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	<title>Parthenon Archive - Hellas Blog</title>
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	<title>Parthenon Archive - Hellas Blog</title>
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		<title>Die Mathematik des Parthenon</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jul 2026 02:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Akropolis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Parthenon gilt bis heute als eine der bedeutendsten Werke der antiken Architektur, und er ist auch ein Meisterwerk der Mathematik. Was die damaligen Baumeister ohne moderne Computer berechnet und dann im Tempelbau umgesetzt haben, beeindruckt noch heute.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Der Parthenon gilt bis heute als eine der bedeutendsten Meisterwerke der antiken griechischen Architektur, und dabei ist er auch ein Meisterwerk der Mathematik.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Architektursprache des Parthenon ist die Mathematik</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Parthenon ist DER weltberühmte Tempel auf der <a href="https://hellas.blog/akropolis/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Akropolis</a> in Athen. Die Architekten Iktinos und Kallikrates bauten das Gebäude ab 447 v. Chr. Der Bildhauer Phidias führte die Bauaufsicht und erledigte einige der Arbeiten selbst. Und die treibende politische Kraft hinter dem Tempelbau war <a href="https://hellas.blog/perikles/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Perikles</a>.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Parthenon-November-2025"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/06/Parthenon-Schraegansicht-2025.jpg" alt="Parthenon (November 2025)" class="wp-image-15068" style="width:400px" title="Parthenon (November 2025)" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/06/Parthenon-Schraegansicht-2025.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/06/Parthenon-Schraegansicht-2025-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2026/06/Parthenon-Schraegansicht-2025-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Parthenon (November 2025)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">An der Stelle sollte zuvor schon ein Tempel errichtet werden. Von ihm spricht man als dem Vorparthenon. Dann kamen 480 v.Chr. die Perser, eroberten Athen und zerstörten den noch nicht vollständig fertiggestellten Tempel. Also musste ein neuer Tempel errichtet werden. Dessen Reste schmücken noch heute die Akropolis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Parthenon vereint Architektur, Mathematik und Ästhetik mit einer außergewöhnlichen Präzision. Die Schöpfer nutzten komplexe Systeme aus Geometrie und Proportionen. Dadurch besitzt das Monument eine einzigartige Harmonie und wirkt sehr lebendig. Die Abmessungen des Tempels folgten strengen Regeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier gab es einen Zusammenhang mit dem Durchmesser der Säulen. Jede Säule besitzt eine leicht unterschiedliche Form. Sie verbreitert sich dezent in der Mitte und verjüngt sich nach oben. Gleichzeitig weisen die Säulen eine leichte Neigung nach innen auf. Sie stehen also nicht absolut senkrecht. Bei einer gedanklichen Verlängerung nach oben würden sich die Säulen in einem Punkt treffen. Sie bilden auf diese Weise eine unsichtbare Pyramide.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit verfolgten die Architekten ein bestimmtes Ziel. Der neue Tempel war groß und von überall her zu sehen. Aus der Ferne musste alles perfekt und harmonisch aussehen. Und genau das war das Problem.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Perfekt gerade Linien wirken aus der Ferne auf den Menschen oft gekrümmt. Diese optische Täuschung kann aber korrigiert werden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Der goldene Schnitt und Erdbebensicherheit</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb ist fast kein Teil des Parthenon wirklich gerade. Überall finden sich leichte Rundungen für ein vollkommenes Gleichgewicht.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/11/Parthenon-heute-in-beschaedigtem-Zustand.jpg" alt="Der Parthenon heute in beschädigtem Zustand" class="wp-image-5837" style="width:400px" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/11/Parthenon-heute-in-beschaedigtem-Zustand.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/11/Parthenon-heute-in-beschaedigtem-Zustand-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/11/Parthenon-heute-in-beschaedigtem-Zustand-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Parthenon von der anderen Seite</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ecksäulen sind zudem etwas dicker als die inneren Säulen. Das sorgt im hellen Licht für ein harmonisches Gesamtbild. Selbst die Metopen und die Oberflächen aus Marmor weisen feine Anpassungen auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Architektur des Tempels nutzten die Baumeister Proportionen, welche genau dem Goldenen Schnitt entsprechen. Der Goldene Schnitt gilt bis heute als Symbol für ästhetische Ausgewogenheit. Diese mathematische Regel verleiht dem Parthenon sein imposantes Erscheinungsbild. Deshalb wirkt der Tempel niemals schwerfällig oder unproportional. Diese präzise mathematische Planung durch den Architekten Iktinos ist wirklich beeindruckend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sehr beeindruckend ist auch die extreme Erdbebensicherheit des antiken Monuments. Die Erbauer verbanden die einzelnen Marmorblöcke mit speziellen Metallelementen aus Eisen. Diese Verbindungen haben sie zusätzlich mit flüssigem Blei ausgegossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das weiche Blei dämpft die Erschütterungen bei einem Erdbeben optimal. Diese Bauweise schützt das Gebäude seit Jahrtausenden vor der Zerstörung. 2021 ist ein <a href="https://acta.imeko.org/index.php/acta-imeko/article/view/IMEKO-ACTA-10%20%282021%29-01-21" target="_blank" rel="noreferrer noopener">wissenschaftlicher Bericht zur über das System der Marmorblöcke mit Stahlklammern</a> veröffentlicht worden. Er beschreibt dieses hochentwickelte System aus Eisenklammern und Bleimänteln sehr detailliert.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Bezüge zu anderen Gebäuden in Athen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt noch einen weiteren Aspekt der Mathematik am Parthenon: Seine Lage im Verhältnis zu anderen Bauwerken in Athen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Die-Griechische-Agora-von-der-Akropolis-aus-gesehen,-links-der-Hephaistos-Tempel"><img decoding="async" width="638" height="359" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/08/Griechische-Agora-von-der-Akropolis-aus-gesehen.jpg" alt="Die Griechische Agora von der Akropolis aus gesehen, links der Hephaistos-Tempel" class="wp-image-4431" style="width:400px" title="Die Griechische Agora von der Akropolis aus gesehen, links der Hephaistos-Tempel" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/08/Griechische-Agora-von-der-Akropolis-aus-gesehen.jpg 638w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/08/Griechische-Agora-von-der-Akropolis-aus-gesehen-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 638px) 100vw, 638px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Griechische Agora von der Akropolis aus gesehen, links der Hephaistos-Tempel</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">2023 erschien eine Studie, die eine präzise Symmetrie zum Tempel des Hephaistos nachwies. Sowas ist kein Zufall.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dem Bau des Parthenon lagen sehr fortschrittliche Kenntnisse der Architektur, der Baumaterialien und auch der Mathematik zugrunde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich finde, das kann man heute noch sehr gut an dem nachvollziehen, was vom Parthenon erhalten geblieben ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Tempel des Hephaistos wird auch Thesion genannt. Er gilt als einer der besterhaltenen antiken Tempel überhaupt. Mehr darüber erfährst Du im <a href="https://hellas.blog/thesion-tempel-hephaistos/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Blogbeitrag zum Thesion</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Zerstörung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Jahr 1687 belagerten venezianische Truppen die Akropolis. Sie wollten die Osmanen aus Athen vertreiben und selbst das Kommando übernehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Osmanen hatten sich auf der Akropolis verschanzt. Den Parthenon nutzten sie als Pulverlager. Gegenüber, auf dem Lykavettos, hatten die Venezianer ihre Kanonen aufgebaut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Nacht des 26. September 1687 begann der Beschuss. Eine venezianische Kugel traf das osmanische Pulverlager. Der bis dahin fast vollständig erhaltene Parthenon erlitt die Schäden, die wir heute noch sehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für mehr Informationen dazu lies meinen <a href="https://hellas.blog/athen-1687-zerstoerung-parthenon/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Blogbeitrag über die Zerstörung des Parthenon</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Die Skulpturen des Parthenon sind Teil des griechischen Kulturerbes</title>
		<link>https://hellas.blog/die-skulpturen-des-parthenon-sind-teil-des-griechischen-kulturerbes/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2026 02:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturgüter]]></category>
		<category><![CDATA[Kyriakos Mitsotakis]]></category>
		<category><![CDATA[Parthenon]]></category>
		<category><![CDATA[Skulptur]]></category>
		<category><![CDATA[UNESCO]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Zwischenstaatliche Komittee der UNESCO hat auf seiner 25. Sitzung ausdrücklich anerkannt, dass die im British Museum befindlichen Parthenon Skulpturen Teil des griechischen Kulturerbes sind. Diese Entscheidung hat eine politische Bedeutung, keine rechtliche Wirkung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/die-skulpturen-des-parthenon-sind-teil-des-griechischen-kulturerbes/">Die Skulpturen des Parthenon sind Teil des griechischen Kulturerbes</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das Zwischenstaatliche Komitee der UNESCO hat aus seiner 25. Sitzung offiziell anerkannt, dass die im British Museum befindlichen Parthenon Skulpturen integraler Bestandteil des Kulturerbes Griechenlands sind. Darüber berichtet <a href="https://www.protothema.gr/culture/article/1823324/glupta-tou-parthenona-i-tourkia-adeiazei-tous-vretanous-den-uparhei-firmani-pou-na-nomimopoiei-tin-apospasi-tous/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Protothema</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Elgin Marbles</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich möchte erst einmal darauf zu sprechen kommen, was ein Zwischenstaatliches Komitee bei der UNESCO überhaupt ist.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Die-Parthenon-Skulpturen-im-British-Museum"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/12/London-British-Museum-Elgin-Marbles.jpg" alt="Die Parthenon Skulpturen im British Museum" class="wp-image-13394" style="width:400px" title="Die Parthenon Skulpturen im British Museum" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/12/London-British-Museum-Elgin-Marbles.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/12/London-British-Museum-Elgin-Marbles-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/12/London-British-Museum-Elgin-Marbles-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Parthenon Skulpturen im British Museum</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Es handelt sich um ein von den Mitgliedsstaaten gewähltes Gremium. Es überwacht die Umsetzung spezifischer UNESCO-Konventionen, berät über internationale Richtlinien und entscheidet maßgeblich über neue Einträge in die UNESCO-Listen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aufgabe dieses zwischenstaatlichen Komitees ist die Bekämpfung des illegalen Handels mit Kulturgütern. Seine <a href="https://www.unesco.org/en/fight-illicit-trafficking/sessions">25. Sitzung fand vom 20. bis 22. Mai 2026</a> statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter anderem ging es dort auch um die Parthenon-Skulpturen, die Lord Elgin einst entfernt und nach Großbritannien verbracht hat. Heute sind sie im British Museum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Griechenland begründet sein Rückgabeverlangen schon immer damit, dass die Skulpturen des Parthenon schon immer ein Bestandteil des nationales Kulturerbes seien. Deshalb müssten sie zurück gegeben werden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Der Firman: Britanniens Hauptargument</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Großbritannien berief sich immer auch darauf, dass die Hohe Pforte für Lord Elgin einen Firman ausgestellt habe, der ihm Inbesitznahme und Verbringung nach England erlaubt hat. Bemerkenswert ist, dass die Türkei &#8211; Rechtsnachfolgerin des Osmanischen Reichs &#8211; offiziell die Position vertritt, dass es einen solchen Firman nie gab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Tat gilt das Original dieses Dokuments als verschwunden. Es gibt eine italienische Übersetzung. Man weiß aber nicht mit absoluter Sicherheit, ob sie inhaltlich dem Original entspricht. Das britische Argument mit den weitreichenden Befugnissen aus dem Firman bestätigt die italienische Übersetzung aber gerade nicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Griechenland sieht die Skulpturen des Parthenon als Teil seines Kulturerbes</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gefühlt „schon immer“ war Griechenland bemüht, international seine Position zu den Parthenon Skulpturen deutlich zu machen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized" id="Karyatide-im-Akropolismuseum-"><img decoding="async" width="450" height="800" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Akropolismuseum-Karyatide-vorne-rechts.jpg" alt="Karyatide im Akropolismuseum " class="wp-image-13041" style="width:250px" title="Karyatide im Akropolismuseum " srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Akropolismuseum-Karyatide-vorne-rechts.jpg 450w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/11/Akropolismuseum-Karyatide-vorne-rechts-169x300.jpg 169w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption class="wp-element-caption">Karyatide im Akropolismuseum</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Es möchte die von Lord Elgin nach Großbritannien verschafften Kunstwerke in Athen sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Oktober letzten Jahres erst forderte der griechische <a href="https://hellas.blog/konstantinos-tasoulas-fordert-die-wiedervereinigung-der-parthenon-skulpturen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Präsident die Rückgabe der Skulpturen</a> an Athen. Das habe ich aber eher als wohlfeile PR Aktion des ansonsten eher unscheinbaren Staatsoberhaupts empfunden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Möglichkeiten für die <a href="https://hellas.blog/rueckkehr-der-elgin-marbles-in-2025/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rückgabe der Elgin Marbles in 2025</a> wurden nicht genutzt. Ich sehe aber, dass der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis dieses Ziel geschickter verfolgt als alle seine Vorgänger. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Jahr 2022 <a href="https://hellas.blog/gibt-es-eine-chance-fuer-die-rueckkehr-der-elgin-marbles-nach-athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">startete Mitsotakis eine Initiative</a>, für die er sogar den Vorsitzenden der Treuhänder des Britischen Museum hat gewinnen können. Es ging nicht um eine formale Rückübertragung des Eigentums und ihre vollständige Rückkehr nach Athen. Vielmehr sollte regelmäßig ein Teil der Kunstschätze in Athen gezeigt werden, die Eigentumsfrage blieb aber offen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das passte nicht mit den griechischen Maximalforderungen zusammen, die auf eine vollständige und bedingungslose Rückgabe des Parthenon Frieses an Athen hinauslaufen. Also scheiterte diese Idee im Laufe des Jahres 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Immerhin wurde kein diplomatisches Porzellan zerschlagen. <a href="https://hellas.blog/george-osborne-ist-optimistisch-hinsichtlich-der-elgin-marbles/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">George Osbourne äußerte sich im letzten Jahr positiv</a> für das Thema. Die Schwierigkeit ist, einen Weg zu finden, der sowohl für die britische als auch die griechische Seite funktioniert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entscheidung des Zwischenstaatlichen Komitees der UNESO hat keine unmittelbare rechtliche Wirkung. Es ist ein politisches Signal, mehr nicht. Dass die im British Museum befindlichen Skulpturen des Parthenon ein Teil des griechischen Kulturerbes sind, ist politisch auf internationaler Eben bestätigt worden. Mehr ist da aber nicht passiert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/die-skulpturen-des-parthenon-sind-teil-des-griechischen-kulturerbes/">Die Skulpturen des Parthenon sind Teil des griechischen Kulturerbes</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<title>Die Akropolis in Athen</title>
		<link>https://hellas.blog/akropolis/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Dec 2025 19:34:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Akropolis in Athen ist ein Teil des UNESCO Weltkulturerbes. Besucht den Burgberg der griechischen Hauptstadt und seid erstaunt über alles, was es hier zu sehen gibt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/akropolis/">Die Akropolis in Athen</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ein Besuch der Akropolis ist Pflicht, wenn Du in <a href="https://hellas.blog/athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Athen</a> bist. Zumindest für Deinen ersten Besuch in dieser Stadt sehe ich das so. In <a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/304292/umfrage/anzahl-der-besucher-von-archaeologischen-staetten-in-griechenland/#:~:text=Die%20Akropolis%20war%202021%2C%20wie,Besuchern%20die%20meistbesuchte%20arch%C3%A4ologische%20St%C3%A4tte." target="_blank" rel="noreferrer noopener">2021 haben ca. 1,2 Millionen Menschen</a> die Akropolis besucht. Vor Corona waren das noch mehr. So waren in <a href="https://roland-richter.blogspot.com/2018/11/akropolis-in-athen-bisher-3-millionen.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">2018 ca. über 3 Millionen Besucher</a> auf dem Burgberg von Athen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Sommer 2023 haben die Verantwortlichen die <a href="https://www.griechenland.net/nachrichten/chronik/33260-hitzeferien-in-teilbereichen-des-alltags-in-griechenland-%E2%80%93-akropolis-stundenweise-geschlossen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Akropolis für den Besuch zeitweise geschlossen</a>. Aufgrund der Hitze des Sommers geht es nicht anders. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Akropolis ist das Wahrzeichen von Athen. 156 Meter über der Stadt thronen auf dem alten Burgberg mehrere antike Tempel. Am bekanntesten davon dürfte der Parthenon sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Völlig zu Recht ist die Akropolis <a href="https://hellas.blog/tag/weltkulturerbe/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Weltkulturerbe</a> der UNESCO. Es gibt nur wenige Bauten aus der Antike, die in gleicher Weise im kollektiven Gedächtnis der Menschheit sind wie die Akropolis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf Altgriechisch hieß der Burgberg ἡ Ἀκρόπολις τῶν Ἀθηνῶν, auf Neugriechisch heißt er η Ακρόπολη της Αθήνας. Beides möchte ich mit „die Oberstadt Athens“ übersetzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tipps für Deinen Besuch</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Du brauchst neben einem Ticket auch einen Zeitslot, zu dem Du in die Akropolis kannst. Kommst Du zu spät und Dein Slot ist vorbei, wird man Dich trotz gültigem Ticket nicht einlassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Eintrittspreis beträgt 30 Euro (ermäßigt: 15 Euro). Beim Kauf des Tickets zur Akropolis musst Du gleich einen Zeitslot für Deinen Besuch buchen. Du kommst nur zu dieser Zeit hinein.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="445" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Erechtheion-1.jpg" alt="Das Erechtheion" class="wp-image-725" style="width:400px;height:223px" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Erechtheion-1.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Erechtheion-1-300x167.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Erechtheion-1-768x427.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Erechtheion</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Öffnungszeiten schwanken je nach Jahreszeit.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sommer: 8 Uhr bis 20 Uhr (letzter Einlass: 19.30 Uhr)</li>



