Griechenland

S & P stuft die Kreditwürdigkeit Griechenlands hoch

Die Ratingagentur Standard & Poor’s (S & P) stuft die Kreditwürdigkeit Griechenlands von „stabil“ auf „positiv“ hinauf. Darüber berichtet das Handelsblatt am 20. April 2024.

Die Fahne Griechenlands
Griechenland erholt sich

Wie in jedem Land steht und fällt auch in Griechenland alles damit, wie es der Wirtschaft geht.

Im Dezember 2023 hatte schon die Ratingagentur Fitch Griechenlands Kreditwürdigkeit hochgestuft. Und im Oktober 2023 hatte S & P Griechenland von Junk („Müll“) auf kreditwürdig hochgestuft.

Roland Richter

geboren 1969 in Hannover, Jurist und Griechenland-Fan

2 Gedanken zu „S & P stuft die Kreditwürdigkeit Griechenlands hoch

  • Allerdings weiß auch das Kapital, dass es kein Wirtschaftswunder gibt. Die FAZ berichtete am 14.4. von der jährlichen Wirtschaftskonferenz von Delphi:

    „Die Kritik aus dem Arbeitgeberlager lässt tief blicken. Dass die Regierung die öffentlichen Finanzen in Ordnung bringt, reicht nicht. So kommen Fragen auf: Hat die griechische Wirtschaft mehr zu bieten als nur Tourismus und Schifffahrt? Noch nicht wirklich, lautete die Antwort mehrerer Redner. Richten sich die ausländischen Direktinvestitionen lediglich auf den Immobilienmarkt und den Fremdenverkehr? Leider noch zu häufig. Exportiert das Land werthaltige Produkte des verarbeitenden Gewerbes? Nicht in genügendem Ausmaß. Leidet die Bevölkerung unter den hohen Preisen und muss Ersparnisse auflösen? Auf jeden Fall.“

    https://griechenlandsoli.com/2024/05/02/der-1-mai-und-das-marchen-vom-wirtschaftswunder/#more-23523

    Schönes Wochenende, kv

    Antwort
  • Moin Roland, die Realität für die Menschen in Griechenland sieht aber anders aus. Deswegen gab es auch am 17. April einen Generalstreik aus Protest gegen die hohen Lebenshaltungskosten und hat Athen am Mittwoch weitgehend lahmgelegt. Schiffe und Fähren blieben in den Häfen, Züge in den Depots. Auch Bus- und Taxifahrerinnen schlossen sich dem Streikaufruf des Gewerkschafts-Dachverbands GSEE an.

    „Der Protest richtete sich vor allem gegen das knochenharte neoliberale Wirtschaftsprogramm und die Arbeitsmarktpolitik der Regierung des rechten Ministerpräsidenten Kyriakos Mitsotakis. Der Mindestlohn von monatlich 706 Euro sei »lächerlich« angesichts explodierender Preise für Grundnahrungsmittel, Energie und medizinische Versorgung, hieß es in Gewerkschaftserklärungen.“

    https://www.jungewelt.de/artikel/473613.folgen-der-k%C3%BCrzungspolitik-massen-gegen-mitsotakis.html

    Viele Grüße aus Kreta, kv

    Antwort

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