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Die Straße nach Koronisia führt über das Meer

Eine Straße verbindet den Kleinen Ort Koronisia über das Meer mit dem Festland der Region Epirus.

Über das Meer auf einer Straße nach Koronisia

Koronisia ist eine Insel. Sie liegt im Ambrakischen Golf und ist (als einzige dort) bewohnt.

Damm mit der Straße nach Koronisia
Damm mit der Straße nach Koronisia

Die Insel ist ein Kalkfelsen, der einige Meter über das Meer ragt. Mit zwei benachbarten Inseln ist Koronisia durch Nehrungen verbunden. Auf der Insel gibt es ein kleines Dorf.

Am besten erreichst Du Koronisia von Arta aus mit dem Auto. Du fährst nach Südwesten.

Dabei kommst Du durch den Ort Kostakii und später liegt rechts von der Straße der Ort Polidroso. Du lässt ihn liegen.

Kurz danach erreichst Du das Meer. Da führt die Straße über einen Damm.

Die erste Insel, die Du erreichst, heißt Salaora. Sie ist ein Naturpark. Man sagt, hier könne man gut wandern und die Natur erkunden. Im Süden der Insel geht ein kleiner Weg in die Inselmitte. Wenn Du dort hineinfährst, kannst Du Dir ein bisschen die Füße verteten.

Dafür hast Du aber auch genügend Gelegenheiten auf Koronisia. Ich empfehle Dir, dass Du weiterfährst und über den Damm zur Insel gelangst.

Es ist wirklich ein besonderes Erlebnis, quasi über das Meer zu fahren. Das alleine rechtfertigt schon die Anfahrt.

Aber das Dorf Koronisia ist auch einen Besuch wert.

Das Dorf Koronisia

Die Sehenswürdigkeiten des Dorfes zwei Kirchen und die restaurierte Ruine eines Turms. Weiter ist noch der kleine Hafen zu nennen, den Du besuchen kannst.

Kirche Muttergottes in Koronisia
Kirche Muttergottes in Koronisia

Zum einen ist eine wunderschöne, dreischiffige Kirche zu nennen. Sie ist der Muttergottes geweiht. Sie liegt im oberen Bereich des Ortes.

Ihre Ursprünge liegen im 10. Jahrhundert. Das heutige Gebäude ist spätbyzantinisch. Mit ihren grauen Mauern und dem roten Dach sieht diese Kirche wunderschön aus. Sie wurde mehrfach umgebaut, zuletzt im 20. Jahrhundert. Heute dient sie als Pfarrkirche.

Früher gab es um diese Kirche herum ein Kloster. Von 1193 datiert seine älteste schriftliche Erwähnung. 1918 ist es aber aufgegeben worden.

Es gibt noch eine kleine Kapelle, die dem Heiligen Onouphrios von Preveza geweiht ist. Der Heilige soll im späten 18. Jahrhundert hier gewirkt haben.

Im Süden gibt es die Ruine einer kleinen Festung. Sie heißt Koulia und wurde Anfang des 19. Jahrhunderts unter Ali Pascha errichtet, der über diese Gegend herrschte. In den letzten Jahren hat man die Anlage umfassend renoviert. Heute dient sie dem Ort als Kulturzentrum.

Als letztes möchte ich noch den Hafen nennen. Er liegt im Westen. Fischfang spielt eine wichtige wirtschaftliche Rolle auf der Insel. Hier kannst Du die Boote sehen, mit denen die Fischer ihren Unterhalt bestreiten. Die religiöse Frömmigkeit der Menschen kannst Du an einer kleinen Kapelle sehen. Sie steht am Hafenrand und ist dem Heiligen Spiridon geweiht.

Roland Richter

geboren 1969 in Hannover, Jurist und Griechenland-Fan

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