<li>Winter: 8 Uhr bis 17 Uhr (letzter Einlass: 16.30 Uhr)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Du solltest mit mindestens 2 Stunden Besuchszeit rechnen. Das bedeutet, Du musst Deinen Slot spätestens 2 Stunden vor Schluss buchen, eher noch früher. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich persönlich bevorzuge die frühen Morgenstunden in der ersten Stunde nach Öffnung. So vermeide ich das Gedränge der vielen Touristen, die mit organisierten Touren kommen. Im Sommer ist es nicht unerbittlich heiß. Und das Licht für Fotos ist auch besser als zur Mittagszeit oder am frühen Nachmittag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nimm auf jeden Fall auch etwas Wasser mit. Du wirst es brauchen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Buche Slot und Ticket im Vorfeld</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ticket zur Akropolis buchst Du über die <a href="https://hhticket.gr/tap_b2c_new/english/tap.exe?PM=P1P&amp;place=000000002" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Seite von Hellenic Heritage</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dort gehst Du wie folgt vor:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wähle ein Datum</li>



<li>Buche einen Zeitslot.<br>Du kannst die Akropolis 15 min vor bis 15 min nach der von Dir gewählten Zeit besuchen.</li>



<li>Kaufe das Ticket. Preis: 30 Euro (ermäßigt 15 Euro, kostenloser Eintritt für bestimmte Personen)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Dann sei nur noch rechtzeitig zum gebuchten Termin da und Du kannst die Akropolis besuchen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eine kurze Geschichte der Akropolis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gefühlt ist die Akropolis „schon immer“ besiedelt. Spuren menschlicher Aktivitäten finden sich sogar aus der Jungsteinzeit. In mykenischer Zeit (14. Jahrhundert vor Christus) war hier der Sitz des Königs. Die Akropolis wurde durch eine große Mauer geschützt und hatte klar auch eine militärische Funktion. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="445" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Parthenon-2.jpg" alt="Der Parthenon auf der Akropolis" class="wp-image-724" style="width:400px;height:223px" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Parthenon-2.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Parthenon-2-300x167.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Parthenon-2-768x427.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Parthenon auf der Akropolis</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Später, in klassischer Zeit (um 450 vor Christus), verlor die Akropolis ihre militärische Funktion. Viele Tempel wurden errichtet, deren Ruinen wir heute noch sehen. Natürlich ging die Geschichte weiter, im Mittelalter diente die Akropolis wieder als Festung. Nachdem die Osmanen 1456 Athen erobert hatten, wandelten sie den Parthenon sogar in eine Moschee um. Der große Tempel war bis dahin noch gut erhalten. Leider kam es in der Folge zu schlimmen Zerstörungen, auf die ich im Rahmen dieses Beitrags jedoch nicht eingehen möchte. Nachdem Griechenland unabhängig wurde, hat man die Akropolis zur archäologischen Stätte erklärt und viele Bauten aus späteren Zeiten sind abgetragen worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Burgberg von Athen ist aber auch der Ort einer spannenden Begebenheit der jüngeren Geschichte. Als die Deutschen im 2. Weltkrieg Griechenland besetzt hatten, wehte auf der Akropolis die Kriegsflagge der Wehrmacht. In der <a href="https://roland-richter.blogspot.com/2022/05/31-mai-1941-die-griechische-fahne-weht.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Nacht vom 30. auf den 31. Mai 1941</a> stiegen zwei junge Burschen auf die Akropolis, holten die Fahne der Wehrmacht ein und hissten die griechische Fahne. Als die Stadt am anderen Morgen erwachte, konnten alle Menschen in Athen dieses Zeichen des Widerstands sehen. Die beiden &#8211; Manolis Glezos und Apostolos Santas &#8211; wurden von den deutschen Besatzern übrigens nicht erwischt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Letzte große Veränderungen brachte das 21. Jahrhundert mit sich. Man hat Betonwege gebaut, auf denen die Touristen entlang gehen sollen. Hintergrund ist, dass die vielen Besucher der Akropolis dort eben auch Schäden anrichten. Davor möchte man die antike Stätte schützen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Akropolis im antiken Athen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Um die Akropolis zu verstehen, muss man sie in die Architektur des antiken Athen einordnen. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img decoding="async" width="669" height="550" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/08/Modell-Akropolis-Areopag-und-griechische-Agora.jpg" alt="Akropolis, Areopag und griechische Agora im 2. Jahrhundert n.Chr." class="wp-image-4208" style="width:335px;height:275px" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/08/Modell-Akropolis-Areopag-und-griechische-Agora.jpg 669w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/08/Modell-Akropolis-Areopag-und-griechische-Agora-300x247.jpg 300w" sizes="(max-width: 669px) 100vw, 669px" /><figcaption class="wp-element-caption">Modell des Areals im 2. Jahrhundert n.Chr.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Ansatz dazu ist, sich erst einmal die städtebauliche Lage der Akropolis anzusehen. Zu diesem Zweck siehst Du neben diesem Text ein Modell, welches das Modell im 2. Jahrhundert nach Christus zeigt. Es ist im <a href="https://hellas.blog/akropolismuseum/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Akropolismuseum</a> zu sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rechts seht Ihr den Burgberg von Athen, die Akropolis. Die beiden Theater davor sind links das Odeon des Herodes Atticus und rechts das <a href="https://hellas.blog/dionysostheater-athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dionysostheater</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Links vor der Akropolis ist ein großer Fels zu sehen, der Areopag. Dieser Fels liegt heute außerhalb des Akropolis-Geländes und ist frei zugänglich. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinter Akropolis und Areopag sehen wir das Gelände, das wir heute als die griechische Agora kennen. Oben rechts sehen wir den klein wirkenden <a href="https://hellas.blog/thesion-tempel-hephaistos/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tempel des Hephaistos</a>.</p>



<h2 id="akropolis-bauwerke" class="wp-block-heading">Welche Bauwerke sind zu sehen?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu zähle ich nicht nur die Bauwerke, die auf dem Burgberg von Athen stehen. Zum Gelände gehören auch antike Sehenswürdigkeiten unten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Berg:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Altar der Athene</li>



<li>Alter Tempel der Athene</li>



<li>Arrephorion</li>



<li>Chalkotheke</li>



<li>Erechtheion</li>



<li>Heiligtum der Artemis Brauronia</li>



<li>Heiligtum des Aegeus</li>



<li>Heiligtum des Zeus Polieus</li>



<li>Heiligtum von Pandion</li>



<li>Pandroseion</li>



<li>Parthenon</li>



<li><a href="https://hellas.blog/propylaeen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Propyläen</a></li>



<li>Statue der Athena Promachos</li>



<li>Tempel der Athena Nike</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Unterhalb des Berges:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Klepsydra</li>



