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2026 beginnt am Alfios mit Überschwemmungen

Die Überschwemmungen am Alfios sind ein Albtraum, so meldet es die Seite der Gemeinde Andritsena-Krestena am 8. Februar 2026 auf ihrer Homepage.

Überschwemmungen am Alfios Anfang 2026

Die Flussuferzone von Alfios in der Gemeinde Andritsaina-Krestena ist zu einem echten Albtraum geworden. So meldet es die Gemeinde.

Februar 2026: Überschwemmungen am Alfios
Februar 2026: Überschwemmungen am Alfios
(Bildquelle: Gemeinde Andritsena-Krestena)

In den letzten Tagen Die schnellen Regenfälle der letzten Tage entlang des Flusses enorme Probleme verursacht haben, wo Eigentum, Netzwerke und Menschenleben bedroht sind!

Am Alfios gibt es Dämme. Die sind hielten dem vielen Wasser jedoch nicht stand. Die Folge: Häuser wurden überflutet, viele Menschen haben ihr Eigentum verloren. Die Überschwemmungen 2026 ist für die Menschen, die am Alfios leben, ein schreckliches Ereignis.

Teams der Gemeinde Andritsaina-Krestena sind im Einsatz. Die große Herausforderung ist nicht nur, die vom Wasser bedrohten Menschen zu retten. Es geht auch darum, die Versorgung mit dem Notwenigsten sicherzustellen.

Schon jetzt ist klar, dass die Schäden gewaltig sind. Die Straßen sind überflutet. Die Gemeinde stellt Warnschilder auf. Niemand sollte in das betroffene Gebiet mit seinem Fahrzeug hineinfahren, wenn es nicht unbedingt sein muss.

Wenn ich die Meldungen aus der Region richtig verstehe, entsteht dort auch Wut. Wut auf die Verantwortlichen der Region Westgriechenland.

Die hatten in der Vergangenheit Hochwasserschutzmaßnahmen durchgeführt. Die Auswirkungen der aktuellen Regenfälle zeigen, dass die wohl wenig getaugt haben. Die Gemeinde spricht ganz offen von einer „schlampigen Ausführung der Hochwasserschutzmaßnahmen“.

Es wäre vor diesem Hintergrund zu erwarten gewesen, dass Vertreter der Region vor Ort erscheinen, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Aber Fehlanzeige. Aus Sicht der Gemeinde fehlt es an einer Zusammenarbeit der Region mit der Gemeinde.

Das Hochwasser hat nach Angaben der Gemeinde Andritsaina-Krestena den produktivsten Teil der Gegend zerstört. Wenn dem so ist, dann bedeutet es einen gewaltigen Schaden, der über beschädigte Gebäude und zerstörtes Eigentum hinausgeht.

Hochwasserschutz in der Region Westgriechenland?

Gerade erst vermeldet die Region Westgriechenland, dass sie im Regionalbezirk Achaia 30 Millionen Euro für Straßenbau und Hochwasserschutz investiert.

Das ist sehr viel Geld. Werden die Menschen in Achaia dann so „gut“ geschützt sein, wie die Menschen am Alfios? Leider werden sie es erst herausfinden, wenn die Maßnahmen abgeschlossen sind und das erste Hochwasser kommt.

Die Überschwemmungen am Alfios im Januar und Februar 2026 geben leider wenig Grund, um besonders optimistisch zu sein.

Roland Richter

geboren 1969 in Hannover, Jurist und Griechenland-Fan

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