ich diesen Ort nicht besuchen. <a href="https://hellas.blog/olympieion-griechische-agora-olympieion-bauarbeiten-2025/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wegen Renovierungsarbeiten war der Kerameikos geschlossen</a>. Im <a href="https://hellas.blog/griechische-agora-und-kerameikos-die-arbeiten-sind-bald-beendet/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sommer 2026 soll er wieder geöffnet</a> werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Adresse des Eingangs ist Ermou 148 in Athen. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/auf-dem-kerameikos-steht-ein-bulle-aus-marmor/">Auf dem Kerameikos steht ein Bulle aus Marmor</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hellas.blog/auf-dem-kerameikos-steht-ein-bulle-aus-marmor/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Löwe von Moschato</title>
		<link>https://hellas.blog/der-loewe-von-moschato/</link>
					<comments>https://hellas.blog/der-loewe-von-moschato/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Mar 2026 03:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[1687]]></category>
		<category><![CDATA[Archäologisches Museum von Piräus]]></category>
		<category><![CDATA[Artefakte]]></category>
		<category><![CDATA[Artefakte in Museen]]></category>
		<category><![CDATA[Bucht von Zea]]></category>
		<category><![CDATA[Löwe]]></category>
		<category><![CDATA[Moschato]]></category>
		<category><![CDATA[Piräus]]></category>
		<category><![CDATA[Polyandrion]]></category>
		<category><![CDATA[Skulptur]]></category>
		<category><![CDATA[Skulpturen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hellas.blog/?p=14235</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Löwe von Moschato ist ein völlig unscheinbares Ausstellungsstück im Archäologischen Museum von Piräus. Der Löwe von Moschato bewacht das</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/der-loewe-von-moschato/">Der Löwe von Moschato</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Löwe von Moschato ist ein völlig unscheinbares Ausstellungsstück im Archäologischen Museum von Piräus. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Löwe von Moschato bewacht das Foyer des Museums</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Betrittst Du das Museum, zahlst Du im Vorraum den Eintritt. Dann geht es weiter, und Du stehst im Foyer. Dieser Raum wird schon für die Ausstellung genutzt. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Im-Foyer-des-Archäologischen-Museums-Piräus:-Der-Löwe-von-Moschato"><img decoding="async" width="450" height="800" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/03/Piraeus-Archaeologisches-Museum-Loewe-Moschato-5.jpg" alt="Im Foyer des Archäologischen Museums Piräus: Der Löwe von Moschato" class="wp-image-14237" style="width:300px" title="Im Foyer des Archäologischen Museums Piräus: Der Löwe von Moschato" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/03/Piraeus-Archaeologisches-Museum-Loewe-Moschato-5.jpg 450w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/03/Piraeus-Archaeologisches-Museum-Loewe-Moschato-5-169x300.jpg 169w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Löwe von Moschato</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Löwe von Moschato steht im Treppenhaus. Mein erster Gedanke war, dass er das Foyer bewacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Skulptur ist viel größer, als ein Löwe in Wirklichkeit wird. Der sitzt auf seinen Hinterläufen und strahlt eine große Ruhe aus. Sein Gesicht wirkt ernst und freundlich zugleich. Diese Skulptur stammt aus dem 4. Jahrhundert vor Christus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er ähnelt dem berühmten Löwen von Piräus. Der befindet sich aber nicht mehr hier, sondern gelangte 1687 als Kriegsbeute nach Venedig. Dort steht er heute <a href="https://maps.app.goo.gl/25rAbJzVk7ctFZVY9" target="_blank" rel="noreferrer noopener">vor dem Arsenal</a>. Das ist aber eine andere Geschichte, von der ich ein anderes mal berichten möchte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der in Piräus ausgestellte Löwe stand einst auf einem Grab in Moschato. Das ist ein Vorort von Athen, der in der Antike eine gewisse Bedeutung hatte. Die Region stand unter der Herrschaft Athens. Eine eigenständige Rolle hat Moschato dabei nicht gespielt. Aber natürlich war sie mit den militärischen Aktivitäten der Stadt verbunden. Die Siedlungen in der Gegend waren in das politische System von Athen eingebunden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das bedeutete, dass die Männer der Gegend mit Athen in den Krieg ziehen mussten. Und nicht jeder kam lebendig zurück.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich vermute, dass der Löwe mit einem Krieg zusammenhing. Wahrscheinlich hat er einst ein Polyandrion bewacht. Das ist ein Gemeinschaftsgrab für mehrere Männer, meist waren es Krieger. Solche Löwen kennen wir auch aus Amphipolis oder Chaironeia. Der Löwe von Chaironeia bewacht seit 338 v.Chr. das Ehrengrab für die 254 Gefallenen der Heiligen Schar von Theben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Um etwas ähnliches könnte es sich auch bei diesem Löwen handeln. Aber in welchem Zusammenhang er errichtet wurde, habe ich nicht herausfinden können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Löwe von Moschato stammt aus der Zeit des Hellenismus. Er symbolisiert Stärke und Tapferkeit. Auch beschützt er die Verstorbenen im Jenseits. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Archäologische Museum in Piräus</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bist Du in Piräus und hast Du etwas Zeit, solltest Du das Archäologische Museum der Stadt besuchen. Der Eintritt kostet 10 Euro (ermäßigt 5 Euro) und lohnt sich. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Adresse ist <a href="https://maps.app.goo.gl/t2udszfNzVAPNm4V6" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Trikoupi 31 in Piräus</a>. Es liegt in unmittelbarer Nähe der Bucht von Zea.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Museum empfängt seine Besucher von Mittwoch bis Montag. Dienstag ist Ruhetag. Die Öffnungszeiten sind im Winterhalbjahr von 8.30 Uhr bis 15.30 Uhr. Im Sommer hat es von 9 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr Informationen zum Museum entnimmst Du der <a href="http://odysseus.culture.gr/h/1/eh155.jsp?obj_id=3371" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Website des griechischen Kulturministeriums</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Löwen im Hellas Blog</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Heute leben in Griechenland keine Löwen mehr. In der Bronzezeit und möglicherweise noch in der Antike war das anders. Das erklärt vielleicht, warum Löwen für die damals lebenden Menschen eine große Bedeutung hatten. Gelegentlich schreibe ich über Löwen im Hellas Blog.</p>