<li>Heiligtum des Asklepios</li>



<li>Mykenischer Brunnen</li>



<li>Odeon des Herodes Atticus</li>



<li>Odeon des Perikles</li>



<li>Peripatos</li>



<li>Stoa des Eumenes</li>



<li>Temenos des Dionysos Eleuthereus</li>



<li><a href="https://hellas.blog/dionysostheater-athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Theater des Dionysos Eleuthereos</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Von manchen dieser Bauwerke und Statuen ist nichts mehr übrig. Zum Beispiel gibt es von der Athena Promachos nur noch Reste eines Sockels, so dass man sagen kann wo sie einst stand. Der Parthenon dagegen ist weit über die Stadt hinweg zu sehen. Im Laufe der Zeit will ich über einzelne dieser Sehenswürdigkeiten etwas schreiben. Das werde ich hier dann verlinken, so dass Du mehr durch Klick auf den jeweiligen Link erfahren kannst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weitere Hinweise für Deinen Besuch</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Grundsätzlich geht man zu Fuß hoch, was auch für nicht so gut trainierte Leute machbar ist. Inzwischen gibt es auch einen Fahrstuhl, so dass auch Menschen mit Behinderung auf den Burgberg von Athen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unterhalb des Burgbergs ist das <a href="https://roland-richter.blogspot.com/2022/06/das-akropolis-museum-in-athen.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Akropolis-Museum</a> erbaut worden. Dort kannst Du die Original-Frauenfiguren vom Erechtheion sehen, auch den Parthenon Fries. Das Original ist freilich weitgehend in London. Aber kürzlich wurde ein Fragment von einem Museum in Italien <a href="https://roland-richter.blogspot.com/2022/06/parthenon-fries-ruckkehr-eines.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">offiziell an Griechenland zurückgegeben</a>: Das Fagan-Fragment. Im Akropolis-Museum ist auch ein <a href="https://roland-richter.blogspot.com/2022/06/die-akropolis-aus-lego.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Modell der Akropolis aus Lego</a> zu sehen, das wirklich gelungen ist und viele spannende Details zeigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beliebt in Athen sind Restaurants, von denen aus man auf die antiken Tempel sehen kann. Oft sitzen die Gäste auf dem Dach, weshalb man auch von <a href="https://roland-richter.blogspot.com/2022/06/athen-drei-rooftop-restaurants.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rooftop Restaurants</a> spricht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also: Wenn Du in Athen bist, dass geh unbedingt hoch auf den Burgberg der Stadt. Es lohnt sich ganz sicher.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist eine Akropolis?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Wort Akropolis entspricht dem altgriechischen Wort ἀκρόπολις. Das kannst Du mit &#8222;Oberstadt&#8220; übersetzen. Im ursprünglichen Sinn meint es den zu einer griechischen Stadt gehörenden Burgberg. in vielen Städten, die in der Antike von Griechen gegründet wurden, gibt es eine Akropolis. Mir ist das selbst zum ersten mal in Nizza aufgefallen. Die französische Stadt ist um 350 v.Chr. als griechische Kolonie mit Namen Nikaia (Νίκαια) gegründet worden. Auch dort gab es eine Oberstadt, und zwar auf dem <a href="https://goo.gl/maps/Su8XEWKwxuCN1ZBK6" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hügel neben dem Hafen</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sehenswürdigkeiten in der Nähe der Akropolis </h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der Nähe gibt es viel zu sehen. Besonders hinweisen möchte ich auf das <a href="https://hellas.blog/akropolismuseum/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Akropolismuseum</a> und den <a href="https://hellas.blog/areopag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Areopag</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/akropolis/">Die Akropolis in Athen</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<title>George Osborne ist optimistisch hinsichtlich der Elgin Marbles</title>
		<link>https://hellas.blog/george-osborne-ist-optimistisch-hinsichtlich-der-elgin-marbles/</link>
					<comments>https://hellas.blog/george-osborne-ist-optimistisch-hinsichtlich-der-elgin-marbles/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Dec 2025 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Britisches Museum (London)]]></category>
		<category><![CDATA[Elgin Marbles]]></category>
		<category><![CDATA[George Osborne]]></category>
		<category><![CDATA[Konstantinos Tasoulas]]></category>
		<category><![CDATA[Parthenon]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einem Interview mit der britischen Sunday Times zeigte sich George Osborne optimistisch hinsichtlich der Elgin Marbles. Der Hellas Blog berichtet über seine Sicht auf die Parthenon Skulpturen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/george-osborne-ist-optimistisch-hinsichtlich-der-elgin-marbles/">George Osborne ist optimistisch hinsichtlich der Elgin Marbles</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Präsident des British Museum, George Osborne<strong>,</strong> zeigte sich in einem Interview mit der britischen Zeitung Sunday Times optimistisch hinsichtlich der Elgin Marbles. Darauf bin ich durch einen <a href="https://www.kathimerini.gr/world/563963080/glypta-toy-parthenona-aisiodoxos-gia-symfonia-me-tin-ellada-o-proedros-toy-vretanikoy-moyseioy/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Artikel in Kathimerini</a> aufmerksam geworden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was sagt George Osborne über die Elgin Marbles?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sunday Times hat am vergangenen Wochenende ein langes&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" target="_blank" href="https://www.thetimes.com/magazines/culture-magazine/article/george-osborne-i-have-a-big-smile-on-my-face-now-x2t96b5kw">Interview mit George Osborne</a>&nbsp;veröffentlicht.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Die-Parthenon-Skulpturen-im-British-Museum"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/12/London-British-Museum-Elgin-Marbles.jpg" alt="Die Parthenon Skulpturen im British Museum" class="wp-image-13394" style="width:400px" title="Die Parthenon Skulpturen im British Museum" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/12/London-British-Museum-Elgin-Marbles.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/12/London-British-Museum-Elgin-Marbles-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/12/London-British-Museum-Elgin-Marbles-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Parthenon Skulpturen im British Museum</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Darin spricht er ausdrücklich über den Parthenon-Fries. Der könne Teil eines Tauschabkommens über Antiken sein. Der Präsident des British Museum zeigte sich ausdrücklich „ziemlich optimistisch“, dass die Parthenon-Skulpturen nach Athen zurückgebracht werden. Allerdings muss er auch einräumen, dass dieses Thema seit langem „unlösbar“ sei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Osborne nennt das Thema der Elgin Marbles das seit 200 Jahren schwierigste Problem des Museums. Er räumt ein, man müsse „ein wenig bescheiden sein“, wenn man es lösen möchte. Das verband er allerdings mit Optimismus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sein Schlüssel zum Erfolg: Alle Seiten müssen offen an dieses Problem herangehen. Dann lässt sich ein Kompromiss finden. Der muss nicht nur den britischen Gesetzen gerecht werden. Ausdrücklich nennt er die Anforderungen des griechischen Staats „absolut verständlich“. Auch denen muss man in einem Kompromiss aus seiner Sicht gerecht werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">George Osborne ist Politiker. In der Regierung von David Cameron war er Schatzkanzler. Er kennt sich aus mit dem Bohren dicker politischer Bretter. Heute sitzt er unter anderem dem Kuratorium des British Museum vor. Vielleicht ist er auf britischer Seite der ideale Mann, um Bewegung in die Sache zu bringen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Innenpolitik Griechenlands</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vor zwei Monaten berichtete ich über den griechischen Präsidenten <a href="https://hellas.blog/konstantinos-tasoulas-fordert-die-wiedervereinigung-der-parthenon-skulpturen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Konstantinos Tasoulas, der sich öffentlich zu den Parthenon Skulpturen geäußert</a> hat. Ich habe das für eine vor allem innenpolitisch motivierte Äußerung gehalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber vielleicht gibt es doch eine Chance, dass Bewegung in die Sache kommt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer weiß? Vielleicht kannst Du die Originale bald nicht in London, sondern in Athen und dort im <a href="https://hellas.blog/akropolismuseum/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Akropolismuseum</a> sehen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/george-osborne-ist-optimistisch-hinsichtlich-der-elgin-marbles/">George Osborne ist optimistisch hinsichtlich der Elgin Marbles</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<title>Reclams Städteführer Athen (3. Auflage 2025)</title>
		<link>https://hellas.blog/reclams-staedtefuehrer-athen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Sep 2025 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher und Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Agrippa-Monument]]></category>
		<category><![CDATA[Akadimia Platonos]]></category>
		<category><![CDATA[Akropolis]]></category>
		<category><![CDATA[Alter Athena-Tempel (Akropolis)]]></category>
		<category><![CDATA[Areopag]]></category>
		<category><![CDATA[Athen]]></category>
		<category><![CDATA[Elgin Marbles]]></category>
		<category><![CDATA[Erechtheion]]></category>
		<category><![CDATA[griechische Agora]]></category>
		<category><![CDATA[Kerameikos]]></category>
		<category><![CDATA[Klaus Gallas]]></category>
		<category><![CDATA[Leselust]]></category>
		<category><![CDATA[Lord Elgin]]></category>
		<category><![CDATA[Nike-Tempel (Akropolis)]]></category>
		<category><![CDATA[Observatorium (Athen)]]></category>
		<category><![CDATA[Olympieion]]></category>
		<category><![CDATA[Parthenon]]></category>
		<category><![CDATA[Philopappos]]></category>
		<category><![CDATA[Plaka (Athen)]]></category>
		<category><![CDATA[Platonische Akademie]]></category>
		<category><![CDATA[Pnyx]]></category>
		<category><![CDATA[Propyläen]]></category>
		<category><![CDATA[Reclam]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Städteführer]]></category>
		<category><![CDATA[Αθήνα]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Reclams Städteführer Athen ist 2025 in 3. Auflage erschienen. Er ist der ideale Begleiter für Touren durch die Stadt. Bei früheren Reisen hatte ich das Buch bei meinen Streifzügen durch Athen dabei. Unterwegs habe ich es immer wieder gezückt und über das nachgelesen, was ich gerade vor meinen Augen sah. Der Autor hat von Aufbau und Schreibstil des Buchs den Leser immer im Blickpunkt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/reclams-staedtefuehrer-athen/">Reclams Städteführer Athen (3. Auflage 2025)</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In diesem Jahr ist Reclams Städteführer Athen in nunmehr 3. Auflage erschienen. Ich kann Euch gar nicht sagen, wie sehr ich mich darüber freue. Die <a href="https://hellas.blog/reclams-staedtefuehrer-athen-2013/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">1. Auflage von 2013</a> habe ich im Blog bereits vorgestellt. Heute möchte ich meinen Eindruck von der Neuauflage schildern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die 3. Auflage von Reclams Städteführer Athen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch beginn mit sehr gut geschriebenen Informationen zur Geschichte von Athen und zu kulturellen Aspekten der Stadt. Der Kulturkalender ist praktisch, könnte eventuell aber noch etwas ausführlicher sein. Mir fehlen zum Beispiel der 6. März  (Gedenktag an Melina Mercouri), der 18. April  (Internationaler Tag der Denkmäler) oder der 18. Mai  (Internationaler Museumstag). Da finden viele kulturelle Veranstaltungen statt. Auch zum Tag des Europäischen Kulturerbes (letztes Wochenende im September) ist in Athen viel los.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Reclams-Städteführer-Athen-(3.-Auflage,-2025)"><img decoding="async" width="450" height="800" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/09/Reclams-Staedtefuehrer-Athen-2025.jpg" alt="Reclams Städteführer Athen (3. Auflage, 2025)" class="wp-image-12416" style="width:300px" title="Reclams Städteführer Athen (3. Auflage, 2025)" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/09/Reclams-Staedtefuehrer-Athen-2025.jpg 450w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2025/09/Reclams-Staedtefuehrer-Athen-2025-169x300.jpg 169w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption class="wp-element-caption">Reclams Städteführer Athen (3. Auflage, 2025)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die drei empfohlenen Rundgänge durch Athen sind super. Man kann an einem Tag eine der Routen machen und sich mit dem Büchlein in der Hand alles genau anschauen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Klaus Gallas nimmt den Leser mit in drei &#8222;Gegenden&#8220;. Zunächst geht es um die Akropolis und ihre Umgebung. Im zweiten Kapitel wird der Leser von der griechischen Agora über den Kerameikos zur Akademie Platons geführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach geht es von der Plaka zum Olympieion und schließlich aus der Altstadt heraus in das neue Athen. Anschließend geht es auf ausgewählte Sehenswürdigkeiten außerhalb der Stadt und in ihrem Umland. Eine Übersicht über die wichtigsten Museen rundet die Sache ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für diese Besprechung habe ich mir das erste Kapitel näher angeschaut. Auf den Seiten 56 bis 60 sind die wichtigsten Informationen zur Akropolis zusammengefasst. Mehr braucht man als  Tourist nicht. Und besser kann es auch kein Fremdenführer erklären. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Reisende betritt die Akropolis mit dem Büchlein in der Hand über die <a href="https://hellas.blog/propylaeen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Propyläen</a>. Vorbei an den Resten des Agrippa-Monuments geht es zum Nike-Tempel. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Was ich toll finde: Auf Architektonische Besonderheiten wie die Reste der Befestigung aus mykenischer Zeit weist der Führer hin (Seite 66). Man neigt dazu, solche Kleinigkeiten zu übersehen, auch wenn sie eine faszinierende Geschichte haben. Mit dem Städteführer Athen passiert Dir das nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch auf die Fundamente des alten Athena-Tempels weist das Buch hin. Das ist ein Detail, was im touristischen Alltag gerne mal übersehen wird.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Parthenon und Erechtheion</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Der Parthenon ist das wohl bekannteste Bauwerk auf der Akropolis. Kein Wunder, denn man sieht ihn weither von unten.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized" id="Der-Parthenon-auf-der-Akropolis"><img decoding="async" width="800" height="445" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Parthenon-2.jpg" alt="Der Parthenon auf der Akropolis" class="wp-image-724" style="width:400px" title="Der Parthenon auf der Akropolis" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Parthenon-2.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Parthenon-2-300x167.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Parthenon-2-768x427.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Parthenon auf der Akropolis</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bist Du auf dem Burgberg von Athen, dann solltest Du Dir die Zeit nehmen und lesen, was Klaus Gallas über den Parthenon schreibt. Mir ging es bei der 1. Auflage so, dass ich das Bauwerk auf einmal viel detaillierter wahrgenommen habe. Auch an die Spuren der Zerstörung erinnert das Buch. Erwähnt werden sowohl die <a href="https://hellas.blog/athen-1687-zerstoerung-parthenon/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zerstörung im Jahr 1687</a> als auch das, was Lord Elgin hier angerichtet hat. Aus der <a href="https://hellas.blog/rueckkehr-der-elgin-marbles-in-2025/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rückkehr der Elgin Marbles noch in 2025</a> wird wohl nichts mehr werden. Das aber ist ein anderes Thema.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Erechtheion ist ebenfalls ein sehr bekanntes Gebäude auf dem Burgberg von Athen. Der Leser erfährt alles über das Gebäude, vom mythischen Zweikampf zwischen Athene und Poseidon bis hin zu den Koren (auch Karyatiden) genannt. Das sind jene wunderschön gearbeitete Säulen in Mädchengestalt, die das Erechtheion zum wohl beliebtesten Fotomotiv der Stadt haben werden lassen. Fast alle Originale der Figuren stehen im Akropolis-Museum. Eine Figur wurde von Lord Elgin nach Großbritannien gebracht und ist heute im British Museum zu sehen. Auf der Akropolis stehen Nachbildungen, denen Wind und Wetter nichts ausmachen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was am Fuße der Akropolis zu sehen ist und in der Nähe (Areopag, Pnyx, Philopappos und die Sternwarte), beschreibt der Städteführer Athen ebenfalls ganz ausführlich. Wenn man alles gesehen (und gelesen) hat, ist ein wunderbarer, aber auch etwas anstrengender Tag vorübergegangen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Über den Rest des Buchs</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Was in dem Buch komplett fehlt, sind Angaben zu Öffnungszeiten oder Eintrittspreisen. Ehrlich gesagt finde ich das gut. Dazu kann man sich vor Ort erkundigen. Und weil sich immer wieder mal was ändert, würde der Städteführer Athen mit solchen Informationen schnell veralten. So ist er ein ewiger Schatz, der auch in 10 Jahren noch gute Dienste leisten wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die anderen Kapitel des Buchs könnte ich jetzt mit ähnlicher Ausführlichkeit beschreiben wie das, was ich zur Akropolis geschrieben habe. Das aber würde den Rahmen dieser Besprechung sprengen. Die Qualität ist gleichbleibend sehr hoch. Und der Text ist wirklich gut und verständlich zu lesen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rolands Meinung zur Neuauflage</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Städteführer Athen ist von&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Gallas" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Klaus Gallas</a>&nbsp;geschrieben worden, einem Architekturhistoriker und sehr erfahrenem Autoren. Seine langjährige Erfahrung kommt dem Städteführer zu Gute. Welchen Anteil Jutta Strozeck genau an der Neuauflage hat, wird nicht deutlich. Das macht aber nichts, das Buch ist aus meiner Sicht &#8222;aus einem Guss&#8220; und wirklich toll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit der 1. Auflage hat der Städteführer sich entwickelt. Der Leser steht durchweg im Mittelpunkt. Von Aufbau und Sprache her führt das Buch seine Leser wundervoll durch Athen und sein Umland. Kein einziges Mal das Gefühl, dass es mir mit der Lektüre „zu viel wird“. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du auf Kultur-Tour durch die griechische Hauptstadt bist, ist der Städteführer Athen der beste Reisebegleiter in Buchform, den ich kenne. Bei meiner nächsten Reise nach Athen ist er definitiv mit dabei.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Über Klaus Gallas und Jutta Stroszeck</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch stammt von Klaus Gallas. In der 3. Auflage hat Jutta Stroszeck es durchgesehen und aktualisiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Klaus Gallas kam 1941 in Berlin zur Welt. Zunächst machte er eine Ausbildung als Bergmann, 1959 erhielt er den Knappenbrief. Dem schloss sich eine Lehre als Bauzeichner an. Schließlich besuchte er die Ingenieurschule in Essen und Köln, 1965 schloss er als Ingenieur für Hochbau / Architektur ab. Danach machte er auf dem 2. Bildungsweg das Abitur. Von 1968 bis 1972 studierte er. An der LMU München belegte er Klassische Archäologie, Byzantinische Kunstgeschichte und Ägyptologie. An der TU München studierte er Architektur. 1972 schloss er als Diplom-Ingenieur in Architektur ab. Er wurde als freiberuflicher Autor und als Reiseleiter tätig. Dem schloss sich später auch seine Tätigkeit als Kulturmanager an. An der TU Berlin wurde Klaus Gallas 1982 im Fach Architekturgeschichte zum Dr.-Ing. promoviert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jutta Stroszeck erblickte 1961 in Donauwörth das Licht der Welt. Zwischen 1980 bis 1986 studierte sie an den Universitäten&nbsp;Erlangen,&nbsp;Göttingen&nbsp;und der&nbsp;FU Berlin. Ihre Fächer waren&nbsp;Klassische und&nbsp;Christliche Archäologie&nbsp;sowie&nbsp;Ur- und Frühgeschichte.&nbsp;In Erlangen schloss sie ab und wurde 1991 promoviert. Seit 1993 ist sie &nbsp;beim Deutschen Archäologischen Institut in der Abteilung Athen tätig.&nbsp;Ihr Forschungsschwerpunkt ist der Kerameikos.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wo kann ich Reclams Städteführer Athen kaufen?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Du bekommst diesen kleinen Reiseführer im regulären Buchhandel und natürlich auch von den Online-Händlern deines Vertrauens. Natürlich kannst Du ihn auch auf der <a href="https://www.reclam.de/produktdetail/reclams-staedtefuehrer-athen-architektur-und-kunst-9783150146361">Homepage des Verlags</a> kaufen. Dort findest Du auch noch mehr Informationen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du das Buch kaufen möchtest, brauchst Du diese Informationen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Reclams Städteführer Athen: Architektur und Kunst</li>



