Die Europäische Hornotter ist die giftigste Schlange in Griechenland
Die Europäische Hornotter gehört zur Familie der Vipern. Sie kommt auf der ganzen Balkanhalbinsel vor. Sie ist eine Giftschlange und gilt als die giftigste ihrer Art in Griechenland.
Das ist die Europäische Hornotter
Ein ausgewachsenes Exemplar kann eine Länge von bis zu 1 Meter erreichen.

(Bild erzeugt mit KI)
Die in Griechenland beobachteten Tiere sind oft. etwas kleiner. Insbesondere auf den Inseln sind Längen zwischen 40 cm und 80 cm bei erwachsenen Exemplaren häufig anzutreffen.
Ihren Namen hat die Europäische Hornotter von einem kleinen Horn, das ihr an der Schnauze wächst.
Ihre Färbung variiert von grau über gelb bis rotbraun. Oft hat sie ein dunkles Zickzack- oder Rautenband auf dem Rücken.
Die Europäische Hornotter ist eine der giftigsten Schlangen in Europa. Die Folgen ihres Bisses sind für Menschen übel. Es kommt zu starken Schmerzen, inneren Blutungen und Lähmungserscheinungen. Todesfälle sind selten.
In Griechenland gibt es 19 Schlangenarten. Die Europäische Hornotter gilt als die giftigste, noch vor der Kykladenviper.
Verbreitung Lebensweise und Gefährlichkeit
Die Europäische Hornotter lebt in vielen Regionen Südosteuropas. Unter den europäischen Giftschlangen hat sie das größte Verbreitungsgebiet.

Sie bevorzugt Berglandschaften und Steppen. Felsige Hänge bieten ihr eine ideale Kombination aus warmen Plätzchen an der Sonne, kühlen Rückzugsorten und Jagdrevieren.
Sie kommt auf dem gesamten Balkan und angrenzende Räume am Mittelmeer vor. Lange Sommer und milde Winter verschaffen ihr ideale Lebensbedingungen.
In Griechenland kommt sie vor allem im Norden des Landes vor. Felsen, Kalkhänge und lichte Wälder bieten ihr ideale Habitate. Hier hat die Europäische Hornotter hervorragende Jagd- und Rückzugsmöglichkeiten für lange Trockenperioden.
Die Europäische Hornotter lebt im Verborgenen. In der heißen Jahreszeit ist sie vor allem in der Dämmerung aktiv. Im Sommer ist sie in den frühen Morgenstunden aktiv, den Tag verbringt sie am liebsten in Höhlen oder verlassenen Tierbauen.
Die Art hat feste Streifgebiete. Dort streift sie umher, um mögliche Feinde frühzeitig zu erkennen. Und natürlich ist das auch ihr Jagdrevier.
Sie jagt vor allem kleine Säuger und verschiedene Eidechsen. Die überwältigt sie durch einen schnellen und präzisen Giftbiss überwältigt. Anschließend bringt sie ihre Beute an ihren geschützten Rückzugsort und frisst sie dort.
Sie lebt nicht nur auf dem Festland. Auch auf einigen Inseln kommt die Europäische Hornotter vor. Beispiele sind Korfu und Naxos.
Paarungsverhalten und Fortpflanzung
Während der Paarungszeit zeigt das Männchen ein ritualisiertes Rivalenverhalten. Es hält damit rangniedrigere Konkurrenten fern. Zugleich sichert es sich den Zugang zu paarungsbereiten Weibchen.
Die Weibchen bringen im Spätsommer lebende Jungtiere zur Welt. Das ist besonders, da Reptilien üblicherweise Eier legen. Aber diese Art ist ovovivipar. Das bedeutet, dass die Eier im Leib der Mutter ausgebrütet werden.
Die Europäische Hornotter in der griechischen Presse
Die Zeit Sportime hat kürzlich über die Schlange berichtet. Sie ist für die griechische Öffentlichkeit von hohem Interesse. Für die Griechen ist interessant, wie die Tiere sich gegenüber Menschen verhalten. Sie ist von Natur aus nicht aggressiv. Die Europäische Hornotter greift nur an, wenn er sich bedroht oder überrascht fühlt. Sie steht meist lieber still und tarnt sich.