<ul class="display-posts-listing"><li class="listing-item"><a class="image" href="https://hellas.blog/dolch-katzen-wasservoegel-papyrusblueten/"><img decoding="async" width="300" height="169" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/06/Archaeologisches-Nationalmuseum-Athen-2025-Dolch-Mykene-Katzen-Voegel-Papyrusblueten-1-300x169.jpg" class="attachment-medium size-medium wp-post-image" alt="Dolch aus Mykene mit Katzen, Vögeln und Papyrusblüten" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/06/Archaeologisches-Nationalmuseum-Athen-2025-Dolch-Mykene-Katzen-Voegel-Papyrusblueten-1-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/06/Archaeologisches-Nationalmuseum-Athen-2025-Dolch-Mykene-Katzen-Voegel-Papyrusblueten-1-768x432.jpg 768w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/06/Archaeologisches-Nationalmuseum-Athen-2025-Dolch-Mykene-Katzen-Voegel-Papyrusblueten-1.jpg 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a> <a class="title" href="https://hellas.blog/dolch-katzen-wasservoegel-papyrusblueten/">Auf einem Dolch jagen Katzen Wasservögel zwischen Papyrusblüten</a></li><li class="listing-item"><a class="image" href="https://hellas.blog/der-loewe-von-moschato/"><img decoding="async" width="300" height="169" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/03/Piraeus-Archaeologisches-Museum-Loewe-Moschato-4-300x169.jpg" class="attachment-medium size-medium wp-post-image" alt="Der Löwe von Moschato im Foyer des Museums" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/03/Piraeus-Archaeologisches-Museum-Loewe-Moschato-4-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/03/Piraeus-Archaeologisches-Museum-Loewe-Moschato-4-768x432.jpg 768w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/03/Piraeus-Archaeologisches-Museum-Loewe-Moschato-4.jpg 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a> <a class="title" href="https://hellas.blog/der-loewe-von-moschato/">Der Löwe von Moschato</a></li><li class="listing-item"><a class="image" href="https://hellas.blog/loewe-von-kea/"><img decoding="async" width="300" height="169" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/01/Kea-Loewe-Lion-300x169.jpg" class="attachment-medium size-medium wp-post-image" alt="Löwe von Kea" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/01/Kea-Loewe-Lion-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/01/Kea-Loewe-Lion-768x432.jpg 768w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/01/Kea-Loewe-Lion.jpg 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a> <a class="title" href="https://hellas.blog/loewe-von-kea/">Der Löwe von Kea</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">Beiträge Im Hellas Blog mit Bezug auf <a href="https://hellas.blog/tag/loewe/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Löwen</a> kennzeichne ich mit dem entsprechenden Tag. Klicke auf den Link, um Dir alle Beiträge anzeigen zu lassen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/der-loewe-von-moschato/">Der Löwe von Moschato</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hellas.blog/der-loewe-von-moschato/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Löwe von Kea</title>
		<link>https://hellas.blog/loewe-von-kea/</link>
					<comments>https://hellas.blog/loewe-von-kea/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2026 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reisetipps und Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Ioulida]]></category>
		<category><![CDATA[Kea]]></category>
		<category><![CDATA[Löwe]]></category>
		<category><![CDATA[Regionalbezirk Kea-Kythnos]]></category>
		<category><![CDATA[Reisetipp]]></category>
		<category><![CDATA[Reisetipps für Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Skulptur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hellas.blog/?p=10261</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Löwe von Kea ist eine große Attraktion auf der Insel. Er liegt in der Nähe von Ioulida, dem Hauptort der Insel. Wenn Du auf der Insel bist, solltest Du Dir die große, in den Fels gehauene Skulptur unbedingt anschauen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/loewe-von-kea/">Der Löwe von Kea</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die größte Attraktion der Insel Kea ist der&nbsp;<a href="https://maps.app.goo.gl/7AvEQEowiU6cBzfW7" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Löwe von Kea</a>. Du findest ihn etwas nordöstlich von Ioulida, der Chora der Insel.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Loewe-von-Kea"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/01/Kea-Loewe-Lion.jpg" alt="Löwe von Kea" class="wp-image-10260" style="width:400px" title="Löwe von Kea" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/01/Kea-Loewe-Lion.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/01/Kea-Loewe-Lion-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/01/Kea-Loewe-Lion-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der steinerne Löwe von Kea (Foto von Freunden)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Löwe liegt an einem Fußweg, auf den Du kommst, wenn Du am Friedhof von Ioulida vorbei aus dem Ort herausläufst. Etwas außerhalb gibt es auch einen&nbsp;<a href="https://maps.app.goo.gl/4739cxb6JtaJaHA89" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Parkplatz</a>, von dem der Fußweg aus der anderen Richtung zum Löwen geht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Löwen handelt es sich um eine große Statue, die im 6. Jahrhundert vor Christus aus dem Feld des Hügels herausgemeißelt worden ist. Der Löwe ist gut sechs Meter lang und drei Meter hoch. Er liegt ruhig dort, beobachtet die Umgebung und lächelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Löwe ist eine wirklich beeindruckende Skulptur. Ich frage mich schon, was die Menschen vor 2.600 Jahren dazu bewogen hat, diese Skulptur aus dem Fels heraus zu meißeln. Das war nicht wenig Arbeit. Es gab keine Maschinen, alles haben die Arbeiter mit der eigenen Hand gemacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Löwen gibt es auch einen Mythos. In der Vorzeit sollen&nbsp;<a href="https://hellas.blog/tag/nymphe/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Nymphen</a>&nbsp;auf der Insel gewohnt haben. Kea war in dieser Zeit sehr wasserreich und schön. Wegen ihres Wasserreichtums nannten die Menschen die Hydroussa. Auf einen solch schönen Ort waren die&nbsp;<a href="https://hellas.blog/tag/goetter/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Götter</a>&nbsp;neidisch. Sie schickten einen Löwen, der die Nymphen vertrieb. Das hatte zur Folge, dass auch der Wasserreichtum von Hydroussa verloren ging, die Insel trocknete aus.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Löwe ist nicht nur auf Kea ein Symbol der Stärke</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Löwe galt zu allen Zeiten schon als Symbol der Stärke, nicht nur auf Kea. In der Bronzezeit sehen wir das am Löwentor in Mykene oder dem <a href="https://hellas.blog/loewendolch-mykene-athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Löwendolch</a>. Das ging auch in der Antike so. Im <a href="https://hellas.blog/archaeologisches-museum-rhodos-stadt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Archäologischen Museum von Rhodos</a> steht eine Löwenskulptur aus dem 1. Jahrhundert vor Christus. Die Symbolik hielt sich auch über alle nachfolgenden Jahrhunderte und Jahrtausende. Nicht umsonst haben sie auf dem <a href="https://hellas.blog/vathy-pythagoras-platz-loewendenkmal/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pythagorasplatz in Vathy</a> auf Samos auch ein Löwendenkmal aufgestellt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Über die Insel Kea</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Insel Kea (Κέα) wird auch Tzia (Τζια) genannt. In der Antike hieß sie Keos (Κέως). Kea liegt nahe dem Festland, das Kap Sounion ist etwa 20 km entfernt. Die Insel ist bergig, der Profitis Ilias kommt ist mit 568 m der höchste Berg der Insel. Die <a href="https://hellas.blog/nach-kea-kommst-du-ueber-den-hafen-von-korissia/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Insel ist mit der Fähre</a> zu erreichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit der Jungsteinzeit gibt es Spuren menschlicher Aktivitäten auf der Insel. Der Löwe stammt aus der stolzen Zeit der Insel in der Antike. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Vierten Kreuzzug fiel Kea an Venedig, 1566 eroberten die Osmanen die Insel. Nach dem Befreiungskampf kam die Insel durch das Londoner Protokoll im Jahr 1829 an Griechenland. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine bemerkenswertes Ereignis gab es im 1. Weltkrieg. Vor Kea lief das britische Schiff Britannic auf eine Mine und sank. Die Britannic ist das Schwesterschiff der berühmten Titanic.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/loewe-von-kea/">Der Löwe von Kea</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hellas.blog/loewe-von-kea/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Kopf des Hermes Ludovisi</title>
		<link>https://hellas.blog/kopf-hermes-ludovisi/</link>
					<comments>https://hellas.blog/kopf-hermes-ludovisi/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Feb 2025 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sagen, Mythen, Märchen]]></category>
		<category><![CDATA[440 v.Chr.]]></category>
		<category><![CDATA[Artefakte in Museen]]></category>
		<category><![CDATA[Hermes]]></category>
		<category><![CDATA[Liebieghaus (Frankfurt)]]></category>
		<category><![CDATA[Maia (Nymphe)]]></category>
		<category><![CDATA[Petasos]]></category>
		<category><![CDATA[Skulptur]]></category>
		<category><![CDATA[Zeus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hellas.blog/?p=10127</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Hermes Ludovisi ist im Liebieghaus Frankfurt zu sehen. Es handelt sich um eine römische Kopie einer griechischen Skulptur.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/kopf-hermes-ludovisi/">Der Kopf des Hermes Ludovisi</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Im <a href="https://hellas.blog/liebieghaus/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Liebieghaus Frankfurt</a> seht ihr mit dem Kopf des Hermes Ludovisi eine hochinteressante Skulptur.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Hermes Ludovisi im Liebieghaus</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Sage nach ist Hermes der Sohn des Zeus und der Nymphe Maia. Natürlich ist auch er ein Gott, der stets recht jung und bartlos dargestellt wird. Der Hermes Ludovisi ist dafür ein gutes Beispiel.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Kopf-des-Hermes-Ludovisi-im-Liebieghaus-(Frankfurt)"><img decoding="async" width="800" height="800" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/12/Liebieghaus-Kopf-Hermes-Ludovisi.jpg" alt="Kopf des Hermes Ludovisi im Liebieghaus (Frankfurt)" class="wp-image-10125" style="width:400px" title="Kopf des Hermes Ludovisi im Liebieghaus (Frankfurt)" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/12/Liebieghaus-Kopf-Hermes-Ludovisi.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/12/Liebieghaus-Kopf-Hermes-Ludovisi-300x300.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/12/Liebieghaus-Kopf-Hermes-Ludovisi-150x150.jpg 150w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/12/Liebieghaus-Kopf-Hermes-Ludovisi-768x768.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Kopf des Hermes Ludovisi im Liebieghaus (Frankfurt)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Er ist der Gott des Verkehrs, der Reisenden, der Kaufleute und der Hirten. Zugleich beschützt er auch Diebe, Kunsthändler und ist auch zuständig für Rhetorik, Gymnastik, Palästra und Magie. Wir kennen ihn vor allem als Götterboten. Hermes verkündet die Beschlüsse des Zeus und führt die Seelen der Verstorbenen in den Hades.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Reisenden gehen aber nicht nur in die Unterwelt. Hermes begleitet Gäste auf den Olymp. Helden können bei ihren Abenteuern ebenfalls auf seine Gesellschaft setzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich finde diesen Hermeskopf wirklich sehr schön. Hermes trägt einen Hut. Dieses Modell nennt man Petasos. Die für ihn typischen breiten Krempen sind leider nicht mehr vorhanden. Dieser Hut charakterisiert Hermes selbst als Reisenden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter dem Hut quellen die Locken hervor. Diese Darstellung kennzeichnet ihn als Jüngling, wozu auch das Fehlen eines Bartes passt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Geradezu im Gegensatz zur jugendlichen Unbekümmertheit steht der ernste und traurige Gesichtsausdruck. Von ganz erhaltenen Exemplaren des Hermes Ludovisi wissen wir, dass er in der linken Hand seinen Heroldsstab hielt. Es gibt antike Quellen, die von einem Hermes berichten, der auf einem Athener Staatsgrab aufgestellt war. Möglicherweise war das die Vorlage für die späteren römischen Kopien. Dann liegt die Vermutung nahe, dass der ernste und traurig blickende Hermes die Gefallenen einer verlustreichen Militäraktion in die Unterwelt führt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Über die Replik</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Im Liebieghaus zu sehende Hermes ist eine römische Replik, die um 160/180 nach Christus entstanden sein dürfte. Das griechische Vorbild ist deutlich älter, es wurde vermutlich 440 v.Chr. gefertigt. Die Skulptur besteht aus Marmor und stellte ursprünglich den gesamten Körper dar, nicht nur den Kopf. Das wissen wir von vollständig erhaltenen Kopien. Eine dieser Skulpturen wurde von Kardinal Ludovico Ludovisi für seine Sammlung erworben.  Sie ist heute im Römischen Nationalmuseum (Museo Nazionale Romano) im <a href="https://maps.app.goo.gl/mKYhZcDp9V8zpjFz6" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Palazzo Altemps</a> in Rom zu sehen. Nach dieser Skulptur nennt man auch andere Exemplare dieser Darstellung einen Hermes Ludovisi.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Meine Quellen und Literatur zu diesem Beitrag</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Meine Quellen zu diesem Beitrag</p>