<li>3. Auflage (2025)</li>



<li>von Klaus Gallas</li>



<li>erschienen: 12. Februrar 2025</li>



<li>ISBN: 978-3-15-014636-1</li>



<li>Verlag: Verlag Philipp Reclam jun. GmbH</li>



<li>Preis: 15,50 Euro</li>



<li>208 Seiten</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Abschluss verrate ich gerne noch, aus welchem Grund ich mich so sehr über diese Neuauflage freue. Im November plane ich einen kurzen Städtetrip nach Athen. Natürlich wird Reclams Städteführer in meinem Reisegepäck sein.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/reclams-staedtefuehrer-athen/">Reclams Städteführer Athen (3. Auflage 2025)</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<item>
		<title>Antike Sehenswürdigkeiten in Athen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jan 2024 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Reisetipps und Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Akropoli]]></category>
		<category><![CDATA[Akropolis]]></category>
		<category><![CDATA[Athen]]></category>
		<category><![CDATA[Dionysostheater]]></category>
		<category><![CDATA[griechische Agora]]></category>
		<category><![CDATA[Kerameikos]]></category>
		<category><![CDATA[Metro]]></category>
		<category><![CDATA[Olympieion]]></category>
		<category><![CDATA[Parthenon]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Römische Agora]]></category>
		<category><![CDATA[Sehenswürdigkeiten in Athen]]></category>
		<category><![CDATA[Syntagma]]></category>
		<category><![CDATA[Tempel des Olympischen Zeus]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps für Athen]]></category>
		<category><![CDATA[Was machen in Athen?]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Athen gibt es sehr viele antike Sehenswürdigkeiten. Der Hellas Blog empfiehlt Dir die wichtigsten von ihnen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/antike-sehenswuerdigkeiten-in-athen/">Antike Sehenswürdigkeiten in Athen</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In <a href="https://hellas.blog/athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Athen</a> gibt es unendlich viele antike Sehenswürdigkeiten. Mit einem <a href="https://hellas.blog/kombi-ticket-antike-sehenswuerdigkeiten-athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kombiticket kannst Du bis Ende März die wichtigsten Highlights aus der Antike</a> besuchen. Einige sind auch in der Stadt frei zugänglich. Leider wird das <a href="https://hellas.blog/erhoehung-eintrittspreise-museen-archaeologische-staetten-griechenland/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kombiticket ab 1. Apri 2024 abgeschafft</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="Akropolis">Akropolis mit Parthenon</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://hellas.blog/akropolis/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Akropolis</a> ist das weltberühmte Wahrzeichen von Athen. Gekrönt vom Parthenon ist sie aus den meisten Vierteln der Stadt zu sehen. Du kannst Athen nicht besuchen, ohne zumindest einen Blick auf die Akropolis geworfen zu haben.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="akropolis-athen"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/10/Akropolis_Erstbeitrag.jpg" alt="Die Akropolis in Athen" class="wp-image-156" style="width:400px;height:225px" title="Akropolis Athen" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/10/Akropolis_Erstbeitrag.jpg 400w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/10/Akropolis_Erstbeitrag-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Akropolis</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">156 Meter über der Stadt thront sie auf dem Burgberg. Ich habe das Gefühl, dass die Akropolis genau weiß, dass sie etwas Besonderes ist. Und das zeigt sie auch gerne. Nicht umsonst ist sie Weltkulturerbe der UNESCO. Und ich glaube, es gibt kein Gebäude in Griechenland, das auf der Welt berühmter wäre als die Akropolis von Athen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized" id="erechtheion-akropolis"><img decoding="async" width="800" height="445" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Erechtheion-1.jpg" alt="Das Erechtheion" class="wp-image-725" style="width:400px;height:223px" title="Erechtheion Akropolis" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Erechtheion-1.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Erechtheion-1-300x167.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Erechtheion-1-768x427.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Erechtheion</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der wohl bekannteste Bau auf der Akropolis ist der Parthenon (παρθενών). Das Wort bedeutet wörtlich übersetzt Jungfrauengemacht. Der Parthenon war in der Antike der Tempel für die Stadtgöttin Pallas Athene. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wenn Du schon einmal hier bist, dann solltest Du sie Dir nicht nur von unten ansehen. Du musst sie besuchen. Die Akropolis ist das ganze Jahr geöffnet. Das Ticket bekommst Du an den Schaltern unten. Ich empfehle Dir, gleich das Kombiticket zu kaufen, das für alle wichtigen archäologischen Stätten gilt. Das spart Dir nicht nur erneutes Anstehen am Ticketschalter. Es ist auch günstiger als der Einzelkauf der Eintrittskarten, selbst wenn Du einige dieser Stätten nicht besuchen solltest.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Definitiv steht die Akropolis auf Platz 1 meiner <a href="https://hellas.blog/9-highlights-in-athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">9 Highlights in Athen</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Bereich unterhalb der Akropolis </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf die Akropolis musst Du zu Fuß hoch. Es gibt auch einen Fahrstuhl, der insbesondere für Menschen mit Behinderungen gedacht ist. Mit dem Kombiticket kannst Du auch die unterhalb der Akropolis liegenden antiken Sehenswürdigkeiten anschauen, zum Beispiel das <a href="https://hellas.blog/dionysostheater-athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dionysos-Theater</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="Olympieion">Das Olympieion</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Den Tempel des Olympischen Zeus nennt man auch das <a href="https://hellas.blog/olympieion/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Olympieion</a>. Von einem der größten Tempel der griechischen Antike steht leider nicht mehr allzu viel. Aber was man sieht, beeindruckt sehr. Definitiv gehört er zu den 9 Highlights in Athen, die Du gesehen haben musst.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="445" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/10/Olympieion_01.jpg" alt="Das Olympieion in Athen" class="wp-image-284" style="width:400px;height:undefinedpx" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/10/Olympieion_01.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/10/Olympieion_01-300x167.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/10/Olympieion_01-768x427.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Olympieion in Athen</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Du kannst das Olympieion nicht übersehen, wenn Du in Athen bist. Von der Akropolis aus ist es nicht zu sehen. Gehst Du am Gelände entlang, siehst Du das Meiste. Ich empfehle Dir, auf jeden Fall auf das Tempelgelände zu gehen. Mit dem Sammelticket für die wichtigsten archäologischen Sehenswürdigkeiten bist Du drin. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Antike war das Olympieion DER Zeus-Tempel schlechthin. Begonnen wurde der Bau bereits im 2. Jahrhundert vor Christus. Vollendet allerdings hat den Bau allerdings erst der römische Kaiser Hadrian, das war um 131/32 nach Christus. Wir sprechen hier also von gut 3 Jahrhunderten, die man für die Vollendung des Tempels benötigt hat. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute steht nur noch eine Ecke des Tempels. Etwas weiter in Richtung der Akropolis stehen noch zwei Säulen, eine weitere Säule ist durch ein Erdbeben umgefallen und blieb an Ort und Stelle liegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum archäologischen Gelände gehören nicht nur die spektakulären Ruinen des Tempels. Vom Eingang des Tempelbereichs aus gesehen rechts liegen die Ruinen anderer Bauten, unter anderem die eines <a href="https://hellas.blog/roemisches-bad-am-olympieion/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">römischen Bades</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Bibliothek des Hadrian </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Kaiser Hadrian hat in Athen eine umfangreiche Bautätigkeit entwickelt, die der Stadt zu vielen repräsentativen Bauten verholfen hat. Eine davon ist eine große Bibliothek. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Gelände der Bibliothek enthält nicht nur deren Überreste. Einmal gibt es die Ruinen einer christlichen Kirche. Und zum anderen kannst Du ein Mini-Museum sehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Römische Agora </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gleich hinter der Bibliothek des Hadrian liegt der in römischer Zeit erbaute Marktplatz der Stadt. Das markanteste antike Bauwerk ist der Turm der Winde. Von anderen Bauwerken sind nur noch die Ruinen zu sehen. Vollständig erhalten ist das Gebäude der <a href="https://hellas.blog/fethije-moschee-athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Fethije-Moschee</a>, das jedoch aus der frühen Neuzeit stammt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="griechische-agora">Die griechische Agora</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der Antike war die Agora (ἀγορά) der zentrale Ort des politischen und gesellschaftlichen Lebens in Athen. Hier kamen die Menschen zusammen, sie trieben Handel, trafen politische Entscheidungen und feierten bedeutsame Feste.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="638" height="359" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/08/Griechische-Agora-von-der-Akropolis-aus-gesehen.jpg" alt="Die Griechische Agora von der Akropolis aus gesehen" class="wp-image-4431" style="width:400px;height:undefinedpx" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/08/Griechische-Agora-von-der-Akropolis-aus-gesehen.jpg 638w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/08/Griechische-Agora-von-der-Akropolis-aus-gesehen-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 638px) 100vw, 638px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Griechische Agora von der Akropolis aus gesehen</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die alte Agora nennen wir heute die <a href="https://hellas.blog/tag/griechische-agora/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">griechische Agora</a>. Sie war bereits mit Leben erfüllt, als Athen noch eine stolze und unabhängige Stadt war. Es gibt in Athen noch einen jüngeren, ähnlichen Ort, der während der Zeit der römischen Herrschaft über die Stadt erbaut wurde. Das ist die römische Agora.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die griechische Agora hat eine weit über Griechenland hinausgehende Bedeutung. Hier entstand das Prinzip der Demokratie, um über das Schicksal der Stadt und vor allem lauter alltägliche Fragen der Politik zu entscheiden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Drei Bauten stehen heute noch mehr oder weniger vollständig. Aus der Antike ist der <a href="https://hellas.blog/thesion-tempel-hephaistos/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tempel des Hephaistos</a> erhalten und aus dem Mittelalter die <a href="https://hellas.blog/apostelkirche-agora-athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Apostelkirche</a>. Die <a href="https://hellas.blog/stoa-attalos/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Stoa des Attalos</a> haben amerikanische Wissenschaftler in den 1950er Jahren wieder aufgebaut, heute enthält sie das <a href="https://hellas.blog/tag/museum-auf-der-griechischen-agora/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Museum der griechischen Agora</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich ist die griechische Agora nach der Akropolis die interessanteste <a href="https://hellas.blog/tag/sehenswuerdigkeiten-athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">antike Sehenswürdigkeit in Athen</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kerameikos</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im <a href="https://maps.app.goo.gl/ARa64xk6HnxSjTLEA" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Stadtviertel Kerameikos</a> wohnten in der Antike die Töpfer. Daher stammt unser Wort Keramik. Aus der Antike erhalten sind der Friedhof sowie die Reste der Stadtmauer und einige Ruinen. Das Gelände des <a href="https://hellas.blog/tag/kerameikos/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kerameikos</a> finde ich sehr entspannend, für mich ist sie die schönste antike Sehenswürdigkeit in Athen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Lykeion des Aristoteles</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Name einer Philosophenschule im antiken Athen war Gymnasium. Eines die drei ältesten Gymnasia ist das 335 v. Chr. am Lykeion gegründete Schule des Aristoteles. Der Name Lykeion bezieht sich auf einen heiligen Hain, der dem <em>Apollon Lykeios</em> geweiht war. Aristoteles gründete seine eigene Schule, die aber zunächst noch keine feste Institution war. Sein Schüler <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theophrastos_von_Eresos" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Theophrastos</a> schuf die Institution,  die noch lange Bestand haben sollte. Die Überreste sind bei Bauarbeiten gefunden und identifiziert worden. Das Lykeion des Aristoteles liegt an der <a href="https://maps.app.goo.gl/ep5bsuYfJroy5uvc8" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rigillis 11</a> in Athen, die nächst gelegene Metro Station ist die am Syntagma Platz.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mehr antike Sehenswürdigkeiten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Grunde genommen gibt es überall in Athen Sehenswürdigkeiten, die aus der Antike stammen. Ich habe einige davon zusammengestellt. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Highlight der Plaka: Das Lysiskrates-Denkmal</h3>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img decoding="async" width="372" height="800" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/08/Lysikratesdenkmal.jpg" alt="Das Lysikratesdenkmal in der Plaka von Athen" class="wp-image-4345" style="width:186px;height:400px" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/08/Lysikratesdenkmal.jpg 372w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/08/Lysikratesdenkmal-140x300.jpg 140w" sizes="(max-width: 372px) 100vw, 372px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Lysikratesdenkmal in der Plaka von Athen</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ein bedeutendes Denkmal in der Plaka ist das Lysikratesdenkmal. Es erinnert nicht an einen militärischen Sieg oder politischen Erfolg über irgendwelche anderen Städte. Lysikrates gelang ein viel bedeutenderer Sieg. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu Ehren des Dionysos fand in der Antike jedes Jahr ein kultureller Wettstreit statt. Diese Ereignisse hießen Dionysien (Διονύσια) und hatten eine hohe religiöse und gesellschaftliche Bedeutung. Die Feierlichkeiten zogen sich über 5 Tage hin, hatten aber auch ein Vorprogramm. Ein Programmpunkt waren verschiedene Aufführungen. Komödien und Tragödien hatten ihren festen Platz. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Lysikrates gewann mit dem Auftritt eines Knabenchors um 335/334 v. Chr. den ersten Preis, einen Dreifuß der vermutlich aus Bronze war. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Damals war es üblich, dass die Sieger in diesem Teil der Stadt für ihre Siegespreise ein Denkmal errichten ließen, in dem der Preis verwahrt wurde. Lysikrates Denkmal hat die Zeiten überdauert und steht heute noch auf einem kleinen Platz in der Plaka.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den findest Du auch sehr leicht. Das griechische Wort für Dreifuß ist Tripod. Die Siegestrophäen sind entlang der <a href="https://goo.gl/maps/pqu4vbPovDbtqu3X6" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tripoden</a> (Τριπόδων) gezeigt worden, die in der Antike eine der prachtvollsten Straßen in Athen gewesen sein soll. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Odos Tripodon gibt es noch heute. Sie ist vermutlich eine der ältesten durchgehend genutzten Straßen in einer Stadt überhaupt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Weitere antike Sehenswürdigkeiten in Athen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt noch eine Reihe weiterer Sehenswürdigkeiten, die Du Dir anschauen kannst ohne dafür Eintritt zahen zu müssen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Musenhügel mit Pnyx und Philopappos-Denkmal</li>



