Tierschützer aus Stuttgart helfen in Larisa
Tierschützer vom Verein Fellnasen aus Stuttgart haben kürzlich in Larisa geholfen, Straßentiere zu kastrieren. Darüber berichtete die Stuttgarter Zeitung am 15. Januar 2026.
Was machen Tierschützer aus Stuttgart in Larisa?
Ein Mittel zur Eindämmung von Tierleid ist, Straßentiere zu kastrieren. 18 Tierschützer sind von Stuttgart nach Larisa gefahren, um dabei zu helfen.

(Bildquelle: Stuttgarter Zeitung)
Larisa liegt etwa zwei Stunden von Thessaloniki entfernt in Thessalien. Ehrenamtlich und auf eigene Kosten sind die Helfer aus Stuttgart dorthin gereist. Teilweise nahmen sie bei ihren Arbeitgebern sogar unbezahlten Urlaub, um helfen zu können.
In Larisa ging es darum, auf der Straße lebende Hunde und Katzen zunächst einmal einzufangen. Die Stuttgarter arbeiteten mit Partnern vor Ort zusammen, so dem Partnerverein Larissa Stray Volunteers.
Insgesamt konnten 9 Hunde und 124 Katzen eingefangen und kastriert werden. Hier hat der Verein Animal Passion unterstütz, der aus ehrenamtlich tätigen Tierärzten und Tierarztfachangestellten besteht. Acht Helfer dieses Vereins haben die Aktivisten von den Fellnasen nach Griechenland begleitet.
So konnten die 133 Tiere nicht nur kastriert werden. Die Versorgung der kranken Tiere war auch sichergestellt.
Und ohne den Partnerverein aus Larisa hätte das alles nicht funktioniert. Der hat sich um die komplette Bürokratie und auch die notwendige Logistik für eine solche Aktion gekümmert.
Nachhaltiger Tierschutz ist wichtig
Den Fellnasen geht es um nachhaltigen Tierschutz. Das große Problem ist die unkontrollierte Vermehrung der Straßentiere. Dem lässt sich nur mit Kastrationen begegnen.
Den Verein Fellnasen gibt es seit 2012. Seine Mission ist, Tieren in Not zu helfen und nachhaltigen Tierschutz zu betreiben. Straßentieren in Griechenland geht es oft sehr schlecht, zumal teilweise bei den Menschen das Verständnis für Kastrationen fehlt. Dass die Fellnasen mit ihren griechischen Partnern hier helfen konnten, ist ein tolles Signal.
Tierschutz in Griechenland
Das Thema der Tiere in Griechenland ist nicht nur schön.
Beispiel Bären: Hier ist der Verein Arcturos sehr aktiv. Leider gibt es immer wieder Zwischenfälle mit Bären. Eigentlich wäre es Aufgabe der Behörden, etwas zu tun. Aber das passiert häufig nicht.
Beispiel Meeresschildkröten: Die kommen an griechische Strände, um dort ihre Eier abzulegen. Das kollidiert mit den Interessen des Tourismus. Inzwischen wird aber oft auf die Nester Rücksicht genommen. Das Schlüpfen der Meeresschildkröten ist in wunderbares Ereignis. Und es lockt Touristen an. Organisationen wie Archelon oder Medasset kümmern sich um die Tiere und ihre Nester.
Beispiel Hunde und Katzen: Eigentlich überall in Griechenland gibt es Streuner. In den touristischen Gebieten werden sie geduldet, da Maßnahmen gegen sie von den Touristen gesehen werden. Das ist schlecht für das Geschäft, insbesondere wenn Fotos oder Videos die Runde machen. Nach Ende der Tourismus-Saison passieren teilweise auch heute noch Dinge, über die ich hier nicht schreiben möchte. Sie sind zu traurig.