<p class="wp-block-paragraph">Externe Internetseiten habe ich verlinkt. Zusätzlich habe ich verwendet:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://hellas.blog/meisterwerke-im-liebieghaus/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Meisterwerke im Liebieghaus</a> (2008), Seite 34</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Für weitere Hinweise zu diesem Artefakt oder zu weiterer Literatur bezüglich des Liebieghauses bin ich immer dankbar. Meine Kontaktdaten stehen im <a href="https://hellas.blog/impressum-des-hellas-blog/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Impressum</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/kopf-hermes-ludovisi/">Der Kopf des Hermes Ludovisi</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hellas.blog/kopf-hermes-ludovisi/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Marmorskulptur im Müll bei Thessaloniki</title>
		<link>https://hellas.blog/die-marmorskulptur-im-muell-bei-thessaloniki/</link>
					<comments>https://hellas.blog/die-marmorskulptur-im-muell-bei-thessaloniki/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jan 2025 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Antikenhandel]]></category>
		<category><![CDATA[Antikenhehlerei]]></category>
		<category><![CDATA[Antiquitätenhandel]]></category>
		<category><![CDATA[Hellenismus]]></category>
		<category><![CDATA[illegaler Handel mit Antiquitäten]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Marmor]]></category>
		<category><![CDATA[Müll]]></category>
		<category><![CDATA[Skulptur]]></category>
		<category><![CDATA[Skulpturen]]></category>
		<category><![CDATA[Thessaloniki]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hellas.blog/?p=10337</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein Grieche hat bei Thessaloniki im Müll eine Marmorskulptur gefunden. Sie ist über 2000 Jahre alt und stammt aus dem Hellenismus.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/die-marmorskulptur-im-muell-bei-thessaloniki/">Die Marmorskulptur im Müll bei Thessaloniki</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://rp-online.de/panorama/ausland/thessaloniki-grieche-findet-jahrtausendealte-marmorskulptur-im-muell_aid-123343565" target="_blank" rel="noreferrer noopener">RP Online</a> berichtet, dass ein Grieche in der Nähe von Thessaloniki eine Marmorskulptur im Müll gefunden hat.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized" id="Marmorskulptur-(Bildquelle:-RP-Online)"><img decoding="async" src="https://rp-online.de/imgs/32/2/2/2/2/2/6/4/2/7/tok_caea5245c1b346bdd16680dcc3200d64/w1344_h2500_x672_y1250_AFP_fAFP_36VB2HA-be5b763d8fd2a7cf.jpg" alt="Marmorskulptur (Bildquelle: RP Online)" style="width:300px" title="Marmorskulptur (Bildquelle: RP Online)"/><figcaption class="wp-element-caption">Marmorskulptur<br>(Bildquelle: RP Online)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Geschichte ist ungewöhnlich. Aber sie ist passiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einem Mann fiel neben einer Abfalltonne eine ungewöhnlich gefüllte Mülltüte auf. Er sah sie sich an und staunte nicht schlecht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Also schaute er rein und stellte fest, dass sich eine Marmorstatue darin befindet. Es handelt sich um die Statue einer Frau, der allerdings der Kopf fehlt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Finder hat den Fund umgehend gemeldet. Das brachte ihn in die unangenehme Situation, dass zunächst einmal gegen ihn ermittelt wurde. Der illegale Antiquitätenhandel ist ein echtes Problem in Griechenland und die Behörden reagieren sehr scharf darauf. <a href="https://hellas.blog/archaeologische-fundstuecke-griechenland/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Archäologische Fundstücke</a> darf man nicht an sich nehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb wurde der Finder erst einmal als Verdächtigen behandelt und ausdrücklich befragt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Man hat ihn jedoch ohne Anklage laufen lassen. Das bedeutet für mich, dass er wohl wirklich ein ehrlicher Finder war.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized" id="antike-Skulptur-im-Müll"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/01/Marmorskulptur-im-Muell.jpg" alt="antike Skulptur im Müll" class="wp-image-10346" style="width:300px;height:auto" title="antike Skulptur im Müll" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/01/Marmorskulptur-im-Muell.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/01/Marmorskulptur-im-Muell-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/01/Marmorskulptur-im-Muell-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">antike Skulptur im Müll<br>(von KI erzeugtes Bild)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nun zum Fund selbst. Die Marmorskulptur, die bei Thessaloniki im Müll gefunden wurde, ist von Experten untersucht worden. Sie wird auf die Zeit zwischen 320 v.Chr. bis 30 v.Chr. datiert, stammt also aus der Zeit des Hellenismus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Hellenismus begann in der Zeit nach Alexander des Großen. Funde aus der Antike sind bis heute eine Seltenheit in Griechenland. Und leider gelangt nicht jeder in ein Museum. Mancher verschwindet auch im illegalen Antikenhandel.</p>