<li><a href="https://hellas.blog/areopag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Areopag</a></li>



<li><a href="https://hellas.blog/hadrianstor/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hadrianstor</a></li>



<li>In der Metro-Station <a href="https://hellas.blog/antike-artefakte-metro-syntagma/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Syntagma gibt es ein kleines Museum mit antiken Fundstücken</a></li>



<li>In der Metro-Station Akropoli sind Nachbildungen des Parthenon-Frieses zu sehen</li>



<li><a href="https://maps.app.goo.gl/jrFfaR93JvSLFgYc8" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Platos Akademie</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Aufzählung der antiken Sehenswürdigkeiten von Athen lässt sich noch fortführen. Letzten Endes liegt es an Dir, dass Du losziehst und das antike Athen erkundest. Viel Spaß dabei! </p>



<p class="wp-block-paragraph">  </p>
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		<item>
		<title>Athen 1687 &#8211; Zerstörung des Parthenon</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Dec 2023 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[1687]]></category>
		<category><![CDATA[Akropolis]]></category>
		<category><![CDATA[Athen]]></category>
		<category><![CDATA[Francesco Morosini]]></category>
		<category><![CDATA[Moschee]]></category>
		<category><![CDATA[Osmanisches Reich]]></category>
		<category><![CDATA[Parthenon]]></category>
		<category><![CDATA[Venedig]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Jahr 1687 trafen in Athen Vollidioten aus verschiedenen Ländern aufeinander. Sie zerstörten den Parthenon und änderten sonst nichts.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/athen-1687-zerstoerung-parthenon/">Athen 1687 &#8211; Zerstörung des Parthenon</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In diesem Beitrag geht es um die Zerstörung des Parthenon. Im Jahr 1687 trafen in <a href="https://hellas.blog/athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Athen</a> Vollidioten aus Venedig, der Türkei und Lüneburg zusammen. Dieses Triple sorgte für die Zerstörung des Parthenon und veränderte den Lauf der Geschichte sonst in keiner Weise. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Akropolis und die Osmanen</h2>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="587" height="800" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/11/zerbrochene-Kanone-mit-Kugeln-auf-der-Akropolis.jpg" alt="zerbrochene Kanone mit Kugeln auf der Akropolis" class="wp-image-5519" style="width:200px" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/11/zerbrochene-Kanone-mit-Kugeln-auf-der-Akropolis.jpg 587w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/11/zerbrochene-Kanone-mit-Kugeln-auf-der-Akropolis-220x300.jpg 220w" sizes="(max-width: 587px) 100vw, 587px" /><figcaption class="wp-element-caption">zerbrochene Kanone mit Kugeln auf der Akropolis</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Auf die Geschichte, um die es geht, bin ich oben auf der <a href="https://hellas.blog/akropolis/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Akropolis</a> gekommen. Genaugenommen wusste ich damals nichts davon, das kam erst später.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oben auf dem Burgberg von Athen finden Fans der klassischen Antike alles, was das Herz begehrt: Ruinen aus der Antike, eine grandiose Aussicht über die Stadt und der Olivenbaum neben dem Erechtheion. Daneben gibt es noch ein paar neuzeitliche Elemente. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nur eine Sache passt für mich gar nicht: eine alte, zerbrochene Kanone, die zusammen mit einigen Kugeln scheinbar sinnlos herumliegt. Aber auch sie erzählt eine Geschichte, nämlich die von der Zerstörung des Parthenon. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vorgeschichte der Zerstörung beginnt im Jahr 1456. Da haben die Türken Athen erobert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie haben es sich in der Stadt eingerichtet und auch die <a href="https://hellas.blog/die-besiedlung-der-akropolis-um-1828/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Akropolis war besiedelt</a>. Im Parthenon wurde eine <a href="https://hellas.blog/tag/moschee/">Moschee</a> eingerichtet, der antike Tempel erhielt sogar ein Minarett. Das Erechtheion hatte den christlichen Athenern als Kirche gedient, die Osmanen haben es zum Harem umfunktioniert. Vermutlich waren die Koren (die Säulen in Frauengestalt) dafür der Grund. Und in den Bauwerken an den Propyläen residierte der Stadtkommandant der Osmanen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weit über 2.000 Jahre hat die Bausubstand der Akropolis die Zeiten überstanden&#8230; bis Venedig auf den Plan trat.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Venedig und die Zerstörung des Parthenon</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://hellas.blog/tag/venedig/">Venedig</a> war zu dieser Zeit nicht einfach nur eine Stadt im Nordosten Italiens. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="445" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Parthenon-2.jpg" alt="Der Parthenon auf der Akropolis" class="wp-image-724" style="width:400px" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Parthenon-2.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Parthenon-2-300x167.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Parthenon-2-768x427.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Parthenon auf der Akropolis</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Stadt war eine Großmacht, die im östlichen Mittelmeerraum Ambitionen hatte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischen 1683 und 1699 tobte in Südosteuropa der so genannte Große Türkenkrieg. Es begann damit, dass die Osmanen zum zweiten Mal versuchten, die Kaiserstadt Wien zu erobern. Das wäre von enormer symbolischer Bedeutung gewesen. Denn etwas mehr als 200 Jahre zuvor hatten sie mit Konstantinopel die Kaiserstadt Ostroms erobert, des byzantinischen Reichs. Nun war die Kaiserstadt des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation fällig: Wien. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Verschiedene europäische Mächte verbündeten sich zur <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heilige_Liga_(1684)" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Heiligen Liga</a>, um die türkische Bedrohung abzuwehren. Das gelang vor Wien auch, und nun setzten die christlichen Mächte zur Gegenoffensive an. Venedig nutzte die Gelegenheit und wollte so richtig in Griechenland Fuß fassen. Angeführt hat die Truppe ein gewisser Francesco Morosini, der später sogar Doge der Republik Venedig war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die venezianischen Eroberungspläne betrafen auch Athen. Die Osmanen richteten sich auf einen Angriff ein und brauchten auf der Akropolis ein Munitionsdepot. Idiotischerweise wählten sie dafür den Parthenon aus. Sie waren der Meinung, dass die dicken Wände des gut erhaltenen Gebäudes die Angreifer abhalten würden. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Parthenon wird zerstört</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Osmanen hatten sich also auf dem Burgberg von Athen verschanzt und waren optimistisch, die Belagerung hier überstehen zu können. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/11/Parthenon-heute-in-beschaedigtem-Zustand.jpg" alt="Der Parthenon heute in beschädigtem Zustand" class="wp-image-5837" style="width:400px" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/11/Parthenon-heute-in-beschaedigtem-Zustand.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/11/Parthenon-heute-in-beschaedigtem-Zustand-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/11/Parthenon-heute-in-beschaedigtem-Zustand-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Parthenon heute in beschädigtem Zustand</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Und jetzt kommt Lüneburg ins Spiel. Im Heer der Venezianer tat ein Kanonier Dienst, der aus Lüneburg kam. Und der Mann verstand sein Handwerk.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kanonier erkannte, dass die Akropolis mit der herkömmlichen Angriffstaktik nicht einzunehmen war. Von unten konnten die Kanonen keinen Schaden anrichten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Vom richtigen Standort der Kanone aus konnte die Sache anders ausgehen. Gesagt, getan&#8230; auf dem gegenüberliegenden Musenhügel haben die Venezianer eine Kanone aufgestellt. Sie war größer als das Exemplar, dessen Reste wir heute auf der Akropolis sehen können. Der Beschuss begann in der Nacht des 26. September 1687.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es sollen gut  700 Kugeln gewesen sein, ehe eine Kugel im Munitionsdepot landete. Es gab eine gewaltige Explosion. Das innere Gebäude flog in die Luft. 28 Säulen waren zerstört, auch ein großer Teil des Frieses. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Francesco Morosini vollendet das Zerstörungswerk</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Explosion tötete auch etwa 300 Osmanen. Die Schlacht um die Akropolis war damit geschlagen, die Venezianer hatten gewonnen. Immerhin war der Westgiebel des Parthenon noch intakt. Der venezianische General freute sich über die antiken Figuren, die er erblickte, und wollte sie als Beute.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er ließ ein Gerüst aufbauen und auch einen mechanischen Aufzug. Mit diesem sollten die abmontierten Fragmente sicher herunter gebracht werden. Der Aufzug brach jedoch zusammen. Was Beschuss und Explosion noch intakt gelassen hatten, war nun hinüber. Die Bruchstücke blieben auf der Akropolis.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Alles wird anders und bleibt wie es war</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einigen Monaten mussten die Venezianer feststellen, dass sie Athen nicht halten konnten. Sie zogen ab, die Osmanen kamen zurück und herrschten wieder über die Stadt. Bis zum <a href="https://hellas.blog/griechischer-freiheitskampf/">griechischen Unabhängigkeitskampf</a> blieb alles, wie es zuvor schon war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nur für den Parthenon wurde alles anders. Er war kaputt und ist es bis heute. Man hat ihn nicht mehr aufgebaut und nicht mehr genutzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist der Grund, weshalb ich die an der Zerstörung Beteiligten aus der Türkei, aus Venedig und Lüneburg für Vollidioten halte. Sie haben ein wundervolles Gebäude zerstört, das über 2.000 Jahre stand. Erreicht haben sie damit nichts. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/athen-1687-zerstoerung-parthenon/">Athen 1687 &#8211; Zerstörung des Parthenon</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<title>9 Highlights in Athen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Sep 2023 22:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>9 Highlights in Athen: Der Hellas Blog hat für Dich Tipps für den Trip in die griechische Hauptstadt. Lass Dich drauf ein...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/9-highlights-in-athen/">9 Highlights in Athen</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Die griechische Hauptstadt Athen ist definitiv einen Besuch wert. Der Hellas Blog nennt Dir 9 Highlights, die Du Dir nicht entgehen lassen solltest.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="Akropolis">Akropolis mit Parthenon</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://hellas.blog/akropolis/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Akropolis</a> ist das weltberühmte Wahrzeichen von Athen. Gekrönt vom Parthenon ist sie aus den meisten Vierteln der Stadt zu sehen. Du kannst Athen nicht besuchen, ohne zumindest einen Blick auf die Akropolis geworfen zu haben.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="akropolis-athen"><img decoding="async" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/10/Akropolis_Erstbeitrag.jpg" alt="Die Akropolis in Athen" class="wp-image-156" style="width:400px;height:225px" width="400" height="225" title="Akropolis Athen" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/10/Akropolis_Erstbeitrag.jpg 400w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/10/Akropolis_Erstbeitrag-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Akropolis</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">156 Meter über der Stadt thront sie auf dem Burgberg. Ich habe das Gefühl, dass die Akropolis genau weiß, dass sie etwas Besonderes ist. Und das zeigt sie auch gerne. Nicht umsonst ist sie Weltkulturerbe der UNESCO. Und ich glaube, es gibt kein Gebäude in Griechenland, das auf der Welt berühmter wäre als die Akropolis von Athen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized" id="erechtheion-akropolis"><img decoding="async" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Erechtheion-1.jpg" alt="Das Erechtheion" class="wp-image-725" style="width:400px;height:223px" width="400" height="223" title="Erechtheion Akropolis" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Erechtheion-1.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Erechtheion-1-300x167.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Akropolis-Erechtheion-1-768x427.jpg 768w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Erechtheion</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der wohl bekannteste Bau auf der Akropolis ist der Parthenon (παρθενών). Das Wort bedeutet wörtlich übersetzt Jungfrauengemacht. Der Parthenon war in der Antike der Tempel für die Stadtgöttin Pallas Athene. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wenn Du schon einmal hier bist, dann solltest Du sie Dir nicht nur von unten ansehen. Du musst sie besuchen. Die Akropolis ist das ganze Jahr geöffnet. Das Ticket bekommst Du an den Schaltern unten. Ich empfehle Dir, gleich das Kombiticket zu kaufen, das für alle wichtigen archäologischen Stätten gilt. Das spart Dir nicht nur erneutes Anstehen am Ticketschalter. Es ist auch günstiger als der Einzelkauf der Eintrittskarten, selbst wenn Du einige dieser Stätten nicht besuchen solltest.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf die Akropolis musst Du zu Fuß hoch. Es gibt auch einen Fahrstuhl, der insbesondere für Menschen mit Behinderungen gedacht ist. Mit dem Kombiticket kannst Du auch die unterhalb der Akropolis liegenden antiken Sehenswürdigkeiten anschauen, zum Beispiel das <a href="https://hellas.blog/dionysostheater-athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dionysos-Theater</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Definitiv steht die Akropolis auf Platz 1 meiner 9 Highlights in Athen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="Akropolismuseum">Das Akropolismuseum</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Unterhalb der Akropolis befindet sich in einem modernen Bau das <a href="https://hellas.blog/akropolismuseum/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Akropolismuseum</a>. Die hier gezeigten Artefakte sind auf oder an der Akropolis gefunden worden.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized" id="Eingang-Akropolismuseum"><img decoding="async" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Athen_Akropolis_Museum_Aussenansicht_am_Abend.jpg" alt="Der Eingang zum Akropolis-Museum am Abend" class="wp-image-864" style="width:366px;height:236px" width="366" height="236" title="Eingang Akropolismuseum" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Athen_Akropolis_Museum_Aussenansicht_am_Abend.jpg 732w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Athen_Akropolis_Museum_Aussenansicht_am_Abend-300x193.jpg 300w" sizes="(max-width: 366px) 100vw, 366px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Eingang zum Akropolis-Museum am Abend</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Museum liegt unterhalb der Akropolis an deren Südhang. Das moderne Gebäude ist 2009 eröffnet worden. Es wird jedes Jahr von mehreren Millionen Menschen besucht. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full" id="Koren-Akropolismuseum"><img decoding="async" width="400" height="223" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Athen_Akropolis_Museum_Koren_des_Erechtheion.jpg" alt="Die Original-Figuren des Erechtheion im Akropolis-Museum" class="wp-image-865" title="Koren im Akropolismuseum" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Athen_Akropolis_Museum_Koren_des_Erechtheion.jpg 400w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/11/Athen_Akropolis_Museum_Koren_des_Erechtheion-300x167.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Original-Figuren des Erechtheion im Akropolis-Museum</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Du siehst hier etwa 300 Statuen und 4000 weitere Artefakte aus der Antike. Der Parthenon-Fries selbst befindet sich im Britischen Museum in London. Jedes einzelne Stück von ihm, das nach Griechenland gelangt, geht in dieses Museum. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders beeindruckend finde ich die Koren-Statuen, die ursprünglich am Erechtheion auf der Akropolis angebracht waren. Dort stehen heute Repliken. Die Originale hat man ins Museum gebracht, um sie so vor Umwelteinflüssen zu schützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Besonderheit ist unterhalb des Museums. Dort werden Ruinen des antiken Athen ausgegraben. Man hat das Museum so gebaut, dass es auf Säulen über den antiken Ruinen schwebt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausgrabungen kannst Du nicht nur von oben anschauen. Mit Deinem Eintrittsticket lässt man Dich auch hinein. Dann kannst Du sie von Nahem anschauen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="Plaka">Die Plaka in Athen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Plaka (Πλάκα) ist nicht nur eines der ältesten Viertel von Athen, es ist auch eines der schönsten. Hier lohnt es sich zu bummeln und zu entdecken, was es alles zu sehen gibt.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/08/Strasse-in-der-Plaka.jpg" alt="Die Plaka in Athen" class="wp-image-4340" style="object-fit:cover;width:317px;height:304px" width="317" height="304" title="Die Plaka in Athen"/><figcaption class="wp-element-caption">Die Plaka in Athen</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Sie liegt unterhalb der Akropolis. Grob kann man sagen, dass die Plaka zwischen den Metrostationen Akropoli, Monastiraki und Syntagma liegt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Häuser, die wir in der Plaka sehen, sind im 18. und 19. Jahrhundert gebaut worden. Einige mögen auch jüngeren Datums sein. Was viele aber nicht wissen ist, dass die meisten Gebäude auf viel älteren Fundamenten stehen. In nicht wenigen Fällen stammen die sogar aus der Antike und sind in allen Jahrhunderten seit dem einfach mit immer neuen Gebäuden überbaut worden. Wer durch die Plaka geht, geht gewissermaßen durch die lebendige Geschichte von Athen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Viertel ist aber viel mehr als nur Geschichte. Vor allem ist es Gegenwart, und zwar lebendig und schön. Hier gibt es nicht nur viele <a href="https://hellas.blog/kafeneion/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Cafes</a> und Restaurants. Auch laden viele Geschäfte dazu ein, in ihnen zu bummeln und vielleicht auch die eine oder andere Erinnerung an den Urlaub in Athen zu erwerben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">n der Plaka gibt es auch viel Kultur, so das Frissiras Museum für Moderne Kunst oder das Museum für Volkskunst. In vielen Tavernen der Stadt hängen Bilder des Malers Georgos Savakis (Γιώργος Σαββάκης), der viele Szenen der Plaka gemalt hat. Im Laufe der Zeit haben hier viele Künstler gewirkt und tun es auch noch heute. </p>



