Die jüngsten Niederschläge verursachen Probleme an den Schulen auf Kefalonia
Der Regen der letzten Tage war auf Kefalonia so heftig, dass die Niederschläge die Schulen unbenutzbar gemacht haben. Darüber berichtet das Portal 902.gr am 24. Februar 2026.
Die Niederschläge auf Kefalonia verursachen Wasserschäden in den Schulen
Kinder wollen und müssen lernen. Dafür gibt es Schulen, die auf Kefalonia leider wegen der Niederschläge seit Anfang des Jahres unbenutzbar geworden sind.

(Bildquelle: 902.gr)
Mehrere Schulen stehen vor einer sehr ernsten Herausforderung. Die Räume saugen das Regenwasser geradezu auf, Innenhöfe überfluten und die Plätze, auf denen Schüler Sport treifen sollen, sind überschwemmt.
Das ist das Bild, das derzeit auf Kefalonia in mehreren Schulen vorherrscht.
Offenkundig ist, dass Pfusch am Bau die eigentliche Ursache der Probleme sein muss. Fachgerecht errichtete Gebäude würden das Wasser ableiten. Hinzu kommt aber auch, dass die Verantwortlichen die Mittel für den Unterhalt der Schulen und kleine Reparaturen gekürzt haben.
Der Artikel beschreibt die Schulen als ungesunde Dritte-Welt-Container. Die Schulkomitees, die sich früher um Kleinigkeiten gekümmert haben, hat man abgeschafft. Die Finanzierung der Schulen hat man zusammengestrichen. Auch der Zugang zu den Schulen ist teils sehr gefährlich. Zu hohe erlaubte Geschwindigkeiten an den Straßen runden das Problem ab.
Im Artikel lese ich weiter: „Jetzt sind die Ausreden der Verantwortlichen zahlreich.“ Ganz klar mehren sich die Stimmen, welche die Kosten-Nutzen-Politik als Ursache der Missstände anprangern.
Ich meine, dass der letzte Schluss so nicht richtig ist. Für den Bau der Schulen hat die Gemeinde einst sehr viel Geld bezahlt. Offenbar haben diejenigen, welche die Schulen gebaut haben, gepfuscht. Denn ansonsten wäre es nicht möglich, dass an mehreren Schulen zugleich massive Schäden durch eindringendes Regenwasser auftreten.
Der Regen im Winter verursacht in Griechenland viele Probleme
Dass es in der regnerischen Jahreszeit zu Überschwemmungen kommt, ist kein neues Phänomen.
Aus diesem Grund betreibt man im ganzen Land Hochwasserschutz. Dass diese Maßnahmen nicht wirken, sehen wir Anfang 2026 im Gebiet am Alfios. Und anderswo wird damit angegeben, wie viel Geld in den Hochwasserschutz investiert wird. Ob diese Maßnahmen wirken, finden die Anwohner erst beim nächsten Starkregen nach Abschluss der Bauarbeiten heraus. Das investierte Geld ist dann schon längst in den Taschen der begünstigten Unternehmer verschwunden.
Und das ist auch das Problem mit vielen öffentlichen Bauten in Griechenland. Die sind gebaut, viel Geld wurde bezahlt. Und nicht jede Baumaßnahme wurde so ausgeführt, wie es den Regeln der Baukunst entspricht. Gerade in einem Land wie Griechenland, in dem es im Winter sehr starke Regenfälle gibt, müssen die Gebäude Wasser abweisen und ableiten.
Ob die jüngsten Niederschläge in Kefalonia und die Probleme an den Schulen auf der Insel etwas ändern, weiß ich nicht. Gut wäre, wenn die Verantwortlichen für die Zukunft darauf achten, dass die öffentlichen Gebäude auch wirklich sicher sind. Weshalb sie das bei Gebäuden nicht tun, die vor allem von den Kindern der Insel besucht werden, verstehe ich offen gesagt nicht.