<h2 class="wp-block-heading">So verhältst Du Dich bei einem Zufallsfund</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du in Griechenland bist und ein Artefakt aus der Vergangenheit findest, dann empfehle ich folgendes:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Nicht mitnehmen! Lass es liegen!</li>



<li>Anschauen ja. Auch darfst Du Fotos von Deinem Fund machen.</li>



<li>Berühre den Fund nur, wenn Du ihn dadurch nicht beschädigst. Ein behauener Stein, eine alte Säule oder das Fundament eines Gebäudes wirst Du nicht beschädigen. Anders sieht es bei zerbrechlichen Sachen wie zum Beispiel Töpferwaren aus. Die solltest Du nicht berühren.</li>



<li>Wenn Du meinst, dass Du etwas sehr Besonderes gefunden hast, dann informiere das nächst gelegene archäologische Museum oder die nächst gelegene Polizei oder andere Behörde.</li>



<li>Wird Dir etwas Antikes zum Kauf angeboten? Finger weg!</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du Dich an diese Tipps hältst, wird Dir nichts passieren wenn Du etwas (vermutlich) Antikes irgendwo in Griechenland findest. Du musst damit rechnen, dass die Behörden Dir unangenehme Fragen stellen. Den Fund mitzunehmen ist nicht erlaubt. Deshalb ist es das beste, Du informierst die Polizei, eine andere Behörde oder ein Museum per Telefon.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/die-marmorskulptur-im-muell-bei-thessaloniki/">Die Marmorskulptur im Müll bei Thessaloniki</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hellas.blog/die-marmorskulptur-im-muell-bei-thessaloniki/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Meisterwerke im Liebieghaus</title>
		<link>https://hellas.blog/meisterwerke-im-liebieghaus/</link>
					<comments>https://hellas.blog/meisterwerke-im-liebieghaus/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Oct 2024 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher und Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt (Main)]]></category>
		<category><![CDATA[Leselust]]></category>
		<category><![CDATA[Liebieghaus (Frankfurt)]]></category>
		<category><![CDATA[Myron]]></category>
		<category><![CDATA[Skulptur]]></category>
		<category><![CDATA[Skulpturen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hellas.blog/?p=9484</guid>

					<description><![CDATA[<p>Meisterwerke im Liebieghaus ist ein schon etwas älterer Ausstellungskatalog, der 77 hervorragende Skulpturen gut erklärt. Ich stelle ihn kurz im Hellas Blog vor, da ich zu einigen dieser Skulpturen eigene Beiträge im Blog machen möchte. Dieses Buch werde ich als Quelle verwenden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/meisterwerke-im-liebieghaus/">Meisterwerke im Liebieghaus</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Meisterwerke im Liebieghaus</em> ist ein schon etwas älterer Ausstellungskatalog, der 77 hervorragende Skulpturen gut erklärt. Ich stelle ihn kurz im Hellas Blog vor, da ich zu einigen dieser Skulpturen eigene Beiträge im Blog machen möchte. Dieses Buch werde ich als Quelle verwenden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Buch <em>Meisterwerke im Liebieghaus</em></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dem Impressum entnehme ich, dass Meisterwerke im Liebieghaus im Jahr 2008 erschienen ist. Das Alter ist aber kein Problem. Denn alles, was hier steht, ist ja nach wie vor richtig und wertvoll.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Meisterwerke-im-Liebieghaus"><img decoding="async" width="511" height="800" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/10/Meisterwerke-im-Liebieghaus.jpg" alt="Meisterwerke im Liebieghaus" class="wp-image-9634" style="width:300px" title="Meisterwerke im Liebieghaus" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/10/Meisterwerke-im-Liebieghaus.jpg 511w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/10/Meisterwerke-im-Liebieghaus-192x300.jpg 192w" sizes="(max-width: 511px) 100vw, 511px" /><figcaption class="wp-element-caption">Meisterwerke im Liebieghaus</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Autoren sind Vinzenz Brinkmann, Maraike Bückling und Stefan Roller. Vorwort und Einführung stammen von Max Hollein, dem damaligen Direktor des Liebieghauses.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus der Feder von Vinzenz Brinkmann stammen die Informationen über die antiken Skulpturen, die ich mir für diesen Beitrag näher angeschaut habe. Die Skulpturen des Mittelalters stellt Stefan Roller vor, die Zeit der Renaissance bis zum Klassizismus bearbeitet Maraike Bückling und bei den Skulpturen aus Asien begegnen wir wieder Vinzenz Brinkmann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da es im Hellas Blog um griechische Themen geht, beschränke ich mich für diese Besprechung auf Skulpturen aus Griechenland. Wenn ich mich nicht verzählt habe, stellt das Buch 10 griechische Skulpturen oder ihre römischen Kopien vor. Es sind allerdings noch deutlich mehr Werke enthalten, deren historischer oder kultureller Bezug zu Griechenland besteht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich greife mir für diesen Beitrag die Athena des Myron heraus. Deren Kopf ziert auch das Umschlagbild des Buchs. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Myron galt als einer der bedeutsamsten Bildhauer des antiken Griechenlands. Er kam um 500 v.Chr. zur Welt und starb um 440 v.Chr. Von ihm stammen zahlreiche Bronzestatuen, die uns oft nur noch in Reliefs oder marmornen Kopien erhalten geblieben sind.  Berühmt ist seine Darstellung eines Diskuswerfers im Moment des Abwurfs, die wir heute auf der <a href="https://hellas.blog/2-euro-muenze-olympia-2004/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">2 Euro Gedenkmünze für Olympia 2004</a> sehen können.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Die Athena des Myron</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Figur der Athene bricht mit den älteren Darstellungen der Göttin. Wir sehen sie nicht mit Ziegenfell, Schlangen und der Schreckensmaske der Gorgo. Dafür trägt sie eine Bekleidung, die in eleganten Falten den Körper herunterfällt. Durch den Helm ist die Göttin aber unverkennbar als Athene zu identifizieren. Das Original war aus Bronze, im Liebieghaus sehen wir eine römische Kopie aus Marmor. Wir erfahren, dass diese Skulptur im Garten des Lukullus in Rom gefunden worden ist. Einer Initiative der Frankfurter Bürgerschaft ist es zu verdanken, dass sie anlässlich der Eröffnung dem Liebieghaus gestiftet werden konnte.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Rolands Meinung zu diesem Buch</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Beschreibung der Skulptur beschränkt sich auf eine Seite und überfrachtet den Leser nicht mit Informationen. Alles Wichtige ist enthalten. Und in dieser Weise sind alle anderen Skulpturen beschrieben, die dieses Buch uns vorstellt. Das macht dieses Buch zu einem wirklich wertvollen Begleiter für Deinen Besuch im Liebieghaus. Ich selbst bin sehr froh, es in meiner kleinen Hausbibliothek zu haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wo bekommst Du <em>Meisterwerke im Liebieghaus</em>?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe das Buch in einem Antiquariat erworben. Meines Wissens ist es im regulären Buchhandel nicht mehr erhältlich. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings bekommst Du es derzeit (noch) im <a href="https://liebieghaus.ticketfritz.de/Shop/Detail/4288/3931" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shop des Liebieghauses</a> zum Preis von 19,95 Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit diesen Daten solltest Du es beim Antiquar Deines Vertrauens oder den einschlägigen Portalen im Internet besorgen können:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Titel: Meisterwerke im Liebieghaus</li>