<p class="wp-block-paragraph">So hat der deutsche Maler und Grafiker Ulysses Belz Ende der 1980er Jahre in der Plaka eine kleine Werkstattgalerie betrieben. Das war im <a href="https://goo.gl/maps/C2uouJdkH6Mi4XCUA" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Odos Tripodon 18</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Highlight der Plaka: Das Lysiskrates-Denkmal</h3>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/08/Lysikratesdenkmal.jpg" alt="Das Lysikratesdenkmal in der Plaka von Athen" class="wp-image-4345" style="width:186px;height:400px" width="186" height="400" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/08/Lysikratesdenkmal.jpg 372w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/08/Lysikratesdenkmal-140x300.jpg 140w" sizes="(max-width: 186px) 100vw, 186px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Lysikratesdenkmal in der Plaka von Athen</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ein bedeutendes Denkmal in der Plaka ist das Lysikratesdenkmal. Es erinnert nicht an einen militärischen Sieg oder politischen Erfolg über irgendwelche anderen Städte. Lysikrates gelang ein viel bedeutenderer Sieg. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu Ehren des Dionysos fand in der Antike jedes Jahr ein kultureller Wettstreit statt. Lysikrates gewann mit dem Auftritt eines Knabenchors um 335/334 v. Chr. den ersten Preis, einen Dreifuß der vermutlich aus Bronze war. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Damals war es üblich, dass die Sieger in diesem Teil der Stadt für ihre Siegespreise ein Denkmal errichten ließen, in dem der Preis verwahrt wurde. Lysikrates Denkmal hat die Zeiten überdauert und steht heute noch auf einem kleinen Platz in der Plaka.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den findest Du auch sehr leicht. Das griechische Wort für Dreifuß ist Tripod. Die Siegestrophäen sind entlang der <a href="https://goo.gl/maps/pqu4vbPovDbtqu3X6" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tripoden</a> (Τριπόδων) gezeigt worden, die in der Antike eine der prachtvollsten Straßen in Athen gewesen sein soll. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Odos Tripodon gibt es noch heute. Sie ist vermutlich eine der ältesten durchgehend genutzten Straßen in einer Stadt überhaupt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ohne einen Bummel durch die Plaka hast Du Athen nicht gesehen. Daher hat sie ihren festen Platz in meinen 9 Highlights in Athen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="griechische-agora">Die griechische Agora</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der Antike war die Agora (ἀγορά) der zentrale Ort des politischen und gesellschaftlichen Lebens in Athen. Hier kamen die Menschen zusammen, sie trieben Handel, trafen politische Entscheidungen und feierten bedeutsame Feste.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/08/Griechische-Agora-von-der-Akropolis-aus-gesehen.jpg" alt="Die Griechische Agora von der Akropolis aus gesehen" class="wp-image-4431" style="width:400px" width="400" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/08/Griechische-Agora-von-der-Akropolis-aus-gesehen.jpg 638w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/08/Griechische-Agora-von-der-Akropolis-aus-gesehen-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 638px) 100vw, 638px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Griechische Agora von der Akropolis aus gesehen</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die alte Agora nennen wir heute die <a href="https://hellas.blog/tag/griechische-agora/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">griechische Agora</a>. Sie war bereits mit Leben erfüllt, als Athen noch eine stolze und unabhängige Stadt war. Es gibt in Athen noch einen jüngeren, ähnlichen Ort, der während der Zeit der römischen Herrschaft über die Stadt erbaut wurde. Das ist die römische Agora.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die griechische Agora hat eine weit über Griechenland hinausgehende Bedeutung. Hier entstand das Prinzip der Demokratie, um über das Schicksal der Stadt und vor allem lauter alltägliche Fragen der Politik zu entscheiden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Drei Bauten stehen heute noch mehr oder weniger vollständig. Aus der Antike ist der <a href="https://hellas.blog/thesion-tempel-hephaistos/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tempel des Hephaistos</a> erhalten und aus dem Mittelalter die <a href="https://hellas.blog/apostelkirche-agora-athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Apostelkirche</a>. Die Stoa des Attalos haben amerikanische Wissenschaftler in den 1950er Jahren wieder aufgebaut, heute enthält sie das <a href="https://hellas.blog/tag/museum-auf-der-griechischen-agora/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Museum der griechischen Agora</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bist Du in Athen, kommst Du mit dem Ticket für die wichtigsten archäologischen Sehenswürdigkeiten auf die griechische Agora. Sie hat für mich einen ganz festen Platz unter den 9 Highlights in Athen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="Syntagma">Der Syntagma Platz</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Berichten unsere Medien von Athen, zeigen sie meist zwei Motive. Geht es um etwas für Touristen oder Geschichtsfans, muss die Akropolis als Motiv herhalten. Bringen die Medien ein politisches Thema, sehen wir meist das Parlamentsgebäude am Syntagma Platz (Πλατεία Συντάγματος). </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/08/Syntagma-Platz-mit-dem-Parlementsgebaeude-im-Hintergrund.jpg" alt="Der Syntagma Platz, im Hintergrund das Parlamentsgebäude" class="wp-image-4374" style="width:400px" width="400" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/08/Syntagma-Platz-mit-dem-Parlementsgebaeude-im-Hintergrund.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/08/Syntagma-Platz-mit-dem-Parlementsgebaeude-im-Hintergrund-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/08/Syntagma-Platz-mit-dem-Parlementsgebaeude-im-Hintergrund-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Syntagma Platz, im Hintergrund das Parlamentsgebäude</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Wort Syntagma (σύνταγμα) bedeutet wörtlich Zusammengesetztes, aber auch Verfassung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Platz ist 1837 angelegt worden. Er hieß zunächst Musenplatz. Nach der Revolution am 3. September 1843 wurde die konstitutionelle Monarchie eingeführt. <a href="https://hellas.blog/tag/koenig-otto-i/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">König Otto</a> sprach von einem Balkon des Schlosses zu den Menschen und stimmte der neuen Verfassung zu. Der bisherige Musenplatz war nunmehr der Platz der Verfassung &#8211; Syntagma.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Platz liegen mehrere historische Gebäude. Berühmt ist das Hotel Grande Bretagne, das noch heute als eines der ersten Häuser in Athen gilt. Im früheren Königsschloss ist heute das Parlament Griechenlands. Und unterhalb dieses Gebäudes ist das <a href="https://hellas.blog/athen-grab-des-unbekannten-soldaten-am-syntagma-platz/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Grab des unbekannten Soldaten</a>. Die Soldaten, die hier die <a href="https://hellas.blog/ehrenwache-am-grab-des-unbekannten-soldaten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ehrenwache</a> stellen, sind die Evzonen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Platz ist sehr beliebt. Über das ganze Jahr finden hier Veranstaltungen statt. Es lohnt sich, einfach auf &#8222;Verdacht&#8220; hinzugehen.  Jeden Sonntag um 11 Uhr findet die große Wachablösung der Evzonen statt, die wirklich sehr schön ist. Und im Dezember findet hier ein sehr schöner <a href="https://hellas.blog/syntagma-weihnachten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Weihnachtsmarkt</a> statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du erreichst den Syntagma Platz sehr einfach mit der <a href="https://hellas.blog/metro-athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Metro</a>. Sowohl die grüne Linie 1 als auch die rote Linie 2 halten hier. Die Metro-Station ist eine weitere Sehenswürdigkeit. Hier werden einige Fundstücke aus der Antike gezeigt, die beim Bau der Metrostation gefunden wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter den 9 Highlights in Athen muss der Syntagma definitiv dabei sein. Du kommst ohnehin an ihm vorbei. Dann nimm Dir die Zeit und schau ihn Dir an.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="Monastiraki">Der Monastiraki Platz</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein ganz zentraler Platz unterhalb der Akropolis ist der Monastiraki . Du kommst mit der <a href="https://hellas.blog/metro-athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Metro</a> ganz einfach hin: Hier halten die grüne Linie 1 und die blaue Linie 3.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Platz verbindet das alte Zentrum Athens mit dem Vergnügungsviertel <a href="https://hellas.blog/tag/psirri/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Psirri</a>. Getrennt sind beide durch die <a href="https://goo.gl/maps/xKKMd6GtwLp5UyEF7" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ermou</a>, welche als die Einkaufsstraße in Athen gilt.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/02/Metrostation-Monastiraki.jpg" alt="Monastiraki in Athen: Die Tsisdarakis-Moschee (rechts) und die Metro-Station (links). Im Hintergrund die Akropolis." class="wp-image-2303" style="width:400px" width="400" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/02/Metrostation-Monastiraki.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/02/Metrostation-Monastiraki-300x167.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/02/Metrostation-Monastiraki-768x427.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Monastiraki in Athen: Die Tsisdarakis-Moschee (links) und die Metro-Station (rechts). Im Hintergrund die Akropolis.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Metro-Station ist meiner Meinung nach die erste Sehenswürdigkeit an diesem Platz. Sie gehört zu den ganz alten Stationen und ist architektonisch sehr schön. Im Gebäude herrscht meist ziemlicher Betrieb und viel Hektik. Nimm Dir einfach die Zeit Dich an den Rand zu stellen und alles auf Dich wirken zu lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Metro-Station kannst Du auch archäologische Funde sehen, die am Platz gemacht worden sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trittst Du aus dem Gebäude heraus, wird Dir als erstes ein Gebäude auffallen, das wie eine Moschee aussieht. Es ist auch eine: Die <a href="https://hellas.blog/tsisdarakis-moschee/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tsisdarakis-Moschee</a>. Man hat sie 1759 errichtet, noch zur Zeit der osmanischen Herrschaft in und über Athen. Nach der griechischen Revolution wurde sie anders genutzt. Heute ist darin ein Museum, und zwar eine Außenstelle des Museums für Volkskunst. Als ich zuletzt in Athen war, war es noch geschlossen. Laut <a href="http://www.mnep.gr/en/about-the-museum/news/the-tzisdarakis-mosque-closes-temporarily/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Homepage des Museums</a> ist die Moschee immer noch zu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinter der Moschee liegt die Bibliothek des Hadrian. Sie ist eine der berühmten antiken Sehenswürdigkeiten von Athen, die Du mit dem Sammelticket besuchen kannst. Wenn Du schon einmal hier bist, dann geh rein und schau Dir das Gelände an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der anderen Seite des Monastiraki ist das A&#8230;. for Athens. Hierbei handelt es sich um ein Hotel, auf dessen Dach ein Rooftop Restaurant ist. Dahinter geht es in das Vergnügungsvierten Psirri.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="Olympieion">Das Olympieion</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Den Tempel des Olympischen Zeus nennt man auch das <a href="https://hellas.blog/olympieion/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Olympieion</a>. Von einem der größten Tempel der griechischen Antike steht leider nicht mehr allzu viel. Aber was man sieht, beeindruckt sehr. Definitiv gehört er zu den 9 Highlights in Athen, die Du gesehen haben musst.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/10/Olympieion_01.jpg" alt="Das Olympieion in Athen" class="wp-image-284" style="width:400px" width="400" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/10/Olympieion_01.