Die Vulkan Überwachung auf Santorin wird modernisiert
Santorin ist für seinen gigantischen Vulkan bekannt, dessen Überwachung wird modernisiert. Darüber berichtet CNN Greece.
Darum geht es auf Santorin
In Griechenland gibt es die griechische geologische und bergbauliche Forschungsbehörde (EAGME). Sie ist zuständig für die Überwachung von Vulkanen und die Einschätzung von diesbezüglichen Gefahren.

Die EAGME hat nunmehr entschieden, dass das Messnetz zur Vulkan Überwachung auf Santorin modernisiert werden muss. Dabei geht es nicht nur um neue Technologien an den bisherigen Messstationen. Deren Netz will man jetzt erweitern.
Für die Wissenschaft ist Santorin quasi ein natürliches Labor. Die EAGME verfügt über langjährige Erfahrung in der Überwachung von geodynamischen Prozessen. Sie hat diesbezüglich ein einzigartiges Know-how aufgebaut.
Derzeit sind in der Caldera von Santorin drei Überwachungsstationen in Betrieb. Außerdem gibt es eine neue telemetrische Basisstation. Bei Telemetrie geht es darum, Daten eines im Meer befindlichen Sensors an eine räumlich entfernte Station zu übertragen.
Die Basisstation erfasst alles, was Sensoren im Meer um Santorin registrieren. So können die Wissenschaftler wichtige Umweltparameter erfassen wie zum Beispiel die Meerestemperatur. Dabei geht es vor allem um die Unterwasser-Thermalquellen von Palea Kameni und Nea Kameni. Auch zeichnet man Temperaturänderungen in Zonen hydrothermaler Ereignisse auf.
Durch die kontinuierliche Aufzeichnung aller Daten entwickeln die Wissenschaftler ein Verständnis für die geologischen Prozesse unterhalb von Santorin. Jetzt will man im weiteren Umfeld von Santorin weitere Messstationen installieren. So will man die Fähigkeit verbessern, Daten geologischer Prozesse in Echtzeit zu erfassen.
Darum muss die Überwachung des Vulkans auf Santorin modernisiert werden
Wir erinnern uns: Anfang 2025 gab es in den Kykladen bei Santorin eine Erdbebenserie. Damals bestand die Sorge, dass diese zu einem Ausbruch des Vulkans von Santorin führen könnte.
Deshalb hat die Überwachungssysteme der örtlichen Vulkane deutlich ausgebaut. Das betraf vor allem den Meeresvulkan Kolombo.
Der Vulkan von Santorin galt schon vorher als einer der am besten überwachten Vulkane auf der Welt. Die bisherigen Systeme entsprechen aber nicht alle den Anforderungen der heutigen Überwachungstechnik.
Aus diesen Grund muss man jetzt investieren. Modernisiert man die Systeme zur Überwachung, können die Wissenschaftler vom Vulkan ausgehende Gefahren für Santorin rechtzeitig erkennen.