<li>Erscheinungsdatum: 14. März 2008</li>



<li>Format: Kartoniert / Paperpack</li>



<li>ISBN: 978-3-86568-364-9</li>



<li>Umfang: 192 Seiten</li>



<li>Verlag: Michael Imhof Verlag</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Wie teuer das Buch einst gewesen ist, weiß ich nicht. In gutem Zustand musst Du mit einem Preis um die 15 Euro rechnen. Mehr würde ich für ein gebrauchtes Exemplar dieses Buches nicht bezahlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die englischsprachige Ausgabe dieses Buchs ist noch im regulären Handel erhältlich. Der Verlag bietet sie auf seiner Homepage an. Du kannst sie aber auch auf allen Online-Plattformen und im stationären Handel bekommen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Besuche das Liebieghaus</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit solch einem Ausstellungskatalog hat Dein Besuch im Liebieghaus eine ganz andere Wirkung, als wenn Du &#8222;unvorbereitet&#8220; dorthin gehst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du findest das Liebieghaus am Museumsufer in Frankfurt. Mehr über seine Skulpturensammlung, die genaue Adresse und die Öffnungszeiten entnimmst Du meinem <a href="https://hellas.blog/liebieghaus/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Blogbeitrag über das Liebieghaus</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/meisterwerke-im-liebieghaus/">Meisterwerke im Liebieghaus</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hellas.blog/meisterwerke-im-liebieghaus/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Skulpturen im Liebieghaus in Frankfurt am Main</title>
		<link>https://hellas.blog/liebieghaus/</link>
					<comments>https://hellas.blog/liebieghaus/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Oct 2024 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Reisetipps und Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Adolf Furtwängler]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander der Große]]></category>
		<category><![CDATA[Antike]]></category>
		<category><![CDATA[Archäologisches Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Athene]]></category>
		<category><![CDATA[Augustus]]></category>
		<category><![CDATA[Faustina Minor]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt (Main)]]></category>
		<category><![CDATA[Gaius Iulius Caesar]]></category>
		<category><![CDATA[Johann Heinrich von Dannecker]]></category>
		<category><![CDATA[Karl Maria Kaufmann]]></category>
		<category><![CDATA[Liebieghaus (Frankfurt)]]></category>
		<category><![CDATA[Marcus Aurelius]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelalter]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Naukydes]]></category>
		<category><![CDATA[Reiner Winkler]]></category>
		<category><![CDATA[Septimius Severus]]></category>
		<category><![CDATA[Skulptur]]></category>
		<category><![CDATA[Skulpturen]]></category>
		<category><![CDATA[Tempel der Aphaia]]></category>
		<category><![CDATA[Zeus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hellas.blog/?p=9248</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Liebieghaus in Frankfurt zeigt eine einzigartige Sammlung von Skulpturen aus der Antike bis in die frühe Neuzeit. Im Hellas Blog stelle ich die Sammlung zur Antike vor. Sie umfasst Exponate aus Ägypten, Griechenland, dem Römischen Reich und geht zeitlich bis in die Spätantike.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/liebieghaus/">Die Skulpturen im Liebieghaus in Frankfurt am Main</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das Liebieghaus in Frankfurt zeigt eine einzigartige Sammlung von Skulpturen aus der Antike bis in die frühe Neuzeit. Im Hellas Blog stelle ich die Sammlung zur Antike vor. Sie umfasst Exponate aus Ägypten, Griechenland, dem Römischen Reich und geht zeitlich bis in die Spätantike.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sammlung wurde weitgehend auf dem Kunstmarkt zusammengekauft und durch Stiftungen erweitert. 2019 konnte eine Sammlung von 200 kostbaren Elfenbeinskulpturen aus dem Besitz von Reiner Winkler erworben werden. Du kannst im Liebieghaus ganz herausragende Beispiele aus 5.000 Jahren Bildhauerkunst sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe das Liebieghaus am 28. September 2024 besucht. Dieser Beitrag beruht auf dem, was ich an diesem Tag gesehen habe.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Liebieghaus Frankfurt und seine Sammlung von Skulpturen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am Museumsufer in Frankfurt steht eine schlossartige Villa, das Liebieghaus. Sie beherbergt eine Sammlung von ungefähr 3.000 Skulpturen aus der Zeit des alten Ägypten bis in die Neuzeit.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Liebieghaus-Frankfurt"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/10/Liebieghaus-Frankfurt.jpg" alt="Das Liebieghaus in Frankfurt" class="wp-image-9637" style="width:400px" title="Liebieghaus Frankfurt" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/10/Liebieghaus-Frankfurt.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/10/Liebieghaus-Frankfurt-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/10/Liebieghaus-Frankfurt-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Liebieghaus in Frankfurt</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Gebäude ließ der böhmische Textilfabrikant Heinrich von Liebig für sich als Altersruhesitz erbauen. Nach seinem Tod erwarb die Stadt Frankfurt das Gebäude im Jahr 1907 und widmete es als Museum für die städtische Skulpturensammlung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf einer Ausstellungsfläche von 1.600 Quadratmetern siehst Du Meisterwerke der ägyptischen, griechischen und römischen Antike, des Mittelalters und der Renaissance bis hin zu Barock und Klassizismus. Darin zu sehen sind auch immer wieder Skulpturen aus Süd- und Ostasien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies sind die wichtigsten Informationen für Deinen Besuch im Liebieghaus:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Adresse: <a href="https://maps.app.goo.gl/sDJk3x15FK4cEX627" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Schaumainkai 71, 60596 Frankfurt am Main</a><br>Der Eingang befindet sich auf der dem Main zugewandten Seite des Grundstücks.</li>



<li>Homepage: <a href="https://www.liebieghaus.de/de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">liebieghaus.de</a></li>



<li>Kontakt: <a href="https://www.liebieghaus.de/de/kontakt" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kontaktformular im Internet</a>, E-Mail: <a href="mailto:info@liebieghaus.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">info@liebieghaus.de</a> oder Telefon 069 / 605098-200</li>