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/10/Olympieion_01-300x167.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/10/Olympieion_01-768x427.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Olympieion in Athen</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Du kannst das Olympieion nicht übersehen, wenn Du in Athen bist. Von der Akropolis aus ist es nicht zu sehen. Gehst Du am Gelände entlang, siehst Du das Meiste. Ich empfehle Dir, auf jeden Fall auf das Tempelgelände zu gehen. Mit dem Sammelticket für die wichtigsten archäologischen Sehenswürdigkeiten bist Du drin. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Antike war das Olympieion DER Zeus-Tempel schlechthin. Begonnen wurde der Bau bereits im 2. Jahrhundert vor Christus. Vollendet allerdings hat den Bau allerdings erst der römische Kaiser Hadrian, das war um 131/32 nach Christus. Wir sprechen hier also von gut 3 Jahrhunderten, die man für die Vollendung des Tempels benötigt hat. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute steht nur noch eine Ecke des Tempels. Etwas weiter in Richtung der Akropolis stehen noch zwei Säulen, eine weitere Säule ist durch ein Erdbeben umgefallen und blieb an Ort und Stelle liegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum archäologischen Gelände gehören nicht nur die spektakulären Ruinen des Tempels. Vom Eingang des Tempelbereichs aus gesehen rechts liegen die Ruinen anderer Bauten, unter anderem die eines <a href="https://hellas.blog/roemisches-bad-am-olympieion/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">römischen Bades</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="Archaeologisches-Nationalmuseum">Das Archäologische Nationalmuseum</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das <a href="https://hellas.blog/archaeologisches-nationalmuseum-athen/">Archäologische Nationalmuseum</a> in Athen ist eines der besten der Welt. Seine Sammlungen gehen von der Jungsteinzeit bis in die griechisch-römische Antike.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/01/Archaeologisches-Nationalmuseum-Athen-2.jpg" alt="Das archäologische Nationalmuseum in Athen" class="wp-image-1746" style="width:400px" width="400" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/01/Archaeologisches-Nationalmuseum-Athen-2.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/01/Archaeologisches-Nationalmuseum-Athen-2-300x167.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/01/Archaeologisches-Nationalmuseum-Athen-2-768x427.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das archäologische Nationalmuseum in Athen</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Arch#ologische Nationalmuseum gehört zu den 9 Highlights in Athen, bei denen Du einfach gewesen sein musst. Für Fans der griechischen Antike ist das Archäologische Nationalmuseum in Athen ein Tempel. Steht die Akropolis für Bauten aus dieser Zeit, beinhaltet das Museum Dinge, die früher in solchen Bauten waren. Nirgendwo sieht man eine hoch umfassende und hochwertige Auswahl antiker Funde wie hier.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf 8.000 qm Ausstellungsfläche sind über 11.000 Objekte zu sehen. Das Museum hat 52 Säle, von denen in 49 Dauerausstellungen zu sehen sind. In drei Sälen gibt es wechselnde Sonderausstellungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ab dem 20. Jahrhundert hat man wirklich alle wichtigen Funde in Griechenland nach Athen gebracht. Das Museum hat so die bedeutendste archäologische Sammlung des Landes aufbauen können. Außer Funden aus Griechenland gibt es auch eine bedeutende Sammlung ägyptischer und asiatischer Artefakte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du kommst sehr einfach zum Archäologischen Nationalmuseum. Die nächst gelegene Metro-Station ist am Omonia-Platz. Von dort läuft man in etwa 15 min zum Museum. Direkt vor dem Museum befindet sich die Bushaltestelle Polytechneio (Πολυτεχνείο).</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="rooftop-restaurant">Das letzte der 9 Highlights in Athen: Abendessen in einem Rooftop Restaurant</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Du hast alle Highlights geschafft? Dann gönne Dir zur Belohnung ein Abendessen in einem der vielen <a href="https://hellas.blog/rooftop-in-athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rooftop Restaurants</a> von Athen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/06/Blick-vom-A-for-Athens-auf-die-Akropolis.jpg" alt="Blick vom A for Athens auf die Akropolis - Foto von Christiane Großimlinghaus" class="wp-image-3560" style="width:350px" width="350" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/06/Blick-vom-A-for-Athens-auf-die-Akropolis.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/06/Blick-vom-A-for-Athens-auf-die-Akropolis-300x167.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/06/Blick-vom-A-for-Athens-auf-die-Akropolis-768x427.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Blick vom A for Athens auf die Akropolis<br>(Foto: Christiane Großimlinghaus)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In der Gegend um den Monastiraki-Platz gibt es mehrere Restaurants, die ihre Gäste auch auf dem Dach bewirten. Im verlinkten Artikel nenne ich Euch einige. Es gibt aber auch andere, zu denen ich bislang noch nichts sagen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du einen Abend in einem Restaurant verbringen möchtest und Dir nicht sicher bist, ob das Restaurant Deinen Erwartungen entspricht, dann habe ich einen Tipp: Schau Dir die Bewertungen bei Google zu den Locations an. Achte vor allem auf die jüngeren Bewertungen. Mängel, die es vor einem Jahr gab, können inzwischen abgestellt sein. Leider gilt das auch für positive Feedbacks. In diesem Jahr kann es in einem Restaurant negative Entwicklungen geben, an die im Vorjahr noch nicht zu denken war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tipp: Du musst am Vorabend reservieren. Ansonsten wirst Du keinen Platz mit Aussicht über die Stadt bekommen. Und glaub mir: Das lohnt sich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich finde, es ist eine gute Idee, wenn Du Dich nach einem intensiven Sightseeing in Athen zum Abschluss mit einem schönen Abend über den Dächern der Stadt belohnst. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist das letzte der 9 Highlights in Athen in Athen, die ich Dir für Deinen Trip in die Stadt empfehle. Jetzt musst Du nur noch hinfahren und Athen entdecken.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/9-highlights-in-athen/">9 Highlights in Athen</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<title>Der Parthenon &#8211; die ewige Baustelle (aus Lego)</title>
		<link>https://hellas.blog/der-parthenon-die-ewige-baustelle-aus-lego/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Apr 2023 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Akropolis]]></category>
		<category><![CDATA[Akropolis-Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Athen]]></category>
		<category><![CDATA[Lego]]></category>
		<category><![CDATA[Modell der Akropolis]]></category>
		<category><![CDATA[Parthenon]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Parthenon auf der Akropolis in Athen ist eine ewige Baustelle. Das sieht man auch gut im Lego Modell, das im Akropolis-Museum steht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/der-parthenon-die-ewige-baustelle-aus-lego/">Der Parthenon &#8211; die ewige Baustelle (aus Lego)</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Den <a href="https://goo.gl/maps/vAM3Vp12mReUqPFw5" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Parthenon</a> möchte ich Euch heute aus einer höchst subjektiven Sicht vorstellen. Nicht als das schöne Gebäude, der er ist und als der er im Lego-Modell auch gut nachgebildet wurde. Gerade weil er so schön ist, fallen mir die ewigen Baumaßnahmen an ihm besonders ins Auge. Im <a href="https://hellas.blog/akropolis-lego/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lego-Modell</a> sehen wir Bauarbeiten ähnlich denen, die ich bei all meinen Besuchen zu sehen bekam.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Parthenon als ewige Baustelle nicht nur aus Lego</h2>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/04/Parthenon-Lego-1.jpg" alt="Der Parthenon - die ewige Baustelle (aus Lego)" class="wp-image-2988" width="345" height="267" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/04/Parthenon-Lego-1.jpg 689w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/04/Parthenon-Lego-1-300x232.jpg 300w" sizes="(max-width: 345px) 100vw, 345px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Parthenon &#8211; die ewige Baustelle (aus Lego)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wohl nicht nur meiner Meinung nach ist der Parthenon das prägnanteste Gebäude auf der Akropolis. Ich nehme ihn als wunderschön wahr. Erstmals war ich 1990 in Athen, ab 2015 dann immer wieder mal. In meiner Erinnerung ist der Parthenon eine ewige Baustelle. Das kommt auch in der Lego-Akropolis rüber. Auf dem Bild sehr Ihr den Parthenon von hinten. Darin ist das Kultbild der Athena Parthenos zu sehen. Der Beiname Παρθένος bedeutet „Jungfrau“. Er ist einer von vielen Beinamen, die Athene trägt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Gebäude wurde nach dem Einfall der Perser (480 v.Chr.) errichtet, die einen Vorgängerbau zerstört hatten. Im 6. Jahrhundert nach Christus wurde der Parthenon übrigens in eine Kirche umgewandelt, die der Jungfrau Maria gewidmet war. Die türkischen Besatzer nutzen ihn als Moschee. Auch nach dem Auszug der olympischen Gottheiten aus Athen bleib der Parthenon ein Ort religiöser Verehrung. Das ist nicht ungewöhnlich, aber doch bemerkenswert. Die Apsis der Kirche wurde übrigens erst 1836 abgetragen und die Moschee erst 1842.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So blieb der Parthenon sehr lange und sehr gut erhalten. Später wurde hier allerdings ein Munitionslager eingerichtet. Am 26. September 1687 schlug eine Kugel ein, das Lager explodierte. Der Parthenon erlitt  dadurch ganz erhebliche Schäden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zerstörung, Raub der Marbles und die Baustelle</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/04/Parthenon-Lego-2.jpg" alt="Die Baustelle im Lego-Modell" class="wp-image-2989" width="400" height="225" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/04/Parthenon-Lego-2.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/04/Parthenon-Lego-2-300x169.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/04/Parthenon-Lego-2-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Baustelle im Lego-Modell</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Seine Dekorationen allerdings blieben weitgehend von den Zerstörungen verschont. 1801 hat Lord Elgin sie bergen lassen. Mit Erlaubnis der türkischen Herren verbrachte er sie von Athen nach London. Dort sind sie bis heute. Der Streit darüber, ob Griechenland die Rückgabe dieser „Elgin Marbles“ verlangen kann oder nicht, dauert an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den „Marbles“ kurz meine Einschätzung: so schön und symbolisch wichtig diese Rückgabe wäre – einen Rechtsanspruch des heutigen griechischen Staates sehe ich nicht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Interessant finde ich, dass es schon zu Anfang des 19. Jahrhunderts Stimmen gab, die von „Raub“ sprachen. Soweit ich es sehe, war das aber keine juristische Aufarbeitung der Rechtslage. Vielmehr haben gebildete Menschen aus ganz Europa die Verbringung des Frieses von Athen nach London als einen Akt der Kulturschande empfunden. Das ist eine Bewertung, der ich mich anschließen möchte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Streit um die Rückgabe der Elgin Marbles ist bis heute hoch emotional. Vor kurzem schien ein <a href="https://hellas.blog/gibt-es-eine-chance-fuer-die-rueckkehr-der-elgin-marbles-nach-athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kompromiss zu den Marbles greifbar</a>. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Die bisherigen Beiträge zum Lego-Modell der Akropolis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Hellas Blog habe ich auch andere Szenen des Modells vorgestellt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://hellas.blog/athena-promachos-aus-lego/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Athena Promachos</a></li>