<li>Eintrittspreise betragen während der Sonderausstellung bis 11.10.2026: <br>DI-FR: 10 Euro (Erwachsene), ermäßigt 8 Euro, Familien 18 Euro<br>SA und SO: 12 Euro (Erwachsene), ermäßigt 10 Euro, Familien 18 Euro<br>Mitglieder von Städlverein oder Städlclub erhalten freien Eintritt ins Museum</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Ob die Eintrittspreise nach dem 11.10.2026 etwas günstiger werden, bleibt abzuwarten.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Führungen, was Dich im Liebieghaus erwartet</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Zweimal im Monat gibt es eine Führung, in der den Gästen die Highlights der Skulpturensammlung erklärt werden. Die Teilnahme ist im Eintrittspreis enthalten. Abwechselnd findet diese Führung in deutscher und in englischer Sprache statt. Näheres dazu erfährst Du auf der <a href="https://www.liebieghaus.de/de/angebote/highlights-der-skulpturensammlung" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Homepage des Liebieghauses</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit sind im Liebieghaus Skulpturen aus vier Sammlungen zu sehen: Antike, Mittelalter, Neuzeit und Elfenbein. Dass Griechenland die Ausstellungen zur Antike prägt, ist klar. Das ist auch der Grund dafür, dass ich die Sammlung im Hellas Blog vorstelle. Aber auch in den anderen Sammlungen gibt es wunderschöne Stücke mit einem Bezug zu Griechenland. Das ist mir Grund genug, die Skulpturensammlung Liebieghaus im Hellas Blog vorzustellen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sammlung Antike</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Sammlung von Skulpturen umfasst nicht nur Objekte aus der <a href="https://hellas.blog/griechische-antike/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">griechischen Antike</a>. Sie beginnt im alten Ägypten und in Zweistromland und führt uns bis in die Spätantike und das frühe Christentum. Natürlich spielt neben Griechenland auch Rom eine bedeutende Rolle. In die Sammlung kamen unter anderem Grabungsfunde aus Ägypten, die Karl Maria Kaufmann gemacht hatte. Zudem ist die Privatsammlung von Adolf Furtwängler an das Liebieghaus gegangen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sammlung ist in mehreren Räumen untergebracht, die ich einzeln vorstellen möchte. Eines vorweg: Die Namen der Säle habe ich mir ausgedacht anhand dessen, was dort gezeigt wird.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ägypten und das Zweistromland</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Der erste Saal beinhaltet die ältesten Skulpturen, die ich im Liebieghaus in Frankfurt gesehen habe. Der Schwerpunkt der in diesem Saal gezeigten Objekte liegt in Ägypten. Ab etwa 3000 v.Chr. haben die Menschen am Nil eine Kultur entwickelt, die bis heute beeindruckt.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized" id="Saal-mit-Skulpturen-aus-Aegypten"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/10/Liebieghaus-Saal-Aegypten.jpg" alt="Saal mit Skulpturen aus Ägypten im Liebieghaus" class="wp-image-9642" style="width:400px" title="Saal mit Skulpturen aus Ägypten" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/10/Liebieghaus-Saal-Aegypten.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/10/Liebieghaus-Saal-Aegypten-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/10/Liebieghaus-Saal-Aegypten-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Saal mit Skulpturen aus Ägypten im Liebieghaus</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die 1. Dynastie beginnt mit der ersten Vereinigung Ober- und Unterägyptens unter der Herrschaft von Pharao Menes, die um 3032 v.Chr. datiert wird. Ob dieser tatsächlich gelebt hat oder aber nur ein Mythos ist, kann niemand sagen. Wahrscheinlich hat es einen Herrscher dieses Namens gegeben. Wichtig an dieser Stelle ist nur, dass sich ab dieser Zeit die ägyptische Religion und Zivilisation entwickelte und über gut 3 Jahrtausende halten konnte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Liebieghaus Frankfurt ist kein ägyptologisches Museum, sondern es sammelt Skulpturen. Neben Rundplastiken sind hier auch Reliefs und Sarkophage zu sehen. Ein Relief zeigt zum Beispiel, wie Opfertiere geschlachtet werden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Zweistromland, eine Verbindung von Ägypten nach Griechenland</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht alle Objekte in diesem Saal stammen aus Ägypten. So gibt es auch die Figur eines betenden Mannes aus dem Zweistromland zu sehen. Im Hellas Blog werde ich solche Exponate nicht vorstellen. Aber eventuell gibt es dafür eine Gelegenheit im <a href="https://roland-richter.blogspot.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">History Blog</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits in diesem Saal gibt es aber eine Verbindung nach Griechenland. Hier ist eine Statue Alexanders des Großen zu sehen, die ihn als Pharao zeigt. Er hatte es geschafft, Ägypten nicht einfach nur zu erobern, sondern von den Ägyptern als ihr Herrscher akzeptiert zu werden. Diese Verbindung der ägyptischen mit der griechischen Zivilisation ist eine spannende Geschichte, auf die ich im Rahmen dieses Beitrag aber nicht tiefer eingehen kann.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Griechenland 1</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Den nächsten Saal macht dann den Schritt nach Griechenland. Schon beim Eintreten fallen die polychromen Figuren in diesem Raum auf.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Saal-Griechenland-1-im-Liebieghaus"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/10/Liebieghaus-Saal-Griechenland-1.jpg" alt="Saal Griechenland 1 im Liebieghaus" class="wp-image-9645" style="width:400px" title="Saal Griechenland 1 im Liebieghaus" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/10/Liebieghaus-Saal-Griechenland-1.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/10/Liebieghaus-Saal-Griechenland-1-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/10/Liebieghaus-Saal-Griechenland-1-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Saal Griechenland 1 im Liebieghaus</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Seit über 40 Jahren erforschen Vinzenz Brinkmann und Ulrike Koch-Brinkmann die Farbigkeit der antiken Skulpturen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir kennen antike Statuen in den Farben ihrer Materialien, das ist meist Marmor. Die Vorstellung vieler Menschen war lange, dass diese Skulpturen auch in der Antike so ausgesehen haben. Die Forschung hat jedoch ergeben, dass sie bemalt waren. Die Farben haben sie im Lauf der Jahrhunderte verloren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der <a href="https://www.liebieghaus.de/de/polychromieforschung" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Homepage des Liebieghauses findest Du zur Polychromieforschung</a> viele Informationen. Durch naturwissenschaftliche Untersuchungsmethoden ist es möglich, noch vorhandene Farbpigmente zu identifizieren. Daraus lässt sie wissenschaftlich rekonstruieren, wie die Figuren einst ausgesehen haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Saal sehen wir fünf Beispiele wissenschaftlicher Rekonstruktionen der Farbigkeit. Natürlich sind nicht die Originale bemalt worden, sondern Abgüsse. Durch die Farbe wirken die Figuren viel plastischer und lebendiger. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber in diesem Saal sind natürlich auch Originale zu sehen. Mich hat der Kopf einer verschleierten Priesterin sehr beeindruckt. Dass Frauen sich verschleiern, kennen wir heute vor allem aus der islamischen Welt. Diese Tradition hat ihren Ursprung zumindest zum Teil aber in Griechenland. Sehr schön ist auch eine Amphore, die eine Szene aus dem Mythos um Helena und Menelaos zeigt. Bekanntlich hat der Raub der Helena zum Trojanischen Krieg und damit zum Untergang von Troja geführt. Hier sehen wir den Augenblick, als Helena und Menelaos sich wieder begegnen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Griechenland 2</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Der zweite Saal mit Plastiken aus Griechenland zeigt ganz herausragende Beispiele der Kunst antiker Bildhauer. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized" id="Saal-Griechenland-2-im-Liebieghaus"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/10/Liebieghaus-Saal-Griechenland-2.jpg" alt="Saal Griechenland 2 im Liebieghaus" class="wp-image-9646" style="width:400px" title="Saal Griechenland 2 im Liebieghaus" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/10/Liebieghaus-Saal-Griechenland-2.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/10/Liebieghaus-Saal-Griechenland-2-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/10/Liebieghaus-Saal-Griechenland-2-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Saal Griechenland 2 im Liebieghaus</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Hier sehen wir Ausstellungsstücke, die mich sehr beeindruckt haben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Beispiel ist die Statue eines Diskuswerfers, der dem Bildhauer Naukydes zugeschrieben wird. Wir sehen allerdings nicht das Original, sondern eine römische Kopie. Von dieser Statue sind noch weitere römische Kopien bekannt. Eine befindet sich im Vatikan und eine andere im Louvre. Auf dem Foto zu diesem Saal sehr Ihr die Staue ganz auf der linken Seite.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Etwas weiter in der Mitte des Saales steht eine Statue der Athena mit Helm. Sie ist zwischen 180 und 190 n.Chr. entstanden. Erhalten geblieben ist jedoch nur der Torso. Ergänzungen sind in der Renaissance und im Barock gefertigt worden. Die Göttin trägt das mit Schuppen besetzte Ziegenfell, das sie von ihrem Vater Zeus als Schutz erhalten hatte. Auf der Brust sehen wir den hässlichen Kopf der getöteten Medusa. Und am Rand des Ziegenfells siehst Du Schlangen. Die sollen dem Mythos nach lebend gewesen sein. Diese Statue in polychromer Version zu sehen wäre der Hammer. Ich kann mir gut vorstellen, dass die lebendig gedachten Schlangen irre ausgesehen haben müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Verbindung zwischen Griechenland und Ägypten ist der Kopf des Zeus mit Hörnern. Genau genommen handelt es sich um Zeus-Ammon. Der ägyptische Gott Amun-Re wurde entweder in Menschengestalt oder als Menschenkörper mit Widderkopf dargestellt. Dieser Kopf entstand zwischen 150 n.Chr. und 180 n.Chr. und zeigt, wie die Kulturen Ägyptens und Griechenlands ineinander verschmolzen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Farbrekonstruktion der Medusa</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die nächsten Räume der Sammlung antiker Skulpturen sind deutlich kleiner als die drei vorherigen Säle. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Saal-mit-Werkstatt-zur-Farbrekonstruktion-der-Gorgo-Medusa"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/10/Liebieghaus-Saal-Farbrekonstruktion-Medusa.jpg" alt="Saal mit Werkstatt zur Farbrekonstruktion der Gorgo Medusa" class="wp-image-9644" style="width:400px" title="Saal mit Werkstatt zur Farbrekonstruktion der Gorgo Medusa" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/10/Liebieghaus-Saal-Farbrekonstruktion-Medusa.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/10/Liebieghaus-Saal-Farbrekonstruktion-Medusa-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/10/Liebieghaus-Saal-Farbrekonstruktion-Medusa-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Saal mit Werkstatt zur Farbrekonstruktion der Gorgo Medusa</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du in diesen Raum eintrittst, siehst Du links eine große Skulptur. Die stammt nicht aus der Antike, sie ist zwischen 1803 und 1814 entstanden. Geschaffen hat sie Johann Heinrich von Dannecker. Ihr Name ist Ariadne auf dem Panther. Der Künstler verband mit dieser Statue die Idee, dass Schönheit die Wildheit bezwingt. Eine Replik dieser Skulptur steht übrigens auch draußen im Garten des Liebieghauses. In der Natur wirkt das Kunstwerk noch einmal ganz anders. Nach einem Besuch der Ausstellung solltet Ihr da mal vorbeigehen und das auf Euch wirken lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Links auf dem Bild seht Ihr ein farbiges Relief. Es handelt sich um eine Replik des Ostfrieses des Schatzhauses der Insel Siphnos in Delphi. Zu sehen ist eine Szene aus dem Trojanischen Krieg: Achill tötet Memnon. Die Farben sind nach wissenschaftlichen Erkenntnissen rekonstruiert worden. So kann man einen guten Eindruck davon gewinnen, wie farbig gestaltete Reliefs auf die Menschen der Antike gewirkt haben mögen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Highlight dieses Raumes war für mich aber der Werktisch. Eine digital erstellte Kopie einer 1889 unter Neapel entdeckten Medusa dient als Vorlage, um die damalige Malerei zu rekonstruieren. Die Farben der Vorlage waren ungewöhnlich gut erhalten. Und in den nächsten Monaten können die Besucher am wissenschaftlichen Rekonstruktionsprozess dieses Gorgoneions teilhaben. Es lohnt sich wirklich, hier öfters mal vorbei zu kommen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Farbrekonstruktion der Athena aus dem Tempel der Aphaia</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Der nächste Raum führt uns auf die Insel Ägina und dort zum Tempel der Aphaia. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized" id="Saal-mit-Farbrekonstruktion-der-Athena-vom-Tempel-der-Aphaia"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/10/Liebieghaus-Saal-Athene-vom-Aphaia-Tempel.jpg" alt="Saal mit Farbrekonstruktion der Athena vom Tempel der Aphaia" class="wp-image-9643" style="width:400px" title="Saal mit Farbrekonstruktion der Athena vom Tempel der Aphaia" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/10/Liebieghaus-Saal-Athene-vom-Aphaia-Tempel.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/10/Liebieghaus-Saal-Athene-vom-Aphaia-Tempel-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/10/Liebieghaus-Saal-Athene-vom-Aphaia-Tempel-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Saal mit Farbrekonstruktion der Athena vom Tempel der Aphaia</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Zu sehen ist der Gipsabguss einer Statue der Athena, die vom Westgiebel des Tempels stammt. Das Original ist in der Staatlichen Antikensammlung und Glyptothek in München zu sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Entstanden ist die Figur um 480 v.Chr. Vinzenz Brinkmann und Ulrike Koch-Brinkmann haben die Bemalung auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse rekonstruiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Original hat zwei Löcher in der Brust. Diese waren dafür gedacht, ein Gorgoneion anzuheften. Die Wissenschaftler haben eines ergänzt. Als Grundlage dafür diente ein Gorgoneion, das aus dem Giebel des Apollontempels in Erettia auf Euböa stammt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Römische Portraits von Menschen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Im nächsten Saal verlassen wir die griechische Welt und gehen nach Rom. Bei den gezeigten Stücken ist der kulturelle Einfluss Griechenlands jedoch nicht zu verkennen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Saal-mit-römischen-Portraits-von-Menschen-im-Liebieghaus"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/10/Liebieghaus-Saal-roemische-Portraits.jpg" alt="Saal mit römischen Portraits von Menschen im Liebieghaus" class="wp-image-9648" style="width:400px" title="Saal mit römischen Portraits von Menschen im Liebieghaus" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/10/Liebieghaus-Saal-roemische-Portraits.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/10/Liebieghaus-Saal-roemische-Portraits-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/10/Liebieghaus-Saal-roemische-Portraits-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Saal mit römischen Portraits von Menschen</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Hier geht es um Portraits von Menschen. Die Artefakte dazu befinden sich und zwei Räumen, die hintereinander liegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im vorderen Raum sehen wir überwiegend Köpfe. Auf der linken Seite wird es kaiserlich. Vorne links sehen wir die Köpfe von Kaiser Augustus, der Faustina Minor und deren Ehemann Marcus Aurelius. Septimius Severus und die wissenschaftliche Rekonstruktion des Kopfes von Julius Caesar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diesen gegenübergestellt sind die Portraits antiker Menschen, zu denen kein Name bekannt ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Kopf des Raums steht die Portraitstatue eines römischen Feldherren. Der Kopf fehlt. Meiner Meinung nach muss das kein Zufall sein. Solche Statuen wurden durchaus so konstruiert, dass der Kopf ausgetauscht werden konnte. So musste bei einem Wechsel in der Stellung des Dargestellten keine ganze Statue neu angefertigt werden, sondern nur ein Kopf. Was der Hintergrund bei dieser Statue ist, weiß ich (noch) aber nicht</p>



<h4 class="wp-block-heading">Portraits in der römisch-ägyptischen Welt</h4>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized" id="Saal-mit-römisch-ägyptischen-Portraits-im-Liebieghaus"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/10/Liebieghaus-Saal-roemisch-aegyptische-Portraits.jpg" alt="Saal mit römisch-ägyptischen Portraits im Liebieghaus" class="wp-image-9647" style="width:400px" title="Saal mit römisch-ägyptischen Portraits im Liebieghaus" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/10/Liebieghaus-Saal-roemisch-aegyptische-Portraits.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/10/Liebieghaus-Saal-roemisch-aegyptische-Portraits-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/10/Liebieghaus-Saal-roemisch-aegyptische-Portraits-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Saal mit römisch-ägyptischen Portraits</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Im nachfolgenden Raum geht es in die römisch-ägyptische Welt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fasziniert war ich von fünf Mumienmasken. Die befinden sich in der Vitrine auf der linken Seite des Bildes  und stammen aus dem 2. und 3. Jahrhundert nach Christus. Die Masken bestehen aus Stuck, farbigem Glas, Vergoldung und Farbe. Blickst Du sie an, hast Du den Eindruck einem Menschen ins Gesicht zu sehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Weiter sind Mumienbilder eines Mädchens, eines Jungen und einer Frau zu sehen. Die Portraits hat man den Mumien beigegeben. Sie zeigen die Verstorbenen mit wirklich realistischen Portraits. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der rechten Seite ist ein Mosaik zu sehen, das aus dem 2. Jahrhundert nach Christus stammt. Es zeigt die Ermordung des Archimedes durch einen römischen Soldaten. Archimedes gilt als einer der bedeutendsten Erfinder der Antike.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Hellas Blog stelle ich vor:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://hellas.blog/das-maedchen-auf-einem-mumienportrait-im-liebieghaus/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Das Mädchen auf einem Mumienportrait</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Für weitere Informationen dazu klicke bitte auf den Link.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Die spätantike Welt</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Den Abschluss der Sammlung antiker Skulpturen im Liebieghaus macht ein Raum mit Exponaten aus der Spätantike.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Der-Saal-zur-Spätantike-im-Liebieghaus"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/10/Liebieghaus-Saal-Spaetantike.jpg" alt="Der Saal zur Spätantike im Liebieghaus" class="wp-image-9649" style="width:400px" title="Der Saal zur Spätantike im Liebieghaus" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/10/Liebieghaus-Saal-Spaetantike.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/10/Liebieghaus-Saal-Spaetantike-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/10/Liebieghaus-Saal-Spaetantike-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Saal zur Spätantike im Liebieghaus</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Zu sehen sind nicht nur Stücke aus dem römisch-griechischen Kulturkreis. Auch Artefakte aus Indien und China sind vorhanden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich finde es sehr interessant zu sehen, wie die Skulpturenkunst sich in verschiedenen Kulturkreisen auf der Welt entwickelt hat. Hier kannst Du es sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Raum hat mich ein Sarkophag aus Marmor fasziniert, der um 330 n.Chr. geschaffen wurde. Er ist im Stil antiker, heidnischer Sarkophage geschaffen. Jedoch zeigt er biblische Motive. So markiert dieses Artefakt den Übergang von der heidnischen Kultur zum Christentum. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Weitere Sammlungen im Liebieghaus</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt drei weitere Sammlungen, die im Liebieghaus zu sehen sind. Sie haben keinen &#8222;griechischen Schwerpunkt&#8220;. In ihnen habe ich aber immer wieder Objekte gesehen, die einen Bezug zur griechischen Kultur haben. Deshalb und auch der Vollständigkeit halber</p>