<li><a href="https://hellas.blog/der-alte-athene-tempel-auf-der-akropolis-in-lego/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Der alte Athena-Tempel</a></li>



<li><a href="https://hellas.blog/die-propylaeen-an-der-lego-akropolis/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Propyläen</a></li>



<li><a href="https://hellas.blog/roemische-soldaten-auf-den-propylaeen-der-akropolis/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Römische Soldaten</a>&nbsp;und ein weiteres Detailbild mit&nbsp;<a href="https://hellas.blog/zwei-roemische-soldaten-auf-der-akropolis/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">zwei römischen Soldaten</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/der-parthenon-die-ewige-baustelle-aus-lego/">Der Parthenon &#8211; die ewige Baustelle (aus Lego)</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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		<title>Modell der Akropolis im Museum auf der griechischen Agora</title>
		<link>https://hellas.blog/modell-der-akropolis-im-museum-auf-der-griechischen-agora/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Apr 2023 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Akropolis]]></category>
		<category><![CDATA[Athen]]></category>
		<category><![CDATA[Athena Promachos]]></category>
		<category><![CDATA[griechische Agora]]></category>
		<category><![CDATA[Mnesikles]]></category>
		<category><![CDATA[Modell der Akropolis]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Museum auf der griechischen Agora]]></category>
		<category><![CDATA[Parthenon]]></category>
		<category><![CDATA[Propyläen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hellas.blog/?p=2959</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Museum auf der griechischen Agora seht Ihr ein Modell der Akropolis. Sie zeigt den Burgberg von Athen so, wie er in der Antike aussah.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/modell-der-akropolis-im-museum-auf-der-griechischen-agora/">Modell der Akropolis im Museum auf der griechischen Agora</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Im Museum auf der griechischen Agora seht Ihr ein Modell der <a href="https://hellas.blog/akropolis/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Akropolis</a>. Es zeigt den Burgberg von <a href="https://hellas.blog/athen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Athen</a> so, wie er nach Vorstellung des Erstellers dieses Modells in der Antike ausgesehen haben mag.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="461" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/04/Modell-der-Akropolis-im-Museum-auf-der-griechischen-Agora.jpg" alt="Modell der Akropolis im Museum auf der griechischen Agora" class="wp-image-2958" style="width:400px;height:231px" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/04/Modell-der-Akropolis-im-Museum-auf-der-griechischen-Agora.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/04/Modell-der-Akropolis-im-Museum-auf-der-griechischen-Agora-300x173.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2023/04/Modell-der-Akropolis-im-Museum-auf-der-griechischen-Agora-768x443.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Modell der Akropolis im Museum auf der griechischen Agora</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Parthenon</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wirklich sehr gelungen finde ich den oberen Tempel der Athene, den Parthenon. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ruinen des Parthenon beeindrucken noch heute. Wie fantastisch muss der Bau erst in der Antike ausgesehen haben?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Parthenon war der Göttin Athena Parthenos gewidmet. Die Athener haben ihn im 5. Jahrhundert v. Chr. im klassischen Stil erbaut. Er ist eines der weltweit bekanntesten Beispiele für die Architektur dieser Epoche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Übrigens hatte der Parthenon ursprünglich eine Dachkonstruktion aus Holz. Später hat man das Dach durch ein steinernes Gewölbe ersetzt. Auf den Stirnseiten hatte der Tempel acht Säulen  und an den Seiten waren es 17 Säulen. Der Tempel war mit einer Vielzahl von Reliefs und Skulpturen geschmückt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Propyläen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Propyläen (altgriechisch Προπύλαια) nennt man den monumentalen und repräsentativen Torbau zum heiligen Bezirk der Akropolis.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="445" src="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/12/Akropolis-Propylaeen.jpg" alt="Propyläen der Akropolis" class="wp-image-1502" style="width:400px;height:223px" srcset="https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/12/Akropolis-Propylaeen.jpg 800w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/12/Akropolis-Propylaeen-300x167.jpg 300w, https://hellas.blog/wp-content/uploads/2022/12/Akropolis-Propylaeen-768x427.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Propyläen heute</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ich finde, dass der Eingangsbereich zum Tempelbezirk im Modell recht gut getroffen wurde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Athenische Staat erteilte im 5. Jahrhundert v. Chr. den Auftrag, ein monumentales Torbauwerk  zu errichten. In dieser Zeit baute Athen seine politische und kulturelle Bedeutung in Griechenland aus. Die Stadt wollte sich als führende Macht etablieren und das auch durch die Architektur der Akropolis deutlich machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Auftrag ging erstaunlicherweise an jemanden, der sich bis dahin nicht durch repräsentative Bauwerke einen Namen machen konnte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Architekt der Propyläen hieß Mnesikles. Die Propyläen waren seine große Chance, war er bis dahin doch relativ unbekannt.&nbsp;Aber er kam zum Zuge. Die Chance, die sich für ihn damit verband, hat er genutzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die äußere dorische Ordnung verband Mnesikles auf eine bisher nicht bekannte Weise mit der ionischen Stellung der Säulen. Der zweiflügelige Entwurf integrierte komplizierte Raumabfolgen und zitierte dabei bereits bekannte Elemente der Tempelarchitektur.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Athena Promachos</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Links neben dem Parthenon steht eine Statue. Das ist die der <a href="https://hellas.blog/tag/athena-promachos/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Athena Promachos</a>. Die Basis dieser Statue war 5,5 mal 5,6 Meter groß. Sie ist zum Teil noch erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Standbild der Athena Promachos war sehr hoch, Helmbusch und Speer waren noch von der See bei <a href="https://hellas.blog/tag/kap-sounion/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kap Sounion</a> her zu sehen. Das bedeutet für mich, dass die Figur des Denkmals in diesem Modell wohl zu klein geraten ist. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hellas.blog/modell-der-akropolis-im-museum-auf-der-griechischen-agora/">Modell der Akropolis im Museum auf der griechischen Agora</a> erschien zuerst auf <a href="https://hellas.blog">Hellas Blog</a>.</p>
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