<h4 class="wp-block-heading">Sammlung Mittelalter</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Der Spätantike schloss sich das frühe Mittelalter an. Das verlief in Griechenland bekanntlich etwas anders als im westlichen und mittleren Europa. Dort geriet Griechenland aber keineswegs in Vergessenheit. Hinweise darauf findet man, wenn man genau hinschaut, auch in dieser Sammlung.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized" id="Sammlung-Mittelalter-im-Liebieghaus"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/10/Liebieghaus-Sammlung-Mittelalter.jpg" alt="Sammlung Mittelalter im Liebieghaus" class="wp-image-9651" style="width:400px" title="Sammlung Mittelalter im Liebieghaus" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/10/Liebieghaus-Sammlung-Mittelalter.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/10/Liebieghaus-Sammlung-Mittelalter-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/10/Liebieghaus-Sammlung-Mittelalter-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Sammlung Mittelalter</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Schwerpunkt der Sammlung im Liebieghaus ist die spätgotische Bildhauerkunst vom 14. bis in das frühe 16. Jahrhundert. Die gezeigten Stücke stammen vorwiegend aus Deutschland, Frankreich und den Niederlanden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu sehen sind Werke von Tilman Riemenschneider, Hans Multscher, Niclaus Gerhaert von Leyden oder Michel Erhart. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf den ersten Eindruck scheint es so, als wäre das Mittelalter wahnsinnig religiös gewesen. Das anzunehmen ist auch nicht ganz falsch. Aber Politik, Alltag und Religion waren für die Menschen in einer Weise miteinander verbunden, die wir uns heute zumeist nicht mehr vorstellen können. Die Kunst im Mittelalter war geprägt vom Aufgreifen religiöser Themen. Individualismus war nicht unbedingt angesagt. Aber Kunst war farbig und brachte auf ihre ganz eigene Art Leben und Lebendigkeit zum Ausdruck.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die künstlerische Entwicklung der Bildhauerei vom frühen bis ins späte Mittelalter ist in den einzelnen Sälen gut nachzuvollziehen. Im Rahmen des Hellas Blog passen die meisten hier gezeigten Stücke leider nicht. Eventuell kann ich das eine oder andere im <a href="https://roland-richter.blogspot.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">History Blog</a> näher vorstellen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Sammlung Neuzeit</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Das Liebieghaus haut auch zahlreiche Skulpturen, die nach dem 15. Jahrhundert entstanden sind. Diese sind in der Sammlung Neuzeit zu sehen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Sammlung-Neuzeit-im-Liebieghaus"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/10/Liebieghaus-Sammlung-Neuzeit.jpg" alt="Sammlung Neuzeit im Liebieghaus" class="wp-image-9641" style="width:400px" title="Sammlung Neuzeit im Liebieghaus" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/10/Liebieghaus-Sammlung-Neuzeit.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/10/Liebieghaus-Sammlung-Neuzeit-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/10/Liebieghaus-Sammlung-Neuzeit-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Sammlung Neuzeit im Liebieghaus</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Formensprache emanzipiert sich jetzt von dem, was im Mittelalter üblich war. Religiöse Motive spielen nach wie vor eine große Rolle. Aber wir sehen auch viele Exponate, die keinen christlichen Inhalt haben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Künstler haben sich von der Formensprache der Antike inspirieren lassen. In der Renaissance strebten die Künstler eine möglichst wirklichkeitsgetreue Wiedergabe der Natur an. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das wohl berühmteste Exponat aus dieser Phase ist Ariadne auf dem Panther. Diese Skultpur habe ich oben schon erwähnt. Sie steht in der Sammlung zur Antike. Ich habe auch andere Exponate mit griechischem Bezug gesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mir fällt auf, dass wir aus dieser Zeit viel mehr Darstellungen haben von Königen, Herrschern und anderen Leuten, die sich für so wichtig hielten. Mir scheint, dass Menschen in diesem Ausmaß während des Mittelalters nicht portraitiert worden sind. Allerdings war das in der Antike durchaus üblich, wie wir in der Sammlung Antike sehen. Auch in dieser Hinsicht &#8211; und nicht nur in den äußeren Merkmalen der Skulpturen &#8211; knüpften die Menschen an die Zeit der Antike an.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Sammlung Elfenbein</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Splendid White &#8211; herrliches Weiß. <a href="https://www.liebieghaus.de/de/splendidwhite" target="_blank" rel="noreferrer noopener">So nennt das Liebieghaus die Elfenbeinsammlung</a> von Reiner Winkler, die es übernehmen und seinen Besuchern zugänglich machen durfte.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized" id="Elfenbeinsammlung-Rainer-Winkler"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/10/Liebieghaus-Sammlung-Elfenbein.jpg" alt="Die Elfenbeinsammlung von Reiner Winkler im Liebieghaus" class="wp-image-9650" style="width:400px" title="Elfenbeinsammlung von Rainer Winkler" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/10/Liebieghaus-Sammlung-Elfenbein.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/10/Liebieghaus-Sammlung-Elfenbein-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2024/10/Liebieghaus-Sammlung-Elfenbein-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Elfenbeinsammlung von Reiner Winkler im Liebieghaus</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sammlung umfasst Skulpturen aus Elfenbein, die im 17. und 18. Jahrhundert entstanden sind. Den Griechenland-Fans sei an dieser Stelle verraten, dass sich ein Blick in diese Sammlung unbedingt lohnt. Es gibt wunderschöne Motive, deren Anblick mir den Atem verschlagen hat. Mehr möchte ich dazu an dieser Stelle aber nicht sagen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Reiner Winkler war ein sehr erfolgreicher Bauunternehmer. Er liebte Musik, Reisen, war Bergsteiger und Taucher. Und er war von Schnitzereien aus Elfenbein fasziniert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über einen Zeitraum von 30 Jahren erwarb er etwa 210 Werke, die aus Elfenbein gefertigt wurden. Das war sein Hobby. Er liebte die Schönheit des Materials und von dem, was Künstler aus ihm gemacht hatten. Ein erstes &#8211; gotisches &#8211; Elfenbeintäfelchen erwarb er 1962. Seine Sammelleidenschaft weckten dann Statuetten, Figurengruppen, Reliefs und Gefäße des 17. und 18. Jahrhunderts.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seine Sammlung galt als international herausragend. 1984 und 1994 haben international führende Experten zwei Bestandskataloge publiziert. Ursprünglich waren die Stücke in einer eigens dafür hergerichteten &#8222;Kunstkammer&#8220; in Winklers Wohnräumen zu sehen. Er lud Interessenten gerne zu sich nach Hause ein. Aber auch Ausleihwünschen entsprach er in sehr großzügiger Weise. 1995 richtete er die &#8222;Reiner Winkler Stiftung&#8220; ein, die Forschung auf dem Gebiet der europäischen Kleinplastik des 17. und 18. Jahrhunderts fördert. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/liebieghaus/">Die Skulpturen im Liebieghaus in Frankfurt am Main</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hellas.blog/liebieghaus/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
